Feinstaub, eine Posse

Elefant, von Statistiker getötet. Bild Janine Grab-Bolliger / Bearbeitung: Joujou / pixelio.de

Kennen Sie den Witz von den beiden Statistikern auf Elefantenjagd? Beide schießen gleichzeitig auf denselben Elefanten. Der eine schießt rechts vorbei, der andere links. Anschließend gratulieren sich beide zu ihrer erfolgreichen Jagd. Im Mittel haben sie den Elefanten getroffen. Auch der Elefant freut sich. Er hat überlebt. So ist das auch mit den Feinstaubtoten. Es gibt sie nicht! So wenig wie den menschgemachten Klimawandel. Es sind gefühlte Tote, Phantomtote, oder Scheintote! Im wahrsten Sinne des Wortes. Lesen Sie selbst was unser Autor zum Thema Feinstaub schreibt.
von Holger Douglas


Schädigt Feinstaub auch das Gehirn? Schaffen es diese mikroskopisch kleinen Teilchen, durch die Lunge in das Blut, sogar die legendäre Blut-Hirn-Schranke, die letzte Bastion des Gehirns, zu überwinden und in das Gehirn einzudringen? Richten sie dort verheerende Schäden an? Wenn man die Diskussion darüber verfolgt, kommt man nicht umhin, diese Frage zu bejahen. So vernebelt klingen die Äußerungen.

Feinstaub gilt seit einiger Zeit als das größte anzunehmende Übel, der Super-Gau schlechthin – unmittelbar nach der Kernschmelze eines Kernkraftwerkes. Er lässt Alkohol, Zigaretten und sogar das ganz superböse CO2 weit hinter sich in der nach oben offenen Katatstropenskala. Feinstaub gefährdet die Gesundheit, ist einfach grauenhaft, muss weg. Feinstaub führen Grüne und selbsternannte Umweltschützer im Mund, wenn sie auf die Gesundheitsgefahren unserer Industriegesellschaft hinweisen – oder schlichtweg Geld für „mutige“ Projekte gegen den Feinstaub wollen.

Ökokriegsgewinnler wie die umstrittene Deutsche Umwelthilfe DUH überziehen derzeit Städte mit teuren Klagewellen, weil die die deutlich heruntergesetzten Grenzwerte nicht einhalten (können). Sie treiben ein teures Spiel über die Brüsseler Bande: Dort sorgt die Umweltguerilla-Lobby für niedrige Grenzwertvorgaben. Daraufhin kann Brüssel mit schöner Regelmäßigkeit Deutschland wegen grenzwertüberschreitender Feinstaubbelastung rügen. Das führt zum Beispiel dazu, dass der baden-württembergisch grüne Verkehrsminister in Brüssel mit einem Stuttgarter Feinstaubaktionsplan davon überzeugen muss, die Lage im Griff zu haben und dass im Südwesten in Sachen Umwelt etwas getan wird. Doch die Kommission verlangt jetzt »Butter bei die Fische«: »Wir wollen Ergebnisse sehen!« Zehn Jahre schon mahnt Brüssel und dringt auf Einhaltung der Grenzwerte.

Den Eiertanz kann man besonders schön in Stuttgart bewundern. Schon weit vor der Landeshauptstadt warnen Schilder über der Autobahn »Feinstaubalarm«, klingt ähnlich wie Bombenalarm. Die Bürger sollen das Auto stehenlassen, vor allem die Heizungen ausmachen. Frieren gegen Feinstaub. Über Internet lässt sich grafisch aufbereitet der Horror direkt verfolgen verbunden mit aktuellen Handlungsanweisungen: »Bitte lassen Sie Ihren Komfort-Kamin aus« und »Bitte lassen Sie Ihr Auto stehen.« Umweltverbände wie die Deutsche Umwelthilfe fordern Fahrverbote, allerdings nicht für ihren Chef, den Vielflieger und Vielfahrer Jürgen Resch. Der soll für den Schutz der Umwelt ungegrenzt fahren und fliegen dürfen.

Angst machen wirkt
Der vorzeitige Todesfall als Herrschaftsinstrument unserer Zeit

Nun ist in Stuttgart das Messgerät für Luftschadstoffe am Neckartor direkt an einer mehrspurigen Einfallstraße positioniert, also an der dreckigsten Stelle im gefürchteten Stuttgarter Kessel. Nach Berechnungen der Landesanstalt für Umweltmessungen Baden-Württemberg kommen an genau dieser berüchtigten Kreuzung 51 Prozent des Feinstaubes aus dem Straßenverkehr. Von diesen 51 Prozent allerdings nur 7 Prozent aus dem Auspuff der Autos, 44 Prozent davon entstehen beim Bremsen und wesentlich durch Abrieb von Reifen. Ein paar Meter weiter sieht die Situation vermutlich gleich ganz anders aus. Deshalb hatte einst die CDU-Fraktion beantragt, eine zweite Meßstelle zu installieren: »Auch – immer vorausgesetzt, im Ergebnis stellen sich die Werte besser dar – würde das Image der Stadt, die mit dem Neckartor als extrem dreckigem Ort in Sachen Feinstaub europaweit in den Schlagzeilen steht, bei einer sich möglicherweise ergebenden positiveren Gesamtdarstellung etwas weniger leiden.«Die EU muss sich auch nicht mit den zu erwartenden Protesten der Bürger herumschlagen. Davor scheuen die Grünen im Stuttgarter Rathaus als auch in der baden-württembergischen Landesregierung denn doch zurück. Im Prinzip hieße das, das Wirtschaftsleben einzustellen. Dann gibts auch keine Steuereinnahmen mehr.

