Kinder-Bergar­beiter im Alter von vier Jahren erleben die Hölle auf Erden, damit SIE ein Elektro­auto fahren können

Bild aus dem Beitrag, siehe unten

Barbara Jones
Kinder-Bergarbeiter im Alter von vier Jahren erleben die Hölle auf Erden, damit SIE ein Elektroauto fahren können: Schreckliche Menschenkosten in einer schmutzigen Kobaltmine, welche Michael Grove in seinem Kreuzzug für ,saubere‘ Energie nicht berücksichtigt hat.


Sky News recherchierte in den Katanga-Minen und fand Dorsen, 8 Jahre alt, und Monica, 4 Jahre alt.

Das Paar schuftete in den riesigen Minen der Demokratischen Republik Kongo

Es sind zwei der 40.000 Kinder, die täglich in den Minen arbeiten, indem sie Felsen auf Kobalt untersuchen

Indem er sich durch einen Berg riesiger Felsen mit seinen kleinen nackten Händen wühlt, ist der erschöpfte kleine Junge einen Mitleid erregender Anblick.

Er heißt Dorsen und ist einer aus einer ganzen Armee von Kindern, einige davon gerade mal vier Jahre alt, die in den riesigen schmutzigen Minen der Demokratischen Republik Kongo arbeiten. Giftiger roter Staub brennt dort in ihren Augen, und sie sind der Gefahr von Hautkrankheiten und tödlichen Staubansammlungen in der Lunge ausgesetzt. Hier werden die Kinder für 8p pro Tag eingesetzt, um die Felsen auf Anzeichen für die schokoladenbraunen Adern von Kobalt zu untersuchen – eine absolut notwendige Zutat für die Batterien, welche Elektroautos antreiben sollen.

Und es wird befürchtet, dass tausende weitere Kinder in diese höllische tägliche Existenz getrieben werden – nach der historischen Versprechung seitens UK, den Verkauf von Benzin- und Dieselautos ab 2040 zu verbieten und nur noch Elektrofahrzeuge zuzulassen [siehe unten am Ende des Beitrags]

Abgebildet ist hier der achtjährige Dorsen, der sich unter der zum Schlag erhobenen Hand eines Aufsehers duckt. Dieser warnt ihn, ja keinen Felsen zu verlieren.

Damit soll eine Zukunft sauberer Energie frei von Verschmutzung eingeläutet werden – und es besteht kein Zweifel hinsichtlich der guten Absichten hinter der Demarche von Energieminister Michael Grove – doch bedeuten derartige Ideale nichts für die Kinder, die zu einem Leben in höllischem Elend verdammt sind in dem Bestreben, Groves Ziel zu erreichen.

Dorsen, gerade acht Jahre alt, ist einer von 40.000 Kindern, die täglich in den Minen der Demokratischen Republik Kongo (DRC) arbeiten. Der schreckliche Preis, den sie für unsere saubere Luft [?] bezahlen, besteht aus ruinierter Gesundheit und einem wahrscheinlichen frühen Tod.

Fast jeder große Motorbauer kauft sein Kobalt von diesem verarmten afrikanischen Staat – in dem Bestreben, Millionen Elektrofahrzeuge herzustellen. Das Land ist der größte Exporteur des Minerals und hält 60% aller Reserven weltweit.

Das Kobalt wird in ungeregelter Arbeit abgebaut und nach Asien transportiert, wo Batterie-Hersteller es verwenden, um ihre Produkte leichter, langlebiger und wieder aufladbar zu machen.

Der geplante Wechsel zu Fahrzeugen mit sauberer Energie [?] hat zu einer exorbitanten Steigerung der Nachfrage geführt. Während eine Smartphone-Batterie nicht mehr als 10 Gramm raffiniertes Kobalt benötigt, braucht ein Elektroauto 15 kg davon.

Dann bricht er fast zusammen unter dem Gewicht eines Sacks, den er durch strömenden Regen 60 Fuß [ca. 18 m] weit schleppen muss

Die Handelsbank Goldman Sachs nennt Kobalt ,das neue Benzin‘, aber es gibt keinerlei Anzeichen neuen Wohlstands in der DRC, wo die Kinder das Gestein aus von Hand gegrabenen Tunneln an das Tageslicht befördern.

Erwachsene Bergleute graben bis zu 600 Fuß [ca. 180 m] unter der Oberfläche unter Verwendung einfachster Werkzeuge, ohne Schutzkleidung oder moderne Maschinen. Manchmal werden die Kinder in kleine Behelfskammern geschickt, die ständig zu kollabieren drohen.

