Wo ist der CO2-Treibhaus­effekt? Der Januar wird seit über 30 Jahren kälter

Bild: angelina.s...k.... / pixelio.de

Josef Kowatsch
In unserem EIKE-Artikel über die Temperaturentwicklung des Monates Januar in Deutschland Der Januar kennt keine Klimaerwärmung haben wir die Leser aufgefordert, uns die Januartemperaturen weiterer deutscher Stationen zu schicken. Wir wollten wissen, ob es überhaupt eine deutsche Wetterstation gibt, bei welcher sich in den letzten 30 Jahren keine Abkühlung, sondern vielleicht sogar die überall verkündete Erwärmung zeigen würde.

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Vollmundig sind die Worte der CO2-Erwärmungsgemeinschaft, wenn es um die Wintererwärmung geht, da sollten doch die deutschen Kinder den Schnee überhaupt nicht mehr kennengelernt haben, und falls ja, dann nur im Hochgebirge. Laut Behauptung des CO2-Erwärmungsorakels sollte doch gerade der Januar und insbesondere die Winter wärmer werden. Tatsache ist: Kein einziger dieser Erwärmungsverkünder, aber auch keiner aus der Gemeinschaft der Erwärmungs-Gläubigen, die man auch immer wieder bei EIKE in den Kommentaren findet, konnte uns eine wärmer werdende Wetterstation aus den letzten 30 Jahren benennen. Gibt es überhaupt eine?

Aber zwei aufmerksame Leser haben sich gemeldet und die Daten von Neugersdorf, eine Wetterstation an der deutsch/polnisch/tschechischen Grenze, und von der Zugspitze, Deutschlands höchstem Berg zugeschickt.

Beginnen wollen wir mit der Zugspitze seit der Einrichtung der Station durch den DWD.

Grafik 1: Auf der x-Achse sind die Temperaturen aufgetragen, auf der y-Achse die 117 Januarmonate. Die Trendlinie verläuft recht ausgeglichen.

Auch die Temperaturen auf Deutschlands höchstem Berg zeigen das übliche Schaubild. Die Januarmonate wurden ab 1900 bis über Jahrhundertemitte hinaus erst einmal kälter, um dann wieder leicht anzusteigen. Nach 1986 erfolgt dann ein plötzlicherTemperatursprung auf ein höheres Niveau, das 1989 erreicht war. Weder die leichte Temperaturabnahme über 60 Jahre zu Beginn des letzten Jahrhunderts, noch der plötzliche Sprung auf das höhere Niveau lassen sich mit einem Kohlendioxidtreibhauseffekt erklären. Erklärungsversuche wie wir sie fast täglich durch Katastrophenscharlatane erleben, sind reine wissenschaftliche Märchen.

30 Jahre sind eine Klimaeinheit. Deshalb betrachten wir die letzten 30 Jahre, in welcher laut Gemeinschaft der Erwärmungsgläubigen die Temperaturen besonders stark gestiegen wären.

Grafik 2: Auch auf der Zugspitze wurde es in den letzten 30 Januarmonaten eindeutig kälter und nicht wärmer.

Fazit: Alle Behauptungen in deutschen Medien über wärmer werdende Winter sind Unwahrheiten. Seriöse Wissenschaftler richten sich nicht nach dem Mehrheits-Glauben und nach der oftmals bombastischen Panikmache von ZDF und dergleichen, sondern nach den Fakten des Deutschen Wetterdienstes. Schon allein diese Grafik der Januartemperaturen der Zugspitze, einer offiziellen DWD-Wetterstation zeigt, dass Kohlendioxid und Temperaturen unabhängig voneinander sind. Eins hat mit dem anderen nichts zu tun. Aus der Grafik müsste man vielmehr schlussfolgern, dass die auf dem Mouna Loa gemessene CO2-Konzentrationszunahme der Atmosphäre eher zu einer Abkühlung in den letzten 30 Jahren in Mitteleuropa geführt hat. Also Klimaabkühlung durch CO2-Zunahme? Hier gilt es, diesen möglichen Zusammenhang in Zukunft näher zu beleuchten. Immerhin gibt es Hypothesen, welche das behaupten.