Was tun, fragen sich verzweifelt die Grünen. Sie können auch ihre letzte Wählerklientel in guter Stuttgarter Halbhöhenlage kaum in der kalten Jahreszeit frieren lassen. Sie haben jetzt erst einmal »Betriebsbeschränkungen für kleine Feuerungsanlagen« verordnet. Danach sollen sogenannte Komfortkamine bei Feinstaubalarm – na was wohl – verboten werden. Also Holzöfen, die eine »bereits vorhandene Heizung ergänzen und nicht den Grundbedarf an Wärme decken«.

Die vor der Wut der Stuttgarter Bürger zitternden Stuttgarter Grünen sind zudem auf die Idee einer blauen Plakette gekommen. Nur Autos mit einer solchen Plakette sollen in die Innenstadt fahren dürfen. Damit sollen – so der Plan – im Jahr die Stickoxidwerte um 91 %, der Feinstaub um 10 % reduziert werden. Wieder eine neue Plakette, nachdem sich schon die alte grüne als wirkungslos erwiesen hat. 16 % der Feinstaubbelastung sollen kleine und mittlere Feuerungsanlagen produzieren, 30 % Ferntransporte und 3 % Industrie, Gewerbe, Baustellen und Sonstiges. Wohlgemerkt immer bezogen auf die bundesweit bekannte Messstelle am Neckartor in der baden-württembergischen Landeshauptstadt. Die bisherigen Fahrverbote haben jedenfalls keinerlei Wirkung gezeigt. Kunststück, denn der Verkehr ist keineswegs die Hauptquelle des ominösen Feinstaubes im Stuttgarter Talkessel.

Die Deutsche Umwelthilfe hat das Ausnehmen des Staates (und von Wirtschafts-Treibenden) als probates Geschäftsmodell erkannt und klagt sich spendenheischend durch die Gerichtsinstanzen, verweist auf die EU-Richtlinien, die die Grünen wesentlich herbeigeführt haben und will PR-trächtig die Städte zwingen, Autoverkehr stillzulegen. Derzeit klagt sie unter anderem vor dem Verwaltungsgericht Stuttgart. Das Land muss darlegen, wie es in der Stadt dauerhaft für saubere Luft sorgen will. Verkehrsminister Hermann wird wahrscheinlich das Gericht um Aufschub bitten.

Diese Umwelthelfer wollen sich gern mit dem Triumph schmücken, den Verkehr in einer Stadt lahmgelegt zu haben. Natürlich nur aus Umweltgründen. Das bringt PR und Geld. Ins Feld geführt werden bedrohlich klingende Untersuchungen, nach denen allein in Deutschland jährlich 34.000 Menschen an den Folgen von Feinstaub sterben. Das wäre deutlich mehr als die 3.000 bis 4.000 Verkehrstoten, ein wenig mehr als jene 20.000 bis 30.000, die aufgrund mangelnder Hygiene in unseren Krankenhäusern sterben würden. Europaweit sollen es 430.000 Menschen sein, weltweit einige Millionen: kurzum der Schrecken der modernen Industriegesellschaft. Ob das alles stimmt, weiß niemand. Es sind wieder einmal alles nur Modellrechnungen, die keinerlei Aussagekraft haben, wie das vor kurzem hier Peter Heller herausragend dargelegt hat.Niemand kann sagen, wie lange ein Mensch und mit welcher Konzentration ein Mensch Feinstaub ausgesetzt sein muss, damit er daran Schaden leidet. Niemand weiß das, schon gleich gar nicht lässt sich feststellen, ob jemand an einer zu hohen Feinstaubbelastung verstorben ist. Nun reicht es nicht, Autoverkehr und Heizung zu verbieten, sondern es müssen gleich auch Pflanzen und Bäume abgeholzt werden. Denn feine Staubpartikel produziert auch die Natur in ungeheurem Ausmaße. Pollen und Blütenstäube zum Beispiel wehen im Frühjahr bald wieder übers Land. Waldbrände muss man verbieten, dabei entstehen Feinstäube, und ebenso sollte man Vulkane einstellen. Was da an Staub aus dem Vulkanschlot herauspustet, übersteigt grünes Vorstellungsvermögen.

