GWPF-Newsletter vom 12. Dezember 2016

Absturz der Temperatur nach el Niño

Einführung des Übersetzers: Die regelmäßig erscheinenden Newsletter der Global Warming Policy Foundation GWPF geben jedes Mal einen guten Überblick über neue Erkenntnisse hinsichtlich Klima und Energie. Sie erscheinen zwar in so rascher Folge, dass ich mit der jeweiligen Übersetzung nicht nachkomme. Aber hier soll beispielhaft der jüngste dieser Newsletter übersetzt werden (wer statt ,Newsletter‘ eine passende deutsche Bezeichnung hat, bitte ansagen!). Die Nachrichten bzgl. Energie beziehen sich zwar meist auf UK, aber man kann wohl davon ausgehen, dass es in Deutschland ähnlich bzw. sogar noch schlimmer ist.
Jeder kann über die GWPF-Homepage diesen Newsletter anfordern. Ich empfehle auch jedem, der halbwegs der englischen Sprache mächtig ist, dies zu tun. – Chris Frey, Übersetzer


Bild oben: Neue Daten des UKMO zeigen in diesem Jahr eine starke Abkühlung seit der El-Nino-Wärmespitze [zum ersten Kurzbeitrag]


Daten des Met. Office in UK bestätigen einen Rekord-Rückgang der globalen Temperaturen

David Rose

Neue, vom UKMO veröffentlichte amtliche Daten bestätigen, dass die mittleren Temperaturen der Welt seit Mitte dieses Jahres schneller und stärker denn je in der jüngeren Vergangenheit gesunken sind. Die gewaltige Abkühlung folgt einem Bericht in dieser Zeitung, dass es sich nach einer Rekord-Wärmespitze abgekühlt hatte. In unserer Story haben wir beschrieben, dass diese rekordhohen Temperaturen zurückgehen auf natürlich auftretende, jedoch besondere Bedingungen aufgrund eines El-Nino-Ereignisses – und nicht, wie zuvor vielfach beschrieben, auf kumulative Effekte einer vom Menschen verursachten globalen Erwärmung. Bis Ende Oktober, dem letzten Monat mit veröffentlichten Daten, zeigen die Daten von HadCRUT4 einen Rückgang um 0,5°C seit der Spitze im Frühjahr.

Ganzer Artikel: http://www.thegwpf.com/its-official-record-drop-of-global-temperatures/

Entwicklungshilfe vermisst 274 Millionen Pfund, die für den Klimafonds bestimmt waren

Dominic Kennedy

UK hat 274 Millionen Pfund an Auslandshilfe an eine dubiose Klimawandel-Organisation gezahlt, ohne zu wissen, wohin das Geld überhaupt fließt. Benny Peiser, Direktor der GWPF, hat seinem Erstaunen über das Eingeständnis des DfID [Department for International Development] Ausdruck verliehen, dass die Behörde keine Kenntnisse hinsichtlich der Empfänger des Klimafonds‘ habe. „Es ist kaum zu glauben, dass sie mit dieser Antwort durchkommen“, sagte er. „Entwicklungshilfe an sich ist hoch umstritten, aber das hier hebt die ganze Sache auf ein neues Niveau“.

Ganzer Artikel: http://www.thegwpf.com/foreign-aid-officials-lose-track-of-274m-climate-fund-handout/

Brandbericht zeigt: UK-Klimapolitik kostet bis 2030 319 Milliarden Pfund

David Rose

Ein Brandbericht enthüllte jüngst, dass trotz jahrelanger Versprechungen von Labour-, Koalitions- und Tory-Regierungen die radikale Hinwendung zu ,grüner‘ erneuerbarer Energie die Wirtschaft bis zum Jahr 2030 mit 319 Milliarden Pfund teuer zu stehen kommen wird – das ist drei mal so hoch wie das jährliche NHS-Budget für England [NHS = National Health Service {?}]. Anstatt Energierechnungen zu kappen, wird diese Politik bis 2030 jedem Haushalt im Mittel eine zusätzliche Belastung von 584 Pfund pro Jahr auferlegen. Und doch ist dies nur der Anfang.Bis 2050 wird die Politik bzgl. grüner Energie jeden Haushalt 1390 Pfund pro Jahr kosten auf der Grundlage der Preise des Jahres 2014. Die Berechnungen des Berichtes sind ausschließlich aus offiziellen Zahlen abgeleitet, die von Ministerien und dem Office for Budget Responsibility veröffentlicht werden. Sie enthüllen zum ersten Mal die wahren Kosten der in den Rechnungen enthaltenen Abgaben, um die Hinwendung zu erneuerbarer Energie zu finanzieren. Diese Auswirkungen resultieren aus dem Klimaschutzgesetz [Cilmate Change Act] aus dem Jahr 2008. Die Hauptlast hiervon werden die Ärmsten tragen sowie Familien, die gerade so über die Runden kommen.

