Rendite suchende Anleger zweifeln an „Erneuerbaren“ nach Trumps Ablehnung des Klimakultes

Karl-Heinz Laube / pixelio.de - Erläuterung siehe am Ende

stopthesethings
Donald Trump fährt fort, die Intelligenzien gegen sich aufzubringen, indem er die Dinge tatsächlich auch macht, die er versprach zu machen, wenn er Präsident werden sollte (wie kann er es wagen!?!). Sie haben ihn kollektiv als Präsidentschaftskandidat nicht ernst genommen und sind immer noch bekümmert, dass sie seinen Triumph nicht voraussagen konnten; oder besser noch, seine Niederlage zu garantieren.
Lesen Sie hier die Meinung der Australier.


Die Medien nahmen ihn wörtlich, aber nicht ernst; Die amerikanischen Wähler nahmen ihn ernst, aber nicht wörtlich. Jetzt hat der amerikanische Präsident seinen Kritikern noch mehr Grund gegeben, vor Wut zu schäumen. Am Freitag den 02. Juni 2017 hat Trump sein Versprechen erfüllt, sich aus dem Pariser Klimaschutzabkommen zurückzuziehen. Dieser Zug macht volkswirtschaftlichen Sinn: zuverlässige und erschwingliche Energie bringt Arbeitsplätze, Erfolg und Wohlstand mit sich.

Abgesehen von jenen Renditesuchenden, die sich für ihre Existenz auf Regierungsmandate und Subventionen verlassen und die Wind und Solarenergie für die einzige „Lösung für ein künstliches Problem“ halten.

Investoren in Wind- und Solarstrom sind dabei, ihre Basis zu verlieren und halten doch weiterhin die Hände auf und skandieren ‚Kumbaya‘ [Negro Spirital, 1926: Herr, Komm zu uns. Komm zu uns, Herr,…], als ob der Rückzug der weltweit größten Wirtschaft aus einem wirtschaftlichen Selbstmord-Pakt keinen Einfluss auf ihre Investitionen haben wird.

Der Australier Alan Kohler [Alan Kohler ist u.a. der Gründer des Eureka Report, Australiens erfolgreichster Investment Newsletter], ist in diesem Fall ein Beispiel (da er in Terry McCranns Artikel unten genannt wird).

Trotz des vorgeblich und öffentlich wünschenswerten Denkens sind diejenigen, die Bescheid wissen, scheinbar nicht bereit, dem Überleben der australischen Erneuerbare-Energien-Zielsetzung zu vertrauen. Die Gesundheit und Langlebigkeit der größten Industrie Subventionen in der Geschichte des Commonwealth kann durch den zukünftigen Preis für Large-Scale Generation Certificates ‚LGCs‘ (aka RECs) [Zertifikate für Großanlagen: Solar >100kW; Wind >10kW; Wasser > 6,4kW] gemessen werden.

Der LGC-Preis wäre jetzt bei $ 93 [je MW– nicht MWh], wenn der Markt wie beabsichtigt funktionieren würde. Die Zielmarge für [Erneuerbare Energie im großen Maßstab] LRET erfordert die jährliche Produktion und Lieferung von insgesamt 33.000 GWh aus erneuerbarer Energieerzeugung zwischen 2020 und 2031

[Recherche: Die australische Regierung hat sich nach sorgfältiger Prüfung und umfangreichen Beratungen auf Reformen zum Erneuerbare-Energien-Ziel geeinigt. 23 Juni 2015

Das neue Ziel für eine Großseriengeneration von 33.000 GWh im Jahr 2020 verdoppelt die Menge der umfangreichen erneuerbaren Energien, die von der Regelung im Vergleich zum derzeitigen Niveau geliefert wird, und bedeutet, dass etwa 23,5 Prozent der australischen Stromerzeugung im Jahr 2020 aus erneuerbaren Quellen stammen werden.]

Das Ziel für dieses Jahr sind 26.000GWh [aus erneuerbaren Energien]. Bei gegenwärtigen Schätzungen (hängt viel vom Wetter ab, natürlich) wird es einen Fehlbetrag von irgendwo zwischen 7.000-10.000 GWh gegen, was eine Strafe zur Folge hat: $ 65 pro MWh Strafzahlung für Einzelhändler, die das Ziel nicht erreichen. Dieser Fehlbetrag wird an die Stromverbraucher weitergegeben und wird diese zwischen $ 650 und $ 930 Millionen kosten, zusätzlich zu ihren Stromrechnungen.

