Ein Vorgeschmack zum Klimaschutzplan 2050: Kaminöfen sind auf Helgoland ab dem Jahr 2016 zu verbieten

Helmut Kuntz
Frau Hendricks hat es bereits angedroht. Wer nicht freiwillig die vollständige Dekarbonisierung Deutschlands begrüßt und die Maßnahmen des Klimaschutzplanes 2050 einzuhalten gedenkt, wird eben per Gesetz dazu gezwungen. Einen Vorgeschmack konnten die Helgoländer erleben. Allerdings hatten die noch das Glück, sich dagegen wehren zu können.


Worum ging es?
Pinneberger Tageblatt 3. Oktober 2016: [1] … Die Insel ist an ein Fernwärmenetz angeschlossen. Gut 80 Kaminöfen gibt es aber noch. Die neue Fernwärmesatzung wurde zwar bereits 2014 erlassen. Nach einer Übergangszeit wurde darin die Nutzung der Öfen und Kamine zum „1. Juli 2016 auf der Insel Helgoland verboten“. Das will die Initiative der „Ofen-Freunde“ nicht akzeptieren und hat dagegen das Bürgerbegehren „Private Öfen heben Lebensqualität“ gestartet und 349 Unterschriften gesammelt.

Die Ofen-Befürworter argumentieren, sie wehrten sich nicht gegen den Anschluss- und Benutzerzwang an das öffentliche Fernwärmenetz. Die Öfen würden nicht als primäre Wärmequelle genutzt. Das Verbot werten sie als unrechtmäßigen Eingriff in ihre Lebens- und Wohnqualität. Weil die Gemeindevertretung aber an ihrer Entscheidung von 2014 festhält, kommt es am 6. November zu einem Bürgerentscheid.

Der Beschwerde über einen „Eingriff in ihre Lebens- und Wohnqualität“ setzten die Befürworter des Verbotes entgegen: „Wenn die anderen gewinnen, wird die ganze Insel verlieren.“ Es sei unstrittig, dass jeder Ofen Feinstaub produziere. Die Insel-Ziele wie die CO2-Neutralität und auch der Gesundheits-Tourismus seien in Gefahr. „Die Gesundheit des Menschen ist aber ein höheres Gut als die Behaglichkeit eines Kaminfeuers.“
Bei einem solch drastischen Gefährdungspotential des Lebens, der CO2-Neutralität und (ferner liefen noch) denkbarer touristischer Einbußen (ertragen und wollen Touristen auf einer unwirtlichen, öden Insel wirklich kein behagliches Kaminfeuer?) ist klar, dass kein Argument – schon gar nicht das einer fiktiven „Lebensqualität“, akzeptiert werden kann. Auch, dass die „Belastung“ nicht messbar ist, darf man nicht als Argument betrachten:

Der gelegentliche Betrieb von einigen ordnungsgemäß geprüften Kaminen auf einer windumtosten Insel, auf der an über 200 Tagen pro Jahr Windstärken über 6 Beaufort gemessen werden, erscheint daher kaum geeignet zu einer nennenswerten Feinstaubbelastung zu führen…“, heißt es in einer Stellungnahme der Initiative.

Helgolands Tourismusdirektor Klaus Furtmeier sieht im verantwortungsvollen Umgang mit Öfen keine negativen Auswirkungen für die hochgeschätzte Luftqualität. „Die regelmäßig stattfindenden, stets zwölfmonatigen Luftmessungen auf Helgoland, die unter anderem für den Erhalt des Prädikates ‚Nordseeheilbad‘ vorgeschrieben sind, haben seit vielen Jahren (auch damals wurden Öfen eingesetzt) immer sehr gute Werte ergeben.“

Wie es auch die Volksvertreter sahen, welche das Verbot befürworteten:
… Die Gemeindevertretung argumentiert, Gesundheit gehöre zu den wichtigsten Grundwerten für das Gemeinwohl auf der Insel.

Aber die Inselbewohner wehrten sich – und gewannen (wenn auch sehr knapp):
shz.de, 06. November 2016: [2] Bürgerentscheid: Helgoland entscheidet sich für Kaminöfen

Helgoland hat sich mit in einem Bürgerentscheid für die Nutzung von Kaminöfen auf der Insel entschieden. Die aktuelle Satzung der Gemeinde Helgoland muss geändert und der § 6 Absatz 3 der Fernwärmesatzung abgeschafft werden. Das amtliche Wahlergebnis wird im Laufe des Abends erwartet.

678 Helgoländer gingen an diesem Sonntag in die Wahlbüros auf dem Ober- und dem Unterland. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 51,32 Prozent. 54,25 Prozent (364) der Wähler stimmten mit „Ja“. 45,75 Prozent (307) der Wähler stimmten mit „Nein“. „Helgoland entscheidet sich für ,Gemütlichkeit’“, kommentiert Bürgermeister Jörg Singer.

Und die Moral von der Geschichte? Den Bürgern auf dem Festland bleibt diese Möglichkeit verschlossen. Doch es zeigt, wie Abstimmungen wohl auch in Deutschland ausfallen würden, wenn nicht die Volksvertreter unter Fraktionszwang, sondern die Bürger entscheiden dürften:
EIKE: 15.10.2016: Volksbegehren für eine „Grüne Wirtschaft“ in der Schweiz gescheitert

Quellen

[1] Pinneberger Tageblatt 3. Oktober 2016: Gegen den Feinstaub: Warum die Helgoländer über Kamine streiten
http://www.shz.de/lokales/pinneberger-tageblatt/gegen-den-feinstaub-warum-die-helgolaender-ueber-kamine-streiten-id14992656.html

[2] shz.de, 06. November 2016: Bürgerentscheid: Helgoland entscheidet sich für Kaminöfen
http://www.shz.de/regionales/schleswig-holstein/panorama/buergerentscheid-helgoland-entscheidet-sich-fuer-kaminoefen-id15272181.html

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43 Kommentare

  1. @Dr.Paul – #41

    Herr Dr.Paul, wenn Sie schon versuchen zu antworten, lesen Sie bitte alles vom Anfang bis zum Ende. „Die Aufnahme der Schadstoffe erfolgt durch die Nahrung und Trinkwasser“ bezog sich auf PAK’s. Nicht auf Feinstaub. Es ging um die toxizität von PAK’s die sich auch an Feinstäuben anlagern können.

