Dämmstoff-Profite für wenige, Tod und Krankheit für die Bevölkerung – Dämmwahn: Hausbewohner mutwillig in Gefahr gebracht

Im Feuer sterben zu müssen ist eine besonders scheußliche Todesart

von Fred F. Mueller
Die Brandkatastrophe des Grenfell Tower in London mit rund 80 Toten hat jetzt endlich bewirkt, dass die Öffentlichkeit auf ein Problem aufmerksam wird, das schon viel zu lang ignoriert und unter den Teppich gekehrt wurde: Den Dämmwahn, der dazu geführt hat, dass ein Großteil der heute gebauten bzw. sanierten Gebäude im Prinzip zu Todesfallen gemacht wurden. Die Kunststoffe, die man dafür verwendet, wirken wie Brandbeschleuniger, so dass sich Feuer, die an sich leicht zu beherrschen wären, in kürzester Zeit über die ganze Fassade ausbreiten. Hinzu kommt noch ein weiteres Problem, das noch ganz andere Dimensionen hat: Die zunehmende Vergiftung der Bewohner durch den Schimmel, der sich in den überdämmten Wohnungen festsetzt und Gesundheit und Leben von Millionen Bürgern gefährdet.


Dass Kunststoffe – die ja nichts anderes sind als modifiziertes Erdöl – hoch brennbar sind, ist allgemein bekannt. Besonders spektakuläre Vorfälle waren der Flughafenbrand in Düsseldorf 1996 mit 17 Toten und 88 Verletzten, die Feuertragödie von Kaprun mit fast 160 Toten sowie diverse Hausbrände z.T. mit Todesopfern u.a. in Duisburg, Frankfurt, Delmenhorst und Berlin.

Jetzt hat die Londoner Katastrophe dies wieder nachdrücklich in Erinnerung gebracht. Dabei sind diese besonders spektakulären Vorfälle nur die Spitze des Eisbergs, weil es unzählige Brände gibt, bei denen es ebenfalls zu vermeidbaren Sachschäden, Verletzten oder gar Toten kommt. Sie werden jedoch achselzuckend als „normale“ Brandereignisse abgehakt und meist nur in der Lokalpresse erwähnt. Da es keine entsprechende Sensibilisierung der Öffentlichkeit gibt, unterliegen sie keiner Meldepflicht und werden dementsprechend auch nicht statistisch erfasst. Dabei haben diese speziellen Brände, die man als „Fassadenbrände“ bezeichnet, seit Beginn des Dämmwahns stark zugenommen. Sie sind besonders tödlich, da sie sich rasend schnell ausbreiten und den Bewohnern kaum Zeit zur Flucht lassen. „Dass ein Zimmerbrand dazu führt, dass die Fenster platzen, die Flammen raus schlagen, das ist nichts Besonderes“, erinnert sich Albrecht Broemme, der damals als Leiter der Berliner Feuerwehr vor Ort war. „Dass aber die Fassade dann anfängt zu brennen, von sich aus den Brand mit einer ganz starken Intensität weitertreibt und dann von der Fassade aus das Feuer in weitere Wohnungen rein läuft – das ist schon ein Fall, der Gott sei Dank sonst nicht vorkommt“ [FaBra].

Wie gravierend das Problem inzwischen ist, kann man an der derzeit laufenden Untersuchung von Hochhäusern in Großbritannien erkennen, wo laut einer „Spiegel“-Meldung jedes einzelne der bisher 75 auf Brandsicherheit untersuchten Gebäude den Test nicht bestanden habe [Spie]. Nicht nur in England stehen inzwischen Tausende auf der Straße, auch in Deutschland musste inzwischen ein erstes Hochhaus geräumt werden.