Und wie reagieren unsere Medien auf die Januargrafiken? Antwort: gar nicht oder mit diesem Trick: Es wird nur die CO2-Zunahme der letzten 30 Jahre gezeigt und den Unwissenden suggeriert, dass auch die Temperaturen ähnlich gestiegen wären. Aber wer fällt darauf rein? Antwort: Viele. Leider auch immer noch viele der EIKE-Kommentarschreiber.

Anmerkung: Grundsätzlich sind die Daten der Zugspitze mit Vorsicht zu betrachten, denn der Berg hat durch den Umbau in den letzten 100 Jahren zur Touristenhochburg einen immensen Wärmeinseleffekt entwickelt, eine menschengemachte Zusatzwärme, welche das Thermometer auf dem Dach des DWD-Hauses mit misst, eine anthropogene Wärmeinsel-Erwärmung, welche in die gemessenen Temperaturerhebungen mit eingeht. Jedoch sind die Besucherströme vorwiegend in den Sommermonaten, so dass der Wärmeinseleffekt im Januar weniger Wirkungen zeigt.

Wetterstation 2: Neugersdorf: sprich Neu-Gersdorf.

Die Daten dieser Station schickte uns ein Leser zu, der in Goldbach bei Bischofswerda selbst seit 22 Jahren eine Wetterstation führt und sich deswegen auch in der Nachbarschaft umtut. Ab 1960 bis 2011 stand die Wetterstation Neugersdorf an einer 50m höher gelegenen Stelle wie momentan. Die Januardaten ab 2012 wurden von der neuen etwas wärmeren Station in der Nähe einer der Spreequellen durch den Stationsleiter auf den ehemaligen Standort umgerechnet. Der Ort selbst ist wärmeinselarm, da die Einwohnerzahl seit der Wende stagniert.

Die Januar-Grafik der letzten 30 Jahre:

Grafik 3: Die fast wärmeinselfreie Wetterstation in Neugersdorf zeigt eine deutliche Abkühlung der Januartemperaturen in den letzten 30 Jahren. Mit y = – 0,11x ist die Trendlinie stark negativ und unterbietet damit deutlich den DWD-Schnitt. Ein richtiger Temperatursturz in der Oberlausitz.

Zum Vergleich, für Gesamtdeutschland sieht das Januarmittel der letzten 30 Jahre, erhoben durch den Deutschen Wetterdienst so aus:

Grafik 4: Die offiziellen Daten des Deutschen Wetterdienstes, ermittelt aus vielen Einzelstationen über ganz Deutschland verteilt, darunter auch viele Städte und Großstädte, zeigen eindeutig, dass der Monat Januar in den letzten 30 Jahren kälter wurde. Wie es weitergeht weiß niemand, da CO2 wirkungslos ist.

Es wird Zeit, dass endlich der Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt des öffentlichen Handelns gerückt werden und nicht das Geschäftsmodell Klimaschutz. Wir leben derzeit in einer klimatisch sehr ruhigen Periode mit ausgeglichenen Temperaturen. Nur in den Städten wurde es in den letzten 100 Jahren wärmer, was aber nicht durch Kohlendioxid, sondern durch den zunehmenden Wärmeinseleffekt bedingt wurde. Kohlendioxid und Temperaturen haben nichts oder fast nichts miteinander zu tun. Das beweisen gerade die Grafiken dieses Artikels.

Josef Kowatsch, Naturbeobachter und unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher

