Vergleich­bare globale Temperatur­daten der letzten 140 Jahre gibt es nicht. Es gibt auch keine US-Daten.

Bild aus dem Beitrag. Erklärung siehe unten!

Josef Kowatsch
Dieser Kurzartikel soll eine Bestätigung der Redeargumente von Prof. Dr. Singer kürzlich vor dem Heartland Institute sein, (hier), bei welcher er zwei Diagramme über die Temperaturentwicklung seit 1880 verwendet hat:

Eine irreführende Graphik: In dem kultigen Bild der globalen Temperatur im 20. Jahrhundert (Abbildung 1 oben) kann man zwei Warmperioden ausmachen – während der initialen Dekaden (1910 bis 1942) und den letzten Dekaden (1977 bis 2000).“

Abbildung 1: Temperatur im 20.Jahrhundert. Oben: global, unten: in den USA

Das Fazit des Vortrages von Dr. Singer war: Es existieren weder global vergleichbare Temperaturdaten, aber auch keine US-Daten, anhand denen man eine Erwärmung feststellen könnte. Die Temperaturdaten dieser Abbildung beginnen im Jahre 1880 und Herr Dr. Singer schreibt richtig: „…Die Zunahme des Anteils von Flughafen-Stationen war gewaltig – von 35% auf 80% – was zu einer unechten Temperaturzunahme infolge der Nähe von Rollbahnen und Gebäuden führte. Das ist schwierig im Detail zu berechnen…“  Dieser Folgeartikel will ergänzen: Zu Beginn des Jahres 1880 wurde die Dale-Enterprise-Wheather Station in Virginia als die 3. Messstation in den gesamten USA gegründet. Heute gibt es tausende, auf die wahllos zurückgegriffen wird, um irgendwelche Trends rückwirkend bis 1880 zu ermitteln, aus denen dann die Abb.1b generiert wird. Genauso könnte man Abkühlungstrends als Computerspielchen erfinden, um Pelzmäntel für eine angeblich sich nähernde Eiszeit verkaufen zu können.

Und zuverlässige Weltdaten kann es deswegen schon gar nicht geben: Nirgendwo und schon gar nicht auf der Erde wurde im Jahre 1880 ein definiertes Stationsnetz über die Erde verteilt und ein Bau- und Veränderungsverbot im 2 Kilometer Umkreis jeder Station ausgesprochen, was notwendig gewesen wäre, um gleichartige Bedingungen für einen Temperaturvergleich über 140 Jahre zu haben. Die Temperaturdatenreihen aller Länder sind somit weitgehend Erfindungen, um uns zu ängstigen.

Einzig mögliche Vergleiche wären, wenn man Stationen auffinden könnte, die immer noch dort stehen, wo sie schon immer standen und wenn sich deren Umgebung seit 1880 nicht verändert hätte. Sonst sind alle Vergleiche sinnlos und die Grafiken sind erlebte Märchenwelt. Gut, dass es wenigstens eine Messstation in den Staaten gibt: Das ist die Dale-Enterprise Station in Virginia. Natürlich haben sich alle Standortumgebungen auf dieser Erde verändert, aber immerhin steht die Station noch gleich bei der einsamen Farm wie 1880 und die Temperaturen werden von derselben Familie nach gleichen Regeln erhoben.

Abbildung 2: Google Foto: Bei dieser Farm auf dem Lande in Virginia steht seit 1880 die Dale-Enterprise-Wheather-Station, die Farm und die Wetterstation werden noch von derselben Familie bewirtschaftet und betreut.

Die Jahresdaten zeigen seit 1880 folgendes Ergebnis, in den USA wird in der Maßeinheit Fahrenheit gemessen. (32 F = 0 C)

Abbildung 3a: Die Daten dieser US-Wetterstation sind einigermaßen vergleichbar, da sich der Umkreis der Farm bis auf den vierspurigen Highway vor dem Haus, wenig verändert hat.

Ergebnis: Neben dem üblichen Auf und Ab der Jahre und Jahrzehnte sind wir 2016 wieder bei 1880 angekommen. Die Trendlinie ist nicht signifikant fallend mit y = – 0,0014x. Also keine Klimaerwärmung seit 1880 bei diesem fast gleich gebliebenem Standort.

Zum besseren Vergleich mit Abbildung 1 des Singer-Artikels soll die Trendlinie auch als 5-jähriger gleitender Schnitt gezeichnet werden.

