Gleich­gewichts­modelle versagen vor der Komplexität der Realität

Komplexe Systeme, Bild Fotolia #137621229 | Urheber: vege

von Wolfgang Thüne
Komplexität ist nicht erst in der modernen Welt allgegenwärtig. Komplexe Systeme hat es seit Urzeiten gegeben. Aber komplex ist nicht nur die Dynamik natürlicher Prozesse. Auch der Mensch selbst ist ein komplexes Gebilde und in seinem Verhalten nur bedingt einschätzbar und berechenbar.

Komplexe Systeme sind natürlich, menschengemacht oder eine Kombination aus beidem. Der Aktienmarkt ist ein von Menschen gemachtes komplexes System. Dagegen ist das Wetter in allen seinen Erscheinungsformen ein natürliches komplexes System. Seine exakte Vorhersage ist unmöglich. Doch selbst wenn exakte Vorhersagen möglich wären und die Wetterdienste der aller Staaten perfekt funktionierende Prognosemodelle hätten, würde das Wetter trotzdem machen, was das Wetter macht. Dem Wetter ist es gleichgültig, ob eine Vorhersage richtig oder falsch ist. Es spielt nicht mit, sondern geht seine eigenen Wege. Wer sich anpassen muss, ist der Mensch! Er muss ein adaptives Verhalten an den Tag legen, nicht das Wetter.

 

Die Entwicklung von Komplexität als Theorie einer formalen Wissenschaft begann mit Beginn der 60-ger Jahre, als mehr und mehr Wissenschaftler Zugang zu Großrechnern mit hoher Rechenleistung hatten. Solch ein Wissenschaftler war der Mathematiker Edward Lorenz, der mit numerischen Wettervorhersagemodellen experimentierte. Er entdeckte etwas, was als „Schmetterlingseffekt“ bekannt wurde und gerne fehlgedeutet wird. Ein Flügelschlag eines Schmetterlings über Alaska kann keinen Wirbelsturm über Florida auslösen, wohl aber kann eine extrem geringfüge Änderung oder ungenaue Beobachtung in einem Anfangsfeld zu völlig verschiedenen Vorhersagen führen. Es ist nicht der Mensch als Akteur, der das Wetter macht. Es ist das Wetter, das über Feedback oder Rückkopplungen sich immer wieder selbst organisiert und auf uns Menschen den Eindruck eines chaotischen Systems macht.

 

Zur Komplexität von Kapitalmärkten und Finanzmärkten

 

Wer in diese Thematik, die ohne den Einfluss der Politik schon komplex genug ist, einen Einblick gewinnen will, dem empfehle ich das Buch „Der Weg ins Verderben – Wie die Eliten die nächste Krise vorbereiten und wie Sie sich davor schützen können“ von James Rickards. Er ist Bestseller Autor von der New York Times und dem Manager Magazin.

 

Das Buch ist wahrhaft ein Hammer, ein schwerer Hammer, der Erkenntnisse ins Gehirn einprägt, die eine nachhaltige Wirkung erzeugen. Rickards ist einer aus der „Finanzelite“ und legt mutig und schonungslos die Schwächen der Ökonomik offen: „Die meisten Ökonomen sind keine Wissenschaftler. Ökonomen verhalten sich wie Politiker, Priester, Dogmatiker oder Demagogen. Sie ignorieren Tatsachen, die nicht zu ihren Paradigmen passen.“ Seit 70 Jahren herrsche „intellektueller Stillstand“. Immer noch arbeiteten sie stur mit primitiven „ungeeigneten Gleichgewichtsmodellen“. Sie halten an fehlerhaften Paradigmen fest und ignorieren penetrant alles Wissen von „Verhaltenspsychologie, Komplexitätstheorie und kausaler Interferenz“.

 

James Rickards präsentiert keine leichte Lektüre. Man muss sich hineinarbeiten, wird aber dann belohnt mit Einblicken und Erkenntnissen und insbesondere der Einsicht, dass „komplexe Systeme sich völlig anders verhalten als Gleichgewichtssysteme“, denn wer fehlerhafte Daten in fehlerhafte Modelle einspeist, erhält fehlerhafte Ergebnisse. Alles was er schreibt, ist direkt erlebtes Wissen aus intimer Kenntnis des Wechselspiels zwischen Staat, Finanzwesen und Wirtschaft. In Kapitel 1 „Dies ist das Ende“ sind zwei Sätze besonders wichtig: „Die globalen Eliten haben dem Bargeld den Krieg erklärt, um das Entstehen alternativer Märkte zu unterdrücken“ und „Die Sparer müssen in ein komplett digitales System gezwungen werden, bevor negative Zinsen kommen werden. Dann wird Ihr Geld Ihnen wie ein Juwel in einer Glasvitrine bei Cartier erscheinen: Sie können es sehen, aber nicht anfassen“.

 

In dem Kapitel „Eine Währung, eine Welt, eine Ordnung“ legt Rickards minutiös dar, dass „ein Top-down-Herrschaftsprozess gar nicht nötig sei, um die Welt über Geld zu regieren – der tatsächliche Prozess ist viel subtiler“. Fazit? „Die Fusion von globalem Datenaustausch, globaler Durchsetzung von Steuergesetzen und globaler Besteuerung von Bruttoeinkünften versetzt entwickelte Wirtschaftsmächte in die Lage, die maximalen Mengen an Wohlstand aus den produktiven Sektoren zu extrahieren, um damit unproduktive Eliten zu versorgen. Das geht so lange gut, bis das gesellschaftliche Gefüge zusammenbricht – das übliche Schicksal von Zivilisationen, die eine späte Stufe parasitären Prälatentums erreichen“. Das Problem sind die „Eliten“, die in „Blasen“ leben fern der Realität. Die künftige „Weltordnung“ werde den gesamten Globus und all seine Zivilisationen zugleich erfassen.