Keine Frage: Gute Luft ist ein hohes Gut, das niemand leichtfertig aufgeben darf. Aber es gilt, keine Alarmistenmaschinen einzuschalten, um noch mehr Geld aus irgendwelchen Fördertöpfen zu holen. Aber es gilt, die Kirche im Dorf zu lassen. Immerhin ist eingetreten, was Willy Brandt seinerzeit forderte: Der Himmel über dem Ruhrgebiet soll wieder blau werden. Das geschah einmal durch höhere Schornsteine, die den Dreck weiter in der Landschaft verteilten. Doch gleichzeitig brachten vor allemn neu entwickelte Filtertechnologien beachtliche Fortschritte. Anfang der 1960er Jahre wurden im Ruhrgebiet 1,5 Millionen Tonnen Staub und Russ sowie vier Millionen Tonnen Schwefeldioxid aus Kraftwerken, Stahlwerken und anderen Anlagen in die Luft geblasen. 1962 wurde in Nordrhein-Westfalen als erstem Bundesland ein Immissionsschutzgesetz verabschiedet. 1964 lag die Konzentration von Schwefeldioxid im Ruhrgebiet bei über 200 µg/Kubikmeter, 2009 sind es weniger als 10 µg.

Kraftwerke bekamen elektrostatische Rauchfilter, Katalysatoren, aufwendige Abgasreinigungsanlagen, so dass heute die Luft sauber geworden ist. Die Autos wurden mit aufwendigen Katalysatoren ausgerüstet – zuerst gegen den heftigen Widerstand der Autohersteller, Dieselmotoren wurden mit Rußfiltern ausgerüstet. Heute fällt es einem auf, wenn man hinter einem alten Auto ohner Abgastechnik her fährt.

Stickoxide braucht die Umwelt!
Die gute Seite der Stickoxide

Aber Feinstaub ist so recht ein Thema, über das man wunderbar dramatische Berichte in die Welt setzen kann. Feinstaub ist so schön geheimnisvoll, man sieht ihn kaum, er hat geheimnisvolle Eigenschaften, und kann „natürlich“ auch die Erbsubstanz schädigen. Vom Auspuff ins Gehirn – wie Feinstaub die Gesundheit schädigt – schöner kann man es nicht ausdrücken. Feinstaub ist Auslöser von Krankheiten, klar Übergewicht gleich mit, Alzheimer sowieso, die bis vor kurzem noch als ideologisch gut befundenen Heizungen mit Holz, weil so schön CO2-frei, sind plötzlich eine wesentliche Ursache des Übels, werden als Dreckschleuder Holzofen gebrandmarkt.Auch die Industrie lernt schnell. Verkaufte sie noch bei der atomaren Superkatastrophe von Tschernobyl, die bekanntermaßen den Erdball sprengte, so viele Geigerzähler wie noch nie an Leute, die eher wenig damit anfangen konnten, so hat sie jetzt Sonderschichten für die Fertigung von Partikelmessgeräte wie das HP-5800 elf (F für Feinstaub) Messgerät angeworfen, erhältlich über Amazon. Leider verfügt das Gerät noch nicht über den neuesten Schrei und kann noch nicht den Zusammenhang messen, den die Wissenschaft gerade herausgefunden hat, dass ultrafeine Partikel auch die Herzfunktion beeinflussen.

Ein Verbot tibetanischer Räucherstäbchen haben die Grünen bisher offenkundig nicht geplant. Die lassen in den Wohnungen die Feinstaubwerte dramatisch ansteigen. Das könnte denn doch zu viele Wähler der Grünen verschrecken. Da kann es eher gegen die Kirchen gehen. Weihrauchkessel lassen die Feinstaubwerte in den Kirchengemäuern über alle EU-Grenzwerte steigen.

Früher jedenfalls waren die Stadtverwaltungen praktisch veranlagt: Sie ließen mit Wassersprengwagen die Straßen abspritzen. Das wirkte Wunder. Staub, Feinstaub, Abrieb von Bremsen und Reifen sowie Rußniederschläge aus Heizungen wurden in die Kanalisation gespült. Dafür fehlt heute das Geld. Und dann ließe sich das Thema »Feinstaub« politisch nicht so schön ausschlachten.

Und niemand darf jetzt auf die neue Elektromobilität kommen. Elektroautos produzieren ziemliche Mengen eines anderen Stoffes, der vor Jahr und Tag für große Panik sorgte: Ozon. Wehe, wenn das rauskommt.

zuerst erschienen bei Tichys Einblick hier

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47 Kommentare

  1. Es geht in der Diskussion oft unter,dass es sich bei den Feinstaub- und Stickoxid-Toten um „vorzeitige“ Todesfälle handelt. Das ist was ganz anderes als ein reales Todesopfer bei einem Verkehrsunfall. Wenn Jürgen Resch von der DUH behauptet, Stickoxid würde 3-mal soviele Opfer fordern wie der Straßenverkehr, so ist das ungefähr so intelligent wie die Behauptung, 4 Pfund Zucker sei mehr als 2 Kilogramm; schließlich ist die Zahl 4 ja größer als 2.

