Obama kann mit Klima-Ungläubigen nicht reden

S. Hofschlaeger_pixelio.de, Missmutig

MICHAEL BASTASCH
Der ehemalige Präsident Barack Obama sagte, er könne nicht mit jemandem debattieren, der glaubt, dass die vom Menschen verursachte globale Erwärmung ein Schwindel sei, wenn er am Freitag den 1.Dez. 2017 auf einem Gipfel in Indien spricht.


Obama ist in Indien als Teil einer Drei-Länder-Tour, um die Obama-Stiftung zu fördern. Es ist die erste Rede, die Obama seit seinem Ausscheiden aus dem Amt vom Anfang dieses Jahres in Indien gehalten hat.

„Ich kann mich mit jemandem treffen und über den Klimawandel diskutieren, und ja, als wir an den Pariser Verträgen arbeiteten … gab es einige Leute innerhalb der indischen Regierung, die mir sagten, „.. wir sind ein armes Land und unsere Priorität müsse sein, arme Menschen mit Strom und Elektrizität zu versorgen und deshalb sollten wir nicht XY Z machen müssen“, und ich sagte: „Nun, das verstehe ich“, sagte Obama auf einem Gipfel in Neu-Delhi.

Obama fügte hinzu, dass „es schwierig ist, ein Gespräch zu führen, wenn jemand sagt, dass der Klimawandel ein Schwindel ist. Ich weiß nicht, was ich damit machen soll, wenn Sie sagen, dass es ein Schwindel ist. Dann gibt es keine Möglichkeit für uns, unsere Differenzen auf konstruktive Weise zu überbrücken.“

Obama verwies darauf, dass er nicht bereit ist, am selben Tag in einer Rathaussitzung mit jungen Indern, die nicht an die durch Menschen verursachte globale Erwärmung glauben, zu sprechen .

„Ich könnte eine Diskussion mit jemandem führen, der sagt: ‚Okay, ja, es gibt Klimawandel, aber es ist wichtiger, Armut zu lindern und Strom für die Menschen zu erzeugen, darum verwenden wir Kohle, denn das ist billiger'“, sagte Obama. „Ich habe Probleme mit jemandem ein Gespräch zu führen, der sagt, dass sich das Klima nicht ändert. Wissen Sie, das wird fast ein theologisches Argumentieren. Es hat nur damit zu tun, dass sich jemand entschieden hat >Das ist es, was ich glaube<, anstatt nach Beweisen und Fakten zu schauen. Und der Prozess [seiner] der Beweisführung klingt wie eine wissenschaftliche Revolution.“

Obama machte auch verschleierte Anspielungen auf Präsident Donald Trump, einschließlich der Bemerkung, dass er viel mehr Twitter-Anhänger hatte, im Gegensatz zu dem derzeitigen Bewohner des Weißen Hauses, obwohl er die Social-Media-Plattform weniger nutzte.

Obama sagte auch, dass es eine „Pause in der amerikanischen Führung“ gibt, die mit dem Kampf gegen die globale Erwärmung zusammenhängt, ohne deutlich zu sagen, dass er über Trumps Pläne sprach, sich aus dem Pariser Abkommen zurückzuziehen.

„Es ist eine Vereinbarung, obwohl wir eine kleine Pause in der amerikanischen Führung haben. Wir müssen unseren Kindern eine Chance geben, [gegen den Klimawandel] zu kämpfen“.

Erschienen auf The Daily Caller am 01.12.2017

Übersetzt durch Andreas Demmig

http://dailycaller.com/2017/12/01/obama-says-he-cant-have-a-discussion-with-people-who-say-the-climate-is-not-changing/

 

Kommentar von Andreas Demmig

Ich bin überzeugt, Obama scheut Diskussionen mit „Ungläubigen“, weil er keine Argumente findet, sie zu widerlegen.