 

Das Faszinierende an dem Buch sind immer wieder die historischen Rückblicke und die bestechenden Analysen der Vorgänge. „Weltordnungen“ hat es schon immer gegeben, denn die „Alternative zur Ordnung ist das Chaos“. Dennoch sind alle Ordnungen und „Reiche“ immer wieder zerfallen. Heute gehe der Trend beharrlich in Richtung „mehr Staatsmacht, höhere Steuern, weniger Freiheit“. Das Werkzeug nennt sich „Piecemeal Social Engineering“! Wir werden stückchenweise der Freiheit beraubt und merken es kaum. Komplexe Dynamiken seien so alt wie die Menschheit, doch statt sie sorgfältig zu analysieren, gehen die „Eliten“ faul den bequemsten Weg und operieren mit „veralteten Gleichgewichtsmodellen“. Die Beobachtungen von Konrad Lorenz im Jahr 1963, dass Vorhersagen in nichtlinearen Systemen wie dem Wetter wegen winziger Veränderungen im Ausgangszustand grundsätzlich völlig unmöglich sind, werden schlichtweg ignoriert. „Schmetterlingseffekte“ gibt es überall, auch in gesellschaftspolitischen Sphären.

 

Erleuchtend und aufschlussreich sind die Kapitel „Vorbeben 1998“, „Vorbeben 2008“ und „Erdbeben 2018“. In diesen werden die Hintergründe der Finanzkrisen mit den vielfältigen „Blasen“ diskutiert und gezeigt, dass „Gelddrucken“ keine Lösung ist. Die Welt ist inzwischen „ein Minenfeld von faulen Krediten, das nur darauf wartet, in die Luft zu gehen“. Eine bösartige Bedrohung sei die Deflation. Obwohl die Haushaltsdefizite sinken, steigen die Schuldenquoten immer weiter, weil das nominale Wachstum so gering ist. Verschuldete Gesellschaften können nicht mit „neuem Geld“ saniert werden und scheitern, so dass 2018 mit einem Kollaps des Systems zu rechnen ist. Dennoch werde es zu einem „Freudenfeuer der Eliten“ kommen: „Sie regieren die Welt“. Doch der „Triumph der Globalisierung über den Nationalismus beflügelt heute neu erwachende nationalistische Strömungen“. Unter Donald Trump überdenken die USA ihre nationalen Interessen. Beendet das explosionsartige Wachstum der Verschuldung den Aufstieg der „globalisierten Eliten“?

 

Das spannendste Kapitel heißt „Kapitalismus, Faschismus und Demokratie“ und beruht auf einer historischen Analyse von Joseph Schumpeter. Er argumentiert induktiv und gibt der Realität den Vorzug vor Abstraktionen. Für Schumpeter war Sozialismus keine Diktatur des Proletariats, vielmehr ein vom Staat gesteuertes Wirtschaftssystem, das von „Eliten“ betrieben wurde, die er „Planer“ nannte. Profiteure kommunistischer wie sozialistischer Systeme seien die „Planer und die Arbeiter“ Der Verlierer sei die „Mittelklasse“. Nicht ohne Grund warne eine McKinsey-Studie von 2016: „Heute läuft die jüngere Generation Gefahr, am Ende ärmer dazustehen als ihre Eltern“. Abschnitte wie „Die neuen Prätorianer“ und „Der neue Faschismus“ sollte die geistige Mittelschicht, das klassische Bildungsbürgertum, lesen, um die verschlungenen Wege der Politik besser zu verstehen, die düsteren Prognosen noch abzuwenden oder wenigstens abzumildern. „Der Staat darf nicht der einzige Mediator menschlichen Handelns sein“.

 

Der Komplexität entfliehen auch keine „Klimamodelle“

 

Mich hat das Buch klüger gemacht und aufgeschreckt. Es ist ein massiver Vorwurf an die Ökonomen: „Seit 70 Jahren herrscht intellektueller Stillstand“. Da kommt der Gedanke auf, ob es nicht in anderen Wissenschaftszweigen ähnlich ist. Auch bei den numerischen Wettervorhersagen ist seit Edward Lorenz kein wesentlicher Fortschritt zu erkennen, sind exakte Vorhersagen ein Wunschtraum. Was man beim Wetter nicht kann, versucht man mit Klimavorhersagen zu umgehen. Doch diese sind keinen Deut besser, sondern eher schlimmer, weil sie so weit in die Zukunft weisen, um überprüfbar zu sein, liegt diese doch jenseits der normalen Lebenserwartung von jetzt 40 bis 50-jährigen.

 

Geht man bei den Wettervorhersagen noch von gemessenen Wetterdaten und realen Luftdruck- und Strömungsfeldern, so ist das „Treibhausmodell“ der „Klimaexperten“ wie „Klimaplaner“ auch ein „Gleichgewichtsmodell“, das von der verrücktesten Annahme ausgeht, die man sich ausdenken kann. Man geht von einem „Strahlungsgleichgewicht“ zwischen Sonne und Erde aus. Eine absurdere Annahme kann man nicht machen, als die elektromagnetische Strahlung von Sonne und Erde „gleich“ zu setzen.

 

Ein Strahlungsgleichgewicht wäre theoretisch dann und nur dann möglich, wenn beide Körper, die sich Energie zu strahlen, physikalisch „schwarz“ sind und die gleiche Kelvin-Temperatur haben. Diese primitivste aller Annahmen muss man machen, um die extreme Komplexität im Sonnensystem zu reduzieren und einen Schuldigen für den seit Urzeiten stattfindenden „Klimawandel“ herauszudestillieren. Dieser Alleinschuldige sei das CO2, das Kohlenstoffdioxid-Molekül. CO2 wird ganz ohne Beweis zum „Klimakiller“ verurteilt und wir Menschen zu „Klimasündern“ gemacht, denn wir haben ja das „Klima“ gemacht, indem wir es als Kunstgröße definiert und vom Wetter abgeleitet haben.

 

Mit den Klimamodellen ist es noch weitaus schlechter bestellt wie mit Milton Friedmans Gleichgewichtsmodell zwischen Geldmenge und Wachstum. James Rickards ist milde mit seinem Urteil, dass „Friedmans Theorie zwar nützlich für Gedankenexperimente, aber in der realen Welt völlig nutzlos“ sei. Mit den Klimamodellen wird eine prognostizierbare Scheinwelt konstruiert, die mit der realen Wetterwelt absolut nichts zu tun hat. Die Politik hat sich diesen Schuh angezogen, um uns in die Traumwelt eines irdischen Paradieses einer Welt zu führen, in der „globale Klimagerechtigkeit“ herrscht und auch den Wunsch nach „sozialer Gerechtigkeit“ verwirklicht.

