Noch ein paar Fragen zum „natürlichen“ atmosphärischen Treibhauseffekt

Sommer- Tagseite Bild U. Weber

von Uli Weber
Vorbemerkung: Der „natürliche“ atmosphärische Treibhauseffekt (THE) unserer Erde von 33 Grad Celsius ergibt sich als Differenz zwischen einer mit dem Stefan-Boltzmann-Gesetz aus der globalen Energiebilanz ermittelten theoretischen globalen Durchschnittstemperatur von -18° Celsius und der „gemessenen“* globalen Durchschnittstemperatur von +15° Celsius. Zur theoretischen Ableitung dieses THE liegen inzwischen hinreichendviele kritische Veröffentlichungen des Autors vor, denn dieser „natürliche“ atmosphärische Treibhauseffekt bezeichnet lediglich die Differenz zwischen einer Fehlanwendung des Stefan-Boltzmann-Gesetzes und der Realität.

Kein vernünftiger Mensch würde nämlich ernsthaft behaupten wollen, die Sonne würde zur Hälfte am Tage und zur anderen Hälfte in der Nacht scheinen. Genau das wird aber implizit bei der konventionellen Herleitung des THE aus dem Stefan-Boltzmann-Gesetz unterstellt – und das Ergebnis von -18 Grad Celsius wird dann einfach geglaubt. Ausgerechnet der vorgebliche theoretische Nachweis einer „atmosphärischen Gegenstrahlung“ als Ursache für diesen THE scheitert an genau dieser Herleitung einer „Gleichgewichts-Temperatur“ von 255° Kelvin (= -18° Celsius) für das System Erde-Atmosphäre aus dem konventionellen S-B Ansatz über die globale Energiebilanz und stellt damit einen eindeutigen Zirkelbezug auf den bereits widerlegten konventionellen S-B Ansatz dar (hier Punkt 4.11.1 Gleichung 4.87).

Beschäftigen wir uns nun einmal mit den inneren Widersprüchen dieses „natürlichen“ atmosphärischen Treibhauseffektes. Der atmosphärische Treibhauseffekt von 33 Grad wird nach seiner Ableitung aus dem Stefan-Boltzmann-Gesetz eindeutig als ein globaler Durchschnittswert berechnet. Ein solcher Durchschnittswert ist eindimensional, unsere Erde ist aber dreidimensional. Dieser THE müsste also eigentlich ebenso, wie auch die individuelle örtlich gemessene Temperatur, über Ortslage, Tages- und Jahreszeiten variieren. Aber der tatsächliche Verlauf dieses „natürlichen“ atmosphärischen Treibhauseffektes auf unserer Erde bleibt völlig ungeklärt.

Es bleibt also ernsthaft nachzufragen:

  • Gibt es beim THE eine Abhängigkeit zwischen Tag und Nacht?
  • Gibt es beim THE Unterschiede zwischen Sommer und Winter?
  • Gibt es beim THE eine Abhängigkeit von der geographischen Breite?

In der wissenschaftlichen Literatur ist nirgendwo ein Hinweis über die exakte zeitliche und räumliche Verteilung dieses THE aufzufinden, einfach nur dessen ominöser globaler Durchschnittswert von 33 Grad. Da es sich beim THE aber um einen atmosphärischen Effekt handeln soll, der über die sogenannten „Treibhausgase“ direkt von der Infrarot-Rückstrahlung der Erdoberfläche abhängig ist, müsste er überall auf der Erde nach Tages- und Jahreszeit schwanken. Denn auf der Nachtseite der Erde und im Winter auf den jeweiligen Polkappen gibt es gar keinen primären solaren Energieeintrag, um einen solchen THE über die infrarote Rückstrahlung der Erdoberfläche energetisch überhaupt „versorgen“ zu können.

Die Strahlung der Sonne ist der alleinige Klimaantrieb auf unserer Erde, und die Sonne vermag unsere Erde lediglich auf ihrer Tagseite zu erwärmen und aufzuheizen. Wenn wir einmal die durchschnittliche solare Einstrahlung nach Hartmann (1994) auf unserer Erde betrachten, dann müssen wir feststellen, dass sich die Pole unserer Erde als sommerliche „Hotspots“ erweisen:

Abbildung: Mittlere tägliche Einstrahlung an der Außengrenze der Atmosphäre in Abhängigkeit von der Jahreszeit und der geographischen Breite.

Bezugsgröße: Intergral der örtlichen Sonneneinstrahlung über 24 h geteilt durch 24 h, mit 50 [W/m²] Konturintervall

Originalquelle:        Abbildung 2.6 aus Dennis L. Hartmann “Global Physical Climatology”, Chapter 2

Volume 56 in the INTERNATIONAL GEOPHYSICS SERIES, ACADEMIC PRESS 1994

Die in der obigen Abbildung aufgetragenen gemittelten Strahlungswerte sind in der Tat etwas verzwickt: Es handelt sich hierbei nämlich nicht um absolute Strahlungswerte im üblichen Sinne, aus denen sich also mittels des Stefan-Boltzmann-Gesetzes eine Gleichgewichtstemperatur ermitteln ließe. Vielmehr wurde hier die täglich verfügbare solare Strahlungsintensität an der Außengrenze der Atmosphäre über die jeweilige Einstrahlungszeit integriert und diese tägliche Gesamtenergieenergiemenge dann durch 24 Stunden geteilt. Im Ergebnis ergibt sich also eine 24-stundendurchschnittliche solare Strahlungsintensität an der Oberfläche der Atmosphäre. Die entsprechende stundendurchschnittliche Nettointensität am Boden ergäbe sich dann unter Berücksichtigung des individuellen solaren Zenitwinkels für den jeweiligen Atmosphärendurchgang und der örtlichen Albedo.

