Die Polizei ist perplex: Wütende Bewohner schießen weiterhin auf laute Windräder

STT; Schild mit Einschusslöchern

stopthesethings
Anhänger der Windindustrie streiten regelmäßig ab, dass die Windkraftanlagen irgendwelche gesundheitlichen Auswirkungen erzeugen. Kein Wunder, wenn genervte Anwohner zur Selbsthilfe greifen. [Einleitung durch den Übersetzer]


„Kann zum Tod führen“: Schüsse auf Waubra Windturbinen
The Courier
Derrick Krusche; 27 Sep 2017

Die Polizei vermutet, dass vor kurzem beim Waubra-Windpark nordwestlich von Ballarat, mit einer Waffe mit langen Lauf, z.B. ein Gewehr, auf Windturbinen geschossen wurde.

Die Beamten der Kriminalpolizei  haben eine Untersuchung eingeleitet, nachdem Techniker Einschusslöcher auf einigen der großen Anlagen gefunden haben, die sich auf privaten Windpark Gelände befinden.

Die Straftat könnte im Zeitraum von Ende des letzten Jahres bis vor kurzen geschehen sein, bis zur Entdeckung des Schadens durch Acciona, ein Unternehmen für erneuerbare Energien.

Seit der Eröffnung des Windparks im Jahr 2010 gab es sechs ähnliche Vorfälle.

Detective Senior Sergeant David Hermit sagte, Acciona Mitarbeiter waren in Gefahr, da sie für Wartungszwecke regelmäßig in die Türme der Windturbinen einsteigen,.

[Hinweis: Mitgliedern der Kriminalpolizei wird die Bezeichnung „Detective“ statt „Police“ vorangestellt]

„Diese Art von rücksichtslosem Verhalten hätte eine schwere Verletzung oder den Tod eines Mitarbeiters zur Folge haben können“, sagte er.

[Die Türme der Windräder bestehen aus Stahl oder Beton;  Siehe Link Acconia der Übersetzer]

Die Windturbinen haben oft Kontroversen über die Verschandelung der Natur und auch über gesundheitliche Bedenken ausgelöst. Aber Detective Senior Sergeant Hermit konnte zum Motiv nichts sagen.

Die Polizei hat Verdächtigte bereits verhört, aber keine Anklage erhoben. Sie untersucht, ob die Waffe von einer Weidekoppel oder einer Straße her abgefeuert wurde.

„Es ist wahrscheinlich eine Waffe mit langen Lauf, der Entfernung wegen“, so Detective Senior Sergeant Hermit.

„Diese Einschusslöcher und den Schaden der angerichtet wurde zu finden, ist ziemlich erschreckend“ Acciona Turbinentechniker Frank Cartledge.

The Courier

 

Hier ist ein weiterer Blick auf diese Geschichte.

Jemand schiesst weiterhin auf einem bekannten Windpark in Viktoria.
Business Insider Australien; Simon Thomson; 7 September 2017

Auf einen der bekanntesten Windparks von Victoria, Waubra, 35 km nordwestlich von Ballarat, wurde in den letzten Jahren mehrmals erschossen, wie die Polizei berichtet. Die Details haben sich herauskristallisiert, als Beamte der Kriminalabteilung Ballarat den jüngsten Bericht über zahlreiche Schüsse auf eine der Turbinen untersuchen.

Waubra ist Australiens viertgrößter Windpark mit 128 Turbinen, die zusammen 192 Megawatt Leistung erzeugen könn[t]en – rund ein Achtel des nun geschlossenen Hazelwood-Kohlekraftwerks.

Aber die Website hat den Zorn der Gegner von Windparks erregt, die behaupten, dass sie [die Windräder] die Gesundheit der in der Nähe wohnenden Menschen schädigen. Die Waubra-Stiftung ist eine Interessenvertretung, die zu der Zeit gegründet wurde, als der Windpark eröffnet wurde und gegen die Entwicklungen kämpft, die eine Reihe gesundheitlicher Probleme verursachen.

Die Polizei sagt, dass sie sich nicht sicher sind, wann der jetzige Schaden an der Turbine aufgetreten ist – es könnte bereits im letzten Jahr gewesen sein – seit 2010 wurden sechs ähnliche Vorfälle gemeldet.

Detective Senior Sergeant David Hermit sagte, diese Vorfälle sind unglaublich gefährlich für Mitarbeiter sind, die regelmäßig an der Wartung der Turbinen arbeiten.