 

Oppenheim, den 2. Mai 2017

Wolfgang Thüne

 

 

 

 

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62 Kommentare

  1. (Es gibt bei dem Beitrag, auf den ich eigentlich antworten will, keinen Knopf zum antworten. Daher hänge ich die hier oben an)

    besso keks schrieb:

    Verstehe ich nicht!
    Gehrlich kritisiert die Annahme eines Strahlungsgleichgewichtes TOA und zeigt über die Abschätzung der Wärmekapazität der Erde, daß enorme Mengen an Energie notwendig sind diese zu erwärmen.
    Diese Energie würde nicht wieder abgestrahlt.
    Der Energieerhaltungssatz ist also natürlich auch bei einem Strahlungsungleichgewicht erfüllt.

    Das ist eigentlich ein weiterer Punkt gegen Thünes Aussage. Wie Sie richtig anmerken, würde ein Ungleichgewicht zu einer Erwärmung (wenn weniger abgestrahlt als eingestrahlt wird) bzw. Abkühlung (wenn weniger eingestrahlt als abgestrahlt wird) führen.

    • Das weiß der Thüne wohl selber nicht, was aber nicht an mangelndem Denkvermögen liegt, sondern nur an der Komplexität von Finanzmärkten.

    • Thüne sagt:
      „das von der verrücktesten Annahme ausgeht, die man sich ausdenken kann. Man geht von einem „Strahlungsgleichgewicht“ zwischen Sonne und Erde aus.“

      Thüne hat da sicher recht: die Erde strahlt ganz gewiß nicht soviel zur Sonne zurück wie sie von ihr erhält.
      Ob nun die Erde alleine für sich in einem Strahlungsgleichgewicht ist können wir nicht wissen, da die Masse der Erde im Verhältnis zur zu-/abgeführten Energie sehr groß ist und eventuelle Temperatureffekte erst nach sehr sehr langen Zeiträumen gemessen werden könnten (Gehrlich/Täuschner).

      Und damit ist eigentlich das allen Bilanzbetrachtungen zu Grunde gelegte „Strahlungsgleichgewicht“ ad absurdum geführt.

      So verstehe ich Herrn Thünes Aussage.

      • Schließt man wie Thüne ein Strahlungsgleichgewicht aus (weil absurd), dann bleiben hinsichtlich Temperaturentwicklung der Erde nur die drei Möglichkeiten:
        A. wird wärmer
        B. weiß nicht
        C. wird kälter
        Mit A bestätigt man die Klimaalarmisten. Mit B auch, keine Ahung zu haben ist kein gutes Gegenargument. Bleibt nur noch C, Abkühlung. Dazu sollte dann aber schon ein bisschen mehr kommen als nur eine leere Behauptung wie „CO2 kühlt“.
        Von „zur Sonne zurückstrahlen“ ist noch nicht mal bei Thüne die Rede. Die „große Masse“ und daraus resultierende Messprobleme haben hier bei der BERECHNUNG des Strahlungsgleichgewichts nichts zu suchen.

        • Zu Bestätigung der richtigkeit einer Berechnung muss diese verifiziert werden. Dazu müssen SIe messen!!!
          Haben sie noch immer nicht verstanden P.Paula, sonst können sie mit Ihren Wurzelfunktionen und zahlen parametern alles nur erdenkliche berechnen. Ohne das zu prüfen das es mit der Natur übereinstimmt geht es nicht!
          Und das CO2 Strahlung aufhält, also diese zum Erdboden ersteinmal nicht durchlässt und auch damit kühlt, können Sie ja nicht bestreiten!

        • „Schließt man wie Thüne ein Strahlungsgleichgewicht aus (weil absurd), dann bleiben hinsichtlich Temperaturentwicklung der Erde nur die drei Möglichkeiten:
          A. wird wärmer
          B. weiß nicht
          C. wird kälter
          Mit A bestätigt man die Klimaalarmisten.“

          Wieso???
          Mittelalterliche Warmzeit…

          „B. weiß nicht“

          Realistisch!

          „C. wird kälter“

          Könnte sein

          „Dazu sollte dann aber schon ein bisschen mehr kommen als nur eine leere Behauptung wie „CO2 kühlt“.“

          Wieso?
          Der Kühleffekt von CO2 dürfte von anderen Einflußfaktoren bei Weitem überwogen werden.

          „Von „zur Sonne zurückstrahlen“ ist noch nicht mal bei Thüne die Rede.“

          Doch! Er spricht von einem nicht vorhandenen Strahlungsgleichgewicht zwischen Sonne und Erde.

          „Die „große Masse“ und daraus resultierende Messprobleme haben hier bei der BERECHNUNG des Strahlungsgleichgewichts nichts zu suchen.“

          Da gibt es praktisch nichts zu „berechnen“:
          -Die Sonneneinstrahlung TOA kann einfach gemessen werden
          -das Albedo zu „berechnen“ dürfte unmöglich sein.
          -Eine Messung des Albedos ist immer nur eine örtliche Augenblicksmessung, genauso wie die
          -Messung der am Boden ankommenden Solarstrahlung orts- und augenblickabhängig ist

          Alle Berechnungen in diesem Zusammenhang gehen von physikalisch sinnlosen bzw. mit dem breiten Daumen geschätzten Größen (Weltdurchschnittstemperatur, Durchschnittsabsorptionsfaktor, Durchschnittsalbedo, Durchschnittsreflektion an der Oberfläche, …) aus.

          Da kann man genauso gut auch die Zusatzzahl für nächste Woche „berechnen“.

          Ich weiß also beim besten Willen nicht, wofür so eine „Berechnung“ sinnvoll wäre.

          • Ich weiß also beim besten Willen nicht, wofür so eine „Berechnung“ sinnvoll wäre.

            … haben die Klima–Alarmisten nötig, um den natürlichen Treibhauseffekt rein rechnerisch zu beweisen:-)

      • Wolfgang Thüne und ‚Die Zeit‘ haben Recht und die Universitäten lügen. Es gibt kein Strahlungsgleichgewicht, hier ist der unumstößliche Beweis:

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    • Noch ein Knaller aus obigem Zeit-Artikel, auf Seite 2:

      sagt Schellnhuber, doch es gebe einen langfristigen Aufwärtstrend. Dieser resultiere aus fundamentaler Strahlungsphysik: „Die aus der Verbrennung von Kohle, Öl und Gas entweichenden Treibhausgase hemmen die Entsorgung der Sonnenenergie ins Weltall und heizen dadurch die Erde immer mehr auf. Denn unser Planet importiert mehr Energie als er exportiert.“

      Bei einem derart identischen Physikverständnis können Thüne und Schellenhuber doch nur ein- und dieselbe Person sein. Die Frage ist, welcher von beiden trägt eine Maske?