 

Dämmwahn die Erste – Fachleute wurden ignoriert

Zahlreiche Fachleute z.B. aus den Bereichen Architektur, Feuerwehr und Zivilschutz haben schon seit langem auf diese Risiken hingewiesen [Kofi], doch konnten sich die Lobbyisten und Profiteure des Dämmwahns stets über deren Bedenken hinwegsetzen. Mehr noch: Es ist ihnen gelungen, so gut wie alle politischen Parteien sowie einen Großteil der Bevölkerung dank der aktuell unglaublich massiv betriebenen „Klimarettungs“-Kampagnen von der angeblichen Notwendigkeit massiver Dämmmaßnahmen zu überzeugen. Inzwischen sind entsprechende Vorschriften in Form von Gesetzen, Normen und Bauvorschriften zementiert und werden von den Behörden rigoros durchgesetzt. Die Planungen z.B. der Bundesregierung im Rahmen der „Dekarbonisierungs“-Strategie sehen vor, dass bis 2050 möglichst die Gesamtheit des deutschen Gebäudebestandes entsprechend den Vorstellungen von einer „CO2-freien Gesellschaft“ nahezu lückenlos in Dämmstoffen eingepackt wird.

 

Kunststoffe sind nicht feuersicher

Erdöl ist ein sehr energiereicher Brennstoff und entsprechend feuergefährlich. Das gilt nicht nur für Benzin und Diesel, sondern eben auch für die zur Dämmung eingesetzten Hartschaumstoffe. Große Mengen davon im oder am Haus zu haben ist fast genauso riskant wie die Lagerung von Benzin, die zu Recht verboten ist. Als Verbrechen ist deshalb zu werten, dass man es seitens der Verantwortlichen in der Politik und den Medien geschafft hat, die tatsächlich sehr hohen Brandrisiken dieser Dämmstoffe auf Polystyrol- oder Polyurethanbasis durch läppische Tricks zu kaschieren. Die hierbei eingesetzten Zauberworte lauten „schwer entflammbar“ und „flammhemmend“. Man beachte diese raffinierten Wortspielereien, die elegant die Tatsache umgehen, dass diese Produkte eben nicht „unbrennbar sind“. Sie sind lediglich schwerer zu entzünden, doch hat sich ein Brand erst einmal entwickelt, dann sind sie eine hervorragende Nahrung für die Flammen. In einer so gedämmten Fassade breitet sich ein einmal entstandenes Feuer dann rasend schnell aus, hüllt das gesamte Gebäude in kürzester Zeit vollständig ein und schneidet den Bewohnern die Fluchtwege ab. Es kommt sogar noch eine zusätzliche Gefahr hinzu, denn die eingesetzten Flammhemmer setzen massive und extrem giftige Rauchwolken frei, welche Opfern und Rettern die Luft und die Sicht nehmen und die Erstickungs- und Vergiftungsgefahr erhöhen. Über die tatsächliche Gefährlichkeit dieser Materialien kann man sich bei zahlreichen Quellen sowie bei auf Youtube abrufbaren Kurzfilmen informieren [FaBra, FaBra1-3].

Der grüne Klimarettungswahn hat dafür gesorgt, dass Millionen von Häusern mit solchen feuergefährlichen Dämmstoffen umhüllt wurden

 

Zusatzrisiken durch Gift

Hinzu kommt, dass viele dieser Flammhemmer teils hochgiftig sind. Interessanterweise ist es gerade die für den Dämmwahn an vorderster Front mit verantwortliche Nichtregierungsorganisation (NGO) Greenpeace, die auf höchst eindrückliche Weise beschrieben hat, welches Teufelszeug man uns da über Jahrzehnte direkt auf die Fassaden gepackt hat: „Polybromierte Flammschutzmittel sind Chemikalien, die…in zahlreichen Alltagsprodukten, wie Fernsehgeräten oder Computern enthalten sind.…Das am meisten eingesetzte Flammschutzmittel dieser Gruppe ist das Tetrabrombisphenol A (TBBA), weiters werden Hexabromcyclododecan (HBCD) und verschiedene polybromierte Diphenylether (PBDEs) verwendet. Viele polybromierte Flammschutzmittel sind schwer abbaubar, einige von ihnen, die niedriger bromierten (aber dafür giftigeren Verbindungen), reichern sich in der Umwelt an……Es besteht der Verdacht, dass auch höher bromierte Verbindungen in die Nahrungskette gelangen…..“ [PolyBro].

