Fake News als Mittel im Kampf gegen die Kernenergie

"Sarkophag" KKW Tschernobyl April 2015, Bild Niemann

von Dr. Lutz Niemann

Im November 2016 wurde in Tschernobyl über die Ruine des Reaktors, der schon in ein Betonbauwerk einge-schlossen war (der erste Sarkophag), eine weitere Hülle (der zweite Sarkophag) geschoben. Diese zweite Hülle ist eine gigantische Stahlkonstruktion, die seit 2012 neben dem Reaktorgebäude aufgebaut worden ist und nun an seinen endgültigen Bestimmungsort über den ersten Sarkophag geschoben wurde.
Den Baufortschritt konnte man in den vergangenen Jahren über die dortige Webcam beobachten (hier) [1], im Folgenden einige Bilder aus meiner umfangreichen Sammlung:


Die Maße der Konstruktion 105m hoch, 150m lang, 257m Spannweite, das Gewicht 29 000 t ( = dreifaches Gewicht vom Eiffelturm). Natürlich waren dort sehr viele Menschen beschäftigt. Die Kosten für diesen zweiten Sarkophag betragen schon über 2 Mrd. EURO.

„Sarkophag“ KKW Tschernobyl Juni 2013, Bild Niemann
„Sarkophag“ KKW Tschernobyl September 2014, Bild Niemann

Schon während des Baues gab es Berichte dazu in den Medien, in meiner Tageszeitung DIE WELT am 25.4.2016 mit der Überschrift „Der Tod ist etwas sehr Persönliches“, dabei das Wort Tod hervorgehoben durch Fettdruck und vergrößert. Wie in Berichterstattung zu Tschernobyl üblich, mit den üblichen Schreckenswörtern „verstrahlt, Tod, Todeszone, Gefahr, Krebs“ garniert. Vermutlich wurde auch in vielen anderen Medien in ähnlicher Weise berichtet.

 

Ende November 2016 wurde nun der zweite Sarkophag über den ersten geschoben. Wieder gab es Meldungen in den Medien, in DIE WELT am 28.11.2016 mit der Überschrift „Neuer Sarkophag für Tschernobyl“. Mein Leserbrief dazu wurde nicht abgedruckt, daher möchte ich für interessierte Leser hier einen Teil meiner Zuschrift wieder geben:

„Wieder einmal wird eine Gelegenheit genutzt, um die Strahlenangst zu pflegen und Deutschland auf dem eingeschlagenen Weg zurück ins Mittelalter zu halten. Nur zwei Punkte möchte ich sagen:

1) Der Strahlenpegel liegt auf dem Gelände der Ruine von Tschernobyl bei ca. 0,12 Mikro-Sievert pro Stunde, zulässig sind 0,25 Mikro-Sievert pro Stunde. Das wird nun „TODESZONE“ genannt, aber nicht begründet. Im Flugzeug haben wir auf unserer Breite in Reiseflughöhe etwa 6 Mikro-Sievert pro Stunde (noch abhängig von der Aktivität der Sonne), also mehr als das 20-fache vom erlaubten Wert in Tschernobyl. Frage: Warum handelt es sich bei Tschernobyl um eine TODESZONE, wenn täglich weltweit mehr als eine Million Menschen sich dieser Strahlung ohne den geringsten Schaden aussetzen, und das fliegende Personal etwa 1000 Stunden im Jahr?

2) Mit zaghaften Worten wird hingewiesen auf die Opfer der Evakuierung in Fukushima, das sollte deutlicher geschehen, damit es die Leser auch verstehen: Es sind in Japan infolge der drei Kernschmelzen und Freisetzung von Radioaktivität NULL Menschen gestorben, niemand wurde in seiner Gesundheit auch nur geschädigt (nachzulesen bei UNSCEAR). Aber es gibt etwa 150 StrahlenSCHUTZopfer, weil die Intensivpatienten evakuiert und so deren ärztliche Versorgung abgebrochen wurde. DER SPIEGEL berichtet von 150 bis 600 Evakuierungsopfern, (meines Wissens das einzige Medium in Deutschland bisher mit deutlichen und richtigen Worten zum Sachverhalt) siehe DER SPIEGEL „Schön verstrahlt“ 17/2016 Seite 106 ff.“

Zu Punkt 1: Die Strahlung in der evakuierten Zone (das ist der helle Bereich auf dem Bild) rund um Tschernobyl kann sich jedermann täglich am Computer abrufen (hier) [2], hier ein Beispiel:

Strahlungspegel an verschiedenen Orten

Die Zahlen bedeuten den Strahlenpegel gemessen in Nano-Sievert pro Stunde. Das ist im Vergleich zu sehen mit den in meinem Leserbrief genannten 6000 Nano-Sievert pro Stunde auf Reiseflughöhe auf unseren Breiten.

Wer sich bei uns ins Flugzeug setzt, begibt sich in eine Zone mit viel höherer Strahlung als diejenige um Tschernobyl, die Benutzung des Wortes TODESZONE im Falle von Tschernobyl durch die Medien ist als eine politisch motivierte Falschmeldung zu sehen.

Zu Punkt 2: Die in Fukushima evakuierten Intensivpatienten, befanden sich in Krankenhäusern, dadurch waren sie geschützt vor den mit dem Wind vorbei ziehenden radioaktiven Atomen. Viele der nicht mehr versorgten Patienten starben. Nachmessungen zeigten bei ihnen keine erhöhte Strahlung, was verständlich ist.

Wir kommen damit zu der eigenartigen Erkenntnis, daß der Strahlenschutz viel mehr Todesopfer gefordert hat als die Strahlung. Es ist SCHUTZ vor Strahlenschutzmaßnahmen erforderlich, also ein Strahlenschutz-SCHUTZ.

Offenbar politisch motivierte Unterdrückung der Wahrheit wird heutzutage gern als fake news bezeichnet.