Kobalt ist eine solche Gesundheitsgefahr, dass danach sogar eine Lungenkrankheit danach benannt worden ist – die Kobaltlunge, eine Form der Lungenentzündung, die zu Husten, permanenter Krankheit und sogar zum Tode führt.

Selbst der Verzehr von lokal angebautem Gemüse kann zu Erbrechen und Durchfall führen, zu Schilddrüsenschäden und tödlichen Lungenkrankheiten, während Vögel und Fische in derartigen Gebieten nicht überleben können.

Niemand weiß, wie viele Kinder beim Abbau von Kobalt aus den Minen im Katanga-Gebiet im Südosten des Landes bereits gestorben sind. Die UN schätzen 80 pro Jahr, aber viele Todesfälle werden gar nicht aufgezeichnet, wobei die Körper einfach im Schutt eingebrochener Gänge begraben werden. Andere überleben mit chronischen Krankheiten, welche ihre jungen Leben ruinieren. Mädchen sind bereits im Alter von zehn Jahren sexuellen Übergriffen ausgesetzt, und viele werden schwanger.

Abgebildet sind hier Dorsen und der 11-jährige Richard. Nach dem Tod seiner Mutter lebt Dorsen mit seinem Vater im Busch, und die beiden müssen täglich in der Kobaltmine arbeiten, um Geld für Nahrung zu verdienen.

Als Sky News in den Katanga-Minen recherchierte, fand es Dorsen, der an einem Tag mit strömendem Regen neben einem kleinen Mädchen namens Monica arbeitete. Monica ist vier Jahre alt.

Monica, erst vier Jahre alt, arbeitet in der Mine an der Seite von Dorsen und Richard (Ausschnitt). Quelle

Dorsen schleppte schwere Säcke mit Gestein vom Eingang der Mine zu einem wachsenden Haufen 60 Fuß [ca. 18 m] entfernt. Ein prall gefüllter Sack wurde auf Dorsens Kopf gehievt, und er stolperte damit zu dem Haufen. Ein brutaler Aufseher stand über ihn gebeugt, brüllend und die Hand drohend zum Schlag erhoben, sollte er irgendwelche Steine verlieren.

Dorsens Freund Richard, 11 Jahre alt, sagte, dass ihm am Ende eines Arbeitstages ,alles wehtut‘.
In einem Land, in dem bei Bürgerkriegen Millionen Menschen ums Leben gekommen waren, gibt es keinen anderen Weg für Familien, um zu überleben. Das Department for International Development (DFID) in UK [etwa: Ministerium für Entwicklungshilfe] spendete zwischen Juni 2007 und Juni 2018 10,5 Millionen Pfund für die Steigerung der Transparenz und um verantwortungsbewusste Aktivitäten in großem und geringerem Umfang bei dem handwerklichen Bergbau zu stärken – ,damit die Armen in DRC davon profitieren‘.

Es gibt bislang keinerlei Anzeichen dafür, dass diese Bemühungen fruchten. Es gibt in der DRC ein Gesetz, das Kinderarbeit verbietet, aber niemand setzt es durch.

Die International Labour Organisation der UN haben den Kobalt-Abbau in der DRC wegen der Gesundheitsrisiken als ,eine der schlimmsten Formen von Kinderarbeit‘ beschrieben.

Bodenproben aus dem Bergbaugebiet, welche von Ärzten an der University von Lubumbashi, der nächsten größeren Stadt, genommen worden waren, wiesen das Gebiet als eines der zehn am stärksten verschmutzen Gebiete der Welt aus. Anwohner nahe den Minen im südlichen DRC hatten in ihrem Urin einen Kobaltgehalt, der 43 mal höher war als normal. Der Bleigehalt war fünf, der Kadmium- und Urangehalt vier mal höher.

Das weltweite Programm, Millionen Elektrofahrzeuge auf unsere Straßen zu bringen, hat jenen gigantischen Herstellern einen großen Vorteil eingebracht, welche diese Goldgrube haben kommen sehen und in die Entwicklung von batteriegetriebenen Elektroautos investiert haben, darunter General Motors, Renault-Nissan, Tesla, BMW und Fiat-Chrysler.

Read the full story here.

Daraus auch dieser Einschub:

Verbot des Verkaufs von Benzin- und Dieselfahrzeugen von 2040 an

Befürworter von Elektroautos – welche man nach 2040 ausschließlich nur noch kaufen können wird – verweisen auf deren Vorteile, sind sie doch frei von Verschmutzern, und deren geringerer Kohlenstoff-Ausstoß wird dabei helfen, die Bedrohung der globalen Erwärmung zu mindern.

Aber die Fahrzeuge erfordern ein erheblich ausgeweitetes Netz von Ladestationen, um ihre Batterien aufzuladen. Diese Batterien benötigen zu ihrer Herstellung große Mengen Kobalt und Lithium.

