Oktoberrückschau die 2.: Klimawandel, wohin bist du verschwunden

Temperatur Welt

Zuerst muss man heutzutage immer nachsehen, wie und ob die Weltüberhitzung voranschreitet. Während unsere Umweltministerin, Frau Hedricks fast den Herzkasper bekommt, weil „Ihr“ Klimaschutzplan nun doch etwas in Oppositionsquerelen gerät, siehe klimaretter.Info: Merkel lässt Hendricks hängen,
und damit die ominöse Klimarettung durch Deutschland ins Stocken kommt, sieht der Autor dem gelassen entgegen. Er sinniert, ob Frau Merkelin die Überschrift politisch wörtlich nehmen könnte und was der Grund ist. Vielleicht hat sie einfach Einsicht über das wahre Klima gefunden, oder noch schlimmer, heimlich bei EIKE vorbei geschaut und versteht nun nicht mehr, warum ihre Umweltministerin nur immer an den Lippen eines Herrn Schellnhuber und einer Frau Kemfert hängt, antelle einmal aus dem Fenster nach dem wirklichen Wetter zu sehen.
Jedenfalls zeigen die Daten der NASA, dass irgend etwas mit dem Klimawandel nicht mehr stimmen kann. Oder sind viele Leser der Überzeugung, dass eine Temperaturerhöhung von 0,26 °C seit dem Jahr 1885 oder 0,13 °C seit 1917eine explosive Überhitzung anzeigen (Bild 1). Im Zoom zeigt sich ebenfalls der schöne Hiatus seit dem Jahr 1997, in den die Temperatur seit der kurzen Spitze wieder zurück gerutscht ist. Leider sind die NASA-Daten aktuell nur mit dem Septemberwert versehen, der Oktober fehlt also. Aber heißer dürfte der Oktober nicht unbedingt werden.

Bild 1 Giss Globaltemperatur-Anomalie von 1880 – Oktober 2016 (Monatsauflösung), Grafik vom Autor aus den am 02.11.2016 geladenen Daten erstellt

Bild 2 Giss Globaltemperatur-Anomalie gezoomt von 1995 – Oktober 2016 (Daten von Bild 1)

Nun erinnere man sich an den Videovortrag des neuen, selbsternannten Klimahysterie-Gurus Prof. H. Lesch. Diese einsame Spitze in den Giss-Daten wurde von ihm als DER Beleg für die Erdüberhitzung angeführt (Bild 3). Kaum sind wenige Monate vergangen, ist dieser „sichere“ Beleg“ zerschmolzen. Und ob sich dieses in hohem Maß wahrscheinlich auf einem Ozeanzyklus beruhende Ereignis so schnell wiederholt, wird man sehen.

Bild 3 Prof. Lesch zeigt im Video die Daten der NASA mit einer drastischen „Überhitzung“

Passend dazu kam eine Meldung, welche laut dem Klimawissenschaftler, Herrn Mojib Latif doch längst der Klimavergangenheit angehören sollte:
wetteronline, 02.11.2016: Eis und Schnee breiten sich aus

Schneebedeckung auf Rekordhoch. Die Schneebedeckung auf der Nordhalbkugel hat den zweithöchsten Wert seit rund 50 Jahren erreicht. Nur im Jahr 1976 lag nach Satellitenbeobachtungen zu dieser Jahreszeit mehr Schnee.

Der Oktober in Deutschland

Temperaturverlauf

In Deutschland gibt es Personen – vor allem Umweltministerinnen -, die können den Klimawandel „täglich spüren“ (zum Beispiel Frau Hendricks). Doch weiterhin behauptet der Autor, dass das reine Einbildung ist und nur daran liegt, weil man das zu spüren meint, was man in den Zeitungen eben täglich liest, in Wirklichkeit in Deutschland jedoch nicht gefunden werden kann. Und die Oktoberdaten bestätigen (wieder) diese Einschätzung.
Die Temperatur des gerade vergangenen Oktobers hatte den Wert der Jahre 1752 … 1753, zudem liegt sie ziemlich gut in der Mitte der Temperaturspanne der vergangenen 264 Jahre. Eine Überhitzung ist nicht erkennbar. Bei solchen „Hitzekurven“, wo alles drin steckt, nur kein Hitzetrend, darf man schon einmal fragen, wo der in allen Klimasimulationen berechnete, „überhitzende“ Einfluss des CO2 bleibt.

Bild 4 DWD-Oktobertemperaturen Deutschland seit 1750 – Okt. 2016 (blau), 30-Jahre Mittelwert( braun). Grafik vom Autor aus den Daten erstellt.

Und auch wieder die Darstellung, was aus den „immer schlimmeren“ Extremen wird (Bild 5). Die Differenz zum Oktoberwert des Vorjahres liegt genau im Mittel des Trendkanals. Eine Erhöhung der „Ausschläge“ oder „Extreme“ lassen sich selbst gegenüber den Jahren nach 1750 nirgends detektieren.

Bild 5 DWD-Oktoberwerte Deutschland seit 1750. Differenz zum Oktoberwert des Vorjahres. Grafik vom Autor aus den Daten erstellt.