 

Internet-Adressen:

[1] http://chnpp.gov.ua/ru/?option=com_content&view=article&id=230&Itemid=101&lang=ru

[2] http://www.srp.ecocentre.kiev.ua/MEDO-PS/index.php?online=1

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40 Kommentare

  1. Ein interessanter Bericht, gerade auch in Hinsicht „Fake News“. Gerade was Tsxhernobyl und auch Fukushima betrifft, wird gerne von einer Todeszone gesprochen, die faktisch keine ist. Das belegen die Werte der dort vorherrschenden Strahlung.

    Ebenfalls sind Schätzungen möglicher Todesopfer reine „Fake News“, da sie nicht der Wahrheit entsprechen. Da müsste Heiko Mass gerade bezüglich Kernkraft seinen Kollegen Sigmar Gabriel sehr oft zensieren, wie weite Teile der Politik.

    Im Fall von Tschernobyl wurde wie in der Publikation erwähnt, eine milliardenschwere Kuppel errichtet, ein gewöhnlicher Zaun hätte es auch getan. Wir erleben, wie sehr die Unwissenheit ausgenutzt wird, um die Kernenergie schlecht zu reden. Statt tatsächliche Fakten zu benennen, nutzt man besagte Unwissenheit aus, dass ist eine Form von „Fake News“. Dies geschieht schon seit Jahrzehnten.

    Deshalb sind solche Publikationen sehr wichtig, denn sie zeigen die Wahrheit und belegen sie.

  2. Sie haben vollkommen recht, Herr Rostock,

    aber wie kann man ein WUBAFI gründen und es mit fähigen Leuten besetzen??? Ich weiß es nicht — sollte unsere Regierung das machen??? Das würde schief gehen.

    Ich habe auch einmal viel Blödsinn geglaubt: CO2 und Klima, Gefahr der Strahlung,…

    Irgendwann ist der Groschen gefallen. Und bei allen Themen kann man erst dann richtig und falsch unterscheiden, wenn man die Bücher von beiden Seiten gelesen und auch VERSTANDEN hat. In deutscher Sprache geschriebene Bücher zu „Strahlung und Gesundheit“ kenne ich nicht, vielleicht gibt es uralte. Jetzt lese ich das Buch von Wade Allison „Nuklear is for live“, und wenn ich damit fertig bin, werde ich dazu einen Bericht schreiben für EIKE und für jeden anderen, der es per Internet verbreiten möchte.

    Meinen jetzigen Bericht habe ich an Frau Andrea Seibel von DIE WELT geschickt, aber es ist fraglich, ob sie mein Geschreibsel für nützlich hält, denn das Bundesamt für Strahlenschutz schreibt anderes. Ich habe mich schon zwei mal an DIE WELT angeboten, in Berlin mit den Redakteuren über diese Dinge zu sprechen, in eine Art Frage-und-Antwort-Spiel, aber es besteht kein Interesse. Wenn DIE WELT meine ganzen Berichte veröffentlichen würde, dann würde sie vermutlich pleite gehen, weil die Abonnenten und Anzeigenkunden abspringen würden. Wir müssen mal miteinander plaudern, ich werde Sie mal anrufen.

     

    • Lieber Herr Limburg, habe keine Ahnung, wie ich einen anderen Texteditor nehmen kann. tut mir leid, wenn ich irgendwelche Mühe mache, Grüsse Detlef Rostock

