Kurzbericht über die 10. Internationale Klima- und Energiekonferenz des Europäischen Instituts für Klima und Energie (EIKE) in Berlin vom 11./12. Nov. 2016

von Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke und Michael Limburg
Die diesjährige EIKE Klimakonferenz stand im Schatten zweier politischer Donnerschläge. Zum Ersten wurde Donald Trump neuer US-Präsident, ein von niemandem zuvor möglich gehaltenes Wahlergebnis. Zum Zweiten fuhr Umweltministerin Barbara Hendricks zum Klimagipfel von Marrakesch nicht nur mit viel Geld im Gepäck sondern auch dem offiziellen deutschen Regierungsplan der Dekarbonisierung, im Klartext Deindustrialisierung Deutschlands. Donald Trump und seine republikanische Partei sagten sich dagegen bekanntlich schon länger vom Klimaschutzunsinn los.


Weil deutscher Wahnsinn – historisch bekannt – keine Grenzen kennt, ist die Selbstzerstörung der deutschen Industrie nun sogar ohne die moralische Mithilfe des großen US-Bruders geplant.

Bild rechts: Neue Transition Direktor EPA des künftigen US Präsidenten Donald Trump Myron Ebell beim Skype Interview anlässlich der 10. IKEK vom 11. und 12.11.16 in Berlin

Das EIKE Konferenzprogramm war gespickt mit nicht nur interessanten sondern auch hochaktuellen Vorträgen, die teilweise die oben erwähnten Ereignisse thematisierten. Redner waren wie immer international renommierte Experten (Programm anbei). Im Fokus des Klimateils stand die wissenschaftliche Diskussion über die natürlichen Klimaeinflüsse von Sonnenmagnetfeld oder gar  Vulkanen auf der einen und des anthropogenen CO2 auf der anderen Seite. Als Ergebnis aller Vorträge kann festgehalten werden, dass ein Klimaeinfluss des Menschen aus den Messdaten nicht zu entnehmen ist. Er ist nur in Klimamodellen aufzufinden, die bekanntlich die Realität noch nie wiedergeben konnten und in ihren Aussagen bis zur Unkenntlichkeit streuen. Dementsprechend lautete auch das Motto dieses Vortragsteils „Messen statt Modellieren“. Besonders heftig diskutiert wurde der scherzhaft „Al Gore Experiment „ genannte (Life-) Versuch dreier norwegischer Forscher unter Leitung des Physikers und Prof. em Jan Eric Solheim von der Universität Oslo, mittels mehrerer identischer Boxen die Treibhauswirkung des CO2 zu messen. Der erste Versuch diente der Wiederholung des bereits von R. Wood 1909 in den USA durchgeführten Versuches  der darin nachwies, dass die Erwärmung eines Treibhauses nicht von der Rückhaltung infraroter -also Wärmestrahlung- durch die das Treibhaus  umgebenden Glasscheiben (Glas ist für infrarote Strahlung undurchlässig) abhängt, wie es immer noch in allen Schulbüchern steht, sondern allein von der Unterdrückung der Konvektion. Die vom Boden über die Sonne erwärmte Luft wird am Entweichen gehindert und heizt deswegen – notgedrungen- das Treibhaus auf. Werden Fenster oder Türen geöffnet, dann gleicht sich die Innentemperatur sehr schnell der Außentemperatur an.

Der zweite und dritte Teil des Versuches diente der Klärung der Frage ob mehr CO2 (bei sonst gleichen Bedingungen) zu mehr Erwärmung führt. Zum Erstaunen der Anwesenden muss diese Frage zumindest für diese Versuchsanordnung glatt verneint werden, denn im Vergleich Kasten mit normaler Luft zu Kasten mit 100 % CO2 – blieb die Erwärmung, bei sonst identischen Bedingungen-  immer unter der des mit Luft gefüllten Kastens. Zwar nur um 0,4 °C, aber deutlich erkennbar.

