Die junge Klimagarde mit der Weltrettungs­bibel von Frau Hendricks auf dem Weg zum Train to Bonn

Bild: Screenshot von der Homepage des Umweltministeriums

Link zum Bild oben: Jugenddialog zur 23. Weltklimakonferenz

Helmut Kuntz
Der nächste Klimagipfel im November kommt mit Riesenschritten. Nachdem es dabei um einen Kampf geht (Frau Hendricks im Begrüßungsvideo zum Jugenddialog: „ … wenn wir zulassen, dass sich die Erde immer weiter erwärmt, werden Sie und die ihnen nachfolgenden Generationen in Deutschland und auf der Welt die Folgen tragen müssen. Das wollen wir nicht zulassen. Deswegen haben wir den Kampf gegen den Klimawandel aufgenommen … „), müssen Kämpfer rekrutiert werden und wo fängt man dabei an: Natürlich bei Kindern und Jugendlichen.


(Klima-)Jugendbotschafterinnen und Jugendbotschafter

Bild 1 Video der Begrüßung der Teilnehmer*innen durch Frau Hendricks.Eine solche Rekrutierungsmaßnahme wurde von Frau Hendricks veranlasst und von ihrem Ministerium unter dem Titel
[1] Welche Ideen haben junge Menschen, um den Folgen des Klimawandels zu begegnen? Was fordern sie von der Politik zum Thema Klimaschutz? Was kann jeder selbst tun?
Diese Fragen wurden am 29. September 2017 sehr lebhaft auf den drei zeitgleich stattfindenden Jugenddialogen in Bochum, Eberswalde und Nürnberg diskutiert, zu denen das Bundesumweltministerium im Vorfeld der Weltklimakonferenz eingeladen hatte. Rund 200 Teilnehmende im Alter zwischen 16 und 25 Jahren entwickelten ihre Ideen und Lösungsansätze in vier thematischen Runden zum Thema Klimawandel und Klimaschutz: Wie werden sich Klimawandel und Klimaschutzmaßnahmen auf unser zukünftiges Leben auswirken? Was sollte in Deutschland getan werden, um die internationalen Klimaziele zu erreichen und was sind wir selbst bereit dafür zu tun? Und wie können insbesondere junge Menschen stärker in die Klimapolitik einbezogen werden?
Die auf den drei Dialogveranstaltungen ausgelosten Jugendbotschafterinnen und Jugendbotschafter haben auf einem Workshop am 14. Oktober aus den Ergebnissen der drei Jugenddialoge die wichtigsten Ergebnisse und Empfehlungen herausgearbeitet, die in einem Jugendreport zusammengestellt werden.
Der Jugendreport wird am 4. November 2017 Bundesumweltministerin Barbara Hendricks überreicht und auch auf dem Weltklimagipfel in Bonn vorgestellt.

In Nürnberg, Bochum und Eberswalde haben sich junge Leute Rezepte gegen den Klimawandel überlegt

Bild 2 [1] Barbara Hendricks begrüßt die Jugendlichen per Videobotschaft
In der Lokalzeitung des Autors hieß der große (unkritische) Redaktionsbeitrag dazu: „100 Jugendliche und die Rettung der Welt“. Nachdem darin eine teilnehmende Jungredakteurin über den Ablauf einer dieser Rekrutierungsmaßnahmen berichtete, daraus zur Information.

Welchen Beitrag Sie auch immer bereit sind zu leisten: Kein Beitrag ist zu klein“