Zwar wurde die Verwendung von z.B. HBCD inzwischen verboten, doch sind bereits Millionen von Gebäuden mit solchen Produkten „klimakompatibel“ gemacht worden. Um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, hat die Politik die Entsorgung dieses Drecks jetzt fast unmöglich gemacht, indem sie es zum Sondermüll deklarierte. Bei Sanierungen stehen Hausbesitzer und Handwerker dadurch vor einem extrem teuren Entsorgungsproblem. Es ist wie beim Diesel: Erst haben Staat und Parteien dafür gesorgt, dass zahllose Verbraucher in gutem Glauben angeblich besonders „umweltfreundliche“ oder „klimarettende“ Produkte erworben haben, und jetzt bestraft man sie dafür und lässt sie mit den Problemen sowie den horrenden Kosten alleine.

 

Dämmwahn die Zweite – Schimmel, das heimtückische Atemgift

Seit rund zwei Jahren läuft eine offensichtlich systematisch gesteuerte Kampagne diverser „grüner“ NGOs und ihrer Spezis in den Medien, die darauf abzielt, das Auto und hier insbesondere den Diesel zu verteufeln. In gewohnter Weise wird dabei mit Horrorzahlen über die angebliche Gefährlichkeit der Feinstaub- und NOx-Emissionen aufgewartet, denen angeblich allein in Deutschland jedes Jahr abertausende Menschen zum Opfer fallen. Diese Behauptungen werden teils gar nicht, teils mit äusserst dubiosen „Studien“ begründet, während die Meinung von Fachleuten schlicht ignoriert wird [Leist, Heyd]. Auch werden Feinstaub und NOx munter durcheinandergebracht und alles nur dem Auto angelastet, obwohl dieses bei weitem nicht die einzige Ursache dieser Emissionen ist.

Massiver Schimmelbefall im feuchten Bereich einer Wandverkleidung

In Wirklichkeit wird die große Mehrheit der deutschen Bevölkerung von einem ganz anderen Killer bedroht, dem sie nahezu schutz- und wehrlos dauerhaft ausgeliefert ist: Dem Schimmel, der dank der sinnfreien Überdämmungspolitik inzwischen in immer mehr Wohnungen gedeiht. Schwarze oder farbige Schimmelflecken an Wänden, in Ecken oder auf bzw. hinter Möbeln, Verkleidungen und Tapeten sind nicht nur unschön, sie sondern vor allem einen ständigen Strom teils giftigen, teils allergenen Feinstaubs ab, dem wir an unserem Lebensmittelpunkt, in unserer eigenen Wohnung, sowohl tagsüber als auch in der Nacht ausgesetzt sind. Die hierdurch ausgelöste Aspergillose betrifft häufig die Nasennebenhöhlen und die Lunge, kann aber auch andere Organsysteme wie die Haut, den Magen-Darm-Trakt oder das Nervensystem befallen. Und da sie häufig Menschen mit schwacher Abwehr trifft, nimmt sie trotz Therapie oft einen schweren Verlauf und kann auch tödlich enden [Asper]. Das wahre Gefährdungspotenzial von Schimmel wird selbst von Fachmedizinern oft unterschätzt: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht beispielsweise davon aus, dass das Risiko für Atemwegserkrankungen und Asthma um bis zu 75 % steigt, wenn sich Menschen dauerhaft in Räumen mit Schimmelbefall aufhalten [Asthm].

Besonders schlimm ist jedoch, dass insbesondere Kleinkinder gefährdet sind, da deren Immunsystem noch im Aufbau begriffen ist. Außerdem sind gerade Kleinkinder der Gefahr in noch viel höherem Maße ausgesetzt als Erwachsene. Sie stecken bekanntlich alles Mögliche in den Mund und krabbeln auch in solchen Bereichen der Wohnung herum, wo der Schimmel sich – von den Erwachsenen oft unbemerkt – als lockerer Belag ausgebreitet hat.

Schwarzer Schimmel auf Beton

 