      Prof. Gynter Mödder ist Pionier der Nuklearmedizin. Er hat ein Buch über Strahlen und Gesundheit geschrieben, leider vergriffen. Bin in seiner Praxis, NURAMED, Köln, über die Jahre schon mehrfach gewesen. Man bekommt eine radioaktive Flüssigkeit in die Vene verpasst und strahlt dann selbst wie ein Weihnachtsbaum. Die radioaktive Strahlung, die man selber aussendet, wird aufgefangen und da Knochen, Muskeln und Organe unterschiedlich schön strahlen, kann man dann sehen, wo sich z.B. in Fingergelenken Entzündungen gebildet haben. Dann bekommt man eine andere Art radioaktiver Strahlungsflüssigkeit in das entsprechende Gelenk gespritzt. Das geschieht unter fortwährender Röntgenstrahlung, auf die eigene und des Arztes Hand, damit er genau sehen kann, wohin er piekst. Das eingespritzte Strahlungsmittel ruiniert die entzündete Knochenhaut und dann entwickelt sich eine neue, mit der man dann keine Schmerzen mehr in dem Gelenk hat. Richtig prima. Die Behandlung endete kurz nach 17 Uhr. Gegen einen Besuch der Philharmonie drei Stunden später, wo ich mich als „Strahlemann“ unter mehr als 2.000 anderen Besuchern bewegte, hatte der Arzt keine Einwände. Selbstverständlich zahlt meine DAK-Krankenkasse meine „radioaktive Verseuchung“ ohne Hemmungen. – Die Strahlungsfragen sind seit langem geklärt und beurteilt, aber die grün-ideologisch ausgerichteten, unwilligen Medien interessiert das alles nicht. –  Das auch die geringste Strahlung immer schon schädlich ist, ist schlicht Demagogie. – Gutes Timing: Während ich diesen Text schreibe, am Freitagnachmittag, sendet der WDR, Köln (!) im Rundfunk eine der üblichen Volksverdummungsgeschichten über radioaktive Strahlung. (Beim WDR-Intendanten Tom Buhrow kritisierte ich per Einschreiben eine WDR-Fernsehsendung vom 27. Januar, in der behauptet wurde, dass der Windpark in Bedburg 60.000 Haushalte mit Elektrizität versorge. – Wie soll das geschehen bei Windstille? – Und ich bat mir den Termin für eine entsprechende Korrektursendung mitzuteilen. Dazu sei der WDR schon wegen des Pressekodex verpflichtet. – Nach mehreren dummdreisten WDR-Antwortschreiben höre ich nichts mehr.)                                                                                                        Herr Keks, Sie schreiben: „Was wirklich helfen würde wäre der Rückzug des Staates aus der politischen „Bericht“erstattung“ und „eine Pluralisierung der TV-Welt“  Haben Sie irgendeine Idee, wie Sie das je erreichen wollen? Und Sie schreiben, helfen würdeein Gesetz, das bei Informationsunternehmen nur Streubesitz zuläßt und Konglomerate verhindert“ Die Volksfalschinformation, die Volksbelügung, hängt doch nicht ab von der Kapitalstruktur. Der nur mittelgroße Kölner (!) Stadt-Anzeiger nimmt beim „Großen Bundespreis für Mediendemagogie“, der monatlich, vierteljährlich und jährlich vergeben wird, seit Jahrzehnten vordere Plätze ein. –  Jedenfalls bewundere ich Ihren Humor! Ohne eine Zeile über das WUBAFI gelesen zu haben, schreiben Sie „Ihr Ministerium wäre . . .“    Entscheidend ist zunächst einmal sich bewusst zu machen, dass die Demokratie mit ihrer Idee, die möglichst objektive Information der Bevölkerung durch Medien vornehmen zu lassen, die machen können, was immer sie wollen, auf einem schwerwiegenden Konstruktionsfehler basiert, der dringend beseitigt werden muss. Niemand möchte staatliche Kontrolle. Helfen wird DAS WUBAFI  DAS WIRKLICH UNABHÄNGIGE BUNDES-AMT FÜR INFORMATION, ein Gegengewicht zu der oft massiven Falschinformation durch die Medien. Das Problem über das WUBAFI und wie es konstruiert ist und wirksam sein wird eine Zusammenfassung zu bringen, hatte ich schon bei der Buch-Schlussbetrachtung und dort habe ich sinngemäß geschrieben: Eine Zusammenfassung macht keinen Sinn, weil sie Fragen aufwirft bzw. offen lässt, die in dem recht kurzen Text, den die detaillierten Ausführungen zum WUBAFI im Buchtext ausmachen gar nicht entstehen würden. Die Details zum WUBAFI nehmen gut zehn Seiten ein und es folgen einige Seiten zu  „Wie setzt man das WUBAFI in Gang?“ – Man muss schon den Buchtext lesen oder ich müsste hier immer mehr Ausschnitte des Buches stückchenweise bringen.                                                                      Titel: DEUTSCHLAND   das glaubt man nicht          ISBN 978-3-943168-93-8                             Nur so viel: Das spezielle Verfahren, mit dem die Persönlichkeiten des Leitungsgremiums des WUBAFI ausgewählt werden (selbstverständlich nicht von der Regierung!), sorgt dafür, dass sie anders als beispielsweise die Richter an den höchsten deutschen Bundesgerichten oder auch der Präsident des Bundesrechnungshofes unabhängig sind von der Politik.

      • Sie werden doch außer Word, noch einen anderen Texteditor auf Ihrem PC haben. Bitte versuchen Sie den. Ich musste wieder jeder Menge Steuerzeichen entfernen.

  3. Lieber Herr Dr. Niemann                         18.4.2017
    Auf den ersten Blick scheint es bei Ihrem Text um Einzelaspekte des Themas „Strahlung“ zu gehen. Entsprechend ausgerichtet sind auch die diversen Stellungnahmen. – Wir kennen uns ein wenig und Sie, lieber Herr Dr. Niemann, wissen, dass ich Ihre Arbeit und Ihre Kenntnis hochgradig schätze. Es wird also bei Ihnen kein Missverständnis im Sinne einer Missachtung Ihrer Arbeit geben, wenn ich schlicht feststelle, dass man über das Thema „Strahlung“ kaum noch etwas Interessantes bringen kann. Von der Sache her ist „Strahlung“ ein seit vielen Jahren abgenagter Knochen. Ist doch alles seit langem bekannt.   
    Das dahinter stehende wirklich wichtige Thema deuten Sie einführend an:  „ . . .  DIE WELT am 28.11.2016 mit der Überschrift „Neuer Sarkophag für Tschernobyl“. Mein Leserbrief dazu wurde nicht abgedruckt,“
    Eine vernünftige Information der Bevölkerung ist nicht gegeben und das ist kein Wunder. Wie kann man so töricht sein und Medienleute charakterlich so weit über dem Rest der Bevölkerung stehend einstufen, dass man sie bei ihrer so wichtigen Aufgabe, die Bevölkerung möglichst objektive zu informieren, in einem rechtsfreien Raum handeln lässt? Die Demokratie basiert auf einem groben Konstruktionsfehler. Die wirklich wichtige Frage, sehr geehrter Herr Dr. Niemann, ist doch, warum sind die Grundzüge Ihres umfangreichen Strahlen-Wissens nicht seit langem Allgemeinbildung der Bevölkerung? Und noch deutlicher: Warum hat sicherlich mehr als die Hälfte der Bevölkerung zu diesem Thema unfassbar abartige Vorstellungen? (Nichtwissen wäre kein gewichtiges Problem.)
    Bei einer Fülle von weiteren Themen ist die Situation ähnlich wie bei der Strahlung: Absurde Vorstellungen bei großen Teilen der Bevölkerung beim CO2-Klima-Unsinn (der größten Lüge der Menschheitsgeschichte), hinsichtlich der „Erneuerbaren Energien“ oder beim Euro-Murks usw. Wenn die Menschen nur halbwegs vernünftig informiert würden, wäre Deutschland ein wesentlich vernünftigeres und schöneres Land, stünden hunderte Milliarden für etwas Sinnvolles zur Verfügung.
    Die wichtigste gesellschaftspolitische Frage der Gegenwart lautet also, wie lässt sich der Konstruktionsfehler der Demokratie beheben, ohne das die wertvolle Pressefreiheit berührt wird?. – Mein Vorschlag, das wissen Sie, lieber Herr Dr. Niemann: DAS WUBAFI, DAS WIRKLICH UNABHÄNGIGE BUNDESAMT FÜR INFORMATION. Das wäre sicherlich ein interessantes gesondertes Thema bei EIKE.
    Mit besten Grüssen
    Ihr
    Detlef Rostock
    (Dipl.-Kfm.)

