Maischberger fragt: Kippt unser Klima? Antwort: Nein – wohl aber die Kompetenz der meisten Talkgäste?

Talkgäste bei Maischberger am 10.10.17, Bild wdr mediathek

von Michael Limburg
Gestern gab es im Ersten eine Premiere. Nicht weil es um eine Talksendung über das Klima ging, sondern weil zum ersten Mal seit Menschengedenken ein ausgewiesener „Klimaleugner“ teilnehmen durfte und sogar die Moderatorin ausgesprochen neutral blieb.


Die Talkrunde (hier kann sie bis zum 10.10,2018 nochmals angesehen werden) begann so:

Jörg Kachelmann, ist beim Wetter von nichts mehr überrascht!

Der „bekannteste Kimaforscher Deutschlands“ Prof. H.J. Schellnhuber sieht die Sahara bereits bis nach Europa vordringen.

Der Wissenschaftsjournalist Alex Reichmuth, studierter Mathematiker und Physiker und bekennender „Klimaleugner“ sieht die versuchte Bekämpfung des Klimawandels als viel gefährlicher an, als die Folgen desselben. Radikale Klimaabkommen bewirken Hungersnöte und den Zusammenbruch der Energieversorgung

Bärbel Höhn – inzwischen Öko-Oma der Grünen- tadelt die Klima-Bilanz der großen Koalition und deren Chefin – Angela Merkel- gleich mit. Sie hätte für den Klimaschutz Null erreicht. Eine neue Regierung müsse sofort alle „alten“ Kohlekraftwerke abschalten.

Dorothee Bär CSU Staatsekretärin im Verkehrsministerium findet im Prinzip alles richtig nur dürften die Maßnahmen nicht zu Lasten der Bürger dieses Landes gehen.

Mit dieser illustren Truppe ging die Moderatorin Sandra Maischberger die drückende Frage an: Xavier und die Wetterextreme: Kippt unser Klima?

 

Video der Maischbergersendung vom 11.10.17 in voller Länge. Mit Dank an Maischberger TV

Nun, ohne den munteren Inhalt dieser Talkshow vorwegnehmen zu wollen, diese hochwichtige Doppel- Frage – wurde je nach Couleur der Befragten – mit ja und auch mit nein beantwortet. Obwohl öfter mal sowohl Kachelmann wie auch Schellnhuber darauf hinwiesen, dass Klima und Wetter zwei paar Schuhe sind und tunlichst nicht miteinander vermengt werden sollten, hielt sich kaum einer der Anwesenden daran, die Mahner eingeschlossen, und taten genau das und immer wieder. Fröhlich angeregt durch manche Einspieler Maischbergers, die jedes Wetterextrem der letzten Jahre dem Klimawandel andichtete.

Es wäre journalistische Schwerstarbeit auch nur die gröbsten Schnitzer vieler Beteiligter hier im Detail aufzulisten, deswegen beschränke ich mich hier auf einige „Lowlights“ , die, wie sollte es anders sein, insbesondere vom größten Klimaforscher alle Zeiten (GröKaZ?) H. J. Schellnhuber, und seiner politischen Erfüllungsgehilfin Bärbel Höhn zum Besten gegeben wurden.

Schellnhuber gestand, als es um den Vorschlag Stockholmer „Klimaforscher“ ging, zur Rettung des Weltklimas u.a den Individualverkehr mit samt dem Fliegen einzustellen, dass er leider und offensichtlich widerwillig mit dem Flugzeug nach Köln anreisen musste, weil er ja zuvor noch in Potsdam seine eigene Konferenz zu leiten hatte. Bei der ging es ebenfalls um die Weltrettung.

Allein deswegen, so mein Eindruck, müssten wir Zuschauer ihm doch dankbar sein, und ihm auch das Flugzeugnehmenmüssen verzeihen! Tun wir! Wer so Großes leistet sollte nicht an kleinliche Vorgaben gebunden werden.

