Kirabatis-Klimaplan: Mehr Resorts, mehr Touristen

Demmig, Urlaubsinsel bei den Malediven, 2012

Eric Worrall
Der Präsident von Kiribati will nicht, dass seine Leute als Klima-Wohltätigkeitsfälle betrachtet werden – stattdessen will er Investitionen, neue Touristenorte, um seinen Leuten Arbeit und wirtschaftliche Möglichkeiten zu geben, damit die Rückgewinnung von Land aus dem Meer bezahlt werden kann, sein Vorbild ist Singapur.


Ungeachtet des Klimawandel, plant Kiribatis Präsident die Weiterentwicklung der Inseln

Der tief liegende pazifische Inselstaat Kiribati ist einer der Teile der Welt, die am stärksten vom Klimawandel [CBS fake.news] und dem Anstieg des Meeresspiegels bedroht sind. Dieses erzählen uns Wissenschaftler, die auch sagen, dass die Inseln innerhalb von Jahrzehnten unbewohnbar sein könnten, und in den letzten Jahren hätten einige der dortigen Führer mit der Planung eines Worst-Case-Szenarios begonnen, das die Verlagerung der Bevölkerung in andere Länder beinhaltet.

 In einer Videopräsentation zur Weltklimakonferenz in Bonn vergangene Woche schien sich der Präsident von Kiribati jedoch von einem solchen Plan abzuwenden.

„Der Klimawandel ist in der Tat ein ernstes Problem“, sagte Präsident Taneti Maamau in dem Video. „Aber wir glauben nicht, dass Kiribati wie das Schiff der Titanic sinken wird. Unser Land, unser schönes Land, ist durch Gottes Hände geschaffen. „

Im weiteren Verlauf des Videos verkündet ein Erzähler, dass man weit davon entfernt sei, die Inseln verlassen zu wollen. Stattdessen verfolgt man das Ziel der Förderung des Tourismus durch die Anlockung ausländischer Investoren zur Entwicklung von „umweltfreundlichen 5-Sterne-Resorts, die erstklassige Tauch-, Angel- und Surf-Erlebnisse promoten sollen“ – auf den ansonsten unbewohnten Inseln.

Regierungsbeamte sagen, dass sie an einem Plan arbeiten, das Niveau einer großen Fläche von derzeit unbewohnbarem Land aufzufüllen, um es bewohnbar zu machen.

Kiribati (von Einheimischen „Kir-ah-Bahss“ genannt) besteht aus einer Kette von 33 kleinen Inseln, die auf halbem Weg zwischen Hawaii und Australien liegen. Es ist die Heimat von 100.000 Menschen und hat eine durchschnittliche Höhe von nur 6 Meter über dem Meeresspiegel. Extrem hohe Gezeiten, bekannt als „King Tides“, haben Häuser überflutet, Trinkwasser verschmutzt und Getreide vernichtet.

Text und Videoquelle: https://www.cbsnews.com/news/climate-change-kiribati-president-taneti-maamau/

 

Ich fange wirklich an, Präsident Anote Tong zu mögen . Er spielt das Spiel bis zu einem gewissen Grad mit, ist glücklich ein Gastgeber zu sein und gesehen zu werden mit Globetrotter Öko-Prominenten, aber er hat eine charmante Angewohnheit, das Skript zu umgehen, wenn es um den Klimawandel geht.

Anote Tong lehnt schlicht liberale Versuche ab, sein Volk auf ihren [der Öko-Promies] linken Intellektuellen Vorbehalt zu führen, um die Rolle von Opfern westlicher Gier zu spielen, die hilflos darauf warten, dass der Westen über ihr Schicksal entscheidet.

Anote Tongs Antwort auf die Frage, warum Kiribati-Bewohner nicht nach Neuseeland strömen, und warum Neuseeland Schwierigkeiten hatte, eine Lotterie zu verkaufen, bei der man 75-Jahre-Staatsbürgerschaft gewinnen kann;

Aber es hat noch keinen dramatischen Exodus gegeben. Die neuseeländische Einwanderungsbehörde stellt jährlich 75 Plätze in einer Lotterie für Migranten aus Kiribati zur Verfügung und kann sie im Moment nicht ausfüllen. Präsident Anote Tong meint, das liegt daran, dass die Dinge noch nicht genug verzweifelt sind.