  2. So ganz nebenbei werden unter
    https://de.wikipedia.org/wiki/Strahlungsaustausch
    die gröbsten Klimaskeptiker-Irrtümer (TE im Widerspruch zu Clausius, Erde kein schwarzer Körper u. ä.) widerlegt. Schulkenntnisse in Mathe & Physik sollten reichen, das zu verstehen. Von Soziologen und Politikwissenschaftlern wie diesem W. Thüne ist das aber nicht unbedingt zu erwarten.

    • Der Wiki-Artikel ist für Blödis, die jeden Müll glauben der über Zeitung und Ökoreichsfernsehen transportiert wird.

    • @P Paula
      Es gibt keine Gleichgewicht…nur das Ungleiche wird dem Zusammenspiel von Raum, der Zeit, der Energie und der Masse gerecht.
      Die Zeit ist der Taktgeber…die Energie entsteht aus der Masse heraus und zusammen mit der Zeit verändert sie den Raum.
      Es ist also ein ständiges Ungleichgewicht vorhanden..ein Ungleichgewicht sorgt nämlich für Bewegung im Gegensatz zum Gleichgewicht. Und das Universum und damit auch unsere Erde und unser Leben kennt NUR das UNGLEICHE…weil alles immer und überall in Bewegung ist.
      Gleichgewicht, Gleichmacherei….all dies steht für Stillstand…und wo etwas kennt weder das Unviversum noch die Evolution noch das Leben.
      Oder anders ausgedrückt…wäre das Leben im ständigen Gleichgewicht würde es uns Menschen, Fortschritt, Innovationen nicht geben, weil es die Evolution nicht geben würde. Man kann auch sagen….das Ungleichgewicht sorgt erst für unsere Artenvielfalt hingegen das Gleichgewicht nur die Einfalt kennt weil das Gleichgewicht im Zustand verharrt.

  3. Es gibt kein Gleichgewicht…die Zeit verändert den Raum und sorgt damit ständig für ein Ungleichgewicht….das Ungleichgewicht ist die Triebfeder des Leben…die Evolution wäre ohne das Ungleichgewicht der Umgebung (Raumes) der durch die Zeit sich ständig ändert unmöglich.

  4. Ein Strahlungsgleichgewicht wäre theoretisch dann und nur dann möglich, wenn beide Körper, die sich Energie zu strahlen, physikalisch „schwarz“ sind und die gleiche Kelvin-Temperatur haben. Diese primitivste aller Annahmen muss man machen, um die extreme Komplexität im Sonnensystem zu reduzieren und einen Schuldigen für den seit Urzeiten stattfindenden „Klimawandel“ herauszudestillieren.

    Unsinn in Kommentaren ist ja ok, aber anscheinend kann hier auch jeder Ahnungslose (wer ist Wolfgang Thüne?) haarsträubenden Unsinn in Artikeln schreiben.

    • Wie so Manche Unsinn schreiben können in „SirtL Staatsexamen“. Strahlungsgleichgewicht in einem nicht eigeschwungenen System ist eben nicht anwendbar. Und nciht eingeschwungen ist die Atmosphäre ja. Gibts mal Hochs und auch gar Tiefs, eingeschwungen ist das nicht.

    • Ich bin überzeugt, Sie sind der Ahnungslose.
      Zu jung, oder zu dumm um Thüne zu kennen.

      Oder täusche ich mich?

      • „Lesen Sie mehr auf: https://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Klimawandel-oder-Klimaluege-8169984.html:
        Mit einer fast 100 %igen Wahrscheinlichkeit rechnet der IPCC mit vermehrten und längeren Hitzewellen und Starkniederschlägen, sollte die Menschheit ihre Emissionen nicht rapide verringern.“

        Gestern brachte das ZDF in den 22 Uhr -Nachrichten einen Beitrag, der die Frostschäden im April als eine Folge des Klimawandels – zu warmer März – darstellte. Dem möchte ich widersprechen: Frostschäden gibt es nur, wenn es zu kalt ist.

        • „Frostschäden gibt es nur, wenn es zu kalt ist.“

          Das glauben Sie.
          Das war aber nur mal so.
          Künftig ist es eben anders…


        • Gestern brachte das ZDF in den 22 Uhr -Nachrichten einen Beitrag, der die Frostschäden im April als eine Folge des Klimawandels – zu warmer März – darstellte. Dem möchte ich widersprechen: Frostschäden gibt es nur, wenn es zu kalt ist.

          In der Darstellung fehlt etwas. Laut ZDF hatte der zu warme März hat die Blühte der Pflanzen so weit vorangetrieben, dass der Frost im April sie schädigen konnte. Wäre die Blühte nicht so weit vorangeschritten, hätte der Frost sie nicht schädigen können … Man sollte den Widerspruch also ergänzen: „Frostschäden gibt es nur, wenn es zu kalt ist und es etwas zu schädigen gibt“.

          • Die Darstellung der Klimaerwärmung in den Medien verführt die Menschen zur Sorglosigkeit. Z. B. berichtete das ZDF vor Ostern über zu wenig Schnee in den Alpen. Das mag zum Zeitpunkt des Berichts richtig gewesen sein. Auf einer Fahrt am 28. April in die Alpen waren die Berge weiß und Schneeglätte auf der Straße. Ich habe – mit meinen Sommerreifen – Glück gehabt.

          • Marvin Müller, die wärmeren Tage im März sind keine Folge des Klimawandels. So intelligent sollten sie sein, das zu wissen.

      • So einen XXXXXXsinn habe ich noch nicht gelesen.
        Tatsache ist, dass Ihr, nicht vorhandener, anthropogener Klimawandel durch CO2 zu enormen Erntezuwächsen geführt hat. Selbst Ihr IPCC bestätigt, dass es keine Zunahme an Wetterereignissen gibt, die zum Verhungern der Weltbevölkerung führen, oder die Landwirte verarmen lassen. Auch wird es einen Mangel an fossilen Energieträgern, in ferner Zukunft, nicht geben. Es wird dazu kommen, dass diese immer billiger werden.

