EPA Chefin: Ich rede nicht mit Klimaleugnern

Gov. Webseite, Gina McCarthy

Michael Bastasch
Die Chefin der US – Umweltbehörde EPA, Gina McCarthy ist es leid, sich mit Klima-Leugnern zu unterhalten, die nicht glauben, dass menschliche Aktivitäten die globale Erwärmung verursacht.
„Wenn sie es bisher nicht herausgefunden haben, was in Gottes Namen könnte man noch zu ihnen sagen?“

McCarthy in einem Facebook-Live-Interview mit Mashable [Uk-US Nachrichtenseite] am Dienstag.:

 "Ich kümmere mich nicht um die flache-Erde-Gesellschaft und ich spreche nicht mit Klimaleugnern. Das ist es. Tut mir leid, ich weiß, dass ich für alle da sein soll, aber meine Geduld ist in den letzten acht Jahren dünn geworden."

McCarthy ist einer der umstrittesten EPA Chefs gewesen, seitdem der Plan gegen globale Erwärmung, genannt Clean Power Plan, unter ihrer Überwachung abgeschlossen wurde. Republikaner forderten sogar ihren Rücktritt im Zuge des von der EPA verursachten Abfluss von giftigen Flüssigkeiten aus der Gold King Mine im Jahr 2015.

Einige Demokraten haben vorgeschlagen, dass McCarthy, zumindest vorübergehend, bei EPA bleiben könnte, wenn die demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton die Wahl im November gewinnt, aber McCarthy hat jedoch verlauten lassen, dass sie keine Pläne hat, um auf lange Sicht in D.C zu bleiben [dem Standort der EPA].

EPA wird immer wieder kritisiert von Pro-Kohle-Republikanern, dass die Umweltbehörde verantwortlich ist, dass Bergleute ihre Arbeitsplätze verlieren. Kohle Unternehmen sagen, Schließungen von Kraftwerken und Kohleminen haben ihren Grund in den föderalen Vorschriften und billigem Erdgas.

McCarthy sagte Mashable, dass Kohle-Staaten "in Schwierigkeiten" sind, es ging seit den 1980er Jahren mit der Industrie "bergab." "Das ist nicht etwas, was in der Zeit der letzten EPA Leitung stattfand", sagte sie im Interview.

Das stimmt aber nicht, denn die amerikanische Kohleproduktion erreichte im Jahr 2008 ihren Höhepunkt mit etwa 300 short tons [1 short ton sind rd. 907 kg] erreichte. Auf was McCarthy sich wahrscheinlich bezieht, ist die Tatsache, dass Kohlejobs seit den 1980er Jahren aufgrund der gesteigerten Automatisierung und Effizienz stetig zurückgehen.

Dies ist nicht das erste Mal, dass McCarthy "Klimaleugner" ausgegrenzt. Sie sagte:

„…normale Menschen und nicht Skeptiker der globalen Erwärmung werden die Klimadebatte gewinnen“, in einer Rede im Juni-2015 auf einem Gipfeltreffen im Weißen Haus.

"Ich tue das nicht, um Klimaleugner zurückzustoßen, sie können Spaß dabei haben, wenn sie es wollen, aber ich bin schon zu oft gegen die Wand gestoßen, und wenn schon die Wissenschaft ihre Meinung nicht ändern kann, werden sie es nie tun."

Erschienen auf The Daily Caller am 19. Okt. 2016

Übersetzt durch Andreas Demmig

 http://dailycaller.com/2016/10/19/epa-chief-im-not-talking-to-climate-deniers/

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6 Kommentare

  1. #2: Dr. Volker O. Rachui

    „… 300 short tons..“

    bestimmt haben Sie recht mit „Mio. tons“ , aber so steht es im Original

  2. Gut zusammengefasst von Michael Bastasch!
    Ich weis nicht wo hier die Wissenschaft dabei ist. Alleine schon das Wort Klimaleuger klingt nach irgendeiner Religion. Dann soll sie halt mit Klimaleugnern nicht reden aber selbst dann auch nicht und das Klima und das CO2 anbeten, aber bitte in ihren eingenen 4 Wänden.

  3. Da liebe ich doch die Religionen. Die Versuchen wenigsten, die Ungläubigen zu missionieren .
    Aber, wie gesagt, die Klimaschutzreligion duldet keine „Ketzer“

  4. „…die amerikanische Kohleproduktion erreichte im Jahr 2008 ihren Höhepunkt mit etwa 300 short tons [1 short ton sind rd. 907 kg] erreichte.“
    300 Tonnen pro Jahr? Das ist wohl etwas zu wenig.
    Wahrscheinlich eher 300 Millionen Tonnen (?).

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