                                                                                                                                   
                                                                                                                                                          

    • „DAS WUBAFI, DAS WIRKLICH UNABHÄNGIGE BUNDESAMT FÜR INFORMATION. Das wäre sicherlich ein interessantes gesondertes Thema bei EIKE.“

       

      Sehr geehrter Herr Rostock,

      entschuldigen Sie, wenn ich mich einmische:

      Ihr Ministerium wäre innerhalb kurzer Zeit die oberste Propagandainstanz.

      Was wirklich helfen würde wäre der Rückzug des Staates aus der politischen „Berich“erstattung, eine Pluralisierung der TV-Welt (im Internet gibt es diese ja zum Glück), ein Gesetz, daß bei Informationsunternehmen nur Streubesitz zuläßt und Konglomerate verhindert sowie Bürger, denen man beibringt wie Lügen und Propaganda zu erkennen sind und denen man von Kindesbeinen an klar macht, daß sie niemandem trauen dürfen und es nur einen Schutz gibt:

      eigenes Wissen!

      • Hallo Herr besso keks,

        das kann man nicht besser sagen: eigenes Wissen! und das wird in den Schulen abgeschafft. Die Medien haben sich gründlich disqualifiziert, sie verbreiten eigene Ideologien. 72 % sind grün oder und rot, das sagt doch alles. Man fragt sich, was wollen eigentlich unsere Politiker mit ihrer Energiepolitik erreichen. Die einzige Erklärung die ich gefunden habe: Wir machen unsere Wirtschaft kaputt, verarmen die Bürger und gründen einen neuen sozialistischen Staat. Dazu gehört auch die möglichst ungehemmte Einwanderung und die Enteignung der Bürger durch Niedrigzinsen.

  4. Bei den olympischen Sommerspielen in Rio ist tragischerweise der Trainer der deutschen Kanu-Mannschaft, Stefan Henze, gestorben.

     

    Er fuhr in einem Taxi, welches von einem anderen Auto gerammt wurde, und wurde dabei tödlich verletzt.

     

    Eigentlich ist er aber im Kanu ertrunken.

    Denn ohne Kanus wäre er ja gar nicht in Rio gewesen, und wäre dort nicht im Taxi gefahren.

    Den Unfall muss man also in die Kategorie „Bootsunfälle“ verbuchen.

    Der betrunkene Fahrer, der das Taxi gerammt hat, ist sofort freizusprechen von aller Schuld!

    Stattdessen zeigt der Unfall, wie gefährlich der Kanusport ist.

    So funktioniert die Logik des Guido Scholzen

    • Ihr Kommentar ist genau so logisch und realistisch wie die Relation zwischen CO2 und globaler Durchschnittstemperatur.
      So mancher Nuklear-Befürworter ist anscheinend ist der eigenen Meinung so sicher wie ein Klimaschützer im Streben nach Verständnis.
      Schade.

      •  

        Herr Scholzen,

        Klima hat schon Viele getötet, Strom auch, Strom aus Kernenergie bisher nicht. Strom hat schon Viele vor dem Verhungern bewahrt, CO2 auch, bei Wetter und Klima ist es nicht beteiligt, denn:

        1. Ein auf 30% geschätzter Anteil der lebensgefährlichen/nützlichen eintreffenden Solarstrahlung wird an Aerosolen reflektiert, ca. ein Drittel davon an der Erdoberfläche.

        2. Der Rest wird von Materie an der Erdoberfläche (überwiegend vom Wasser) absorbiert und zum Zwecke der Fußbodenheizung des Lebensraumes in Wärme gewandelt.

        3. Eis- und Wasserpartikel bilden kontinuierlich über 60 bis 70% der Erdoberfläche sichtbare Wolken. Ihre Projektion auf eine Kugelschale bildet immer „eine geschlossene Schicht, in der die Aerosole sämtliche von unten und oben eintreffenden Energieflüsse sammeln, in Wärme wandeln und kontinuierlich in Form von Wärmestrahlung nach unten und oben emittieren. Eine Interaktion des CO2 kann daher den Rückfluss von Energie zur Materie an der Erdoberfläche zum Zwecke der Fußbodenheizung nicht verändern!

        Über zeitweilig von sichtbaren Wolken freien Flächen übernehmen ebenfalls kaum sichtbare Aerosole diese Aufgabe! – (Die angeblichen Fachleute verweigern noch die Kenntnisnahme dieses einfachen Sachverhaltes.) 

  5. Nein, Herr Guido Scholzen, Kernenergie ist NICHT die gefährlichste Art der Stromerzeugung.

    Dazu muß man wissen, daß die LNT-Hypothese mit dem daraus angeleiteten ALARA-Prinzip die Quelle für den ganzen Unsinn ist. Ionisierende Strahlung in niedrigen Dosisbereich und niedrigen Dosisleistungsbereich ist nicht schädlich, sondern ist nützlich für Lebewesen. Ich habe das hier bei EIKE schon x-mal geschrieben und auf das entscheidende Ereignis hingewiesen, das ist das Co-60-Ereignis von Taiwan, ein Glücksfall für die Menschheit, wenn sie denn bereit ist, daraus die Schlüsse zu ziehen (siehe http://tinyurl.com/lehupdm)

    LNT und ALARA sind verbrecherisch, so sagte es Prof. Jaworowski, einer der ganz großen in Sachen Strahlung, insbesodere weil dieser Mann auch fähig war, zu neuen Einsichten zu kommen und einen früheren Irrtum zu korrigieren.

