Fake News von dpa: Offshore Windkraft produziert so viel Leistung wie vier sehr große, konven­tionelle Kernkraft­werke

Bild: Andrea Damm / pixelio.de

Helmut Kuntz
Vor Kurzem wurde über Herrn Özdemirs Unwissen über Energie berichtet:
EIKE 15.08.2017: Cem Özdemir versucht sich in Energie,und darin sein Verwechseln der theoretischen Anschlussleistung mit der wirklich verfügbaren.


dpa Propagandameldung zur offshore-Windkraft

Das Wahrheitsinstitut dpa zeigte nun, dass es diese Verwechslung bewusst einsetzt, um den Untertanen im Merkelland EEG-Erfolge zu suggerieren.
In einer Lokalausgabe der Nordbayerischen Nachrichten las sich das wie folgt:
NN Lokalausgabe, 26.08.2017: Steife Seebrise bringt Windkraft auf Touren
mittlerweile produzieren in der Nordsee 953 Windkraftanlagen mit einer Leistung von 4410 Megawatt, das entspricht ungefähr vier sehr großen konventionellen Kernkraftwerken.
Das Wenige an dafür reißerischem dpa-Text ergänzte eine Drittel Seite Bild mit Offshore-Windrädern in verschiedenen Bauzuständen.

Auf n-tv kam die gleiche Information ausführlicher:
n-tv, Sonntag, 27. August 2017: [3] 50 Prozent mehr Nordseestrom Offshore-Windenergie wächst beständig
Vor der Küste im hohen Norden bläst der Wind viermal stärker als irgendwo sonst in Deutschland. Die Offshore-Parks in der Nordsee brummen, ihr Beitrag an der Gesamtstromerzeugung wächst. Damit liegen die Ziele der Bundesregierung bereits in Reichweite.
… Die Windparks lieferten in den ersten sechs Monaten des Jahres mit 7,77 Terawattstunden 50 Prozent mehr Strom als im gleichen Vorjahreszeitraum. Das teilt der Übertragungsnetzbetreiber Tennet in Bayreuth mit.
Gleichzeitig wurden zum Halbjahr bereits 72 Prozent der Gesamterzeugung des Vorjahres erreicht. Dazu kommen noch einmal 0,7 Terawattstunden aus der Ostsee, so dass sich der Beitrag des Offshore-Stroms auf insgesamt 8,47 Terawattstunden beläuft. Das entspricht 16,5 Prozent oder einem Sechstel des insgesamt in Deutschland erzeugten Windstroms.
„Dass zugleich die Kosten bei Windparks und Anbindungssystemen künftig sinken werden, zeigt die große wirtschaftliche Leistungsfähigkeit auf, die Offshore mittlerweile erreicht hat“, sagte Lex Hartman aus der Tennet-Geschäftsführung. „Auch für die Zukunft erwarten wir die Fortsetzung dieses Trends.“
Mittlerweile produzieren in der Nordsee 953 Windkraftanlagen mit einer Leistung von 4410 Megawatt, das entspricht ungefähr vier sehr großen konventionellen Kernkraftwerken. Die tatsächliche maximale Einspeisung lag am 7. Juni bei 4010 Megawatt. Aus der Ostsee steuern 102 Windkraftanlagen noch einmal 339 Megawatt Leistung bei.
… Bis 2025 will Tennet die Übertragungskapazität in der Nordsee auf mehr als 10.000 Megawatt steigern.
Quelle: n-tv.de , lou/dpa

Der Unterschied zwischen Anschlussleistung und wirklich verfügbarer Leistung

Anbei aus Agora-Daten aufbereitete Grafiken zur Windenergie.
Vorab vergleiche man die „pompösen“ Artikelangaben zur offshore-Windkraft mit den wirklichen Verhältnissen. Die offshore-Windkraft hat am gesamten Energiemix einen so geringen Anteil, dass selbst das vollständige Fehlen nicht bemerkt würde.

