Eine erste komplette Fach­information über Klima und Energie in Youtube – Teil 2

Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke
EIKE Pressesprecher
Die Bevölkerung wird über Klima, Energiewende und Kernkraft noch nicht einmal in Ansätzen korrekt informiert. Grob falsch oder überhaupt keine Information sind in den deutschen Medien die Regel. Aus diesem Grunde erarbeiten wir aktuell eine Reihe von insgesamt 6 Fachinformations-Videos, jedes mit einer Dauer von ca. 15 Minuten. Bericht und Link zum ersten Youtube Video „Ist der Klimawandel vom Menschen verursacht – Teil I“ erschien am 25. April 2017. Nun steht Teil 2 als Youtube-Version zur Verfügung.

Der Bericht über Teil 1 (hier). Dieser erste Teil kann aus zwei Quellen heruntergeladen werden. Einmal vom Youtube-Kanal des Herstellers (hier) und zum zweiten aus dem EIKE-Youtube-Kanal (hier). Für den zweiten Teil gilt das Gleiche, er ist zum einen hier

und zum zweiten (hier) zu erreichen.

Im zweiten Teil geht es um

  • Hochwasser.
  • Klimakonferenzen.
  • Prominente Klima-Alarmisten.
  • Den wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung für globale Umweltveränderungen (WBGU).
  • Fachveröffentlichungen von Klima-Alarmisten im Licht öffentlicher Behauptungen.
  • CO2 und Medien.
  • Konsens oder kein Konsens der Klimawissenschaftler.
  • Das IPCC.
  • Wer hat Interesse am Klimaschutz?
  • Wer profitiert vom Klimaschutz?
  • Eigenschaften und Wirkung des CO2 in der Natur.

Verbreiten Sie das Video – falls es Ihnen zusagt – so weit wie möglich unter Ihren Freunden und Bekannten!

Mit dem dritten Teil wird es mit der Veröffentlichung zügiger zugehen, wir rechnen mit ca. 2-3 Wochen. Dort wird dann das Gespräch von Anton und Beate fortgesetzt mit den Themen

  • Meeresversauerung und Koallensterben?
  • Der CO2 – Gehalt der Luft und die Erdtemperaturen über 0,5 Millarden Jahre bis heute.
  • Steuert der CO2 – Gehalt der Luft die Erdtemperatur oder ist es umgekehrt?
  • Das Rasiermesser von Ockham.
  • Ist der jüngste Anstieg des CO2 menschgemacht?
  • Näheres zum globalen CO2 Zyklus.
  • CO2 zweitstärkstes Treibhausgas nach dem Wasserdampf und dennoch kein maßgebender Verursacher der jüngsten globalen Erwärmung – wie erklärt sich das?.
  • Die Schlüssel-Rolle der Wolken beim Treibhauseffekt.
  • Unzuverlässige Klimamodelle als Rettungsanker der Alarmisten.
  • Klimaschutz gehört in den Müll der Geschichte!

Anmerkungen zu den fachlichen Grundlagen unserer Klima-Videos

Teil 2 des Videos und insbesondere der noch kommende Teil 3 nehmen sich der mehr komplexen Themen an. Diese sind aber für den Klima-Disput absolut maßgebend. Der Klima-Disput wird zwar in der wissenschaftlichen Fachliteratur ausgiebig geführt, von Medien und Politik wird er aber salopp als „nicht vorhanden“ behauptet. Gültig sind dort nur die alarmistischen Aussagen von wenigen ausgesuchten „Fachexperten“ (argument from authority), die ihre wissenschaftliche Neutralität politischen Zielen unterordnet haben und deswegen in Fachkreisen meist gar nicht mehr ernst genommen werden. Unsere Bemühungen in EIKE bestehen darin, die dringend erforderliche öffentliche Klimadiskussion endlich in Gang zu setzen.

Um in den Videos korrekt zu berichten, ist Kenntnis der Fachliteratur unabdingbar. Das Ziel unseres Videoprojekts besteht darin, diesen Schritt dem Zuschauer zu ersparen, weil er in der Regel keine Zeit hat sich diese Kenntnis anzueignen oder dazu fachlich nicht in der Lage ist. Korrekte, von ihm nachprüfbare auf Basis der Fachliteratur gemachte Aussagen der Videos sollen es ihm dennoch ermöglichen, sich eine eigene unabhängige Meinung zu bilden.