Damit wird hier von Hartmann (1994) die These von Köppen und Wegener aus ihrem Buch „Die Klimate der geologischen Vorzeit“ (Bornträger 1924) optisch sehr eindrucksvoll bestätigt, die dort die Temperaturschwankungen über die Eiszeitalter durch die sommerliche Sonneneinstrahlung in mittleren und höheren geographischen Breiten erklärt hatten.
In der Veröffentlichung “An Albedo Approach to Paleoclimate Cycles” (Mitteilungen der Deutschen Geophysikalischen Gesellschaft Nr.3/2015) über den Zusammenhang zwischen Erdalbedo und paläoklimatischen Zyklen war das Nordpolarmeer als möglicher „Schwachpunkt“ für die zyklische Enteisung der Nordhalbkugel identifiziert worden (hier ab Seite 18, Hotspot Nordpolarmeer S. 21, untere Hälfte links). Auch hierfür liefert die Abbildung von Hartmann einen sehr wichtigen Hinweis. Aufgrund der Elliptizität der Erdbahn fällt in der Antarktis nämlich der sommerliche Stundendurchschnitt der Sonneneinstrahlung deutlich höher aus als in der Arktis. Und trotzdem bleibt dort, im Gegensatz zur Nordhalbkugel, die Eisbedeckung während der gegenwärtigen Warmzeit erhalten.

Das Aktualitätsprinzip der Geologie schreibt vor, dass für neue geowissenschaftliche Erkenntnisse zunächst eine Übereinstimmung mit den gesicherten Vorgängen der geologischen Erdgeschichte nachzuweisen ist.
Und an diesem Nachweis scheitern bisher alle Hypothesen für einen nicht-solaren Klimaantrieb:

Für einen paläoklimatischen CO2-Klimaantrieb, eine abrupte Freisetzung von Erdwärme durch „gravitationsinduzierte Modulationen“ oder gar irgendeinen hypothetischen Klimaantrieb aus dem „Plasma Universum“ als Erklärung für die paläoklimatischen Temperaturschwankungen der Eiszeitalter fehlt nämlich weiterhin jegliche wissenschaftliche Indikation.

Und die ganz neue Theorie einer gravitativen solaren Kompressionsaufheizung der Planeten will lediglich den vorgeblichen paläoklimatischen CO2-Klimaantrieb durch die Hintertür als ein natürliches planetarisches Phänomen installieren (N&Z Aussage auf S.13 Mitte links). Die Ableitung dieser Theorie krankt aber an einer impliziten Stefan-Boltzmann Herleitung über die planetare Gesamtfläche (bei N&Z in Gleichung 3), einem unbewiesenen Paläoklima-Antrieb durch Treibhausgase (N&Z Aussage auf S.13 Mitte links) und schließlich auch noch an einer vorgeblich nicht klimawirksamen planetarischen Albedo (Aussage N&Z S.15 oben links). Am Ende will man der Allgemeinheit damit also nur wieder einmal den „natürlichen“ CO2-Paläoklimaanrieb in einer neuen Verpackung als „natürlichen planetarischen“ Treibhauseffekt unterjubeln…

Alleiniger Klimamotor unserer Erde ist und bleibt aber weiterhin die Sonne!

Aus der Abbildung von Hartmann wird auch sofort deutlich, warum von der Klimawissenschaft immer wieder behauptet wird, bei einer menschengemachten Klimakatastrophe würden sich die Polarregionen doppelt so schnell erwärmen, wie die übrige Erdoberfläche. Erstaunlicherweise wird diese Aussage dann aber an die Ergebnisse von computergestützten Klimamodellen geknüpft und nicht an ihre tatsächlichen physikalischen Ursachen.
Klar wird aus solchen Aussagen auf jeden Fall, dass die Klimawissenschaft dem „natürlichen“ atmosphärischen Treibhauseffekt einen jahreszeitlich breitenabhängigen Verlauf unterstellt, ohne dass dieser jemals wissenschaftlich exakt formuliert oder spezifiziert worden wäre. Denn richtig müsste eine solche Aussage eigentlich im Präsens formuliert werden:
Die Polarregionen erhalten in den jeweiligen Sommermonaten die höchste tägliche Energiemenge auf der gesamten Erde und müssten somit auch den stärksten Einfluss eines vorgeblich menschengemachten THE-abhängigen Klimaeinflusses zeigen.

Daraus ergibt sich unmittelbar die Aufforderung an alle Protagonisten dieses „natürlichen“ atmosphärischen Treibhauseffektes, beziehungsweise einer „atmosphärischen Gegenstrahlung“:

Bitte weisen Sie uns klar und unmissverständlich den zeitlichen Verlauf nach, mit dem sich ein eindimensionaler „natürlicher“ atmosphärischer Treibhauseffekt von 33 Grad, respektive eine vorgeblich dafür ursächliche „atmosphärische Gegenstrahlung“, auf unserer dreidimensionalen Erde abbildet!

