Trumps Budget der „Zerschla­gung von Klima-Program­men“ in der gesamten Regierung

David Middleton
Einführung des Übersetzers: Hier folgt eine Zusammenstellung der Pläne von Präsident Trump, wie er gegen die Klima-Manie seines Vorgängers vorgehen will, und zwar aus Vox und dem Washington Examiner. Man kann nur hoffen, dass alles Andere, was man von Trump so hört, nicht dazu führt, dass seine Pläne nicht ausgeführt werden. – Chris Frey, Übersetzer


Der Halter von Versprechungen liefert…:

Den Haushaltsentwurf von Präsident Donald Trump für das Finanzjahr 2018 kann man durchaus als politisches Dokument betrachten, als ein Statement hinsichtlich der Prioritäten der Politik seiner Regierung. Viele dieser vorgeschlagenen Kürzungen würden nicht durch den Kongress kommen, aber es ist ein Blick auf das, was Trump wertschätzt.

Und klar ist, dass Trump die US-Regierung scharf von allen Bemühungen zum Stopp der globalen Erwärmung zurückziehen will. Er will sich vielmehr an deren Auswirkungen anpassen – und diese Auswirkungen weiter untersuchen. Mit diesem Vorschlag würde eine große Zahl von Klimaprogrammen aus der Obama-Ära in vielen Agenturen zurückgestuft oder ganz gestrichen.

1) Viele der EPA-Klimaprogramme würden beendet. Trump schlägt vor, das Budget der EPA um enorme 31% zu kürzen – von 8,2 auf 5,7 Milliarden Dollar – oder die Finanzierung auf das niedrigste Niveau seit 40 Jahren zu drücken. Darin enthalten ist die Eliminierung der Finanzierung vieler Klimaprogramme der Agentur. Gegenwärtig ist die EPA das Haupt-Gebilde, welches daran arbeitet, Treibhausgas-Emissionen zu überwachen und diese zu reduzieren.

(…)

2) Die R&D-Programme [?] des Energieministeriums sollen umgestaltet und zurückgestuft werden. Trump schlägt eine Kürzung um 5,6% [des Budgets des] Energieministeriums vor. Um dies zu erreichen, würde er eine Kürzung um enorme 17,9% vornehmen – etwa 2 Milliarden Dollar – aus zentralen Energie-/Wissenschafts-Programmen, die dazu gedacht waren, den Übergang zu neuen (und saubereren) Energie-Technologien zu beschleunigen.

(…)

3) Die Finanzierung des State Departments bzgl. Klimawandel wird gestrichen. Als Teil des Pariser Klima-Abkommens aus dem Jahr 2015 versprachen die USA, nicht einfach nur die Emissionen zu reduzieren, sondern boten auch 3 Milliarden Dollar an Finanzhilfen für ärmere Länder an, um diesen zu helfen, sich an den Klimawandel anzupassen und für saubere Energie zu sorgen. Bisher hat die Obama-Regierung 1 Milliarde Dollar dazu beigesteuert. Dies wurde als entscheidend angesehen, diese Länder bzgl. des Abkommens mit ins Boot zu holen.

(…)

4) Die Programme zum Erd-Monitoring der NASA werden gestrichen. Ein Grund dafür, warum wir so viel über den Klimawandel wissen [?] ist, dass die NASA seit dem Jahr 1999 eine Flotte von die Erde beobachtenden Satelliten in Stellung gebracht hat. Diese sammeln Daten zu allem, von Temperatur und Niederschlag über Grundwasserströme und Meeresströmungen bis hin zu Buschbränden, Feuchtigkeit in der Erde und Stürmen.

Aber die Earth Science-Abteilung der NASA ist seitens Konservativer unter Beschuss geraten, welche den Streifzug der NASA durch die Klimawissenschaft ablehnen und glauben, dass sich die NASA stattdessen viel eher um die Erforschung des Weltraumes kümmern sollte.

(…)

5) Ein grundlegendes Programm der NOAA, um küstennahen Gemeinden zu helfen, sich an den Klimawandel anzupassen, wäre Vergangenheit. Das Sea Grant-Programm der NOAA fördert Forschungsbemühungen, die darauf abzielen, küstennahen Gemeinden zu helfen, mit einer Vielfalt von Herausforderungen fertig zu werden. Jüngst war darunter auch der Klimawandel.

