Petition von Dr. Richard Lindzen an Präsident Trump: „Ziehen Sie sich aus der UN Convention on Climate Change zurück!“

Bild: Dr. Richard Lindzen

Eric Worrall
Dr. Richard Lindzen hat eine Petition an Präsident Trump gesandt, in welcher er diesen auffordert, die USA aus der UN-Konvention zu Klimawandel zurückzuziehen.

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Die Petition [siehe unten!] enthält die Namen von rund 300 bedeutenden Wissenschaftlern oder anderen qualifizierten Personen, darunter Physiker, Ingenieure, ehemalige Astronauten, Meteorologen, Immunologie-Spezialisten, Meeresbiologen, Chemiker, Statistiker, Ärzte, Wetterexperten des Militärs, Geologen, Buchführer, ein ehemaliger NASA-Direktor, Ökonomen, Erde-Spezialisten, Mathematiker, Hydrologen, Umweltwissenschaftler, Computer-Modellierungs-Spezialisten und noch viele mehr. Es ist eine lange Liste.

Wollen wir hoffen, dass Präsident Trump rasch auf die Aufforderung von Dr. Lindzen reagiert.

Falls noch irgendjemand, den Sie kennen, behauptet, dass die Klima-Debatte vorbei ist, zeigen Sie ihm eine Kopie von Dr. Lindzens Forderung.

Link: https://wattsupwiththat.com/2017/02/25/richard-lindzen-petition-to-president-trump-withdraw-from-the-un-convention-on-climate-change/

Und hier nun der (übersetzte) Wortlaut der Petition von Dr. Lindzen. Das PDF ist im Original beigefügt. Es empfiehlt sich wirklich, die (wirklich sehr lange) Liste der Unterzeichner durchzugehen.

Wenn es jetzt immer noch Leute gibt, die alle Unterzeichner durchweg als „Leugner des Klimawandels“ diffamieren, wie es die entsprechenden Redakteure „Süddeutsche Zeitung“ an vorderster Front nach wie vor pflegt, dann ist denen nicht zu helfen.

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President Donald Trump

White House

Washington, DC

Sehr geehrter Herr Präsident,

Bürger der USA und die Bewunderer Amerikas überall stehen hinter den Versprechungen Ihrer Kampagne, hinsichtlich internationaler Umwelt-Abkommen den gesunden Menschenverstand in den Mittelpunkt zu rücken, die Sie entweder schon umgesetzt haben oder planen. Innerhalb nur weniger Wochen haben über 300 bedeutende Wissenschaftler und andere qualifizierte Personen aus der ganzen Welt unten stehende Petition unterzeichnet. Darin drängen sie Sie, sich aus dem unklugen United Nations Framework Convention on Climate Change (UNFCCC) zurückzuziehen. Jeden Tag kommen weitere Unterschriften dazu.

Wir ersuchen die amerikanische und andere Regierungen, ihre Haltung bzgl. eines überholten internationalen Abkommens zu ändern, welches auf unbedeutende Treibhausgase, primär Kohlendioxid zielt und strenge Vorschriften nach sich zieht. Seit 2009 haben die USA und andere Regierungen Maßnahmen hinsichtlich des globalen Klimas durchgeführt, die wissenschaftlich nicht gerechtfertigt sind und die schon jetzt ernste soziale und wirtschaftliche Schäden angerichtet haben und weiter anrichten werden – ohne jeden Vorteil für die Umwelt. Während wir effektive, bezahlbare und direkte Kontrollen hinsichtlich konventioneller Verschmutzer unterstützen, ist Kohlendioxid kein Verschmutzer. Im Gegenteil, es gibt viele klare und eindeutige Beweise, dass ein steigender atmosphärischer Kohlendioxidgehalt für die Umwelt sehr hilfreich ist, um Ernteerträge zu verbessern und andere Pflanzen besser wachsen zu lassen, die die Nahrungsgrundlage für alles Leben bilden. Es ist Pflanzendünger, kein Gift.