    Etliche meiner Berichte können Sie inzwischen in der Fachzeitschrift StrahlenschutzPRAXIS nachlesen, damit haben diese Berichte doch so etwas wie die Weihen der Fachwelt erhalten. Allerdings steht das BfS unter politischer Leitung, und die Politik ist nicht bereit, einen Fehler zu korrigieren.

    • 1. Ich werde mir dieses Magazin ‚StrahlenschutzPRAXIS‘ ansehen. Wusste nicht, dass es sowas gibt. Interessant.
      2. ALARA kann man nicht überall einhalten; wo gehobelt wird, da fallen Späne. Die LNT-Hypothese ist auch für mich schrott, da Messungen von erhöhter natürlicher Radioaktivität zeigen, dass es dadurch nicht mehr Krebstote gibt als anderswo. 100 mSv pro Jahr ist für einen menschlichen Organismus OK.
      3. Was mich interessiert sind die HOTSPOTS in einem Gebiet um Fukushima oder auch noch Tschernobyl. Ist es nicht besser direkt nach einem GAU die Umgebung zu evakuieren, um dann später zu sehen, wo und wann man wieder zurückgehen kann?
      Ich vermisse bei den meisten EIKE-Artikel diesbezüglich das Wort HOTSPOT. Die durchschnittliche Radioaktivität in der Fukushima-Sperrzone mag erträglich sein, aber die Radioaktivität ist nicht gleichmäßig verteilt.

      EINE ANFRAGE:
      Deshalb schlage ich vor, dass ein Autor von EIKE mal einen Bericht zum Thema „nicht natürliche radioaktive Hotspots“ verfassen sollte. Auch vermisse ich Artikel über die radioaktive Situation von Landschaften in Namibia und Australien (Uranabbau) und innere Mongolei (Neodymabbau). Ich glaube, dass dürfte nicht nur mich interessieren.

      • Überall auf der Welt gibt es HOT SPOTS. Freunde von mir aus Karlsruhe sind mit ihren Meßgeräten in der Umgebung von Menzenschwand auf die Suche gegangen und sind irgendwo mitten in der Botanik fündig geworden: In 1 Meter Höhe wären es hoch gerechnet auf ein Jahr 50 Milli-Sievert — und das ist verboten, wenn im KKW wäre, in der Natur nicht. Aber an dieser Stelle hält sich kein Mensch das ganze Jahr auf.

        Im übrigen gibt es Vorschläge für eine biopositive Wirkung der ionisierenden Strahlung von

        1) Luckey: 60 Milli-Sievert im Jahr

        2) Mohan Doss: 200 Milli-Sievert im Jahr

        Lesen Sie doch das Buch von Richard Friebe „Hormesis“, kostet nur etwa 20,- EURO und enthält viele gute Gedanken (natürlich auch Fehler, wie eben überall).

      • Zu Ihrer Anfrage:

        Ich habe mal berechnet: 1% Pechblende in der obersten Bodenschicht. Ergebnis: 100 Mikro-Sievert pro Stunde in 1 Meter Höhe. Das ergäbe 1 Sievert im Jahr, falls sich dort über 8760 Stunden eine Person befinden würde.

        Die maximale kumulierte Dosis beim Co-60-Ereignis in Taiwan betrug 6 Sievert, Folge war nichts schädliches, aber fast keun Krebs mehr.

        • Und wie ist das mit „nicht natürlichen radioaktiven Hotspots“?
          * Um Fukushima herum hat man die Erde weiträumig weggetragen und in Plastikballen verpackt  – unnütze Arbeit, denn es ist sinnvoller, den Kram einige Jahrzehnte liegen zu lassen.
          * In den Ausläufern von Tschernobyl gibt es das noch immer, auch weit entfernt: (einige Minuen davon)

          Was halten Sie davon? Vor allem die Tabelle bei Minute 25:28 ; die dritte Kolonne, wo Resultate in Milli-Sievert stehen, leider kann ich nicht erkennen, in welcher Zeitspanne.

  6. Seit dem Tohoku-Erdbeben von 2011 sollte jedem denkenden Menschen klar sein, dass deutsche Journalisten größtenteils Unmenschen sind.

    Etwa 10% der Toten sind in der Präfektur Fukushima zu verzeichnen. Ertrunken oder vom Erdbeben erschlagen. Man suggestiert alle Toten dem dortigen Atomkraftwerksunfall. Fünf Jahre nach Fukushima – Schweigeminute für 18500 Tote. Den Trick beherrschen alle Schreiberlinge. Immer wieder. Von der Zeit bis zum Lokalblättchen.

    Zum Kotzen!

  7. ich wollte noch hinweisen, dass ich meinen Kommentar vorher schon am Nachmittag schrieb, ihn aber erst jetzt abends vollständig veröffentliche.

  8. AN ALLE MEINE KRITIKER:

    Es gibt kein Leben ohne Risiko. Nix Neues. Wissen wir alle.

    1. Ja, es sterben im Straßenverkehr und anderswo viel mehr Menschen als an der zivilen Nutzung der Kernkraft. Und das Gefahrenpotential muss minimiert werden. Oder will mir jemand weismachen, dass die Kernschmelze von Fukushima mit deutscher Technik nicht passiert wäre? Wenn die Kühlung ausfällt, fällt se leider aus und das Schicksal nimmt seinen Lauf…

    2. Egal wo Opfer zu beklagen sind, sollte man die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen, und es sollte Entschädigung gezahlt werden. Die Energiebetreiber sollten ein Fond bereitstellen. In Enteffekt zahlt die Allgemeinheit die Zeche. Ist die Allgemeinheit etwa Verursacher eines GAUs?

    3. Wenn ein GAU passiert ist, dann sollte man daraus lernen, und es das nächste Mal besser machen. Und nicht die Katastrophe klein reden.