        Wenn die Entwicklung, nicht in Deutschland, aber im kleinen Rest der Welt so weiter geht, werden uns sehr preisgünstige Energieerzeugungen das Leben leichter machen.

        So einem hochintelligenten Menschen, wie Sie das sind, wird das natürlich nicht entgangen sein.

        Sind Sie, mein Herr, einfach ein schlechter, boshafter Mensch, der durch Befürwortung fieser Machenschaften zum Untergang der deutsch/europäischen Lebensart aktiv beitragen will? So wie Sie sich artikulieren, ja.

      • Hab den Artikel gelesen – war ja kurz genug…

        Interessant lediglich die von Naivität und Unwissenheit geprägten „Leserbriefe“

      • Der Hinweis mit dem Aluhut war wohl nicht deutlich genug. Deshalb hier zitiert die interessante Stelle (leserkommentar 2):

        Die Art und Weise, wie EIKE mittlerweile seine Ansichten präsentiert, hat mit einer Diskussion auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse aber schon lange nichts mehr zu tun. TopAgrar, lasst besser die Finger von solchen unseriösen Quellen, die nur zur Folge haben, dass ernstzunehmende Kritiker der IPCC-Position mit diesen Postfaktikern in einen Topf geworfen und als „Klimaskeptiker“ diskreditiert werden.

        • Es ist schon erstaunlich mit welcher einfachen Gleichung Meteorologen/Klimaforscher in
          http://www.sotere.uni-osnabrueck.de/Lehre/skript/atmo-master.pdf
          , dort auf Seite 124 und davor versuchen die, von Ihnen so beschriebenen Komplexen Zusammenhänge zur Bodentemperatur zu berechnen:

          , g = Ground, eff = effektiv(Temperatur aus Sonneneinstrahlung unter berücksichtigung Albedo)

          Dabei erreicht der Boden in der Wüste und auch hier in unseren Breiten ja nach Beschaffenheit, also als Schwarzer Strahler wirkend(Asphalt) so an die 60°C
          Und das alleine durch direkte Sonnenstrahlung also aus der Sonne nahen Infrarot bei λ 800 bis 1000 µm
          Nix aus Gegenstrahlung! Sonst müsste ja die Luft über beispielsweise Gras bewachsener Fläche auch die 60°C so haben.
          Beobachten die denn ihre Umwelt nicht?

          • In obiger Gleichung haben die das sigma im Nenner vergessen. Ist wohl ein Druckfehler, denn das Ergebnis 253 K stimmt dann wieder. Übrigens geht es bei diesem Rechenmodell um das Strahlungsgleichgewicht an der Oberkante der Atmosphäre. Dort wächst kein Gras.

          • Lesen Sie also mal das „atmo-master.pdf“
            dort finden sie dann auch Gleichung 5.81 ohne Sigma
            aus deren Vorstellung von physikalischen Zusammenhänge

          • Ich weiß nicht, was mit der Gleichung 5.81 sein soll. Ich bin noch beim Kapitel „5.2 Strahlungstransport als 0D-Modell“. Das ist ja offensichtlich schon kompliziert genug, wenn hier noch über Treibhauseffekt ja/nein gestritten wird. Erst sollte das Fundament gelegt werden, bevor man irgendwelche Mauern hochzieht.

          • Ja genau P.Paula und das Fundament ist noch nicht da! Für also Temperaturen aus der Strahlungsgleichung zu berechnen.
            Messen geht ja schon: siehe Eier braten 🙂

          • @Neulen, Holger
            Ihnen ist aber schon klar, dass man mit der Gleichung 5.81 nicht die aktuelle Temperatur an jedem beliebigen Ort berechnen kann. In dem betreffenden Kapitel geht es immer noch ausschließlich um Strahlung, siehe pdf-Seite 125:

            5.3 Energietransport als 1D-Modell
            Bisher haben wir als einzige Energieform Strahlung betrachtet. Das ist sicherlich auch gerechtfertigt,
            da die Sonne als einzige nennenswerte Quelle Energie nur in Form von Strahlung
            bereit stellen kann. Eine einfache Erweiterung unseres 0D-Modells ber¨ucksichtigt daher den
            Strahlungstransport in der Atmosph¨are, wobei an der Oberkante der Atmosph¨are wieder die
            im 0D-Modell verwendete Randbedingung erf¨ullt sein muss.

            Aufwärtsbewegung von Luftpaketen usw. kommt erst später.

          • Mir ist das schon klar, dass man damit nicht die Temperatur an jeden beliebigen Ort berechnen kann, habe ich auch nicht behauptet! Und auch nichteinmal als Mittelwert.
            Schön, dass Sie das erkennen.

          • Weiter oben auf pdf-Seite 127 steht

            Für astrophysikalische Anwendungen ist dies sicherlich zu grob gemittelt, dort wird das Rosseland Mittel verwendet[..] Da wir uns jedoch nur für das Prinzip und nicht für exakte Werte innerhalb von (Stern)Atmosphären interessieren, seien diese Spezialitäten hier nicht betrachtet.

            Also wird ein Mittelwert für das 1D-Modell berechnet – kein Problem.

          • Noch was:
            Das atmo-master.pdf ist ein Vorlesungsskript, das inhaltlich dem Stand der Wissenschaft entspricht, also internationaler Standard ist. Der einzig sinnvolle Umgang damit ist, zu versuchen möglichst viel davon zu verstehen. Der Versuch, auf Basis irgendwelcher absurden Theorien von Scharlatanen und Ahnungslosen (dort sehe ich die Thünes, Kramms usw.) hier Fehler zu finden, noch dazu bei den Grundlagen, ist von vornherein zum Scheitern verurteilt.
            Mit Klima-Alarmismus hat das grundsätzlich überhaupt nichts zu tun. Es kann aber nicht verhindert werden, dass wiederum andere Scharlatane (m. E. Schellenhuber & Co.) damit Missbrauch treiben.
            Dieses Problem wird aber am Ende der Arbeit auch behandelt und so heißt es etwa auf pdf-Seite 216

            Allerdings bedeutet diese Wahrscheinlichkeitsaussage noch nicht, dass auch ein kausaler
            Zusammenhang zwischen der Änderung in der Konzentration der TWS und der Änderung in der Bodentemperatur vorliegt.

            Anm.: TWS steht für treibhauswirksame Spurengase.

          • Die 113°C so ausserhalb der Atmospähre dort auf einem Schwarzen Strahler, von der Sonne angestrahlt, die lass ich mir gefallen.

