Interessante Analyse der Klimasensitivität: Verursachen Variationen von CO2 tatsächlich eine signifikante globale Erwärmung?

David Bennett Laing
Im Jahre 1900 hat Knut Ångström aus einem berühmten Experiment gefolgert, dass eine Verdoppelung des atmosphärischen CO2-Gehaltes zu einer sehr geringen Erwärmung führt. Obwohl seitdem kein einziges weiteres Experiment dieser Art durchgeführt worden ist, gibt es einen einfachen und genauen Weg, dies mittels Messung harter Daten in der realen Welt festzustellen. Mein Verfahren hierzu ist synthetisch und nicht analytisch, und ich habe das starke Gefühl, dass die Einbeziehung einer Vielfalt empirischer Daten aus dem System Erde unabdingbar ist zum Verständnis, wie die Dinge in der Natur wirklich ablaufen.


Abbildung 1 zeigt die Keeling-Kurve, die einen stetigen CO2-Anstieg seit 1959 bis heute zeigt, gemessen am Observatorium auf dem Mauna Loa auf Hawaii:

Abbildung 1: Die Keeling-Kurve des atmosphärischen CO2, Mauna Loa

Man beachte, dass es einen Jahreszyklus gibt, der sich dem allgemein zunehmenden Trend überlagert. Mittelt man die monatlichen Aufzeichnungen dieser Zyklen für jedes Jahr, ergibt sich die Kurve in der kleinen eingebetteten Graphik. Diese zeigt, dass CO2 im Mittel eine maximale Konzentration im Mai erreicht, wenn sich auf der Nordhemisphäre nach der winterlichen Wachstumspause die Pflanzen wieder entwickeln, sowie eine minimale Konzentration im September-Oktober, wenn die Photosynthese während des Sommers einiges CO2 aus der Atmosphäre herausgefiltert hat. Der Unterschied zwischen Maximum und Minimum beträgt etwa 6 ppm.

Ich habe diese eingebettete Kurve für CO2 mit dessen Spitzenwert im Mai als Abbildung 2 reproduziert (blaue Kurve, alle Werte in Prozent):

Abbildung 2: Vergleich der mittleren monatlichen Werte von Temperatur (rot), Ozon (grün) und Kohlendioxid (blau) im Zeitraum 1975 bis 1998.

Ich habe die NOAA-Aufzeichnungen der nordhemisphärischen Temperaturanomalien (rote Kurve, oben) herangezogen und habe sie in der gleichen Weise für den 24-jährigen Zeitraum von 1975 bis 1998 bearbeitet, als sich der Globus dramatisch um fast 1°C erwärmt hatte. Man beachte, dass die Temperaturanomalie ihr Maximum im März erreicht, zwei Monate VOR dem Maximum der CO2-Kurve.

Falls also Variationen der CO2-Konzentration in der Atmosphäre irgendwelche Auswirkungen auf die Temperatur zeitigen würden, würde man erwarten, dass der CO2-Spitzenwert zusammen mit oder vor der Temperaturspitze erreicht wird. In Wirklichkeit zeigt sich diese CO2-Spitze aber erst zwei Monate danach. Dies zeigt, dass Variationen des atmosphärischen CO2-Gehaltes unmöglich einen signifikanten Einfluss auf die Temperatur haben kann. Es zeigt sich allerdings ein sehr kleiner Anstieg bei der Temperaturanomalie im Juni, was zeigt, dass CO2 tatsächlich eine sehr geringe Auswirkung auf die Temperatur hat, aber keine signifikante Auswirkung.

Was zeigt die grüne Kurve? Ich habe den Aufzeichnungen des Ozon-Abbaus von Arosa in der Schweiz der gleichen Behandlung unterzogen für den gleichen Zeitraum rapider Erwärmung von 1975 bis 1998. Man beachte, dass der Spitzenwert im März erreicht wird, also im gleichen Monat wie die Temperaturspitze. Beide Spitzenwerte sind ausgeprägt, was eine starke Relation zwischen diesen beiden Phänomenen nahelegt (der Korrelations-Koeffizient zwischen der roten und der grünen Kurve beträgt 0,92, d. h. er ist sehr hoch).

