Der Witz des Jahres

Bild: Bündnis 90/DIE GRÜNEN

Prof. Dr. Schellnhuber bei den Grünen: »Warum bin ich hier?« Und setzt gleich selbst die Antwort hinzu: »Weil sich diese Partei offenbar als einzige den Luxus erlaubt, sich an der wissenschaftlichen Wahrheit zu orientieren.“
von Holger Douglas


Hans Joachim Schellnhuber, fürstlich bezahlter Umverteiler und »Transformer«, sprach als Gast auf der Delegiertenkonferenz. Schellnhuber, der am heftigsten die Klimawarntröte tutende vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Das ist das Institut, aus dem die Forderung kam, die Demokratie abzuschaffen, um den Planeten vor der Klimakatastrophe zu retten.

Schellnhuber hat sogar einst dem Papst erklärt, wie das so ist mit dem Klima und dem armen Menschensünder. Der Papst wiederum hat sofort begeistert verstanden: Buße tun und – zahlen. Vor den Grünen fragte der sonderbare Heilige vom PIK:

»Warum bin ich hier?« Und setzt gleich selbst die Antwort hinzu: »Weil sich diese Partei offenbar als einzige den Luxus erlaubt, sich an der wissenschaftlichen Wahrheit zu orientieren.“

Herrschaften, der verdreht schon genug die Wissenschaft, um seine komischen Klimakalauer loszuwerden – jetzt auch noch die Wissenschaftstheorie? Es hält zwar einen populistischen Vortrag, aber dennoch mit wissenschaftlicher Wahrheit? Karl Popper dreht sich um Grabe um. (Anmerkung der Redaktion: Hier ein Beitrag im notorisch klimaalarmistischen SPIEGEL zur wissenschaftlichen Wahrheit)

Schellnhuber holte tief aus seiner Klimaklamaukkiste dramatische Kipppunkte unserer guten alten Erde hervor. Wann wird Grönland abschmelzen? Das würde nicht ein paar Zentimeter, nicht zwei, drei Meter, sondern sage und schreibe sieben Meter Meeresspiegelanstieg bedeuten, phantasierte der Klima-Papst vor den grünen Delegierten. Die waren aber hörbar nicht bei der Sache (Au, wie langweilig! Kennen wir schon, hast du nichts Neues? Immer die ollen Kamellen) und unterhielten sich laut untereinander. »Jeder Vortrag hat einen Punkt, an dem man aufmerksam sein muss.« Versuchte Schellnhuber wie ein Schulmeister die Anwesenden zur Ordnung zu rufen. »Der ist jetzt!«

Eineinhalb bis zwei Grad betrage der Pariser Korridor, in dem müssten wir das Klima halten, erzählt er und sieht dabei schon leicht wie Peter Sellers Dr. Seltsam aus.

»Sie sehen, dieser Balken, wo wir die Erderwärmung stoppen wollen, liegt quer zu einigen möglichen Großunfällen bereits. Das heißt, vor 30 Jahren hätten wir noch in einer sicheren Zone bleiben können. Inzwischen gehen wir schon ein hochgradiges Risiko ein.«

Den Panikbutton heraufstufen: Wenn wir die Katastrophe vermeiden wollen, müssen wir schon verdammt viel Glück haben. Sein Papst-Kollege wäre hellauf begeistert.
Schellnhuber träumt wie alle totalitären Gesinnungsgenossen von der großen »Transformation«, nein, er hat nicht den »großen Marsch« gesagt und »Sozialismus« auch nicht.

Seine Voraussage:

»Die entscheidende Dekade wird 2020-2030 sein. Dort muss der komplette Ausstieg weltweit von der Kohleverstromung passieren, dann muss der Verbrennungsmotor verschwinden, dann muss Zement ersetzt werden zum Beispiel als Baumaterial am besten durch Holz und andere Dinge.«

Also nichts weniger als eine komplette Neuerfindung der Moderne. Der beseelte Ideologe träumt vom anderen Zustand der Moderne, der nicht mehr auf fossil nuklearen Geschäften aufgebaut ist. Hat er zu viel mit dem Papst gesprochen? Seine Verheißung: Das gelobte Land heißt Photovoltaik, nicht industrielle Landwirtschaft.