Die Begrenzung des Zugangs zu fossilen Treibstoffen zeitigt sehr negative Effekte hinsichtlich des Wohlergehens der Menschen auf der ganzen Welt. Sie verdammt über 4 Milliarden Menschen in immer noch unterentwickelten Ländern zu fortgesetzter Armut.

Wir befinden uns jetzt am Scheideweg. Die Kandidaten Trump und Pence versprachen, die USA nicht nur aus einem schädlichen internationalen Klimaabkommen herauszuhalten, sondern auch in die Irre führende und sinnlose Restriktionen der Regierung hinsichtlich CO2-Emissionen zurückzufahren. Meine Wissenschaftler-Kollegen unterstützen Sie bei Ihren Bemühungen, die Versprechen aus Ihrer Kampagne zu halten.

Es ist von besonderer Wichtigkeit für die Mitglieder Ihrer Regierungsmannschaft, auf Menschen wie die Unterzeichner dieses Briefes zu hören, die die erforderliche Expertise zur Evaluierung von Klimafakten haben und vernünftige Ratschläge anbieten. Klimadiskussionen waren seit Langem politische Diskussionen – und keine wissenschaftlichen Diskussionen. Darin ging es darum, ob Bürger oder Bürokraten Kontrolle über Energie, natürliche Ressourcen und andere Posten ausüben sollten. Die Rücknahme unnötiger Vorschriften hilft den Amerikanern und kann auf eine Weise erfolgen, die saubere Luft und sauberes Wasser hinterlässt, wie Sie es versprochen haben.

With Respect,

Dr. Richard Lindzen

Professor Emeritus of Atmospheric Sciences

Massachusetts Institute of Technology

Attachment: Petition to withdraw from United Nations Framework Convention on Climate Change

(UNFCCC)

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Lindzen Attachment

21 pages

February 23, 2017

PETITION

Wir drängen die Regierung der Vereinigten Staaten und Andere, sich aus dem United Nations Framework Convention on Climate Change (UNFCCC) zurückzuziehen. Wir stehen hinter einem vernünftigen und kosteneffektiven Umweltschutz. Aber Kohlendioxid, das Zielobjekt des UNFCCC, ist kein Verschmutzer, sondern hat enorme Vorteile für die Landwirtschaft und andere Lebensformen auf der Erde. Das UNFCCC wurde vor 25 Jahren ins Leben gerufen, und alle Beobachtungen seitdem zeigen, dass die Erwärmung infolge eines gestiegenen atmosphärischen CO2-Gehaltes gutartig ist – und weitaus geringer als die Modellprojektionen zeigen.

Die Liste aller Unterzeichner findet sich in diesem PDF. Es empfiehlt sich, wie gesagt, diese einmal durchzugehen:

richard_lindzen_letter_20170223

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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5 Kommentare

  1. Wird der Präsident der USA den (angeblichen) „Klimaleugnern“ folgen, oder bleibt er treu bei der deutschen „Spitzenwissenschaftlerin“ Frau Dr. Hendricks – (ehrenhaft promoviert mit der „Geschichte der Margarine Herstellung am unteren Niederrhein“)? – Das ist hier die Frage!  (Sie würde wohl ggf. anbieten, dass Deutschland den ausfallenden Beitrag der USA gern übernimmt, oder?)

  2. Nicht ganz OT, weil es mit Klima, Wetter, Trump und den USA zu hat, hier ein Hinweis auf einen sehr guten, laufend aktualisierten Artikel zu den Problemen beim Oroville-Staudamm, geschrieben von einem kalifornischen(?) Journalisten (Dan Brekke), der sich speziell auf die Themen Elektrizitätserzeugung und Wasser in Kalifornien spezialisiert hat:

    Oroville Update: Dam’s Power Plant Shut Down Again, and Problems Emerge Downriver
    By Dan Brekke, March 4, 2017
    https://ww2.kqed.org/news/2017/02/07/engineers-assess-spillway-problem-at-oroville-dam/

    Der Artikel beginnt am 7. Februar und endet (Stand 05. März 2017, 21:00) am Samstag den 4. März 13:30 Ortszeit. Die Gefahren für die Anwohner bzw. der Anrainer unterhalb des Staudamms sind noch längst nicht vorbei (Riesige Schneemengen in der Sierra Nevada warten darauf irgendwann als Schmelzwasser ins Tal zu rauschen).