  2. @ #39 D. Schubert

    Sie verkennen die Dimensionen. Wenn 2% der Bevölkerung 80% der HIV-Infizierten stellen, ist Ihre Aussage falsch.

    Desweiteren zeigen Heteros nicht das vom RKI wissenschaftlich festgestellte Fehlverhalten der Homos.
    Also nicht ablenken und verniedlichen.

  3. #25:Herr Jan Dirk Ullrich „… wo habe ich ..“
    Antwort in #8 „Die Aufnahme der Schadstoffe erfolgt durch die Nahrung und Trinkwasser,“
    meinen Sie nicht, dass das ein Beispiel für Maßlosigkeit ist?
    Feinstaub im Trinkwasser??? und in der Nahrung?
    Dann fragt sich allerdings, wie Trinkwasser und Nahrung in die Lunge kommt,
    denn selbst die Alarmisten sprechen ja nur von Schäden über die Aufnahme durch die Lunge.

    Es ist Eure Maßlosigkeit, so etwas wie Größenwahn; die Maßlosigkeit wird der Untergang der Grünen sein.

    mfG

  4. @ Anton Pirol – #35

    Schön das Sie wissen das ich mit Helden des Antifaschismus sympathisiere. Aber hätten Sie sich den ganzen Strang mal in Ruhe durchgelesen wäre Ihnen folgendes aufgefallen.

    Der Post #1 beginnt schon mal mit einem einleitenden Satz der eine herabwürdigende Formulierung enthält. In meinem Post #3, habe ich eine persönliche Einschätzung abgegeben und eine einfache Frage gestellt. Dabei bezogen sich die Fragen auf die Angaben die in der Zeitung standen, Feinstaub aus Kaminöfen. Ich habe das in dem Post aber nicht behauptet. Daraufhin poltert man in Post #5 sofort los und unterstellt Ahnungslosigkeit. Dagegen habe ich gestellte Fragen in den Post #8, #9 und #10 beantwortet. Solltet hier etwas falsch sein hätte eine sachliche Diskussion das lösen können. Aber dann kommt #11, glauben Sie mal nicht das hier eine Antwort auf meine Frage aus #3 gegeben wurde!
    Mit #16 verlässt Herr Heinzow dann vollends das Thema und postet Links die in diesem Zusammenhang nichts zu suchen haben und nur von seiner Homophobie zeugen. Herr Dr.Paul hat dann in Post #18 sachlich begonnen, weicht dann aber auf ein Thema aus was nicht falsch ist, aber auch nicht so richtig passt, eine typische Strohmann-Diskussion eben. Beantwortet er dann meine Frage aus #3, nein. Warum auch. Aber wieso nimmt er die Kurve zu VW? Von VW habe ich nichts erzählt. Ich hatte ein Beispiel von Schiffsdieseln gebracht, baut VW jetzt auch schon Schiffsmotoren? Auf meine Fragen aus Post #24 warte ich auch noch, wundert Sie das noch?
    der Rest dreht sich nicht mehr um das Eingangsthema, also lassen wir das. Noch weitere Fragen?

    Zur Abwechselung hätten Sie auch mal Fragen beantworten können, auch wenn Sie nicht direkt angesprochen wurden. Das hätte mal Signalwirkung gehabt. So ist auch Ihr Post nur heiße Luft.

  5. #36:T.Heinzow
    „Wissenschaftlich ist zweielsfrei bewiesen, daß Homosexuelle eine Gefahr für die körperliche Unversehrtheit Dritter (bei Bluttransfusione) sind.“

    Diese Aussage gilt auch für Heterosexuelle.

  6. Hallo,
    meiner Meinung nach wird ein großer Umweltaspekt viel zu sehr verdrängt. Schiffe.
    Wann werden endlich verbindliche Abgas-Richtlinien für Schiffe beschlossen (Transport, aber vorallem Tourismus) ?
    Neben diesen Abgasmengen sind die der Autos lächerlich gering.
    MfG

  7. @ F. Ketterer

    Fledermäuse? Die von Ihnen beschriebenen Arten gibt es in der Gegend nicht.

    Verallgemeinerungen? Suchen Sie die offiziellen Zahlen.
    So wie die Kosten der sog. „EE“ und der Energiewende bagatellisiert und die angeblichen Folgen von CO2-Emissionen skandalisiert werden, werden die Gefahren, die von einer Minderheit ausgehen, von den Befürwortern bagatellesiert und die Folgen der (gesetzlich vorgeschriebenen) Ablehnung dieser gefährlichen Minderheit(en) skandalisiert.

  8. @ #34 J. D. Ulrich

    Sie möchten wissen, was das Thema der allgemeinen Gefahrenabwehr mit den Hypothesen der Angsttrompeter zu tun hat?

    Angsttrompeter – wie Sie – malen irreale Gefahren an die Wand und wollen Menschen gängeln und beherrschen. Angsttropmpeter sind aber eine Minderheit, zudem wie Sie reichlich ungebildet. Im Interesse einer fiktiven Gefahr und aus Eigensucht (Gutmenschen = Faschisten) geifen Sie in die Freiheitsrechte Dritter ein.