  2. am dienstag, 23. februar, hat man in stuttgart nun endlich das ziel erreicht: fahrverbote ab 2018 für diesel, die nicht mindestens euro 6 erfüllen – selbstverständlich mit der empfehlung an den rest der welt, dies doch bitte nachzumachen.

    diese legalisierte form der enteignung – um nichts anderes handelt es sich – ist politik auf dem niveau des mittelalters: die erde hat eine flache scheibe zu sein.

    dass die fahrverbote nichts bringen werden, weil autos – zumindest die abgase – nicht die wesentliche ursache sind; dass entgegen der eu-richtlinie im wesentlichen die daten von „hotspots“ einfließen; dass man darauf verzichtet, in zeiten hoher belastung das problem mit einer nassreinigung in den griff zu bekommen; dass die grenzwerte praktisch halbiert worden sind – all das interessiert nicht.

    es ist ja auch praktisch, dass die fahrverbote nichts bringen: dann kann man sich neue regeln und verbote ausdenken.

    angeblich reduziert die feinstaubbelastung die lebenserwartung statistisch gesehen um bis zu einem halben jahr, ein, wie man versichert, „sehr hoher wert“. was man unter den tisch fallen lässt: angehöriger unterer einkommensklassen mit körperlich und gesundheitlich anstrengender berufstätigkeit gehen fünf bis zehn jahre früher ab. aber das geht den grünen und schwarzen oberlehrern, bestverdienend und sozial maximal abgesichert, am hintern vorbei.

  3. Und die neue Volkskrankheit COPD  als Konstrukt der Pharmaindustrie?

    Vielleicht sind wir auch nur zu empfindsam?

    Wer wie ich in den Siebzigern in den zweifelhaften Genuss von Holzschutzmitteln gekommen ist, und sozusagen vor einem vergifteten Leben stand, mit unglaublichen Diagnosen versehen, fragt sich manchmal ob die noch was merken. Durch keine Innenstadt kann ich gehen, keine Laeden, Kaufhäuser, oae. aufsuchen ohne verschiedene Symptome die zur Flucht führen zu erleiden. Geschwüre waren lange Zeit die Konsequenz.

    Wenn wir nur ein wenig Vernunft hätten wären die Autos längst passee, eine Warnschrift aus den Achtzigern Namens Global 2000, vielleicht hierzu.

    Seit wir in unserem Verständnis in die Mikrowelten eingedrungen sind sollte uns auch spätestens klar sein das unser Körper ähnlich vergiftet wie der Planet, mit Plastik gefuellt schon zu Lebzeiten konserviert bald durch künstliche ersetzt werden muss…

     

    • „Seit wir in unserem Verständnis in die Mikrowelten eingedrungen sind sollte uns auch spätestens klar sein das unser Körper ähnlich vergiftet wie der Planet, mit Plastik gefuellt schon zu Lebzeiten konserviert bald durch künstliche ersetzt werden muss…“
      Sach ich auch immer!
      Es muß einen Grund geben, warum die Lebenserwartung ständig steigt.
      Der Körper wird vergiftet. Das ist es.
      Na klar!

      • Wessen Lebenserwartung ständig steigt? Und einer gesund von denen? Oder mit was am Leben erhalten?

        Auch so ein statistisches Konstrukt…Mein Beispiel war hier im Besonderen Plastik und wer das nicht sieht bleibt taub stumm und blind…

        • Lieber Hr. Romaker,

          auf Ihre Frage finden Sie hier umfassend Antwort: Einfach mal den Artikel „Dieselverbote? – Der Vernichtungsfeldzug gegen eine deutsche Top-Industrie“ aus dem Archiv aufrufen. Da steht in aller Ausführlichkeit drin, um wieviel Jahre die Menschen heute in Stuttgart und in anderen Städten heute länger leben und wie früh man trotz der gesunden Luft früherer Jahrhunderte ins Gras beissen musste.

          Im Unterschied zu den von Ihnen so bezeichneten „statistischen Konstrukten“ (die gibt es, z.B. bei den verlogenen Behauptungen der US-Behörde EPA zum Thema Feinstaub) werden hier echte Statistiken angeführt. Einschliesslich Quellenangaben, sie können alles selbst nachchecken.

          Mfg

           

    • Lieber Hr. Romaker,

      eine kurze Internetrecherche zum Thema COPD (das ist ein Atemnotzustand, bei dem die Erkrankten nicht mehr genug Luft bekommen) ergab, dass „Rauchen zu über 90 Prozent für die Entstehung von COPD verantwortlich ist“.

      Ich erachte es als wenig zielführend, dies mit der Feinstaubdiskussion in Innenstädten zu vermengen.

       

      Mfg

       

       

       

  4. Wenn ich diese Feinstaubdiskussion so lese, muss ich mich schon wundern, dass ich knapp 59 Jahre nach meiner Geburt noch lebe, und nicht mal an Lungenkrebs leide.Habe ich doch in meiner Kindheit schwarze Russwolken auspuffende LKW, ein ganzjährig gelblich trübes Ruhrgebiet und auch noch die eine oder andere Dampfllok erlebt.Ach ja, dazu noch die kerosingeschwängerten dunklen Abgasnebel der Phantom-Flieger über unserem Grundstück,die sich manchmal im Minutentakt zum Landeanflug im nahegelegenen Fliegerhorst unserer englischen Freunde einfanden. Ich erinnere mich noch gut an die schwarzen Punkte auf den Blättern oder der draussen aufgehängten Wäsche.

    Mein Fazit: Die Luft über Deutschland ist sauberer denn je. Die Feinstaubdiskussion ist das Ergebnis politischer Öko-Verblendung ohne Sinn und Verstand. Und erst recht ohne Fachwissen.

