Jetzt glauben die meisten Amerikaner, dass die globale Erwärmung Hurrikane verschlimmert

Hurricanschaden nach Kathrina; W. Broemme / pixelio.de

MICHAEL BASTASCH
Eine neue Umfrage ergab, dass 55 Prozent der amerikanischen Erwachsenen glauben, „die Schwere der jüngsten Hurrikane“ höchstwahrscheinlich auf die globale Erwärmung zurückzuführen ist, trotz der Tatsache, dass Experten überwältigend sagen, es gibt keine Beweise für einen solchen Zusammenhang.


Seit Jahren verbinden Politiker und Umweltschützer extreme Wetterereignisse mit von Menschen verursachter Erwärmung und der letzte Hurrikan war keine Ausnahme. Die Jahre der Indoktrination scheinen eine Wirkung zu haben.

Eine am 28.09.2017 veröffentlichte Umfrage der Washington Post-ABC News fand, das  55 Prozent der Amerikaner glauben, dass die globale Erwärmung die Hurrikan Saison in diesem Jahr schlimmer gemacht hat, während 41 Prozent dieses Argument nicht annehmen.

Die neuen Umfrageergebnisse deuten auf einen 16-Prozent-Sprung seit 2005, von denen, die die globale Erwärmung mit Hurrikans verbinden. Die Wähler wurden im Jahr 2005 befragt,  etwa einen Monat nach dem Hurrikan Katrina.

Wissenschaftler hingegen sind vorsichtig, die globale Erwärmung mit Hurrikans zu verbinden.

„Es gibt einige, die sehr einfach die Hurrikane mit der globalen Erwärmung verbinden“, sagte Chris Landsea, ein Meteorologe am National Hurricane Center, der Daily Caller News Foundation. „Für mich ist der Versuch, eine direkte Verbindung herzustellen, nicht sehr angemessen“.

Sowohl die National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) als auch das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) sagen, dass es nicht genügend Beweise gibt , um die globale Erwärmung mit der Hurrikanaktivität zu verbinden.

NOAA sagt, es sei „verfrüht zu dem Schluss, dass die menschlichen Aktivitäten – und insbesondere die Treibhausgasemissionen, die die globale Erwärmung verursachen – bereits einen nachweisbaren Einfluss auf den Atlantischen Hurrikan oder die globale tropische Zyklonaktivität hätten.“

„In der jährlichen Anzahl von tropischen Stürmen, Hurrikans und großen Hurrikans im Nord-Atlantik-Becken wurden in den letzten 100 Jahren keine robusten Trends identifiziert“, so ein IPCC Bericht von 2013.

Der jüngste Ausbruch von Hurrikans kommt für die USA nach 12 Jahren ohne Landfall von großen Stürmen. Vor dem Hurrikan Harvey war Wilma in 2005 der letzte große Hurrikan, der die USA traf.

Diese atlantische Hurrikan-Saison ist zweifellos eine aktive, mit drei großen Hurrikans in den letzten paar Monaten, die auf Land ziehen.

Harvey traf Ende August im Südosten von Texas als Sturm der Kategorie 4  auf und wurde kurz danach von den Hurrikans Irma und Maria gefolgt.

Irma traf Anfang September in Florida als Sturm der Kategorie 4 auf Land. Maria begann seinen Weg in Puerto Rico als Sturm der Kategorie 4 vor mehr als einer Woche und verwüstete die Insel und ließ die meisten ihrer Bewohner ohne Energie oder sauberes Wasser zurück.

Es ist definitiv eine Hurrikan-Saison für die Aufzeichnungen, aber es ist nicht die schlimmste, die Amerikaner je gesehen haben.

In 2017 hat es bisher 13 Stürme gegeben. Die 2005 Hurrikan-Saison sah 28 mit Namen gekennzeichnete Stürme und die 1933-Saison hatte 20 benannte Stürme, nach der Ansicht von Experten.

„Mit Blick auf die Intensität und Dauer der Stürme, wird die Saison 1933 als die heftigste der Aufzeichnungen seit dem Jahr 1851 geschätzt und 2005 ist die zweitstärkste“, so Gerry Bell, ein Meteorologe an der National Oceanic und Atmospheric Administration (NOAA ).

Wahrscheinlich könnten es noch mehr Hurrikane in dieser Saison geben und die verheerende Saison von 1933 wiederholen, sagte Chris Landsea. „In dieser Saison werden wir sehr viele Stürme erleben“.

Erschienen auf The Daily Caller am 28.09.2017

Übersetzt durch Andreas Demmig

Most Americans Now Believe Global Warming Is Making Hurricanes Worse

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2 Kommentare

  1. Phönix brachte auch einen Schweizer Gletscher-Wissenschaftler, der beschwörend murmelte, das in Zukunft kein Schifahren mehr möglich ist. Wo doch schon so viel geschmolzen ist.

  2. Die ARD fährt am Sonntag bei ttt um 32.05 Uhr ganz schwere Geschütze auf:

    http://www.daserste.de/information/wissen-kultur/ttt/sendung/ttt-171008-klimawandel-104.html

    Zitat:

    Schlechte Nachrichten für Klimawandel-Leugner

    Dahinter verbirgt sich die völlig neuartige Möglichkeit, extreme Wetterereignisse wie Hurrikane, Hitzewellen und Starkregen endlich richtig zuzuordnen, d.h. wirklich erkennen zu können, ob die Extremwetter mit der globalen Erwärmung zusammenhängen oder nicht. Das sind wahrscheinlich ziemlich schlechte Nachrichten für alle Klimawandel-Leugner.

    Man darf gespannt sein welchem „Klimawandel“ welche „Wetterereignisse“ zugeordnet werden.
    Allein die Tatsache, das es ja nur einen Klimawandel gibt bin ich mal gespannt welche besonderen Wetterereignisse dem Klimawandel zugeordnet werden, und woher die gute Frau wissen möchte dass es diese Wetterereignisse ohne Klimawandel nicht aufgetreten wären. Ganz abgesehen davon das den Wandel ja keiner leugnet (genauso wie niemand den Wetterwandel leugnet) und eine Zuordnung von Wetterereignissen zum Klimawandel auch überhaupt nichts darüber aussagt, wodurch dieser Wandel entstanden ist. Allein diese Tatsache entlarvt den Bericht schon als reine Propagandasendung.

    Und ja, ich werde mich warm anziehen. Es ist schon ziemlich kalt gewesen, dieses Jahr und es könnte vielleicht auch im Winter kalt werden.

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