Der Rundfunk Berlin Brandenburg (rbb) das Klima, die Berichterstattung und die Fakten

Von Michael Limburg
„…Unsere Grundposition ist und bleibt, dass die Erderwärmung seit dem Industriezeitalter auch durch menschliche Faktoren beeinflusst wird. Diesen Einfluss zu begrenzen sehen wir als politische Aufgabe in Verantwortung gegenüber den zukünftigen Generationen an. „


Seit langem wissen wir, dass der von den alliierten, westlichen Siegermächten nach dem Vorbild der BBC geschaffene, hiesige öffentlich rechtliche Rundfunk – zusammengefasst in der Arbeitsgemeinschaft der Rundfunkanstalten Deutschlands (ARD) – eigentlich völlig unabhängig vom Einfluss dritter – insbesondere den jeweiligen Regierungen und ihren diversen Ablegern- sein sollte. Außerdem wurde im Rundfunkgesetz festgeschrieben, dass alle Sender unabhängig, neutral, objektiv und umfassend zu berichten hätten. Von wahrheitsgemäß steht zwar meines Wissens nach nichts im Rundfunkgesetz, aber man kann diese Verpflichtung ohne zu große juristische Verrenkungen als Grundauftrag herauslesen. Vom ZDF, von seinem Initiator von vornherein als Regierungssender gedacht, ist mir nur bekannt, dass es nach einigem Parteienstreit und kurz vor seiner Gründung ebenfalls – sehr zum Missfallen des Alten aus Rhöndorf- inhaltlich dem Rundfunkgesetz verpflichtet wurde.

Seitdem sind fast 70 Jahre vergangen, und es wäre vermessen anzunehmen, dass interessierte „gesellschaftlich relevante“ Gruppen, seither nicht alles daran gesetzt hätten diesen für sie unerfreulichen Zustand zu ändern. Und sie taten das mit einigem Erfolg, wie man an der Berichterstattung zu vielen erfreulichen, aber besonders den unerfreulichen Ereignissen unserer Zeit, unschwer erkennen kann. Parteiische Berichterstattung im Sinne der Herrschenden ist die Regel, Objektivität, gar Neutralität fast schon die Ausnahme.

Jeder kann das selbst einfach überprüfen in dem er/sie Sendungen anschaut oder anhört, bei denen er/sie selber über viel Sachverstand verfügen, um dann zu vergleichen, was ihm/ihr in der jeweiligen Sendung geboten wird. In vielen Fällen muss man feststellen, dass deren Inhalte entweder ungenügend recherchiert wurden, und damit weder neutral noch umfassend berichtet, oder sogar objektiv falsch dargestellt werden. Und wenn man das viele Male – wenn auch nicht ständig- erlebt hat, dann bleibt eigentlich nur der Schluss, dass es bei den anderen Sendungen, die man so hört oder anschaut – insbesondere die aktuellen, meinungsbestimmenden Sendungen, wie Tagesschau, heute oder deren Erweiterungen wie Tagesthemen und heute Journal, eigentlich nicht anders sein dürfte oder, besser, sein wird. Im Übrigen bietet die inzwischen umfassend und schnelle Parallelberichterstattung im Internet noch viele weitere Möglichkeiten die Aussagen der Sender zu überprüfen.

Es bleibt trotzdem ein ungelöstes Rätsel der Verhaltenstheorie, warum wir eigentlich immer noch glauben, dass das, was im Rundfunk/Fernsehen gesagt oder gezeigt wird, eigentlich der Wahrheit entspricht. Bei den anderen Sendern bzw. den privaten Printprodukten ist es nicht anders, jedoch sind dort andere Maßstäbe anzulegen, weil man ja als Leser oder Zuschauer nur dann zur Kasse gebeten wird, wenn man sich deren Angebot auch bedienen will. Bei ARD und ZDF ist das – gewollt- anders. Das muss man zahlen, ob man hört oder schaut oder nicht.

Doch das ist ein anderes Feld.