    Diesen Typus Mensch findet man problemlos bei den Grünen (Pädosexaffäre, die vor 4 Jahren ans Licht kam …, V. Beck, drogenkonsument).
    Im Grundgesetz steht die körperliche Unversehrtheit ganz oben. Dementsprechendsind Menschen, die die körperliche Unversehrthet durch eigenes ständiges Fehlverhalten gefährden, aus dem Verkehr zu ziehen (Cannabis“genuß“ = Führerschei weg, besoffen Auto gefahren, Führerschein weg).
    Wissenschaftlich ist zweielsfrei bewiesen, daß Homosexuelle eine Gefahr für die körperliche Unversehrtheit Dritter (bei Bluttransfusione) sind. Gleiches gilt übrigens auch für Puff-Besucher, wie z.B. M. Friedman.
    So wie die Behauptung des Nutzens der sog. „EE“ nur dem Geschäfts- und Machtinteresse in, aber nicht der Gefahrenabwehr, dient die Verwendung des Begriffs „Homophobie“ für die gesetzlich vorgeschriebene Gefahrenabwehr der Eigensucht letztendlich kranker (narzißtisch …) Menschen und der Gewinnung von Wählerstimmen. Ziel ist natürlich auch die Spaltung der Gesellschaft in gut und böse. Wer die reale Gefahr durch Homosexuelle (Puffbesucher, Drogenkonsumenter, Säufer…) und deren vorsätzch gefährlihes Verhalten benennt ist böse. Wer gegen Windmühlen, Solarpanels etc. ist, ist ebenfalls böse. Die Realität sieht allerdings anders aus. Die toten Bluter können von den Folgen des vorsätzlichen Fehlverhaltens einer eigenüchtigen Minderheit nicht mehr berichten. Sie waren die ersten Opfer.

  9. Jan D. Ullrich # 34

    Schon wieder so ein Schlaumeier, der meint, hier seine vermeintlich überlegenen rhetorischen Fähigkeiten vorführen zu können. Ihre tatsächliche Gesinnung haben Sie hier an anderer Stelle bereits vorgeführt, als Sie vom „lauteren Brüllen“ der angeblichen „Rechtpopulisten“ schwafelten. Nun, die einen rufen halt Parolen, was zum Grundrecht der Meinungsfreiheit gehört, auch wenn Sie dafür den hetzersichen Begriff „Brüllen“ verwenden. Die anderen verwandeln, wenn sie Lust dazu haben, unsere Innenstädte in Schlacht- und Trümmerfelder, begehen dabei reihenweise Straftaten und sind dann für Sie die Helden des Antifaschimus, nicht wahr?

    Sie selbst bringen keinerlei Beweise, fordern aber selbst Belege und pöbeln und provozieren hier stattdessen andere Foristen an, die Ihnen an Sachkunde weit überlegen sind.

    Leute, dieses Pseudonym Jan Dirk Ullrich ist ein reinrassiger Troll der besonders üblen Art. Sich mit ihm auf sachlicher Ebene zu befassen ist Zeitverschwendung.

  10. @T. Heinzow – #30

    Wenn Sie Ihre homophobe Phase überwunden haben und Ihren Impuls mit Hass auf Minderheiten zu reagieren unterdrücken können, kommen wir auf die Fragen zurück:
    Wo habe ich einen Bezug von Dieselmotoren und Feinstaub hergestellt?
    Wo habe ich gefordert die Kaminöfen auf Helgoland zu verbieten?
    Wo habe ich Infektionskrankheiten bagatellisiert?
    Habe ich etwas von Aluminium in Impfseren erzählt?
    Habe ich den Konzern VW erwähnt?

    Nichts davon können Sie hier untermauern, nur Behaupten. Am eigentlichen Thema bleiben können Sie auch nicht. Ich gehe jede Wette ein das auf meine Fragen hier keine Antworten oder Belege kommen. Aber da stehen Sie in einer Reihe mit vielen Anderen hier im Forum. Behaupten, unterstellen, Strphmann-Diskussionen, aber wenn „Butter bei die Fische“ muss ist der Ofen aus. Vielleicht schicken Sie wieder Links rum mit Studien über Homosexuelle, was das hier mit dem Thema zu tun hat, keine Ahnung. Aber da kommt mir wieder der Bericht hier bei EIKE in den Sinn, da ging es um kognitive Dissonanz.

  11. #30: T. Heinzow sagt:“[…] Erkrankungen HIV, HBV und HCV + Syphilis infiziert sind, sind das noch 6 zuviel, denn die fängt man sich ein, wenn man was falsch macht. […]“
    #########
    Sehr geehrter Herr Heinzow,
    Ihre Verallgemeinerungen zeugen von einer gewissen Oberflächlichkeit (die Fledermäuse lassen grüßen).

  12. @T. Heinzow, zu (#30): kein Einwand von mir (EPA + WHO = NWO als „Ethik“kommision), aber dennoch: keine Rechtfertigung für Verunglimpfer J. D. Ulrich — der widerspricht sich zudem selbst (wenn man mal seine Motive in seinen Fäden zusamenzählt), so wie ‚Kurti‘ (Sockenpuppe?).

    Wir sehen, nicht nur hier: Schulung in Wortmagie + beliebiges Herummeinen als Ersatz für belastbare Beweise + bis zum ideologischen Orgasmus [Zitat Gymnasiast 12. Klasse BaWü, kürzlich, über seine Le“e“rer; suchbar].

    MfG

  13. #28: T. Heinzow sagt:

    „Das ist natürlich Hetze, was denn sonst.“

    Logo!

