FAKE News: Beginnen wir mit der Schweiz

Fake News Megaphone

Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke, EIKE Pressesprecher
Fake News sind aktuell. Man hört bereits von politischen Bestrebungen, Fakes durch geeignete „Maßnahmen“ ein Ende zu bereiten. Wir begrüßen dies im Prinzip. Allerdings wird ein anderer Schuh daraus, denn Politik und deutsche Medien sind d i e Fake-Produzenten schlechthin. Versuchen wir eine Aktion! Wir fordern alle Leser auf, uns Fakes über Klima und Energie anzuzeigen und werden diese Fakes nach Überprüfung hier veröffentlichen. Als erstes Beispiel fangen wir mit einem Fake des Schweizer Fernsehen an.


Das überparteiliche Komitee gegen das Energiegesetz und die SVP haben am 5. Mai bei der Ombudsstelle SRG eine Beanstandung gegen einen einseitigen und parteiischen Beitrag von Schweizer Radio SRF eingereicht. Was war passiert?

In der Sendung „Heute Morgen“ vom 2. Mai 2017 des SRF (Schweizer Radio und Fernsehen) wurden im Zusammenhang mit der bevorstehenden Abstimmung über das Energiegesetz falsche Aussagen gemacht und darauf basierend die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger über die Kosten der Energiewende getäuscht. Schweizer Radio SRF hatte behauptet, die Kosten für die Energiewende könnten nicht klar beziffert werden, aber die Aussage der Gegner des Energiegesetzes, die Energiestrategie koste für einen vierköpfigen Haushalt CHF 3.200 pro Jahr, sei sicher falsch, obwohl diese auf Kostenschätzungen und Vorschlägen des Bundesrates beruht. Nun hat der Ombudsmann die Beanstandung der SVP mehrheitlich gutgeheissen (hier). Der volle Bericht über den Sachverhalt (hier).

Wichtig bei solchen Beschwerden ist Herstellung der Öffentlichkeit und massiver Protest möglichst vieler Radiohörer bzw. Fernsehzuschauer bei den betreffenden Redaktion und dem Rundfunk-/Fernsehrat.

EIKE hatte bereits vor längerer Zeit eine ähnliche Aktion ins Leben gerufen, die „Medienenten“. Sie fand leider nicht die ausreichende Aufmerksamkeit. Versuchen wir es daher noch einmal, diesmal hoffentlich mit mehr Erfolg. Wir stellen uns das Verfahren wie folgt vor:

  1. Ein Medienkonsument wird auf einen massiven Fake in Klima oder Energie aufmerksam. Er meldet EIKE diesen Fake über den Button „über uns“, „Kontakt“. Diese Meldung kann natürlich nur weiterverfolgt werden, wenn alle Grunddaten angegeben werden, also a) Sender, Titel der Sendung, Datum, Uhrzeit, Link der entsprechenden Mediathek (falls möglich), ein Scan des betreffenden Zeitungsartikels.
  2. Wir überprüfen die Richtigkeit der Angabe.
  3. Falls der Fake uns ausreichend massiv erscheint, veröffentlichen wir ihn in einer kurzen EIKE-News, die als Erkennungsmerkmal „Fake:…..“ titelt.
  4. Wir geben in dieser News die uns bekannten Beschwerde-Adressen an, so dass alle Leser der News Beschwerde führen können.

Der letzte Punkt ist besonders wichtig. Nur ausreichend viele Beschwerden und Herstellung der Öffentlichkeit zeigen Wirkung. Ein Beispiel ist der oben beschreibene Schweizer Vorgang.

Was Klima angeht, bieten immer wieder in den Medien zu hörenden Aussagen ausreichende Beschwerdeanlässe. Stellvertretende Beispiele für massive Fakes sind: weltweit zunehmende Extremwetterereignisse, das Aussterben der Eisbären, der 97% Konsens aller Klimawissenschaftler und der „menschgemachte“ Klimawandel . Die ersten drei Behauptungen sind nachweislich schlicht falsch. Die vierte Behauptung ist wissenschaftlich nicht belegbar, denn bis heute konnte nicht nachgewiesen werden, dass der jüngste Klimawandel unnatürlich sei. Daher zählt auch diese Behauptung zu den massiven Fakes.

 

 

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4 Kommentare

  1. Mein Bericht zu fake news, wie er hier bei EIKE veröffentlicht wurde unter http://tinyurl.com/mk5cj7a
    zu den als „Todeszone“ bezeichneten Gebieten rund um Tschernobyl. Wenn das betreten dieser Gebiete gefährlich sein soll, dann ist es im Flugzeug bei uns auf Reiseflughöhe 20-mal gefährlicher, weil dort der Strahlenpegel entsprechend höher ist.

  2. Gestern (22.5.) auf RTL aktuell wieder ein nettes beispiel.
    Wie macht man aus einer seit jahren (jahrzehnten) bekannten problematik >> küstenerosion an der ostküste englands << eine klimapanische reißermeldung ?
    Richtig:
    Ein paar betroffene, die ihre häuser verloren haben (traurig, aber halt irgendwie logisch), einen ?selbsternannten? umweltaktivisten und noch einen reporter am ort des geschehens, der das alles recht dramatisch "vermittelt".

  3. Eine besonders ergiebige Quelle von Fake News in Sachen Klimawandel ist auch das amerikanische National Public Radio (NPR). Wer eine Frequenz in der Nähe hat und Englisch versteht, sollte sich das mal geben. Ist immer wieder mal Thema dort.
    Letztens gab es eine Art Themenwoche zum Pariser Klimaschutzabkommen, welches Trump ja kündigen möchte.
    Hab ne schöne Kommentierung dazu hier gefunden:

    http://hirnherzhumor.blogspot.de/2017/05/stay-with-facts.html

    🙂

  4. t-online hat wieder eine Meisterleistung in Sachen Fake-News/Halbwahrheiten fabriziert
    http://tinyurl.com/jwnm5m4
    Es geht ums die Energiewende allgemein und das E-Auto im besonderen. Bereits der erste Absatz vergleicht Äpfel mit Birnen, und zwar den Wirkungsgrad von E-Motoren mit dem von konventionellen Motoren. Natürlich vergisst der Autor den Wirkungsgrad bei der Erzeugung der benötigten elektrischen Energie zu erwähnen, ebenso den Verlust beim Stromtransport und bei der Speicherung. Aber das würde natürlich sein ganzes Gedanken-/Lügengebäude durcheinanderbringen.
    Der Rest des Artikels ist ganz im Stile von Claudia Kemfert geschrieben: Die Energiewende liefe eigentlich ganz einfach, wenn sich die böse Industrie mit ihrer gewaltigen Lobby ihr nicht widersetzen würde.
    Das Ganze also Fake von hinten bis vorne.

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