Bild 1 Offshore Windkraft Ganglinien eines Jahres bis zum 28.08.2017. Blau: Windenergie offshore, Rot: Verbrauch. Vom Autor um die Ende 2016 installierte Anschlussleistung ergänzt. Quelle: Agora-Viewer
Bild 1.1. Ganglinien Wind offshore 2016 in Stundenauflösung. Deutlich erkennbar die fehlende Grundlastfähigkeit. Datenquelle Agora

Nun die dpa-Angaben nachgesehen. Leider sind aktuelle Datensätze für einen Privatmann schwer zu bekommen, so dass man sich mit den Daten von 2016 behelfen und hochrechnen muss. Zur Abschätzung reicht dies aus. Es wird bei der Abschätzung davon ausgegangen, dass das Verhältnis Anschlussleistung / verfügbare Leistung gleich bleibt.

In 2016 betrugen*:
Gesamte installierte Leistung offshore (Nord- und Ostsee): 4089 MW
Gelieferte Energie: 11,9 TWh

4090 MW installierte Leistung ergeben über das Jahr multipliziert eine Energie von 35,8 TWh. So viel (abzüglich 10 … 15 % für Wartungsreduzierungen) hätten die vier Kernkraftwerke geliefert, welche laut dpa durch die Windkraft ersetzt wurden.
Die offshore-Windkraft lieferte aber nur 11,9 TWh, und damit nur ca. 37 % der Energie, welche die Kernkraftwerke sicher und kontinuierlich geliefert hätten.
Somit wurde im Jahr 2016 von den Offshoreanlagen in Wirklichkeit im Verhältnis nur die Energie von 1,5 anstelle der gemeldeten, vier KKW „ersetzt“.

Die Redaktion der dpa lancierte damit bewusst – denn sie hatte genügend Zeit zum Überdenken – den Lesern eine Falschinformation durch Gleichsetzen der Windpark-Anschlussleistung als wirklich verfügbare Leistung: Den gleichen Fehler, den Herr Özdemir im Interview unter Stress gebracht hat.
Dass dies keiner Redaktion auffällt, ist bei den Kenntnissen (der Redakteur*innen) und ihrem Auftrag, das EEG vorbehaltlos zu bejubeln, naheliegend. Zudem haben Redakteur*innen (hat dem Autor einmal einer auf eine Beschwerde hin geantwortet) keine Veranlassung, Agenturmeldungen zu prüfen. Grund: Diese sind so teuer, dass man diese Arbeit nicht noch zusätzlich leisten will. Agenturmeldungen gelten auch automatisch als wahr (dazu gibt es ein Gerichtsurteil).
Das Volk hält die dpa inzwischen wohl ebenfalls für ausreichend gehirngewaschen, um eine solche Falsch-„Information“ bedenkenlos über die Medien zu liefern.

Die tatsächliche maximale Einspeisung lag am 7. Juni bei 4010 Megawatt

Mit Zahlen lässt sich auch in der Technik wunderbar jonglieren. Wie meisterhaft die dpa dieses Spiel beherrscht, sei anbei dargestellt.
Die dpa meldete stolz: … Mittlerweile produzieren in der Nordsee 953 Windkraftanlagen mit einer Leistung von 4410 Megawatt, das entspricht ungefähr vier sehr großen konventionellen Kernkraftwerken. Die tatsächliche maximale Einspeisung lag am 7. Juni bei 4010 Megawatt. Aus der Ostsee steuern 102 Windkraftanlagen noch einmal 339 Megawatt Leistung bei.
Wie diese Angabe das wahre „Lieferdesaster“ der Windenergie bewusst verschleiert, zeigt Bild 2, in dem das Einspeisewunder im Detail dargestellt ist.