    Anderes Beispiel von heute Abend auf N-TV (gehört wie RTL der Familie Mohn aus Gütersloh):

    „Trump HETZT schon wieder gegen Einwanderer“

    Man denkt sich, was ist ihm jetzt schon wieder rausgerutscht, dann:

    „3 Millionen STRAFFÄLLIG gewordene, sich ILLEGAL im Land aufhaltende Personen sollen abgeschoben werden.“

    Wow, was ist der Trump doch ein „Hetzer“…

  14. @ #26 A. Bruno

    Sehr viel, denn überall wo Ideologie und Diskriminierung draufsteht sind „Gutmenschen“ am Wirken.

    Deren Wissenshorizont ist natürlich begrenzt, wie man an den von mir angegebenen Links nachvollziehen kann.

    Das wirklich Gefährliche, was real ist, wird bagatellisiert. Wenn von 100000 Menschen ca. 6 mit einer der vier gefährlichen Erkrankungen HIV, HBV und HCV + Syphilis infiziert sind, sind das noch 6 zuviel, denn die fängt man sich ein, wenn man was falsch macht. Deshalb heben die Gutmenschen aber nicht den moralischen Finger. Der wird wegen des Kaminfeuergeruchs erhoben, weil ja davon Menschen im „Gehirn“ geschädigt werden können. Fragt sich nur, wer auf der windigen Insel Helgoland überhaupt den Kamingeruch wahrnehmen kann.

    Stellt sich also die Frage, warum das Gefährliche nicht verboten werden soll bzw. das Verbot aufgehoben werden soll und das Ungefährliche verboten werden soll?

    Irgendwie liegen bei diesen Leuten Wahrnehmungs- und Realitätsstörungen vor.

  15. @ # 24 Jan Dirk Ullrich

    Lieber Hr. Ullrich,

    allein schon ihre Fragestellung zeigt deutlich, dass Sie sich bisher wohl kaum ernsthaft mit solchen Themen beschäftigt haben. Aber ich hätte da einen Tipp: Im Juli erschien hierzu ein Beitrag hier bei EIKE unter dem Titel „Einsatz der „Öko-Garotte“ gegen das Auto/ Dieselverbote? – Der Vernichtungsfeldzug gegen eine deutsche Top-Industrie“. http://tinyurl.com/zobbrww
    Dazu gehört auch eine Liste entsprechender Literaturangaben. Arbeiten Sie sich durch den Aufsatz und die dazugehörige Literatur mal durch, dann brauchen wir die Diskussion vermutlich gar nicht erst fortzusetzen.
    Wenn man etwas für die Volksgesundheit tun wollte, wäre z.B. Alkohol ein viel wichtigeres Thema. Daran sterben allein in Deutschland pro Jahr geschätzt 74.000 Menschen. Stattdessen wird mit fiktiven Todesfalldaten eine Verteufelungskampagne gegen das Auto und insbesondere gegen den Diesel gefahren. Die entsprechenden Argumente sind an den Haaren herbeigezogen, in Wirklichkeit ist es eine Nicht-Problem. In der täglichen (und vom Gesetzgeber so auch fixierten) Praxis misst man einfach nur Feinstaubkonzentrationen, ohne sich um Herkunft oder Zusammensetzung Gedanken zu machen. Dann setzt man gegenüber der Oeffentlichkeit Diesel=Feinstaub und Feinstaub=Gesundheitsgefahr und braucht deshalb gar nicht mehr zu argumentieren, sondern kann gleich die Jagdsaison eröffnen.
    Institute, die versuchen, vor einem derartig günstigen Stimmungshintergrund Gelder für alarmierende Studien einzuwerben, gibt es genug. Bewertet man solche Alarmmeldungen jedoch gegen die Hintergrund einer nachweislich stetig verbesserten Volksgesundheit und Lebenserwartung, dann merkt man schnell, was für Schlangenöl da verkauft wird.

    Es gibt noch viele andere Beispiele für solche grundlose Panikmache: Aluminium in Körperpflegemitteln beispielsweise, das angeblich Krebs auslösen soll. Dabei ist Aluminium seit 90 Jahren sogar Bestandteil von Impfseren. Es gibt kaum etwas, was so rigoros und langzeitig überwacht wird wie gerade solche Stoffe. Ihre Unbedenklichkeit ist bestens dokumentiert. Dennoch zieht „Trotz fehlender wissenschaftlicher Belege zieht ein Medizinjournalist mit seinen Warnungen durchs Land – und macht aus der Angst vor dem Metall ein Geschäft“, wie in einem Spiegel-Artikel vom 16.3.2015 nachzulesen ist. Gehen Sie mal heute mit offenen Augen durch die Körperpflegeabteilung eines Drogeriemarktes, Sie werden bei zahlreichen Produkten denHinweis „Ohne Aluminium“ finden. So läuft halt diese Art von Geschäft, einige Cleverles wittern eine Möglichkeit, risikolos Reibach zu machen, und die Industrie muss die Verluste wegstecken.

    Mfg

  16. @ #24 J. D. Ulrich

    Real existierende Gefahren, um die links-grün-faschistische Sprachregelung zu benutzen, dürfen nicht benannt werden, selbst wenn eine Minderheit aus Eigensucht gegen simpelste Regeln der Krankheitsübertragungsvermeidung verstößt und gefährliche Krankeiten wegen angeblicher Diskriminierung weiterverbreiten will.
    das RKI stellt fest: 2Migrantinnen und Migranten1 sind hinsichtlich HIV eine epidemiologisch relevante „Gruppe“
    2. Das zeigen Surveillancedaten, denen zufolge 36% der HIV-Neudiagnosen in Deutschland
    in 2014 Personen betrafen, deren Herkunftsland nicht Deutschland war. 38% dieser
    Menschen waren Frauen – 62% davon aus Subsahara-Afrika. Der relative Anteil der Frauen
    mit deutscher Herkunft hingegen betrug nur 8%.“

    Das ist natürlich Hetze, was denn sonst.