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28 Kommentare

  1. Lieber Herr Herp

    Danke für den link und ihren gut gemeinten Rat. Im akutellen EIKE-Artikel: Weitere Daten-Manipulationen seitens NOAA, NASA, HadCRUT können Sie nachlesen, dass die Daten nicht vertrauenswürdig sind. Auch climategate dürfte Ihnen nicht ganz unbekannt sein. Die Vergangenheit wurde durch diverse Manipulationen immer wieder kälter und die Gegenwart wärmer gemacht. Dabei sind die HadCRUT-daten vielleicht noch die besten. Ob der Monat Januar nun weltweit seit 30 Jahren ebenfalls kälter wurde wie in Deutschland – und ich vermute auch wie in anderen Nachbarländern – ist für mich nicht entscheidend. Ich lebe in Deutschland und speziell in meinem Heimatort Hüttlingen, besser gesagt in der freien Fläche um den Ort herum. Was die Gesamtzahl der DWD-Stationen und vor allem die WI-armen Stationen an fallender Januartrendlinie zeigen, das kann ich als guter Naturbeobachter jeden Tag an der Vegetation wahrnehmen. Der Frühling ist seit gut 30 Jahren um meinen Wohnort herum verspätet, weil auch der Februar und der März seit 30 Jahren eine fallende DWD-Trendlinie hat. Warten Sie auf unsere Artikel dieser Monate, auf den Forsythien-Erstblüte-Artikel von Hamburg und auf den Gesamtwinterartikel, ebenso wie auf den Maiartikel und den Eisheiligenartikel.  Lediglich der Monat April wird seit 30 Jahren wärmer, in der freien Fläche und bei den WI-armen Wetterstationen natürlich etwas weniger. Was insbesondere die WI-armen Wetterstationen messen und ihre Grafiken ausdrücken, stimmt auch mit meinen täglichen Naturbeobachtungen und mit meinen Sinneswahrnehmungen überein. Ich bin 66 Jahre und ich nehme neben den üblichen Temperaturschwankungen keinerlei Erwärmungsgefahr wahr. ich verbringe mein Leben in einer klimatisch sehr ruhigen Zeit. Ich habe 30 Jahre eine Wärmezunahme an der Vegetation erlebt und nun eine leichte Abkühlung. Nur in den Städten wurde es deutlich wärmer, aber da verbringe ich nicht mein Leben. Vielleicht sind Sie ein Städter und Sie verwechseln den ständig zunehmenden Wärmeinseleffekt mit dem CO2-Treibhauseffekt. Schauen Sie öfters auf Ihr Autothermometer in der Stadt und dann einen Kilometer außerhalb. Um 15 Uhr bei uns heute: Im Ort 18 C, außerhalb für den kleinen Frischluftspaziergang quer über die Wiesen: 16C. Ob die nächsten 20 Jahre wärmer oder kälter werden, weiß ich nicht, da CO2 keine oder fast keine Erwärmungswirkung hat. Das Klima in meinem Wohnort wird von anderen Faktoren bestimmt und in ihrem Ort auch.

    • Das Klima in meinem Wohnort wird von anderen Faktoren bestimmt und in ihrem Ort auch.

      Ja z.B. vom Verlauf des Golfstromes. Kleine Veränderungen dort bewirken große Veränderungen in Mittel- und Nordeuropa. Deutschland hat wie jeder Ort auf dieser Welt sein eigenes Klima, das von vielen Faktoren bestimmt wird. So wie die Geld Ein- und Ausgänge auf jedem Bankkonto unterschiedlich sind, so sind doch alle gleichermaßen davon betroffen, wenn die Zinsen fallen oder steigen. Und wenn nun mal die Abstrahlhöhe durch mehr Treibhausgase in der Atmosphäre stetig steigt, dann wird es im Mittel unten wärmer.

      Auch die Meeresspiegel steigen nicht einheitlich, sondern höchst unterschiedlich. An manchen Orten sinken sie sogar.

  2. Herr Herp

    Gut, dann wären Sie wohl mit der Aussage einverstanden: In Deutschland zeigt der CO2-Treibhauseffekt in den letzten 30 Jahren keine wärmende Wirkung, weil abkühlende Faktoren überwiegen. Übrigens zeigt auch die sehr ländliche Dale-Enterprise Station in Virginia/ USA eine Januarabkühlung. Interessant wären in der Tat Januardaten von ländlichen Stationen aus anderen Ländern.

  3. Die Reportagen von Herrn Kowatsch über die Temperaturentwicklung im ländlichen Raum finde ich immer interessant.

    Nur sollten dann zum Vergleich auch ganz Deutschland und globale Kurven gezeigt werden. Der 30-Jahres-Vergleich hat den Haken, dass er an einer warmen Stelle im Temperatur-Verlauf beginnt. Und die geglättete Kurve seit 1901 von der Zugspitze bügelt etwas die Tatsache weg, dass es in den 30er Jahren ähnlich warm war wie heute.