    4. „was du nicht willst, was man dir tu‘, das füg‘ auch keinem andern zu“ heißt es nicht umsonst. Wer von den hier Anwesenden will zu den Evakuierten egal wo gehören? Ja, vielleicht wurde übertrieben mancherorts, aber irgendeinem Plan muss man folgen, wenns denn einen gab.
    Kennt man die Hotspots direkt nach den Unglück? Evakuieren ist besser als nichts machen.
    Wer möchte freiwillig in einem Gebiet hausen, wo grad ein GAU geschehen ist? Freiwillige vor.

    5. Schon Paracelsus meinte: „Gift? Alles ist Gift, nur auf die Dosis kommt es an“. Das Greenpeace und andere grüne Lügner mit kleiner Nuklear-Dosis genug Lügenpanik betreiben ist nichts Neues. Aber dann sollte man auf der anderen Seite reell bleiben, und keine Katatstrophe kleinreden, wie gesagt.

    Schlussbemerkung: Ich bin kein Kernkraftgegner! Das Aussteigen aus der Kernkraft in Deutschland ist ein totaler Fehler und zum Teufel mit dieser Energiewende;  aber man sollte sich reinen Wein einschenken: Die Kernkraft ist die gefährlichste Art der Stromproduktion, und das Schicksal bewahre uns vor der nächsten Kernschmelze. daran sollten alle Beteiligten arbeiten, und nicht am Schönreden.

    • Was ist schon gefährlicher? Etwas woran jeden Tag Menschen sterben oder das was nicht oft vorkommt ist relativ. Wir leben jeden Tag damit dass es vielleicht unser letzter Tag ist.

      Strom hat unser Leben besser gemacht und viele haben ein Alter erreicht das unser Vorfahren kaum erreicht hatten. Vieles davon dass unser Leben besser gemacht hat ist auch gefährlich und trotztem haben viele ein besseres Leben.

      Wenn man die grüne Idee betrachtet dann werden die Menschen wieder ein Leben haben wie unsere Vorfahren. Energie wird es nicht immer geben und vieles wird schlechter. Also früher (alternativ) sterben.

      Fukushima: Man muss aber auch bedenken dass es mit einem Erdbeben begann und dann einen Tsunami bewirkte. Dass dann die Stromversogung ausfiel und die Stromversorgung auf der Meerseite war, hat mit Sicherheit gezeigt dass die Stromversorgung auf der Meerseite nicht gerade die beste Idee war.

    • Na endlich fällt der Groschen! – „Le Malade Imaginäre“, Moliere, 1673. – „Der eingebildeten Kranke“ ist im Jahr 2017 der Herr Guido Scholzen!!!!!

      • Sie hatten bei EIKE schon mal qualitativ hervorragendere Kommentare als diesen komischen Karnevalsklaaff. Ist eine Kernschmelze was normales, was man noch beherrschen kann? Na los, auf so’nen eingebildeten Gesunden wie Sie hat die Welt gewartet…

        Und jetzt mal ernst.
        Meinen Sie etwa, es wäre besser gewesen, nach dem Fukushima-Unglück keine Evakuierung anzuordnen? Erzählen Sie das den Anwohnern.
        Ja, die Intensiv-Patienten wären vielleicht besser im Krankenhaus geblieben… theoretisch… wäre das Betreuungspersonal etwa auch schichtwechselnd dort geblieben? Ich nicht.
        Das man aus Fehlern dieser Evakuierung lernen sollte, da bin mit den meisten hier Diskutierenden einer Meinung. Aber irgendwie wird hier noch der Witz drüber gemacht.

        • Herr Scholzen,

          Eine Kernschmelze ist nichts „Normales“, sondern ein sehr großer wirtschaftlicher Schaden.

          Es ist kein Witz, dass es wäre besser gewesen wäre, nicht zu evakuieren, denn, Todesfälle währen vermieden worden, die Menschen hätten ihr normales Leben fortsetzen können und „Hormesis“ hätte bewirkt, dass in den Folgejahren weniger Menschen an Krebs erkranken würden.

    • „Oder will mir jemand weismachen, dass die Kernschmelze von Fukushima mit deutscher Technik nicht passiert wäre? Wenn die Kühlung ausfällt, fällt se leider aus und das Schicksal nimmt seinen Lauf“

      ….obwohl ich mich sicher nicht dahingehend versteige, dass ich das Risiko eines Kernschmelzunfalles in Deutschland auf Null setzen würde, so muss man doch die Ursachen für die die schlimmen Verlauf des Unfalls in Fukushima einmal anhand der Sicherheitsprinzipien, die für den Bau und den Betrieb von Kernkraftwerken in Deutschland gelten mit dem vergleichen, was in Fukushima passiert ist.

      Sicherheitsprinzipien in Deutschland

      konservative Auslegung
      Automatisierung
      Entmaschung von Sicherheitssystemen
      Redundanz von Sicherheitssystemen
      Diversität von Sicherheitssystemen
      fehlerverzeihende Sicherheitssysteme
      anlageninterne Notfallschutzmaßnahmen

      Was geschah in Fukushima?

      konservative Auslegung (gegen Tsunami) nicht erfüllt
      Automatische Sicherheitstechnik in Block 1 schon vor dem Eintreffen des Tsunamis per Hand überbrückt
      Redundanz und Diversität von Sicherheitssystemen war nicht gegeben. (Notkühldiesel und elektrische Versorgung)
      es gab keine fehlerverzeihenden Sicherheitssysteme (H2-Rekombinatoren)
      offensichtlich kein Training von Accident Management Maßnahmen.
      kulturell bedingte Eigenheiten in der Enscheidungsfindung

      Es wurde also gegen nahezu alle Sicherheitsprinzipien, die in Deutschland gelten verstoßen.
      Insofern kann man Ihnen nur deutlich widersprechen wenn sie von gleichen Auswirkungen bei einem Unfall ausgehen.

      Eine Zusammenfassung zu dem Unfall und seine Auswirkungen insbesondere auf die deutsche Energiepolitik ist in meinem Vortrag unter http://tinyurl.com/hymqk6v zu finden.