Teilnehmende Jungredakteurin: [2] Voller Spannung, aber ohne eine konkrete Vorstellung davon, was mich genau erwartet, betrete ich den Aufseßsaal im Germanischen Nationalmuseum. „Unser Klima! Unsere Zukunft! Jugenddialog zur 23. Weltklimakonferenz“.
… mit dem Thema Klimawandel ist die 21-jährige aus Freiburg bestens vertraut. Sie studiert Waldwirtschaft und engagiert sich im studentischen Netzwerk „sneep“ für mehr Nachhaltigkeit. „Ich beschäftige mich sehr mit Suffizienz. Dabei geht es darum, mit weniger auszukommen und trotzdem glücklich zu sein …. „
heißt uns Bundesumweltministerin Barbara Hendricks per Videobotschaft willkommen … am Ende betont sie: „Welchen Beitrag Sie auch immer bereit sind zu leisten: Kein Beitrag ist zu klein“.
Dann gehen wir zur Tagesordnung über. Die sieht vier Themenblöcke vor: „Der Klimawandel und seine Folgen“. „Der Beitrag Deutschlands zur Erreichung der internationalen Klimaziele“. „Globale Gemeinschaft, globale Verantwortung“ und „Vision 2050“. Zum Einstieg in jedes Thema gibt es einen kurzen, informativen Vortrag, anschließend haben die 100 Jungen Leute 30 Minuten Zeit, an jedem Tisch darüber zu diskutieren. Dann geht`s ans Abstimmen.
Beim Input wird klargemacht: Der Klimawandel selbst ist nicht zu stoppen – es geht darum, ihn zu verlangsamen.
… Nach der Diskussionsrunde beantwortet jeder elf Fragen über sein Handy. Daraus ergibt sich ein Stimmungsbild … :
64 % würden, um das Klima zu verbessern, mehr auf ihre Ernährung achten. Dagegen sind 61 Prozent nicht bereits, ihre Urlaubsansprüche zum Schutz der Umwelt zu senken … jeder Zweite ist Vegetarier oder Veganer …

Was geschieht mit den Ergebnissen

Bild 3 Screenshot von der Homepage des Umweltministeriums

[2] Kurz vor Beginn des Weltklimagipfels wird der Jugendreport im sogenannten „Train to Bonn“ der Umweltministerin übergeben … die erarbeiteten Ergebnisse sollen …. direkt an die Entscheidungsträger weitergegeben werden. Diese werden versuchen, sie in ihre Arbeiten einzubeziehen.

Arbeitsbeispiele aus den Stadtveranstaltungen

Wenn Jugendliche im Alter von 16 … 25 Jahren, also beginnend mit maximal zehn Schuljahren, andere dagegen fast schon mit einem fertigen Hochulstudium [3], miteinander über ein Fachthema diskutieren (sollen), kann das keine fruchtbare Diskussion werden, schon gar nicht in der kurzen Zeit von 30 Minuten. Das war ganz bestimmt auch nicht der Sinn, denn der Ablauf sollte ja auf gar keinen Fall Zweifel, sondern ein sicheres – vorgegebenes – Ergebnis liefern.

Wie solche aussehen, anbei ohne Kommentierung. Oder doch eine Kleine vorweg: Der Autor stellt sich vor, als wirklicher Fachmann oder (kompetenter) Regierungschef würde er diese Vorschläge von der Umweltministerin eines (noch) Hochtechnologielandes als ausgesuchtes „Diskussionsergebnis und Lösungsideen“ der „Jugendelite“ des Landes bis zum Alter von bereits 25 Jahren mit fast abgeschlossenem Studium bekommen. Er würde sich für dieses Land schämen (nun schämt er sich dafür als Bürger). Als Vertreter eines der vielen Länder, welche nur noch um das „ihnen zustehende“ Klimaschutzgeld pokern, würde er denken: So lange die zuständige Ministerin und die Jugend des Geberlandes auf diesem niedrigen, unreflektierendem Niveau mit dem Thema umgehen, besteht keine Gefahr, dass die vielen Falschdarstellungen unserer gemeldeten Klimabedrohungen wahrgenommen und die versprochenen Zahlungen gestrichen werden.
Noch eine Anmerkung: Bei manchen Vorschlägen hat man den Eindruck, dass das Thema von Teilnehmer*ìnnen nicht so richtig ernst genommen wurde. Vielleicht war es sogar Ausdruck von geheimem Protest? Warum so etwas dann allerdings noch übersetzt und auf eine Regierungs-Homepage gepinnt wird, erschließt sich dem Autor nicht.
Der Autor erinnert sich jedoch an solche Workshops bei seinem ehemaligen Arbeitgeber. Wenn diese (und das war immer bei vom Vorstand angeordneten „Globalmaßnahmen“ der Fall, wenn dazu die gesamte Belegschaft auf „begeisterte Zustimmung“ gebürstet wurde) Soziologen und Psychologen solcher Veranstaltungsfirmen moderierten, ging es immer nur um Masse, das Niveau war dabei vollkommen nebensächlich.