Das alles beflügelte den Professor dann noch so einiges an Katastrophen auf die Zuschauer loszulassen, die, hoch genau berechnet, uns Erdenbürger ereilen, wenn die Erwärmung ungebremst z.B. 5 ° C erreichte. Dann, so die schnelle und ausführliche Antwort – und das wäre keineswegs ausgeschlossen- würde der Meeresspiegel- und alle nickten verständig, denn jeder glaubt zu wissen was das ist (wer das nicht so genau weiß, kann ja hier und hier mal nachschauen)- doch um sage und schreibe 60 bis 70 m ansteigen. Das schöne Florida zum Beispiel würde in den Fluten versinken. Auf die trockene Frage von Alex Reichmuth, wann das denn eintreten würde, sagte der GröKaZ nur: Bis zum Jahr 3000.

Also in 1000 Jahren kommentierte Reichmuth ungerührt, .. und sie glauben Sie könnten das berechnen?“ Das sei doch nur einfache Physik warf der Professor ein und schob nach … „aber um 1 m bis zum Ende des Jahrhunderts“. Doch da waren die Anwesenden schon beim nächsten Thema und niemand fürchtete sich mehr über die 1 m. Bemerkenswert nur, dass niemand der Anwesenden sich dazu äußerte, bzw. an den Kopf fasst und „Herr lass Hirn regnen“ erbat, wie jemand der sich Wissenschaftler nennt, „genau berechnen“ kann wie hoch der Meeresspiegel in tausend Jahren sein würde.

Von ähnlicher Qualität war die Behauptung des Professors aus Potsdam, dass „die Wissenschaft“ mit 99,999 % Wahrscheinlichkeit berechnet hätte, dass der Mensch zu 60 % zum „Klimawandel“ (gemeint ist die leichte Erwärmung des vergangenen Jahrhunderts um ca. 0,8 K, wenn man den vielfach manipulierten Berechnungen des GISS, der NOAA und des Hadley Centers weiterhin Glauben schenken möchte) beigetragen hätte. Es lag wohl an der mangelnden Kompetenz so mancher Teilnehmer, vielleicht auch am Druck den die Moderatorin machte, um ihre vorbereiteten Einspieler abarbeiten zu können, dass niemand den Professor fragte, wie denn „die Wissenschaft“ zu dieser Präzisionsaussage gekommen sei. Falls er wahrheitsgemäß geantwortet hätte, wäre herausgekommen, dass er Modelle meinte, die, eigens für diesen Zweck gemacht, nachwiesen, dass die anthropogenen Treibhausgase – mit Riesenvorsprung das CO2- der Hauptantrieb der Erwärmung seien. Das zeigen 99,999 % der Modellläufe. Doch der alleinige Grund ist nicht das CO2, sondern die Konstruktion der Modelle als virtuellem Beweisersatz– die können gar nicht anders!

Denn wenn man das CO2 als Hauptantrieb einbaut, wird das Weglassen dieses Antriebs automatisch eine geringere bis zu gar keiner Erwärmung führen müssen. Das ist exakt dasselbe, als wenn man ein Auto mit Benzinmotor baut, um zu beweisen, dass Autos generell nur mit Benzin betrieben werden können. Füllt man Benzin in den Tank, dann läuft der Motor, das Auto fährt. Lässt man das Benzin weg, oder ersetzt es durch Diesel, Gas, Wasserstoff o.ä. dann bleibt der Motor stehen und das Auto fährt nicht mehr. Und die Wahrscheinlichkeit dafür liegt sogar bei 100 %.

Von ähnlicher – auch trickreicher- Qualität der Ausnutzung der Unwissenheit seiner meisten Zuschauer, gepaart mit tiefer Gläubigkeit an die Kompetenz des „bekanntesten Klimaforschers Deutschlands“ (ein Titel, der ihm unzweifelhaft gebührt, aber ein sehr schlechtes Licht auf alle anderen in diese Kohorte wirft) – sind die anderen „genauen“ Berechnungen diese Professors, die er bei jeder sich bietenden Gelegenheit seinen beeindruckten Zuschauern an den Kopf wirft. Das Team vom Klimamanifest von Heiligenroth hat hier einige dieser Stilblüten zusammen gestellt. Da spielte es auch keine große Rolle mehr, dass er später behauptete, dass eine Dunkelflaute in Deutschland durch große Batterien verhindert werden, wie sie EON zur Zeit baue. Es sind ja nur im Mittel 1,64 TWh, die Deutschland derzeit täglich benötige. Dafür würden immerhin schon 16,4 Millionen Superbatterien a 100 kWh der Teslaklasse ausreichen. Das sagte er allerdings nicht.