„Diese Art von rücksichtslosem Verhalten hätte eine schwere Verletzung oder den Tod eines Mitarbeiters zur Folge haben können“, sagte er. „Es ist nicht immer offensichtlich, dass jemand in[nerhalb[ den Windkraftanlagen arbeitet. Wenn Sie auf diese Windkraftanlagen schießen, besteht die Chance, dass Sie einen Mitarbeiter treffen könnten. „

Die Polizei glaubt, dass jemand in der örtlichen Gemeinde weiß, wer verantwortlich ist und appelliert an die Leute, die Kriminalpolizei zu informieren.
Business Insider Australien

 

* * *

Stopthesethings

Simon Thomson repräsentiert die Art von dämlichen Fatzke, der in Australien als Journalist durchgeht.

Im Jahr 2017 – nach der Katastrophe, durch Südaustraliens im Wind-Energie, haben die Kerle den Glauben, dass ein denkendes Wesen über [den Windpark] Waubra schreiben könne:

„128 Turbinen, die in der Lage sind, eine kombinierte Leistung von 192 Megawatt zu erzeugen – rund ein Achtel des nun geschlossenen Hazelwood-Kohlekraftwerks.“

Simon beginnt diesen Unsinn mit den Worten „die in der Lage sind „, aber er will seinen Lesern eindeutig den irreführenden Eindruck vermitteln, dass Waubras 128 Wirbelwunder ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit einem konventionellen Generatorsystem ausführen können, wie das heute nicht mehr existierende Kohlekraftwerk Hazelwood. Warum sonst, macht er so einen Vergleich?

Wenn Waubra wirklich rund um die Uhr 192 MW liefern würde (wie das Kohlekraftwerk an jeden Tag des Jahres), würde es in den Aufzeichnungen erscheinen – aber aus irgendeinem seltsamen Grund steht dort nichts. (Hinweis an Simon, wenn Sie Ihren nächsten Drachenfliegerurlaub planen, planen Sie ihn nicht zu weit voraus – das Wetter könnte den Spaß den Sie sich erhofft hatten, nicht erfüllen.)

Die Grafiken die oben (und unten) zu sehen sind, stammen von der Website von Aneroid Energy und zeigt die gesamte Leistung aller Windkraftanlagen, die an das Östliche Stromnetz in Australien angeschlossen sind, vom Juni dieses Jahres.

Und doch war die Gesamtproduktion aller Anlagen [bei 192 MW Nennleistung], öfter als 13 mal im Monat Juni geringer als 200 MW (oder weniger als 4% der Gesamtkapazität); mindestens 6 mal weniger als 100 MW (oder 2% der Kapazität); und bei mehr als einer Gelegenheit weniger als 20 MW.

Der Rückgang der tatsächlichen Produktion von Waubra im Juni zeigt, dass der Vergleich ihrer „Leistung“ mit einem Kohlekraftwerk einfach lächerlich ist:

„Produktion“ des Waubra Windparks allein

 

Einschusslöchern an Windkraftanlagen ist ein Phänomen, das nicht auf Australien oder Western Victoria beschränkt ist:

Angry Wind Farm Victims Pull the Trigger: Turbines Shot-Up in Montana and Victoria

Angry Neighbours Shoot-Up Wind Turbines; as Hosts Hit With $Millions in Developers’ Debts

Wind Industry Goons Beating Up On Women, as Furious Community Defenders Shoot Up Turbines (Again)

Es gibt eine Reihe von Gründen, warum jemand wütend genug werden kann, um diese Dinger zum Teufel zu wünschen.

Zu dem Offensichtlichen – wie die Verhinderung des gesunden Schlafes bei den Anwohnern durch niederfrequente Geräusche und Infraschall – kann die Frustration über unterbelichtete Journalisten hinzukommen, die von der Wut und der Feindseligkeit verwirrt sind, dass ein paar hundert dieser Dinger [Windkraftanlagen] in der Nachbarschaft [der Windparks] so etwas hervorrufen können.

Die „noch-feucht-hinter-den-Ohren“Reporter haben sich mit der Propaganda der Windindustrie beschäftigt, wie etwa „dieser Windpark versorgt 100.000 Haushalte und spart eine Million Tonnen CO2 aus der Atmosphäre“ oder – unter Berufung auf einen ehemaligen Tabak-Guru – die „Windpark-Gesundheitsprobleme wurden von Experten“ abgewiesen, fügt der Beeinträchtigung lediglich eine Beleidigung hinzu.