Das Fanal von London ist ein Weckruf. Es ist Zeit, den von den grünen Weltuntergangspropheten verantworteten Übergriffen auf Gesundheit, Leben und Besitz der Bevölkerung entgegenzutreten. Seit grüne Politiker mit der Horrorstory vom Waldsterben an die Macht gespült wurden, haben sie sich pausenlos neue Schreckensvisionen einfallen lassen, weil sie damit Erfolg hatten. Deshalb wird ein Angriff nach dem anderen auf die Grundfesten unserer technischen Zivilisation und damit unseres Wohlstandes gefahren, „und das nicht nur zur Wahlenzeit“, denn wie bei jeder Droge gewöhnt man sich an die Wirkung und muss die Dosis immer weiter erhöhen. Waren es vor dreißig Jahren lediglich die Wälder und dann die Atomkraft, so geht es heute um nichts weniger als die Rettung des Planeten und des ganzen Menschengeschlechts. Und gleichzeitig schaffen diese Leute im Interesse ihres Machterhalts die Voraussetzungen dafür, dass die Bevölkerung ohne Sinn und Verstand enormen Brand- und Gesundheitsrisiken ausgesetzt werden. Man sollte sich einmal damit beschäftigen, welche Zusammenhänge es zwischen dem heute grassierenden Dämmwahn nebst Schimmel und der inzwischen explosionsartig zur Volksseuche angewachsenen Ausbreitung von Allergieerkrankungen gibt. Das Schlimmste von allem ist jedoch, dass diese Gefahren gerade die Schwächsten unserer Gesellschaft betreffen, nämlich kleine Kinder und Menschen mit angegriffener Gesundheit. Leider gibt es derzeit keine entsprechenden Statistiken, weder für die Toten und Verletzten durch erhöhte Brandgefahren noch für die vermutlich noch viel zahlreicheren Opfer des mutwillig in unseren Wohnungen verbreiteten Schimmels. Die wahren Zahlen dürften jedoch in die Tausende gehen. Bald sind Wahlen: Man sollte den Grünen die Rote Karte zeigen.

Fred F. Mueller

 

Quellen

[Asper] http://www.netdoktor.de/krankheiten/aspergillose/

[Asthm] http://www.t-online.de/ratgeber/gesundheit/krankheiten/id_61506316/wenn-schimmel-krank-macht-symptome-und-massnahmen.html

[FaBra] http://www.daserste.de/information/wissen-kultur/w-wie-wissen/sendung/2011/fragwuerdig-polystyrol-fassaden-100.html

[FaBra1] https://www.youtube.com/watch?v=SS6w7UfQ7OA

[FaBra2] https://www.youtube.com/watch?v=AWD0HeZLufM

[FaBra3] http://www.presseportal.de/pm/6561/2156173

[Heyd] http://www.stern.de/panorama/wissen/natur/feinstaub–vielleicht-messen-wir-das-falsche–3553812.html

[Kofi] http://www.konrad-fischer-info.de/

[Leist] https://www.eike-klima-energie.eu/2017/03/10/die-gruenen-maennchen-von-heute-oder-was-der-feinstaubalarm-in-stuttgart-wert-ist/

[PolyBro] http://www.greenpeace.org/austria/Global/austria/dokumente/Factsheets/umweltgifte_polybromierte_flammschutzmittel.pdf

[Spie] http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/london-grenfell-tower-arconic-stoppt-verkauf-der-brennbaren-fassadenteile-a-1154544.html

[Stadtall] https://baufuesick.wordpress.com/2015/06/22/fassadenbrand-dammung-erschwert-das-loschen/

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16 Kommentar(e)

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1
Elmar Oberdoerffer

"Bald sind Wahlen: Man sollte den Grünen die Rote Karte zeigen."
Wer sind denn die Grünen? Wenn man sagt, grün ist, wer das Klima retten und die Energie wenden wil, dann sind alle im Bundestag vetretenen Parteien grün und verdienen die rote Karte. Das Gleiche gilt für die wieder auf einen Einzug in den Bundestag hoffende FDP. Die einzige Partei, die Klimarettung und Energiewende beenden will, ist die AfD. Wer den Grünen die rote Karte zeigen will, muß AfD wählen, eine andere Möglichkeit gibt es nicht.