Und erzählen Sie uns bitte nicht, beides ergäbe sich vollautomatisch aus der fälschlicherweise mit dem Stefan-Boltzmann-Gesetz über die gesamte Erdoberfläche berechneten Globaltemperatur…

 

Hier einiges über das Buch des Autors (übernommen von die kalte Sonne)

Uli Webers Buch “Klimahysterie gefährdet die Freiheit” ist jetzt auch im erschwinglichen schwarz-weiß Paperback-Format erhältlich. Preis: Euro 7,99. ISBN-13: 978-3-7448-3560-2

 

Inhalt: 

Katastrophenszenarien haben sich zu den Gelddruckmaschinen der modernen Forschung entwickelt. Der Mainstream der globalen Klimaforschung macht sich gerade zum politischen Gefangenen einer CO2-Apokalypse, und aus Angst vor der prophezeiten Klimakatastrophe setzen wir unsere Marktwirtschaft außer Kraft. Dabei findet diese Klimakatastrophe vorerst nur in unseren Köpfen statt, denn es geht dabei weniger um den aktuellen CO2-Ausstoß der Menschheit, als vielmehr um den befürchteten Anstieg dieser Emissionen in der Zukunft.

Immer und zu jeder Zeit wurden der Menschheit Katastrophen vorhergesagt, insofern ist die Klimakatastrophe eigentlich gar nichts Neues. Neu ist eher, dass sich die Protagonisten dieser Katastrophe nicht mehr alter Weissagungen oder plötzlich auftauchender Kometen bedienen, um ihre Thesen unters Volk zu bringen, sondern grob vereinfachender wissenschaftlicher Modellrechnungen. Solche Berechnungen ergeben aber keine eindeutigen Lösungen, sondern Lösungswolken, deren Größe dramatisch anwächst, je weiter man sie in die Zukunft hochrechnet. Die mediale Darstellung dieser Ergebnisse bleibt dann auf plakative Katastrophenszenarien beschränkt und positive Auswirkungen eines möglichen globalen Temperaturanstiegs, allein schon durch eine Verlängerung der Vegetationszeiten in höheren geographischen Breiten, gehen in der monokausalen Panikmache um unseren anthropogenen CO2-Ausstoß völlig unter.
Die Weltbevölkerung als Ganzes hat riesige Probleme, die sich nicht auf die griffige Formel reduzieren lassen, wenn wir den Ausstoß von CO2 verhindern, wird alles gut! Die CO2-Vermeidung um jeden Preis ist eine Wette unzureichender Computermodelle gegen Mutter Erde. Eine Beschränkung auf unseren CO2-Ausstoß als alleinige Ursache für den Temperaturanstieg seit 1850 lässt die Weltbevölkerung auch in Zukunft völlig ungeschützt gegen alle natürlichen Klimaschwankungen bleiben!

Daher sollten wir das Aufkommen jeglicher Angstgläubigkeit um die vorgebliche Klimakatastrophe vermeiden und unsere begrenzten wirtschaftlichen Mittel in unserer Verantwortung als der besser verdienende Teil der Weltbevölkerung nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch sinnvoll und vorausschauend zum Nutzen aller Menschen auf dieser Erde einsetzen.

Anmerkung der EIKE-Redaktion

EIKE versteht sich als Diskussionsforum, in welchem auch abweichende physikalische Auffassungen diskutiert werden können. Das bedeutet nicht unbedingt, dass EIKE diese Auffassungen teilt.

 

 

 

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42 Kommentare

  1. Wasser, wie man also dieser Tage sehr schon sehen kann als KLIMAGAS, es kühlt!
    Wie auch die Wolken, die sich vor die Sonne schieben, da ist nix von Erwärmen. Und genau so ist es mit dem CO2 das in der Luft nunmal nur als Spurengas vorhanden ist.
    Die Theorie zum Natürlcihen Triebhauseffekt basiert auf Mathematik, die für diesen Fall falsch angewendet wird, wie wohl man am Beispiel Wasser ja so erkennen muss.

  2. Die Apollo 15 Landestelle hat ein ungefähre Durchschnittstemperatur von 252 K,
    Tmssah, das auf ähnlicher Breite, aber auf der Erde (Sahara) liegt, hat 295 K Durchschnittstemperatur

    Macht einen „Atmosphäreneffekt“ vom 43K. Oder liege ich mit meinem Ansatz falsch?

    • Na bitte! – Die Wassertemperaturen sind mit +30 Grad C am Äquator und -2 Grad C in den Polarmeeren (nahezu) konstant. Da muss die mittlere Temperatur an der Erdoberfläche doch 14 Grad C betragen, oder?

    • Die Erde erhält auf der stern-zugewandten Hemisphäre im Mittel eine Leistungsdichte von 858 W/m^2. Wenn man die Latenzenergie und konvektive Energieumwandlung von 102 W/m^2 noch abzieht, ergibt sich ca. 756 W/m2. Daraus folgt, dass die Erd-Oberfläche bei angenommener homogener Energieverteilung eine Temperatur von [756/2 / (0,96*5,67*10^-8)]^0,25 = 288,6K (15,5°C) annehmen würde.

      Der Erdmond erhält auf der stern-zugewandten Hemisphäre im Mittel eine Leistungsdichte von 1084 W/m^2. Daraus folgt, dass die Erdmond-Oberfläche bei angenommener homogener Energieverteilung eine Temperatur von [1084/2 / (0,94*5,67*10^-8)]^0,25 = 317,5K (44,4°C) annehmen würde.

      Jetzt können Sie sich mal ein paar Gedanken machen, was der so genannte „Atmosphäreneffekt“ ist.