Diese Art von Müll wird nur vorgebracht, um die Leiden zu rechtfertigen, die Acciona in Waubra an Leuten verschuldet hat,  wie an Carl und Samantha Stepnell, Andrew und Maggie Reid, Noel und Janine Dean, Robyn und Glenn Brew, Berni Janssen, Enid Thomas und Donald Thomas. Wofür sich Acciona hätte einsetzen müssen, siehe unseren Beitrag hier . Das tragische und unnötige Leiden [der Betroffenen] ist öffentlich dokumentiert und mehrfach dem Bundessenat vorgelegt worden .

Was diese faulen Hacks nicht offenbaren, ist die Tatsache, dass Acciona seit Juli 2009, als ihre Turbinen in Betrieb genommen wurden, acht der elf Häuser in der Umgebung von Waubra heimlich gekauft haben,  die von ihren Besitzern aufgegeben wurden; Häuser, die durch das niederfrequente Geräusch ihrer Turbinen unbewohnbar gemacht wurden.

Acciona zwang die unfreiwilligen Verkäufer dazu, bombensichere „Knebel“ -Klauseln zu unterzeichnen, die verhindern, dass sie jemals über den „Verkauf“ sprechen ( siehe unseren Beitrag hier ). Trish Godfrey ist nur ein tragisches Beispiel (siehe diesen Artikel und unsere Beiträge hier und hier ).

Auch verfolgen diese intellektuellen Pygmäen die Akustik Berater von Acciona, MDA, nicht, die betrügerische akustische Berichte präsentieren, mit denen sie die Einhaltung der Lärmbedingungen zur Planungsbewilligung behaupten. Ungeachtet dessen, dass der Windpark diese Bedingungen nie erfüllt hat.

Im normalen Verlauf von menschlichen Angelegenheiten, wenn jemandes Leiden von anderen zur Lächerlichkeit herabgezogen wird oder von denjenigen, die etwas dagegen tun können (darunter sogenannte „Journalisten“ wie Derrick Krusche und Simon Thomson) abgestritten werden, Wut und Frustration folgen wie die Nacht dem Tag.

Dass ein verärgerter Nachbar, der durch Windparkentwickler mit praktizierender Geringschätzung behandelt, von den Behörden verlassen und von Schmalspur Journalisten ständig verspottet wird, sein Recht in einem Zuhause zu leben und es zu genießen selbst wahrnimmt, sollte keine Überraschung sein, auch nicht wenn er irgendwann heißes Blei in seine Peiniger jagt. Während diese Art von unternehmerischer und institutioneller Bösartigkeit gegen Windpark-Nachbarn vorherrschend ist, können die Verantwortlichen von Acciona erwarten, dass die Nachbarn in gleicher Art reagieren.

Dies ist nicht das erste Mal, dass Bewohner auf Windkraftanlagen geschossen haben, und es wird nicht das letzte Mal sein.

STT; Windflügel mit Einschusslöchern

Erschienen auf StopTheseThings am 10.10.2017

Übersetzt durch Andreas Demmig

Victorian Police Perplexed: Furious Neighbours Continue to Shoot-Up Noisy Wind Turbines

image_pdfimage_print

Wir freuen uns über Ihren Kommentar, bitten aber folgende Regeln zu beachten:

  1. Bitte geben Sie Ihren Namen an (Benutzerprofil) - Kommentare "von anonym" werden gelöscht.
  2. Vermeiden Sie Allgemeinplätze, Beleidigungen oder Fäkal- Sprache, es sei denn, dass sie in einem notwendigen Zitat enthalten oder für die Anmerkung wichtig sind. Vermeiden Sie Schmähreden, andauernde Wiederholungen und jede Form von Mißachtung von Gegnern. Auch lange Präsentationen von Amateur-Theorien bitten wir zu vermeiden.
  3. Bleiben Sie beim Thema des zu kommentierenden Beitrags. Gehen Sie in Diskussionen mit Bloggern anderer Meinung auf deren Argumente ein und weichen Sie nicht durch Eröffnen laufend neuer Themen aus. Beschränken Sie sich auf eine zumutbare Anzahl von Kommentaren pro Zeit. Versuchte Majorisierung unseres Kommentarblogs, wie z.B. durch extrem häufiges Posten, permanente Wiederholungen etc. (Forentrolle) wird von uns mit Sperren beantwortet.
  4. Sie können anderer Meinung sein, aber vermeiden Sie persönliche Angriffe.
  5. Drohungen werden ernst genommen und ggf. an die Strafverfolgungsbehörden weitergegeben.
  6. Spam und Werbung sind im Kommentarbereich nicht erlaubt.