Über die Tendenz in Fachpublikationen sprechen wir im Folgenden als „klima-alarmistisch“, „klima-skeptisch“ oder „anderes“. Die weit überwiegende Anzahl aller referierten Klimapublikationen beschäftigt sich überhaupt nicht mit dem vermuteten Klima-Einfluss des Menschen, gehört also zu „anderes“. Sogar derjenige Teil des IPCC-Sachstandsberichts AR5, der das Thema „Extremwetterentwicklung“ behandelt, gehört zu „anderes“, denn es geht hier nicht um einen anthropogenen Einfluss sondern nur um Messungen. Von den restlichen IPCC-Berichten kann man das im Allgemeinen nicht behaupten. Sie sind eindeutig klima-alarmistisch, insbesondere die indiskutablen IPCC-Berichte für Politiker.

Was die Berücksichtigung klima-alarmistischen und klima-skeptischen Fachstudien für die Videos angeht, bemühen wir uns besten Wissens und Gewissens um Objektivität. Es erstaunt vielleicht, dass kein Argument für einen anthropogenen Klimaenfluss in den Videos vorkommt. Dies liegt aber schlicht daran, dass bis heute keine fachlich überzeugende klima-alarmistische Studie bekannt ist, die ausreichend Substanz besäße, um in ihrer Aussage ernst genommen zu werden. Dazu gehören insbesondere Klimamodelle. Die Fach-Zuständigkeit des Drehbuchautors der Videos kann (hier) eingesehen werden.

Die klima-skeptischen Argumente der Videos stützen sich auf Fachstudien von weltweit bekannten und anerkannten Skeptikern einer maßgebenden anthropogenen Klimaerwärmung. Zu diesen zählen neben vielen weiteren mehr: Fred Singer, Richard Lindzen, Jong-Sang Choi, Nir Shaviv, Hendrik Svensmark, Jan Veizer, Garth Paltridge,  Francois Gervais, Vincent Courtillot, Willie Soon, Roy Spencer, John Christy, Ross McKittrick, R.A. Pielke, Christopher Essex, Nicola Scafetta ….

Diese Wissenschaftler sind die fachlichen Hauptzeugen unserer Klima-Videos. Allein aus Platzgründen beschäftigen sich unsere Videos aber nicht mit Sonder-Hypothesen, die noch nicht einmal bei den oben aufgeführten klima-skeptischen Fachwissenschaftlern auf Resonanz gestoßen sind.

Videos zur Energiewende

Parallel zu den Klimavideos haben wir inzwischen auch die beiden schon länger geplanten Videos über den technischen/naturgesetzlichen/kostenmäßigen/umweltrelevanten Wahnsinn der deutschen Energiewende fertiggestellt. Sie werden zur Zeit finalisiert und auf der EIKE-Seite in vermutlich 14 Tagen in Youtube-Versionen vorgestellt. Die Länge der beiden Videos entspricht denen der Klima-Videos – jeder Teil mit ca. 15 Minuten.

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5 Kommentare

  1. Noch etwas:
    Wo kommt denn die viele Wärme und das CO2 her?
    „Atlantik: Heiße Quellen viel häufiger als gedacht
    Hydrothermalquellen tragen stärker zum Wärmehaushalt der Meere als vermutet“

    http://tinyurl.com/vsxjq7h

    Der Spiegel hat verblüffenderweise auch mal berichtet, wie Roboter in tiefen Meeren diese CO2- und Hitzquellen beobachtet haben:
    http://tinyurl.com/sngwguf

    Wenn im Meer durch die Natur soviel CO2 entsteht, stellt sich die Frage, warum das nicht im Meer bleibt.
    „Erdmagnetfeld beeinflusst Klima
    Meerwasser nimmt bei schwächerem Magnetfeld weniger CO2 auf“
    Seit 150 Jahren nimmt das Magnetfeld ab.

    http://tinyurl.com/rn9c9c4

    Vielleicht informieren sich Politiker, Umweltschützer und Klimaforscher darüber. Aber dann haben die ein Problem und müssen sich eine neue Katastrophe ausdenken. Die kriegen sonst nicht mehr massenhaft Geld.