    Was ein wirklich gutes Projekt wäre: Mal ein paar Handvoll Qualitätsstationen weltweit (auch Südhalbkugel) zu finden und daraus ein langfristige globale Kurve zu entwickeln. Und dann mal schauen, wie die Satellitenkurven im Vergleich aussehen.

    In diesem zusammenhang ist die Zugspitz-Station interessant. Sie befindet sichnämlich in jenen Höhen, wo die Satelliten die Lufttemperatur messen. Hier mal die UAH-Kurve:

    http://www.woodfortrees.org/plot/uah6/mean:37/mean:13/plot/uah6

    Ein interessanter Aspekt des Temperaturverlaufs sieht man bei den Januar-Zugspitzdaten im Vergleich zu globalen Kurven. Nämlich dass die Temperatur-Spitzen ca 10 Jahre früher dran sind als global, nämlich 1930 statt 1940 und 1990 statt 2000. Falls die Ganzjahres-Kurven das auch zeigen, dann könnte man mit den Zugspitzdaten ein paar Jahre in die Zukunft blicken, was die Global-Temperaturen betrifft.

    Natürlich kann man mit den Januardaten nicht beweisen, dass es keinen Treibhauseffekt gibt. Aber man kann ganz klar dagen, dass es nirgendwo ein Anzeichen einer katastrophalen Erwärmung gibt.

  4. Der Januar wird seit über 30 Jahren kälter, das zeigen die Temperaturdiagramme des Artikels. Trotz des Aufrufes, dem Autor Wetterstationen in Deutschland zu nennen, die das Gegenteil, also eine Januarerwärmung in den letzten 30 Jahren zeigen, wurde der Bitte noch nicht entsprochen. Dafür kam nun aber ein Beispiel einer besonders dreisten Fehlmeldung, natürlich ohne Temperaturdiagramm, und zwar vom Naturschutzbund Deutschlands. (NABU). Ich nehme an, der Artikel stammt aus der Mitgliederzeitschrift 2016, deren Aufmachung ich kenne, da ich bis 2012 Mitglied war. Leider fehlt dem Artikel die Datumsangabe: Dort steht:

    Frühling im Januar: Der Klimawandel verschiebt die Vegetationsphasen der Pflanzen. Der Winter verkürzt sich, der Frühling rutscht Richtung Jahresbeginn. Als Beweis der falschen Aussage erscheint nun ein Foto einer Apfelblüte. Der Text geht weiter: Doch wie kommen Pflanzen damit zurecht und werden die von den Pflanzen lebenden Tiere sich anpassen können?

    Als Beweis der dreisten Falschbehauptung zeigt der Artikel kein Januar-Temperaturdiagramm der letzten 30 Jahre, sondern einen blühenden Apfelbaum. Da ich meinen Apfelbaum auf 451 m Meereshöhe, 20 Meter vom Haus entfernt an der Grenze zur freien Fläche hin seit dem Einpflanzen 1982 beobachte, konnte ich keinerlei Änderungen feststellen, nur die übliche Streubreite bei der Erstblüte. Letztes Jahr war dessen Blüte besonders spät, nämlich erst Mitte Mai, da es in Süddeutschland besonders kalt war im Mai. Der Baum hat in keinem einzigen Jahr seit 1982 daran gedacht, im Januar zu blühen, wie die Überschrift und der Eingangstext des Artikels suggerieren. Im weiteren Artikeltext selbst wird die Überschrift etwas abgeschwächt und erwähnt, dass die Blüte inzwischen auf den März vorgewandert wäre. Auch das ist falsch und trifft in Ausnahmefällen wohl nur inmitten einer Großstadt wie Freiburg im Rheintal zu. Zudem haben die Temperaturen des Monates Januar wohl kaum einen Einfluss auf den Blütenbeginn der Apfelbäume.
    Also: Anstatt Temperaturdiagramm wird ein blühender Apfelbaum als Beweis der Januarerwärmung suggeriert.