Kümmern wir uns noch ein wenig um die anderen Teilnehmer. Kachelmann hält mit überzeugenden Argumenten den Sturm Xavier für Wetter, wie alle anderen aufgezählten extremen Wetterphänomene auch. Ein Bezug zum Klimawandel, gar zum menschgemachten, sieht er nicht. Glaubt aber trotzdem daran, dass – weil er einen dreijährigen Sohn hat, und bezieht auf Nachfrage den zehnjährigen Sohn der Moderatorin mit ein- dass die Regierung , und schaut zu den beiden zukünftigen Regierungsmitgliedern oder –macherinnen hinüber, unbedingt etwas gegen den Klimawandel machen müsse.

Eine davon, das grüne Urgestein Bärbel Höhn, hatte zuvor – wenn auch unfreiwillig- im Drang die Schließung zunächst „alter“, dann aller Kohlekraftwerke, auch als sozial berechtigt darzustellen, ein klassisches Eigentor geschossen. Weil ja – so Höhn- immerhin 370.000 Arbeitsplätze bei den „Erneuerbaren“ schon für 35 % des Stroms hierzulande sorgen würden, während nur 20.000 Arbeitsplätze bei den Kohleverstromern, allerdings 40 % des Stroms erzeugten. Sie wollte verdeutlichen, dass die Arbeitsplätze der Erneuerbaren doch um soviel wertvoller, weil zahlreicher seien, als die wenigen 20.000 Arbeitsplätze bei den Kohleverstromern, die nun leider, leider – was soll man machen- wegfallen müssten. Abgesehen von der auch nicht unwesentlichen Tatsache, dass beide Zahlen von den Arbeitsplätzen falsch sind, zeigte sie damit auf, dass die Erzeugung von Kohlestrom um fast den Faktor 20 x produktiver ist (370.000: 20.000), als die von Zappelstrom.

Und wenn man dann noch weiß, dass die Vergütung für den Erzeuger einer kWh für Kohlestrom nur ca. 3 – 4 Cent beträgt, während für Zappelstrom im Mittel 16 Cent/kWh bezahlt werden müssen, dann muss jedem klar werden, dass die bereits heute irrsinnig hohe Zweitkapazität an Zappelstromerzeugung nichts weiter als ein ausschließlich ideologisch begründeter aber extrem teurer Irrweg ist. Doch leider wurde auch dieses Eigentor nicht zum Thema, sondern ging im Getümmel der lebhaften Aussprache unter. Ebenso wie der zaghafte Hinweis der Staatssekretärin im Verkehrsministerium Dorothee Bär, die zwar alles gut und richtig fand, was der Professor und ihre vielleicht zukünftige Koalitionärin zum Klimawandel so sagten, und auch fest zum Pariser Abkommen steht, wie sie sagte, aber all dies nur machen wollte, wenn es nicht zu Lasten der Menschen gehen würde. Wie das gehen sollte, sagte sie allerdings nicht. Jedenfalls, so warf sie schüchtern ein, stünde ja Deutschland nur für 2 % der weltweiten Emissionen. Und damit – wollte sie wohl sagen- im weltweiten Ringen um den „Klimaschutz“ völlig unbedeutend. Und, hätte sie ergänzen müssen, auch wenn Deutschland komplett auf seine CO2 Emissionen verzichtete – im Vorgriff auf die Forderungen der Stockholmer „Wissenschaftler“ die auch noch die Einkind-Politik á la Mao dem Westen empfahlen- dann China und Indien zusammen diese Menge in wenigen Monaten zusätzlich in die Atmosphäre bliesen. Also total irrelevant ist, was wir hier machen oder nicht machen. Aber auch dieser schüchterne Einwand mit dem Ziel doch wieder etwa mehr Vernunft walten zu lassen, ging unkommentiert unter.