2
Frank Endres

Ich bin zu 100% bei Ihnen, Herr Mueller, zumal ich selber von Geburt an Allergiker bin, diese durch eine orthomolekulare Therapie nun aber gut im Griff habe. Was Sie schreiben, wird leider keinen einzigen Ökofanatiker beeindrucken, und ich merke es in meinem Umfeld, dass mir niemand mehr zuhört. Das Beste, was ich letztes Jahr erlebte, war, dass mir ein schwachbegabter "lieber Kollege" an den Kopf warf, ich solle endlich akzeptieren, dass ich mich mit meiner CO2-Meinung irre, weil alle anderen eine andere Meinung haben. Oder ein anderer schwachbegabter "lieber Kollege" wird mit Geld überhäuft, weil er sich Politikideologen prostituiert und dies auch noch offen zur Schau trägt. M.E. ist so was WIDERLICHST!
Ich bleibe daher dabei, dass die Deutschen erst durch massiven Schaden klug werden, und auch dann wird es nur langsam gehen. Als dieser Irrsinn vor 30 Jahren losging, hätte ich nie erwartet, dass die Ökofaschisten es schaffen, das Land derart an den Abgrund zu führen, dass der Kipppunkt überschritten scheint. Und seit gestern wissen wir auch, dass das Grundgesetz keine Bedeutung mehr hat. Sollte es für Rot-Grün-Links reichen, wird der "Klimaschutz" ins Grundgesetz aufgenommen, und wer sich dagegen aufstellt, muss mit Strafe rechnen. Die Universitäten sind eh vollkommen durch-ideologisiert, von dort ist nur noch vorauseilender politischer Gehorsam zu erwarten, und wer sich dagegen stellt, wird abgestraft und muss mit einem Rechtsanwalt dagegen halten. Die Schweizer scheinen nun ja auch dem grünen Wahn verfallen zu sein.
Ach je, grauenhaft, was in Deutschland so abgeht.

3

Gerade gelesen: Auf dem Dach eines im Bau befindlichen Hochhauses ist ein großes Feuer ausgebrochen. Ursache hierfür war nach Zeugenaussagen die Solaranlage auf dem Dach. Näheres ist auf WUWT zu finden.

4
Andreas Demmig

Ich habe es erst vor kurzem bestätigt bekommen: In Nürnberg werden die Außenfassaden - speziell von nachträglich gedämmten - darauf geprüft, ob sie in den "Luftraum oberhalb des Bürgersteigs" ragen. In der Zeitung stand, "da werden bis zu 900,- Euro /p.a. fällig".
Toll, erst gezwungen zu dämmen, dann noch dauerhaft abkassieren.
Gibt es bestimmt auch bei anderen Kommunen!?

5
Uwe Faulenbach

In fast allen Fällen ist es der extreme Kosten-Einsparungs-Druck von "Oben", der die Eigentümern bzw. Verwaltungsfirmen dazu nötigt solchen Wahnsinn zu begehen. Wer trotzdem auf Fachleute hört, gerät in der Regel beruflich unter die Räder. Daher haben die Entscheider in den unteren Ebenen oft nur die Wahl zwischen Pest und Cholera.

In einigen Fällen habe ich an zufällig begegneten Baustellen, wo man mit Schaumpolystyrol die Außenwände isolierte mittels Flammproben auf die Gefahren hingewiesen. Sowohl die Hausbesitzer als auch die Bauleute wurden richtig böse als ich meine Kritik äußerte. Mir aber zeigte dieses Verhalten, daß die betreffenden Parteien in Existenzängste geraten waren.

Dabei kann durchaus mit Dämmung etliches erreichen. Man muß aber die jeweilige Verhältnisse genau beachten. Ich hatte auch bei meiner einstigen 2-Zimmer-Wohnung (direkt unter dem Dachboden) die Decken und Außenwände der Zimmer innen mit 3mm Polystyrol-Schaumstoff-Folien isoliert, weil es sonst im Sommer vor Hitze in der Wohnung nicht auszuhalten war.

Die Sommerhitze vom Boden her wurde erheblich geringer, und ich sparte im Winter rund 30% Heizkosten ein.
!!! Meine Situation war aber folgende !!!: ich wohnte allein, bin Nichtraucher und hatte keine Haustiere und nur einige Kakteen als Zimmerpflanzen. In der Wohnung wurde auch nicht gebastelt. Die Belastung mit Luftfeuchtigkeit von innen war also extrem gering; die Feuergefahr ebenfalls. Lebte ich derzeit nicht allein bzw. hätte ich Haustiere und die üblichen Zimmerpflanzen - ich hätte solches nie folgenlos tun dürfen.

Es ist nicht nur in England sondern auch in der BRD nicht anders: Es muß erst etliche Tote geben, bevor man sich bemüht seine Wahnideen zu überdenken. Denn Fanatiker (auch mit Doktor-Titel ! ) sind durch keine Fakten zu beeindrucken - es sei denn, sie erkennen, daß sie durch ihr Handeln in den Knast wandern. Nicht einmal allgemein bekannte Naturgesetze können sie von ihren Wahnideen abbringen. Wer sie auf solche hinweist, wird als bösartiger Feind betrachtet.