Kehren wir zurück zu den „gesellschaftlich relevanten“ Gruppen, deren Einfluss auf Inhalt und Programm zwar nicht gegeben sein soll, die aber, voran die Parteien, durch ihre Herrschaft über den Geldhahn, sehr wohl massiv Einfluss nehmen. Und das war, wir wissen es, schon immer so. So ist bspw. die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz Malu Dreyer in Personalunion Verwaltungsratsvorsitzende des ZDF, Chefin der Rundfunkkommission der Länder und als Ministerpräsidentin für das Landesrundfunkrecht in Rheinland-Pfalz zuständig. Sie hat damit maßgeblichen Einfluss auf die Kontrolle der privaten Medienkonkurrenz, die Finanzausstattung der Öffentlichen[1]. Und ihre Kollegen stehen ihr darin in nichts nach

Videoausschnitt der kontraste Sendung vom 1.6.17

Doch jetzt ist etwas Neues hinzugekommen. Innerhalb der Klassiker – Parteien, Gewerkschaften, manche (von wem ausgewählte?) Verbände und Kirchen, und besonders bei den dort tätigen Journalisten, hat sich nämlich fach- und gremienübergreifend eine weitere Interessengruppe breit etabliert, die der links- grünen Gutmenschen. Der frühere Zeitungschefredakteur Wolfgang Bok hat das treffend beschrieben:

„In den Verlagshäusern und Rundfunkanstalten werden derzeit die Alt- und Jung-68er von der Generation Greenpeace abgelöst. Sie ist mit der ständigen Apokalypse aufgewachsen. Der grüne Alarmismus ist ihnen in Fleisch und Blut übergegangen. Das ist viel schlimmer als eine Gleichschaltung, wie man sie aus autoritären Staaten kennt: Diese Generation, die mittlerweile in vielen Redaktionen das Sagen hat, ist sich ihrer eingeschränkten Wahrnehmung gar nicht mehr bewusst. Sie denken vornehmlich in Freund-Feind-Kategorien und teilen die Welt am liebsten in Gut und Böse ein. Gut ist alles, was den Genderrichtlinien entspricht, mit einem blauen Engel bemäntelt ist, ,mehr soziale Gerechtigkeit‘ verheißt und vor allem ,gegen rechts‘ klare Kante zeigt. So hecheln die Dauerbesorgten im medialen Geleitzug von Skandal zu Skandal. Stets die drohende Klimakatastrophe, die Menschheitsvergiftung oder die anstehende Machtübernahme durch Horden von Neonazis vor Augen.“

Von den Kirchen, besonders der protestantischen ist bekannt, dass sie längst zu Vorfeldorganisationen der Grünen mutiert sind, und seit Merkel die CDU führt, ist auch bei dieser ehemaligen Festung des Konservativismus innerhalb weniger Jahre auf links-grüne Lebensgebote – vor allem –Verbote umgeschwenkt worden, dasselbe galt schon länger für Rote und Dunkelrote. Und die Gelben taten auch nur immer so lange so, also ob sie für liberal-konservative Lebensentwürfe stünden, solange sie nicht in irgendeiner Regierung als Mehrheitsbeschaffer gebraucht wurden. Dann war das häufig „Geschwätz von Gestern“.

Diese neue Gruppe braucht also nicht mal Sitz und Stimme, um auf den Öffentlich Rechtlichen Rundfunk, (ÖR) und seine Inhalte einzuwirken, ihre Brüder und Schwestern im Geiste erledigen das völlig geräuschlos und kompetent für sie. Und nach dieser – wieder mal längeren Einführung- sind wir beim Thema.

Denn das oben Beschriebene gilt auch und besonders für der uns interessierenden Klima- und Energie-Berichterstattung. Die ist fest in links-grüner Hand, Abweichler werden kaltgestellt, oder nicht geduldet, d.h. verschwiegen, entfernt, oder lächerlich gemacht.

Jetzt spätestens wird sich mancher Leser bereits gefragt haben, wie denn das einführende Statement zu verstehen ist, bzw. von wem es stammt? Es sei hier nochmal wiederholt:

„…Unsere Grundposition ist und bleibt, dass die Erderwärmung seit dem Industriezeitalter auch durch menschliche Faktoren beeinflusst wird. Diesen Einfluss zu begrenzen sehen wir als politische Aufgabe in Verantwortung gegenüber den zukünftigen Generationen an. „

Nun, wenn Sie es gleich erfahren, dann werden Sie vermutlich nicht vom Schlag getroffen werden, aber Sie werden doch ebenso wie ich sehr erstaunt sein, mit welcher Ungeniertheit heute ein Leitender des ÖR sein Glaubensbekenntnis als Basis seines Handelns öffentlich macht. Und ich rede nicht vom Vaterunser.