So bleibt nur noch das Schlusswort von Alex Reichmuth erwähnenswert, der tapfer gegen den Mainstream schwimmend allen sagen durfte, dass er jeglichen Versuch der Menschheit das Klima der Welt zu ändern für Hybris halte, allerdings gepaart mit einem entsetzliche Verlust an Wohlstand bzw. die Aussicht darauf. „Man würde hunderte Millionen Menschen zurückbringen ins tiefste Mittelalter, es gäbe Hungersnöte“ Wohl wahr! Freunde in der Runde hat er sich aber damit nicht gemacht.

 

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20 Kommentare

  1. Das Thema wäre eigentlich eine Veränderung des Klimas durch, beschleunigt, anthropogen eingebrachte Emissionen von fossilen Brennstoffen, also CO2.
    Diese Veränderung des Klimas wird es nie geben, weil CO2 kein geeignetes Gas ist, um so etwas zu bewirken.
    Alle Maßnahmen, die auf eine Reduzierung des CO2 hinauslaufen, berufen sich auf eine Lüge.
    Wetterextreme sind so nicht begründbar. Das wird aber, mit kriminellster Energie behauptet, um Akzeptanz beim Wähler zu erzeugen.
    Da gibt es Dummies, die alle sauberen Kohlekraftwerke abschalten wollen, mit der Lüge, dass Solar und Wind viel preisgünstiger zur Verfügung stehen.
    Weil jeder Zuschauer wissen müsste, dass eine zuverlässige Versorgung, solar oder mit Wind, nicht möglich ist, wird dann noch schnell die Lüge eingebracht, es gäbe bezahlbare Speicher.
    Da es keinen Grund gibt eine unreife, teure, nicht konkurrenzfähige und unberechenbare Energieversorgung einzuführen, dem Klima ist das sowieso egal, gehören alle Menschen, die dieses Verbrechen mittragen hinter Gitter. Auch der arrogante Herr, der uns genau sagen kann, wie in 1000 Jahren um 15:45 Uhr das Wetter ist.
    In Warmzeiten steigen die Meeresspiegel und in Kaltzeiten sinken die Meeresspiegel. Das ist so und die Menschen müssen sich darauf einstellen.
    Die ganzen Verbrecher, die behaupten durch Diebstahl an der Bevölkerung, Einfluss auf das langzeitige, zukünftige Wettergeschehen zu haben, müssen sofort abgewählt werden und für den immensen Schaden, den Sie schon angerichtet haben, zur Kasse gebeten werden.
    Bleiben wir im kleinen Deutschland.
    Die Lösung ist einfach. Die Einführung billiger Energie, die sicher zur Verfügung steht, muss gefördert werden. Produkte werden preisgünstiger, es steht mehr Geld für den Konsum und den Schutz der Umwelt zur Verfügung. Die Industrie kommt zurück und investiert in Deutschland.
    Wer will etwas dagegen haben, denn dem Klima ist es ganz egal und das, ganz ohne Windstrom und ohne Solarstrom?

  2. Immerhin:
    Ich konnte erstmals seit langem „drei“ Kommentare zum Artikel im FAZ über dieses Teffen publizieren. Rekord: seit 3 Jahren hat man ALLE meine Fakten glatt in den Papierkorb geklickt.
    Aber das sind wir „Aussässige“ nördlich der Alpen gewöhnt. Oder?