    Und der Ausschluß der größten und gefährlichsten Gruppe der Gesundheitsgefährder ist selbstverständlich Diskriminierung, weil die einen irreversiblen Defekt haben, der pränatal erworben wurde. Der Defekt ist ja so toll …

  17. @Jan Dirk Ullrich, zu (#23) und Heinzow: was hat DAS jetzt mit Ihrer Verunglimpfung von Dr.Paul zu tun?

    Ich lese was mir passt und stelle zwischen Foristen keine lächerlichen Verbindungen her (machen Sie etwa einen auf Telepathie?).

    Sollte vielleicht exorbitant besser werden um aus dem Geschafel-Sumpf herauszuragen.

    MfG

    P.S. EOD weil Sie offensichtlich Fäden verwechseln und/oder (zu) wenig Selbstkontrolle an den Tag legen.

    P.P.S. ich gehe nicht jedem Click-Bait Link nach, weiss jeder hier.

  18. @ Dr.Paul – #18

    Sie plappern doch selber. Habe ich irgendetwas von VW oder Dieselmotoren erzählt`Habe ich gefordert das auf Helgoland die Öfen abgeschafft werden sollen? Wo bitte schön, belegen Sie das.
    Mit ihrem Zellbeispiel gebe ich Ihnen recht.
    Aber statt viel Text und viel Gerede um den heißen Brei, weichen Sie der Frage aus #3 aus. Wie sieht es mit einer eventuellen Geruchsbelästigung aus? Beantworten Sie doch mal konkrete Fragen-

  19. @Fred F. Mueller – #21
    am Samstag, 12.11.2016, 10:38
    @ # 15 Jan Dirk Ullrich
    „Das wird auch kaum jemals wirklich gründlich und langzeitig untersucht“ – Können Sie das belegen oder nur behaupten??
    „ kommen fragwürdige Untersuchungsmethoden zum Einsatz,“ – welche sind das, und warum sind diese Methoden fragwürdig? Können Sie das belegen oder nur behaupten.

    „Der einzige Nutzen, den ich an Ihren Beiträgen zum Thema erkennen kann ist der, dass man daran vorgeführt bekommt, wie abwegig die von grünen Ideologen vorgebrachten Klischees sind.“ -Ich hoffe Ihre Beiträge sind dadurch wertvoller und ideologiefreier welche Sie sachliche und nachvollziehbare Belegen liefern können, siehe oben! Ich warte.

  20. Ich empfehle allen sich noch einmal in Ruhe meinen Post #3 anzusehen. Und dann überlegen Sie sich mal Ihre Antworten?
    Haben Sie sich auch mal die Links von Herrn Heinzow angeschaut Herr Bruno? Nennen Sie das Argumente, nennen Sie das Hassbefreit? Der Admin hat das zumindest durchgehen lassen!. Solange solche Inhalte in diesem Zusammenhang verbreitet werden kann man Sie Alle nicht ernst nehmen.

  21. @ 17 H.Urbahn
    Das ist sehr schade, ich hätte die Daten gern gehabt, um mit anderen „RISIKEN“ vergleichen zu können. Aber wenn die Zahlen nun geheim sind, dann werden die Leute vom EPA GRünde haben, sie haben etwas zu verheimlichen, das ist NICHT gut.

  22. @ # 15 Jan Dirk Ullrich

    Lieber Hr. Ullrich,

    es wäre nett, wenn Sie sich mal über die tatsächlichen Problematiken und Zusammenhänge bezüglich Feinstaub gründlich informieren würden, statt hier die Panikpropaganda der Grünen nachzuplappern. Feinstaub ist zunächst einmal nicht weiter als eine Klassifizierung nach Partikelgrösse. Auch gibt es innerhalb dieser Kategorie nochmals weitergehende Unterteilungen, z.B. PM 2,5. Diese Begriffe sagen nichts über Zusammensetzung und toxikologische Wirksamkeit aus. Das wird auch kaum jemals wirklich gründlich und langzeitig untersucht, weil es sehr teuer ist. Deshalb blühen da auch munter alle möglichen Gerüchte und kommen fragwürdige Untersuchungsmethoden zum Einsatz, weil irgendein Oeko-Institut mal wieder einen Auftrag an Land ziehen konnte und dann die gewünschten Panikergebnisse produziert.

    Im Unterscheid zu Ihnen ist Dr. Paul auf diesem Gebiet Fachmann und verfügt sowohl über eine medizinische Ausbildung als auch über langjährige praktische Erfahrung.

    Der einzige Nutzen, den ich an Ihren Beiträgen zum Thema erkennen kann ist der, dass man daran vorgeführt bekommt, wie abwegig die von grünen Ideologen vorgebrachten Klischees sind.

    Mfg

  23. @Jan Dirk Ullrich, zu (#15) „Dr.Paul … Der will ja Feinstaub verharmlosen“:

    Es sind Sie der keine Argumente bringt auf die alltäglichen Fragen, sondern sofort mit Ad Hominem um sich schmeisst. Hetze und Hass, davon scheinen Sie besessen sobald es über Ihren Horizont hinaus geht.

    Versuchen Sie das erst garnicht bei mir, Hetze und Hass von nützlichen Idioten und anderen selbstüberhöhenden Schwafellaberern sind bei mir schon immer verpufft.