Dies bedeutet, dass es eine hohe Wahrscheinlichkeit dafür gibt, dass der Ozon-Abbau und nicht CO2 wirklich verantwortlich ist für globale Erwärmung. Der Zeitraum 1975 bis 1988 ist zufälligerweise auch der Zeitraum, in dem Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) in der Atmosphäre freigesetzt worden sind mittels Spraydosen und leckender Kühlschränke, wie in der nächsten Graphik gezeigt wird (effektives Chlor heißt hier alle anthropogenen Quellen von Chlor und Brom):

Abbildung 3: Montreal-Protokoll

Bekanntlich führen die FCKWs im März (auf der Nordhemisphäre) zu polaren stratosphärischen Wolken, und Chlor und Brom verursachen Ozon Abbau und das Ozon-Loch. Das Montreal Protokoll trat in den neunziger Jahren in Kraft und beendete die fortgesetzte Ozon-Zerstörung, aber weil Chlor und Brom das Ozon katalytisch zerstören, befinden sich die meisten dieser Chemikalien immer noch in der Stratosphäre und bauen immer noch Ozon ab, wie obige Graphik zeigt. Daher wird es noch bis mindestens Mitte dieses Jahrhunderts dauern, bevor die Temperaturen wieder Normalwerte erreichen [Nanu, welche Normalwerte sollen das denn sein? Anm. d. Übers.]

Aber warum sollte Ozonabbau globale Erwärmung auslösen? Der einfache Grund hierfür ist, dass die Ozonschicht die Erde vor der solaren ultravioletten B-Strahlung schützt, die 48 mal wärmer ist als die Infrarotstrahlung der Erde. Wird das Ozon abgebaut, kann mehr UV-B bis zur Erdoberfläche durchdringen. Ende des 20. Jahrhunderts war dabei die Sorge vorherrschend, dass dies genetische Schäden und Sonnenbrand verursachen könne, aber niemand dachte daran, dass dies auch zu globaler Erwärmung führen könnte [komisch, dass da bisher noch keiner drauf gekommen ist! Anm. d. Übers.]. Allerdings ist das offensichtlich der Fall, wie die zweite Graphik zeigt.

All dies erklärt sehr gut, warum die Temperatur zum Ende des 20. Jahrhunderts so stark gestiegen ist und warum dieser Anstieg seitdem zum „Stillstand“ gekommen ist (als ob die Erde relativ zu den Klimamodellen etwas Falsches gemacht hat). Aber warum war es im Jahre 2015 erneut zu einem Aufwärts-Temperatursprung gekommen?

Möglicherweise ist die Ursache hierfür, dass einer der nicht-explosiven Vulkane Islands, der Bardabunga, von Mitte 2014 bis Anfang 2015 die größte basaltische Eruption seit Laki im Jahre 1783 hingelegt hat. Die ausgeflossene Lava setzte Chlor und Brom als Hydrogenchlorid und Hydrogenbromid frei, was die gleiche Auswirkung auf die Ozonschicht hatte wie FCKW aus Spraydosen. Sie bauten die Ozonschicht ab, so dass mehr solare UV-B-Strahlung zur Erdoberfläche gelangen konnte. Dieses Ereignis ist jedoch Vergangenheit, so dass sich jetzt wieder „normale“, d. h. „Stillstands“-Bedingungen einstellen können und werden.

Hier sollte noch erwähnt werden, dass explosive Vulkane bekanntlich zu einer globalen Abkühlung führen, weil sie eine Menge Schwefel-Aerosole in die Stratosphäre blasen, welche das Sonnenlicht hinweg reflektieren. Zusammen haben explosive und nicht explosive Vulkane jeweils globale Abkühlung und Erwärmung verursacht während der meisten Zeit der geologischen Geschichte, wie eine sorgfältige Begutachtung geologischer Aufzeichnungen zeigt. [So einfach soll das sein? Keinerlei solare Zyklen? Kaum zu glauben! Anm. d. Übers.]