Am 07.06.2017 standen wirklich 91 % der Offshoreleistung Nordsee zur Verfügung,
am 02.06.2017 waren es jedoch nur 0,003 % (Hinweis: umgerechnet auf die Nordsee)

Bild 2 Ganglinien Wind offshore um den 07.06.2017. Blau: Windenergie offshore, Rot: Verbrauch. Zahlenangaben vom Autor zugefügt. Quelle: Agora-Viewer

Dieses desaströse Energie-Lieferverhalten zeigen KKWs und die anderen, konventionellen Kraftwerke nicht.

Womit gezeigt ist, dass die offshore Windkraft nicht einmal 1,5 sondern kein KKW (oder sonstiges, grundlastfähiges Kraftwerk) ersetzt. Diese müssen als Backup nämlich immer mitlaufen, sonst müsste man für mehrere Tage mit unter 1 % der Leistung auskommen. Und bei der Windkraft onshore ist dieses Verhältnis noch wesentlich ungünstiger (Bild 3).

Eine Lösung könnten Speicher sein. Die gibt es für solche Energievolumen jedoch noch nicht einmal im Ansatz [2]. Unter der gnädigen Annahme, es wäre anders – weil es Ökoenergieexperten vehement behaupten und auch simulieren können -, kommt nach bisherigem, seriösem Wissensstand, nur Power to Gas mit Rückverstromung in Frage.
Diese Zwischenspeicherung hat mit Methanisierung einen Wirkungsgrad von [2]:
Aktuell 22 %,
Zukunftshoffnung: 36 %.

Diese gewaltigen Verluste müssen zusätzlich erzeugt werden. Nimmt man ca. 50 % erforderlichen Zwischenspeicheranteil an, werden nur noch max. 1 Kernkraftwerk ersetzt. Zu den ursprünglich gemeldeten, vier Kraftwerken ein erheblicher Unterschied. Das gilt auch für die Kosten, die für eine rückverstromte kWh in der Größenordnung von 26 … 47 ct netto zuzüglich Steuern und Gebühren liegen [2].

Wenn es um den eigenen Vorteil geht, verdrängt man das Fachwissen und macht lieber die gewünschten Aussagen

Die für die Übertragung zuständige Firma Tennet zeigt dazu ihr wahres Gesicht. Sie verdient prächtig und hofft, dass die Subventionsregularien noch eine Zeit lang so weiter gehen. Einfacher lässt sich Geld nicht verdienen. Grund, auf Reklamation dieses teils unsinnigen Systems durch Fachwissen zu verzichten und es lieber als vorteilhaft und zukunftsträchtig zu preisen.
Tennet: [3] „Dass zugleich die Kosten bei Windparks und Anbindungssystemen künftig sinken werden, zeigt die große wirtschaftliche Leistungsfähigkeit auf, die Offshore mittlerweile erreicht hat“, sagte Lex Hartman aus der Tennet-Geschäftsführung. „Auch für die Zukunft erwarten wir die Fortsetzung dieses Trends.“
Bezahlen muss es ja der Bürger und der kann sich dagegen so wenig wehren wie gegen GEZ-Zwangsgebühren, außer er hat Geld und steigt als Eigenversorger aus diesem staatlich verordneten Abzocksystem aus.

Bild 2 führt auch wieder drastisch vor, dass von einer Grundlastfähigkeit selbst der Offshore-Windkraft nicht entfernt die Rede sein kann. Und es zeigt damit, was man von Aussagen von „Fachpersonen“ und der dpa halten darf, die das Volk angeblich „wahr“ informiert:
[4] Münchner Stadtwerke: Christian Vogt, Leiter des Beteiligungsmanagements der Stadtwerke München:
… Bis 2025 wollen wir so viel Ökostrom erzeugen, wie ganz München verbraucht. Eine ganz wesentliche Bedeutung bei der Umsetzung hat die Windkraft, insbesondere Offshore. Sie hat das größte Potenzial und
ist sogar grundlastfähig.
dpa [5]: … Weil der Wind auf dem Meer stetiger und häufiger weht als an Land, liefern Windräder auf See mehr Strom und sind besser ausgelastet. Sie gelten wie Atom- und Kohlekraftwerke als „grundlastfähig“, können also den Versorgungssockel absichern.