Bild 1: Ergebnis der Versuche zur Bestimmung der Klimasensitivität ECS des CO2 im Solheim Versuch anlässlich der 10. IKEK in Berlin. In wieweit die Ergebnisse auf die Atmosphäre übertragbar sind, werden die kommenden Experimente zeigen.*

Der abschließende  Versuch diente der Bestimmung der sogenannten Equilibrium Climate Sensitivity (ECS), das ist die (nur gedachte) Erhöhung der Temperatur bei Verdopplung des CO2 Gehaltes nach Erreichen des neuen Gleichgewichtzustandes. Vom IPCC wird er mit +  3 °C angenommen, und führt deswegen zu den bekannten Restriktionen in Bezug auf die nach dem 2 ° Ziel noch zulässigen Emissionen. Da dieser Gleichgewichtszustand sich in den kleinen Kästen im Gegensatz zur Erde sehr schnell (in einigen 10 Minuten) einstellt, war dieser Versuch besonders interessant. Er ergab einen Wert von – 0,5 °C. (Statt + 3 °C beim IPCC). Da war die Verblüffung der Teilnehmer wie der Experimentatoren groß. Denn er bedeutet, wenn sich das Ergebnis auf die Erde übertragen ließe (was viele Teilnehmer sofort und mit tlw. guter Begründung anzweifelten), dass die Erde sich mit zunehmender CO2 Konzentration abkühlt, statt sich zu erwärmen. Wie so oft führt daher ein Experiment zu neuen, manchmal unerwarteten Erkenntnissen und es bleibt nun Aufgabe der beteiligten Wissenschaftler diese mit den Naturgesetzen in Übereinstimmung zu bringen.

Bild 2: Prof. Jan Eric Solheim (Astrophysiker) bei der Vorstellung der Experimentalergebnisse zu CO2 Versuchen 


In der anschließenden Fachdiskussion zum Solheim Experiment äußerten sich einige Teilnehmer auch zum Experiment selber kritisch, u.a. Prof. N. Scafetta, Prof. F. Gervais, Prof. H.-J. Lüdecke. Ihre Kritik bezog sich im Wesentlichen auf die Versuchs-Anordnung und -Durchführung, die keine Unterscheidung von Nebeneffekten mit dem zu zeigenden spektralen Mechanismus zuließ. Separate Versuche zur Trennung solcher Effekte (CO2 weist ein anderes spezifisches Gewicht, ein anderes Wärmeleitvermögen, eine andere Wärmeleitfähigkeit und eine andere Kontaktleitung mit den Holzwänden der Versuchskästen auf als Luft) waren von Solheim nicht vorgenommen worden. Die CO2 Gegenstrahlung in seinem Experiment wurde ebenfalls nicht gemessen, so wie es in der realen Atmosphäre als Standardmessung bereits lange erfolgt.

Im Energieteil lag der Schwerpunkt auf den klima- und energiepolitischen Konsequenzen des US Wahlergebnisses aus europäischer und insbesondere deutscher Sicht. Via Skype wurde eine Verbindung zu Myron Ebell aus den USA hergestellt. Myron Ebell, ein guter Bekannter und langjähriger Mitstreiter von EIKE in Fragen der sog. Klimaschutzpolitik mit ihrem Ableger „Energiewende“ und Direktor des US Thinktanks Competitive Enterprise Institutes in Washington DC wurde von soeben gewählten neuen US Präsidenten Donald Trump zurm Direktor der Transition Group zur Umwandlung der US Umweltbehörde EPA ernannt. Die EPA ist auf Direktive von Obama besonders aktiv in „Klimaschutzfragen“ und war bisher äußerst repressiv in Bezug auf die Verwendung fossiler Energieträger.  

Bild 3. Prof. Dr. Kerber bei seinem Vortrag anlässlich der 10. IKEK zu Fragen des Einflusses grüner Politik auf die EU Klima- und Energiepolitik *

Fragen des Sitzungsleiters Wolfgang Müller und aus dem Publikum die sich mit den genannten Konsequenzen beschäftigten, wurden von Ebell beantwortete.