Abbildung 3b: Bitte mit Abbildung 1b, den gemogelten US-Daten vergleichen. Die Abbildung zeigt die real gemessenen Werte einer Station, die bis 1880 zurückgehen. Wahrscheinlich handelt es sich um die einzig verbliebene Station in den USA mit einer vergleichbaren Wertereihe.

Wie schon erwähnt, auch diese US-Station in Virginia bei einer Farm ist nicht ganz wärmeinselfrei, ein vierspuriger Highway führt inzwischen in unmittelbarer Nähe der Farm vorbei und die nächste Stadt Harrisonburg hat ihre Einwohnerzahl seit 1880 verzwanzigfacht, die Außenbezirke einst mehr als 5 Meilen entfernt sind bis auf eine Meile an die Stationsfarm herangekommen, eine wärmende Urbanisierung der Stadt in die Natur hinein. Das ist die Regel auf dieser Erde. Seit 1981 hat sich die Einwohnerzahl von Harrisonburg auch wieder mehr als verdoppelt und trotzdem zeigt die Trendlinie der Dale-Enterprise-Station eine negativere Steigung mit y = – 0,035 x seit diesem Zeitraum bis heute.

Abbildung 4: Bei dieser fast unverändert gebliebenen Station in den USA sinken die Jahrestemperaturen seit 36 Jahren

Fazit: Die uns vorgeschwätzte angsteinflößende Klimaerwärmung ist reines Kasperlestheater, die Erwärmung findet nur in den Städten und den Wärmeinseln statt. Dort ist sie allerdings real. Das zeigt die nächste Grafik des neutralen Klimaforschers Stefan Kämpfe. Washington im Vergleich mit der Dale-Enterprise:

Abbildung 5: Beide Messstationen sind etwa 100 Meilen voneinander entfernt. Der Unterschied ist gewaltig. Auf dem Lande Abkühlung, in der Hauptstadt Washington aufgrund der ständig sich ausweitenden Bebauung und des Energieverbrauches eine Erwärmung, die typische anthropogene Wärmeinselerwärmung.

Welche Temperatur ist nun falsch, welche richtig?

Antwort: Beide Messungen sind richtig, in der Wärmeinsel Stadt Washington wurde es wärmer und in der freien Fläche des Landes kälter. Mit globaler Erwärmung aufgrund eines CO2-Treibhauseffektes hat das nichts zu tun, denn an beiden Standorten sind die CO2-Konzentrationen seit 1981 gleichmäßig um etwa 20% gestiegen. CO2 kann nicht den einen Ort erwärmen und gleichzeitig die Nachbarschaft kühlen. Deswegen wird eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes als Gegenmaßnahme gegen die Erwärmung keinerlei Wirkungsveränderungen zeigen. Die Grafik 3 zeigt deutlich, dass es diesen erfundenen CO2-Treibhauserwärmungseffekt nicht geben kann oder falls doch: nur in minimalster Wirkung. Es wäre aber auch der Umkehrschluss aus der Statistik möglich, dass eine CO2-Konzentrationszunahme leicht abkühlend wirken könnte, so wie es von einem erheblichen Teil der russischen Wissenschaftler behauptet wird.

Wie ängstigt man also die Bürger dieser Erde und insbesondere die in Deutschland? Bitte selbst Gehirn einschalten.

Es wird Zeit, dass endlich wieder Umwelt- und Naturschutz in den Mittelpunkt des menschlichen Handelns gestellt wird. Nahezu alle teuren Maßnahmen gegen die herbeigeredete Klimaerwärmung sind Teil eines Geschäftsmodelles, das wir finanzieren müssen und der Umwelt sogar schaden kann. Wer in der Stadt und in den Wärmeinseln selbst wohnt und arbeitet, muss Maßnahmen gegen die weitere Betonierung und Bebauung ergreifen. Oft hilft hier „Mehr Natur in der Stadt“.

Josef Kowatsch, Naturbeobachter und neutraler, weil unbezahlter Klimaforscher.

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15 Kommentare

  1. Eine irreführende Graphik

    Eine irreführende Graphik fürwahr.

    Sehr geehrter Herr Kowatsch,
    Vielen Dank für Ihren Bericht (Diesmal „spline-Kurven“-frei; freut micht).

    Der Einleitung von Fred Singer kann ich zustimmen. Nur: Fred Singer verbrietet die Grafik und warum hat der im oberen Teil („Global Temperatures“) die Grafik um den Faktor 2,8 überhöht?
    Nur damit es es seiner Argumentation von dem ‚übertriebenen Anstieg der Global-Temperatur‘ im Vergleich zur US-Temperatur stüzt. Wenn er solche Tricks nötig hat, sollte man sich dann mit ihm wirklich auseinandersetzen? Da ziehe ich den Badesee vor.