Windkraft onshore

Es lohnt, die Windkraft auch in Summe zu betrachten. Dazu die folgende Gangliniengrafik. Man sieht den gewaltigen Leistungsunterschied zwischen Land- und See-Windparks, aber auch den immer noch gewaltigen zur benötigten Energie. Der Abstand zwischen Anschlussleistung und wirklich gelieferter ist nun deutlich größer – und damit auch die Kraftwerks-Ersatz, oder alternativ die Speicherproblematik.

Bild 3 Windkraft gesamt, Ganglinien eines Jahres bis zum 28.08.2017. Blau: Windenergie, Rot: Verbrauch. Vom Autor um die Ende 2016 installierte Anschlussleistung ergänzt. Quelle: Agora-Viewer

Dazu wieder eine kleine Abschätzung: In 2016 betrugen*:
Gesamte installierte Leistung offshore und onshore: 45.920 MW
Gelieferte Energie: 79,8 TWh

Die 45.920 MW ergeben über das Jahr multipliziert eine Energie von 402 TWh. Geliefert wurden aber nur 79,8 TWh und damit nur ca. 20 % der „versprochenen“ Energie. Gegenüber Windkraft offshore alleine ist es fast nur die Hälfte.
Klar, dass sich damit die Backup-, alternativ Speicherproblematik vervielfacht.
Dass Solar daran nichts „rettet“, zeigt das folgende Bild.

Bild 4 Windkraft gesamt und Solar. Ganglinien eines Jahres bis zum 28.08.2017.Quelle: Agora-Viewer

Fachpersonen für politisch verordnete Energie interpretieren solche Daten dank ideologisch begründetem Wissensverbot anders. Als Beispiel die EXPERTIN der GRÜNEN für Energie. Diese Frau weiß nicht was sie sagt, aber sie weiß, warum sie es sagt:
Annalena Baerbock (Studium: Politikwissenschaften, öffentliches Recht, Völkerrecht):
[1] … „Am Kohleausstieg führt kein Weg vorbei. Nicht nur aufgrund unserer klimapolitischen Verpflichtungen, sondern auch wegen des bevorstehenden Desasters am Strommarkt, wenn wir so weitermachen wie bisher. Es mangelt weder an erneuerbaren Energien noch an der Entwicklung von Speichern und Netzen. Es mangelt an der Bereitschaft, aus der Kohle auszusteigen. Deshalb kommen wir bei der Energiewende nicht richtig voran.“

Heutzutage braucht man im vermerkelten Deutschland nicht nur keine Ahnung zu haben, es scheint fast eine Bedingung zu sein, um zur Fachperson ernannt zu werden. Allerdings muss man dazu ergänzen: Wer Ahnung hat, aus Eigennutz das Falsche, jedoch politisch richtige sagt, bekommt auch Posten und Ehrungen.

*Die Daten stammen vom Fraunhofer IWES und anderen Quellen. Wegen der innerhalb des Jahres erfolgten Zubauten und Repowering weichen die Zahlen verschiedener Quellen teils erheblich voneinander ab.

Quellen

[1] Annalena Baerbock 25.08.2017: Studie: Stromexporte von Stein- und Braunkohlestrom

[2] EIKE 18.06.2015: Elektro-Energiespeicherung, Notwendigkeit, Status und Kosten. Teil 3 (Abschluss)

[3] n-tv, Sonntag, 27. August 2017: 50 Prozent mehr Nordseestrom Offshore-Windenergie wächst beständig

[4] EIKE 11.01.2017: Der Wind weht überhaupt nicht immer irgendwo: Ein Nachtrag zum Märchen von der Wind-Grundlastfähigkeit

[5] EIKE 28.01.2016: Ein EEG-Märchen wird zum Öko-Dogma – Offshore Windkraft sei grundlastfähig