Es handelt sich um einen leitenden Mitarbeiter der rbb Produktion „kontraste“, die in ihrer Ausstrahlung vom 1.6.17 – dem Tag an dem US-Präsident Trump seine Aufkündigung der Pariser Übereinkommens verkündete- nicht nur das obligatorische Trump-Bashing brachte, darunter macht es hierzulande eben kein Medium mehr, sondern auch noch eine Fülle von Falschaussagen und irreführenden Halbwahrheiten zur Klimafrage in einen nur ca. drei Minuten währenden Beitrag einflocht, dass einem schwindlig werden konnte.

Auf dieses Problem von mir angesprochen, und nach einigem höflichen, aber völlig fruchtlosen Hin- und Her, in welchem ich von meiner Seite aus um Korrektur bat, kam dann neben der Ablehnung dieses meines Ansinnens, das obige Glaubensbekenntnis.

Dass ich das nicht so stehen lassen kann, versteht sich wohl von selbst. Deshalb schrieb ich der Intendantin des rbb Frau Patricia Schlesinger am 4. Juli die folgende Beschwerde.

Dipl. Ing. Michael Limburg

Betreff: Beschwerde über rbb Kontraste Sendung vom 1.6.17 dort „Der US-Präsident als Verschwörungstheoretiker“

An: Patricia.Schlesinger@rbb-online.de rbb-chefredaktion@rbb-online.de 4. Juli 2017

Sehr geehrte Frau Intendantin Schlesinger, sehr geehrter Herr Singelnstein,

leider habe ich erneut Anlass mich über eine Sendung Ihres Hauses zu beschweren, weil in dieser zum Klimathema grobe Halb- aber auch Unwahrheiten vermischt mit Propaganda dem Zuschauern geboten wurde, ohne diese als (völlig misslungene) Satire zu kennzeichnen. Es handelt sich um den Bericht in der rbb Kontraste Sendung vom 1.6.17 mit dem Titel „Der US-Präsident als Verschwörungstheoretiker“.

Bevor ich mich an Sie wende, habe ich versucht über den verantwortlichen Chef vom Dienst Herrn Althammer eine öffentliche Korrektur der dort aufgestellten Falschbehauptungen bzw. Irreführungen- sei es direkt, seitens der Autoren – oder indirekt, über den „als einen der renommiertesten deutschen Klimaforscher“ vorgestellten Herrn Prof. Stefan Rahmstorf, zu erreichen. Diese Korrektur wurde von ihm mehrfach abgelehnt, zuletzt mit der unglaublichen, aber wohl ehrlichen Begründung: Zitat (Mail vom 3.7.17 17:50 Uhr)

„…Unsere Grundposition ist und bleibt, dass die Erderwärmung seit dem Industriezeitalter auch durch menschliche Faktoren beeinflusst wird. Diesen Einfluss zu begrenzen sehen wir als politische Aufgabe in Verantwortung gegenüber den zukünftigen Generationen an. „

Dass diese „politische Aufgabe“ m.M.n. eindeutig gegen das Rundfunkgesetz verstößt, brauche Ihnen sicher nicht zu sagen. Jedenfalls steht darin nirgends, dass Ihr Sender die „..politische Aufgabe…gegenüber den zukünftigen Generationen “ hätte, mittels Falschinformationen, Irreführungen und Propaganda über den Klimawandel die Zuschauer zu beeinflussen. Genau das aber ist leider und zum wiederholten Male geschehen. Meinen Mailwechsel mit Herrn Althammer füge ich als pdf bei. Meine Vorwürfe sind darin umfassend belegt, im Gegensatz zu den lapidaren Behauptungen der Autoren des Beitrages, des Herrn Rahmstorf und des Herrn Althammer.

Ich bitte Sie daher diese Sendung aus der Mediathek zu entfernen und stattdessen einen Korrekturbeitrag für die nächste Kontrasteausstrahlung zu produzieren und zu senden.

Darf ich zu Ihrer Information die ehrenwerte Auffassung von Herrn Dr. Kai Gniffke vom ndr beifügen. der von Meedia News vom 3.7.17 so zitiert wird.

Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen.

Sollten Sie sich nicht durchringen können, meiner Empfehlung oben zu folgen, so werden wir im Ablehnungsfall den Rundfunkrat mit der Bitte um Abhilfe einschalten.

Diese Mail geht auch an eine Reihe von Experten und wird von mir öffentlich gemacht werden.

Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen

Ihr

Michael Limburg

Vizepräsident EIKE (Europäisches Institut für Klima und Energie)

Tel: +49-(0)33201-31132

http://www.eike-klima-energie.eu/

 

Eine Antwort steht aus.