            Alles andere ist Kaffeesatz!

            Und auch klar die Atmosphäre hält die Erde kühl!

          • Im atmo-master.pdf steht nichts von 113°C drin.
            Nochmal:
            Mathe und Physik können nichts dafür, dass sie von Scharlatanen (Politker, Pseudowissenschaftler, böse/dumme Ökos usw.) dazu missbraucht werden, der armen Alleinerziehenden ihr letztes Geld wegzunehmen, um damit Sonnen- und Wind-Barone reich zu beschenken.

          • 113°C bekommt man wenn man auf die Solarkonstante das Stefan-Boltzmann Gesetz anwendet. Das braucht auch nciht im Atmo-Master.pdf steh’n. Ist nur das Anwenden des dort Gedachten.
            Das man ja prinzipiell auch so verwenden darf!

          • Ja, schön dass das

            Dieses Problem wird aber am Ende der Arbeit auch behandelt und so heißt es etwa auf pdf-Seite 216


            Allerdings bedeutet diese Wahrscheinlichkeitsaussage noch nicht, dass auch ein kausaler
            Zusammenhang zwischen der Änderung in der Konzentration der TWS und der Änderung in der Bodentemperatur vorliegt.

            Anm.: TWS steht für treibhauswirksame Spurengase.

            da steht,
            nur tun es wohl die meisten gar nicht lesen! und auch nicht verstehen.

          • Liebe(r) P. Paula,

            das, was in dem von Ihnen so empfohlenen atmo-master zum Thema Wolken steht, ist leider gar nicht auf der Höhe der heutigen wissenschaftlichen Erkenntnisse. Das ist reines Geschwurbel, um sich nicht festzulegeen. Dabei ist der Effekt des Wasserdamps einschliesslich des Kondensats (Wolken, Eiswolken) um mindestens den Faktor 100 höher als der aller übrigen sogenannten Treibhausgase. Mit solchen Dingen wollen Sie jemdanden wie Kramm beeindrucken?

            Mfg

          • @Neulen, Holger
            Das ist falsch. Richtig ist, s. auch S. 123:
            „Für die mittlere Albedo der Erde nehmen wir A = 0.3 an. Damit ergibt sich für ihre Effektivtemperatur
            Teff,0D = ca. 253 K“

            @Fred F. Mueller
            Ich bin immer noch beim 0D-Modell mit seinem Treibhauseffekt von 33 K. Wolken kommen in diesem Modell noch gar nicht vor. Ich bin aber davon überzeugt, dass auch die Berechnungen zu den Wolken, genauso wie die zum 33-K-Treibhauseffekt im Rahmen der stets genannten Einschänkungen (Vereinfachungen) auch immer korrekt sind. Die Mathematik dahinter ist kein Geschwurbel, sondern u. a. auch die Basis der Technik um uns herum. So ganz verkehrt kann das also nicht sein. Bloß gut, dass Thüne, Kramm & Co. nur dummes Zeug schreiben und nicht etwa Flugzeuge konstruieren.

          • Zu


            22:1514. Mai 2017
            P Paula

            @Neulen, Holger
            Das ist falsch. Richtig ist, s. auch S. 123:
            „Für die mittlere Albedo der Erde nehmen wir A = 0.3 an. Damit ergibt sich für ihre Effektivtemperatur
            Teff,0D = ca. 253 K“

            Sehr geehrter P.Paula,
            die Rechnungen sind ja korrekt, also mathematisch richtig. Doch ob ebengenau diese Berechnungen also letztlich die Formeln die Realität abbilden, das ist hier die Frage!
            Und die haben Sie ja selbst bereits beantwortet. Sie können damit nicht die Temperatur am Erdboden berechnen. Und auch nicht im Mittel.

            Zu ALBEDO.
            Welche Albedo herrscht denn in der Wüste wo Sie Eier backen, und welche herrscht so an den Pole?
            Um Sie also auf die Abweichungen von dem dort aufgeführten Mittelwert von 0,3 einmal aufmerksam zu machen mit welcher Fehlerhaftigkeit die Berechnungen dort verbunden sind.

            Noch dazu alleine schon die Annahme, dass die Strahlungsintensität sich im Mittel auf der Erde mit 342W/qm „verteilt“ bezeugen ja wohl schon die unterschiedlichen Klimazonen, dass eben dies der Realität so nicht entspricht, also die Modellrechnung so nicht vorgenommen werden darf.

            Nichtmal für ’nen Mittelwert!
            Weil die Annahmen so falsch, also nicht korrekt sind.

            Die Atmosphäre, also darin Wasserdampf und Wolken : und auch CO2: bewahrt die Erde vor zu hoher Sonneneinstrahlung, also hält die Erde kühler als eben ohne diese Gase.

          • Im Weiteren ist nicht erklärt, woher die Energie für die der Sonneneinstrahlung gleichgerichtete Strahlung(unterer Halbraum Abbildung 5.10 Seite 123 atmo-master.pdf) kommen soll, wenn die der Sonneneinstrahlung gegengerichtete Strahlung aus Energieerhaltungssatz eben der Sonneneinstrahlung Energie entsprechen soll.
            Zumal die Summe des Langwelligen INFRAROT bei weitem nicht die Summe der Wärmeeinstrahlung aus der Sonne erreicht(atmo-master.pdf Seite 115, Abbildung 5.8 gegenüber Sirtl-Staatsexamen.pdf: Seite 14, Abbildung 2.10(Erdstrahlung Max 4 W/qm µm)).

          • @Neulen, Holger
            Zu den Themen Mittelwert und das Kleine 1×1 möchte ich mich hier nicht äußern.
            Die Abb. 5.10 ist mir zu krakelig und geht schon einen Schritt weiter (1D-Modell). Da will ich jetzt keine vermeintlichen Fehler suchen.
            Zu Abbildung 5.8 (und 2.10 Sirtl):
            Bei Abb. 5.8 steht kaum lesbar „normalized“ dran. Da frage ich mich, wie Sie daraus irgendeine Summe berechnen wollen!? Ich verstehe das Problem nicht.