Diese Richtlinien sind sehr allgemein und können nicht jede mögliche Situation abdecken. Nehmen Sie deshalb bitte nicht an, dass das EIKE Management mit Ihnen übereinstimmt oder sonst Ihre Anmerkungen gutheißt. Wir behalten uns jederzeit das Recht vor, Anmerkungen zu filtern oder zu löschen oder zu bestreiten und dies ganz allein nach unserem Gutdünken. Wenn Sie finden, dass Ihre Anmerkung unpassend gefiltert wurde, schicken Sie uns bitte eine Mail über "Kontakt"

Bitte beachten Sie unsere Datenschutzerklärung

5 Kommentare

  1. Straftat? Was soll der Unsinn?
    Das ist eine Sachbeschädigung und zieht eine Schadenersatzforderung nach sich. Der Staat hat damit nichts zu tun.

    Carsten

    „der Rechtsstaat hat die Hosen voll“
    RA Lutz Schäfer

  2. „… wer verantwortlich ist und appelliert an die Leute, die Kriminalpolizei zu informieren.“
    Leute die einen Orden verdienen soll man denunzieren?

  3. Nun, das ist zwar nicht richtig, aber wie sollen sich die Leute noch wehren? Ob in Deutschland, „Down Under“ oder sonstwo, jegliche Widerstände gegen die Windkraft werden doch medial und ideell niedergeknüppelt, mit allen erdenklichen schmutzigen Mitteln. In Deutschland werden den Leuten die Windparks vor die Nase geknallt, und die Leute werden auch noch verhöhnt.
    Noch einmal, eine Straftat ist eine Straftat, und die ist zu verfolgen, aber wenn die Kumpel im Braunkohlerevier angegriffen werden, schreibt die deutsche „Qualitätspresse“ beschwichtigend von „zivilem Ungehorsam“. Überspitzt könnte ich satirisch folgern, „diese Drecks-Klimaleugner haben es nicht besser verdient“, aber „die Helden der Windkraft müssen geschützt werden“.

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.



Wir freuen uns über Ihren Kommentar, bitten aber folgende Regeln zu beachten:

  1. Bitte geben Sie Ihren Namen an (Benutzerprofil) - Kommentare "von anonym" werden gelöscht.
  2. Vermeiden Sie Allgemeinplätze, Beleidigungen oder Fäkal- Sprache, es sei denn, dass sie in einem notwendigen Zitat enthalten oder für die Anmerkung wichtig sind. Vermeiden Sie Schmähreden, andauernde Wiederholungen und jede Form von Mißachtung von Gegnern. Auch lange Präsentationen von Amateur-Theorien bitten wir zu vermeiden.
  3. Bleiben Sie beim Thema des zu kommentierenden Beitrags. Gehen Sie in Diskussionen mit Bloggern anderer Meinung auf deren Argumente ein und weichen Sie nicht durch Eröffnen laufend neuer Themen aus. Beschränken Sie sich auf eine zumutbare Anzahl von Kommentaren pro Zeit. Versuchte Majorisierung unseres Kommentarblogs, wie z.B. durch extrem häufiges Posten, permanente Wiederholungen etc. (Forentrolle) wird von uns mit Sperren beantwortet.
  4. Sie können anderer Meinung sein, aber vermeiden Sie persönliche Angriffe.
  5. Drohungen werden ernst genommen und ggf. an die Strafverfolgungsbehörden weitergegeben.
  6. Spam und Werbung sind im Kommentarbereich nicht erlaubt.

Diese Richtlinien sind sehr allgemein und können nicht jede mögliche Situation abdecken. Nehmen Sie deshalb bitte nicht an, dass das EIKE Management mit Ihnen übereinstimmt oder sonst Ihre Anmerkungen gutheißt. Wir behalten uns jederzeit das Recht vor, Anmerkungen zu filtern oder zu löschen oder zu bestreiten und dies ganz allein nach unserem Gutdünken. Wenn Sie finden, dass Ihre Anmerkung unpassend gefiltert wurde, schicken Sie uns bitte eine Mail über "Kontakt"

Bitte beachten Sie unsere Datenschutzerklärung

*