Und noch ein grünes Fiasko: Windpark­betreiber könnten bezahlt werden, um aufzu­hören, Energie zu erzeugen

Bild: "The subsidy that flows whatever the weather"

Emily Gosden
Windparkbetreiber könnten dafür bezahlt werden, ihre Windräder in diesem Sommer abzuschalten, überschwemmt doch die Zunahme der Solarpaneele das nationale Netz mit zu viel Energie.


National Grid, der Betreiber des Netzes, gab gestern die Prognose ab, dass die Minimum-Nachfrage aus dem Hochspannungsnetz in diesem Sommer auf ein Rekord-Minimum fallen werde wegen der fortgesetzten Installation von Solarparks und Solarpaneelen auf Dächern.

Da immer mehr Haushalte und Industrien ihren eigenen Strom erzeugen und mehr Solarparks ihre Energie direkt in lokale Netze einspeisen, steht National Grid vor einem signifikanten Rückgang der Strommenge, die aus dem nationalen System entnommen werden muss.

„Mit zurückgehenden Minimal-Nachfragen aus dem Überlandleitungssystem erwarten wir, dass es im kommenden Sommer Zeiten geben wird, zu denen mehr Strom im Netz ist als gebraucht wird“, hieß es im jährlichen Bericht zu den Aussichten für den folgenden Sommer.

Full story (paywalled)
Übersetzt von Chris Frey EIKE

Anmerkung des Übersetzers: Wenn ich das richtig verstehe, heißt das, dass die Windparkbetreiber Geld vom Steuerzahler für den von ihnen erzeugten teuren Strom bekommen – aber auch, wenn sie den Strom NICHT erzeugen!

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1 Kommentar

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Josef Kowatsch

Hallo Chris, du fragst: " Wenn ich das richtig verstehe, heißt das, dass die Windparkbetreiber Geld vom Steuerzahler für den von ihnen erzeugten teuren Strom bekommen – aber auch, wenn sie den Strom NICHT erzeugen!"

Deine fragende Vermutung ist richtig, es gibt dann unterschiedliche Praktiken zur Ermittlung der Bezahlung für das Ausschalten. Die einfachste ist, dass man ein Windrad eines Windparkes weiterlaufen läßt und damit die Nichterzeugung der anderen WKAs berechnen kann. Diese Methode des Abschaltens ist immer noch billiger wie die von den Leitungsbauern wie Tennet, Netze BW und den Grünen favorisierte Methode: Nämlich ein schneller Netzausbau auf Teufel komm raus. Dann zahlen wir Strombezieher zusätzlich den Netzausbau und die Unterhaltung durch ständige Netzgebühren. Der Zappelstrom darf wegen des drohenden Blackouts nicht ins bestehende Versorgungsnetz gelangen. In den neuen angelich notwendigen Leitungen wird er dann irgendwohin geschickt, ins Ausland verschenkt, als Elektrosmog vernichtet oder in den neuen Hochtemperaturleitungen bis 200 C verheizt. Es ist also wesentlich billiger für den Verbraucher, die Windräder abzuschalten und über die EEG-Umlage den nicht erzeugten Strom zu bezahlen, anstatt zustäzlich neue Heizleitungen in die Gegend und über Wohnsiedlungen hinweg zu führen. Vielleicht hat der eine oder andere der EIKE-Leser auch schon mal beobachtet, dass sich die Vögel entgegen der Schulmeinung nicht auf die zappelstromführenden Leitungen setzen. Die haben sich nämlich schon mal die Füsse verbrannt. Tiere lernen eben schneller als die grünen Ideologen und Dummdenker aller Parteien und Kirchen.