     

    • „Mein Fazit: Die Luft über Deutschland ist sauberer denn je. Die Feinstaubdiskussion ist das Ergebnis politischer Öko-Verblendung ohne Sinn und Verstand. Und erst recht ohne Fachwissen.“

       

      Was heißt hier mein ???

       

      UNSER !!!

  5.  
    Ältere Menschen können genau von der Belastung im Kohlenpott erzählen, die so massiv war, dass man die Sonne nicht sehen konnte. Heute ist die Luft überall sauber.
    Jetzt wollen Träumer einen Beweis, dass die saubere Luft nicht schädlich ist.
    Die angestrebte Abschaffung von Verbrennungsmotoren und Kraftwerken, die, in Wahrheit für eine lebenswerte Umgebung sorgen, ist mit dem Scheinargument, Feinstaub, ein Verbrechen.
    Statistisch unbestreitbar ist, dass die Geburt zu 100 % Todesfällen führt. Das ist ja einfach. Wir verbieten die Geburt.
    Den Unfug, bösartiger Reglementation, kann man bei der Plakettenpflicht für die Fahrzeuge sehen. Egal welche Plakette, dem Fahrzeug ist es egal und die Umwelt hat auch noch nichts gemerkt.
    Ich frage mich immer, warum lassen sich alle, aufgrund dieser plumpen Betrügereien, ins Geldtäschchen greifen. Um so erstaunlicher, alle gehen sogar auf die Straßen und fordern lautstark, weiterhin betrogen zu werden.
     

  6. Die Feinstaubgeschichte ist eine wirkliche Posse. In Brüssel erhalten sogenannte Umweltorganisattion Steuergelder für ihre ach so „wertvolle“ Tätigkeit. Als Dank dafür liefern sie den EU-Bürokraten dann immer neue Forderungen irgendwelche Umweltvorschriften zu verstärfen. Ähnliches ist ihnen ja auch bei den  Nitratmessungen im Grundwasser gelungen. von den vielen tausend Meßstellen in Deutschland werden von nur noch ertwa 200 genau ausgesuchten die Meßwerte nach Brüssel gemeldet. Die Bürokraten können dann wieder klagen, wegen Nichteinhaltung von Grenzwerten. Dabei weis jeder, der es wissen will, Grundwasser ist eine dreckige Brühe, die niemand so trinken kann und erst entsprechend geklärt werden muß.

    In den USA har die EPA beim Feinstaub, wenn ich mich recht erinnere, es auf folgende Weise gemacht: sie hat immer wieder die Grenzwerte verschärft, sich aber geweigert, die zugrundeliegenden wissenschaftlichen Arbeiten zu veröffentlichen, immer nach dem Motto, das ja auch aus den Klimawissenschaften bekannt ist, glaubt uns.

  7. Dann müsste es ja an den Feinstaub-„Hotspots“ ja zu einer signifikanten Häufung von Todesfällen kommen – und auf dem Lande die Lebenserwartung eklatant höher sein. Gibt es da verlässliche Angaben? Wahrscheinlich nicht. Die Landbevölkerung ist dann dem Feinstaub ausgesetzt, der bei abgeernteten Maisfeldern (zur Biogaserzeugung) vom Wind aufgewirbelt wird….

  8. Dieser ganze Feinstaubrummel ist auch nichts anderes als pseudowissenschaftlicher Alarmismus. Schon allein die Idee, mit der Massebestimmung von PM10, wie es in der EU praktiziert wird, irgendetwas aussagen zu können, widerspricht jeglichen wissenschaftlichen Erkenntnissen zu diesem Problem. Bis PM2,5 ist Staub nicht lungengängig und kann damit z.B. keinen Lungenkrebs verursachen. Das bedeutet, dass über 99% des Feinstaubs, welcher in der EU gemessen wird, ungefährlich ist!

    Selbst bei PM2,5 müsste man dann noch bestimmen, ob der Feinstaub gefährlich ist (toxisch oder mechanisch gefährlich wie Asbestfasern), um überhaupt etwas in der Hand zu haben. Das wird nicht gemacht, d.h. alle Panikmeldungen zu dem Thema sind aus wissenschaftlicher Sicht völlig unsinnig!

  9. Schon vor einigen Jahren habe ich Nachfragen bei Greenpeace und Ämtern gemacht, wie man denn überhaupt nachweisen kann, dass ein Verstorbener an Feinstaub dahingeschieden ist.
    Ich habe nie eine Antwort bekommen.
    Fazit: Propaganda braucht keine Begründung.
    Danke für diesen Artikel.