Niederschlag

Beim Niederschlagsverlauf genau das gleiche Bild: Der Oktoberwert liegt fast im Mittel der seit 1881 gemessenen Spanne. Es ist keinerlei Tendenz zu Trendänderungen erkennbar. Noch besser als bei der Temperatur zeigt sich, welch enorme Variabilität unser Wetterparameter haben und wie schwierig es ist, daraus Trendaussagen abzuleiten.

Bild 6 DWD-Niederschlags-Daten Deutschland 1750 – Okt. 2016. Grafik vom Autor aus den Daten erstellt.

Zum Abschluss noch ein Blick zu den „Klima-rettenden“ Neuen Energien

Der Text bleibt fast der Gleiche wie zum September: Auch im Oktober haben die Neuen Energien ihre Nutzlosigkeit unter Beweis gestellt. Angeblich liefern diese bereits 35 % des Strombedarfes – allerdings eben nur nicht dann, wenn daran Bedarf ist. Jedenfalls ist von „sicherer“ Versorgung und der angeblichen „Grundlastfähigkeit“ weiterhin keine Spur zu sehen.
Im September wurde berichtet, was unsere Politikkaste in Berlin dazu als Lösung vorhat:
Frankfurter Allgemeine 02.07.2015: Koalition beschließt Abschaltung von Kohlekraftwerken

Für die Oktoberrückschau lässt sich zufügen, dass Frau Hendricks diesem Wahnsinn noch ein i-Tüpfelchen drauf setzt. Sie will in Deutschland auch das Gas verbieten. Damit will sie die Neuen Energien wohl beschwören, sich endlich politisch korrekt zu verhalten. Sollte dieser EEG-esoterische Beschwörungsversuch allerdings schief gehen, sitzt Deutschland immer sicherer bald im Dunkeln.
FAZ: Neubauten ohne Gas- und Ölheizung
Vom Jahr 2030 an sollen Autos ohne Benzin und Diesel fahren, alte und neue Häuser besser gedämmt und Gas- und Ölheizungen für Neubauten verboten werden. Das alles und noch viel mehr steht im Entwurf des Klimaschutzplans 2050

Es lässt sich daraus nur folgern: Wenn jemand genügend vom Wahnsinn getrieben ist, bekommt so eine Person in Deutschland zumindest in der Politik anscheinend wiederholend völlige Narrenfreiheit – und immer auch beklatscht von der angeblichen „Intelligenz“: Klimaretter.Info: Eine Welt ohne Kohle, Öl und Gas

Bild 7 Deutschland Oktoberganglinien der Neuen Energien und Verbrauch. Quelle: Agora

Fazit

Gerade der Oktober zeigt eine unglaubliche Normalität gegenüber dem Klima. Der überall in Simulationen hereinbrechende Wandel ist immer noch nicht angekommen, oder hat sich längst verabschiedet, wird dafür aber weiterhin um so eifriger bekämpft.

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23 Kommentare

  1. #22: Peter Georgiev sagt:

    ²[. . . ]
    Herr Ullrich, ich hatte einen Artikel verlinkt, indem der Leiter des Pulkovo Observatoriums den Beginn einer neuen Eiszeit aufgrund nachlassender Sonnenaktivität festgestellt hat. Ketterer hat daraus nur Meier und Brustvergößerung entnommen.

    Wenn man derartige Lese- und Schreibschwächen offenbart, sollte man weniger die Backen aufblasen und andere als unwissend hinstellen…[. . . ]“
    ##################
    Sehr geehrter Herr Georgiev,
    Es ist mitnichten so, dass in dem von Ihnen verlinkten Artikel „der Leiter des Pulkovo Observatoriums den Beginn einer neuen Eiszeit aufgrund nachlassender Sonnenaktivität festgestellt hat“
    In dem von Ihnen verlinkten Artikel hatte ein Herr Meier festgestellt, dass der Leiter des Pulkovo Observatoriums etwas festgestellt hatte.
    Gleich danach setzte Herr Meier zum intellektuellen Tiefflug an (Antarktis wird Arktis) und merkt dabei nicht, dass sowohl das Arktische wie auch das Antarktische Meereseis derzeit eine Tendenz zur Abnahme und nicht zur Zunahme zeigt (abgesehen von der aktuellen (schwachen) saisonalen Zunahme in der Arktis).
    Insofern wird mir nicht klar, wem Sie die Leseschwäche anlasten wollten, sich selbst?

    Schön, dass Sie Thermometer ablessen können. Kann ich schon lange…

  2. #14

    „Und was genau wollten Sie jetzt mitteilen?“

    Herr Ullrich, ich hatte einen Artikel verlinkt, indem der Leiter des Pulkovo Observatoriums den Beginn einer neuen Eiszeit aufgrund nachlassender Sonnenaktivität festgestellt hat. Ketterer hat daraus nur Meier und Brustvergößerung entnommen.

    Wenn man derartige Lese- und Schreibschwächen offenbart, sollte man weniger die Backen aufblasen und andere als unwissend hinstellen…

    Ob nun der Russe oder die weltweise Weltuntergangssimulatoren Recht behalten, ist seit gestern Nacht in den Hintergrund getreten.

    Ich könnte aber Herrn Ketterer anbieten, Ihm das Ablesen eines Thermometers beizubringen und wir könnte dann innerhalb 30 Jahren feststellen, wer nun Recht hat!