      Mfg
      Werner Holtz

      • „[…] annehmen würde.“

        Sehr geehrter Herr Holtz,

        ich sprach nicht im Konjunktiv und nicht von einer theoretisch hergeleiteten SB-Temperaturen.
        Ich sprach von Messwerten.
        Mond 26°N : 252 K
        Erde 26°N: 295K

        Wie sagte mir eins mein Lehrer „ Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praixis größer als in der Theorie!“
        MfG
        Ketterer

        • Zitat: „Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praixis größer als in der Theorie!“
          Das kommt immer auf die angewandte Praxis an. Wie heißt es: Wer mißt mißt Mist. Und die Werte von 858 W/m^2 bzw. 1084 W/m^2 sind auch Messwerte.

          Sie vergleichen hier Äpfel mit Birnen. Das scheint Ihnen aber nicht bewußt zu sein. Man kann nicht zwei Temperaturen von zwei verschiedenartigen Himmelskörpern vergleichen, um daraus eine energetische Schlussfolgerung für den einen oder anderen Himmelskörper zu ziehen. Sie können die Temperaturen der verschiedenartigen Himmelskörper nur unter den gleichen energetischen Voraussetzungen miteinander vergleichen.

          Die Erdmond-Oberfläche (ohne Atmosphäre) hätte bei 26°N unter den gleichen energetischen Voraussetzung (Homogenität) wie auf der Erde eine Temperatur von 310K (38°C).

          Der so genannte „Atmosphäreneffekt“ ist also nicht +43K laut ihrer Rechnung, sondern -15K. Sie haben bei der Erde einen zusätzlichen Energie-Abnehmer – die Atmosphäre – für den Energie-Input von der Sonne.

          Mfg
          Werner Holtz

        • In einem zeitabhängigen Energie-Bilanz-Modell erhält man für die Erde ohne Atmosphäre bei 26 °N eine mittlere Jahrestemperatur von 2 °C. Der Atmosphären-Effekt wäre also 22°C- 2°C = 20 °C. Die Rechnung hängt stark von der effektiven Wärmekapazität des Bodens ab. Ich habe den gleichen Wert von 1,1*10^6 J/m2/K verwendet, der die Mondmessungen bei 26 °N reproduziert.

          • „Die Rechnung hängt stark von der effektiven Wärmekapazität des Bodens ab. Ich habe den gleichen Wert von 1,1*10^6 J/m2/K verwendet, […]“

            Sehr geehrter Herr Berberich,
            ich komme mit Ihrer Maßeinheit für die Wärmekapazität des Bodens nicht zurecht.
            Meinten Sie „J/m3/K“ oder wirklich „J/m2/K“.
            Falls ersteres: der Wert 1,1*10^6 erscheint mir etwas kurz gegriffen für den Boden der Sahara.
            MfG
            Ketterer

          • F. Ketterer sagt:

            „Ich komme mit Ihrer Maßeinheit für die Wärmekapazität des Bodens nicht zurecht.
            Meinten Sie „J/m3/K“ oder wirklich „J/m2/K“.
            Falls ersteres: der Wert 1,1*10^6 erscheint mir etwas kurz gegriffen für den Boden der Sahara.“

            In einem zeitabhängigen Energiebilanz-Modell gibt es neben den Strahlungs- und konvektiven Antrieben (in W/m2) auch einen Term, der die zeitliche Temperaturänderung beschreibt: C*dT/dt (siehe z.B. North 1981 Energy balance climate models Gl.53). Die effektive Wärmekapazität des Bodens ist C= spez.Wärme pro Volumen*zs. Die effektive Bodentiefe zs ist durch die Wärmeleitung des Bodens bestimmt.
            Ich habe noch einmal nachgeprüft. Für C > 1*10^6 J/m2/K kann man bei der Erde ohne großen Fehler auch zeitunabhängig rechnen, da ein Erdentag viel kürzer ist als ein Mondtag (30 Erdtage). Der Boden-Effekt ist also in diesem Fall vernachlässigbar Der Atmosphären-Effekt beträgt auch dann etwa 20 °C (bei einer Albedo von 0,15).

      • Sehr geehrter Herr Holtz,

        mit einer Antwort von Ihnen zu diesem Thema habe ich gerechnet.
        Man braucht aber ein großzügiges mathematisches Herz, um diesen Wink mit dem Zaunpfahl zu verstehen.
        In Anbetracht der Tragweite dieser Richtigstellung, was sich hinter dem „Atmosphären-Effekt“ verbirgt, wird in Ihrer vorsichtigen Formulierung erkennbar.
        Damit wenigstens einige Moleküle, die sich selbst nicht beschleunigen können, trotzdem ein Fahrgefühl dafür bekommen, ist der Natur nichts zu viel.
        Und im Laufe eines Jahres kommt Jedes einmal an die Reihe, wenn es Gerechtigkeit im Universum gibt.

        Mit herzlichem Glückauf

  3. Ich möchte mich hier nicht weiter in die Untiefen der Weberschen Argumentaionen hineinbegeben. Nur eines sei angemerkt:

    Die Sonne bescheint die Oberfläche der Atmoshpäre mit einer bestimmten Leistung. Diese Oberfläche entspricht dem Erdschatten in Form einer Kreisscheibe. Die Strahlung wird teilweise reflektiert, erwärmt die Atmosphäre und die Erdoberfläche.

    Die Oberfläche der Atmosphäre in einer Kugelform strahlt die selbe Leistung als infrarote Strahlung wieder ab – der Mathematik folgend mit einer Viertel Leistung pro Fläche und einer vierfachen Fläche genau gleich.