(…)

Einschließlich des Sea Grant-Programms würden unter Trumps Haushalt 250 Millionen Dollar für NOAA-Programme des Küsten-Managements gestrichen. Begründung: „Es hat geringere Priorität als zentrale Aufgaben des Budgets wie etwa Überblicke, Kartographie und Fischerei-Management“. Es bleibt abzuwarten, ob der Kongress dem zustimmen wird: Das Sea Grant-Programm wurde bereits im Jahre 1966 ins Leben gerufen, „um die ökonomische Wettbewerbsfähigkeit zu untermauern“. Während der Vergangenheit war dieses Programm kaum einmal kontrovers.

Vox

Wem das noch nicht reicht…

Pruitt und Cato kehren ,kostspielige‘ automatische Vorschriften* um

JOHN SICILIANO, 15. 3. 2017

[Original: *auto rules]

Die EPA und das Verkehrsministerium ergriffen vor ein paar Tagen offizielle Maßnahmen, um eine Entscheidung der Obama-Ära umzukehren, mit einigen der strengsten Vorschriften zur Reduktion von Emissionen weiterzumachen, ebenso wie zur Verbesserung der Treibstoff-Effizienz in Fahrzeugen.

Der Leiter der EPA Scott Pruitt und die Sekretärin des Transportministeriums Elaine Chao trafen diese Entscheidung in einer gemeinsamen Erklärung unmittelbar bevor Präsident Trump über diese Rückführung bei einer Veranstaltung in Michigan diskutieren wollte.

Diese Standards sind kostspielig für Autobauer und das amerikanische Volk“, sagte Pruitt. „wir werden zusammen mit unseren Partnern im Verkehrsministerium einen neuen Blick darauf werfen um festzustellen, ob das Verfahren realistisch ist. Diese sorgfältige Übersicht wird helfen sicherzustellen, dass dieses nationale Programm gut ist für Verbraucher und gut für die Umwelt“.

(…)

Washington Examiner

Nebenbemerkung: Hat irgendjemand sonst die Werbung für den Alfa Romeo Giulia auf der Vox-Site bemerkt? Ich liebe einfach Ironie. Ein Artikel, in dem man sich bitter über Trumps Wunsch nach Streichung aller Klimawandel-Ausgaben beklagt, wird von Werbung für ein 280 PS und 240 km/h-Auto begleitet. Der turbocharged 16-valve inline-4 cylinder-Motor kann von 0 auf 100 in 5 Sekunden beschleunigen. Nicht schlecht für einen 4-Zylinder-Motor. Der Giulia kann 22/32 mpg [miles per gallon] erreichen … etwas weniger als der Standard von über 50 mpg, der gerade gestrichen worden ist.

Link: https://wattsupwiththat.com/2017/03/16/trumps-budget-to-hammer-climate-programs-across-the-federal-government/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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5 Kommentare

    • „Die Klimadonna verteidigt Diesel-Autos als umweltfreundlich.“

      Der Feinstaub hat sich nicht bewährt und wird wieder abgeschafft!

      Boahhh!

      Was für ein Narrenhaus!

      • Hallo Herr Keks,

        war letzte Woche in Stuttgart. dort konnte man das Narrenhaus in voller Aktion erleben. Es gab Feinstaubalarm (öffentliche Verkehrsmittel zum Kindeerfahrpreis). Beim Kauf der Fahrscheine wurde gesagt: Samstag gibt es Regen (stimmte wirklich), dann ist der ganze Spuk vorbei. Aber keiner von den dort regierenden Dödeln kam auf die Idee, die Strassen mit Wasser zu sprengen, wegen des ach so gefährlichen Feinstaubs.

        • Sehr geehrter Herr Urbahn,

          der ganze Feinstaubrummel in Deutschland beruht z.Z. auf den Messungen an einer einzigen Kreuzung in Stuttgart. Natürlich wissen die Verantwortlichen Politiker, dass man dieses Problem aus der Welt schaffen könnte, wenn man an dieser Kreuzung bei trockenem Wetter einen Sprühwagen einsetzen würde. Damit wäre aber das Feinstaubproblem in Stuttgart gelöst und genau das kann nicht sein, denn an den Messwerten dieser einen Station wird derzeit ganz Deutschland am Nasenring durch die Manege geführt.

          Dieses Beispiel zeigt auch wieder sehr schön, dass Umwelt- oder Gesundheitsprobleme den grünen Politikern völlig egal sind. Es geht nur darum, die Menschen zu gängeln und zu „erziehen“ – in dem Fall natürlich dazu, auf das Auto zu verzichten. Wenn dann die blöden Zipfelmützen trotzdem Auto fahren wollen, wird es halt verboten.

          MfG

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