Bonner UN Klimakonferenz verlangt zusätzliche 300 Milliarden p.a. um die lange Wartezeit der Klimabetroffenen zu lindern

Ich bin nicht der böse Wolf; Alexander Wihlidal / pixelio.de

Eric Worrall
Die UNFCCC Bonn Klimakonferenz, die in wenigen Tagen endet, hat eine Forderung aufgenommen, die zusätzliche 300 Milliarden Dollar pro Jahr zu den schon geforderten 100 Milliarden Dollar verlangt, die bereits von den Regierungen der Welt versprochen wurden. Das Bargeld soll über bestehende grüne Gruppen ausgezahlt werden, weil es „so ermüdend“ ist, eine neue UN-Bürokratie einzurichten, um Ihr Geld auszugeben.


Innovative Finanzierung benötigt, um 300 Milliarden Dollar pro Jahr für Klimaverluste zu finden

Bericht von der UNFCCC Bonn Climate Conference

Von Laurie Göring

LONDON (Thomson Reuters Foundation) – Für Maßnahmen zum Klimawandel, die bereits kurzfristig anfallen, müssen schätzungsweise 300 Milliarden Dollar jährlich für Länder, die mit unvermeidlichen Klimaverlusten umgehen, aus innovativen neuen Quellen kommen, wie z.B. eine Finanztransaktionssteuer oder CO2-Steuer, sagen Forscher.

Die Finanzierung für „Verlust und Beschädigung“ durch Klimawandel zielt darauf ab, Menschen zu helfen, die ihr Land wegen steigendem Meeresspiegel verlieren, oder die sind gezwungen sind, auszuwandern, da Dürre wachsende Kulturen in einigen Regionen unmöglich macht.

„Was sich am deutlichsten herausstellt, ist, dass es derzeit nicht genügend Mittel gibt, um anzufangen, über die Finanzierung von Verlust und Beschädigung nachzudenken, bei dem vorhandenen Klima, der Entwicklung, der Risikominderung und der Finanzierung einer Katastrophen-Rückversicherung, die alle um eine Größenordnung kostspieliger ausfallen“, so die Forscher der Berliner Heinrich-Böll-Stiftung. [Aha, es haben sich noch mehr „Trittbrettfahrer“ gefunden, der Übersetzer].

In dem Bericht, der zu den UN-Klimaschutzverhandlungen in Bonn veröffentlicht wurde, die nun in die zweite Woche gegangen ist, sagten die Forscher, dass im Jahr 2020 etwa 50 Milliarden Dollar pro Jahr benötigt werden, um Menschen zu helfen, die ihr Land und ihre Kultur verlieren oder gezwungen sind, auszuwandern, als Folge Klima bezogener Probleme.

Es sollte kein neuer Träger geschaffen werden, um die Mittel anzunehmen und zu verteilen, stattdessen sollten bestehende Organisationen wie der Green Climate Fund oder die Global Environment Facility dafür zuständig werden

Harjeet Singh, der Vorsitzende für Klimawandel-Politik der „charity ActionAid“ [NGO], sagte auch, dass die Einrichtung einer neuen Organisation für Finanzierung von Verlust und Schaden keinen Sinn macht.

„Es ist so ermüdend, eine Institution einzurichten und es seinen Gang gehen zu lassen und dabei sicher zu stellen, dass das Geld die zugedachten Menschen erreicht. Es ist sinnvoll, die vorhandenen Mechanismen zu nutzen, um das Geld zu transferieren „, sagte er der Thomson Reuters Foundation in einem Telefoninterview aus Bonn.

Die ausführliche Zusammenfassung und den vollständigen Bericht finden Sie hier.

Den originalen Artikel: http://www.reuters.com/article/us-climatechange-finance-idUSKCN18B21Z

 

Mir fehlen die Worte. Da gibt es Menschen, die mit einem atemberaubenden Gefühl der Berechtigung zu denken scheinen, dass wir zustimmen, sie zusätzliche $ 300 Milliarden auf ihre Bankkonten schaufeln zu lassen und im gleichen Atemzug mit einer angeblich edlen Geste so tun, als ob Sie uns den zusätzlichen Papierkram ersparen könnten, um einen weiteren, zusätzlichen Trog aufzubauen.

Je früher diese arroganten Parasiten von unserem Geld abgeschnitten werden, desto besser.

Gefunden auf WUWT am 15.05.2017

Übersetzt durch Andreas Demmig

https://wattsupwiththat.com/2017/05/15/un-bonn-climate-conference-demand-300-billion/

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1 Kommentar

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„Es ist so ermüdend, eine Institution einzurichten und es seinen Gang gehen zu lassen und dabei sicher zu stellen, dass das Geld die zugedachten Menschen erreicht."
Es ist noch viel "ermüdender" die Ergüsse von selbsternannten Heilsbringern in postfaktischen Zeiten zu ertragen. Ekelhafte Arroganz!