  3. #19: Helmut Kuntz sagt:

    „Arktiseisstudie des Max Plank Instituts, Gibt es dafür eine Quellenangabe?: Selbstverständlich, man gibt den Text an googl weiter und schon kommt die Pressemitteilung des Max Plank Instituts „Quantifying the individual contribution to Arctic sea-ice melt”.“

    Zitat aus der Pressmitteilung:

    „Climate models also simulate the observed linear relationship between sea-ice area and CO2 emissions. However, they usually have a much lower sensitivity of the ice cover than has been observed. The Science study finds that this is most likely because the models underestimate the atmospheric warming in the Arctic that is induced by a given carbon-dioxide emission. „It seems that it’s not primarily the sea-ice models that are responsible for the mismatch. The ice just melts too slow in the models because their Arctic warming is too weak“, says Stroeve.“

    Ich dachte, das Meereis wächst von unten. Da müssten doch auch die Wasser-Temperaturen eine Rolle spielen. Das Meereis in der Arktis driftet durch Winde und hat dadurch eine endliche Lebensdauer. Das Meereis wird gebrochen durch Wind und Wellen und nicht zu vergessen durch Eisbrecher. Alles ist schwierig durch Simulationen zu beschreiben. Da ist es schon einfacher dem „Bösewicht“ CO2 die Schuld zu geben.

  4. @Helmut Kuntz – #19

    Sehr geehrter Herr Kuntz!

    Beim Lesen des ersten Absatzes bekommt man fast schon Widerwillen Ihre Antwort bis zum Ende zu lesen. Aber lassen wir mal die Sticheleien weg.

    „Auf EIKE dürfte Ihnen auffallen, wird vorwiegend „Differentialinformation“ gebracht.“ – Das ist schon eine milde Umschreibung von abenteuerlichen und abstrusen Ideen. Die sich auch noch zum Teil widersprechen.
    „Diese ist teilweise sperrig. Trotzdem wird versucht, diese Information in lesbarer Form und im Zusammenhang zu bringen, was schwer ist, da die als Basis dienenden Studien und Hintergrundinformationen oftmals äußerst grauslig und getextet sind (man hat oft den Eindruck, Klimastudien werden zum gegenseitigen Zitieren der Verfasser und nicht zum Lesen verfasst).“ – Ich kann gut nachvollziehen welche Art von Texten sie meinen, halbe selber einige Zeit in dem Bereich gearbeitet. Das entbindet den Leser oder Autor (der diese Texte als Quelle benutzt) aber nicht von seiner Sorgfaltspflicht beim Zitieren oder Interpretieren.

    „Erneuerbare Energien passen nicht zum Thema: Unsere Umweltministerin ist davon überzeugt, dass der Klimawandel im Wesentlichen nur durch die Neuen Energien beeinflusst werden kann. Ihre gesamte Planung für 2050 –die sie bald mit Gesetzen zur Dekarbonisierung Deutschlands rigoros umsetzen will – fußt fast ausschließlich darauf. Somit gehören diese inzwischen (leider) zu einer Klimawandel-Übersicht dazu.“ – Das sehe ich nicht so. Klimawandel hat erst einmal nichts mit Erneuerbaren Energien oder Dekarbonisierung zu tun. Sind sind ein Mittel um einen menschengemachten Klimawandel aufzuhalten. Ob man das jetzt für richtig hält oder nicht, aber das wäre für mich eigenes Thema. Bei der Überschrift „Oktoberrückschau die 2.: Klimawandel, wohin bist du verschwunden“ erwarte ich einen Text der sich mit der Diskrepanz von Messwerten und dem postulierten Klimawandel auseinandersetzt. Natürlich auch Erklärungsmodelle und nicht nur die bloße Feststellung „Hier stimmt was nicht“.

    „Und warum ist eine Darstellung, dass in Deutschland Monate – hier der Oktober – über Jahrhunderte betrachtet überhaupt keinen Klimawandel-Einfluss zeigen nicht informativ?“ – Natürlich ist das informativ, aber vermeiden Sie den Eindruck nur weil die Oktobermesswerte in Deutschland, (1/12 aller monatlichen Temperaturen auf 0,14% der Oberfläche der Nordhalbkugel), über einen stattfindenden Klimawandel entscheiden oder nicht.

    „Damit wird dargestellt, dass die Klimamodelle und Vulnerabilitätssimulationen Deutschland und vor allem Aussagen über den (angeblich) hohen Einfluss in Deutschland teilweise nicht stimmen können. Manchen Lesern dürfte eine solche Darstellung, belegt mit Diagrammen aus den offiziellen DWD-Daten neu sein. „ – Und der Schluss daraus?

    „Das Antarktiseis seit dem Jahr 1979: Ihr Link verweist auf die Arktis.“ – Der Link springt leider nur zur Arktis, zur Antarktis muss man händisch umschalten.

    „Diese habe ich erkennbar nicht gemeint.“ – Das war mir auch klar. Wenn Sie sich aber auf der Seite die Werte der Arktis anschauen, sieht das schon anders aus. Jetzt meine Frage, warum verweben Sie Oktoberwerte aus Deutschland mit einem Bericht von wetteronline zur Schneelage auf der Nordhalbkugel, verweisen dann in Ihrer Antwort #8 auf Meereisausdehnung in der Antarktis (Südhalbkugel)? Entschuldigen Sie, aber da kommt einem natürlicherweise der Gedanke des „Cherrypicking“ hoch.