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11 Kommentare

  1. So überschlagsmäßig bräuchte man wohl 3 Terwattstunden Batteriekapazität um diese Schwankungen auszugleichen. Die weltweite Produktion liegt heute bei ca. 60 GWh. Die Kosten liegen allgemein bei ca. 1000 Dollar pro KWh, glaubte man zumindest. Laut Tesla hätte sich der Preis aber bereits dramtisch reduziert, auf etwa noch 200$. Wenn dem so wäre, bliebe allerdings die Frage warum Tesla nicht hohe Gewinne schreibt, bzw. eine „Powerwall“ mit 6,4KWh schlappe 5.000 Euro kostet.
    Aber auch so, bei einem Preis von 200$, würden 3 TWh 600 Mrd.$ kosten und die gegenwärtigen Produktionslinien für 50 Jahre auslasten. Wobei natürlich die Lebensdauer keine 50, sondern eher bloß 10 Jahre betrüge, worauf die Kosten erneut anfielen. Schließlich gilt auch das nur für die bereits installierte Windenergie, die sich ja noch vervielfachen soll.
    Strom werden sich in Deutschland dann wohl nur mehr ganz wenige leisten können, was dann immerhin die Kosten der Energiewende dramatisch reduzieren dürfte.

    • Winterliche Dunkelflauten treten mehrmals in der Saison auf. Dauer: Bis zu 2 Wochen. Der tägliche Elektrizitätsbedarf liegt im Winter abhängig von Außentemperatur und Wochentag zwischen 1,3 Mrd. kWh und 2 Mrd. kWh. Bei Verzicht auf fossil und nuklear befeuerte Kraftwerke müssten mindestens 80% davon (Bio- und Laufwasserstrom sind weitestgehend wetterunabhängig) aus Speichern zur Verfügung gestellt werden.

      Ergebnis: Täglicher Bedarf zwischen 1 Mrd. kWh und 1,6 Mrd. kWh. Das Ganze mal 14 Tage macht 14 Mrd. kWh bis 22 Mrd. kWh an Speicherbedarf.

      Danach geht es weiter: Wenn die 14 Tage Dunkelflaute vorbei sind, steht die nächste vor der Tür. Wann, wissen wir nicht. Auf jeden Fall müssen die Speicher bis dahin wieder gefüllt sein.

      Das bedeutet, dass zusätzlich zur normalen Stromerzeugung so viel produziert werden muss, dass innerhalb einer Zeit, die probabilistisch ermittelt werden müsste, die Speicher wieder gefüllt sind.

      Überschlägig würde das bedeuten, dass die „Erneuerbaren“ nochmals verdoppelt werden müssten.

      Um mit Frau Merkel zu sprechen, würde es sich hierbei um eine gewaltige Herausforderung handeln, deren Bewältigung eine nationale Aufgabe zu sein hat, an der sich alle zu beteiligen haben.

      Wenn man denn dann die Windmühlenwälder vor lauter Windmühlen überhaupt noch sehen kann.

  2. 1 Kernkraftwerk der KWU-Konvoi-Baulinie der 1980er Jahre hat netto rd. 1.400 MW und produziert jährlich je nach Revisionsdauer zwischen 11 und 12 Milliarden kWh.

    Das für das Kraftwerk erforderliche Grundstück hat eine Fläche von max. 700 m x 700 m. Auf dieser Fläche könnten höchstens 4 Windkraftanlagen mit zusammen 15 – 20 MW stehen.

    Die Elektrizitätsproduktion von Kernkraftwerken ist CO2-frei. Je nach fossiler Referenzanlage werden jährlich bis zu 11 Millionen Tonnen CO2 vermieden. Sollte CO2 Treiber eines Klimawandels sein, wäre die Elektrizitätsproduktion mit Kernkraftwerken die beste Lösung.

    Allerdings bräuchte Deutschland dann auch ideologiefreie Entscheider, die das Bildungswesen leider nicht mehr hervorbringt.