    Wolken und sog. Treibausgase haben einen gewissen regulierenden Einfluss auf das Temperaturniveau der Erde. Die Speichermassen von Erde und Wassermassen haben einen dämpfenden Einfluss auf die Energieabgabe.

    Wenn wir diesen Grundlagen zustimmen können, dann können wir weiterreden. Ansonsten müssten wir erst mal über die physikaliscen Grundlagen unserer Erde unterhalten.

    Das größte Verständnisproblem für Herr Weber scheint zu sein, dass die beschienene Fläche der Erde zwar einer Halbkugel entspricht, die ankommende Leistung aber nur der einer Kreisscheibe entpricht.

    Die Erde erzeugt für die Sonneneinstrahlung einen Erdschatten, und der ist nun mal eine Kreisscheibe.

  4. Es gibt da ein paar grundlegende Probleme mit der Theorie vom natürlichen Treibhauseffekt, und da vor allem mit dem Wasserdampf.

    1. Im globalen Schnitt liegen die Temperaturen mit 288K um ca. 9K höher als die 279K die ein perfekter Schwarzkörper hätte. Diese Differenz ist am Äquator aber deutlich niedriger. Bei ca. 300K (27°C) Durchschnittstemperatur, sollte ein perfekter Schwarzkörper ca. 295K erreichen.
    Das heißt der lokale Treibhauseffekt ist am Äquator niedriger als irgendwo sonst, während aber gerade da das Treibhausgas H2O sein Maximum erreicht. Das ist ein logischer Wiederspruch.
    2. Werden in der Region Sahara/Arabien noch höhere Durchschnittstemperaturen als am Äquator erreicht, obwohl die Sonneneinstrahlung schon merklich geringer ist. Nun besticht aber diese Gegend durch besonders wenig Wasserdampf. (ja ich weiß, es ist immer noch viel wenn man es mit den kalten Regionen vergleicht, aber das tu ich hier nicht). Wäre Wasserdampf aber nun jenes potente Treibhausgas wie es behauptet wird, dann müsste die Wüste viel kühler, in der Äquator weit wärmer sein.
    3. Gibt es den Mythos wonach es in der Wüste Nachts über sehr kalt würde. Klar, wenn kein Wasserdampf die Abstrahlung behindert, dann werden die Temperaturen extrem sein. Das Problem ist nur, nichts davon stimmt! Hier eine typische Klimatabelle für einen Wüstenort..
    https://en.wikipedia.org/wiki/Faya-Largeau#Climate
    Die Tagestemperaturen schwanken also im Schnitt um 15°c, teils sogar bis zu 18°C. Das tun sie aber auch sonst wo, etwa in Europa im Sommer. Wenn der Himmel klar ist (was er in der Wüste fast immer ist), dann sind solche Variationen völlig normal. Einschränkend wirken dabei eigentlich nur Wolken, nicht aber hohe Luftfeuchtigkeit.

    Kurzum, die Theorie vom Treibhausgas Wasserdampf funktioniert überhaupt nicht. Die realität zeigt uns vielmehr, dass Wasserdampf keineswegs einen Treibhauseffekt hat.

  5. Die Herren „Keks und Co.“ sind zwar dafür, dass Sie dagegen sind, stören aber mit dem Ignorieren der Realität und dümmlichem Geschwätz signifikant die Versuche, den Augiasstall von Klimaschwindel und Energiewende Betrug auszumisten:
    Die Materie der Erdoberfläche besteht bekanntlich zu 71% aus Ozeanen und zu 29% aus Festland, das reichlich Flora, Wasserflächen und ein wenig Fauna trägt. Diese Flächen erhalten von der Sonne im Jahresmittel mit mit etwa 160 W/m^2 einen erklecklichen Anteil der etwa 240 W/m^2 einfließender nicht reflektierter Solarenergie. (Einwände gegen diese Zahlen sind mir bisher nicht begegnet!!)
    Bei Temperaturen zwischen -2 Grad C und +30 Grad C emittieren die Ozeane (durch Messung und Rechnung nachgewiesen) einen Energiefluss zwischen 300 und 480 W/m^2 als Wärmestrahlung . ( Die Emission der Wasserflächen, Flora und Fauna auf dem Festland bewegt sich im gleichen Intervall.) – 1000 mm Jahresniederschlag/m^2 auf dem Globus erfordert 70 W/m^2 Verdampgiungswärme. Zusätzlich fließt kontinuierlich Wärme durch Leitung und Konvektion in die Tropopause, deren Temperatur – den Erdball umspannend – zu etwas unter -50 Grad C gemessen wird. – Wer diese etwa 500 W/m^2 – und die verifizierte Begründung – nicht zur Kenntnis nehmen will, wird automatisch zur Lachnummer.

    • „Die Herren „Keks und Co.“ sind zwar dafür, dass Sie dagegen sind, stören aber mit dem Ignorieren der Realität und dümmlichem Geschwätz signifikant die Versuche, den Augiasstall von Klimaschwindel und Energiewende Betrug auszumisten:“

      Jaja, is gut.

      Lesen Sie endlich mal die Abhandlung von Prandtl zu den Energieflüssen in der bodennahen atmosphärischen Grenzschicht.
      Da gibt es außer dem Fall von IR-Strahlung durch Nebel keinen IR-basierten Energiefluß.