  3. Der Herr Schellnhuber ruht sich wohl auf seinen Lorbeeren aus da er nicht mehr nachschaut ob sich etwas in seinen Argumenten geändert hat.
    Die Meeresspiegel der NASA zeigen seit März 2016 keinen weiteren Anstieg.
    https://www.iceagenow.info/wp-content/uploads/2017/10/Sea-Level-Falling-July-2017-NASA.png

    Dann zeigt auch Grönland in der Schnee- und Eisansammlung ueber dem Duchschnitt ist.
    https://www.iceagenow.info/wp-content/uploads/2017/09/Greenland-Ice-Growth-Aug-2017.png

    Auf der anderen Seite haben die rd. 800 GW installierte Wind- und Solarenergie weltweit in den Jahren keine Reduzierung bei den CO2 Messwerten auf Mauna Loa. In 2015 wurde der höchste Wert in der ganzen Messreihe gemessen und dicht gefolgt bei 2016.
    https://www.esrl.noaa.gov/gmd/webdata/ccgg/trends/co2_data_mlo_anngr.png

    Es ist mir klar dass man mit den Daten von nur 2 Jahren nicht viel aussagen kann aber Xavier und die anderen Wetterextremem, die wirklich nicht so viele sind, werden sofort als Beweis hergenommen dass wir Menschen verantwortlich gemacht werden.
    Ich denke dass die 2 Jahre mit dem Anstieg von 3.03 ppm CO2 in 2015 und 2.98 ppm CO2 in 2016 eher ein anderes Bild zeigt. Man muss bedenken dass der CO2 Wert innerhalb eines Jahres rd. 6 ppm fällt ind um 8 ppm steigt und dies hat hauptsächlich mit den Pflanzen und den Jahreszeiten in der nördliche Hemisphäre zu tun.

    Vielleicht hat der Meeresspiegel und das Grönland Schnee- und Eisansammlung eine Verbindung mit der höheren CO2 Messung. Wenn die Weltmeere kühler werden dann verringert sich der Meeresspiegel. Zwar wird ein kühleres Meer auch mehr CO2 aufnehmen aber die Pflanzenwelt wird auch bei einer kühleren Bodentemperatur weniger wachsen und damit auch weniger CO2 aufnehmen. Die Lufttemperatur ist eine Sache aber die Bodentemperatur und die Temperatur der Weltmeere ist meines Erachtes wichtiger.
    Ich sehe seit einiger Zeit in Irland einen geringeren Grasswuchs und weniger Insekten und beides hat wohl mit der Bodentemperatur zu tun.

    So einfach wie Herr Schellnhuber & Co. es darstellen ist es nicht und deswegen niemand die Zukunft vorhersagen. Dass der Mensch meint dass die erneuerbaren etwas Bewgen ist auch nur im Labor wirklich zu sehen. In der freien Natur ist es nicht erkennbar da es nur ein Faktor ist und unter geht im chaotischen System.

  4. Frankreichs Umweltminister will Paris ‚CO2-neutral‘ machen dafür bis 2030 Diesel und Benziner der Stadt verweisen (http://tinyurl.com/ybz69tas).
    Die klugen Kommentare des verlinkten Artikels (nicht von mir) entlarven treffend den Zusammenhang zwischen dem Ziel der Grünen, unser Land getreu der Maxime von Joschka Fischer zur Lösung des „Deutschen Problems“ zu deindustrialisieren und ihren dafür vorgeschobenen, angeblich der Klimarettung dienenden Motive.

    Dass die Staatsmedien Leuten wie Schellnhuber u. Co. eine Plattform bieten und dieser GröKaZ auch noch Kanzlerberater ist, beweist ja hinreichend, dass auch das Parteienkartell (ungewollt??) an der Zerstörung unseres Landes auf allen Ebenen (Energie, Bildung, Familie, Mobilität) arbeitet.

    Für wirklich wesentliche Probleme, wie das Flüchtlings-Chaos, den Werteverfall des Euro, die zunehmende Aggressivität der US-Militärdoktrin, das Versagen der Target-Abkommen bei der Bezahlung unserer Exporte oder unsere desaströsen Billionen-Schulden haben die Grünen Spinner allerdings weder eine Lösung, noch thematisieren sie diese überhaupt.

  5. Als Herr Schellnhuber seine mündlichen Pamphlete einbrachte, fiel mir spontan eine Szene aus dem Film „Das Boot“ ein: „Rosenkohl – da kann man nichts machen.“

    Ich kenne auch noch einen GröBaZ, aber vielleicht will Herr Schellnhuber nun auch noch der „Größte Batterieforscher aller Zeiten“ werden, wenn er sich so gut damit auskennt.

