AfD NRW führt NOx-­Begrenzer im Landtag vor – Zulässige Maximale Arbeitsplatz­konzentration (MAK Wert) ist viele Male größer als Stuttgarter Grenzwert

EIKE Redaktion
Mit der neuen AfD Fraktion im NRW Landtag scheint frischer Wind durch die vermieften Gänge zu wehen. AfD MdL Dr. Christian Blex knöpft sich einen Antrag der Grünen vor, die zulässigen Nox Werte aus Dieselfahrzeugen weiter zu senken.


Die NOx Werte in Dieselabgasen sind mal wieder ein großes mediales Thema. Hochgehypt von der umstrittenen „Deutschen Umwelthilfe“ und ihrem Anführer Jürgen Resch, unterstützt von allen Mainstream Medien, die zwar im Nachplappern geübt sind, denen aber jeglicher Sachverstand fehlt und deshalb durch besonders strammen Aktivismus ersetzt wird, haben die Politik veranlasst, nun auch beim Dieselmotor der Automobilindustrie die Daumenschrauben weiter anzuziehen. Das Mittel zum Zweck sind die gesetzlichen Grenzwerte.

Video der Rede am 13.07.2017 von Christian Blex zu den Grenzwerten bei Stickoxyden bezüglich eines Antrages von Bündnis 90/Die Grünen

Das wirksame weil erfolgreiche Rezept:

Man setze sie so niedrig an, dass kein Hersteller sie mehr erfüllen kann. Dann lamentiere man lautstark über die Umweltsünder, lasse willfährige „Institute“ irrsinnige Studien erstellen, in denen möglichst viele nur statistisch vorhandene Tote vorkommen, verlange Produktions- und oder Fahrverbote, und ziehe zwischendurch vom medialen Tross begleitet nach Karlsruhe.

Der Erfolg ist garantiert. Bevor die Verbrenner verboten werden könnten, ist die Automobilindustrie in Deutschland dann längst tot. Dies laste man dann den unfähigen Managern an. Und alle nicken zustimmend und spenden Beifall.

Das Rezept ist wohl erprobt und funktionierte bisher problemlos bei der Gentechnik, bei der Kernindustrie, bei weiten Teilen der Chemie – z.B. der Agrochemie- den Versorgern und wird nun auf die Automobilindustrie ausgeweitet. Erfolg garantiert:

Doch langsam scheint auch in den Parlamenten etwas Vernunft einzukehren. Wie der Vortrag des AfD Landtagsabgeordneten Dr. Christian Blex beweist. Nach dem Einsatz der FDP die Abstandsregeln beim Aufbau von Windkraftanlagen deutlich zu verschärfen, ein weiteres ermutigendes Signal. Auch wenn allen bewusst sein sollte, dass eine Schwalbe noch keinen Sommer macht.

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11 Kommentare

  1. Bei so offensichtlich absurden Grenzwerten und damit gesetzlichen Regelungen muss doch eine Verfassungsklage möglich sein, denn allein schon das Ziel dieser Regelung, die Luftqualität zu verbessern, ist sinnlos, weil die Luftqualität nicht verbessert werden muss!

  2. Es ist nicht nur die Konzentration an Arbeitsplätzen.
    Hier in der Zeit Online
    http://tinyurl.com/h6lmev4
    können wir lesen:
    „Wegen des Abgasskandals ist der Dieselmotor in Verruf geraten. Doch Ottomotoren sind kaum besser: Sie dürfen bis 2018 zehnmal so viele Partikel ausstoßen wie Diesel. “

    Der Kampf gegen Diesel kommt mir nur so vor wie ein Kampfsport der Autoindustrie.

    • Es geht um die Vernichtung unseres Wohlstands.Erst der Diesel,dann der Benziner ,dann das Auto. Die berühmte Salamitaktik.

  3. Nur zur Vollständigkeit. Die innerstädtischen Grenzwerte liegen mittlerweile völlig realitätsfern bei einem Jahresdurchschnittswert von 40 µg/m³ und einem 1-Stunden-Maximalwert von 200 µg/m³, der darf max. 18-mal im Kalenderjahr überschritten werden.