Bild 4 Aus der Bildauswahl zu den Stadtveranstaltungen [1]
Bild 5 Aus der Bildauswahl zu den Stadtveranstaltungen [1]
Bild 6 Aus der Bildauswahl zu den Stadtveranstaltungen [1]


Bild 7 Aus der Bildauswahl zu den Stadtveranstaltungen [1]


Bild 8 Aus der Bildauswahl zu den Stadtveranstaltungen [1]

Bild 9 Aus der Bildauswahl zu den Stadtveranstaltungen [1]


Bild 10 Aus der Bildauswahl zu den Stadtveranstaltungen [1]


Bild 11 Aus der Bildauswahl zu den Stadtveranstaltungen [1]


Bild 12 Aus der Bildauswahl zu den Stadtveranstaltungen [1]


Bild 13 Aus der Bildauswahl zu den Stadtveranstaltungen [1]

Arbeitsbeispiele aus dem Sammelworkshop der Botschafter*innen in Berlin

Die Einstimmung: Parteipolitik und Ideologie in Reinstform (Bild 14). Erkennbar war auch bei der Abschlussveranstaltung von den Botschafter*ìnnen keine neutrale Diskussion zum (angeblichen) Klimawandel erwünscht. Sieht man sich die folgenden Ausarbeitungen an, wagt man auch Zweifel, ob dies Sinn gemacht hätte. Verständlich: Kämpfer dürfen bei Befehlen nicht zu Denken anfangen, sondern müssen bedingungslos umsetzten.

Frau Hendricks Grüne Brigaden, versorgt mit der Klimabibel

Jedenfalls ist das Experiment gelungen: Grüne Brigaden lassen sich bei uns auch außerhalb der Parteijugend problemlos aufbauen – Proteste dagegen finden sich nicht.

Bild 14 Aus der Bildauswahl zur Abschlussveranstaltung in Berlin [1]
Bild 15 Aus der Bildauswahl zur Abschlussveranstaltung in Berlin [1]
Bild 16 Aus der Bildauswahl zur Abschlussveranstaltung in Berlin [1]
Bild 17 Aus der Bildauswahl zur Abschlussveranstaltung in Berlin [1]
Bild 18 Aus der Bildauswahl zur Abschlussveranstaltung in Berlin [1]
Quellen

[1] Bundesministerium für Umwelt Naturschutz und Reaktorsicherheit: Jugenddialog zur 23. Weltklimakonferenz

[2] Lokalausgabe der Nordbayerischen Nachrichten, 14. Oktober 2017: 100 Jugendliche und die Rettung der Welt

[3] Universität Hildesheim Green Office

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22 Kommentare

  1. Ich weis ja nicht, ich weis ja nicht….aber der Jugend von heute müsste doch klar sein, was es schlussendlich bedeutet in einer CO2 freien Welt zu leben….den sicheren TOD aber erst nachdem man ihnen das I-Phone genommen, die Mobilität geraubt und sie zu Sklaven ihres eigenen Standort (Punkt) gemacht hat.

    Eine Politik, die einer Gesellschaft das CO2 verbietet, die ruft die Gesellschaft zum kollektiven Selbstmord auf. So schlicht und einfach ist das. Dazu braucht man nicht einmal studiert zu haben um dies zu erkennen bzw. die Schlussfolgerung aus dieser CO2 Verbotspolitik (menschenggemachte Klimawandelreligion) zu ziehen.

     

  2. Allein schon diese klugen Vorschläge:

    Gemüse etc. selbst anbauen. Heutzutage haben großbauern genaue Computergesteuerte Systeme, die eine exakte Düngung und Wasserbedarf berechnen können.

