Rundbrief der GWPF von Ende April – Klima

Einführung des Übersetzers: Hier folgt also der Überblick über das Neueste zum Thema Klima. Gleich der erste Abschnitt straft alle Warm-Propagandisten Lügen – schade, dass man dazu wohl vergeblich auf einen Kommentar des DWD warten wird. Aus dem Gesamt-Beitrag stammt die Graphik oben, doch sind dort weitere interessante Graphiken gezeigt (Link anklicken!). – Chris Frey

Globale Temperatur stürzt im April um 0,5°C ab

Dem US-Meteorologen Ryan Maue zufolge ist die globale Temperatur im April um 0,5°C gesunken. Auf der Nordhemisphäre war es ein massiver Rückgang um 1°C. Mit dem weiteren Verschwinden des El Nino von 2015/16 stellt sich der Stillstand der globalen Erwärmung mit aller Macht wieder ein. – GWPF Observatory, 29. April 2017

Trump verspricht, demnächst eine ,große Entscheidung‘ zu treffen hinsichtlich des ,einseitigen Pariser Klima-Deals‘

Präsident Donald Trump hat versprochen, eine „große Entscheidung“ zu treffen hinsichtlich des „einseitigen“ Pariser Klima-Abkommens, nachdem ihm der Verdacht gekommen war, dass die USA sehr unfair behandelt werden, werden doch von diesen hohe Geldzahlungen gefordert, während große Verschmutzer-Nationen wie Russland, China und Indien gar keinen Beitrag leisten. Auf einer Veranstaltung in Pennsylvania – einem Staat, der die Wahl zu seinen Gunsten beeinflusst hat – sagte Trump, dass das Paris-Abkommen „einseitig“ sei. „Ich werde bzgl. des Paris-Abkommens während der nächsten zwei Wochen eine grundlegende Entscheidung treffen. Dann werden wir sehen, was passiert“, sagte er in einer Rede anlässlich seiner ersten 100 Tage Präsidentschaft. „Wir werden nicht länger zulassen, dass andere Länder auf unsere Kosten Vorteile haben, weil es von jetzt an ,Amerika zuerst!‘ heißt“, sagte Trump. Press Trust of India, 30. April 2017

Wie das Team von Trump plant, Obamas Pariser Klima-Abkommen zu annullieren: Es erklärt diesen kurzerhand als Vertrag

Bei den Vorbereitungen von Präsident Trumps obersten Beratern, eine endgültige Politik bzgl. des Pariser Klimaabkommens auszuarbeiten, liegt jetzt eine weitere Option auf dem Tisch: Man muss das Abkommen als Vertrag deklarieren und es dem Senat zur Ablehnung vorlegen. Diese Vertrags-Option könnte zum Mittelpunkt werden bei der zunehmend angespannten Schlacht zwischen „Verbleibern“ einerseits, welche sagen, dass der Präsident Obamas Globale-Erwärmung-Abkommen einhalten sollte, und den Gegnern des Abkommens, welche sagen, dass Mr. Trump ein zentrales Wahlversprechen brechen würde, falls er sich nicht aus dem Pakt zurückzieht. Mr. Trump könnte Mr. Obamas Entscheidung kippen, der zufolge die Pariser Bemühungen ein exekutives Abkommen seien, es als Vertrag deklarieren und es dem Senat zuleiten, wo die Ratifikation einer Zweidrittel-Mehrheit bedarf. – Stephen Dinan, Washington Times, 27. April 2017

Gerichtsurteil: Trump gewinnt hinsichtlich einer Klima-Vorschrift

Die Trump-Regierung hat kürzlich vor Gericht einen großen Erfolg verbuchen können hinsichtlich eines von ihm verfügten Stopps einer grundlegenden Klimawandel-Vorschrift von Präsident Obama. Das Gerichtsurteil bedeutet, dass das Gericht keine Vorschrift erlassen wird, bevor die Trump-Regierung Zeit hat, einen Vorschlag zum Widerruf des Clean Power Planes vorzulegen, dem Herzstück von Obamas Klima-Agenda. – John Siciliano, Washington Examiner, 28. April 2017

Hoppla! Warmisten verlieren die Antarktische Halbinsel – diese kühlt sich jetzt ab

Erinnert man sich noch an die marktschreierisch vorgestellte Studie von Steig et al. „Erwärmung der Oberfläche des Antarktischen Eisschildes seit dem Internationalen Geophysikalischen Jahr 1957“ vom 22. Januar 2009? Sie schaffte es sogar auf die Frontseite von Nature. Sie enthielt einige auffallend fehlgeleitete Mann’sche Mathematik vom Meister der Fabrikation von Trends aus verrauschten Daten. Nun, das ist gerade den Bach hinunter gegangen, buchstäblich. Und nicht einfach nur deswegen, weil die Studie von Steig et al. falsch war, wie drei Klimaskeptiker nachweisen konnten, sondern weil Mutter Natur höchstselbst den Trend in den aktuellen Temperaturdaten von der Antarktischen Halbinsel umgekehrt hat. – Anthony Watts, Watts Up With That, 27. April 2017

Kolumnist der New York Times von der ,widerlichen Linken‘ heftig angegriffen wegen eines Artikels zum Klimawandel