    • Herr Kowatsch,

      das wird auch ziemlich schwer für Deutschland eine derartige Zeitreihe zu finden, denn wie sie sicherlich wissen ist Deutschland im Vergleich zum Mittelwert eher abgekühlt: https://www.ncdc.noaa.gov/sotc/service/global/map-blended-mntp/201701.gif

      Das ändert nichts daran, dass es global wärmer wird. Der Treibhauseffekt hebt offensichtlich nicht überall gleichmäßig die Temperaturen an, denn durch Meeresströmungen, Wind und geographische Gegebenheiten gibt es lokal sehr unterschiedliche Temperaturen auf diesem Planeten.

      Vielleicht finden sie ja eine Zeitreihe für den Januar in z.B. Peking, New York oder andere Gebiete in denen es eine positive Temperaturanomalie gab. Auch das für sich alleine beweist nicht den Treibhauseffekt. Der Durchschnitt aller Messstationen beweist es auch nicht direkt, es zeigt nur ob die Temperatur insgesamt steigt oder fällt.

      Der Beweis für den Treibhauseffekt ist Physik und Messungen der jeweiligen Strahlenspektren.

      • „Der Treibhauseffekt hebt offensichtlich nicht überall gleichmäßig die Temperaturen an,…“

        Falsch!

        Richtig: der Treibhauseffekt hebt lediglich die Kontostände der AGW-Bande an, mit den Temperaturen klappt es leider nicht.

        • Herr Herp,

          interessant diese NOAA-Karte mit den niedrigen Mitteleuropa-Werten. Wir wissen aber, dass diese Daten überarbeitet wurden u.a. in den USA. Die Satelliten zeigen eine realistische Übersicht an für die letzten 38 Jahre. Seit 2002 gabe es laut Hadcrut3, RSS und UHT einen leichten Temperaturabfall, wenn man mal  den 2016er El Nino weglässt. Vor 2002 einen Anstieg um ca. 0.4°C.

          Das Problem ist, was davor geschah. Alte Klimakurven aus den 70er Jahren zeigen einen Abfall von 1940 bis 1970 um 0.4 bis 0.5 °C auf das Niveau von 1920 zurück. Das waren aber Landdaten der Nordhalbkugel, vorrangig US-Stationen. Je lokater die Daten sind, desto höher die Ausschläge, weil eben viel Stationen global verteilt den Durchschnitt in kleineren Werten ausdrücken.

          So könnte es also sein, dass wir uns wieder auf dem Niveau von 1940 befinden, aber auch ein paar Zehntel mehr. Wieviel davon CO2 dem natürlichen sog. Treibhauseffekt hinzufügt, wisssen wir nicht. Es ist aber nichts dramatisches, bzw. geht es eher im statistischen Rauschen unter.

          Mit Temperaturdaten kann man den menschengemachten zusätzlichen Treibhauseffekt werder beweisen noch wiederlegen. Es gibt einfach zuviele natürliche Faktoren die da mitspielen.

           

          Herr Keks:

          Bitte keine Verschwörungstheorien. Es gibt üebrall Geschäftsleute, die sich an einen Trend hängen, weil er Gewinn verspricht.

          Der Klimaglaube hat sich deshalb in den Köpfen festgesetzt, weil es einfach zu einer Theorie fünfundzwanzig Jahre lang einen passenden echten Temperaturanstieg gab, auch nach den Satellitendaten.

          Ich glaube, dass die wenigsten tricksen, und dann nur, weil sie es sich selbst nicht zugeben möchten, dass ihre Theorie falsch ist.

          Wenn man mal auf Warmisten-Seiten guckt, dann läuft da eine Argumentation ab, die genauso überzeugt argumentiert wie viele Skeptiker. Die Welt ist halt nicht schwarz-weiß, sondern eher grau bis bunt.

  5. Ich weiß dass ich nichts weiß. Diese Schlussfolgerung möchte man ziehen, wenn man die Trends der DWD-Januar-Temperaturen auf der Zugspitze mit denen von Deutschland  vergleicht:

    1900-2017 Zugspitze  0,08 +/- 0,08 ; Deutschland 0,09 +/- 0,09
    1951-2017 Zugspitze  0,23 +/- 0,17;  Deutschland 0,28 +/- 0,16
    1987-2017 Zugspitze – 0,80+/- 0,43; Deutschland  -0,11 +/- 0,52

    (Alle Werte in °C/Dekade)

  6. Der „CO2 Treibhauseffekt“, wie auch der sogenannte „natürliche Treibhauseffekt“ steckt in den Köpfen vieler Theoretiker, dort wäre auch heute noch, wenn nicht ein paar enttäuschte Sozialisten entdeckt hätten, dass man mit der „Klimakeule“ hervorragend Politik machen kann. Die sozialistische Utopie war wieder machbar.