       

       

       

       

       

       

  9. Danke, Herr Mueller,

    für Ihre deutlichen Worte.

    Beim Thema Kernenergie/Strahlung sind die Gesetze falsch, diese Strahlenschutz-Gesetze sollten dringend geändert werden, darum geht es.

    Zu Fukushima wurden im März 2011 die von den automatischen Meßanlagen auf dem Kraftwerksgelände gemessenen Werte der Ortsdosisleistung weltweit verteilt, ich habe alle paar Tage einen Ausdruck davon gemacht und könnte das vorweisen. An diesen Daten war zu sehen, daß außerhalb des Kraftwerkes niemand durch Strahlung einen Schaden erleiden kann. Dennoch wurde evakuiert, weil es die japanischen Gesetze verlangten. Und es wurden sogar die Intensivpatienten von ihren Geräten getrennt, mit bekannten Folgen: 150 bis 600 Patienten starben, so stand es in SPIEGEL.

    Und bei Tschernobyl geht es um das irreführende Wort TODESZONE. Das ist aber keine TODESZONE, denn warum dürfen dann jeden Tag zig Tausende Menschen in Flugzeuge steigen und setzen sich einem etwa 20-fach höheren Strahlenpegel aus? Und das fliegende Personal darf das soger 1000 Stunden im Jahr? Ohne Verbot und ohen negative Folgen für die Gesundheit!!!!!!

  10.  
    @ Guido Scholzen
    Soweit ich gelesen habe, bestreitet Eike nicht die vielen Toten durch das Beben. Auch die Fehlplanung, Sicherheitssysteme in dem durch Tsunamis gefährdeten Gebiet, sozusagen im Keller zu installieren, wurde bemängelt. Der Schutzwall war, ganz klar durch Fehlplanung und vielleicht Geldgier, nicht hoch genug.
    Durch die Katastrophe war man sicher auch kopflos und nicht alle Entscheidungen waren richtig. Das kostete leider Menschenleben.
    Im Nachhinein weis man, dass eine Evakuierung, im erfolgten Maße, nicht notwendig war. Diese Forderung gab es übrigens schon während der Katastrophe.

    Darum geht es aber nicht. Es geht um die Lügen.

    Die Presse hat ganz klar suggeriert, es habe 18000 Tote Menschen durch das AKW gegeben. Tote durch radioaktive Verseuchung war das Thema und führte, durch diese Lüge, zur Abschaltung von guten Kraftwerken, was zusätzlich die Kosten erhöhte.
    Das Verhöhnen der Toten, wie sie es vielleicht andeuten wollen, kann ich bei Eike nicht entdecken. Wahrheit muss Wahrheit bleiben und das wollen Sie mit Ihrem Beitrag offensichtlich Kritisieren.
    Es ist schwer sich fachlich korrekt und der Wahrheit entsprechend zu informieren.
    Die Massenmedien mit ihrem gelogenen Konsens, der von vielen wissenschaftlichen Fratzen, die sich häufig zeigen, untermauert wird, ist gelogen.
    Lügen nehmen einem die unbequeme Arbeit, sich zu informieren. Das wird so geschickt gemacht, dass sich der fehlinformierte sogar wohl fühlt.

    Bei Fukushima gibt es keine tote und verseuchte Menschen durch das zerstörte Kraftwerk.
     

  11. Einem Kommentar, wie dem des Lesers Guido Scholzen, sollte vor allem deshalb widersprochen werden, weil dessen Argumentation keinen gleichstarken Protest gegen todbringende Kernwaffen enthält, die eine ausländische Macht in unserem Land lagert, die zudem hier gleichzeitig exterritoriale Militärbasen zur Führung von geostrategischen Kriegen benutzt.
    Die Zunahme extremistischer Anschläge in Europa und bei uns belegt, dass auch die BRD dadurch längst in die Konflikte im Nahen Osten, in Afghanistan, in Afrika, Weißrussland und der Ukraine hineingezogen wurde, deren viele Totesopfer Herr Scholzen ebenfalls ausklammert.
    Ich schlage ihm daher vor, sich den brandaktuellen und brisanten Artikel: Schlachtfeld Nahost – Krieg gegen den „Islamischen Staat“ des Oberstleutnants i. R. der Bundeswehr und Publizist Jürgen Rose hier: http://tinyurl.com/muj5sat durchzuarbeiten, um wenigstens ansatzweise zu verstehen, was in der Welt vorgeht.

  12. Auch Opfer von Strahlenschutz-Maßnahmen sind TODESOPFER eines GAUs.
    Sind diese Toten etwa keine Toten aufgrund von freitretender Radioaktivität?
    Als die Evakuierungen anliefen, so kann ich mich erinnern, war noch nicht abzusehen, was noch alles geschehen kann. Also besser evakuieren, oder etwa nicht?

    Ohne GAU hätte es gar keine Toten gegeben!
    Und ja, die Medien haben viel Bullshit geredet in dieser Hinsicht, und wie ich ersehe, ist EIKE auch dazu im Stande, eine Nuklear-Katastrophe klein zu reden.
    JEDER TOTE ZÄHLT, WEIL JEDER TOTE EINER ZU VIEL IST, EGAL WIE ER DABEI STARB.
    Kapiert?

    • Ich bin der Meinung auch Sie sind einer zuviel.

      Einer der nicht denken, lernen will.

      Sind diese Toten etwa keine Toten aufgrund von freitretender Radioaktivität?

      Nein sind sie nicht! Sondern Opfer eines unnötigen Aktivismus, und medizinischer

      Fehlentscheidungen, bzw. Murkserei.

      Schauen Sie mal zu Boden, Sie trampeln auf dem größten Reaktot herum,

      den Sie wahrnehmen können. Nennt sich Erde!

      Die ist für 50% der Strahlung verantwortlich, weitere 49% sind der Medizin

      geschuldet. Den Rest ist dem geschuldet was Sie anprangern, also Pipifax!