    „Arktiseisstudie des Max Plank Instituts, Gibt es dafür eine Quellenangabe?: Selbstverständlich, man gibt den Text an googl weiter und schon kommt die Pressemitteilung des Max Plank Instituts „Quantifying the individual contribution to Arctic sea-ice melt”. Hätten Sie doch auch machen können?“ – Es wäre besser Sie geben in Zukunft gleich die Quelle an, als nur ein Zitat aus der Quelle, dann läuft dann nicht Gefahr einem falschen Link zu folgen und redet über unterschiedliche Quellen. Im übrigen spricht nichts dagegen, wenn Modelle an Hand von Beobachtungen und Messwerten überprüft und notfalls korrigiert werden. Und wenn man erkennt das Modelle Schwachpunkte aufweisen, soll man diese dann nicht ändern weil die Anderen einen dann Wendehals nennen könnten? Das kann doch nicht sein. Glauben Sie das physikalische Laborversuche noch nie geändert wurden wenn festgestellt wurde, dass mit dem gewählten Versuchsaufbau Beobachtungen nicht reproduziert werden konnten?

    „Ihr Artikel macht dagegen eine präzise Aussage mit Beweisen, über was denn?: Bei dieser Aussage von Ihnen bin ich wirklich baff. Wo fehlen Ihnen beim Thema Oktoberwerte Deutschland und Energie Deutschland noch Beweise? Meinen Sie nicht, dass Sie nun genau das machen, was sie vorwerfen?“ – Nochmal, Sie nehmen 1/12 der Messwerte für 0,14% der Oberfläche der Nordhalbkugel, wo sind da „belastbare“ Aussagen?

  5. #6; 12; 16: Jan Dirk Ullrich sagt
    Sehr geehrter Herr Ullrich,
    Sie haben das Glück, auf einer kostenlosen Seite zu lesen, deren Artikeln sie allerdings nicht durchgängig Ihrem gewünschten Niveau und Struktur entsprechend finden. Im Kern kann man da nur empfehlen, sich eben bei den Medien, der Bundesregierung (die ja viele Informationsseiten bietet) und natürlich der Seite von C. Kemfert zu informieren (was Sie ja auch erkennbar machen). Diese haben fest angestellte Redakteure und Fachleute, und dürften Ihren Wüschen bezüglich der Ausführung besser entsprechen.
    Auf EIKE dürfte Ihnen auffallen, wird vorwiegend „Differentialinformation“ gebracht. Diese ist teilweise sperrig. Trotzdem wird versucht, diese Information in lesbarer Form und im Zusammenhang zu bringen, was schwer ist, da die als Basis dienenden Studien und Hintergrundinformationen oftmals äußerst grauslig und getextet sind (man hat oft den Eindruck, Klimastudien werden zum gegenseitigen Zitieren der Verfasser und nicht zum Lesen verfasst).
    Doch zu Ihrer Kritik. Meine Gegenargumentationen (einige im Blog haben Teile schon vorweggenommen):
    Erneuerbare Energien passen nicht zum Thema: Unsere Umweltministerin ist davon überzeugt, dass der Klimawandel im Wesentlichen nur durch die Neuen Energien beeinflusst werden kann. Ihre gesamte Planung für 2050 –die sie bald mit Gesetzen zur Dekarbonisierung Deutschlands rigoros umsetzen will – fußt fast ausschließlich darauf. Somit gehören diese inzwischen (leider) zu einer Klimawandel-Übersicht dazu.
    Selektive Auswahl – nicht um Erkenntnisgewinn -:
    Eine Darstellung für einen Monat – hier Oktober – ist immer selektiv. Die DWD-Daten des Oktobers sind jedoch nicht selektiv, sondern entsprechen genau der Überschrift. Und warum ist eine Darstellung, dass in Deutschland Monate – hier der Oktober – über Jahrhunderte betrachtet überhaupt keinen Klimawandel-Einfluss zeigen nicht informativ? Damit wird dargestellt, dass die Klimamodelle und Vulnerabilitätssimulationen Deutschland und vor allem Aussagen über den (angeblich) hohen Einfluss in Deutschland teilweise nicht stimmen können. Manchen Lesern dürfte eine solche Darstellung, belegt mit Diagrammen aus den offiziellen DWD-Daten neu sein. Wenn Sie alles schon wussten, gibt dies natürlich (ihnen) keinen Erkenntnisgewinn. Dann haben Sie diesen Artikel leider „umsonst“ gelesen und Ihre wertvolle Zeit damit vergeudet.
    Zusammengewürfelt – mit den altbekannten Behauptungen und Wiederholungen: Bisher fand ich als Autor die Bearbeitung der Oktoberwerte des DWD nicht als „gewürfelt“, sondern recht gut am Oktober orientiert. Und dazu noch Globalwerte als Ergänzung runden das Thema gut ab. Wenn man den Artikel von Herrn Kowatsch als Teil 1 dazu nimmt, bietet sich damit eine umfassende Oktoberinformation, welche man fast nirgend wo anderst so kompakt und trotzdem umfassend findet. Siehe dazu alternativ die gleiche Info auf wetteronline: „Trübster Oktober seit 1998“, wo nur die letzten 30 Jahre betrachtet werden, als ob das Erdklima da erst begonnen hätte. Bei EIKE kann sich jederErgänzt mit den auch kritischen Beiträgen im Blog kann sich so jeder ein Bild machen. Wie bei solch repetierenden Rückschauen üblich, wiederholen sich dabei bewusst die Form, Bearbeitung und Behauptungen.
    Das Antarktiseis seit dem Jahr 1979: Ihr Link verweist auf die Arktis. Diese habe ich erkennbar nicht gemeint. Allerdings haben Sie mich bei einem Fehler erwischt. Das Antarktis-Sommerminimum (Antarctic sea ice area) lag erst ein Jahr später, im Sommer 1980 bei 2,5 Mio km2 und diesen Sommer genau beim selben Wert.
    Auch der einleitende Halbsatz mit Verweis auf Herrn Latif…: In der Ausgabe des Spiegel vom 01.04.2000 „Winter ade Nie wieder Schnee?“ wird Herr Latif wörtlich zitiert: „In Deutschland gehören klirrend kalte Winter der Vergangenheit an: „Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben“. Wo lesen Sie da das Jahr 2050 oder 2100 heraus? Im gesamten Interview findet sich keine Zeitangabe. Klimaretter darf von mir aus im Jahr 2013 Herrn Latif nachträglich fragen (Ihr Link) und dem Klimagenie huldigend feststellen, dass Herr Latif damals zufällig vergessen hat, seine Aussage zu erklären und die 100 Jahre zuzufügen (hätte er doch danach ergänzen können – hat er aber nicht). Sein damaliges Interview ist jedenfalls eindeutig.
    Arktiseisstudie des Max Plank Instituts, Gibt es dafür eine Quellenangabe?: Selbstverständlich, man gibt den Text an googl weiter und schon kommt die Pressemitteilung des Max Plank Instituts „Quantifying the individual contribution to Arctic sea-ice melt”. Hätten Sie doch auch machen können?
    Ihr Artikel macht dagegen eine präzise Aussage mit Beweisen, über was denn?: Bei dieser Aussage von Ihnen bin ich wirklich baff. Wo fehlen Ihnen beim Thema Oktoberwerte Deutschland und Energie Deutschland noch Beweise? Meinen Sie nicht, dass Sie nun genau das machen, was sie vorwerfen?