    MfG

  24. #14:Hallo Herr Lutz Niemann Volltreffer,
    es gibt in Deutschland weder einen einzigen Strahlentoten aus der LNT-Hypothese, noch einen einzigen Feinstaubtoten.
    Der Autor ist „Epidemiologe“.
    Früher gab es bei Bergbau die „Steinstaublunge“ (Silikose), eine Berufserkrankung, die ist inzwischen durch Arbeitsschutz und Technologie (Feuchtabbau, maschinell nicht manuell) verschwunden.
    Silizium ist dabei besonders interessant (2.häufigstes Element der Erdkruste), genauer SiO2, das schwebt überall in der Luft und führt eher zur Lebensverlängerung.
    Deshalb ist Saharaluft NICHT ungesund.

    mfG

  25. #8:Herr Jan Dirk Ullrich, Ihre Bemühungen sind anerkennenswert jedoch im Wesentlichen FALSCH.
    Feinstaub erfordert selbstverständliche keine Verbrennung
    und es ist natürlich falsch, dass JEDE Verbrennung zu Feinstaubbildung führt.
    Fragen Sie ihre Frau,wie oft sie Staub wischen muss, ganz ohne Verbrennung.
    Da ist es schon wichtig, WAS verbrannt wird.
    Bei der Verbrennung von Wasserstoff mit Sauerstoff entsteht Wasser (H2O), das ist kein Feinstaub. Das passiert übrigens in jeder menschlichen Zelle, in den Mitochondrien, den Wasserstoff dazu liefert die Nahrung und den Sauerstoff die Luft über die Lunge.
    Der Träger von Wasserstoff, der Kohlenstoff wird dabei auch mit verbrannt, auch ganz ohne Feinstaub zu CO2.
    Daran kann man auch korrekt ableiten, dass man bei Zucker weniger Luft holen muss als bei einem Stück Speck 🙂
    Der moderne VW-Diesel hat übrigens eine sehr gute (vollständige) Verbrennung und auch da kommt nach dem gerade gesagten zwangsläufig auch etwas Wasser aus dem Auspuff, es wird sogar etwas Luft (N2) mit verbrannt.
    Was dann an Feinstaub übrig bleibt, kann ein geeigneter Katalysator unschwer so weit verringern, dass der natürlich Feinstaubgehalt NICHT ansteigt.
    Davon wissen Sie und die indoktrinierte Öffentlichkeit leider viel zu wenig.
    Ausdrücklich RICHTIG ist dagegen Ihr Hinweis, dass „Feinstaub“ nicht gleich „Feinstaub“ ist, was leider aber die grüne Politik behauptet bis zur EU.
    Diese hat für den Feinstaub in der Innenstadt einen Höchstwert von 50 ppm vorgeschrieben, der KEINESWEGS nur von den Autos stammt, von den modernen VW-Dieseln schon gar nicht.
    Ja es gibt Katalysatoren, die reinigen sogar die Umweltluft von „Feinstaub“.
    Nach diesem Höchstwert müsste die aktuelle Deutsche Durchschnitts-Nichtraucher-Wohnung (60ppm) tödlich sein. Rauchen geht schon gar nicht und das Anzünden einer Kerze oder irgendwelcher Aroma-Flämmchen in der Wohnung ebensowenig.
    „Gefährlich“ ist der Mensch selbst, besonders im schlecht gelüfteten Schlafzimmer als Nahrungsquelle für die unsichtbar kleinen Milben und ihren noch kleineren Kot, der einfach in der Luft schwebt ohne runter zu fallen.
    Sie wissen doch, auch das schwere CO2 fällt ja nicht runter.
    Das macht durchaus medizinische Probleme, deshalb ist die regelmäßige Lüftung zur Reduzierung des Feinstaubs in der Wohnung wichtiger, als zur Verminderung des CO2-Gehalts.
    Das Autoproblem ist bei gutem Willen lösbar, der gute Wille fehlt, auch bei Ihnen, Sie plappern nur nach.
    Was so ein VW-Dieselm leistet, schafft ein offener Kamin nicht, allenfalls annähernd ein „Raketenbrenner“ eines guten Öl-oder Gasofens im Keller für die Zentralheizung, billiger als Strom.
    ein vernünftig gebauter offener Kamin (Fachmann fragen) hat allerdings Unterdruck und saugt Zimmerluft weg, sollte er jedenfalls
    und damit es nicht zur Zugluft kommt benötigt er nicht nur einen ordentlichen Kamin sondern auch eine separate Zuluft.
    In dicht bewohnten Innenstätten mit vielstöckigen Häusern darf man das verbieten, aber nicht in alleinstehenden Einfamilienhäusern oder gar auf Helgoland.
    Sonst müsste mann auch den Wald verbieten!

    mfG

    p.s.
    Stein des Anstoßes bei VW ist das NOx,
    nicht der Feinstaub! Auch das produziert die Körperzelle.

  26. #14 Sehr geehrter Herr Niemann,mit großer Wahrscheinlichkeit stammen diese daten von der EPA in den USA. Die EPA hält die entsprechenden Unterlagen aber vor der allgemeinen Öffentlichkeit geheim frei nach dem Motto glaubt uns, denn wir sind die EPA,
    Hoffentlich wird dies unter Trump jetzt anders. am besten wird dieses bürokratisch Monster aufgelöst. Immerhin hat Trump Myron Ebell zum Leiter des Übergangsteam für die EPA ernannt, womit er bei AGW-Verfechtern Schnappatmung ausgelöst hat.
    MfG

  27. @ #8 J. D. Ulrich

    „Feinste Feinstaub Partikel dringen sogar bis in das Gehirn vor und können dort entzündliche Reaktionen auslösen.“

    Das scheint bei Ihnen der Fall zu sein. Denn sonst wüßten Sie, daß die Holz- und Pflanzenverbrennungsprodukte samt und sonders eben keinen lungengängigen Feinstaub produzieren, wie er bei den Dieseln mit Höchstdruckeinspritzung entsteht. Die Evolution ist locker mit den natürlichen Pflanzenverbrennungsprodukten fertig geworden. Auch die ansonsten tödlich verlaufende HIV-Infektion trifft nicht alle, denn es gibt Menschen, die sind genetisch vor einer Ansteckung sicher.