Anlage: Mailwechsel KontrasteAlthammer rbb-EIKE Limburgbb-EIKE Limburg Kopie mit Herrn Althammer CvD Kontraste rbb Fernsehen

[1] Quelle https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/schaefflers-freisinn/wie-die-oeffentlich-rechtlichen-ihre-wettbewerber-ausschalten-wollen/

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21 Kommentare

  1. Es ist zwar nur indirekt mit dem Artikel über die Faktenfreiheit der Klimadebatte verbunden, aber eine gewisse Erklärung der Denkresistenz der Deutschen:

    Mich beschäftigt seit Jahren der Gedanke, warum so eine große und wachsende Mehrheit der westlichen Welt so bedingungslos der Öko-Klimaideologie erlegen ist. Häufig ist von religiösen Zügen die Rede. Nach meiner Schlußfolgerung ist es eine absolut reine Religion, die sich aus objektiven Ursachen in der Gesellschaft entwickelt hat und den Gläubigen das Erkennen der Wahrheit behindert.

    Leser, die sich tief mit dem christlichen Glauben verbunden fühlen, werden meine Gedanken nicht folgen wollen und können. man kann sich aber der Logik dahinder nur schwer entziehen.

    Ausgangspunkt meiner Überlegung ist, dass der Homo Sapiens kaum von seinem bewußten Verstand gesteuert wird. Jeder weiß genau, dass Übergewicht sehr ungesund ist, trotzdem wird noch mehr gegessen. Jeder versteht, dass das letzte Glas zu viel ist, trotzdem torkeln jede Nacht Betrunkene durch die Gegend. Ich lass mich in meiner Meinung kaum beeinflussen, dennoch ist mir bewußt, dass mich eine lächelnde junge Frau ganz sicher zu etwas „zwingen“ kann, was ich eigentlich nicht will. Wie jeden anderen Mann auch.

    Weil man eben nicht vom bewußten Verstand gesetuert wird, sondern im viel größeren Umfang durch den „Hinterkopf“, eine Mischung aus Instinkte, Gefühle, Lebenserfahrung u.s.w., wobei sich dort wohl auch pragmatisch-vernüftige, wenn auch nicht komplett verstandene Ansätze verbergen. Da die Trefferquote der besten Entscheidungen durch das reine Denken des Individiums sich in Grenzen hällt, hat sich nach meiner Überzeugung evolutionär als Verhaltenskatalog des Menschen die Religion durchgesetzt. Wobei sich diese immer der jeweiligen Gesellschaftsform anpasst. Und nur entsteht und sich durchsetzt, wenn der „klügere Hinterkopf“ des Menschen spürt, dass die Regeln der aktuellen Religion den Fortbestand der Gesellschaft sichert.

    Die Götter der Jäger und Sammler haben erlaubt, den Konkurent um die besten Jagdgründe zu töten und seine Frau zu klauen. Es ist sicher tausendfach in der Menschengeschichte passiert, dass dieser Clan überlebt hat, dar dies konsequenter getan hat. Der Instinkt, Seinesgleichen nicht zu töten wird durch die machtvollere Religion zu Wohle des Clans abgeschaltet. Auf einige Inseln wurde der besiegte Gegner in einer religiösen Zeremonie verspeist. Diese haben eins gemeinsam, praktisch keine Tierwelt. Der „schlauere Hinterkopf“ versteht zwar, dass es absolute Verschwendung ist, die seltenen und wichtigen Proteine den Bodenbakterien zu überlassen, mit so einen Spruch kann man aber nicht zu Tisch bitten. Also wird das Vernüftige, wenn auch ecklig und gegen alle Gefühle, durch die Religion durchgesetzt.

    Große Staatsgesellschaften mit Privateigentum können nicht funktionieren, wenn man den Nachbar töten und seine Frau klauen darf, also hat sich die Religion mit den 10 Geboten durchgesetzt. Die Götter der Griechen und Ägypter haben auch nicht mehr so etwas erlaubt, aber das Christentum hat wohl das Miteinander in der komplexen Gesellschaft besser organisiert und ist gewissermaßen Sieger der Evolution der Religionen. Also nicht das Christentum hat uns die Zivilisation beschert, sondern die Veränderung der Gesellschaft durch die Sesshaftigkeit hat das Christentum hervorgebracht und dessen Regeln die Gesellschaft befruchtet.

    Alle Religionen bisher haben Bescheidenheit und Zurückhaltung eingefordert. Die Naturvölker töten nur zum Essen, Die Bescheidenheit in den moderneren Religionen wir beim Fasten und Ramadan bewußt trainiert.