      Bestellen Sie endlich meinen Gegenstrahlungshähnchengrill, am Besten mit Mondlichtkugel und testen Sie die Wirkung Ihrer Gegenstrahlung bei einem gemütlichen Weißbier im Kreis Ihrer Freunde an einem schönen Hähnchen.
      Ihre Freunde werden begeistert sein…

      Wenn Sie SOFORT bestellen, erlasse ich Ihnen die Versandkosten und Sie erhalten zusätzlich eine umfassende, original handsignierte Bedienungsanleitung.
      Mit der als Backup können Sie nichts verkehrt machen…

      • Schon wieder der Keks-sche Hähnchengrill!

        Bei einer Fläche von 3 dm³ erhält ein Hähnchen bei einer Leistung der Gegenstrahlung von 300 W/m³ eine Strahlungsleistung von 9 Watt.

        Damit könnte man allenfalls eine Salmonellenzucht betreiben.

        Mahlzeit.

    • Wichtige Korrektur: Bei „Keks und Co“ handelt es sich nicht (!!) um dümmliches Geschwätz, sondern um (armselige) Versuche, die Kommunikation zu stören.

  6. Was bei der Diskussion um die Lufttemperatur in ungefährer Höhe der Erdoberfläche selten erwähnt wird, ist die Temperatur aufgrund der adiabatischen Kompression der Atmosphäre. Minus 18 Grad C in 5000 m Höhe oder minus 46 Grad C in ca. 10000 m Höhe entsprechen bei dem Druck auf Meereshöhe etwa 15 bis 20 Grad C. Das lässt sich näherungsweise nachrechnen. Außerdem gibt es Tabellen für die Normatmosphäre aus der Luftfahrt (https://de.wikipedia.org/wiki/Normatmosphäre). Die Troposphäre ist durch die Thermik gut durchmischt und muss wohl, auch bei der Strahlung, als einheitliches Ganzes gesehen werden. Damit lässt sich die Temperatur in Meereshöhe gut erklären.

  7. Was ihr immer nur mit dieser Durchschnittstemperatur von 15 Grad habt bzw. überhaupt mit irgendwelchen Messewerte….wenn es um das Leben geht, dann hat man hier unterschiedliche Umfelde zu betrachten….die Lebewesen in der Tiefsee wurden z.b. an der Erdoberfläche (Umfeld) nicht überleben können…die brauchen, die Dunkelheit, die für uns Menschen lebensfeindliche Umfeld zum Überleben.

  8. Beim Thema Strahlung kann man einen Knoten ins Hirn kriegen. Viele Blogdiskussionen ufern ins Unendliche aus, ohne zu einem Ergebnis zu führen.

    Vor einiger Zeit habe ich einen Blogbeitrag gefunden, der feststellt, dass sich Kohlendioxid bei Temperaturen über -78 Grad Celsius nicht mehr durch Strahlung weiter erwärmen lässt. Das Dokument ist scheint’s gelöscht worden. Deshalb habe ich es hier nochmal „hochgeladen“.

    http://www.medpromote.de/JCao_N2O2GreenGases_Blog.pdf

    Damit wären auf einen Schlag alle Diskussionen über CO2 als „Klimakiller“ obsolet.

    Übrigens finde ich nirgends eine gute Antwort, inwieweit sichtbares Licht tatsächlich Materie messbar erwärmen kann. Da wird doch so einfach erzählt: Das kurzwellige Licht der Sonne wird absorbiert und in Wärmestrahlung umgewandelt… Gibt es hier jemanden, der mehr weiß?

    Wir haben im Schulversuch uns einmal den Spaß erlaubt, das Innere einer PET-Flasche mit einem hineingehängten schwarzen Moosgummi als „Schwarzkörper“ durch einen Baustrahler in 1m Abstand erhitzen zu wollen. Das war schon die Modifikation eines hochgelobten, aber methodisch äußerst fehlerhaften Versuchsvorschlags eines Cheniedidaktikers zum Thema Treibhauseffekt. Stellt man ein wassergekühltes Aquarium als IR-Filter zwischen Flasche und Lichtquelle, lässt sich keinerlei Erwärmung der Atmosphäre in der Flasche mehr registrieren, auch nicht bei Füllung mit 100 % CO2. Jede Person, die außen vorbei läuft, oder eine Tür, die geöffnet wird, erzeugt eine größere Temperaturschwankung als der eingeschaltete Baustrahler.

    Mein Urteil: Freispruch für CO2 in allen Punkten der Anklage.

    • Ein einfaches Experiment zeigt sofort die Wirkung der kurzwelligen Sonnenstrahlung auf Materie. Sie benötigen nur eine Glasplatte, absorbiert diese Strahlung nicht, (ca 80x40x0.5 cm), eine Massivholzplatte, absorbiert diese Strahlung u. emittiert dann IR-Strahlung ( 80x60x5 cm) u. 4 verstellbare Abstandshalter.

      Damit können Sie, bei richtiger Anordnung auch beweisen, dass es keinen „Treibhauseffekt“ gibt u. die IR-Strahlung der Erde in einer Höhe von ca 3 bis 4 m nicht mehr messbar ist.