    Die Poliomyelitis (Epedimien) ist z.B. eine Zivilisationskrankheit, verursacht durch die zunehmende Hygiene im Zuge der Industrialisierung.

    Zwischen Paracetamol-Einnahme (ein vermarkteter Chemieabfall) und der Zunahme von Herzrhythmusstörungen besteht ein signifikanter Zusammenhang. Beachten Sie, daß der Teufel (Klimawahnvorstellung) erst den Beelzebub (Feinststaub aus den „modernen“ Dieselmotoren im Zuge der Kraftstoffersparnis wegen des CO“-Wahns) geschaffen hat.
    Vergessen Sie also, was die Angsttrompeter so an Unqualifiziertem von sich geben. Nachplappern zeigt nur Ihren niedrigen Allgemeinbildungsstand auf oder eben Ihr Propagandistentum.

    Lesen Sie das hier und Sie werden erkennen, was Sache ist:
    http://tinyurl.com/zpbpfzb

    Davon liest man natürlich hier nichts:
    http://tinyurl.com/zxfhdsx

    Die armen Diskriminierten von Beusts, Kahrs und Westerwelles …

  28. @Fred F. Mueller – #12

    Sehr geehrter Herr Müller!
    Ich gebe Ihnen ja prinzipiell recht. Aber die Sache mit den Todesfällen bei Smoglagen müssen Sie Herrn Dr.Paul erklären. Der will ja Feinstaub verharmlosen, siehe #5

  29. Die Sache mit den 70 000 Feinstaubtoten im Jahr in Deutschland wurde von Herrn Prof. Erich Wichmann, GFS, ausgerechnet. Die Daten aus irgendeiner Veröffentlichung (USA?), dann linear bis NULL extrapoliert. Also eine LNT-Beziehung wie bei Strahlung (ich habe das in einer GFS-Broschüre zu Feinstaub gefunden), damit hat er dann die Zahl der Toten ausgerechnet.
    Und ich selber werde auch einmal zu diesen Toten gehören, denn ich gehe regelmäßig mit meiner Frau in die Kletterhallen von Bad Tölz und Mü-Thalkirchen, dort liegt die Feinstaub“BELASTUNG“ um den Faktor 50 über den Grenzwerten. Das ist veröffentlicht in der Zeitschrift „Bergundsteigen“, die sich mit der Sicherheit im Gebirge befasst.

  30. Es macht keinen Sinn!
    Wer auf diesen Unfug antwortet, verschwendet seine Zeit. Es gibt wichtigeres.
    Trollo wirft Nebelbomben und hat offensichtlich ganz viel Langeweile.

  31. @ # 9 Jan Dirk Ullrich

    Lieber Hr. Ullrich,

    Sie übersehen dabei, dass der grüne Zeitgeist nebst Regierung und Konsorten das Auto zum bösen Menschheitsfeind erklärt haben, den man vernichten möchte, während Privathaushalte aktiv ermutigt werden, Holz- und Pelletöfen zu installieren. Da gibt es dann plötzlich keine Hemmungen, den Bürgern dies als „nachhaltige Investitin“ schmackhaft zu machen. Wahrscheinlich wird man davon erst ablassen, wenn die Todesfälle bei Smog-Wetterlagen so stark ansteigen, dass man den Deckel selbst mit Gewalt nicht mehr draufhalten kann.

    Wussten Sie übrigens, dass eine der grössten Feinstaubquellen die Landwirtschaft ist? Und dass neueste Satellitenmessungen die höchsten Feinstaubkonzentrationen über Wüsten verortet haben?

    Mfg

  32. @4 Fred F. Mueller – #4
    Da bin ich sogar zum Teil bei Ihnen. Wenn schon mit Holz geheizt werden soll, dann ich größeren Einheiten wo die Verbrennung besser kontrolliert werden kann bzw. eine effektive Abgasreinigung nachschaltbar ist.

  33. Sehr geehrter Dr.Paul

    Für Feinstaub bin ich kein Fachmann, das ist bestimmt Ihr Fachgebiet.

    Zur Frage mit dem Feinstaub:
    Feinstaub entsteht durch jeden Verbrennungsvorgang, egal ob dieser im Motor eines Autos oder in der holzbefeuerten Heizanlage stattfindet. Je unvollständiger z.B. Holz verbrannt wird, desto mehr Feinstaub entsteht dabei. Extrem schlechte Verbrennung findet in Holzöfen mit veralteter Technik statt, auch falsches Heizverhalten spielt eine Rolle. Feinstaub kann PAK (polyzyklischer aromatischer Kohlenwasserstoff) enthalten. Feinste Feinstaub Partikel dringen sogar bis in das Gehirn vor und können dort entzündliche Reaktionen auslösen.
    Für PAK’s gibt es sogar Grenzwerte, die würde man ja wohl nicht einführen wenn das alles pipifax wäre.

    Wirkung bei Menschen – Quelle: wikipedia.de

    Die Aufnahme der Schadstoffe erfolgt durch die Nahrung und Trinkwasser, durch die Atmung der belasteten Luft über die Lunge (wobei Autoabgase und Tabakrauch für die allgemeine Bevölkerung am bedeutendsten sind) sowie durch die Haut. Bei Kindern ist die Schadstoff-Aufnahme besonders hoch
    PAK entfetten die Haut, führen zu Hautentzündungen und können Hornhautschädigungen hervorrufen sowie die Atemwege, Augen und den Verdauungstrakt reizen.
    Einige PAK sind beim Menschen eindeutig krebserzeugend (z. B. Lungen-, Kehlkopf-, Hautkrebs sowie Magen- und Darmkrebs bzw. Blasenkrebs). Die Möglichkeit der Fruchtschädigung oder Beeinträchtigung der Fortpflanzungsfähigkeit besteht.
    Zum Beispiel wird das Benzo[a]pyren bei Schornsteinfegern für den Hautkrebs verantwortlich gemacht.