    Hier noch ein Link zum aktuellen Wasserstand des Oroville-Stausees:

    CDEC – Data Application
    OROVILLE DAM (ORO)
    https://cdec.water.ca.gov/cgi-progs/queryF?ORO

    Und ein Link zu einer guten Webcam die den Wasserstand des Stausees zeigt:

    Lake Oroville Webcam

    https://www.parks.ca.gov/?page_id=29411

    • Ich fand auf die Schnelle keinen passenderen aktuellen Artikel. Man kann meinen Beitrag natürlich auch verschieben wenn ein anderer Artikel besser erscheint.

      Interessant war auch ein Interview mit Trump bezüglich der Probleme des Staudamms, in dem er glaube ich auch wieder wegen seiner geplanten guten Beziehungen zu Russland vom Interviewer angegriffen wurde. Das wurde irgendwann in der Zeit vom 12. bis zum 28. Februar durchgeführt glaube ich. Es gibt mindestens ein YT-Video dazu.

      Die kritische Wasserhöhe des Oroville-Stausees sind 901 Fuß (über NN). Ab da beginnt das Wasser über das Notfall-Wehr den Notfall-Überlauf (einen normalen mit Büschen und Bäumen bewachsenen Hang) herunterzufließen.
      Der normale Überlauf war mal dazu ausgelegt 200.000 oder 300.000 Kubikfuß pro Sekunde (cfs) abfließen zu lassen. Nur wegen der Probleme beim Notüberlauf hatten die Betreiber dann bis zu 100.000 cfs über den normalen Überlauf abfließen lassen mit entsprechenden Folgen für den Hang unterhalb („Lake Oroville Spillway February 27, 2017“, https://youtu.be/UyvDPt-HU3g).

  3. Im FOCUS Heft 7 S. 86 kam ein etwas humorvoller Beitrag von Vince Ebert „Die Wahrheit über Ölkonzerne“.

    Mal etwas in Kurzfassung: Greenpeace ist sauer auf die Erdölindustrie, weil die das Aussterben bestimmter Tiere viel effektiver verhindert hat. Früher wurden immer mehr Pottwale gefangen und vernichtet. Man brauchte deren Öl zum Heizen, Lampen zu betreiben und als Schmiermittel für Uhren und Nähmaschinen. Als es mit der Erdölindustrie verschwanden zwar viele Arbeitsplätze der Walfänger, aber immer mehr Wale überlebten. Die Erdölindustrie hat mehr Wale als Greenpeace gerettet.

    Ich habe mich auch nochmal informiert. Bei Wikipedia findet man unter Walrat, dass dieses Öl heller brannte als Kerzen aus Bienenwachs. Deshalb wurde es auch in Straßenlampen und Leuchttürmen eingesetzt. Zum Heizen wurde auch immer mehr Kohle eingesetzt. Dadurch wurden weniger Wälder abgeholzt und man musste weniger Wale vernichten.

    Aber das will Greenpeace garantiert nicht wissen. Dann gibt es doch kein Geld.

     

    • Wer nicht den Greenpeace Pfad der Erleuchtung folgt der muss vernichtet werden, Industrie-Zivilisationen müssen bekämpft und vernichtet werden — allen voran die durch Ökofake-Propaganda vortraumatisierten Deutschen bei denen das selbstgezüchtete Bürokratie[-kraken-]monster den willigen Helfer und Henker macht.

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