  6. @ #16: Jan Dirk Ullrich
    Was den Herrn Latif betrifft, der lässt sich immer alle Hintertüren offen. Hier sinngemäß: „Wenn das alles dann doch nicht zutrifft, ist das nicht schlimm. Die Wissenschaft darf sich irren.“

    Ihr Standardspruch:
    Was wollen Sie eigentlich mitteilen?

  7. @ #12: Jan Dirk Ullrich
    „Die Bilder 4, 5 und 6 beziehen sich im Artikel auf Messwerte aus Deutschland. Damit ist dann klar, wenn die Werte in Deutschland keinen Temperaturanstieg zeigen fällt der Klimawandel weltweit aus, oder was?“

    Richtig! Die Bilder 4, 5 und 6 beziehen sich auf Messwerte aus Deutschland. Das steht auch unter der Überschrift „Der Oktober in Deutschland“. Dieser Absatz beschäftigt sich halt nur mit Deutschland. Können Sie da etwas anderes erkennen, oder was?

    Am Ende gibt es noch einen eigenen Absatz über „Die neuen Energien“. Da ist nichts durcheinandergewürfelt.

    Egal was Sie hier suggerieren wollen. Was Sie schreiben stimmt nicht.

  8. @Helmut Kuntz – #8

    „ich erlaube es mir einfach, auch etwas am Kernthema vorbei „informativ“ einzustreuen.“
    Sie stellen aber mit der selektiven Auswahl einen komplett anderen Zusammenhang her, das hat schon fast manipulative Züge.

    Auch der einleitende Halbsatz mit Verweis auf Herrn Latif und seine Aussage, die sich aber auf die Jahre 2050 und 2100 beziehen sind ebenso eingestreut?
    Zitat von Latif: „Ich habe damals gesagt: So kommt es, wenn die Menschheit in diesem Jahrhundert nicht beherzt mit Klimaschutzmaßnahmen gegensteuert. Dabei bleibe ich auch. Es wird 2050 oder 2100 in der Tat keine kalten Winter mehr geben, falls die mittleren Temperaturen dann um mehrere Grad höher liegen sollten.“ – Quelle: http://tinyurl.com/m8z74uj

    „Zu den frühen Schneefällen wurde richtig bemerkt, dass man eine mögliche Erklärung vermutet. Hinterher weiß man immer, warum man es vorher nicht ahnen und nicht simulieren konnte.“ – Ihr Artikel macht dagegen eine präzise Aussage mit Beweisen, über was denn?

    „.. Das Antarktiseis ist seit Beginn der Satellitenmessungen im Jahr 1979 auf identischem Sommer- und Winterniveau, trotzdem schneit es dort verstärkt. Selbstverständlich gibt es auch dazu viele vermutete Erklärungen.“ – Ich weiß nicht wo Sie nachsehen, aber wenn ich hier schaue, http://tinyurl.com/mach5ge, und die Jahre 1979 und 2015 bzw. 2016 vergleiche, kann ich Ihre Aussage nicht teilen.