Der Wechsel zu Elektrofahrzeugen in UK und auf der ganzen Welt wird zu einer außerordentlichen Steigerung der Nachfrage nach beiden Mineralien führen – mit potentiell verheerenden Konsequenzen für die Arbeiter in armen ändern, welche giftigen Materialien ausgesetzt sind und welche unter gefährlichen medizinischen Umständen leiden wie der ,Kobaltlunge‘.

Link: https://tinyurl.com/yasc29t5

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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7 Kommentar(e)

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1

Diese Tatsache sollte man jedem Grünen und Politiker um die Ohren hauen und diese danach, aufgrund von Menschenrechtsverletzungen und indirektem Aufruf zum Mord in den Knast stecken!!
René Funk

2

Wieso, dass passt doch in das Schema der links-grünen Ökofraktion. Wo kommen wohl auch die seltenen Erden für der Permanentmagnete der Windräder her? Die schreddern dann im Gegenzug Fledermäuse und Vögel, für die Fundamente wird Wald abgeholzt, der Boden umgepflügt und mit riesigen Betonfundamenten belegt. Alles egal, ist eben für die "gute" Sache, da kann man nicht so zimperlich sein. Den armen Bauern hat die Kirche früher auch große Teile der Ernte und des Ertrages abgepresst, dafür versprach man dann Vergabe der Sünden und den Eintritt ins Himmelreich.

3
Dr. Klaus Sander

Wenn es bloß das wäre. Die Grünen sind offensichtlich auch Liebhaber radioaktiver Strahlung in anderen Ländern. Für Windenergieanlagen werden starke Neodymmagnete benötigt. Bei der Neodymgewinneung gelangen pro Minute 3000 Liter Wasser mit radioaktivem Uran und Thorium in das Grundwasser. Weil der Aufwand zur Wasserreinigung zu hoch ist, hat man die Neodymgewinnung in Kanada und den USA damals verboten. Nun passiert das in China. Das kam vor einigen Jahren sogar im Fernsehen. Die Banken sind deshalb auch aus der Windenergie ausgestiegen.
siehe z.B.:
http://tinyurl.com/yceap92n

http://tinyurl.com/yap8ahru

Interessant ist dabei immer, dass die Grünen zu Atomfreunden werden, wenn es in anderen Ländern passiert. Unabhängig davon, ob die Strahlungsdosis hoch oder gering ist, muss man das so beurteilen, dass die Grünen die moderne Form von Sklavenhaltern und Kolonialisten sind.

4

Ja, stimme ich Ihnen voll und ganz zu. Beim Klimaschwindel basieren die angeblich notwendigen "Massnahmen" auch auf sektenhaftem Glauben. Also ist das ganze schon sehr nahe an einer kirchenähnlichen Religion.
Steckt womöglich Scientology dahinter? Wurde die deutsche Politik und Medienlandschaft von dieser Sekte unterwandert?
René Funk

5
Dr. Klaus Sander

Das kam vor vielen Jahren in der philosophischen ZDF-Diskussionsrunde. Dort wurde zum Abschluss erklärt, dass Theologen und Philosophen unser Leben zu bestimmen haben. Dort hatte auch die alkoholische Autofahrerrin Käßmann diese Forderung gestellt.

Als wir damals die Rot-GRüne Regierung hatten hatten, wurden immer mehr "Ethikkommissionen" gegründet, die Berater der Regierung sein sollten. Dort sind auch viele Theologen und Philosophen beteiligt. Echte Wissenschaftler wollte man nicht.

Interessant ist auch noch etwas anderes. Weil der Spiegel mal wieder den Begriff "Technokraten" benutzt hat, habe ich mich mal über die Geschichte dieses Begriffs informiert. Eigentlich sagt der Begriff etwas aus, dass echte Wissenschaft und Technik auf die Entwicklung der Gesellschaft Einfluss nehmen sollten. Und was haben andere, auch die 68er Bewegung, daraus gemacht? Wissenschaft, Technik und damit die Industrie wären die Vorstufe des Faschismus.

Seit der Zeit kämpfen die Grünen und Linken noch stärker gegen die Industrie.
z.B.:
http://tinyurl.com/yd5rgo28

6

Diese Frau wurde 2007 für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen:
http://www.spiegel.de/einestages/irena-sendler-gestorben-a-946979.html
Bekommen hat ihn Al Gore und der Weltklimarat! Mir graut vor den "Klimarettern"!!

7

Und der SPD-heilige martin willjetzt eine Quote für E-Autos. Die Kinder im Kongo werden sich sicherlich bei ihm bedanken, daß sie noch mehr schuften dürfen (Ironie Ende)