Was die neuen SED-Blockparteien uns bescheren, wird noch Tausenden das Leben kosten. Der Massen-Import von Kriminellen und auch Terroristen zeigt das mehr als deutlich. Und von einer Partei, welche in ihren Gründerjahren gegen die allgemeine Schulpflicht von Kindern und für gesetzlich erlaubten Sex mit Kindern penetrant demonstrierte, und bis heute jede Aufarbeitung ihres Verhalten ablehnte, kann man auch heute nur ekelhaft abartiges erwarten.

Wie ich an anderer Stelle schon schrieb: "Mit dem Aufklären jener Wenigen, bei denen ohnehin bereits der Groschen gefallen ist, können wir nichts erreichen. Wir müssen der Masse verdeutlichen, daß sie in eine Art globaler Irrenanstalt sich befinden, wo die schlimmsten Irren" diese Anstalt leiten. Und "daher sind keine Fakten gefragt, sondern beißende Realsatire, welche der Masse die Augen öffnet, ihnen verdeutlicht, wo sie leben und was auf sie noch zukommen wird, wenn sie sich nicht gegen diesen Irrsinn wehren."

6
Johannes Herbst

Die Fassadendämmung des Grenfell Tower ist etwas anderes als die in Deutscland verbreiteten Dämmsysteme.

Die normale Dämmung (ich habe leider nicht herausgefunden, aus was die besteht) ist mit hinterlüfteten, ausgeschäumten Aluminium-Platten verkleidet.

Aluminium selbst gerät leicht in Brand. zusammen mit der Hinterlüftung ein Brandbeschleuuger erster Sahne.

Eine Alternative wären Platten aus Zink (Ich nehme an, Titanzink), das nicht leicht brennbar ist.

Das Schlimme ist, dass das in GB alles legal war.

Natürlich gibt es bei uns auch die im Artikel geschilderten Gefahren, aber die Engländer sind in dieser Hinsicht Kamikazes.

7

Herr Herbst,
Die Al-Fassaden des Grenfell-Towers waren mit Polyethylen verkleidet. Brennt ganz ausgezeichnet.

8

ich möchte nur auf folgenden Punkt eingehen: Das Hochhaus, das Sie angesprochen haben ist in Wuppertal. Wenn in Deutschland die Vorschriften für Hochhäuer besagen, daß nur nichtbrennbare Materialien für die Aussenwände genutzt werden dürfen, wieso kommt es, daß dies hier nicht geschehen ist. hat das niemand geprüft? Wer kontrolliert den, ob diese Vorschriften eingehalten werden. Wenn keine Kontrolle da ist, dann sind diese Vorschriften unnütz und es müssen alle Hochhäuser jetzt überprüft werden. Aber nicht nur das, auch für Häuser, die kleiner sind wäre es zwingend, nur nichtbrennbare Materialien zu verwenden.

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Fred F. Mueller

Lieber Hr. Urbahn,
zu dem speziellen Fall in Wuppertal fehlen mir leider entsprechende Informationen, die Meldung erhielt ich erst ca. 1 Stunde vor Fertigstellung des Manuskripts. Offensichtlich muss es zu einer groben Missachtung von Vorschriften gekommen sein. Wer näheres weiss, ist geren eingeladen, hierzu Infos beizusteuern.
Mfg

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Lieber Herr Mueller,
gerne würde ich Ihnen näheres sagen, aber dazu fehlen mir die notwendigen Informationen. In den Zeitsberichten und im Regionalfernsehen (ich wohne in der Nähe von Wuppertal) wurde zwar ausführlich über die Umsiedlungsaktion und die Feuergefahr berichtet und es wurde immmer von einem Hochhaus gesprochen, aber es wurde nie gesagt, ob es sich um ein Hochhaus im Sinne der 22m Definition handelt. Es wurde von den Reporter auch nie gefragt, warum die Stadt Wuppertal nicht schon vorher eingeschritten war, denn sie mußte ja wissen, daß dieses Dämmmaterial für ein Hochhaus verboten war. Mein Eindruck ist, daß man diesen Punkt nicht anrühren möchte, weil sowohl die Stadtverwaltung Wuppertal als auch Presse und ÖR Anhänger des CO2-getriebenen Dämmwahns sind.