    Und gerade noch rechtzeitig vor dem Klimagipfel kam eine Arktiseisstudie des Max Plank Instituts, in dem mal wieder erklärt wurde, warum man es (bisher) nicht wissen konnte, aber nun auf jeden Fall viel klüger ist: „The ice just melts too slowly in the models because their Arctic warming is too weak“. – Gibt es dafür eine Quellenangabe??

  9. #11: Peter Georgiev sagt:
    am Dienstag, 08.11.2016, 00:35

    #8

    Es gibt in der Tat „Quellen“ die man meiden sollte!

    Zum Bespiel Ketterer, der Autoren von Autos nicht unterscheiden kann, keinen Namen richtig schreiben kann und Wissenschaftlern unterstellt, Arktis mit Antarktis zu verwechseln.
    ####################

    Sehr geehrter Herr Georgiev,
    ich bitte um Verzeihung, dass Ich Ihren Namen falsch geschrieben hatte. Rechtschreibefehler dürfen Sie gerne behalten. Sie hatten in #5 keine wissenschaftliche Arbeit zitiert, sondern einen Marco Maier, der vom „Wachstum des Eises auf dem Arktischen Meer“ spricht, aber auf einen Blog vom 06.11.2016 verlinkt, der hiervon berichtet „NASA reports ANTARCTIC Sea Ice Reaches New Record Maximum“. Herr Maier sieht den feinen Unterschied Arktis und Antarktis nicht.
    Wenn Sie hingegen Ihr google bemüht hätten, dann wäre Ihnen möglicherweise auch aufgefallen, dass auch dieser Blog zum antarktischen Meereis vom November 2016 um 2 Jahre verspätet erscheint.
    http://tinyurl.com/NSIDC-AntarcMax

    Oder Kurz und knapp: weder Maier noch der von Ihm zitierte Armstrong sind von Fachwissen belastet. Sicherlich Fans von Tronald Dumb. Breite Brust ohne zerebrale Belastung. Viel Spaß mit solchen Quellen.
    Um solche Quellen zu beurteilen muss ich kein Google aufrufen. Einfaches Nachdenken und Erinnern hilft. Versuchen Sie es mal.

  10. #9 Ketterer: „…dass das arktische Meereis in der vergangenen Schmelz-Saison auf die zweitniedrigste Ausdehnung seit Aufzeichnungsbeginn … zusammenschmolz.“
    Man sollte hinzufügen, dass die Ausdehnung sich zur Zeit auf einem absoluten Minimum befindet, und, oh Wunder, dasselbe gilt für die Ausdehnung des antarktischen Meereises. http://tinyurl.com/mach5ge

  11. @Buehner – #10

    Herr Buehner, ich habe lediglich meinen Eindruck des Artikels wiedergegeben. Ich habe keine Behauptung aufgestellt oder dergleichen. Wie sollte ich da lügen? Können Sie das konkretisieren?

    Die Bilder 4, 5 und 6 beziehen sich im Artikel auf Messwerte aus Deutschland. Damit ist dann klar, wenn die Werte in Deutschland keinen Temperaturanstieg zeigen fällt der Klimawandel weltweit aus, oder was?

    Dann springt Herr Kuntz zum Thema Erneuerbare Energien, passt irgendwie nicht zum Thema Oktober und Klimawandel.

    Der ganze Artikel macht den Eindruck das er zusammengewürfelt wurde mit den altbekannten Behauptungen und Wiederholungen. Mann hat das Gefühl das hier ein Text produziert werden sollte um des produzieren willen. Nicht um Erkenntnisgewinn.

  12. #8

    Es gibt in der Tat „Quellen“ die man meiden sollte!

    Zum Bespiel Ketterer, der Autoren von Autos nicht unterscheiden kann, keinen Namen richtig schreiben kann und Wissenschaftlern unterstellt, Arktis mit Antarktis zu verwechseln.

    Wenn Sie erwachsen geworden sind können wir gern über das Klima diskutieren!

  13. @ #6: Jan Dirk Ullrich
    Die Überschrift lautet: „Der Oktober in Deutschland“.
    Sie schreiben: „Auch ist nur schwer nachzuvollziehen warum Sie hier in epischer Breite Temperaturwerte aus dem Oktober in Deutschland ausbreiten, dann aber einen selektiven Kommentar aus einer anderen Quelle einbauen der sich auf die nördliche Halbkugel bezieht. Messen wir jetzt in Deutschland schon für die halbe Welt mit?“

    Ich habe, den von Ihnen kritisierten selektiven Kommentar, der sich nicht auf Deutschland bezieht gesucht, aber nicht gefunden. Vielleicht können Sie mir einen Hinweis geben, wo das unter der Überschrift: „Der Oktober in Deutschland“ steht. Dann kann ich Ihnen beipflichten und Ihre Kritik unterschreiben. Vielleicht haben Sie sich auch vertan, oder sind Sie einfach nur ein Lügner?