      • Lieber Herr Ordowski,
        das klingt nach einem sehr guten Experimentierprojekt für NwT (10. Klasse Gymnasium). Da sucht man immer nach neuen Ideen. Messgeräte hätten wir da, denke ich.
        Inzwischen sind schon Hochschulinstitute massiv dran, Schülerexperimente im Sinn der „reinen Lehre“ in die Schule zu drücken, z B. rgeo.de. Da sollte man etwas entgegensetzen, wenn’s geht.
        Haben Sie eine ausführlichere Anleitung oder bereits frühere Messergebnisse zum Vergleich?
        Falls ja, könnten Sie mir die vielleicht zusenden? (h.mayer@medpromote.de)

        Vielen Dank schonmal für die Anregung.

  9. Die alles entscheidende Frage ist ganz einfach:

    Kann es auf der Tagseite (sonnenbeschienen) einen „Treibhauseffekt“ geben, ja oder nein?

    Die Frage habe ich hier sehr oft beantwortet – sie lautet NEIN!

    Damit erübrigt sich die ganze Spekulation, denn mehr ist nicht, ob vielleicht doch und wo, und wie stark, usw.

    Sobald man aufhört mit den Mittelwerten zu rechnen, (diese haben überhaupt keine Aussagekraft, sind nur für Statistiker interessant), erkennt sehr schnell, es ist nur die Sonne, die eine Erderwämung bewirkt, sonst nichts!

    • > Die Frage habe ich hier sehr oft beantwortet – sie lautet NEIN!
      Falsch.

      > Sobald man aufhört mit den Mittelwerten zu rechnen, (diese haben > überhaupt keine Aussagekraft, sind nur für Statistiker interessant),

      Dafür sind sie ja auch da. Um Statistisch die Entwicklung der Temperaturen auf der Erde zu protokollieren.

      > erkennt sehr schnell, es ist nur die Sonne, die eine Erderwämung bewirkt, sonst nichts!

      Die Sonne sorgt für die Erwärmung und die Treibhausgase sorgen dafür das diese Erwärmung zu höheren Temperaturen führt indem die Rückstrahlung der Wärme ins All verzögert wird. Je mehr Treibhausgabe (und Wolken, Wasserdampf) desto stärker die Verzögerung und desto höher die Temperaturen auf der Erde.

      • Liebe Fr. Geyer,
        Wasserdampf und Wolken haben eine mindestens 100fach höhere Wirkung auf den Wärmehaushalt von Atmosphäre, Ozean und Landoberfläche wie CO2. Zudem haben Wolken einen doppelten Effekt, sie verringern tagsüber die Einstrahlung um bis zu 80 % und sorgen sowohl am Tage als auch in der Nacht für einen wärmedämmenden Effekt. Nun lässt sich jedoch bekanntlich die Wolkenbildung nicht sicher berechnen, und das wird auch noch für eine recht lange Zeit so bleiben. Die entscheidende Frage der tatsächlichen Energiebilanz auf Bodenniveau wird zudem nicht einmal annähernd flächendeckend erfasst, und selbst punktuell erst seit wenigen Jahren, höchstens Jahrzehnten. Somit gibt es kein brauchbares Datenmaterial für Simulationen, selbst wenn die Modelle die tatsächlichen Abläufe widerspiegeln könnten. Beachten Sie bitte den Unterschied zwischen wissenschaftlich fundierter Simulation z.B. in technischen Anwendungen (Verbrennung im Motor oder CFD-Anwendungen bei Flüssigkeiten und Gasen unter exakt kontrollierten Bedingungen, ) und sinnloser Numbercruncherei, wie sie bei Klimasimulationen demonstriert wird.
        Mfg

      • Vielleicht ist Ihnen noch nicht aufgefallen, aber die Atmosphäre ist im Prinzip eiskalt. (können Sie googeln).
        Nur eine sehr dünne, erdnahe Schicht erwärmt sich.
        Sie sollten Ihr Konstrukt nochmals überdenken!

      • Nein, die Sonne erwärmt und die strahlungsaktiven Gase strahlen ab. Wer sollte sonst abstrahlen?
        http://thumulla.com/home/ein_gedankenexperiment_zum_klima_auf_der_erde.html
        Wenn eine Behinderung der Abstrahlung erfolgt, dann nur unter 5000m. Die Troposphäre ist aber höher. Es erfolgt also kein Einfluß auf das Wetter. Jede Temperaturerhöhung treibt die Konvektion an.

        Carsten

        Ein Ende hat die grause Not
        Denn sie ist wirklich mausetot
        http://thumulla.com/home/ein_gluecklicher_fall.html

    • Fakt ist bleibt trotz allen Geschwätzes: Der Zustand der Atmosphäre kann nicht mathematisch dargestellt werden. Der atmosphärische Treibhauseffekt kann daher weder durch Rechnung (und auch nicht durch Messung) quantifiziert werden. – Die Energiebilanz der Materie an der Erdoberfläche vermittelt jedoch einen Eindruck von seiner dominanten Wirkung: Die Materie an der Erdoberfläche kann nur einen Energiefluss von etwa 500 W/m^2 emittieren, weil die Gegenstrahlung den solaren Zufluss von etwa 160 W/m^2 ergänzt und so insbesondere den „Pegelstand des Energiespeichers Ozeane“ erhält.

      • Dazu nur eine Frage, den Rest erspare ich mir:

        Wie kommen Sie zur der Aussage, dass es auf der Tagseite nur einen solaren Zufluss von ca 160/m² gibt???

      • „Die Materie an der Erdoberfläche kann nur einen Energiefluss von etwa 500 W/m^2 emittieren, weil die Gegenstrahlung den solaren Zufluss von etwa 160 W/m^2 ergänzt und so insbesondere den „Pegelstand des Energiespeichers Ozeane“ erhält.“

        Ja, genau!
        Und dazu kommt noch:
        Rotzki schmotzki ist die Motzke in der Plotzke.