Höhepunkt des Energieteils war zweifellos der Vortrag von Prof. Markus Kerber. Er analysierte in freier und fesselnder Rede die Verzahnung und Etablierung deutscher grüner Klimalobbyisten in Brüssel, die sich daraus ergebenden EU-Gesetze und -Vorschriften, die den EU-Verträgen zuwiderlaufende Kompetenzanmaßungen dieser Gruppierung und die Konsequenzen für unsere Industrie. Kerbers Résumé: Ohne eine massive Kehrtwende der deutschen Politik ist dem Brüsseler Grün-Filz nicht mehr beizukommen. Dass sich die betroffenen deutschen Unternehmen widerstands- und willenslos der grünen Zerstörung unterwerfen, die sie schließlich selber zu vernichten trachtet, ist ein bislang ungelöstes Rätsel.

Eingerahmt wurde die Konferenz von der Tischrede des bekannten Publizisten Günther Ederer „Auf dem Weg in die Ökoplanwirtschaft“. Das Veranstaltungsgebäude der Konferenz war das Berliner Marriot Hotel, das sich durch sehr guten Räumlichkeiten und Verköstigungen auszeichnete.

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19 Kommentare

  1. Vermutlich bricht das GRÜN-Projekt Deindustrialisierung wenige Jahre nach verbreitetem Kauf von E-Autos zusammen, weil dann dessen Nachteile allseits erkannt sind zB bei Reichweite, Heizung im Winter, Kühlung im Sommer, Akku-Ersatz usw

  2. @ Josef Kowatsch:

    Das schrieb Herr Stehlik… aber mal eine Gegenfrage: Wie meinen Sie das mit dem Siedepunkt? Also, unter Normaldruck, sublimiert doch CO2? Und gemeint hat Herr Stehlik jedenfalls die INTRAmolekularen Bindungen. Hängt eine Eigenschaft wie der Siedepunkt nicht viel mehr von den Eigenschaften der INTERmolekularen Bindunden ab?

    Liebe Grüße!

    @ Wehlan #6

    Wirklich guter Vorschlag!

  3. zu #6: Lieber Herr Wehlan
    Sie haben vollkommen recht, wenn Sie schreiben: „Im Übrigen hatte bereits vor Jahren das Bundesbauministerium feststellt, dass SF6 in Doppelfensterverglasungen schlechter dämmt als Edelgase.“ Man könnte hinzufügen, dass auch CO2 nicht als Füllgas genommen wird, obwohl es billiger wäre, und zwar aus dem gleichen Grund. Eine behauptete Erwärmungswirkung von CO2 im Winter wäre toll, – wenn es sie denn gäbe- im Sommer könnte man das C02 dann wieder ablassen und durch andere nicht „treibhauswirksame Gase“ ersetzen. Wie gesagt, das wäre toll, klappt aber in der Realität überhaupt nicht, da CO2 keine treibhauswirksame Erwärmung zeigt.

  4. Lieber Herr Römer
    Woher haben Sie diese Behauptung: „Die C=O-Bindung des CO2-Moleküls ist wesentlich polarer als die H-O-Bindung des H2O-Moleküls.“ Nehmen Sie die Elektronegativitätstabellen her, berechnen Sie und Sie werden das Gegenteil feststellen. Eine H-O Bindung ist um einiges polarer und hat bereits eine Tendenz zur Ionenbindung. Es kommt zur Ausbildung von Wasserstoffbrücken zwischen den H2O-Molekülen Deshalb ist der Siedepunkt von Wasser auch einiges höher als der von Kohlendioxid.

  5. #4: Dr. Gerhard Stehlik sagt:

    Sehr geehrter Herr Stehlik,

    ich las das von Ihnen mitverfasste Dokument (http://tinyurl.com/mugpxod) „Warum CO2 die Erdoberfläche kühlt“ und hätte ein paar Fragen zum Verständnis.

    Wenn Sie Zeit haben, eine Antwort zu geben, würde mich das freuen.

    1. Frage: Sie schreiben: „Der gelbe Pfeil stellt die Strahlungskühlung der Erdoberfläche durch die Spurengase H2O und CO2 der Atmosphäre dar… Diese effektiv messbare Strahlungskühlung ist das genaue Gegenteil des von den Klimaforschern postulierten Treibhauseffektes, also einer Erwärmung 33°C.“

    Wie ist diese Strahlungskühlung messbar? Wie ist dieser Strahlungsenergiefluss vom Boden in Richtung Athmosphäre messbar?