  10. Es müsste doch irgendwelche Studien vorhanden sein, in denen eine Gesundheitsgefährdung durch Feinstaub ermittelt wurde. Das UBA führt nur an:

    “ Je nach Größe und  Eindringtiefe der Teilchen sind die gesundheitlichen Wirkungen von Feinstaub verschieden. Sie reichen von Schleimhautreizungen und lokalen Entzündungen in der Luftröhre und den Bronchien oder den Lungenalveolen bis zu verstärkter Plaquebildung in den Blutgefäßen, einer erhöhten Thromboseneigung oder Veränderungen der Regulierungsfunktion des vegetativen Nervensystems (Herzfrequenzvariabilität). „(http://www.umweltbundesamt.de/themen/luft/luftschadstoffe/feinstaub)

    Hat jemand zu diesem Thema Zugriff auf Forschungsarbeiten?
    Danke.
    PM, Geologe

  11. Dass die genannten 34.000 Feinstaubtoten in Deutschland reine Opfer von Statistikmodellen sind, lässt sich leicht nachweisen. Zu recht schreiben Sie, dass unsere Luft in Deutschland immer sauberer geworden ist. Gibt man die verdreckte Luft aus den 60er Jahren in diese Modelle ein, so führt das zum Aussterben der Deutschen während des Wirtschaftswunders. Bekanntlich ist es nicht so gekommen. Das beweist , dass diese Modelle reine grüne Hirngespinste sind, der übliche Öko-Voodoo-Zauber eben.

      • Nö, kann ich nicht nachweisen. Da aber in der gesamten Feinstaubdiskussion niemand irgendwas nachweisen kann, weder einen Toten, noch 34.000 Tote, noch 70.000 Tote, fühle ich mich auch nicht dazu verpflichtet.
        Und zu Ihrer Frage, ob das Vorsorgeprinzip sinnvoll ist. Nein, bei nicht nachweisbaren Gefahren ist es nicht sinnvoll. Und selbst bei nachweisbaren Gefahren, lohnt es sich den Verstand einzuschalten. Ab 14 Litern in kurzer Zeit getrunken ist Wasser tödlich. Nimmt man die LNT Theorie, so sterben jedes Jahr durch den Konsum von sauberem Trinkwasser rund 1,4 Milliarden Menschen. Sollten wir dann Ihrere Meinung nach nicht auf den Konsum von Wasser verzichten? So rein wegen des Vorsorgeprinzips?

  12. Es gibt in Deutschland 70 000 Tote durch Feinstaub, das hatte damals bei der Kampagne (2008?) Prof. Wichmann von der GFS in Neuherberg errechnet. Und er hat das ähnlich wie bei Strahlung mit einer LNT-Hypothese gemacht. Prof. Wichmann hat das explizit in einer Broschüre geschrieben, wie es gemacht wird: Meßwerte bei einer hohen Konzentration (wo wohl etwas meßbar ist) linear zu kleinen Dosen extrapoliert bis zum Nullpunkt. Ich hatte Gelegenheit, Herrn Prof. Wichmann bei einer Vortragsveranstaltung persönlich zu befragen, aber mehr als „Wir haben ausgerechnet, daß…“ habe ich nicht erfahren können, schade. Interessant wäre nun wirklich der Zusammenhang bei hoher Dosis, solange der fehlt, bleibt alles Spekulation.

    Insbesondere bleiben die 70 000 Todesopfer Scheintote, wie hier richtig gesagt wird. Unsere Luft ist exzellent sauber, die Chinesen haben wohl noch Probleme in Ballungsräumen, das wird sich dort mit mehr Kernenergie bessern.

    • Sehr geehrter Herr Niemann,

      das läuft bei Feinstaub i.d.R. genau so ab wie bei den böhsen Atomstrahlen. Man geht von den vorhandenen Gesundheitsgefahren bei extrem hohen Staubdosen aus, also von der sog. Staublunge. Bei Asbest ist es dann die Asbestose. Hier kann man neben der eingeschränkten Lungenfunktion auch einen kausalen Zusammenhang z.B. zu Lungenkrebs herstellen. Nun rechnet man einfach mittels LNT die geschätzte Staubbelastung und das erhöhte Lungenkrebsrisiko bei Staublungen auf die durchschnittliche Staubbelastung in Europa runter, multipliziert mit der Bevölkerungszahl und schon hat man 70000 Strahlentote – ach nee Feinstaubtote – „errechnet“!

       

      MfG

       

      PS: Selbstverständlich erklärt Ihnen der „Prof“ nicht, wie er dass ausgerechnet hat. Er ist doch nicht dumm! Er sucht nur Dumme!

    • Zitat: „…der Zusammenhang bei hoher Dosis, solange der fehlt, bleibt alles Spekulation.“

      Und deswegen gibt es das Vorsorgeprinzip. Laut UBA: „Risikovorsorge bedeutet, bei unvollständigem oder unsicherem Wissen über Art, Ausmaß, Wahrscheinlichkeit sowie Kausalität von Umweltschäden und -gefahren vorbeugend zu handeln, um diese von vornherein zu vermeiden.“

      Wenn Sie dieses Prinzip ablehnen müssten Sie aber auch klar formulieren „Wir gehen das Risiko von X.XXX Toten durch Feinstaub pro Jahr ein bevor wir handeln.“.

      Oder noch klarer  „Wir sind uns bewusst das wir unser Nichthandeln mit Menschenleben bezahlen könnten“

      Oder schlagen Sie vor Menschenversuche zu machen?

      • Zunächst einmal müssen Sie nachweisen, dass das Risiko tatsächlich existiert und nicht nur in den biegsamen Formeln der Statistiker.