Es ist noch kein kritisches Thema. Ich denke, wenn es Leute gibt, die jetzt abwandern, hoffe ich, dass sie es aus freier Wahl tun. Aber in Bezug auf die Frage, ist es [bei uns] so kritisch, dass diese Menschen als Flüchtlinge betrachtet werden können? Meine Antwort wäre nein, nicht zu diesem Zeitpunkt.“

 

Schauen und lesen Sie hier von Ioane Teitiota, der der erste Klimaflüchtling aus Kiribati sein möchte.  http://www.bbc.com/news/world-asia-34674374

Ich habe keine Ahnung, was für eine Art von Anführer Anote Tong zu Hause [in seinem Inselstaat] ist, aber zumindest in Bezug auf seinen Auftritt auf der Weltbühne ist mein Eindruck, Kiribati hätte sich viel schlimmer darstellen können. [..Kiribati could have done a lot worse]

Erschienen auf WUWT am

Übersetzt durch Andreas Demmig

Kiribati Climate Plan: More Resorts, More Tourists

 

* * *

Nachsatz durch den Übersetzer.

Wenn auch nicht auf Kiribati, so war ich in 2012 selbst auf den Malediven. Es sind nur einige Inseln für den Tourismus „hergerichtet“. Es muss alles per Boot von der Hauptinsel gebracht werden. Ich bin Taucher, das Wasser und der Strand waren traumhaft, aber wir mussten schon weit fahren, um genügend Fische zu sehen.

Die Einheimischen nutzen die Korralen als Baumaterial. Nach den Anzeichen (abgeschaut bei Prof. Mörner) gab es keine besondere Erhöhung des Meeresspiegels. Die meisten Einheimischen sind arm. Außer Tourismus gibt es keine Einnahmequellen. Der Islam ist die vorherrschende Religion.

Daher planten die Malediven 11 neue Flughäfen auf weiteren Inseln, um die touristische Entwicklung voranzubringen. Dazu gehören dann auch die Einrichtung von Hotel / Resort Anlagen. Sie erinnern sich, in 2009 hielt Präsident Mohammed Nasheed eine Konferenz unter Wasser ab.

http://www.dailymail.co.uk/news/article-1221021/Maldives-underwater-cabinet-meeting-held-highlight-impact-climate-change.html

Im gleichen Jahr verkündete die Tourismuszentrale:

http://www.maldivestourismupdate.com/2009/07/11-new-airports-to-be-constructed-in.html

In 2015 ist jetzt  auch der elfte Airport fertig

http://www.breitbart.com/london/2015/06/19/the-maldives-has-just-built-its-eleventh-airport-thats-how-scared-it-is-of-global-warming/

Malediven ist auf den Geschmack gekommen, und plant noch weitere fünf Flughhäfen

Maldives to develop another five airports to boost tourism

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3 Kommentare

  1. Vielleicht sollten Sie dann besser den Deutschen mitteilen, das der Klimawandel kein Menschengemachtes Problem ist. Denn  wenn die Deutschen weiterhin ‚glauben‘ das CO2 die Ursache ist, dann wird das schwierig mit dem Tourismus, wenn die „German Angst“ obsiegt.

  2. Kiribati ist eine Südseeschönheit mit schnellem Bevölkerungswachstum. 1960 lebten dort noch 40.000 Einwohner, 2016 waren es schon 114.395. Und während die Nachbarinseln Tonga und die Marshallinseln seit 1990 eine halbwegs stabile Bevölkerungszahl haben, ist das Bevölkerungswachstum auf Kiribati ungebremst. Eine höchst ungewöhnliche Entwicklung für eine Inselgruppe, die dem Untergang geweiht ist.
     
    Wer will uns da schon wieder für dumm verkaufen? Früher hieß das, „sobald das Geld im Kasten klingt, die Seele in den (Klima-)Himmel springt.“ Bei der geschäftsführenden dauerbetroffenen deutschen Umweltministerin dürfte das nicht allzu schwer fallen.

  3. Da hat wohl einer die Spielregeln der „Grossen Transformation“ gaaanz genau verstanden, sehr sympathisch, halt äusserst ehrlich… 😉

    Da könnten sich unsere Dilettanten mal eine Scheibe von abschneiden!

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