  6. Wie kann denn der Meeresspiegel steigen, wenn der Golfstrom abreißt? Dann kommt in Europa die Eiszeit, also das genaue Gegenteil würde Eintreten.
    P.S. Ich bin kein Physik-Professor.

  7. Vielleicht ist die Teilnahme des „Klimaleugners“ Alex Reichmuth an einer der prominentesten Talkrunden im Staatsfunk tatsächlich der Beginn einer etwas offeneren Debatte zu Klima und Energie. Das ist möglichweise auch dem Ergebnis der Bundestagswahl geschuldet, wo die AfD mit ihrem Parteiprogramm als einzige Partei kontroverse Standpunkte zur Klima- und Energiepolitik nicht nur der Regierung, sondern aller anderen Parteien formulierte. Eigene Erfahrungen an AfD-Infoständen zeigten, dass es in der Bevölkerung durchaus Zweifel, nicht nur an der unsäglichen und zu immer höheren Kosten führenden Energiepolitik, sondern auch an deren ideologischen Grundlage, einer Klimareligion eher als einer Klimawissenschaft, führt. Zweifelsohne hat auch die Absage von Trump an das Pariser Klimaabkommen bei einigen Bürgern neue Nachdenklichkeiten bezüglich der offiziellen Klimaindoktrinationen ausgelöst, trotz aller Gegenmaßnahmen, so dass zukünftig doch mit vertieftem Diskussionsbedarf zu diesem Thema in der Gesellschaft zu rechnen ist.
    Prof. Schellnhuber hat mit seiner arroganten Vortragsweise und seiner Flucht in die großen Zeiträume wenig überzeugend gewirkt, genau so wenig wie seine Nennung von ohnehin verdächtigen Prozentzahlen von über 99% bezüglich der Meinung der „Wissenschaftler“ zum menschengemachten Klimawandel.

    • „….tatsächlich der Beginn einer etwas offeneren Debatte zu Klima und Energie. “

      Das glaube ich nicht. Herrn Schellnhubers „Schicksal“ ist an das von Frau Merkel, die ihn persönlich protegiert, gekoppelt, und das PIK wäre ohne „die schöne Klimakatastrophe“ überflüssig – so hat das Gerhard Gerlich mehrfach gesagt. Daher ist in den kommenden 4 Jahren mit keiner nennenswerten Verbesserung zu rechnen, denn Frau Merkel klebt an ihrem Stuhl, und ihr Ehemann trägt ihre Ideologie m.E. unbewusst in die „Wissenschaft“. Schellnhuber, Latif, Rahmstorf und Co haben gar keine andere Wahl, als ihre mangelnde wissenschaftliche Begabung mit unerträglicher Arroganz und Unterstützung der „Mainstream Medien“ zu kompensieren. Daher bin ich keinem von denen grundsätzlich böse, es zeigt eher, dass Wissenschaft und insbesondere die Politik 30 Jahre lang vollständig versagt haben – und weiter versagen werden. Die Universitäten sind mittlerweile alle grün durch-ideologisiert, es wird m.E. nach dem „Abdanken“ von Frau Merkel mindestens ein Jahrzehnt dauern, bis der angerichtete Schaden korrigiert ist – falls das überhaupt noch möglich ist. Zum Glück kann mir das weitgehend egal sein.

    • @Eberhard Wulf
      Man muss sich immer wieder vor Augen führen, was letztendlich das Ergebnis der Energiewende sein wird….Mangel und Armut!

      Energiewende….erst kommt die Lüge (Energie wenden zu können), dann der Betrug/Selbstbetrug (markt-gesellschaftsfreindliches EEG Subventionsabgabenzwang) danach folgt der Mangel (steigende Energiekosten mit dem Verlutst von gut bezahlten Arbeitsplätzen inkl. steigender Lebenshaltungskosten wie z.b. Mietnebenkosten, Energieeinsparwahn in Form von Dämmvorschriften = steigende Bau/Instandhaltungskosten usw.) und zum Schluss werden wir aus der Deutschen Wohlstands- Wissensgesellschaft eine veramte und unwissende Gesellschaft gemacht haben….Deutschland ein Land von Tagelöhnern und Bauern.