    Wenn jeder in Seinem eigenen Garten anfängt anzubauen und ahnungslos Dünger, Wasser und Unkrautvernichtungsmittel verwendet, bezweifle ich das die im Endeffekt besser für die Umwelt ist.

    • Damit ist auch gleichzeitig das Problem des Netzausbaus und des Speichers gelöst. Die Windränder pusten den Wind einfach weiter nach Süden und werden dort won andeen Windrändern wieder in Strom umgewandelt.

      Wenn man man den Wind Speichern möchte, dann pustet man ihn einfach mit Windgeschwindigkeiten von 50 KMh nach Süden, so das dieser gegen Abend in München ankommt. Den Wind der erst mittags entsteht, pustet man mit Windgeschwindigkeiten von ca. 100KMh nach Süden, so das er gleichzeitig mit dem Wind von Vormittags in Mümchen ankommt.

      Ich hab schon ein Patent angemeldet.

  3. Aus der Mitte des gymnasialen Betriebs kann ich Euch sagen: Die Aktionen laufen auf breiter Front durch das ganze Land. Mehrfach im Schuljahr kommt ein externer „Experte“ und frischt mit Vorträgen oder Workshops zu verschiedenen Aspekten des Bösen Klimawandels oder zum Energiezwangssparen die Gedächtnisinhalte unseres Nachwuchses wieder auf. Sogar Kolleg_*Innen 🤓 aus den naturwissenschaftlichen Fächern sind eifrigste Verfechter der gutmenschlichen Klimadoktrin. Andersdenkende sollen am rechten Rand ihrer Erdscheibe abrutschen (wie der Baden-württembergische FDP-Landtagsabgeordnete Rülke dieser Tage über die AfD-Fraktion gespottet hat, nachzusehen bei YouTube).

    Die Situation ist hoffnungslos.🤒

  4. Die Jugend kämpft gegen den Klimawandel (richtig Klimaschwankungen) das ich nicht lache, aber für Umweltschutz haben die Leute nichts übrig ! Bei uns liegen jeden Tag Verpackungen von Fastfood ketten und leere Pizzakartons vorm Haus oder im Vorgarten,ich habe Jugendliche beim wegwerfen beobachtet. Ebenso die Zigarettenraucher werfen ihren kippen zu 98% auf die Straße, oder aus dem Autofenster, mir sind als nachfahrender Motorradfahrer oft kippen und sogar ganze Schachtel gegen den Helm geflogen. Darum sollte sich unser Staat mehr kümmern . Aber unsere Grüne haben sich ja von Umwelt,Natur und Tierschutz verabschiedet. Prangert nur ein nützliches Spurengas an.

    • Aha!

      Ich dachte, die ist schon längst bei denen! Fast so attraktiv, wie die Frauen von den Grünen (Roth, Künast usw.) ist sie schon. Und auch so kompetent…

  5. Wie fast immer bei solchen Anlässen wird auch hier „Klimawandel“ mit „menschgemachem Klimawandel“ gleichgesetzt. Die angebliche Ursächlichkeit wird schon als Selbstverständlichkeit gehandhabt. Nie wird irgendwo die Frage gestellt, wie sicher ist denn nun die These vom Treibhauseffekt durch CO2 als Erwärmungsgrund?

    Dabei müßte doch jeder verantwortungsvolle Mensch und noch mehr Politiker, der Zukunftveränderungen fordert, wie im Klimaschutzplan 2050 nachzulesen, nicht zu 100% von der Richtigkeit seines Tuns überzeugt sein, sondern zu „mindestens 500%“, es dürfte in seiner Kausalitätsanalyse keinen einzigen unklaren oder unbewiesenen Punkt geben und es müßten mehrere voneinander unabhängige Belege für die Richtigkeit geben (z. B. eben 5) und keinen einzigen Beleg für das Gegenteil! Gibt es nämlich nicht erwiesene Sachverhalte oder gar Gegenindikationen, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, daß man gegen Windmühlen kämpft und nebenbei einen riesigen und kontraproduktiven Flurschaden anrichtet.