Und was ist Verheißungen gemein? Die Dummen können sie nicht sehen, weil „sie liegt jenseits eines Hügels“. »Wir müssen über diesen Hügel!« Schellnhuber fehlt zwar die Rhetorik amerikanischer Sektenprediger, aber er bekommt dennoch Beifall. Er hat Kräfte ausgemacht, die uns über diesen Hügel helfen sollen. »Investoren dazu anregen, ihr Kapital von fossilen Geschäften abzuziehen!« Bei der Deutschen Bischofskonferenz versuchte er den Bischöfen nahe zubringen, dass die ihre prallen Geldsäcke nur noch ideologisch Einwandfreien öffnen.

Um die Ungläubigen zu überzeugen, spielen Katastrophen eine große Rolle, meint er, und man fühlt sich an Michael Crichtons »Welt in Angst« erinnert. Der amerikanische Schriftsteller (Jurassic Park ) lässt darin Ökoterroristen ein künstliches Seebeben auslösen, um die Welt in Angst vor einem Klimawandel zu halten und an der Panik kräftig mitzuverdienen. Ideologisierte Wissenschaftler liefern die falschen Grundlagen zur Rechtfertigung.

Am Schluss präsentiert Schellnhuber noch seine aberwitzigste Idee. »Mit dem Klimawandel wird Folgendes passieren«, sah er voraus.

»Es werden hunderte von Millionen Menschen im Raum verschoben werden müssen. Wegen Meeresspiegelanstieg, wegen Gletscherschwund, wegen Ausbreitung von Dürregebieten. Was tun mit den Menschen, deren Heimat versinken wird?«

(Wer wohnt eigentlich auf Gletschern?)

Also sollte man einen Klimapass einführen! Zutritt zu allen Ländern, die dafür verantwortlich sind. Und das seien fast alle, predigte er vor begeistertem Publikum. Er schlug vor, alle die durch den Klimawandel heimatlos werden, einen Klimapass bekommen sollen, der ihnen das Recht gibt, sich in den dafür verantwortlichen Staaten niederzulassen.

Johlender Beifall im Auditorium.

Der Beitrag erschien zuerst auf Tichys Einblick hier

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22 Kommentare

  1. »Die entscheidende Dekade wird 2020-2030 sein. Dort muss der komplette Ausstieg weltweit von der Kohleverstromung passieren. da werden die Chinesen und Indder aber begeistert sein, wenn sie ihre schönen neuen Kohlekraftwerke, die sie gerade bauen, gleich wieder abreißen müssen, weil der hl J.S dies gesagt hat.

    Nur eins amRande noch: war gerade in Burma und erlebte wie der unheilige Franziskus nach Yangon kam. Am Straßenrand standen viele Katholiken, die man aus dem ganzen Land zusammengekarrt hatte, so der Tourguide. Am nächsten Tag auf dem Flughafen von Yangon ( internationaler Teil) jede Menge Nonnen, die auf ihren Rückflug warteten (teilwesse Buisinessclass, man gönnt sicht ja sonsts nichts). Die waren offensichtlich aus den Nachbarländern eingeflogen worden, damit wenigstens einige dem Pabst zujubelten. Ob der Pabst das mit dem dem Klimapabst Schelli abgesrochen hatte?

  2. Die Grünen und wissenschaftliche Wahrheit?

    Da ist ja die katholische Kirche noch näher an der wissenschaftlichen Wahrheit; die hat es immerhin nach 300 Jahren geschafft, die Wahrheit Galilei´s anzuerkennen!

    Ob das die Grünen in 300 Jahren auch schaffen?