    • Mein Fachgebiet ist etwas völlig anderes. Mit dem Klima, CO2 usw. habe ich mich nur seit etwa 2000 nebenbei beschäftigt, weil mir die Katastrophenmeldungen immer wieder unlogisch erschienen. Deshalb kann ich nicht immer alles zu dem Thema lesen. Die Zeit reicht nicht immer. Deshalb habe ich erst jetzt durch Zufall gefunden, dass bereits 15.4.2017 bei EIKE in einem Beitrag von Chris Frey das gleiche Thema mit dem CO2 aus Vulkanen im Meer erschien.
      http://tinyurl.com/ybx5svum

      Falls hier nochmal jemand vorbeikommt, kann ich den Beitrag empfehlen.

  2. Ich hatte es in einem vorangegangen Beitrag schon mal geschrieben. Aber hier nochmal etwas geändert und ergänzt:
    Hätten die Klimaforscher mit dem Treibhauseffekt recht, müssten die sofort gegen die Umweltschützer protestieren. Angeblich wären die Ozonlöcher auch menschengemacht. Aber nehmen wir es mal an. Die Ozonschicht hat in unseren Gebieten jetzt keine Löcher mehr, weil man chemische Stoffe für Kühlschränke usw. verboten hat. Ozon ist 2000 mal klimaschädlicher als CO2 und damit auch gegenüber Wasser. Mehr Ozonlöcher würden dann den Treibhauseffekt stark reduzieren. Wie können wir Ozonlöcher heute erzeugen? Am einfachsten mit mehr Dieselautos. Das wurde vor 10 Jahren positiv bewertet, weil bei starker Sonne das Ozon in Städten zunahm und durch Dieselautos schnell abgebaut wird.

    Wie Ozonlöcher funktionieren, gibt es auch in einem Science-Fiction-Film (das Science kann man weglassen). Dort gibt es größere Ozonlöcher und man konnte zusehen, wie die Kälte aus dem Weltall auf die Erde strömte und die Erde fast erfrieren musste. Physiker haben bei dem Film garantiert nicht beraten. Würden wir den Film jeden Tag unsere Politiker und naturschützer sehen, würden die sofort mehr Ozonlöcher und dazu mehr Dieselautos fordern müssen.

    Gibt es heute noch Wissenschaft? In der Umgebung von Politik, Naturschützern garantiert nicht. Und die Klima- und Energieforscher sind auch fast alles nur noch Ökonomen.

  3. Möchte mich bedanken, wie hier David mit paar Groschen (Leute: SPENDEN!!) gegen Goliath / Leviathan unverzagt „anstinkt“! Diese Videos können aber meines Erachtens nur holzschnittartig auf die gröbsten Lügen eingehen. Das ist kein physikalisches Oberseminar, sondern Teil eines politisch – medialen Machtkampfes darum, daß diese Verschwendung unserer(!) Gelder endlich zurückgefahren werden.

    Der irdische C-Kreislauf – Messungen (räumlich / zeitliche ), Modelle für Quellen / Senken und ihrer Verifikation – würde mich auch interessieren – gelegentlich.

  4. Das Video enthält am Ende (ab Min.15) zwei Fehler:
    1. durch C14 kann man nicht beweisen, daß das durch Verbrennung von Kohlenwasserstoffen extrem alt ist. Mit C14 kann man allenfalls beweisen, daß die Kohlenwasserstoffe, die heute durch den Menschen verbrannt werden, älter als 50000 Jahre sind es sei den die Autoren sind Kreationisten).
    Gemeint war wohl das C13/C12-Verhältnis,aber auch hier paßt der gemessene deltaC13 Wert (Fehler Nummer 2) in der Luft nicht zu dem berechneten Wert (IPCC-Berechnung unter der Annahme die Hälfte des CO2 wird sofort durch die Ozeane aufgenommen), der sich durch die Verbrennung der Kohlenwasserstoffe durch den Menschen ergeben würde.

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