Ganzer Artikel: http://www.dailymail.co.uk/news/article-4021200/Hot-air-Bombshell-report-shows-green-levies-backed-government-cost-economy-319bn-2030.html

UK steht vor einer Energiekrise, bei der Familien extra zahlen, damit die Lichter nicht ausgehen, während die Nachbarn ,im Dunklen sitzen‘

Peter Dominiczak

Die zunehmende Abhängigkeit von UK von „schwankender“ erneuerbarer Energie bedeutet, dass die Nation vor einer beispiellosen Versorgungskrise steht. Davor warnte ein leitender Beamter von OFGEM [OFGEM = Office of Gas and Electricity Markets, Britische Deregulierungsbehörde für den Energiemarkt]. Andrew Wright, leitender Mitarbeiter beim OFGEM und ehemaliger Interims-Direktor, warnte, dass Haushalte gezwungen sein könnten, zusätzliche Zahlungen zu leisten, damit bei ihnen die Lichter nicht ausgehen, während gleichzeitig ihre Nachbarn „im Dunklen sitzen“, weil „es sich nicht jeder leisten kann, soviel Energie zu verbrauchen wie gewünscht“. Er warnte, dass reichere Verbraucher in Zukunft in der Lage sein müssen, „für einen höheren Grad an Zuverlässigkeit zu zahlen“, während andere Haushalte ohne Strom zurückbleiben.

Ganzer Artikel: http://www.telegraph.co.uk/news/2016/12/11/britain-facing-energy-crisis-could-could-see-families-pay-extra/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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6 Kommentare

  1. Was die Auswirkungen des El Nino auf die Globaltemperaturen betrifft, haben wir diese noch nicht überwunden. Wir sind noch nicht auf das Niveau von 2014 vor dem El Nino zurückgekehrt. Hier mal der Vergleich von UAH, RSS und HADCRUT4:

    https://goo.gl/HJn1Xg

    Bis auf das Niveau von 2014 fehlen uns noch zwei bis drei Zehntel Grad.

    Die letzten paar Monate bis zu einem Jahr von einer Temperaturkurve sind immer noch Wetter und kein gefestigter Trend. Von daher ist der Artikel von David Rose in dieser bestimmten Form ein Schnellschuß. Es kann wieder aufwärts gehen, es kann noch weiter abwärts gehen, und dann eine steile Spitze oder sogar noch ein EL Nino kommen Es muss kein starker La Nina folgen. Es war alles schon mal da.

    Man kann etwas vermuten, aber wissen tut man erst mit einigem Abstand. Wenn der Jahresdurchschnitt von 2017 dem von 2014 entspricht, dann dürften die El Nino Auswirkungen vorbei sein.

    • Somit haben wir die Werte von 2014 schon erreicht…wissen Sie, was 2 bis 3 ZEHNTEL GRAD sind….GAR NICHTS!
      Vor 100, 50, 20 Jahren hat man nicht im Zehntel Bereich gemessen und das Digitale Messen gab es vor 50 Jahren auch noch nicht.
      ZEHNTEL…wenn ich das schon lese…da genügt schon der Warme Atem aus meinen Mund und ich hab damit jede Messung ad absurdum geführt.

  2. Das passt dazu:
    Morgen, am Samstag, den 17. Dezember 2016, wird Papst Franziskus seinen 80. Geburtstag begehen. Sie haben die Möglichkeit, ihm mit Unterzeichnung dieser Petition Ihre Glückwünsche, denen Sie auch persönliche Mitteilungen beifügen können, zu übermitteln.
    Bitte klicken Sie auf den Link um jetzt zu gratulieren:
    http://tinyurl.com/hscqy9a
    Ich habe das gerade getan und dem allgemeinen Glückwunsch dies angefügt:
    „Hören Sie nicht auf die Alarmisten, die uns Angst vor dem Klima einreden wollen.
    Vertrauen Sie besser auf den Schöpfer, der den Wechsel von Frost und Hitze, von Sommer und Winter garantiert hat (Genesis 8,22)!“

  3. Ich frage mich nur, wo hier die köngliche Familie ist und für ihr Volk (die einfachen Bürger) den Anwalt macht?!
    Wenn die Haushalte mit immer höhren Stromkosten, durch diese Grüne-Energiepolitik, zurecht kommen müssen und schon nicht mehr wissen, wie sie die explodierenden Stromrechnungen bezahlen können, dann MUSS ich von einer Köngisfamilie erwarten, dass diese für die Familie = Volk das Wort ergreift und diesen Irrsinn einer unbezahlbaren und unzuverlässigen Grünen Energieversorgung ein Ende bereitet!

    • Die dürfen ja von Gesetzes wegen keine Politik machen. Und da die Lizzy das ja schon ewig macht, wird sie hier auch nichts sagen. Und wie all die anderen Würdenträger glaubt sie einfach, was verkündet wird.

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