    2. Frage: „Die C=O-Bindung des CO2-Moleküls ist wesentlich polarer als die H-O-Bindung des H2O-Moleküls. Daher sind die IR-Banden des CO2-Moleküls wesentlich intensiver als die des H2O-Moleküls. “

    Wie ist die Intensität eines IR-Bandes definiert? Was bedeutet Sie? Wieso soll höhere Intensität mit höherer Abkühlung gleichzusetzen sein?

    Ansonsten: Danke für den Artikel. Sehr anregend. Schönen Tach!

  6. @besso keks #12
    Wie wollen Sie etwas Berechnen wenn diese Berechnung keiner Konstanten unterliegt.
    Wie wollen Sie diese Berechnung „Nach“ Messen, wenn sie keine konstanten Messwerte haben.

    Der Faktor ZEIT macht dies UNMÖGLICH!
    Was Sie jetzt berechnet haben ist schon in dem moment veraltet in dem Sie diese Berechnung gemacht haben.
    Klima = Zeit = Klima!
    Beim Klima haben wir es mit Wandel (Zeit) Werten zu tun und nicht mit starren (Konstanten) Werten.

  7. Hallo @besso keks, zu (#11) und „blöd“: Millionen Pflegefälle für die das Kreuz von technisch gesehenen Dritten gemacht wird sind nicht blöd sondern werden wehrlos und/oder unwissend ausgenutzt; da hätten Sie selber drauf kommen dürfen.

    Zum Rest: in Theorie: ja, kein Einwand. In der Praxis müssen Wähler her die begreifen + vertreten dass sie die Eigene Nicht-Unabhängigkeit von EU (und/oder sonst wem/was) auch noch bezahlen / geldwert + ungefragt unterstützen, als eigenes Joch (äh: Opfergabe an offen heimtückische Götzen). Die Rückeroberung der Freiheit gab den Ausschlag bei Brexit und Trump.

    Farage und Trump wissen, dass, speziell im Wahlkampf: The power to destroy a thing is [yields] the absolute control over it [F. P. Herbert, 1965]

    MfG

    P.S. ich freue mich dass Breitbart in Germoney in den Startlöchern steht. Auch hierbei: The power to destroy a thing …

  8. #10: Hofmann,M sagt:

    „Und wenn Trump, mit einen Federstrich, diese ganze CO2 Klimalügen Mafia, verschwinden lässt, dann braucht es auch keine „neun mal klugen“ Zehntelberechnung hinter der 3 Kommastelle.“

    Sehr geehrter Herr Hofmann,

    mir würde schon reichen, wenn der „Berechnung endlich eine MESSUNG folgen würde…

    MfG

  9. #9: Alwin Bruno sagt:

    „Als blöd kann dieser Volkstimmenanteil sicher nicht bezeichnet werden, als systemisch zuverlässig dagegen schon (affecting an entire system).“

    Hallo Herr Bruno,
    ist es nicht POLITISCH blöd, sich sich wegen eines, womöglich kurzffristigen, WIRTSCHAFTLICHEN Vorteils kaufen zu lassen?
    Muß ein politisch „kluger“ Wähler nicht immer das langfristige Ganze erkennen?
    Und dem entsprechend wählen?

    Ich meine, die Brexit-Wähler z.B. haben das getan. Sie haben einen womöglichen kurzfristigen, wirtschaftlichenNachteil in Kauf genommen, um langfristig die bessere Lösung zu haben.

    Anderes Beispiek:
    Die Flutung Deutschland und Europas mit Mohammedanern verschafft Konzernen bzw. den Kapitalgebern höhere Gewinne und den Tätern in der Politik Wählerstimmen.
    Ist es nicht „politisch blöde“ dies nicht zu erkennen und nicht zu realisieren, was dies langfristig für den Lebensstandard der Deutschen bedeutet?
    Und nicht auch dementsprechend zu wählen?