    Und nun kam 1968, die Gesellschaftsregeln unterlagen der Bescheidenheit un der Zurückhaltung, die gesellschaft hatte sich aber schon geändert: Zum Ankurbeln der Wirtschaft und den als Lebensziel erklärte hemmungslose Konsum passte nicht mehr zu den von der Religion geprägten Verhaltensnormen. Eine neue Religion musste her, die Ökologie: Einerseits ein absolut hemmungsloser Konsum ohne jeglicher Zurückhaltung. Andererseits spürt der „klügere Hinterkopf: „Der hemmungslose Konsum ist nicht gut, für die Natur schon gar nicht“. Also war in den Köpfen die Vorausetzungen für den neuen Glauben da, ob die sofort zu Stelle erscheinenden Propheten nun die Plastiktüte oder das CO2 als Hauptfeind erklären…

    Der eigentliche Grundlage ist aber, dass man gefühlsmäßig als Gegenmittel zum hemmungslosen Konsum die Gesellschaft retten will.

    Gegen Galuben kommt man mit Logik nicht durch.

    Es ist aber zu erkennen, dass der Ökoglauben in den Ländern mit höchsten Lebesniveau, also mit dem höchsten Konsum, am weitesten verbreitet ist.

    Mit Abnahme des Lebensniveaus, durch Crash des Casino-Kapitalismus plus Energiewende wird der Unsinn verschwinden.

    • Werter Herr Peter Georgiev,

      im Wesentlichen stimme ich Ihnen zu; allerdings erfinden Sie die altertümlichen Religionen wie die Schriftgelehrten es machen: immer rückwirkend und stellvertretend anhand von nicht-authentifizierbarem Wissen (zu dem ich literarische Erfindung sage).

      Trotzdem treffen Sie den Punkt sehr genau, denn die Folgerungen aus nicht-authentifizierbaren Fakten sind dieselben wie in der Ökoreligion: blanker (und ebenso sprichwörtlich: ausgemachter!) Unsinn.

      MfG

      • Werter Herr Bruno,

        mir ging es im Wesentlichen darum, meine Gedanken einem Publikum zu präsentieren, dass das logische Denken in Zusammenhängen beherrscht. Diese Eigenschaft ist in der modernen Gesellschaft vom Aussterben bedroht, hier aber vorhanden.

        Es ist mir bewusst, dass meine Gedanken spekulativ bzw. hypotetisch sind, allerdings fügen sie sich ganz gut zusammen. Im Gegensatz zu vielen heutigen „Wisenschaftlern“ ist mir klar, dass Beschreibungen der Vergangenheit eben nicht Fakten sondern Vermutungen sind, die mehr oder weniger zutreffen.

        Mein Kerngedanke ist, dass das menschliche Gehirn zu Annahme einer Religion, die sein Verhalten mehr beeinflußt als die Wirklichkeit, grundsätzlich veranlagt ist. So z. B. haben viele aus meinem Bekanntenkreis, die wie ich atheistisch im Sozialismus erzogen wurden, später sich einer Religion angeschlossen. Sie brauchte eine Religion.

        Und zweitens glaube ich, dass diese Eigenschaft, sich mehr von einer Religion steuern zu lassen, vom evolutionären Vorteil war, da die Religion die Gruppe/Clan enger zusammengeschweißt hat als der Befehl des Alphatiers in der Herde. Und dazu gebracht hat, dass sich Einzelne unter Selbstaufgabe zum Wohle der Gemeinschaft zu geopfernt haben.

        Diese Eigenschaft hat dann eben auch Kehrseiten, wenn der Glaube bis zu Selbstaufgabe zusammenschweißt, dann bekämpft man gelegentlich oder immer den anderen Glauben, eine sehr bekannte Tatsache.

        Und bringt heute eben auch dazu, dass man Selbstaufgabe zum Wohle des Planeten bzw. der gesammten Menschheit einfordert. Auf Grundlage des Glauben, nicht der Wirklichkeit, die für den Gläubigen zweitrangig ist.

      • Noch eine kleine Ergänzung zum Gedanken der im Erbgut vorhandene Neigung sich von der Religion als stärkstes Motiv steuern zu lassen:

        In Kriegen werden stark befestigte Stellungen immer auf mehr oder weniger gleicher Art und Weise eingenommen: Ein Scheinangriff einer kleinen Einheit von links, die das ganze Feuer auf sich zieht und danach der Hauptangriff von der im Moment entblöste Gegenseite. Die erste Einheit ist schanchenlos zu Tode verurteilt, alle wissen das genau und kämpfen trotzdem bis zum Ende. Warum und wie kann man den stärkste Instinkt und Eigenwille, der Selbsterhaltungstrieb, so wirkungsvoll abgeschalten?