    Hier die Graphik mit gleicher „Y-Skalierung“

    http://www.leif.org/research/Temp-Trends-Since-1880.png

    Man sieht schön die Zeit des „dust bowls“. Achten sie doch mal auf die Entwicklung 1960- 2000.

    • Lieber Herr Ketterer
      Der Mann – Prof. Dr. Singer ist 90 Jahre alt. Ich nehme an, der beherrscht excel nicht wirklich und nimmt den ersten excel Vorschlag ohne Anpassung.

  2. An anderer Stelle habe ich es schon mal erwähnt: Die Datenbasis bezüglich Temperatur ist nicht nur wegen WI sehr unzuverlässig. Ich finde leider nicht mehr die Quelle, die z.B. davon berichtetet, dass man um 1880er Jahre bei einer Wetterstation alle Werte um 0,5 K „korrigiert“ hat, weil das Thermometer offensichtlich einen Schaden hatte, aber kein Ersatz beschafft wurde. Auf die konstruktiven Unterschiede und resultierenden unterschiedlichen messtechnischen Eigenschaften sowie die Unterschiede in der Datenerfassung zwischen „Englischer Hütte“ und den heutigen automatischen Stationen habe ich auch schon hingewiesen. „Nebenbei“ hat es erst seit 1927 eine halbwegs definierte Temperaturskale gegeben, mittlerweile haben wir die vierte (ITS90), die recht drastische Änderungen brachte (der Wassersiedpunkt wurde u.a. „verlegt“), im berachteten Temperaturbereich zwar nur im 1-2stelligen mK-Bereich, aber immerhin. Ich bezweifele, ob da eine seriöse Betrachtung der Datenbasis stattgefunden hat bzw. heute stattfindet. Fazit: Datenbasis nicht belastbar und die „Erkenntnisse“ nichts wert.

    • Völlig korrekt. Hier finden Sie div. Informationen dazu. Man kann ohne Übertreibung feststellen, dass die Messdaten der Vorsatellitenzeit, also vor 1979 für diese Zwecke völlig unbrauchbar sind. Sie werden durch div, statistische Tricks nicht besser, nur sind die Ergebnisse per Computer schneller falsch als von Hand.

    • Danke, Herr Tengler für die bestätigenden Ergänzungen. Auch ich habe mal an Dr.Müller-Westermeier vom Deutschen Wetterdienst viele Unzulänglichkeiten in der deutschen Temperaturerfassung hingewiesen, u.a. auch Austausch von Stationen durch die viermalig erfolgten Grenzverschiebungen Deutschlands seit 1880 und die Verlegung typischer ländlicher Stationen aus der freien Landschaft in die heutigen Vororte. Der DWD-Fachmann antwortete sinngemäß, wir messen nun mal die Temperaturen mit den heutigen Stationen an den heutigen Standorten nach den heutigen Normen und da kommt eben eine deutliche Erwärmung heraus. Diese zu erklären und zu deuten sei nicht Aufgabe des Deutschen Wetterdienstes. Die Aufgabe des DWD sei vielemehr das Wetter in der Gegenwart möglichst genau vorher zu sagen. Damit hat der DWD wohl zugegeben, dass die Daten früher und heute nicht vergleichbar sind. Es ist andererseits auch verständlich, dass die Wetterhütten von den einst in der Landschaft frei stehenden Plätzen wie Forsthäuser am Waldrand oder Fischerhütten bei den Fischteichen vor den Toren der Stadt mehr in Stadtnähe verlegt wurden. Die Leute wollen die Temperaturen von dort wissen, wo sie wohnen und die Flugzeugpiloten brauchen die Temperatur direkt bei den Landebahnen und nicht die Temperatur eines einsamen Klosters in der Nähe.

    • Sehr geehrter Herr Tengler,

      Ihre Sicht war bei der ersten und zweiten Wortmeldung richtig, und jetzt haben Sie es präzisiert.
      Temperatur ist eine Prozessgröße.
      Bei der Beschreibung des Zustandsraumes wird dann zwangsläufig festgestellt, das hier Vektorgrößen eine entscheidende Rolle spielen.
      In den letzten 3 Jahren wurde es lediglich von einem Kommentator erwähnt.
      Selbst wenn man von der sogenannten Technik Null-Ahnung hat, könnte sich jeder interessierte Mensch mit seiner Lesekompetenz informieren.
      Hier sieht man das generelle Problem von Schule , die uns im Grundgesetz garantiert wird.