  10. Eike kann sich eingebunden fühlen in den Energieplan des Trump Team.
    Jetzt gilt es für Eike den Beginn des Netzwerk in die USA Energie-Trumppolitik zu festigen und weiter auszubauen. Damit Eike auch in Europa und Deutschland eine feste Größe wird.
    Nichts ist erfogreicher als der Erfolg.

    Und eines noch…Trump wird in Zukunft mit seiner Politik den Weg bestimmen. Und wenn Trump, mit einen Federstrich, diese ganze CO2 Klimalügen Mafia, verschwinden lässt, dann braucht es auch keine „neun mal klugen“ Zehntelberechnung hinter der 3 Kommastelle. Das aber nur so am Rande!

  11. Hallo @besso keks, zu (#8) und politisch blödes Volk:

    Betrachten Sie ‚mal Volkesstimme auf welche politisches Blödsein nicht zutrifft: z.B. 2,6 Millionen Pflegebedürftige (destatis.de 2013) plus deren Sozialdienst-Personal und amtsberufene Apparatschiks, macht etwa 3 Mio Kreuzgeber die -angenommen- für ihre politischen Geldgeber stimmen.

    In meiner Umgebung macht Sozialdienst-Personal, auch die als solche bezahlten Verwandte, das Kreuz per Briefwahl für ihre Pflegefälle.

    Auch wenn davon nur -angenommen- 50%+x Stimmen kommen sind es doch immerhin ’ne fette 1+1/2 Million mit effektiv Geld bezahlte (!) und ausgesprochen verlässlich kommende Wählerstimmen (Pflegedienst-Aufgaben sind qualitätsüberwacht, na ja: sollen es sein). Als blöd kann dieser Volkstimmenanteil sicher nicht bezeichnet werden, als systemisch zuverlässig dagegen schon (affecting an entire system).

    Zum Vergleich der Grössenordnung: in 2013 wurden allein für die CSU Regierungspartei 3.191.000 gültige (erst-) Stimmen gezählt; 1/2 davon entspricht zahlenmässig der systemisch erzeugten Kreuze, mit Graubereich s’bissi mehr, äh: 66-75% …

    Ist nur ein Beispiel, andere effektiv systemisch bezahlte Wählerschichten mögen weniger deutlich erkennbar sein.

    MfG

  12. #1: A. Reichart sagt:

    „Nach dem gewaltigen Linksruck der Grünen, gestern, dem herumgeeiere unserer Politiker seit Trump, der deplatzierten Reden von Angela, Steinmeier, u. Co, weiß ich was mit Sicherheit nicht zu wählen ist!“

    Jo, wer das immer noch nicht weiß, dem ist nicht zu helfen.
    Dumm nur, daß die Deutschen das politisch blödeste Volk auf diesem Planeten sind.

  13. Man sollte das Experiment noch einmal anders durchführen, nämlich einen Kasten mit dem angeblich stärksten „Treibhausgas“ SF6 und einen zweiten Kasten mit einem Gemisch aus den Edelgasen Krypton und Argon, weil beide dann eine vergleichbare Wärmeleitfähigkeit haben (SF6 = 0,012; Ar = 0,018; Kr = 0,0095). Das Ergebnis wird sein, dass der Kasten mit SF6 nicht wärmer wird als der andere. Im Übrigen hatte bereits vor Jahren das Bundesbauministerium feststellt, dass SF6 in Doppelfensterverglasungen schlechter dämmt als Edelgase.

  14. Das ist eine gute Nachricht – in doppelter Hinsicht: Der offensichtlich hochinteressante Verlauf der Konferenz und dann die Verbindung zu Myron Ebell – Transition der EPA. Wenn das so weiter geht, dann habe ich Hoffnung auch auf eine Wende der sogen. Energiewende in Deutschland. Es wird nicht einfach werden, da sie den Durchmarsch durch die Institutionen erfolgreichvollzogsn haben – nicht nur in den Medien, insbesondere und gerade auch in den politischen Strukturen. Die Grünen und die Linke sowie die SPD, die FDP! und erhebliche Teile der inzwischen tiefgrünen CDU, nicht zu vergessen auch die wankelmuetige CSU, werden noch munter mit den Lobby-Gruppen in Berlin und in Brüssel massiv gegen diese tumbe Trump-Politik opponieren, der ja nicht nur gegen dies (Haß-Prediger) und das (kriminelle Migranten) ist, sondern nun auch die Welt in den Ruin führen wird.