  3. Ein Wissenschaftler, der in diktatorischer Art anders lautende Meinungen durch Diffamierungen bekämpft, ist kein seriöser Wissenschaftler. HJS und SR sind gute Beispiele dafür, wie kaputt und vermutlich irreparabel mittlerweile die deutsche Forschungslandschaft ist. Anstatt ergebnisoffene Forschung zu fördern, werden bevorzugt Themen von Protagonisten gefördert, die entweder politisch aktiv sind oder sich der Politik widerspruchlos prostituieren. Von einem gewissen Standpunkt aus betrachtet ist das sogar ein sehr kluger Weg. Abgesehen davon verletzt Herr Schellnhuber seine dienstliche Neutralitätspflicht, da er auf dem Parteitag der Grünen seinen „Professoren-Titel“ ausnutzt, um seiner Meinung mehr Gewicht zu verleihen. Abgesehen von der „Mäßigungs-Pflicht“ kann er als Privatier bei den Grünen allerdings jeden Unsinn erzählen, der ihm einfällt. Auch Karl Lauterbach verletzt die dienstliche Neutralitätspflicht, wenn er als SPD-Mann im Fernsehen als Professor auftritt, um seiner Meinung mehr Gewicht zu verleihen. Herr (Rainer) Hoffmann: Wie wäre es, Sie gehen dem mal nach?

    • Ähnliches war schon bei Harald Lesch festzustellen und ich habe es thematisiert:

      Wenn man DAS bei jedem Prof. thematisieren würde, ….? käme ich wohl zu nix mehr…
      Aber ich beobachte Lauterbach medial mal…

       

  4. Der Fall Schellnhuber zeigt deutliche Anzeichen von manisch-depressivem Irresein.Insbesondere  Titel wie „Selbstverbrennung“,Transformation der Welt  etc. deuten in diese Richtung.Maniker erscheinen zumeist wie normale Menschen.Die meisten leben auch ganz normal unter uns ,zumal es alle Übergangsformen zum „Normalen“ gibt.Allerdings können Personen ,bei denen der Verdacht auf eine geistige Erkrankung vorliegt nicht Berater der Regierung sein.

    Die Psychiatrie verwendet weltweit ein einheitliches Klassifikationssystem für diese Erkrankungen.Die AfD sollte sich den Fall vornehmen und versuchen einen einigermaßen renommierten Psychiater ,am besten in Pension, der an einer öffentlichen Anstalt gearbeitet hat ,zu gewinnen ,der ein Gutachten erstellt.Damit kann die AfD dann einen Antrag im Parlament einbringen.Der wird ziemlich viel Staub aufwirbeln.Das wird den Bekanntheitsgrad der AfD erheblich fördern.

    • Der Psychiater hätte viel zu tun. Die ganze Grüne Bewegung ist im Kern manisch-depressiv. Das trifft übrigens auch auf viel Journalisten zu. Nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass die in einer sterbenden Branche tätigen Menschen ständig von Arbeitslosigkeit und Harz 4 bedroht sind. Vielleicht erklärt das auch die Meinungsmache in ihrer Berichterstattung.

  5. „Wie üblich liegt „die entscheidende Dekade“ immer gerade vor uns.“

    Nee, stimmt schon:

    Wir haben eine Dekade Zeit, diese Deppen los zu werden…

    😉

  6. ….

    »Die entscheidende Dekade wird 2020-2030 sein. Dort muss der komplette Ausstieg weltweit von der Kohleverstromung passieren, dann muss der Verbrennungsmotor verschwinden, dann muss Zement ersetzt werden zum Beispiel als Baumaterial am besten durch Holz und andere Dinge.«

    …..

    https://www.welt.de/kultur/history/article1091306/Florenz-von-der-Sittenlosigkeit-in-den-Wahn.html

    Girolamo Savonarola schaffte es, binnen weniger Monate aus dem lebenslustigen Florenz einen asketischen Gottesstaat zu machen. Er wirkte Lastern und Sittenlosigkeit mit einem „Fegefeuer der Eitelkeiten“ entgegen. Die kostbarsten Dinge wurden verbrannt.

    ….

    Aber es gibt noch Hoffnung.

    Mit zwei anderen Mönchen wurde Girolamo Savonarola am 23. Mai 1498 erst gehenkt und dann verbrannt. Dies geschah auf der Piazza della Signoria, wo er ein Jahr zuvor das „Fegefeuer der Eitelkeiten“ entfacht hatte.