        Wenn man nach dem überaus dummen, nur politisch als effektives Drangsalierungsprinzip erwünschten, Vorsorgeprinzip konsequent handelte, müsst nicht nur das Kfz verboten werden, denn mit Sicherheit werden damit ca. 3500 Menschen jährlich getötet, sondern auch noch Hausleitern wg. Haushaltsunfällen und sogar alle Krankenhausbehandlungen wg. Krankenhauskeimen, OP-Missgeschicken, Fehlbehandlungen etc. Ja sogar das Aufsuchen des Bettes müsste verboten werden, denn darin sterben die meisten Menschen.(Ironie)

        • Beweisen Sie das es kein Risiko gibt!

          Vorsorgeprinzip ist also dumm? Dann sind Vorsorgeuntersuchung zur Krebsfrüherkennung dumm?

           

           

           

          • Dann sollten Sie sich mal mit den Ergebnissen der Massenuntersuchungen bei der Mammographie befassen. Da haben Sie alles, am geringsten die erkannten akuten Krebsfälle. Häufig „verdächtige“ Fälle, bei denen aus Angst – und ohne Grund- operiert wird, und unbestimmt aber vorhanden, die Krebsfälle die durch die Methode ausgelöst werden.
            Alles hat eben zwei Seiten, und wer den gesunden Menschenverstand nicht braucht, setzt bedingungslos auf das „Vorsorgeprinzip“.

          • Das war nicht meine Frage. Meine Frage war ob Sie das Vorsorgeprinzip generell für dumm halten bzw. ob Krebsvorsorgeuntersuchungen dann ebenso dumm sind?

          • Lieber Hr. Jan Dirk Ullrich

            dass Sie hier als Troll unterwegs sind, braucht ja nicht weiter betont zu werden.

            Jede menschliche Aktivität ist unvermeidlicherweise mit Risiken verbunden. Wir haben unseren Verstand dazu, um abzuschätzen, ob und unter welchen Umständen uns ein Risiko zumutbar oder unzumutbar erscheint. Etwas zu verbieten (denn darum geht es), weil man GLAUBT, es  sei mit Risiken behaftet,die gar nicht nachgewiesen sind, ist typisch für kommunistische Diktaturen –  und das waren die allerschlimmsten, was Umweltverschnutzung angeht.

            Das Atmen ist auch ein Risiko. Auf Dauer hat dies noch niemand überlebt. Lassen Sie schon mal für den Sarg Mass nehmen.

             

            Mfg

             

             

             

          • Herr Ullrich,

            schon die Frage, ob das Vorsorgeprinzip „generell“ dumm ist, ist für sich alleine genommen, dumm.

             

             

          • Ja Vorsorgeuntersuchung zu Krebs sind dumm und reine Geldverschwendung. Würde man dieses Geld dafür ausgeben, in den Krankenhäusern Fehlbehandlung, Keime usw. zu verhindern, würden Sie mehrreale tote verhindern als die statistischen Toten aus Ihrem Vorsorgeprinzip. Geben Sie sich einmal etwas Mühe bevor sie hier posten und lesen Sie die entsprechende Literatur z.B. die auch für Laien verständlichen Bücher von G. Grigerenzer.

          • Sehr geehrter Herr Steger!

            Ich habe nachgefragt ob der Admin seine Ausführungen so verstanden haben möchte!

            Lesen bildet!

          • „Dann sind Vorsorgeuntersuchung zur Krebsfrüherkennung dumm?“

            Der Nutzen ist nicht bewiesen.

            Aber zum Vorsorgeprinzip:

            Seit einigen Jahren sammeln Aliens eine Flotte etwas außerhalb der Plutobahn.

            Ich bin sicher, daß es sich um eine Invasionsflotte handelt.

            Ich fordere als Vorsorgemaßnahme, daß endlich wirksame Lasergeschütze entwickelt werden, die in mindestens 64 Raumforts gleichmäßig um den Erdball herum verbaut werden.

            Zusätzlich sollten mindestens 100 Raumschiffe gebaut werden, die, ausgestattet ebenfalls mit Laserkanonen, freies Manöverieren im Raum bis zum Mond erlauben.

            Denn Sie wissen ja:

             „Risikovorsorge bedeutet, bei unvollständigem oder unsicherem Wissen über Art, Ausmaß, Wahrscheinlichkeit sowie Kausalität von Gefahren vorbeugend zu handeln, um diese von vornherein zu vermeiden.“

          • Sehr geehrter Herr Müller!

             

            „Jede menschliche Aktivität ist unvermeidlicherweise mit Risiken verbunden.“ – Habe ich nicht bestritten.

            „Wir haben unseren Verstand dazu, um abzuschätzen, ob und unter welchen Umständen uns ein Risiko zumutbar oder unzumutbar erscheint.“ – Stimmt, sehe ich genauso. Etwas anderes habe ich auch nicht behauptet. Aber konkret aussprechen tun Sie es auch nicht. Sie könnten z.B. ganz offen sagen, 3.000 Menschenleben jedes Jahr ist mir der Individualverkehr wert, auch wenn es demnächst mich oder eine Person aus meiner Familie erwischt. Ich bringe das Beispiel nur weil der Admin das oben schon angesprochen hat.