  15. Kann man zu den Versuchen mehr erfahren? Aufbau und Beschreibung, Fotos, Videos etc.? Denn wenn die Versuche richtig sind und die Ergebnisse stimmen, eine Abkühlung der Erde bei steigendem CO2-Gehalt in der Atmosphäre, wäre doch die CO2 Vermeidung umso wichtiger, trotz Düngeeffekt etc. Dann darf der Mensch doch auf keinen Fall weiter CO2 erzeugen! Dann trifft ja, dass so positiv gesehene wärmere Klima nicht ein.

  16. Dass CO2 nur kühlen, nie wärmen kann, ist theoretisch immer klar gewesen (Kondratyev, Lehrbuch, 1969 und WMO Monographie, 1972). Als ich das noch nicht wusste, leitete ich 2006 in KORONA (http://tinyurl.com/z5ya75d) ab, dass CO2 Gas nur kühlen, nie wärmen kann. Noch später fand ich Messwerte der realen vertikalen Energieflüsse im System Sonne – Erdoberfläche – Atmosphäre – Weltall, die genau das beweisen. Sie sind auf meiner Homepage beschrieben. Ein Beispiel von vielen ist: „Warum CO2 die Erdoberfläche kühlt“. Die bei EIKE gezeigten Experimente kommentiere ich nicht.

  17. Sehr geehrter Herr Limburg,
    Ihr Experiment mit den (kleinen) luft- und CO2-gefüllten Kisten verstehe ich nicht ganz. Könnten Sie die mal genauer beschreiben? Ich glaube nicht, daß man mit solchen Versuchen die Bedingungen in der Atmosphäre nachstellen kann. Dazu sind die Randbedingungen viel zu unterschiedlich, und konnten Sie wirklich sicherstellen, daß andere Randbedingung wie Sonnenbestrahlung der Kisten von außen etc. wirklich gleich waren? Bei den kleinen Kisten spielt viel zu sehr neben der Absorptionsfähigkeit die Wärmekapazit der Gase und Wärmeleitfähigkeit eine Rolle.

    Wie gesagt, ich bin etwas hilflos.

    MfG

    G.Wedekind

  18. Dazu möchte ich was sagen.
    Eben sah ich im BR, nach einem Kultfilm; „Zur Sache S….“, ich wollte ihn einfach noch mal sehen, einen Beitrag zur Physik. Zur Physik der Enterprise, Star-Treck Filme.
    Der Gesprächspartner war ein Prof. der Experimentalphysik, der unterrichtet das auch. Näher will ich da gar nicht eingehen. Viele Sachen die ind diesen Serien / Filmen gezeigt wurden haben wir heute, andere werden noch erforscht, entwickelt, das dauert. Im Grunde war dort vieles richtig, und stimmig.
    Aber er sagte auch zwei Sätze die man betonen muß.

    „ In der Physik gibt es einen heiligen Gral; Physik muss überall stimmen, sonst ist was faul“
    Und.
    „Wir bilden an den Schulen zu viel, weniger wäre besser, das aber dafür genauer / umfangricher“

    Beide Zitate aus hier aus meinem Kopf, aber der Prof. traf den Nagel genau auf demselben!

    Nach dem gewaltigen Linksruck der Grünen, gestern, dem herumgeeiere unserer Politiker seit Trump, der deplatzierten Reden von Angela, Steinmeier, u. Co, weiß ich was mit Sicherheit nicht zu wählen ist!

    Darf ich mit einem Reim von Theodor Körner schließen?
    Bitte schön!

    „Noch sitzt Ihr da oben, Ihr feigen Gestalten.
    Vom Feinde bezahlt, doch dem Volke zum Spott!
    Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten,
    dann richtet das Volk, dann gnade Euch Gott!“

    Guten Morgen Deutschland

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