  3. Redakteure ,die sich Gedanken machen ,werden nicht benötigt.deren Schreibtisch befindet sich binnen sehr kurzer Zeit auf der Straße.Das haben schon sehr viele erleben müssen.Manchen begegnet man auf diversen Blogs,der Rest fährt Taxi oder Ähnliches.Vielleicht auch im Wahrheitsministerium,dort wird viel Personal gebraucht.
    Die Wahrheit kommt aus dem Wahrheitsministerium also wozu sich Gedanken machen?

  4. „Heutzutage braucht man im vermerkelten Deutschland nicht nur keine Ahnung zu haben, es scheint fast eine Bedingung zu sein, um zur Fachperson ernannt zu werden. Allerdings muss man dazu ergänzen: Wer Ahnung hat, aus Eigennutz das Falsche, jedoch politisch richtige sagt, bekommt auch Posten und Ehrungen.“

    Willkommen im 4ten Reich!

  5. Nach meiner Ansicht arbeitet sich das Eike-Team immer noch am falschen Ansatz des Stromverbrauchs ab. Ständig wird in den Artikeln wiederholt, wieviel Prozent von der benötigten Energie durch Windmühlen und Solar erzeugt worden ist und wieviel Umwelt dadurch zerstört worden ist (in den letzten Tagen: Vehikel to Grid, Die dunkle Seite der Windkraft, Windenergie usw.).
    Dazu werden immer wieder schöne Grafiken gezeigt, die den volatilen Strom und das nicht ausreichende Angebot zeigen. Wenn aber dann in Abbildung wie in Nr. 3 und 4 dieses Artikels hohe Anteile am Gesamtbedarf angezeigt werden, ist dies nur Wasser auf die Mühlen der EEG-Unterstützer.
    Es müsste in den Grafiken viel mehr dargestellt werden, wieviel Gesamtenergie in Deutschland verbraucht wird, da dies nach den Beschlüssen unserer Politiker (zumindest der Grünen) ab 2030 alles durch EEG erzeugt werden soll.
    Sieht man den Primärenergiebedarf Deutschlands 2016 (auf der Seite des BMWI abrufbar) zur eingespeisten Energie der Wind- und Solaranlagen (zusammen 3,1 %), müsste man immer dieses als benötigte Leistung ansetzen, da der komplette Bereich durch EEG abgedeckt werden muss. Das beinhaltet die vollständige Umwandlung des Verkehrs zu Elektro usw., wobei noch nicht einmal die zum Teil extrem ungünstigen Wirkungsgrade berücksichtigt sind.

    • Der Primärenergiebedarf soll drastisch gekürzt werden.
      Alle sollen arm werden.
      Die Industrie muss entfernt werden (die geht schon von alleine).
      Ein schönes Leben ist Sünde.
      Wenn alles vollzogen ist, kommt man auch mit dem Luxus-Flimmerstrom aus.

      Passt.

      Gesagt wird das, hinter vorgehaltener Hand, immer lauter.
      Es ist bald unübersehbar und die Presse schweigt, ja steht hinter diesen fiesen Machenschaften.

    • Lieber Hr. Hoemann,
      ich stimme Ihnen zu. Der Primärenergiebedarf ist die eigentliche Hürde, wenn wir dekarbonisieren sollen. Wenn man das alles mit Wind und Sonne machen wollte, würden sich die Windanlagen fast schon gegenseitig die Rotoren beschädigen. Ein Gutes hätte es jedoch: Die schädlichen Mais-Monokulturen würden abgeschafft, der Platz würde für Solarpaneele benötigt. Weniger gut: Das Gleiche würde auch für die Getreidefelder gelten. Aber Uncle Sam würde uns dann mit Hungerhilfe beispringen, da bin ich mir sicher.
      Mfg

      • Nicht wenn es so kalt wird, wie es aussieht, daß es in der Zukunft kalt wird. Dann wird der Weiszen in großen Bereichen der UDA und kanadas nicht mehr reif werden und wo nichts ist, kann man auch nichts mehr verteilen.

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