Da diese Gebühr eine „Geldstrafe“ darstellt (anstatt einen „Aufwand“), ist das steuerlich nicht abzugsfähig, während es für den Einzelhändler Kosten des LGC sind. Dies bedeutet, dass die wahren Kosten des Fehlbetrags für die Stromkunden (die am Ende die vollen Kosten der Strafe zahlen werden) bei rund $ 93 (unter der Annahme eines 30% Körperschaftssteuersatzes) liegt. Diese Beziehung bedeutet, dass LGCs $ 93 wert sein sollten: Der Rückkauf eines LGC Zertifikates vermeidet die Auferlegung der Fehlbetragsgebühr und damit Gesamtkosten von $ 93.

Mit einer zunehmenden Marge im Fehlbetrag zwischen der Produktion und der Lieferung von erneuerbaren Energien und dem steigenden Ziel, das durch das LRET [Zielmarge] festgelegt wurde, sollte sich der LGC-Preis auf 93 $ annähern. Darüber hinaus haben mehrere Einzelhändler bereits begonnen, die Fehlbetragsgebühr zu bezahlen, weil sie sich dafür entschieden hatten, LGCs nicht zu kaufen, sondern stattdessen die Geldstrafe zu bezahlen: ERM Power blechte im Januar etwa 123 Millionen Dollar, was eine „getarnte Steuer“ für alle australischen Stromverbraucher darstellt. (Lesen Sie hier unseren Beitrag).

Zurück zum Januar, als diese Geschichte bezüglich des LGC Preises hochkam, schien alles zu laufen wie geplant – hier ist der LGC-Terminkurs, wie er am 21. Januar 2017 war:

Hier ist dieser Kurs am 3. Juni 2017 – beachten Sie den Kollaps des Terminkurses in ‘Cal 19’ [call = Kaufoptionen] – die zum 1 February 2020 fällig werden:

Irgendetwas muss die Wiederverkäufer und / oder die LGC Spekulanten verschreckt haben – … wir fragen uns, was mag das gewesen sein?

 

Werden Sie nicht hysterisch, durch Trumps Pariser Auszug
The Australian, Terry McCrann, 3 Juni 2017

Es ist in der Tat ein Akt der der Vernunft

Gut. Oder toll, wie Sie es auch nennen mögen.

Das ist die erste und grundlegendste Aussage, über die Entscheidung von Präsident Trump, die USA aus dem so genannten Pariser Klima-Abkommen zurück zu holen – genauer betitelt, das Fake des Pariser Klima Abkommens.

Warum „Fake“? Weil es absolut nichts damit zu tun hat, mit dem Klima etwas zu tun, selbst wenn das möglich wäre.

Im besten Fall war es eine Übung, um vorzugeben, etwas zu tun – für diejenigen, die den Wahnsinn über die Jahre gehört haben, einen verzweifelten Versuch, von dem Kopenhagener Debakel zu erholen und ein weiteres zu vermeiden.

Erinnern Sie sich an (das sehr kalte) Kopenhagen? Damals im Jahr 2009, als ein ehemaliger Ministerpräsident namens Kevin sich zu Tausend von wahren Gläubigen gesellte, die Kohlendioxid in Massen emittierten, um nach  „Hoffnungshagen“ zu fliegen, nur um sich dann von „Floppenhagen“ wieder wegzuschleichen und noch mehr CO2 zu emittieren?

Sogar einer der ursprünglichen Promotoren und der am meisten glühende Gläubigen der gesamten globalen Erwärmung / Klimawandel Behauptung – der Veranstalter / Gläubige – James Hansen, hat die Pariser Vereinbarung einen „Betrug“ genannt.

Fälschung oder Betrug und letztendlich beides, war es auch eine Übung, um Hunderte von Milliarden Dollar von der entwickelten Welt in die Entwicklungsländer zu übertragen und dann wieder auf Schweizer Bankkonten.

Es wurde auch entworfen, um den großen Klimawandel-Zeitverschwendungs-Zug, mit Wind- und Solarparks und Tesla-inspirierten Batterien (und gepumptes Wasser) zur nächsten anstehenden CO2-aufstoßenden Klimakonferenz am Rollen zu halten.

So war es einer seiner grundlegendsten und wertvollsten Aussage zugunsten der Vernunft, die Präsident Trump machen konnte. Er gab auch eine Stellungnahme ab, gegen Betrug, Heuchelei, Unehrlichkeit und Verschwendung, Dummheit und sinnlose US (und in der Tat globale) ökonomische Verarmung.