    Feinstaub ist nicht gleich Feinstaub. Feinstaub der im Haushalt entsteht ist sicherlich nicht zu vergleichen mit Feinstäuben aus unsauberen Verbrennungsvorgängen. Auch Feinstäube die mit Schwermetallen belastet sind, sind mit Sicherheit nicht der Gesundheit zuträglich, aber das wissen Sie sicherlich besser.

    Der Einwand der Gegner auf Helgoland ist aber nicht ganz aus der Luft gegriffen. Es gab Fälle von Küstenstädte die als Luftkurort anerkannt waren, und bei Messungen festgestellt haben das die Feinstaub- und Rußbelastung anstieg und damit der Status als Kurort gefährdet war. Bei Nachforschungen stellte sich dann raus, dass Dieselmotoren von großen Schiffen im Hafen (mehrere Kilometer Abstand) der Verursacher war. Darum werden in den Häfen auch Landanschlüße (Strom, Wasser, Wärme) für Schiffe erstellt, damit bei Liegezeiten nicht deren Motoren laufen müssen für die Versorgung des Schiffes.

    Ich will die Diskussion auch nicht am Feinstaub aufhängen. Der ist hier wohl das kleinste Problem. Ich denke die Gegner werden sich eher über die Geruchsbelästigung aufgeregt haben. Wenn Sie mal in einem Wohngebiet mit mehreren Kamin- und Ofenbesitzern gewohnt haben, und dort Torf, Braunkohlebriketts oder mit Holz geheizt wurde, dann werden Sie wissen was ich meine.

    Die Antworten werden Ihnen sicherlich nicht gefallen, aber Sie könnten zur Abwechselung mal meine Frage aus #3 beantworten.

  34. ….
    Statt Unterricht in den wichtigen naturwissenschaftlichen Fächern gibt es mehr Islamunterricht. Durch die Schulen springen Umweltbeauftragte, die den Kindern erzählen, wie wunderbar Sonnenzellen funktionieren und das Land kostenlos und umweltfreundlich mit Energie versorgen können. Die zwar haben häufig Schwierigkeiten, Grundbegriffe wie Arbeit und Leistung auseinanderzuhalten, aber dafür die richtige Gesinnung.
    ….
    http://bit.ly/2fG17op
    Wir schaffen das!

  35. #3 Herr Ullrich

    Das Problem mit dem Feinstaub wird wohl in absehbarer Zeit im Zusammenhang mit den Pelletheizungen auf den Tisch kommen. Da werden sich noch einige „regenerativen Träumer“ wundern.

  36. #3:Herr Jan Dirk Ullrich, Ihre Frage zeigt,
    dass Sie offensichtlich keine Ahnung von der gesundheitlichen Bedeutung von Feinstaub haben.

    Das ist so ähnlich wie mit den gesundheitsschädlichen Atomstrahlen.

    Bei Feinstaub in der Wohnung ist Lebensgefahr?
    erzählen Sie mal?
    Oder nur auf der Straße?
    Oder vielleicht im Wald?
    Erklären Sie uns das mal als Fachmann.

  37. @ # 3 Jan Dirk Ullrich

    Lieber Hr. Ullrich,

    dann wird auf den motorisierten Verkehr im Allgemeinen und den Diesel im Besonderen eingedroschen und den Leuten empfohlen, „CO2-neutrale“ Holz- oder Pelletheizungen zu installieren. Weil „schmutzige“ Gasheizungen ja das Klima killen.

    Mfg

  38. Auf Radio Bremen lief dazu vor ein paar Tagen eine Kurzreportage. Dort wurde von einem Inselbewohner im Interview berichtet das der ganze Streit erst losgegangen ist, als ein paar Ofenbesitzer, dass mit dem zündeln wohl übertrieben haben. Leider wurde das nicht näher erläutert und kommt auch hier im Zeitungsartikel nicht vor. Es ist aber dennoch traurig das so etwas so eskalieren muss.

    Aber was wäre wenn sich dieser Fall nicht auf einer Insel, sondern auf dem Festland zutragen würde. Wo keine Winde für einen Abtransport der Feinstäube und Geruchsemissionen sorgen? Wie würde man den Fall dann sehen?

  39. @ #1: Frank Endres
    Sehr geehrter Herr Endres,
    diese Indoktrination sitzt tiefer, als Sie sich das vorstellen können. Das erlebe ich jeden Tag. Immerhin ist man hierzulande stolz, zwischen den Henkern, aussuchen zu dürfen.

    Das ist die freie Wahl. -:)

  40. Die Altparteien, dort insbesondere die schwachbegabten rot-grünen Ideologen, einfach abwählen. Über die intellektuellen Fähigkeiten der mega-arroganten Frau Hendricks wurde nicht nur hier schon viel geschrieben. Als widerlich empfinde ich, wie sich meine „Zunft“ dieser Dame prostituiert. Die US-Amerikaner sind mit gutem Beispiel vorangegangen, wie man Lügner und Betrüger abstrafen kann. Jetzt müssen die Deutschen nur noch erkennen, wie sie von den Klima-Lügnern und Energiewende-Profiteuren belogen, betrogen und abgezockt werden und denen eben durch die Wahl einer Alternative einen Denkzettel verpassen. Leider sitzt die Indoktrination in diesem Land sehr sehr tief, das ist sicher ein Problem.

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