  14. #5: Peter Georgiev sagt:
    am Montag, 07.11.2016, 10:13

    Hier noch eine schönere Nachricht für EIKE und, wenn es stimmen sollte, verheerend für die Klima-Lobby:

    „Das Wachstum des Eises auf dem Arktischen Meer führt zu einer Rekordfläche. Ein Wissenschaftler behauptet, dass mit letztem Jahr der Beginn einer neuen Mini-Eiszeit stattgefunden hat.“

    #########################

    Ach herje,
    Eine Web-Seite, die Brustvergrößerungen bewirbt, wird schon Expertise bei der Vergrößerung der Meereisfläche haben. Nein Her Gregoriev, hat sie nicht, dem Autor fehlt so viel, dass ihm entgangen ist zwischen Arktis und Antarktis zu unterscheiden. Dem Auto ist auch entgangen, dass das arktische Meereis in der vergangenen Schmelz-Saison auf die zweitniedrigste Ausdehnung seit Aufzeichnungsbeginn (mit Satelliten seit ca. 40 Jahren) zusammenschmolz.

    Es gibt Quellen, die sollte man einfach mal meiden.

  15. #6
    Sehr geehrter Herr Ullrich,
    ich erlaube es mir einfach, auch etwas am Kernthema vorbei „informativ“ einzustreuen.
    Zu den frühen Schneefällen wurde richtig bemerkt, dass man eine mögliche Erklärung vermutet. Hinterher weiß man immer, warum man es vorher nicht ahnen und nicht simulieren konnte. Das Arktiseis ist genau seit dem Jahr 2008 „Sommerstabil“ (gerade nachgesehen). Nach der aktuell vermuteten Erklärung müsste es somit seit fast 10 Jahren immer früh im Herbst schneien – macht es aber nicht. Das Antarktiseis ist seit Beginn der Satellitenmessungen im Jahr 1979 auf identischem Sommer- und Winterniveau, trotzdem schneit es dort verstärkt. Selbstverständlich gibt es auch dazu viele vermutete Erklärungen.
    Und gerade noch rechtzeitig vor dem Klimagipfel kam eine Arktiseisstudie des Max Plank Instituts, in dem mal wieder erklärt wurde, warum man es (bisher) nicht wissen konnte, aber nun auf jeden Fall viel klüger ist: „The ice just melts too slowly in the models because their Arctic warming is too weak“.

  16. #3: Genau die gleiche Leier kam gerade vom Qualitätsmedium WDR 2: NRW Umweltminister hat seinen „Klimabericht“ vorgestellt in dem es (natürlich) wieder heißt, dass alles schlimmer wird. Was auch sonst?
    Den Nitrateintrag ins Grundwasser bekommen wir nicht in den Griff, egal, wir kümmern uns lieber ums Wetter!!

  17. Sehr geehrter Herr Kuntz!
    Wenn Sie schon eine Quelle wie Wetteronline heranziehen, sollten Sie aber auch im sinnvollen Zusammenhang zitieren und nicht nur selektiv. Auf der Homepage wird im nächsten Absatz eine mögliche Erklärung geliefert.

    „Verantwortlich für die flächenmäßig frühen Schneefälle rund um den arktischen Ozean ist vermutlich die geringe Konzentration an Meereis. Da die Luft über offenem Wasser weitaus mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann als über Eis, kommt es häufiger zu Niederschlägen. Diese fallen in hohen Breiten zu dieser Jahreszeit als Schnee. Aufgrund der frühen und verbreiteten Schneedecke kühlt sich die Luft zudem ab und führt zu teils weit unterdurchschnittlichen Temperaturen.“

    Stellt sich nur die Frage warum das Meereis geringer geworden ist?

    Auch ist nur schwer nachzuvollziehen warum Sie hier in epischer Breite Temperaturwerte aus dem Oktober in Deutschland ausbreiten, dann aber einen selektiven Kommentar aus einer anderen Quelle einbauen der sich auf die nördliche Halbkugel bezieht. Messen wir jetzt in Deutschland schon für die halbe Welt mit?

  18. Hier noch eine schönere Nachricht für EIKE und, wenn es stimmen sollte, verheerend für die Klima-Lobby:

    „Das Wachstum des Eises auf dem Arktischen Meer führt zu einer Rekordfläche. Ein Wissenschaftler behauptet, dass mit letztem Jahr der Beginn einer neuen Mini-Eiszeit stattgefunden hat.“

    siehe: http://tinyurl.com/guoneqm

    Eigentlich braucht man die ganze Physik und Strahlendiskussion nicht. Es recht der gesunde Menschenverstand: Wenn es im Zimmer zu warm ist, bedeutet es dass die Wärmeenergiezufuhr zu hoch ist, und nicht dass kaum messbare Partikel auf der Fensterscheibe eine Rückstrahlung und somit Erwärmung verursacht. Man dreht die Heizung herrunter und putzt nicht die Fenster. Ich schließe nicht einmal aus, dass dreckige Fenster (und CO2) die Temperatur beeinflussen können, aber im Vergleich zu Heizung (Sonne) eben vernachlässigbar.