Meiner Meinung nach, ist das eine ziemlich gute Aussage.

 

Also, was sagt das über die Antwort meines Premierministers, seinen „Singapore Sling“, das für ihn und Australien, wir zu mindestens immer Paris haben würden?

Sie hätten nicht besser um eine unkomplizierte Bestätigung der völligen Unfähigkeit für das Amt bitten können: Ein Premierminister, der eine Aussage zugunsten des Wahnsinns macht; Zugunsten von Betrug, Heuchelei, Unehrlichkeit und Verschwendung, Dummheit und sinnlose australische Verarmung.

Es war auch eine stolze, wenn auch völlig ahnungslose, Neufassung von Turnbulls „Trump Verleugnung“, dass wir einen PM haben, die sich weigert, die Realität einer Trump-Präsidentschaft zu akzeptieren. Und dies in der bizarren kognitiven Dissonanz, die Turnbulls Gehirn zu sein scheint, in einer Welt, in der die Clinton-Präsidentschaft wahr geworden zu sein scheint.

Ein anderer von denen – in der verlängerten Warteschlange – unser Umwelt- und Energieminister [E&E] Josh Frydenberg, der nicht mehr jemals PM sein kann, machte Turnbulls Trumps Verleugnung gestern offiziell zu seinem Schwerpunkt, dass wir uns auf den Weg gemacht hätten, um uns am Tag nachdem Trump die Wahl gewann, öffentlich beim Pariser Abkommen anzumelden.

„Ja, Josh, das haben wir getan, und zwar in atemberaubend unnötiger Dummheit. Vergiss den Streit um Klimawandel, der die grundlegendere Realität einer Trump-Präsidentschaft leugnet, und eine Trump-Regierung ist kein sehr vernünftiger Politik-Grundstein, den ein PM, eine Regierung oder ein individueller Minister übernehmen sollte“.

Es sollte für das (zitternde) Gemüse lehrreich sein, das hinter dem PM und dem E & E Minister auf den hinteren Plätzen sitzt (Referenz: die späte Maggie Thatcher). Welche Beweise brauchen sie für die totale Hoffnungslosigkeit mit Turnbull? Dass er gehen muss und das schnell?

Sie sind von Tony Abbott nicht mehr begeistert, weil sie entweder Paris oder Australiens strafende, sinnlose CO2-Emissionskürzungen verlassen haben – ja, von Abbott als PM unterschrieben, aber formell nicht verpflichtend.

Die USA emittieren rund 20 Prozent der weltweiten Emissionen. China, das näher an 30 Prozent emittiert, darf seine Emissionen bis 2030 auf eine völlig ungedeckelte Spitze steigern – und dass innerhalb des Abkommens.

Aber sicher, China sagt, Hand aufs kollektive Herz: Vertrauen Sie uns, wir könnten sogar anfangen, die Emissionen zu beschneiden. Wir machen riesige, riesige Investitionen in Windkraftanlagen und Solarzellen.

Ja, China ist eine eindrucksvolle Spiegelung von Lenins Beobachtung, dass die westlichen Demokratien der Sowjetunion das Seil verkaufen würden, mit dem sie sie hängen würde. China ist mehr als glücklich, sich zu bereichern, indem es uns die Windanlagen und Sonnenkollektoren verkauft, um uns zu verarmen.

Und wie schon erwähnt, ist sowieso keine der Pariser Verpflichtungen oder Nicht Verpflichtungen verbindlich. Nach Floppenhagen, wo versucht wurde, die Vereinbarungen verbindlich zu gestalten, war das der einzige Weg, dass überhaupt jemand Paris annahm.

Aber ich muss sagen, ich bin verzweifelt, warum überhaupt jemand Paris braucht? Von Alan Kohler wird uns in dieser Angelegenheit eindringlich am meisten gesagt: „Dass Solar- und Windenergie dabei sind, billiger als Kohle und Gas zu werden, ganz ohne RET [Zielmarge für Erneuerbare] und an einigen Stellen sind sie es bereits und die Batteriepreise kollabieren“.

Warum also lassen wir das Problem mit CO2-Emissionen sich nicht von alleine lösen? Wenn Wind und Solar billiger als Kohle werden, stellt das gute alte Profit-Motiv sicher, dass alle neuen Stromerzeugungsanlagen Wind und Solar nutzen, mal nur zur Diskussion?