    • Ehrlich gesagt bezweifle ich, dass Trump oder der AfD viel dazu beitragen, dass der Klimaschwindel auffliegt. Die Leute, die zu den Infoständen gehen, sind eher offen für vom mainstream abweichende Meinungen. Die überwiegende Mehrheit geht aber gar nicht erst dahin und liest auch kein Parteiprogramm, sondern glaubt den Staatsmedien, die so ziemlich alles, was Trump oder die AfD sagen, als falsch darstellen und lächerlich machen. Dementsprechend denken viele, dass wenn die AfD sagt, es gibt keinen anthropogenen Klimawandel, das falsch sein muss, weil es von der AfD kommt.
      Ich könnte mir vorstellen, dass GroKaZ selbst etwas dazu beiträgt. Bei dem hanebüchenen Unsinn, den er von sich gibt, müsste doch eigentlich jeder Depp merken, dass da etwas nicht stimmt.

  8. Wie kann ein Professor solch einen Schwachsinn von sich geben? Ist in Deutschland die Wissenschaft zu einer Witzfiguren-Bastion verkommen, wo an den Universitäten nur noch Bullshit durch bekloppte gelehrt wird und der, welcher mit dem grössten Schwindel daher kommt, darf promovieren und mit Disertationsschwachsinn den professorentitel entgegen nehmen?
    Also mir kommt es langsam so vor, wenn man solche Witzfiguren wie Schellnhuber, Latif und andere im TV sieht. Ist die Wissenschaft zu einem derartig versiften Milieu verkommen, dass wenn man Wissenschaft hört, an Realsatire denken muss?
    Ich finde es nicht schlimm, sondern im extremsten mass beunruigend und schockierend. Die Wissenschaft ist nicht besser als eine Reinigungskraft, die würden wenn sie müssten genauso argumentieren wie der Schellnhuber und all die anderen. In diesem Fall ist es nicht mehr als Wissenschaft anzusehen, sondern als wertloser Müll und sollte dementsprechend auch nicht mehr mit Titeln beehrt werden, sondern bestehende Titel aberkannt werden.
    René Funk

    • Sie wollen gar nicht wissen, wie viele dumme Professor(inn)en es gibt und wie politisch durch-ideologisiert die Universitäten mittlerweile sind, inkl. schwerwiegender Fehlberufungen. Man kann heute auch sagen „Wir promovieren hier jedes Pferd“, nachdem die Politik durchgesetzt hat, dass der Globalhaushalt vieler Universitäten nach der Zahl der Abschlüsse (Bachelor, Master, Promotion) berechnet wird. Über das Niveau vieler „Juniorprofessor(inn)en“ will ich mich nicht auslassen, auch da gibt es aber wirklich gute Leute. Als Student dachte ich noch, Professoren müssten „hyperintelligent“ sein. Nach dem zweiten Semester war ich mir schon nicht mehr ganz so sicher, heute sehe ich meine ursprüngliche „Erwartungskategorie“ in der „überwiegenden Minderheit“. Ich muss betonen, dass ich mit dieser Aussage niemanden persönlich adressiere, aber gerne eine Erfahrung weitergebe. „Ein lieber Kollege“ zog mich mal in eine „Klima-und Energiewende-Diskussion“ hinein – die er mit Pauken und Trompeten verlor. Bildlich gesprochen „mit dem Rücken zur Wand stehend“ erwiderte er, ich solle endlich akzeptieren, dass ich unrecht habe, weil alle anderen Wissenschaftler eine andere Meinung haben. Seit diesem Tag nehme ich diesen „lieben Kollegen“, der aber politisch gehätschelt wird, nicht mehr ernst. Die Situation ergab sich übrigens außerhalb der sog. „dienstlichen Geschäfte“, daher kann mir auch niemand verbieten, darüber zu schreiben, zumal ich keinerlei Details nenne, die Rückschlüsse auf Ort und Personen zulassen würden. Ich möchte aber auch erwähnen, dass m.E. die meisten Professor(inn)en anständig ihrer Arbeit nachgehen und eben versuchen, einige politische Narreteien so gut wie möglich abzupuffern. Höchste Vorsicht ist m.E. aber bei denjenigen geboten, die sich Politikern anbiedern und von „Talkshow zu Talkshow“ tingeln, auch bei „Dekanen“ und „Präsidenten“ wäre ich etwas vorsichtig, da diese unweigerlich in die Politik hineingezogen werden.