    • Ich wette dagegen, Seehofer sagte, diejenigen, die gewählt sind , haben nichts zu entscheiden, JENE ,die entscheiden, sind nicht gewählt.

    • @ Eugen Ordowski – Lustig. Aber auch hier wird (wieder) suggeriert, Kohlekraftwerke seien die totalen Luftverschmutzer, indem man dunklen Rauch abbildet. Schaut man sich in der Realität Kohlekraftwerke an, sieht man Wasserdampf aus den Türmen steigen.

  6. Das mit „Weniger Sport -> weniger Atmen (…)“ und „Rastas machen (…)“ – man könnte meinen, das Satire; aber das sind wohl wirklich ernst gemeinte Vorschläge. :S

    Unglaublich, wie hirngewaschen die Jugend bzgl. Klimawandel bereits ist.

  7. Wenn man eine Lerngruppe (eine Klasse sagte man früher) permanent unterfordert, provoziert man eine „Phase der Albernheit“. Insbesondere in der Erwachsenenbildung machen die Lehrkräfte diese Erfahrung in zunehmender Häufigkeit.

    Die Gründe liegen- wie hier- auf der Hand.

    Danke für die gelungene Dokumentation der Ursachen des beschriebenen Phänomens.

  8. Dieses Treiben halte ich auch weiterhin für kriminell insofern, als vorsätzliche Falschinformationen die Grundlage für jedweden Betrug bilden:

    Sei es das stetige Ausblenden von Fakten oder das ungerechtfertigte Aneignen von materiellen und personellen Vorteilen durch das Erschaffen von Angstszenarien zu dem einzigen Zweck, sich mit der angeblichen Gefahren-Beseitigung der propagierten Katastrophen zu Lasten der Allgemeinheit Vorteile in Form von Macht und Geld zu verschaffen.

    Noch schlimmer sind die Auswirkungen der Indoktrination unserer Kinder und Jugendlichen mit dem Ziel, sie für die gleichen kriminellen Machenschaften als Mitläufer oder Mitkämpfer zu rekrutieren.

    Dass inzwischen dieser ätzende Ausfluss  von Lügen ebenso in die Schulbücher gedruckt wird, wie z.B. die Gender-Ideologie oder ein zusammengeklittertes Geschichtsbild, ist eine unerträgliche Zumutung für jeden noch selbst denkenden Zeitgenossen mit Verantwortungsbewußtsein und Wahrheitsliebe.

    Dietmar Fürste

  9. Der Kampf für etwas „Gutes“ – junge Menschen lassen sich schnell dafür motivieren.

    Was hier geschieht, nennt man normalerweise „Gehirnwäsche!!“

    Wie lautet doch der Erziehungsanspruch?

    Junge Menschen zu kritischen Bürgern zu erziehen!

    Das läuft doch bei uns schon seit Jahrzehnten so – die Medien präsentieren uns das täglich – Resultat „kritischer“ Erziehung!

    • Meine Nachbarin ist Gymnasiallehrer für Geschichte und Geographie.  Vor einigen Wochen hatte ich ein nettes Gespräch mit ihr über den Klimawandel. Sie erzählte mir zuerst Ihre Sicht darauf ,und wollte dann meine hören ich gab ihr eine Menge Input das schon mit mittleren Wissen begreifbar . vieles ist schließlich mit Naturwissenschaften stufe 9 oder 10 gleichzusetzen zum einen die Arbeit von Herrn Svensmark , TemperaturReihen die vor 1850 anfangen und die Tatsache das warmes Wasser weniger co2 speichert als kaltes . Ich glaube ich habe ihr die Augen geöffnet.  Sie hat zum Thema 1 Stunde gemacht und die Schüler was ausarbeiten lassen Fakten sammeln aus den Medien und aus dem Internet ich habe ihr auch die Seite von EIKE empfohlen die sie den Kindern auch als Tip gegeben hat ich glaube das Ergebnis trägt dazu bei das zumindest nicht alle Frau Hendriks hinterher rennen sondern selber kritisch all diesen irren wahnsinn hinterfragen.

       

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