          • Es geht in 5.8 um das Maximum der Strahlungslintensität.
            beim 255K Strahler ist es 4 W/qm µm (zeigt das Bild in Sirtl)
            beim 6000 K(auch in SirtL Abbildung 2.6) liegt es bei 2200.
            Also die Strahlungsleistung also Intensität des terristrischen Strahlung ist verschwinden gering gegenüber dieser aus der Sonne.
            Und die Summe ist das Integral ebendieser Kurve, wie war das mit kleinem 1 mal 1, was haben Sie für Basics! Ausserordentlich enorm!

        • Leserbriefe dieser Art kann jeder Hilfsschüler oder Nordrhein-Westfalenabiturient schreiben.
          Sachbezogene Argumente fehlen zur Gänze.
          So gibt es bis heute keine „wissenschaftliche Erkenntnisse“ zur Bestätigung des angeblichen TE.
          Wohl aber Beweise für Lügen und Betrügereien, ausgeführt durch die AGW-Mafia zu Hauf:
          Manipulation von Temperaturzeitreihen, Manipulation von Meeresspiegeldaten,
          Propagandameldungen zu Klimaentwicklung und deren Auswirkung,
          etc.
          Auch waren sämtliche Prognosen über die Temperaturentwicklung falsch, der 20-jährige Erwärmungsstillstand wird geleugnet usw.

          Die kleine Pappnase, die sich auf TopAgrar mit Dummschwätzpropaganda wichtig macht, will davon offensichtlich nichts wissen;
          ist wohl Praktikant beim PIK, der dort auf Festanstellung hoffen muß weil was Vernüftiges nicht in seinen Kopf gepaßt hat..

    • P.Oaula,
      sie treten hier so großkotzig auf. Deshalb meine Frage, welche Physik/meteorologieausbildung haben sie, um so etwas zu beurteilen.

    • Liebe(r?) P. Paula,

      selten so gelacht. Es ist immer wieder erfrischend zu erfahren, wie sehr es klirren kann, wenn jemand im Glashaus anfängt, mit Steinen zu werfen. Kleiner Tipp: Es gibt im Internet tatsächlich so etwas wie Suchmaschinen. Die sollten Sie mal nutzen und nach Dr. Wolfgang Thüne suchen. Der Mann hat von Meteorologie schon mehr vergessen, als Sie mit Ihrer geistigen Haltung jemals lernen werden.

      Mfg

      • Fred F. Mueller schrieb am 10.5.2017:

        Liebe(r?) P. Paula, selten so gelacht.

        Halten Sie das von P Paula zitierte für korrekt?

        Wenn man sich ansieht, dass Herr Thüne mal so nebenbei den Energieerhaltungssatz ausser Kraft setzt, kann man sich schon fragen, wer denn Herr Thüne eigentlich ist. Wenn man das dann mal weiss, wundert man sich nicht mehr. Aber erst mal muss man es halt wissen.
        Wenn man z.B. wissen will, was ein Mitglied des Fachbeirates zu den physikalischen Aussagen von Herrn Thüne meint: Offener Brief an Herrn Dr. Wolfgang Thüne zu „Statistiken vernebeln zunehmend die Realität“

        • Lieber Hr. Müller,

          bisher habe ich die von Hr. Dr. Thüne aufgeworfene Frage als offenen Streitpunkt unter Physikern eingestuft. Imerhin vertreten solche Standpunkte auch Gerlich/Tscheuschner, Kramm und Chilingar, siehe die von Ihnen zitierte Stellungnahme von Dr. Lüdecke. Aus diesem Streit habe ich mich bisher herausgehalten, weil mir die Zeit und die Motivation fehlten, mich mit diesem speziellen Thema vertieft zu beschäftigen. Die Frage ist ja auch, wie „Gleichgewicht“ zu definieren ist. Es geht hier um dynamische Vorgänge, bei denen sich ständige Veränderungen ergeben, die ziemlich komplex sind, wenn man sich einmal die Mühe macht, die Dinge im Detail zu betrachten. Ein Gleichgewicht kann man daher höchstens als dynamischen Mittelwert über lange Zeiträume annehmen. Wo ich Hr. Thüne zustimme ist vor allem die Aussage, dass vereinfachte Annahmen zum Strahlungsgleichgewicht schnell dazu verleiten können, die „extreme Komplexität im Sonnensystem zu reduzieren und einen Schuldigen für den seit Urzeiten stattfindenden „Klimawandel“ herauszudestillieren.“
          Vor allem hat P. Paula Hr. Dr. Thüne, ohne sich mal über dessen Hintergrund zu informieren, als Ahnungslosen, der haarsträubenden Unsinn in Artikeln schreibe, abqualifiziert. Das ist arrogante Schnöseligkeit und ignoriert völlig, dass Dr. Thüne in seinem Artikel sehr viele wichtige Aspekte korrekt wiedergibt. Ich halte es für falsch, diesen Beitrag in dieser Form zu verdammen. Wenn man – und das konzediere ich gerne als Ihr gutes Recht – mit Hr. Thüne in einem bestimmten Punkt nicht einverstanden ist, dann sollte man das in vernünftiger Form als Widerspruch zu einem bestimmten Punkt anmerken und nicht solche ad Hominem-Attacken reiten wie P.Paula. Gerade der von Ihnen angeführte offene Brief ist ein Beispiel für eine solche, einem Wissenschaftler gut anstehende Form der Auseinandersetzung.
          P. Paula ist dazu das Gegenstück. Und da er hier in letzter Zeit besonders häufig und aggressiv herumtönt, hielt ich es für angebracht, seine Ignoranz hier einmal exemplarisch „aufzuspiessen“.

          Mfg

          • Ich glaube nicht, dass Physiker das hirnrissige Gefasel eines offensichtlich ahnungslosen Fachfremden als „offenen Streitpunkt“ ansehen, Scharlatane ausgenommen.

          • Fred F. Mueller schrieb:


            Lieber Hr. Müller,
            bisher habe ich die von Hr. Dr. Thüne aufgeworfene Frage als offenen Streitpunkt unter Physikern eingestuft. Imerhin vertreten solche Standpunkte auch Gerlich/Tscheuschner, Kramm und Chilingar, siehe die von Ihnen zitierte Stellungnahme von Dr. Lüdecke.