Unter dem Strich steht, dass die Dämonisierung von CO2 wahrscheinlich ein Fehler und völlig unnötig ist, führte dies doch zu Plänen, alle Arten fossiler Treibstoffe zu ersetzen durch weniger effiziente, teurere, sich umweltlich verheerend auswirkende erneuerbare Energiequellen. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass wir mit CO2 dem falschen Ziel nachstreben, und das bedeutet nichts Gutes. Weit wichtiger scheint es sicherzustellen, dass das Montreal-Protokoll gewissenhaft befolgt wird und dass FCKWs genau überwacht werden.

Nur der Vollständigkeit halber: Ich bin kein Freund irgendwelcher Industrien fossiler Treibstoffe, in die ich keinerlei Investments habe. Mir geht es einfach darum, die Wissenschaft ordnungsgemäß durchzuführen.

Anmerkung von Anthony Watts: Als ich diesen Beitrag und dessen Titel das erste Mal sah, dachte ich, dass er vielleicht ein weiteres jener „Totschlag“-Argumente ist. Aber nach der Lektüre und vor dem Hintergrund des Autors kam ich zu der Überzeugung, dass er gehaltvoll und der Diskussion würdig ist. Ich habe der Überschrift das Wort „signifikant“ hinzugefügt, weil der Autor in dem Beitrag schreibt, dass eine geringe Erwärmung erkennbar ist. Zum Autor:

DAVID BENNETT LAING

Author, geologist, Earth systems scientist, ecologist, botanist, professor, sailor, alpine skier, retired, Aspie, Dartmouth ’62, Harvard ’72, progressive online activist, Penobscot Bay, Maine, Charlotte Harbor, Florida, Rio Bueno, Jamaica, park ranger, forest ranger, folksinger, copy editor, Seafarer 38 ketch, house/barn/cottage on 3.5 acres with ocean view, no debts, no regrets

Link: https://wattsupwiththat.com/2016/10/10/interesting-climate-sensitivity-analysis-do-variations-in-co2-actually-cause-global-significant-warming/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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33 Kommentare

  1. #32: F. Ketterer sagt:

    „zu #31:
    Herr Wolff,
    Über ein Ozonloch „am Südpol“ würde sich niemand aufregen. Wenn aber Städte davon betroffen sind, zählen alles die zu den Scharlatanen, die dies herunterspielen wollen.“

    „Wenn aber …..!“ – Ein Scharlatan gibt niemals auf!!!

    „Wenn aber“ die UV Strahlung in die Städte plötzlich ausfallen würde, werden Rachitis und Osteoporose zu dramatischen Volkskrankheiten! – Der von einschlägiger Industrie „motivierte“ Scharlatan fordert sofort: „Viel, viel, viel mehr FCKW ist nötig!“

  2. Mein Fehler in #30

    Alles vor „Zu # 28 “ sollte da nicht stehen,

    und
    „Zu # 28
    Danke Herr Wolff“

    sollte heißen
    „zu #29
    Danke Herr Holtz“

    zu #31:
    Herr Wolff,
    Über ein Ozonloch „am Südpol“ würde sich niemand aufregen. Wenn aber Städte davon betroffen sind, zählen alles die zu den Scharlatanen, die dies herunterspielen wollen.

  3. #30: F.Ketterer
    Abschließend: Wer mit einem zeitweiligen Ozonloch am Südpol jongliert, um FCKW zu verbieten, ist ein Scharlatan und ein Betrüger!