  19. Bild 4 zeigt einen Anstieg der mittleren Oktobertemperatur um gut 1 Grad. Dadurch, dass das Bild so lang gestreckt ist, ist dieser Anstieg nicht auf den ersten Blick sichtbar. So grob betrachtet, kann man die braune Linie als eine Gerade mit der Steigung ~1/20 ansehen. Der Mittelwert der Differenzenkurve Abbildung 5 beschreibt die Ableitung dieser Geraden, also eine Waagerechte der Hoehe 1/20=0.05. Kaum wahrnehmbar auf den ersten Blick aber doch sichtbar, wenn man genau hinschaut. Die beiden Abbildungen dokumentieren also einen im Mittel wärmer werdenden Oktober. Nur ist der Maßstab so gewählt, dass das verschleiert wird. Wenn man vertikal um einen Faktor 2 bis 3 streckt, wird dies auch optisch deutlich.

  20. Vielen Dank Herr Kuntz für Ihre stets interessanten und weiterführenden Ergänzungen. Dieser Oktober 2016 wird vom DWD mit 8,5 C geführt, und die Daten sind nicht einmal wärmeinselbereinigt. Trotzdem reiht sich dieser Oktober nahtlos ein in eine 200 jährige Oktober-Temperaturtradition in Deutschland, das stellt der Artikel wunderbar dar. Im Grunde ist es wie beim Frühling, auch dort gelten die über 200 Jahre alten Maienlieder für unsere heutige freie, weniger wärmeinselbehaftete Landschaft genauso wie vor 200 Jahren. Und bunt sind schon die Wälder gilt für den Oktober genauso wie damals 1782 bei der Entstehung des Liedes. Es hat sich außer dem regelmäßigen Auf und Ab der Temperaturen überhaupt nichts getan.
    Aber solche thumben Menschen wie unsere Umweltministerin kennen nun mal keine Klimastatistiken und wer tief abergläubig ist, der will auch keine kennen. Und: die Temperaturerwärmung können die Erwärmungsgläubigen sogar unter 2 Bedingungen zeigen:
    1) Man betrachtet die derzeitigen Temperaturen mit den Temperaturen des Kälteloches vor etwa 50 Jahren oder anderen Kältelöcher wie 1840 bis 1880
    2) Man vergleicht die heutigen Stadttemperaturen mit den damaligen viel kleineren Städten. Am besten noch die Extreme wie die Anzahl von heißen Nächten oder die Abnahme von Eistagen von damals und heute in wachsenden Städten wie Stuttgart, München oder Karlsruhe.
    Unsere Landesanstalt BaWü für Umweltschutz mit Sitz in Karlsruhe kann das meisterhaft. Die Zahl der heißen Tage hat in Karlsruhe seit 1800 zugenommen, dafür gibt es eine schöne Statistik, die auf Laien geradezu beängstigend wirken soll. Im Grunde aber nichtssagende Infos, denn auch die Einwohnerzahl KA hat sich seitdem fast verhundertfacht. 1775 wurde Karlsruhe mit 1000 E gegründet. Das wird natürlich der Bevölkerung im Ländle verschwiegen, und unser grüner Umweltminister plappert dann in seiner Rede alles nach, bald gefolgt und aufgebauscht von unwissenden Medien. Diese Klimakatastrophe findet nur in der geschönten Statistik oder im Computer statt. Unsere Natur in der freien Landschaft – und ich bin seit meiner Kindheit täglich draußen – merkt überhaupt nichts davon. Es ist so wie immer. Deutschland ist gesegnet mit Dummköpfen. Und nun mache ich mich auf zu meinem täglichen Spaziergang, wenn ich die Klimaerwärmung irgendwo gefunden haben sollte, dann werde ich mich in zwei Stunden wieder melden.

  21. Bemerkenswert, das mit dem Schnee.
    Im neuen Klima-Alarm-Film „Before the Flood“ mit Leonardo DiCaprio wird dem Zuschauer, neben weiteren Halb- und Unwahrheiten, suggeriert, es hätte kaum noch Schnee auf der Erde – es heißt darin, man wäre um die ganze Welt gereist, um Schnee zu finden.
    Der Film ist dieser Tage bei YouTube online gegangen und hat schon weit über 10.000.000 Zuschauer erreicht.
    Den Film gibt es auch online in voller Länge in deutscher Sprache auf National Graphic Channel, und bei YouTube unter dem Titel „Before the Flood [Doku HD Deutsch]“.
    Ausschnitte aus dem Film mit Gegenpositionen gibt es bei YouTube unter dem Titel
    „»Before the Flood« vs. »The Great Global Warming Swindle«“

    LG

  22. Datenvergleich:
    ich habe die Daten von NASA GISS (siehe Bild 1) auch heruntergeladen (Gistemp GLB_Ts+dSST 201609.txt). Die Temperaturanomalie Sept 2016 sei der Referenzwert: t0 = 0,91 °C. Im Zeitraum zwischen 1880 und 1920 beträgt die kleinste Differenz zum Referenzwert 0,76 °C (Feb 1889). Die im Bild 1 gezeigten minimalen Differenzen von 0,13 bzw. 0,26 °C kann ich nicht finden. Im übrigen machen Sie den gleichen Fehler wie Herr Lesch, in dem Sie Extremwerte zur Grundlage Ihrer Analyse machen. Aussagekräftiger sind meiner Meinung nach Trendberechnungen. Beide Verfahren leiden allerdings unter dem gleichen Problem der ungenügenden globalen Flächenabdeckung. Bei NASA GISS beträgt sie im Jahr 1889 etwa 89,7% und im Jahr 2016 immerhin 99,9%

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