      Es würde völlig ausreichen, wenn folgende Lehrinhalte mit der Befähigungsurkunde für politische und wissenschaftliche Tätigkeiten als verstanden mit der persönlichen Unterschrift versehen werden.
      Dynamische Systeme, logistische Gleichungen
      Ein allgemeinverständlicher Überblick würde schon völlig ausreichen.
      http://tinyurl.com/yac6cj8s

      Bei persönlichen Orientierungsproblemen hätte jeder Mensch immer die Möglichkeit wieder auf den gemeinsamen Nenner zu kommen.
      Dafür ist Wissenschaft da !!!

      Das ist viel effizienter als ein Ehrenwort oder ein Amtseid!!!

      Mit herzlichem Glückauf

  3. „Vergleichbare globale Temperaturdaten der letzten 140 Jahre gibt es nicht. Es gibt auch keine US-Daten.“

    Meine Fortschreibung der Überschrift ist: Es gibt überhaupt keine belastbare Daten. Grundlage von Bild 1 sind die Messwerte von Wetterstationen, Schiffen und Bojen. Bereits diese Messungen sind zeitliche Mittelwerte. Dann werden Gebietsmittel gebildet, wobei extrapoliert werden muss. Ein großes Problem sind die Gebiete ohne Messwerte und die Gebiete, deren Charakter sich z.B. durch Landnutzung geändert hat.

    Man kann auch anders verfahren. Man studiert die Zeitreihen einzelner Wetterstationen mit langer Historie, in Deutschland z. B. Hohen-Peißenberg 1781-2017. Als Trend ergibt sich für die Jahresmittel-Temperatur 0,06 +/-0,02 °C/Dekade und für das Mittel des Monats Mai 0,003 +/- 0,04 °C/Dekade. Durch Wahl von kürzeren Zeitintervallen bei der Trendbildung kann man die Aussage allerdings beliebig variieren.)

    Das Hauptproblem ist in Abb. 1 sichtbar. Die Zeitreihe der Global-Temperatur hat eine Spreizung von 1 °C, die US-Temperatur jedoch 3°C. Dadurch wirkt die globale Temperaturerhöhung viel dramatischer als die der US-Temperatur. Ursache: Die lokale Temperatur schwankt viel stärker als die Global-Temperatur.

    Nach HADCRUT4.5 hatte die globale Temperatur-Anomalie ihr Maximum von 1,1 °C im Feb 2016 und ist bis April 2017 auf 0,7 °C zurückgegangen. Ursache war der El Nino 2015/2016. Dies war aber kein Katastrophenjahr.

  4. Die Satellitenkurven zeigen eine Erwärmung global von ca 0,5°C über 38 Jahre, was einen Trend von ca 1,3°C entspricht.
    Sowohl Alarmisten (Dr Mears, RSS) als auch Skeptiker (Dr Roy Spenser, Dr Christie, UAH) haben unabhägig von einander mit unterschiedlichen Methoden die selben Werte errechnet. Ballonmessungen stimmen mit dem überein.

    Vergleicht man Thermometer-Werte wie zum Beispiel HADCRUT4 vom Britischen Met-Office für diesen Zeitraum, dann liegen sie um die Hälfte höher. Oder andersrum, die Satellitenwerte sind ziemlich exakt ein Drittel der Landwerte.

    Damit kann man rechnen. Seit 1850 zeigt HADCRUT4 einen Anstieg um 0.9°C.
    Berichtigt man dem um ein Drittel, so sind wir bei 0,6°C in 166 Jahren.

    Übrigens zeigen Satellitendaten für die letzen 20 Jahre nur noch einen Anstieg von 0,1°C. Das sind 0.05°C pro Jahrzeht, ein ähnlichher Wert, den die Hadcrut4-messungen seit 1850 ergeben.

    Anmerkung für die üblichen Vedächtigen: Natürlich gibt es keine genormte Standardtemperatur für die Erde, aber man kann bei gleichmäßig verbreiteten Messpunkten über einen bestimmten Zeitraum einen globalen Temperaturtrend ermitteln. Und diese Bedingungen liefern Satelliten.

    Mit Landdaten von einem einzigen Ort allein kann man einen globalen Temperaturtrend nicht belegen, vor allem weil die Meere 2 Drittel der Erdoberfläche bedecken und Wasser ein 4-fach höheres Wärmspeichervermögen als Land(Gestein) hat.