        Wenn das kein Beweis für den Treibhauseffekt ist…

        P.S.:
        Schon mal über die Anschaffung eines Gegenstrahlungshähnchengrills nachgedacht?
        Hähnchen grillen und dabei alles über das Wesen der Gegenstrahlung erfahren – das ist doch was für Sie, oder nicht!?

        • Schon mal über die Anschaffung eines Gegenstrahlungshähnchengrills nachgedacht?
          Hähnchen grillen und dabei alles über das Wesen der Gegenstrahlung erfahren – das ist doch was für Sie, oder nicht!?

          Ein Hähnchengrill arbeitet mit einer Leistung von mehreren 10.000 Watt pro m².

          Die gemessene downwelling radiation wird mit rund 300 W/m² gemessen.

          Nur in ihrem Parallelunversum kann man damit Fleisch grillen.

          Weil die Erdoberfläche mehr Wärme abstrahlt als sie durch Gegenstrahlung erhält, geht die Netto-Abstrahlung klar in Richtung Weltall.

          Aber vielleicht ist der Gegenstrahlungs-Grill-Joke einfach zu schön, um ihn mal Physikalisch zu durchdenken.

          • „Nur in ihrem Parallelunversum kann man damit Fleisch grillen.“

            Noch einer, der nix begreift!
            „Mein“ Hähnchenrill ist ein Parabolspiegel mit 10m² Spiegelfläche, der die AGW-Gegenstrahlung auf Hähnchengröße fokussiert.
            Die auf das Hähnchen fallende Leistung beträgt c.a. 1KW.

            Sollte auch für Ihr Hähnchen reichen.

            Für verbesserte Fokussierleistung bestellen Sie bitte die Variante mit Mondlichtkugel.

            Macht die Haut noch krosser…

            Bitte beachten Sie auch meine Angebote an Grills passend für Spanferkel, Ochsen und Bisons.

            Wenn Sie heute noch bestellen, schenke ich Ihnen einen Photonenbesen dazu…

  10. Die immer wieder zu lesende Behauptung, ohne Treibhaueffekt betrüge die mittlere Temperatur der Erde -18°C, also 255 K, ist falsch. Sie würde zutreffen für eine Erde ohne Atmosphäre und Ozeane und mit unendlicher Wärmeleitfähigkeit, sodaß trotz unterschiedlicher Intensität der Sonneneinstrahlung in Abhängigkeit von geografischer Länge und Tageszeit sich überall auf der Erdoberfläche die gleiche Temperatur einstellen würde. Da die Wärmeleitfähigkeit der Erde über größere Entfernungen aber verschwindend gering ist, stellt sich auf der Erdoberfläche eine sehr ungleichmäßige Verteilung der Temperatur ein. Da die Abstrahlung von Wärme aber von der vierten Potenz der Temperatur des strahlenden Oberflächenelement abhängt, ist die mit der wirklich sich einstellenden Temperaturverteilung gebildete mittlere Temperatur deutlich kleiner als die Strahlungstempereratur unter der Annahme, daß die Temperatur überall konstant sei. Ein extremes Beispiel, das man im Kopf nachrechnen kann: Nehmen wir an, die Gleichgewichtsstrahlungstemperatur unter der Annahme, daß sie auf der ganzen Oberfläche der strahlenden Kugel gleich sei, sei T. Dann ist auch die über die Oberfläche gemittelte Temperatur gleich T. Nun nehmen wir an, auf 1/16 der Oberfläche sei die Temperatur gleich 2T. Dann strahlt diese kleine Teilfläche genausoviel Energie ab wie vorher die gesamte Oberfläche der Kugel. Die restlichen 15/16 der Oberfläche brauchen also gar nichts mehr abzustrahlen, um die Energiebilanz zu erfüllen, nehmen also die Temperatur 0 K an. Die mittlere Temperatur ist dann
    ( 2T/16 + 0*15/16 ) : 16/16 = T/8
    also sehr viel kleiner als T. Auch die mittlere Temperatur der Erde wäre ohne Atmosphäre und Ozeane sehr viel kleiner als 255 K, ich würde vermuten, sie wäre ähnlich kalt wie der Mond, also etwa 218 K. Daß die Erde tatsächlich eine mittlere Oberflächentemperatur von 288 K hat, verdanken wir der Wirkung ihrer Atmosphäre zusammen mit dem Weltmeer und dem daraus aufsteigenden Wasserdampf, der zu großen Teilen zu Wolken kondensiert, und nur zu ganz geringem Teil den sognannten Treibhausgasen.

      • Bei 15% Anteil wäre das Wort „ganz“ tatsächlich unpassend. Aber welches der sogenannten „Treibhausgase“ hat 15% Anteil? Und woran?

    • Der Mond hat beachtliche „Klimaextreme“. Während die Emission nach der 4 Potenz geometrisch zu mitteln wäre, führt eine arithmetische Mittelunng zu sehr viel niedrigeren Werten. Anders gesagt, der Mond emittiert die meiste Energie durch seine heiße Sonnenseite.
      Obwohl nur etwa 10% der Mondoberfläche die etwa 390K erreicht, emittiert dieses kleine Segment doch fast 40% der gesamten Abstrahlung.
      Naja … also rechnet man das durch, dann emittiert der Mond annähernd so wie ein perfekter Schwarzkörper mit ca. 280K.

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