            Ich glaube, da verwechseln Sie etwas. Wenn Sie mal bei Kramm/Gehrlich nachlesen, finden Sie dort sehr wohl die Annahme, dass die der Erde zugeführte Energie gleich der von ihr wieder abgegebenen Energie ist, was dem Energieerhaltungssatz entspricht. Und genau das ist mit dem Strahlungsgleichgewicht gemeint.
            Sie werden mir sicher zustimmen, dass der Energieerhaltungssatz nicht umstritten ist. Genau den stellt aber Herr Thüne mit seiner Äußerung in Frage. (Es kann natürlich auch sein, dass er nicht weiß, was mit dem Strahlungsgleichgewicht gemeint ist. Das macht es aber nicht viel besser …)

            … Ein Gleichgewicht kann man daher höchstens als dynamischen Mittelwert über lange Zeiträume annehmen.

            Herr Thüne schließt das strikt aus. Laut ihm kann es ein Strahlungsgleichgewicht nur geben,wenn „beide Körper die gleiche Temperatur haben“. Das war genau die Aussage, an der P Paula Anstoß nahm …

          • Sie werden mir sicher zustimmen, dass der Energieerhaltungssatz nicht umstritten ist. Genau den stellt aber Herr Thüne mit seiner Äußerung in Frage.

            Da lesen Sie etwas in Dr. Thünes Beitrag hinein, was nicht drin steht.

          • „Ich glaube, da verwechseln Sie etwas. Wenn Sie mal bei Kramm/Gehrlich nachlesen, finden Sie dort sehr wohl die Annahme, dass die der Erde zugeführte Energie gleich der von ihr wieder abgegebenen Energie ist, was dem Energieerhaltungssatz entspricht.“

            Verstehe ich nicht!
            Gehrlich kritisiert die Annahme eines Strahlungsgleichgewichtes TOA und zeigt über die Abschätzung der Wärmekapazität der Erde, daß enorme Mengen an Energie notwendig sind diese zu erwärmen.
            Diese Energie würde nicht wieder abgestrahlt.
            Der Energieerhaltungssatz ist also natürlich auch bei einem Strahlungsungleichgewicht erfüllt.

          • Zu Thieme und Strahlungsgleichgewicht:
            Thieme sagt:
            „Ein Strahlungsgleichgewicht wäre theoretisch dann und nur dann möglich, wenn beide Körper, die sich Energie zu strahlen, physikalisch „schwarz“ sind und die gleiche Kelvin-Temperatur haben.“

            Er spricht also von einem Strahlungsgleichgewicht zwischen Sonne und Erde.
            Und hat mit seiner Äußerung recht.
            Dieses ist nicht gegeben.

            Betrachtet man die Erde alleine, so kann diese Energie über Strahlung empfangen und über Strahlung abgeben.
            Allerdings kann der Erde auch Energie über über das solare und galaktische Magnetfeld zugeführt werden.
            zugeführt werden.
            Bekannter Weise haben sich alle Planeten im Sonnensystem in den letzten 30 Jahren erwärmt.
            Insofern ist die Annahmen, daß
            a) die Erde in einem Strahlungsgleichgewicht mit ihrer Umgebung liegt
            und
            b) die Erde Energie nur von der Sonne erhält
            mit einigen Risiken verbunden…

        • An die Herren P.Paula und Marvin Müller!

          Sie sollten mal überprüfen, ob Sie beide der Deutschen Sprache in Wort und Schrift mächtig sind.

          Bei diesem Artikel von Herrn Dr.Wolfgang Thüne geht es um persönliche Eindrücke nach dem Lesen eines Buches.
          Diese persönlichen Eindrücke sollten einen Einblick geben, was unbemerkt von der Öffentlichkeit gedacht und wie gehandelt wird.
          Wenn Sie von diesen geschilderten Zusammenhängen noch nichts mitbekommen haben, und es Sie auch nicht interessiert, schweigen Sie doch einfach.
          Neue Fässer brauchen Sie zur allgemeinen Belustigung hier nicht öffnen.

          Wenn bei Ihnen der Wunsch besteht die Welt der Unwissenden zu erreichen, schreiben Sie auch ein Buch.Ich persönlich würde es nach dem Erscheinen sofort erwerben!!!

          Mit herzlichem Glückauf

          • Ferdinand Peters schrieb:

            An die Herren P.Paula und Marvin Müller!
            Sie sollten mal überprüfen, ob Sie beide der Deutschen Sprache in Wort und Schrift mächtig sind.

            Eigentlich zeigen unsere Kommentare, dass wir lesen und schreiben können. Wir haben im Artikel eine Aussage gelesen, die wir für kritikwürdig hielten. Und dann haben Sie die Kritik auch noch gelesen, was darauf hindeutet, dass wir auch schreiben können.

            Ich würde die Frage allerdings gerne zurückgeben und fragen, ob Sie die kritisierte Stelle vielleicht überlesen haben?

  5. Wolfgang Thüne sagt:

    „Die Beobachtungen von Konrad Lorenz im Jahr 1963, dass Vorhersagen in nichtlinearen Systemen wie dem Wetter wegen winziger Veränderungen im Ausgangszustand grundsätzlich völlig unmöglich sind, werden schlichtweg ignoriert. „Schmetterlingseffekte“ gibt es überall, auch in gesellschaftspolitischen Sphären. Erleuchtend und aufschlussreich sind die Kapitel „Vorbeben 1998“, „Vorbeben 2008“ und „Erdbeben 2018“.“

    Das ist doch ein Widerspruch. Wenn keine Vorhersagen möglich sind, was soll dann die Vorhersage „Erdbeben 2018“.
    Bei der Diskussion von „Schmetterlingseffekten“ wird immer unterschlagen, dass diese nur bei labilen Zuständen zu großen Auswirkungen führen können. Ein Schmetterling kann nicht bewirken, dass die Dezember-Mitteltemperatur in D plötzlich von 1°C auf 10°C steigt, eine Verdopplung der CO2-Konzentration übrigens auch nicht.

  6. Guten Tag Herr Thüne,

    danke für den Buchtip! Wer mal eine Differentialgleichung angefaßt und, nur ganz aus der Ferne, ein gekoppeltes Systen nichtlinearer DGL gesehen hat (um sowas geht es bei der Atmosphärenphysik), dem fiel die Kinnlade auf den Fußboden bei den Ansagen „unserer“ promovierten Physikerin.

    Aber selbst das beiseite: Das eiserne Schweigen der gut 100.000 Physiker der Landes (viele unangreifbar verbeamtet oder pensioniert!), der wissenschaftlichen Gesellschaften usw. ist mir fast noch rätselhafter als die Jungfrauengeburt Jesu.

    Gruß!

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