      • Besonders im Gedächtnis geblieben ist mir ein Satz des Ozeanexperten Prof. Dr. Visbeck vom Geomar, der mir in einer Email vom 03.07.2010 schrieb. „er ziehe es vor, seine Kenntnisse aus „den autorisierten Informationen unserer Regierung zu beziehen“.
        Mit dieser Äußerung belegt Visbeck in selten zu findender Offenheit, dass es ihm weniger auf wissenschaftliche Erkenntnis denn auf die Ausrichtung akademischer Betätigung an regierungsamtlichen Vorgaben ankommt.
        mfG
        M.L.

      • Frank Endres
        Besten Dank für Ihren Kommentar und die Einblicke in Ihre persönlichen Erfahrungen. Was Ihre Erfahrungen anbelangt, ist es natürlich schade, dass aufgrund einer Ideologie persönliche Bekanntschaften negativ beeinflusst werden und man dadurch Freundschaften verliert. Mein Beitrag war absichtlich etwas provokativ gehalten. Ich habe mir die Sendung nachträglich angeschaut und musste bei soviel Inkompetenz einiger Anwesenden, nach der Hälfte das meiste überspringen und hatte mir nur noch ausschnittsweise ein paar (3-4) „Szenen“ angeschaut. Reichmut war meiner Meinung nach nicht genügend vorbereitet und hätte wesentlich besser argumentieren können, hätte er sich vorbereitet. Er hätte SChellnhuber problemlos an die Wand nageln können.Angefangen mit Climategate, den Datenmanipulationen, bishin zu den vergangenen Falschaussagen und den aktuellen Meeresspiegeln, die sowohl bei den Malediven, Australien wie auch bei der Ostsee jederzeit abrufbar sind.

        Obwohl ich mich nur als privater „Wissenschaftler“ auf privater Basis betätige, ist es mir ein grosses Anliegen, die Bevölkerung korrekt zu informieren. Ich betreibe deshalb in der Schweiz einen eigenen kritischen Informationsblog „Centil“. Zurzeit arbeite ich an der Untersuchung der European Climate Assessment & Dataset (ECA&D) Temperaturdaten. Darin sind alle Wetterdaten weltweit erfasst, zumindest dijenigen, welche frei verfügbar sind. Ich rechne mit ca. 5000 Stationsdaten. Bereits jetzt konnte erstaunliches gefunden werden. Ich werde die Pojektarbeit auf meiner Homepage und eventuell bei EIKE zu gegebener Zeit veröffentlichen.
        Grüse aus der Schweiz
        René Funk

  9. Der Hammer ist wieder mal der Kommentar der dortigen, sog. Journalistin in der WELT.
    Mamma mia – Herr, gib auch Journalisten ein Hirn…

  10. Bewahrung der Schoepfung ist ein Witz. Als ob der sogennante menschengemachte Klimawandel das verursachen könnte. Auch ein natürlicher Klimawandel könnte es nicht schaffen da die Menschheit dadurch nicht eliminiert werden kann. Zwar kann es eine Reduzierung der Menschen verursachen aber das ist auch alles. Der moderne Mensch ist in einer besseren Lage zu überleben.
    Also doch eine Religion da „Bewahrung der Schoepfung“ ein religiös orientiertes Motto ist.
    Ein Baumrest der 6000 Jahre alt ist un erst dursch die Gletscherschmelze freigesetzt wird wird klein geredet, aber wir sollen glauben dass es in 100 oder 1000 Jahren ganz schlimm sein. Fakten gegen Glauben.

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