Wenn wir alle elektrische Autos fahren, die an Windkraftanlagen und Sonnenkollektoren angesteckt werden, wird die Nachfrage nach Öl, Kohle und sogar Gas verschwinden.

Nochmal gefragt, warum müssen wir diese Beharrlichkeit für obligatorische Ziele von Wind und Solar verfolgen? Warum muss man sich für CO2-Emissionsreduktionen einsetzen? Sie werden sowieso absacken?

Warum die hysterische Raserei im Gefolge von Trumps Ankündigung, als Folge wird es nicht nur Anthony Watts Los Angeles sein, das verbrennt, sondern der ganze Planet?

Irgendwie bin ich überzeugt, dass – wenn die Zukunft in Süd Australien liegt, wir in die Zukunft des 19. Jahrhundert zurückgehen.

Präsident Trump will die USA im 21. Jahrhundert behalten. Wollen auch wir dort bleiben?

The Australian

STT; sa-blackout-adelaide

Adelaide, die Hauptstadt der Windenergie.  Die Schalter für Licht sind “ein”

 

 

Erschienen auf STT am 03.06.2017

Übersetzt durch Andreas Demmig

Renewables Rent-Seekers Reel as Trump Defies Climate-Cult & Delivers Fatal Blow to Paris Agreement

 

Erläuterungen zum Aufmacherbild, Demmig

Im Original ist Donald Trump zu sehen.

Durch Zufall, auf der Suche nach lizenzfreien Bildern, fand ich diesen Gedenkstein. Mir fiel auf, dass es doch noch klima-korrekte Informationen gibt, die z.B. von den Wiki Zensoren nicht gefälscht werden können. Ich hoffe, Sie verstehen meine Begeisterung!

Der Fotograf, Herr Laube schrieb auf Pixelio:

Kostenloses Foto: Eisgrenze im Quartär – pixelio.de 

Damals hatte das nordpolare Eis das letzte Rendezvous mit dem alpinen Eis, erst 20-25 Millionen Jahre später kann der Mensch Feuer machen. . . Seit 200 Jahren gibt es Dampfmaschinen, welche warme Abgase produzieren. Das Eis hatte schon vorher auf dem Rückweg nach Norden die Moränen in Mitteleuropa und vor 10000 Jahren die Fjorde Norwegens zurückgelassen. Großfeuerungsanlagen gibt es noch keine 150 Jahre. Die wechselnde Sonnenaktivität ist die Ursache für die Erderwärmung, die Abkühlung und ihre Schwankungen. Wärmephasen dauern seither 15000, Kältephasen bis 90000 Jahre!

 

Dieser Grenzstein ist auch hier veröffentlicht

http://www.online-destination.de/deutschland/harz/friedrichsbrunn-grenzstein.html

Südgrenze des skandinavischen Inlandeises im Harz

Der auf dem oberen Bild zu sehende Moränenstein markiert die Südgrenze des Skandinavischen Inlandeises im Zeitalter des Quartär. Er wurde an der Hauptstraße in Friedrichsbrunn südlich der Stadt Blankenburg sowie der Teufelsmauer aufgestellt. Insgesamt erreichten zwei Eiszeiten den Rand des nördlichen Harzes. Hierbei handelte es sich um die Elster- und die Saale Eiszeit. Erstere gelangte vor etwa 480.000 Jahren erstmalig an den Harz. Im Osten wurde das gesamte Gebirge bis zur Höhe der Ortschaft Friedrichsbrunn von Eis überdeckt. Die Saale Eiszeit hingegen blieb ein wenig hinter der ihrer Vorgängerkaltzeit zurück. Sie wird auf rund 240.000 bis 180.000 Jahre vor unserer Zeitrechnung datiert. Auf dem Gedenkstein ist eine Bronzetafel angebracht. Auf dieser steht in großen Lettern „Südgrenze des Skandinavischen Inlandeines im Quartär“. Des Weiteren zeigt sie die Umrisse der ehemaligen DDR.

Interessant ist das wohl das ganze Jahr über, hier auch schneebedeckt

http://www.weimar-lese.de/index.php?article_id=395

Weimar-Lese | Eiszeitstein

Der Gedenkstein wurde 1976 errichtet. Er gemahnt daran, dass sich in der jüngeren Erdgeschichte Kälte- und Wärmeperioden abgelöst haben. Anstatt sich zu bekriegen, sollten die Völker sich damit befassen, wie sie die Bedrohungen des Menschen durch die Natur in erträgliche Bahnen lenken können.

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