    Man lese nur den dicken Schinken von Naomi Klein: „Kapitalismus vs. Klima“.

    Aufklärung pur – man muß es nur lesen – dann sieht man, was bezweckt wird!

     

  7. Ich finde dies eine sehr gute Methode, den angeblich durch CO2 verursachten Treibhauseffekt ad absurdum zu führen.

    Auf jeden Fall viel besser, als sich über Stefan-Boltzmann in die Haare zu kriegen.

    Lieber Herr Kowatsch, vielen Dank für Ihre Mühe! Ihr Beitrag hat ja nichts mit Wetter zu tun sondern es sind eindrucksvolle Temperaturreihen über viele Jahre.

     

     

    •  
      Mit der Statistik ist es ein Kreuz. Gut angewandt, lässt sich oft alles belegen.
       
      Es stimmt, die lineare Regression des Januars seit 1902 zeigt eine leicht steigende Tendenz. Das ist auch beim 30-Jahre Mittelwert so.
       
      Herr Kowatsch hat nichts Gegenteiliges behauptet, sondern diese Daten-Information weggelassen. Allerdings hat er den Verlauf sehr wohl textlich richtig dargestellt.
       
      Nimmt man die beliebten Extremwert-Darstellungen, dann sieht das Bild aber doch so aus, wie von Herrn Kowatsch vermittelt:
       
      Der Januar 2017 ist kälter als der Januar 1901 (Beginn der Messreihe)
       
      58 Januar-Monate vor dem Jahr 1990 sind wärmer als der Januar 2017
       
      Der Januarwert vom Jahr 1932 (-7 Grad) war danach nur ein einziges Mal im Jahr 1989 wärmer
       
      Seit der erkennbar einmaligen „Wärmespitze“ im Jahr 1989 nimmt die Januartemperatur kontinuierlich ab
       
      Seit dem Jahr 1998 befindet sich die Januartemperatur in der Range vor dem Jahr 1924
       
       Wenn es umgekehrt wäre, stände es längst als schlimmstes Klimamenetekel vom höchsten Berg Deutschlands in allen Zeitungen.
       

    • Herr Herp,
      Sie trauen  sich hoch hinaus.
      Das ist ein weiterer Beweis, das Sie wirklich SCHWINDELFREI sind.
      Meine Spielkarten sind Ihnen ja bekannt.
      Mit Ihren Möglichkeiten dürfte es doch kein Problem sein, auch Stundenwerte von Dezember 2016 und Januar 2017 so mundgerecht bereitzustellen.

      Von Interesse wären: Sonnenstrahldauer pro Tag, Lufttemperatur in 2m Höhe,Windgeschwindigkeit und Bodentemperatur -5 cm.

      Im Voraus vielen Dank

      Mit herzlichem Glückauf

  8. Was soll der Blödsinn in der Überschrift? Diese Januar-Temperaturwerte haben nix mit der abstrusen Herleitung des angeblichen „Treibhauseffektes“ zu tun. Was soll das?

    Die folgende Kritik soll nicht die Recherche-Arbeit an sich kritisieren, ABER:
    Mit dieser „Januar“-Recherche in Verbindung mit der Treibhauseffekt-Argumentation ist Josef Kowatsch nicht besser als die AGW-Alarmisten, die bei jedem Hitzetag und bei jeden „wärmsten Monat“ nach „Klimawandel“ schreien.

    Ich hatte diese Kritik Josef Kowatsch schon als Mail geschickt, aber er ist wohl auf dem Ohr/Auge taub/blind.
    Ein Handwerker würde sagen: Nach ganz fest kommt ganz lose und dann ist die Glaubwürdigkeit dahin…

     

     

    • Sehr geehrter Herr Kowatsch!