    • 3.ter Versuch, zu antworten
      Vielen DAnk Herr Herbst für Ihre Anmerkungen, insbesondere die Aussage, dass man mit einem Standort den globalen Trend nicht widerlegen könne. Stimmt. Aber wir haben auch schon viele deutsche Wi-arme Standort in unseren Veröffentlichungen vorgestellt und pro Artikel geht nun mal meist nur einer. Nur in meinem Gedächtsnis erscheinen alle gleichzeitig für einen Überblick. Satellitendaten: Auch die sind nicht WI-frei, denn die Abwärme einesr Region geht trichterförmig öffnend nach oben, sogar Zugvögel reagieren darauf. Nur sind die Satellitendaten im Gegensatz zu den DWD-Daten oder den Daten anderer Institute eben nur schwach WI-belastet. Trotz allem betonen wir immer, dass der Wärmeinseleffekt in den DWD-Daten der letzten 100 Jahre nur zwei Drittel der Erwärmung erklärt, der WI-effekt ist somit der Haupttemperaturtreiber. Gerade bei EIKE erfährt man oft von den anderen Faktoren, die auch noch erwärmend wirken und die uns wärmere 40 Lebensjahre geschenkt haben. Spannend bleibt nun, wie sich der Stillstand seit 1998 der WI-armen Stationen Deutschlands im nächsten Jahrzehnt entwickeln wird. „Die kalte Sonne“, davon gehe ich aus.

  5. ….
    Wie ängstigt man also die Bürger dieser Erde und insbesondere die in Deutschland? Bitte selbst Gehirn einschalten.

    Das mit dem Gehirn einschalten ist nur ein frommer Wunsch! Die Masse der Menschen ist zu eigenständigem Denken kaum in der Lage. Diffuse Ängste sind der Antrieb menschlichen Handelns und genau das macht sich die Klimakirche zu Nutzen. Dagegen helfen Sachargumente nur wenig.

    • Beschreiben Sie die Klimahysterie in 3 aussagefähigen Sätzen. Jeder rationale Mensch wird Ihre Ausführung aus gutem Grund ablehnen. Daraus ihm Angst zu unterstellen (oder „nur“ Berührungsängste) halte ich für grundsätzlich falsch.

    • Sachargumente helfen kaum, schreiben Sie. Das erlebe ich fast täglich im Bekanntenkreis, erst gestern ausgiebigst. Was würden Sie vorschlagen, was hilft?

      • Sehr geehrter Herr Kowatsch,

         

        erst einmal ein Dankeschön für die Daten, die bestätigen, was ich seit längerem immer wieder vermutete: Der „menschengemachte“ Klimawandel ist auch meiner Meinung nach nicht existent. Es gibt schon immer den Wechsel von Warm- und Kaltzeiten auf der Erde. Das werden wir „Mikroben“ auf diesem Staubkorn im All nicht ändern. Aber das ist nicht mein Punkt. Sie fragten, was man Menschen entgegnen könnte, die Sachargumenten nicht zugänglich sind. Mein Vorschlag: Konfrontieren sie diese Leute mit der Frage, wem der Klimawandel, explizit seine „Menschengemachtheit“, wirtschaftlich den größten Nutzen bringt! Wer profitiert denn am meisten von dieser Hysterie? Es sind neben den Produzenten der Windkraftanlagen auch die Verpächter von Flächen, auf denen diese Anlagen am Ende stehen. Es war die Autoindustrie, die mit dem Label „CO2-Reduktion“ so lange Profit machen konnte, bis die Politik begann, ihr mit einem geplanten Verbot der Verbrennungsmotoren den Garaus zu machen. Es sind die Politiker, die für ihre „Rettungstaten“ wiedergewählt werden wollen und noch viele andere.

  6. Lieber Hr. Kowatsch,

    vielen Dank. Damit haben Sie auf einfache und dennoch überzeugende Weise den ganzen AGW-Hokuspokus als das entlarvt, was er in Wirklichkeit ist: Blendwerk ohne Substanz. Es ist schon erstaunlich, mit welcher Dreistigkeit diese Leute behaupten, sie seien die Wissenschaftler und diejenigen, die dagegen argumentieren, seien „Feinde des Planeten“.

    Mfg

  7. Die Frage ist doch, welche Menge an Stationen ohne nennenswerten Hitzeinseleffekt im Laufe der Zeit geschlossen wurden und wie groß dieser Einfluss das auf das somit steigende Temperaturmittel ist.

    Und welche Stationen können über einen erhöhten „Treibhauseffekt“ überhaupt Auskunft geben, d.h. sind weder in einer urbanen Hitzeinsel noch von geänderten Meeresströmungen abhängig ?

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