  4. #24: Ulrich Wolff sagt:
    „#23: F.Ketterer:

    Herr Ketterer,

    entweder wollen Sie den „Ozon Betrug“ vernebeln (der das technisch und wirtschaftlich mit Abstand beste Kühlmittel FCKW vom Markt verdrängt), oder Sie sind einer der Korinthenkacker, [. . . ]
    Wo UV-C Strahlung eintrifft bildet sich immer kontinuierlich Ozon. Wo ein „Ozonloch“ auftritt fehlt immer die UV Strahlung. („FCKW“ hatte wohl verhindert, dass Wind das „Loch“ mit Ozon füllen konnte!)“
    #####################

    Zu # 28

    Danke Herr Wolff, dass Sie mich auf meinen Fehler aufmerksam gemacht haben! Meine Formulierung war falsch. Ich wollte sagen, dass das Minimum der Ozonkonzentration dann auftritt, wenn das UV-Licht im Antarktischen Frühling wieder in die Chemie der Atmosphäre eingreift.
    Wie man hier schön sehen kann

    http://preview.tinyurl.com/zwrru5g

    ist am Südpol schon lange wieder Tag (mit UV-Strahlung) wenn das Minimum der Ozonkonzentration erreicht wird. Sie haben Recht, wenn Sie auf die niedrigen Temperaturen verweisen, die hier eine Rolle spielen. Allerdings liegt das Temperaturminimum (Halley, McMurdo und Amundsen-Scott Station) Im Juli/August und nicht Ende September .

    Mein Antwort galt dem Statement von Herr Wolff „Wo ein „Ozonloch“ auftritt fehlt immer die UV Strahlung.“ Diese Wollfsche Statement ist nun mal wieder sehr ungenau, aber das kennt man ja. Mit solch ungenauem Wissen (Formulierungen) sollte man sich zurückhalten und nicht vom „Ozon Betrug“ reden.

  5. #25: F.Ketterer sagt:

    Zitat: Das Ozonloch über der Antarktis tritt gerade dann auf, wenn nach der antarktischen Polarnacht wieder UV-Strahlen die Stratosphäre über der Antarktis treffen.

    Nein, der Ozonabbau am Südpol begint bereits Anfang Juni und hat seine stärkste Ausprägung in der Übergangs-Zeit der Polarnacht zum Polartag (die kälteste Zeit) und ist ca. Mitte Dezember beendet.

    Siehe (Ozone Hole Watch): http://tinyurl.com/h59xy8j

    Mfg
    Werner Holtz

  6. #27 F….. (Schwanz eingezogen!)

    In der Antarktis unter dem Ozonloch ist beim Badeurlaub Sonnenschutzlotion (höchste Schutzklasse) unverzichtbar!!

  7. #25: F.Ketterer,

    gibt hier einen interessanten Hinweis zur Aufdeckung des üblen „Ozon Betruges“:

    „Das Ozonloch über der Antarktis tritt gerade dann auf, wenn nach der
    antarktischen Polarnacht wieder UV-Strahlen die Stratosphäre über der Antarktis treffen.“

    Danach war zum Zerfall des Ozons trotz der FCKW offenbar sogar die ganze Polarnacht erforderlich!

  8. #24: Ulrich Wolff sagt:
    „#23: F.Ketterer:

    Herr Ketterer,

    entweder wollen Sie den „Ozon Betrug“ vernebeln (der das technisch und wirtschaftlich mit Abstand beste Kühlmittel FCKW vom Markt verdrängt), oder Sie sind einer der Korinthenkacker, [. . . ]
    Wo UV-C Strahlung eintrifft bildet sich immer kontinuierlich Ozon. Wo ein „Ozonloch“ auftritt fehlt immer die UV Strahlung. („FCKW“ hatte wohl verhindert, dass Wind das „Loch“ mit Ozon füllen konnte!)“
    #####################

    Werter Herr Wolff,

    der einzige der hier bisher mit widersprüchlichen Statements Nebelkerzen wirft, hat di Initiale U.W..