Ein Kolumnist der New York Times, dem man Monate lang vorgehalten hatte, „Trump-Unterstützer zu schikanieren“, sagte jetzt, dass er von der „widerlichen Linken“ scharf angegriffen worden ist – nur weil er einen Artikel geschrieben hatte des Inhalts, wie absurd es ist, blind den Klimawandel zu unterstützen ohne beide Seiten hierzu gehört zu haben. Der ehemalige Redakteur beim Wall Street Journal Bret Stephens hat es jetzt fertig gebracht, den Zorn der Linken auf sich zu ziehen, nachdem seine Kolumne vor ein paar Tagen online erschienen war. Als ein bekannter „niemals Trump“-Anhänger und Klimaskeptiker war er jetzt Gegenstand von Hassmails und Twitter-Trollen während der letzten eineinhalb Jahre – aber das war nichts im Vergleich zu dem, was ihm nach dem Posten seines Artikels widerfahren war. „Nachdem mir 20 Monate lang immer wieder gepredigt worden ist, Trump-Unterstützer zu schikanieren, wurde ich jetzt daran erinnert, dass die widerliche Linke keinen Deut anders ist. Vielleicht sogar noch schlimmer“, twitterte Stephens angesichts der unentwegt weiter eintreffenden Hassbotschaften. – Chris Perez, New York Post, 28. April 2017

Ist die Wissenschaft von ihrem Weg abgekommen?

Auf dem so genannten ,Marsch der Wissenschaften‘ sind viele leidenschaftliche politische Reden gehalten worden. Traurigerweise habe ich aber nichts gehört über das wahrhaft ernste Problem, welches die Wissenschaft derzeit heimsucht. Die derzeit einzige und größte Bedrohung der Wissenschaft kommt aus ihren eigenen Reihen. Im vorigen Jahr veröffentlichte das angesehene internationale Wissenschafts-Journal Nature eine Studie, die enthüllte, dass über 70% aller Forscher versucht haben und damit gescheitert sind, die Experimente anderer Wissenschaftler zu reproduzieren. Das Scheitern in astronomischer Größenordnung, Forschungsergebnisse zu bestätigen, welches in hoch angesehenen, begutachteten Journalen veröffentlicht worden waren zeigt, dass irgendetwas fundamental falsch läuft, wie Wissenschaft betrieben wird. 52% der 1576 für die Studie befragten Forscher nennen das eine „bedeutende Krise“. Ein wesentlicher Schuldfaktor, so entdeckten sie, ist, dass viele Forscher hinsichtlich der Ergebnisse ihrer Experimente Rosinenpickerei betrieben haben – unbewusst oder absichtlich – um den Anschein von Erfolg zu vermitteln, um wiederum die Chancen auf Veröffentlichung zu erhöhen. – Michael Guillen, Fox News, 27. April 2017

Realitäts-Check: US-Dürren auf rekord-tiefem Niveau

Die Dürren in den USA sanken jüngst auf einen Rekord-Tiefstwert mit nur 6,1% der 48 Staaten, in denen derartige trockene Bedingungen herrschen. Dies geht aus offiziellen Meldungen hervor. Das ist der niedrigste Prozentsatz der 17 Jahr langen Historie des wöchentlichen US-Drought-Monitor-Reports. Der bisherige Rekord war im Juli 2010 aufgestellt worden, als in 7,1% der benachbarten US-Staaten Dürre herrschte. „Dürre ist mit rapider Rate in diesem Frühjahr verschwunden“, sagte der Meteorologe Brad Rippey im US-Landwirtschaftsministerium. Die fünf Jahre lange Dürre in Kalifornien ist praktisch beendet, herrrschen doch derzeit nur in 8% des Staates Dürrebedingungen. – Doyle Rice, USA Today, 27 April 2017

Eine weitere Klimapanik widerlegt

Einer der vielen propagierten schädlichen Auswirkungen des Klimawandels seitens Wissenschaftlern ist, dass schrumpfende Habitate Eis- und Grizzly-Bären dazu bringen, sich öfter gegenseitig zu paaren. Diese Kreuzung könnte die DNA der Eisbären verwässern und die ohnehin schon schwindende Anzahl weiter vermindern. Aber einer neuen Studie zufolge ist dieses Inter-Paaren natürlichen Ursprungs und tatsächlich keine Folge der globalen Erwärmung. – Harry Pettit, Daily Mail, 20. April 2017

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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3 Kommentare

  1. „Einer der vielen propagierten schädlichen Auswirkungen des Klimawandels seitens Wissenschaftlern ist, dass schrumpfende Habitate Eis- und Grizzly-Bären dazu bringen, sich öfter gegenseitig zu paaren. Diese Kreuzung könnte die DNA der Eisbären verwässern und die ohnehin schon schwindende Anzahl weiter vermindern.“

    Aha!
    „Multikulti“ bei Eisbären unerwünscht…

    • Es ist schon bitter, dass, wenn man keine Beweise und Argumente hat, seiner Wut nur durch eine Kündigung Ausdruck geben kann.
      Im Gegensatz zu uns AGW-Skeptikern würden seine Antworten, z.B. durch Leserbriefe, vermutlich sogar veröffentlicht.
      Wir müssen den täglichen Wahnsinn ertragen ohne uns wehren zu können (ist manchmal schon sehr hart, sitze häufig schon mit Frust am Frühstückstisch).

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