            „Etwas zu verbieten (denn darum geht es), weil man GLAUBT, es sei mit Risiken behaftet, die gar nicht nachgewiesen sind, ist typisch für kommunistische Diktaturen“ – Sie sollten sich noch einmal näher mit dem Begriffe Risiko beschäftigen und Ihre Beissreflexe unterdrücken.

             

            „Das Atmen ist auch ein Risiko. Auf Dauer hat dies noch niemand überlebt. Lassen Sie schon mal für den Sarg Mass nehmen.“ – ?? Was wollten Sie nochmal sagen???

          • Ach Herr Ullrich,

            beweisen, daß etwas existiert geht nicht aber umgekehrt. sie können nicht beweisen, daß etwas nicht existiert. es ist immer derjenige beweispflichtig, der behauptet, es gäbe einen Effekt. da hilft auch kein Vorsorgeprinzip. sonst könnt e manja ganz einfach behaupten, daß, was Sie schreiben, macht krank  und dann aus Vorsorge, ihnen verbieten sich zu äußern.

          • Lieber Hr. Jan Dirk Ullrich,

            solche Schlauberger wie Sie habe ich schon vor etlichen Jahrzehnten an Hochschulen erlebt. Rhetorisch bestens geschult und mit meterdicken Brettern vor dem Kopf, was die Fähigkeit angeht, die Realität wahrzunehmen. Sie scheinen mir  auch zu dieser Kategorie zu gehören.

            Nochmal ganz langsam für Begriffsstutzige: Es gibt keinen wissenschaftlich belastbaren Beweis für die Behauptungen über die Gefährlichkeit des Feinstaubniveaus in unseren Städten, insbesondere nicht im Zusammenhang mit der Zahl von angeblichen zehntausenden Todesopfern.

            Ich habe lange Jahre im Ruhrgebiet gelebt und echte Feinstaub-Geschädigte gekannt. Das waren Bergleute, die jahrzehntelang Feinstaub in Konzentrationen einatmeten, die um etliche Grössenordnungen über dem lagen, was man heute in Städten einatmet. Bei denen liessen sich klare Kausalitäten zwischen Exposition und gesundheitlichen Auswirkungen nachweisen. Dazu spielte aber auch noch eine Rolle, dass kritischster Bestandteil der Quarzanteil im Feinstaub war, und den sondert der Verkehr nun mal nicht in nennenswertem Umfang ab.

            Die heutige Feinstaubdiskussion in Deutschland ist ideologisch verlogen und ignoriert die Fakten. Feinstaub ist nicht Feinstaub, Sie atmen in Ihrer Wohnung garantiert mehr ein als draussen, und wenn Sie mal einen Blick auf bundesweite Feinstaubkarten werden, werden Sie feststellen, dass es z.B. an der Küste besonders viel davon gibt, nämlich aufgewirbelter Meerschaum mit Salzpartikeln.

            Ich würde Ihnen raten, sich erstmal mit solchen Fakten zu beschäftigen und darauf zu verzichten, ihre rhetorischen Finessen im Nachplappern unverstandener Zusammenhänge zur Belästigung und Bevormundung anderer Foristen zu missbrauchen. Ideologisch motivierte Horrorszenarien in den Raum zu stellen und von andern zu verlangen, diesen Schwachsinn als stichhaltigen Grund für schwerwiegende Eingriffe in die Freiheit des Individuums zu akzeptieren ist für  mich die Vorstufe zum bevormundenden Kommunismus.

            Mfg

             

             

             

          • Herr Mueller!

            Sie sollten sich wirklich nochmal meinen Eingangskommentar, Antwort auf die Äußerungen von Herrn Niemann, durchlesen. In diesem Kommentar habe ich nicht behauptet das Feinstaub gefährlich sei. Ich habe Herrn Niemanns lapidaren Umgang mit dem Vorsorgeprinzip kritisiert.

            Das Lob mit der Begriffsstutzigkeit geht daher an Sie zurück. Sie sollten wirklich mal Ihre Beißreflexe überprüfen und an Ihrer Lesekompetenz arbeiten. Dazu gehört auch Texte in ihrem Kontext zu lesen und verstehen, wenn Sie verstehen was ich meine. Und nicht nur selektiv nach Schlagwörtern suchen und dann zusammenhanglose Texte zu verfassen.

      • Sehr geehrter Herr Ullrich,

        da Sie ein Befürworter des Vorsorgeprinzips sind, hier meine Frage:

        Wie stehen Sie zum derzeit forcierten massenhaften Zubau von immer größeren Windrädern, deren Auswirkungen auf die Gesundheit von Millionen Menschen noch nicht erforscht wurde, trotz der Forderung des Umweltbundesamts.

        Hier wird wirklich ein gigantischer Menschenversuch gestartet, die Mindestabstände sind immer noch so groß wie bei den ersten, 60m hohen Windräder, obwohl inzwischen 230m erreicht werden mit einem Rotorendurchmesser von 140m.

        Aber im Dienste der Weltenrettung finden Sie das bestimmt OK.

  13. Was machen wir mit dem Sahara Staub der uns jedes Jahr erfreut, im April 2014 waren es an einem Tag über München 280 000 Tonnen. Selbst im Kölner Raum haben wir regelmäßig Gelbe Pfützen. Was sind dagegen die Kamine und Öfen?

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