  7. Gibt es eigentlich den Versuch Klimahubers Modelle auf die engere und vor allem weitere Vergangenheit anzusetzen. Gibt es da Versuche und Veröffenlichungen? Naiv, wie ich als Nicht-Klimaforscher bin, meine ich, dass Modelle, die die Zukunft abbilden das doch mit der Vergangenheit auch können müssen.

    Wäre dankbar für Hinweise

    Dr.H.J.Mauk

    • Sehr geehrte(r) Dr. Mauk,

      die Klimamodelle, um die es hier geht, können die Vergangenheit nicht korrekt abbilden. So geht das Mittelalterliche Klimaoptimum nach wie vor gar nicht, wie auch das IPCC im letzten Bericht feststellen musste. Damit können all diese schönen und vor allem teuren Modelle eine notwendige Voraussetzung für ihre Korrektheit seit Jahrzehnten nicht erfüllen!

      Für irgendwelche wissenschaftlichen Aussagen bzgl. zukünftiger Klimazustände sind diese Modelle völlig ungeeignet. Bei einem Antrieb von wenigen W/m² müssen für die kommenden 100 Jahre 50-100 W/m² willkürliche Korrekturen vorgenommen werden, damit diese Modelle nicht völlig aus dem Ruder laufen. D.h. diese Modelle zeigen genau das an, was sich der Programmierer wünscht und nichts anderes. Aus wissenschaftlicher Sicht könnte man die Zukunft genau so gut mittels Würfeln prophezeien. Aber auch das kann man beim IPCC nachlesen: Das Klima ist ein nichtlinearer und chaotischer Prozeß – Klimavorhersagen sind nicht möglich.

      MfG

      U. Langer

      • Vielen Dank. Dachte ich mir schon.  Mir ging es eigentlich nur um die Frage, warum dann diese Tatsache nicht viel stärker in den Mittelpunkt der Kritik an den Klimahubern gestellt wird. Das wird doch jeder Laie einsehen können, dass etwas, was die nachprüfbare Vergangenheit nicht korrekt wiedergibt, die Zukunft erst recht nicht beschreiben kann.  Besonders dann, wenn man das anschaulich mit einfachen Worten und Bildchen zeigt. Ich fürchte, was man beim IPCC nachlesen kann überfordert die Auffassungsgabe des zeitgenössisch vergoogelten Verstand. Der einfache Mitmensch wirds gar nicht lesen. Es braucht eher Information im Comic Stil, karikaturen oder in Form von Kalauern. Z.B. Wie konnte Heinrich IV im Winter und im Büßerhemd über die Alpen reisen. Weils wärmer war als heute, wegen der vielen Autos am Brenner. Oder warum sind die Saurier ausgestorben? Weil die grünen Drachen das Feuerspeien verboten haben. Oder so ähnlich.  Das könnte selbst ein Grüner oder gar die rotheilige Barbara Glyphosata  begreifen.

        HJM

      • Danke. Ich bin auch Laie. Deshalb möchte ich mich bei Ihnen nochmals vergewissern. Wir haben den gesicherten Fakt der mittelalterlichen Erwärmung mit den ebenso gesicherten kulturellen und zivilisatorischen Folgen wie Hohe Minne, Hochblüte des Rittertums und Kathedralenbaus, insbesondere der Gotik, aber wir haben keine „Computermodelle“, die bei all diesen vorliegenden Daten dieses Ereignis wenigstens näherungsweise als Wiederholung darstellen können.

        Ist das von mir so richtig verstanden?  Aber die gleichen Leute, die das nicht können, sind jetzt die Klimaexperten, die mir sagen, ich solle keinen Diesel mehr fahren, weil es sonst um 2,30 Grad zu warm wird?

        Habe ich das auch richtig verstanden? Danke, keine Antwort erforderlich.