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9 Kommentare

  1. Eine religion/kirchenvereinigung hatte es noch nie „nötig“, ihre behauptungen zu beweisen.
    Jeder zweifler war ein ketzer, ein ungläuber, den es zu verfolgen galt.
    Auf diese weise hat es die amtskirche jahrhundertelang geschafft, ihren schwachsinn als dogma und sogar „wissenschaft“ zu manifestieren.
    Mit der klimakirche ist das genauso.,…..

  2. Seien wir uns ehrlich: Die wenigsten können eine wissenschaftliche Diskussion führen. Die meisten, inkl. diesem Obama, hängen einfach aus ideologischen Gründen einer bestimmten Denkschule an. Sie haben sich ein Repertoire von Phrasen zugelegt und das Dreschen dieser Phrasen nennen sie dann Diskussion. Natürlich haut es sojemanden aus den Socken, wenn er auf jemanden trifft, der seine Grundannahmen nicht teilt.

  3.  
    Obama ist sich vollkommen im Klaren, worum es geht.
    Allein die Tatsache, Menschen die sich wegen einer aus der Luft gegriffenen Behauptung, des Klimawandels durch anthropogenes CO2, wehren, anzugehen, mit der Begründung, diese würden behaupten es gäbe keinen Klimawandel, macht ihn zu einem vollkommen unakzeptablen Menschen.
    Weil Obama diesbezüglich lügt, ist es legitim zu Sagen:

    „Obama du bist ein primitiver Lügner“.

    Und dieser Lügner war Präsident und will sicherlich geisteskonforme Präsidentenanwärter in den USA fördern.
    Obama wird mit allen, auch illegalen, Mitteln versuchen, Trump zu stürzen oder eine zweite Amtszeit zu verhindern.
     

  4. Natürlich kann Obama diese Diskussion nicht führen, weil er dazu gar nicht in der Lage ist! Kein Deutscher Politiker kann die Diskussion führen, schon die Hauptsätze der Thermodynamik sind eine unüberwindliche Hürde für diese Leute. Deswegen werden dann Institute gegründet (PIK) und willfährige Leute (Schellnhuber) verkünden daraus was die Politik wünscht. Zur Not tut es auch ein Ethikrat.

  5. Ganz einfach, Obama beweist hier seine zutiefts unwissenschaftliche, ja sogar antiwissenschaftliche Geisteshaltung. Wer Widerspruch und Diskussion ablehnt, ist ein Gegner jeglicher Wissenschaft und hat eine zutiefst totalitäre Gesinnung.

    Mfg

    • @Fred F. Mueller,

      so schaut es aus….und nicht nur bei Obama ist diese Geisteshaltung zu beobachten….auch bei Merkel, Junker und den ganzen EU-Deutschen Politik-Medien Haufen ist diese Geistes= Gesinnungshaltung zu beobachten und ausfindig zu machen.

       

    • Dann hätte ihm unsere Klimadonna ja mal die Grundzüge, warum das stimmt, was Rahmstorf, Schellnhuber & Co sagen, näherbringen können, als Physikerin. Ist doch alles so klar und eindeutig!

      Wer die Diskussion scheut, hat mindestens zu wenig Argumente. Andere verlegen sich dann auf Pöbelei und persönliche Angriffe.

    • Das ist sogar eine hochgradig anti-politische Haltung. Leute mit anderer Meinung auszugrenzen, indem man das Gespräch mit ihnen verweigert. Genau der Modus Operandi des Merkel – Linksgrün – Konsenses. Wer dem widerspricht, wird einfach ignoriert oder denunziert. Moralisierung der Politik : Wahrheit ist nicht mehr so entscheidend, wichtig ist, ob es der als moralisch als gut definierten Meinung entspricht. Diese Definitionen stammen zumeist von der grünen Seite, sowohl auch der Vorgang der Moralisisierung mit diesen Definitionen als Säulen. Mit moralisch Verwerflichen braucht man nicht, man darf sogar gar nicht mit ihnen reden!

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