      Die DWD-Station Berlin-Tempelhof hat Temperaturmessreihen zurück bis 1701. Diese Stationswerte zeigen einen positiven Anstieg der Januartemperaturen.

      • Der lineare Trend der uns vorliegenden Dahlemer (Tempelhofer-) Reihe zeigt einen Anstieg von nur 0,08°C/Jahrhundert. Die Temperatur steigt in diesen 300 Jahren von ca. 8,75°C auf 9°C. Das ist statistisch völlig irrelevant.
        Selbst wenn man vom deutlich sichtbaren Kälteloch um 1892 ausgeht, beträgt der Anstieg auf das heutige Niveau nur etwa 1 °C. Details dazu hier

        • Der Verweis auf die Dahlem / Berlin-Reihe verweist auf den gesamten-Temperaturverlauf. Hier werden allerdings die Januar-Temperaturen diskutiert. Insofern greift der Verweis auf diese Reihe etwas kurz. –
          Herrn Kowatschs Beobachtungen kann man doch einfach mit den üblichen publizierten Reihen vergleichen und bestätigen:
          http://www.uni-koeln.de/math-nat-fak/geomet/meteo/Klimastatistik/

          Oder man schaut sich die Daten der Säkular-Station Potsdam an, deren Umgebungsbedingungen seit 120 Jahren (cum grano salis) gleichgeblieben sind. Auf der PIK-Seite kann man auch ohne Excel-Kenntnisse sich entsprechende Grafiken anzeigen lassen.
          https://www.pik-potsdam.de/services/klima-wetter-potsdam/klimazeitreihen/lufttemperatur-mittel
          Man muss ich dort nur die Zeitreihe für den Monat Januar ansehen: Herrn Kowatsch Betrachtungen werden bestätigt.
           
          Nur wenn man dann in der Zeitreihe zurückgeht, dann zeigt das Gesamtbild, dass trotz derzeitiger Abkühlung die Werte der Reihe mit den 9-järigen Mittel in den vergangenen 25 Jahren meist höher lagen als in 100 Jahren zuvor. Dies ergibt dann doch ein etwas anderes Gesamtbild.

          • In Bezug auf die Januartemperaturen bzw. Jahrestemperaturen haben Sie recht.
            Trotzdem ist festzustellen dass Herr Ullrich vergessen hat zu erwähnen, dass bei der Berechnung eines Mittelwertes es immer auch Abweichungen nach unten wie nach oben geben muss.
            Deshalb ist Potsdam weder ein Beleg gegen noch für den angegebenen Sachverhalt, sondern trägt lediglich zum Mittelwert bei.
            Insbesondere Potsdam hat zusammen mit Berlin nach der Wende einen stattlichen Aufschwung erfahren, der sich auch in reger Bautätigkeit äußert. Da ich in Potsdam wohne vermag ich das gut zu beurteilen.

    •  
      Wenn die Zahlen stimmen, sagt mir der Bericht, dass die Januartemperaturen, trotz der CO2‑Zunahme, nicht gestiegen sind.
      Da ja, angeblich, der kleine anthropogene Anteil zur Erwärmung führen soll, gehe ich davon aus, dass es nicht stimmen kann.
      Dem Leser traue ich zu, dass er weiß, dass das Jahr 12 Monate hat.
      Die CO2‑Fetischisten argumentieren auch so. Warum soll man den Spieß nicht herumdrehen?
       

    • Hallo Herr Hoffmann,

      jetzt sind Sie bitte nicht so streng mit Herrn Kowatsch.

      Es geht ja nicht darum, daß mal ein oder zwei Januare kälter sind, sondern daß es einen abnehmenden Trend gibt.

      Da unsere Temperaturen laut AGW-Bande so gut wie ausschließlich vom Gehalt an CO2 in der Atmosphäre abhängen, muß man sich schon fragen, wo da der Treibhauseffekt bleibt.

      Es ist da ähnlich wie mit der Korrelation:

      Wenn die Temperaturen steigen, ist das kein Beweis für den Treibhauseffekt.

      Wenn sie aber fallen, so wird der Treibhauseffekt (aus AGW-Sicht) damit widerlegt

       

      MfG

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