    Es gibt eine Wirkschwelle in kontrollierten klinischen Studien, die liegt bei 1880 µg/m³ (Umweltbundesamt). Darunter sind keine Auswirkungen beim Menschen feststellbar und NOx ist eine harmlose Stickstoff/Sauerstoff Verbindung, die innerhalb eines Tages wieder zerfällt, kein Giftgas!

    Es gibt einen MAK Wert (maximale Arbeitsplatzkonzentration) für NO2. Er beträgt 950 µg/m³. Übrigens, MAK Werte werden nur für eindeutig nicht krebserregende Stoffe vergeben.

    Während man also dem Werktätigen tagtäglich 950 µg/m³ NO2 zumuten kann, ohne gesundheitliche Folgen befürchten zu müssen, ist der „Grüne“ Städter schon überfordert, wenn er an wenigen stark befahrenen Stellen im Jahresschnitt 40 µg/m³ NO2 ausgesetzt ist.

    Fazit: Diese Grenzwert-Garotte soll die deutsche Automobilindustrie, die Basis für unseren Wohlstand, zerstören. Das ist ein politischer Grenzwert der Grünen und keiner zum Wohle der Bürger.

  4. Die AfD beschränkt sich bei Ihrer Kritik/Kampf gegen das EEG = Energiewende/CO2-Klimaerwärmung nicht nur auf den Landtag NRW. Auch in den anderen Landtagen geht dazu die Post ab…Baden-Württemberg, Thüringen, Brandenburg usw.
    Einfach mal in Youtube nach „AfD television“ aufrufen….weder bei ARD noch ZDF wird da die Positionen der AFD finden können….und das ist der eigntliche Skandal in unserer ach so schönen „Demokratie“….Deutschland wird mehr und mehr zur Diktatur…ohne Opposition/Gegenrede/Gegenargumente….alles wird auf Merkel-Diktaturkurs gebracht und gehalten.
    Ein Armutszeugnis für die Öffentlich-Rechtlichen Medien = Diktatur-Propagandaanstalten!

  5. Der Skandal ist, dass diese Fakten von den Deutschen Leitmedien konsequent tot geschwiegen werden! Von ARD und ZDF hört man nur grüne Panikmache, die Deutschen Sendeanstalten sind inzwischen so grün wie sie in der DDR rot, und in der NS Zeit braun waren! Ein Trauerspiel….

  6. Es gibt auch noch korrekt berichtende Journalisten.
    http://www.focus.de/finanzen/karriere/berufsleben/politik-ignoriert-zweifel-am-grenzwert-40-mikrogramm-dieselpanik-wegen-grenzwertluege-in-ihrem-buero-ist-20-mal-so-viel-stickstoff-erlaubt_id_7378545.html

    Und es wird tatsächlich mal „reinigen“ getestet.
    http://www.focus.de/auto/news/abgas-skandal/umwelt-mit-kehrmaschinen-gegen-feinstaub-erste-bilanz-positiv_id_7343511.html

    Und es sind natürlich „die Kinder“ von betroffen
    http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/asthma/news/feinstaubbelastung_aid_102814.html

    • Die sogenannte Studie der Universität Düsseldorf, mit sage und schreibe 2500 Kindern, hat genau das Ergebnis, welches vorgegeben war. Allein hierfür das Wort „Studie“ zu benutzen ist Lüge an sich.
      Die Kinder aus ländlichen Gegenden laufen weitere Wege und bewegen sich, insgesamt, mehr. Das ist Training für die Lungen und führt zu mehr Lungenvolumen. Mit Sicherheit hatte keines der Kinder Staubeinlagerungen.
      Mit Differenzen des Lungenvolumens, zwischen gesunden Kindern, ist kein Rückschluss auf Feinstaub gegeben. Das ist grober Unfug, gerade richtig um der Presse, die sich um solche Meldungen rangelt, Futter zu geben.
      Der Michel fällt drauf rein.

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