        Weil der Homo Sapiens die Eigenschaft hat, mit religiösen Eifer sich für die Allgemeinheit opfern zu können, unter Abschaltung aller Instinkte und Vernunft. Das hat sicher zum Erfolg der Art geführt, z.B. wenn unter Lebengefahr eine Herde in den Hinterhalt gelockt werden musste.

        Militärs können beim Training diese Eigenschaft hervorlocken, wobei der religiöse Part durch den Eid „eingeschaltet“ wird.

        Nebeneffekt dieser Eigenschaft ist, dass man sich mit religiösen Eifer der Weltrettung widmet, bar jeder Vernunft. So sehr wie ich den Großteils meines Volkes wegen der Öko-Dummheit verachte, irgendwie können sie wohl nichts dafür….

  2. Sehr schön Hr. Limburg,
    nicht locker lassen und vor allen sich nichts mehr gefallen lassen….von diesen Gesellschaft- Wissenschaft- und Wirtschaft zerstörenden Öffentlich-Rechtlichen Rundfunkanstalten.
    Die Realität, die Naturwissenschaften und die Vernunft und Verstand ist auf der Seite von EIKE.

  3. Ich greife mal zwei Punkte aus dem angehängten PDF auf, falls das erlaubt ist:


    4. Die Behauptung der Offstimme: „Der Klimawandel ist nur eine Erfindung, ein Hoax! Diese Behauptung wird von Verschwörungstheoretikern und rechten Medien immer wieder befeuert.“ ist frei erfunden.

    In dem Moment, in dem die Offstimme das sagt, kann man im Bild lesen: „Climate Change, the Hoax that costs us …“. Wie kann man da behaupten, das sei erfunden?

    7. … Inzwischen ist die Mitteltemperatur wieder auf das Niveau von 1980 zurückgefallen (hier: „2017 Global temperatures are leveling off – near 1980 temperature anomaly“ – https://wattsupwiththat.com/2017/06/27/2017-global-temperatures-are-leveling-off-near-1980-temperatures/). Ein Umstand, der von keinem Medium – auch nicht von Kontraste erwähnt wird.

    Haben Sie die Behauptung des Artikels überprüft, bevor Sie sie als Argument verwendet haben? Die ist einfach falsch und basiert auf einem Klassiker – der Nichtberücksichtigung der verschiedenen Baselines der verschiedenen Temperatur-Reihen. Der Artikel wurde aktualisiert und enthält eine Darstellung mit einheitlicher Baseline. Da kann man klar sehen, dass die Behauptung falsch ist.

    • Bevor Sie hier groß los tönen sollten Sie den ganzen Mailwechsel zwischen rbb und EIKE lesen, um dann festzustellen, was wir als falsch oder irreführend mit vielen Belegen benannt haben. Aber dass Sie auf diesem Auge blind sind haben Sie hier in vielen Kommentaren immer wieder unter Beweis gestellt. Stattdessen lenken Sie – immer wieder das Gleiche- auf einen Nebenkriegsschauplatz ab. Durchsichtig!
      Und noch etwas: Niemand von uns „leugnet“ den Klimawandel. Noch nicht gemerkt?

      • @Admin – Ich hätte es begrüßt, wenn im Beitrag („Der Rundfunk Berlin Brandenburg (rbb) das Klima, die Berichterstattung und die Fakten“) mehr auf den Inhalt des besagten Kontraste-Beitrages eingegangen wäre – bzw. wenn etwas von dem Mailwechsel eingeflossen wäre – und weniger politische Statements gebracht worden wären.

        • Das offen politische Glaubensbekenntnis ist ja der eigentliche Knaller des Mailwechsels. Selten hat ein Verantwortlicher in der ARD so offen zugegeben, dass sie eine aktivistische Mission jenseits von Objektivität, Neutralität etc. verfolgen. Außerdem, hätte ich das ausgebreitet, wäre der Beitrag viel zu lang geworden. Jedem Interessierten bietet sich die Möglichkeit die pdf mit allen Argumenten aufzurufen.
          mfG
          M.L.