       

      Hoffe für Sie, dass Sie nicht an einem Ort wohnen, wo die natürliche Strahlung

      höher ist als in Tschernobyl und Fukushima. Sonst laufen bald als strahlend

      leuchtendes Beispiel herum. 🙂

       

    • Sehr geehrter Herr Scholzen,

      ohne Ihrem Pietätsverständnis zu nahe zu treten. Wie viele Verkehrstote haben wir Schätzungen zufolge weltweit jährlich zu beklagen? Eine Millionen. Es dürfte also weitaus gefährlicher sein am Straßenverkehr teilzunehmen, als neben einem AKW zu wohnen. Unbequeme Wahrheiten, gell!

    • Ja Herr Scholzen, Ihr Argument ist interessant. Das muss ich mir merken.

      Damit sind die Menschen die sich das Heizen durch Strom nicht leisten können und deswegen sterben also Opfer der falschen Energiepolitik. Wenn die Strompreise wegen den Erneuerbaren stark ansteigen dann sollte man die Opfer den Erneuerbaren anrechnen.

      In England ist das Problem bekannt und deswegen gibt es die Organisation „Eat or Heat“ (www.eatorheat.org).
      Die älteren Menschen leiden eher und eine Lungenentzündung kann eher zum Tote führen.
      Dieser Artikel ist zwar von 2013, aber damals war es schon ein Problem für viele. „Millions face ‘eat or heat’ dilemma“ https://tinyurl.com/k6svlqb

      Wie gesagt: „JEDER TOTE ZÄHLT, WEIL JEDER TOTE EINER ZU VIEL IST, EGAL WIE ER DABEI STARB.“

    • Lieber Hr. Scholzen,

       

      wenn eine Klinik wegen eines Gartenlaubenbrandes in 5 km Entfernung so evakuiert würde, würde man die Klinikleitung verantwortlich machen.  Unsere (und die japanischen) Vorschriften sind dagegen wegen der grotesk zu niedrig angesetzten Grenzwerte bezüglich Strahlung so masslos übertrieben ausgelegt, dass die Massnahmen genauso unnötig zu streng ausfallen wie bei dem von mir angeführten Beispiel. Dr. Niemann hat das doch ganz klar mit Zahlen belegt. Warum wollen Sie das nicht kapieren?

      In Deutschland sterben jedes Jahr mehr als 100.000 Menschen an den Folgen des Alkohol- und Zigarettenkonsums, mehrere 1.000 im Verkehr und etwa 10.000 durch häusliche Unfälle. Auch die Zahl der Toten aufgrund von ärztlichen Kunstfehlern liegt in diesen Grössenordnungen. Sollen wir deshalb den Arztberuf verbieten,  den Verkehr und den Alkohol (ein krebserrgendes Nervengift!) nebst Zigaretten gleich noch mit dazu?   Gleichzeitig erlaubt Deutschland Radonkuren, bei denen  der Aufenthalt in und das Trinken von radioaktiv verseuchtem Wasser zu Heilzwecken praktiziert wird.

      Schalten Sie doch bitte mal den Panikmodus aus und den gesunden Menschenverstand ein!

       

      Mfg

       

    • „JEDER TOTE ZÄHLT, WEIL JEDER TOTE EINER ZU VIEL IST, EGAL WIE ER DABEI STARB.Kapiert?“

       

      den Schwachsinn werde ich hoffentlich nie kapieren!

    • Verehrter Herr Scholzen,

      Sie bestätigen einmal mehr, dass „Angst auf Objektsuche“ kontinuierlich dazu dient, „liebe Mitmenschen“ (aus unterschiedlicher Motivation) hinters Licht zu führen.

      Als Sie geboren wurden, war Ihr persönliches Risiko zu sterben identisch gleich 100%.
      Dabei ist eines sicher: Kernenergie wird (mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit) den Zeitpunkt des „Exitus“ beeinflussen. (Ihre Lebensspanne könnte sich durchaus verlängern, wenn es Ihnen gelingt eine hinreichend große zusätzliche Strahlendosis akkumulieren!!)

      https://de.scribd.com/doc/313025202/Das-Risiko-Der-Kernenergie-Ist-Deutsch

      • Wegen einer Nachfrage eine Ergänzung: Die „als Strahlung übertragene Kernenergie“ des Kernkraftwerkes Sonne ist bekanntlich die Grundlage der Existenz (und damit der individuellen Lebensdauer) der Spezies von Flora und Fauna. – Sowohl ein „Zuviel“ als auch ein „Zuwenig“ wirken „verkürzend“. – Gleiches gilt sowohl für die „natürliche“ radioaktive Strahlung als auch die in der „Medizin“ und im „Kernkraftwerk“ nebenan verwendete!

    • Herr Scholzen,

      Sie machen einen Denkfehler. Stellen Sie sich vor, Sie müßten wegen einer Blinddarmentzündung ins Krankenhaus. Einer der Ärzte macht einen Behandlungsfehler bei der Operation und Sie sterben an diesem Behandlungsfehler. Ist dann die Blinddarmentzündung für Ihren Tod verantwortlich? Natürlich nicht.

      • @Urbahn:
        Blinddarmentzündungen sind wohl häufiger als GAUs, oder?
        Ja, die Opfer sind wegen der Evakuierung gestorben (Strahlenschutz-opfer). Im Nachhinein wissen wir (nachher ist man immer klüger), dass es eventuell besser gewesen wäre, Intensiv-Patienten in den entsprechenden Hospitälern zu lassen. Doch müsste auch Personal anwesend sein, um deren Versorgung zu gewährleisten. Doch die sind dann auch über alle Berge.
        Wie gesagt, so viele GAUs gab’s zum Glück noch nicht; und man wird klüger durch Erfahrung.
        Anstatt den schwarzen Peter weiter zu geben, und sich die Hände in Unschuld zu waschen, ist es Zeit, zusammen zu arbeiten. Schlaumeier gibt’s überall.

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