  8. Ja, ja der Schelli, dieser Schelm. Nachdem er erst nach Jahren gemerkt hat, dass die Himalaya-Gletscher doch nicht bis 2035 abschmelzen werden, das hätte nämlich eine Temperaturerhöhung um 20° gebraucht, jagt er jetzt ein paar andere Sauen durchs Dorf, die natürlich die naturwissenschaftlich hochgebildeten Grünen in Freudentaumel versetzen.
    Er will also alle Kohlekraftwerke bis 2030 stillegen. Offensichtlich hat er das bereits mit den Chinesen und Indern so besprochen, die ihm dafür wahrscheinlich den Orden „Wider dem tierischen Ernst“ verliehen haben. Die sollen ja dann dafür das Recht bekommen, jederzeit in die an Allem schuldigen westlichen Industrieländer einreisen zu dürfen. Eine Aussicht, die die Grünen offenbar in Trance versetzt. Nachdem die erste Milliarde dann immigriert ist, wird sich das allerdings schnell wieder haben.
    Im Ernst, es ist beschämend, dass solche Märchenerzähler wie Schellnhuber in einem (bisherigen) Hochtechnologieland wie Deutschland überhaupt eine Stimme bekommen. Bei den Grünen kann der keinen Schaden mehr anrichten, da ist schon alles zu spät. Die große Gefahr ist aber, dass der deutsche Michel über die Medien dermaßen gemainstreamt wird, dass sich ein Großteil dieses Irrsinns bereits in den Köpfen der klimawandelbewegten Bevölkerung festgefressen hat, sozusagen als Schellnhubersche Metastasen.
    Der Aufstand der FDP gegen diesen Irrsinn dürfte nach dem öffentlichen-rechtlich gesteuerten Shitstorm ein solcher gewesen sein.
    Wir müssen halt auf die normative Kraft des Faktischen warten, welche in diesem Fall durch den Zusammenbruch der Stromversorgung zum Tragen kommen wird.

  9. „…dann muss Zement ersetzt werden zum Beispiel als Baumaterial am besten durch Holz und andere Dinge.“

    Joo,

    Bambus z.B.

    Oder Schilf mit Kuhdung.

    Palmwedel geht auch…

     

    Blöder gehts nimmer!

    Oder doch???

  10. Die Wahrheit von Schellnhuber hört bereits zu DEM Zeitpunkt auf, wenn vom Sender PHOENIX Bauchbinden eingeblendet werden:

    Der Vortrag von Schellnhuber ist vom Trash-Faktor her in Gänze nur schwer zu ertragen.
    Der Titel seines Vortrags ist auch bereits heftig: „Klimawandel und der Fluch der Karibik

  11. Originalton Schellnhuber:
    »Die entscheidende Dekade wird 2020-2030 sein. Dort muss der komplette Ausstieg weltweit von der Kohleverstromung passieren, dann muss der Verbrennungsmotor verschwinden, dann muss Zement ersetzt werden zum Beispiel als Baumaterial am besten durch Holz und andere Dinge.«
     
    Wie üblich liegt „die entscheidende Dekade“ immer gerade vor uns. Das war schon zu Zeiten des Club of Rome so und als die Klimaforschung in den 70er Jahren eine neue, kurz bevorstehende, vom Menschen verursachte Eiszeit prophezeite auch. Glücklicherweise haben sich alle Katastrophenwarnungen bisher in Luft aufgelöst, als „die entscheidende Dekade“ vorbei war.
     
    Aber zurück zu Schellnhubers Forderung. Ist dem Mann eigentlich klar, was er da von 7,5 Milliarden Menschen verlangt, deren Existenz zum ganz überwiegenden Teil auf der Nutzung von fossilen Energieträgern beruht. Er fordert nichts weniger als Selbstmord aus Angst vor dem Tod. Da soll er mal mit gutem Beispiel vorangehen. Niemand in der Welt wird ihm folgen.
     
    Noch nicht mal die Grünen werden ihm folgen. Bei denen fängt die gerade noch ökologisch akzeptable Lebensweise immer knapp über dem eigenen Wohlstandniveau an. Das ist nur schäbig und scheinheilig!

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