      • Sehr geehrter admin,

        ich möchte Ihnen da ein wenig widersprechen! Tiefgläubige Leute wie Marvin Müller sind nicht auf einem Auge blind, sie sind aus wissenschaftlicher Sicht komplett blind! Das zeigt doch auch sehr eindrucksvoll sein obiger Kommentar. Herr Müller ist hier der Meinung, dass man die Aussage „Diese Behauptung wird … immer wieder befeuert.“ mit einem (!!!) Beispiel belegen kann. Besser kann man seine Inkompetenz nicht belegen.
        Als i-Tüpfelchen kann man nur noch hinzufügen, dass selbst dieses eine Beispiel nicht zutreffend ist, denn in diesem lesenswerten Artikel auf Breitbart (https://tinyurl.com/nnq4avs) wird nicht die menschgemachte Erwärmung als Schwindel thematisiert, sondern die entstandene „Klimawandelindustrie“ wie CO2-Handel, Biospit, Windkraftanlagen … als Schwindel entlarvt.

        MfG

    • Nein, Marvin Müller, die angeblich „einheitliche Baseline“ wurde seit den 1980er Jahren bis heute „angepasst“. Es lässt sich nachweisen, dass James Hansen bzw. NASA-GISS von 1987 bis 1995 die „Baseline“ (=1951 bis 1980) bei 15°C (59°F) festgelegt hatte. Heutzutage liegt die gleiche NASA-GISS Baseline (=1951 bis 1980) aber bei 14°C fest, also 1°C niedriger. Es wurde also die Erde nachträglich „kälter“ gemacht, damit man der Öffentlichkeit eine globale Erwärmung besser und einfacher „verkaufen“ kann. Erkärt wurde diese „Abgang“ von 15°C auf 14°C bis heute nicht, sondern es wurde klamm-heimlich praktiziert und auch der DWD und auch DER SPIEGEL haben bei dieser „Anpassung“ klammheimlich mitgemacht.

      Also kommen Sie nicht mit „einheitlicher Baseline“. Da die offizielle Klima(folgen)forschung die Lügen der „Baselines“ nicht mehr verwalten kann, fliegen denen nun die angeblich „einheitlichen Baselines“ heftig um die Ohren.

      • Rainer Hoffmann schrieb:


        Nein, Marvin Müller, die angeblich „einheitliche Baseline“ wurde seit den 1980er Jahren bis heute „angepasst“.

        Sie verwechseln da etwas. Das Problem beim referenzierten Artikel von WUWT war, dass eine der Kurven 1981-2010 und die andere 1951-1980 als Referenz verwendete. Die erste Kurve rutscht dadurch nach unten und es sieht so aus, als hätte die 2017 den gleichen Wert wie die andere im Jahre 1980. Ein einfacher häufig gemachter Fehler.

        Vergleichen Sie die Jahre 1980 und 2017 einer Reihe, werden Sie keine finden, die 2017 nicht wärmer ist. Nehmen Sie im Zweifelsfalle einfach die beste Temperaturreihe, die wir haben – die Satellitenreihe, z.B. UAH. Da haben Sie im Juni 1980 -0.04 und im Juni 2017 0.21. Das gleiche gilt für die auf WUWT nach der Korrektur gezeigten Kurven. Die liegen 1980 zwischen 0.2-0.3 und 2017 zwischen 0.5 und 0.6.

        • Fakt ist, dass die James-Hansen Ursprungs-Baseline „1951 bis 1980“, mit der das gesamte Klimathema „aufgegleist“ worden ist von 15°C (59°F) nachweislich auf 14°C angepasst worden ist.

          Damit ist die gesamte Glaubwürdigkeit der Klima(folgen)forschung am Ende. Es bringt nix, wenn Sie, Marvin Müller, sich immer wieder auf neue Baselines beziehen. Das soll wohl nur vom Thema d.h. der Ursprungs-Manipulation ablenken. Fragen Sie sich mal: Wie glaubwürdig können neue Baselines sein, wenn nachweisbar ist, dass die Ursprungs-Baseline aus den 1980er-Jahren bereits manipuliert worden ist??

          • Rainer Hoffmann schrieb:


            Fakt ist, dass die James-Hansen Ursprungs-Baseline „1951 bis 1980“ von 15°C (59°F) nachweislich auf 14°C angepasst worden ist.

            Dass Hansen eine andere absolute gemittelte Temperatur veröffentlicht hat und diese dann verwendet wurde, hat mit diesem Punkt hier aber nichts zu tun. Sie verwechseln da immer noch was. Vielleicht könnten Sie ja Herrn Limburg fragen oder in seine Dissertationsschrift schauen – er hat dort beschrieben, wie die Baseline (bzw. base period) bei der Berechnung der Anomalien verwendet wird. Kurz gesagt wird für jede _einzelne_ Station der Mittelwert der Basisperiode ermittelt und dann von den Temperaturen abgezogen. Die dabei einstehenden Abweichungen fliessen dann in die weiteren Berechnungen ein. Jede Station hat dabei ihren eigenen Referenzwert, da spielen die 14°C keine Rolle.

