UN weicht zurück – will nun doch Reporter des kanadischen Videokanals The Rebel zulassen

Von Michael Limburg
Am kommenden Montag beginnt in Marrakesch der alljährliche Massenauftrieb der „Klimaschützer“ Conference of the Parties (COP) 22. Unter dem Vorwand des „Schutzes des Weltklimas“ und organisiert von der United Nations Framework Convention on Climate Change (UNFCCC) versammeln sich wieder einmal viele zehntausende Aktivisten, Spesenritter, Politiker und mindestens 3000 Journalisten, die entsprechend ihrer bisherigen konformen Berichterstattung von der UNFCC für dieses Spektakel akkreditiert wurden. Doch drei Journalisten der klimakritischen privaten RebelMedia aus Kanada wurde die Zulassung verweigert. Von ihnen nahm die akkreditierende Presseabteilung des UNFCCC an, dass ihre Berichterstattung abweichend von ihren Wunschvorstellungen sein würde.

Wir berichteten darüber.

Das führte zu einem Skandal, in dessen Verlauf sich der Chef der  UNFCCC Presseabteilung Nick Nuttall (Bild rechts) öffentlich per Rundfunkinterview in Kanada verteidigen musste. Was ihm erstens nicht gefiel und zweitens offenbar misslang, denn es vergrößerte den Skandal noch. Denn statt seine Zensurlinie bestätigt zu bekommen, nahmen die Proteste gegen seine Ausgrenzungsversuche  von unliebsamen Berichterstattern zu.

Nachdem mehrere Beschwerden kanadischer  Medienverbände, wie auch der Rechtsanwälte von Rebel Media zu keinem Einlenken geführt hatten, erreichte dies offenbar eine nur angekündigte Intervention der kanadischen Umweltministerin McKenna, sowie Protestschreiben der Verbände Environment Canada, Canadian Journalists for Free Expression (CFJE), PEN Canada und the Canadian Association of Journalists (CAJ. Der Gründer und Chefkommentator von Rebel Media Ezra Levant nannte nämlich öffentlich den wahren Grund für den versuchten Ausschluss: "Wir wurden nicht ausgeschlossen, weil wir eine Meinung haben", sagte er in einem Interview. "Wir wurden ausgeschlossen, weil wir die falsche Meinung haben."

Doch auch noch in letzter Minute versuchte sich die Presseabteilung der UNFCC in kleinlicher Schacherei:

Per Email bot man Rebel Media statt der für Video-Reportagen notwendigen und deshalb geforderten drei Akkreditierungen (1 Reporter, 1 Kameramann , 1 Tontechniker) nur deren zwei an. Und führte dazu aus, dass man leider erst so spät über diese Angelegenheit unterrichtet worden sei. Diesen erneuten Versuch einer Benachteiligung  lehnte der Rechtsanwalt von Rebel Media Stuart  M. Robertson umgehend ab.. Er schrieb "Jede Verspätung bei dieser Entscheidung wurde völlig durch Verzögerungen verursacht , die Sie verursachten … Es ist deshalb  falsch, in diese Angelegenheit zu sagen, dass sie jetzt erst darauf aufmerksam gemacht wurden, und dass es zu spät ist, alle diejenigen zu akzeptieren, die für die Akkreditierung beantragt wurden. Die Entscheidungen die Akkreditierungen zu verweigern, gingen von der falschen Prämisse aus, dass Rebel Media ein "Interessenvertreter (Advocacy) Medienunternehmen sei. ‚".  Ende offen

Weiterführende Informationen hier

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Ein Kommentar

  1. Hier bei EIKE ist noch(5.11., 12:45) keine Reaktion angekommen, bei PI-News, ist die Resonanz auf den Artikel relativ groß.
    Bleibt zu hoffen, daß die Verlinkung des EIKE Artikels, keinen Anlaß gibt das Institut in die rechte Ecke zu verorten. Haben wir schon bald hier türkische Verhältnisse? Alles ist der Unterstützung des Terrors (Klimawandel) verdächtig, was nicht auf den Zug der CO2-Verteufelung gesprungen ist.

    Wenn den Fundis unter den Grünen begreiflich gemacht werden kann, daß Umweltschutz NICHTS mit Klimaschutz zu tun hat, hätte man eventuell Verbündete im Kampf gegen eine Art von CO2 Phobie und „Windmühlen“

    Und schließlich bringt ja auch die Klimazonenverschiebung Vielfalt statt Einfalt.in die Obst und Gemüselandschaft. Doch, die Verschiebung, wird nur mit dem Vordringen von „Schädlingen“ gleichgesetzt.
    Klima, einst als natur- oder gottgegeben hingenommen, wird als dringlichste Aufgabe.es. das Klima zu schützen , in den Mittelpunkt der Politik gestellt-Als sei, der „Klimawandel“, der Asteroid oder Meteor, der die Erde zu zerstören drohe.

    Einigt man sich in Marrakesch
    bedeutet dies, für die Umwelt, Pech.
    Die Wirtschaft überall stagniert,
    wird Abkehr von der Kohle propagiert

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