11

Ich hatte bisher nur in einem Gebäude in dem ich gewohnt ein Schimmelproblem. Und zwar in einem Haus mit Hochlochziegel als Außenfassade ohne zusätzliche Fassadendämmung.

12
Johannes Herbst

Moderne, dichte Fenster einbauen, und schon hat man in einem Altbau Schimmel. Die Wände sind jetzt kälter als die Fenster und die Feuchtigkeit schlägt sich dort nieder.

Die Lösung für uns war eine Wandvertäfelung und häufiges Lüften. Eine Massivholz-Wandvertäfelung war schon in alten Bauerhäusern die Lösung bei kalten Außenwänden.

13
Bernhard Bühner

Mal ganz ehrlich.
Ich war schon in ganz vielen Häusern, ohne Dämmung. Die hatten alle keinen Schimmelpilz.
In einem Haus wohnte aber ein Schimmelkäse‑Fan.
Schreck lass nach!

14
Fred F. Mueller

Liebe Fr. Geyer,
ich hatte bisher gedacht, Sie seien Meteorologin und hätten dementsprechend eine naturwissenschaftlich-mathematische Ausbildung mit besonderer Betonung auch auf dem Gebiet der Statistik. Habe ich mich geirrt und Sie sind außerstande, die Grundlagen der Statistik zu verstehen? So nach dem Motto „Es wurde Regen vorhergesagt, aber speziell in meinem Vorgarten blieb es trocken, also kann alles, was der Meteorologe sagte, nicht stimmen“. Oder wie soll ich Ihre Aussage verstehen?
Sie wissen doch sicherlich, dass in geschlossenen Räumen wie Wohnungen immer ein gewisser Luftaustausch stattfindet, man spricht hierbei von Luftwechselzahlen. Um die mit dem Luftaustausch zusammenhängenden Wärmeverluste zu minimieren, werden Gebäude heute nicht nur gedämmt, sondern auch hochgradig abgedichtet. Vergleichen Sie doch mal frühere Fenster und Türen mit heutigen Ausführungen mit ihren aufwendigen Gummiprofilen. Jetzt verursacht der Mensch bekanntlich einen ständigen Eintrag von Feuchtigkeit in die Luft: Atmung, Transpiration, Waschen, Spülen, Duschen etc. Doch aufgrund des Dämmwahns sind nicht nur die Wände heute nahezu luftundurchlässig, auch die Fenster und Türen erlauben kaum noch einen Luftaustausch. Also steigt die Luftfeuchtigkeit von gesunden 40-70 % auf häufig bis zu 90 % und darüber an. Als Meteorologin wissen Sie doch genau, was passiert, wenn derartig mit Feuchtigkeit beladene Luft auf Decken- oder Wandbereiche trifft, die z.B. aufgrund handwerklicher Mängel (die es Immer gibt) einige Grad C kühler sind als der Rest: Hier wird der Taupunkt unterschritten und es bildet sich Feuchtigkeit. An solchen Stellen können Sie dem Schimmel beim Wachstum fast schon zusehen, so schnell bildet er sich. Der Gesetzgeber schreibt zwar Dämmungen und Abdichtungen vor, von Vorschriften zur Gewährleistung eines gesunden maximalen Luftfeuchtigkeitslevels in Wohnräumen ist mir zumindest bei kleineren Wohngebäuden jedoch nichts bekannt. Transpiro, ergo Schimmel sagte glaube ich der alte Lateiner dazu. Sie dürfen mich gerne vom Gegenteil überzeugen….
Mfg

15
Frank Endres

Das ist statistisch ja soooo relevant, was Sie schreiben. Chapeau!

16
Gerald Pesch

Nur leider sind heute alle Parteien mehr oder weniger grün durseucht! Die Inbrunst mit der die Pfarrestochter im Kanzleramt die Dogmen des Pariser Konzils von 2015 umsetzt, lassen doch gar keine Alterniven erkennen. Ob CDU/CSU/SPD/FDP überall ist der "Klimaschutz" Staatsraison, den Irrsinn sind wir noch lange nicht los - leider.