            Die kommen erst ins Spiel, wenn man eine Kurve mit absoluten Temperaturen darstellen will. Dann stellt man allerdings eine Kurve der folgenden Form dar: f(t) = a(t) + 14°C, also im wesentlichen eine Anomaliekurve um 14°C nach oben verschoben. Wenn sie die 14°C durch was anderes ersetzen ändert das nichts am Kurvenverlauf an sich und damit kann es auch keine Wert in 2017 geben, der gleich einem Wert in 1980 ist …

            Wenn man das nachlesen will, gibt es die eigentlich auch Ihnen bekannte Seite beim GISS: „The Elusive Absolute Surface Air Temperature (SAT)“ (https://data.giss.nasa.gov/gistemp/faq/abs_temp.html):


            Q. What do I do if I need absolute SATs, not anomalies?
            … you have to pick one of the available climatologies and add the anomalies (with respect to the proper base period) to it. For the global mean, the most trusted models produce a value of roughly 14°C, i.e. 57.2°F, but it may easily be anywhere between 56 and 58°F and regionally, let alone locally, the situation is even worse…

          • Das Interessante dabei ist, dass die so errechneten Zahlenwerte nichts mehr mit der physikalsichen Definition von Temperatur zu tun haben. Es ist ein künstlich geschaffener Wert, der überdies sämtlichen statistischen Regeln zur Bestimmung von Mittelwerten aus Mittelwerten widerspricht. Eine reine Kunstnummer, man kann auch Götze dazu sagen.

    • Hallo Herr Hoffmann,
      vielleicht sollte man den Herrn Althammer einmal fragen wieso er seine Antwort im Konjunktiv formuliert ? Ist er sich doch nicht so sicher dass eine „Mehrheitsmeinung“ ein hinreichender Beleg für den Wahrheitsgehalt einer Theorie ist? Womit begründet er eigentlich seine Aussage über diese Mehrheitsmeinung? Weil die Mehrheit der Medien verkünden dass die Mehrheit der Wissenschaftler… usw.; oder kann er eine Quelle nennen – was ja von einem Journalisten erwartet werden muss! Kann Herr Althammer eine physikalisch plausible Begründung für eine Erderwärmung durch CO2 formulieren? Wenn nicht, sollte er es tunlichst unterlassen seine Meinung dazu (die „Mehrheit“ der Wissenschaftler hat immer recht) als Faktum darzustellen sondern dem Zuschauer klar vermitteln dass er an eine menschengemachte Klimaerwärmung glaubt weil er die physikalischen Zusammenhänge nicht versteht und seine Zuschauer von seinem Glauben überzeugen will. Aber wie schon gesagt, die Deutschen Sendeanstalten sind heute so grün wie sie in der DDR rot und in der NS Zeit braun waren. Während der beiden vorherigen Epochen konnte man sich im Nachhinein ja noch auf den staatlichen Zwang zur Berichterstattung berufen, aber heute? Heute zeigt sich dass die Journalisten zum allergrößten Teil Überzeugungstäter sind – was das für deren Wirken während der roten und braunen Diktatur bedeutet? Die Schlussfolgerung kann ja jeder für sich treffen….

  4. Die zusätzliche „Sauerei“ an dem „KONTRASTE“-Beitrag ist ja auch, dass dieser RBB-Kontraste-Beitrag, die gleiche Täuschung mit den gleichen Grafiken enthält, die wir auch in diesem Video

    zur Aufklärung gebracht haben und die den Rundfunkräten des WDR und des NDR nachweislich seit Monaten bekannt sind. Die perfiden Grafiken und Film-Sequenzen aus dem TAGESSCHAU-#KURZERKLÄRT-Video von 31.05.2017, was von Charlotte Gnändiger moderiert worden ist, wurde regelrecht durch die Sender „rumgereicht“

    • Zitat Sonja Mikisch am 12.12.2016 bei ihrem TAGESTHEMEN-Kommentar:

      „Echte Journalisten, on- und offline, sind rechenschaftspflichtig. Versuche Sie mal, sich bei einem Algorithmus zu beschweren.“

      Soviel ebenfalls zur Selbstgefälligkeit und Arroganz von ARD-Journalisten !!

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