    Zum Korinthenkacker nur soviel:
    Sie reden von „Ozon-Betrug“ und sagen „. Wo ein „Ozonloch“ auftritt fehlt immer die UV Strahlung.“
    Damit haben Sie schön dokumentiert, dass Sie sich Urteile über Vorgänge hier zum Besten geben, ohne wirklich mit Fachwissen belastet zu sein. G.Kramm hat dies schon drastischer – aber treffend- formuliert. Zu Ihrer Information: Das Ozonloch über der Antarktis tritt gerade dann auf, wenn nach der antarktischen Polarnacht wieder UV-Strahlen die Stratosphäre über der Antarktis treffen.
    Google funktioniert, hm, möglicherweise liegt (sitzt) „Ihr Problem“ zwischen Tastatur und Stuhl.

  9. #23: F.Ketterer:

    Herr Ketterer,

    entweder wollen Sie den „Ozon Betrug“ vernebeln (der das technisch und wirtschaftlich mit Abstand beste Kühlmittel FCKW vom Markt verdrängt), oder Sie sind einer der Korinthenkacker, die glauben, wenn Sie in die Luft springen, würde sich der Erdmittelpunkt verschieben.

    Die gesamte UV Strahlung birgt Schaden und Nutzen. – Der mit Abstand gefährlichste Anteil, UV-C, wird quantitativ über Bildung von Ozon vom Sauerstoff der Luft entfernt.

    Das UV-A passiert (mit einem Energieanteil) von 3,6% nahezu ungehindert die Atmosphäre.

    Wir diskutieren also die 0,4% des UV-B. Würde es komplett durchlaufen, könnten davon 0,04% in die menschliche Haut eindringen und die vom UV-A ausgehenden (auch mit Zeitungspapier vermeidbaren) Risiken erhöhen. Diese „Gefahr“ mindert das Ozon.

    Wo UV-C Strahlung eintrifft bildet sich immer kontinuierlich Ozon. Wo ein „Ozonloch“ auftritt fehlt immer die UV Strahlung. („FCKW“ hatte wohl verhindert, dass Wind das „Loch“ mit Ozon füllen konnte!)

  10. Zu #22:
    Es freut mich Herr Wolf, dass Sie Ihre Behauptung aus #15 revidiert haben:
    #15: Ulrich Wolff sagt:
    „[. . . ] Merke:
    1. Der O3 Anteil im O2 verändert die Absorption kurzwelligen Strahlung nicht![. . .]“
    #22 Ulrich Wolff sagt:
    „[. . .] Bei einer Abnahme seiner Konzentration [gemeint ist Ozon] um 1,5% soll sich die Durchlässigkeit für UV-B um 1% erhöhen. ![. . .]“

    Danke, dass Sie mich bestätigt haben (#16, #19,#21). Für den Gesamtfluss der solaren Energie ist dies wohl eher von geringer Bedeutung. Für Sonnenbrand und kanzerogene Wirkung sicherlich nicht.

  11. #21: F.Ketterer:

    Vielleicht helfen dem Leser einige Hinweise aus der Literatur:

    Der UV Anteil der Solarstrahlung wird gewöhnlich aufgeteilt in UV-A (3,6%) Wellenlänge 380 -315 nm (Nanometer), UV-B (0.4%) 315 -280 nm und UV-C < 280 nm. Der biologisch wirkungsvollste Anteil, das UV-C, bildet aus O2 das O3 (Ozon) und wird beim Durchlauf – abhängend von der geographischen Breite – in Höhen zwischen 15 bis 35 km verbraucht. Den UV – B Anteil reduziert das entstandene Ozon, dessen jeweilige Konzentration sich der lokalen Bildungs- und Zerfallsrate folgend einstellt. Bei einer Abnahme seiner Konzentration um 1,5% soll sich die Durchlässigkeit für UV-B um 1% erhöhen. Der UV-A Anteil ist ein „durchlaufender Posten“. Zur biologischen Wirksamkeit ist u. a. zu beachten: - UV-B Strahlung wird zu etwa 90% bereits in der Hornschicht der Hautabsorbiert, - UV-A dringt in tiefere Hautschichten ein und seine Absorption erhöht (ergänzend zu den bekannten Verbrennungen) ebenfalls das Hautkrebsrisiko. - Ohne regelmäßige korrekt dosierte Bestrahlung entsteht ein Vitamin D Mangel z.B. mit dem Risiko der Osteoporose. (In den Polarzonen lebende Menschen müssen einen solchen Mangel bekanntlich durch geeignete tierische Nahrung ausgleichen.)

  12. 20: Ulrich Wolff sagt:
    Lieber Herr Ketterer,
    geht es Ihnen auch um die Frage, ob ein O3 Anteil im O2 den Anteil des absorbierten solaren Energieflusses verändern könnte, oder wollen Sie nur Verwirrung stiften?
    Meine Behauptung dazu : O3 hat darauf keinen Einfluß! „Sie müssen wohl erst „googeln“, oder?
    MfG
    ######################

    O3 (Ozon)-Konzentrationsänderungen in der Luft (mit ca. 21% O2) verändert den Energiefluss (zur Erdoberfläche) der solaren kurzwelligen Strahlung im Bereich des UV.
    Googlen muss ich das nicht. Fachbücher der Umweltphysik befinden sich in meiner Bibliothek. Aber diese muss ich in dieser Frage nicht konsultieren – meine Erinnerungen an Vorlesungen und Seminare zu diesem Thema sind hinreichend. Lehrbuchstellen wo dies beschrieben ist dürfen Sie gerne selbst suchen.
    Haben Sie einen Beleg für Ihre Behauptung – IMHO entweder „schief“ formuliert oder einfacher Irrglaube.

  13. #19: F.Ketterer,
    Lieber Herr Ketterer,
    geht es Ihnen auch um die Frage, ob ein O3 Anteil im O2 den Anteil des absorbierten solaren Energieflusses verändern könnte, oder wollen Sie nur Verwirrung stiften?
    Meine Behauptung dazu : O3 hat darauf keinen Einfluß! „Sie müssen wohl erst „googeln“, oder?
    MfG

  14. #18 Herr Wolff,

    es ist und bleibt schwierig mit Ihnen:
    ich sagte doch: „Bei den mir geläufigen Definitionen von „Kurwelliger Strahlung“ (wir reden hier von Licht (einschließlich UV und IR)) _wird UV-Strahlung_ unter „Kurzwelliger Strahlung“ _subsumiert_.

    Sind wir uns einig, dass wir hier von UV-Strahlung sprechen?
    Wenn wir von UV-Strahlung sprechen, dann ist und bleibt Ihr Satz:
    „[. . . ] Merke:
    1. Der O3 Anteil im O2 verändert die Absorption kurzwelligen Strahlung nicht![. . .]“

    schlicht und einfach falsch, flaso. vals, faux, erroneous, awecha,……

    Bitte googeln Sie bevor Sie antworten. Irh Irrtum lag nicht in der Annahme, dass Interessenten die jeweiligen Beitröge lesen (das hatte ich getan).
    Ihr Irrtum liegt darin, dass Sie für sich wohl ausschließen hier in diesem Punkt falsch zu liegen; oder Ihr Irrtum liegt darin, dass Sie UV-B und UV-A nicht dem Kurzwelligen Bereich der Solarstrahlung zuordnen, oder Ihr Irrtum……..

  15. #16: F.Ketterer,
    Sehr geehrter Herr Ketterer,
    in meinem Kommentar #4: hatte ich die in dieser Diskussion relevante Strahlung mit dem „kurzweiligen Anteil der Solarstrahlung“ definiert. Leider war ich irrtümlich davon ausgegangen, dass Interessenten die jeweiligen Beiträge lesen.

  16. Zu # 13 Dr. Paul,
    „[. . . ] #12: F.Ketterer aber gerne, die Antwort geht doch aus der chemischen Formel #5 hervor:
    WEIL die Sonnenstrahlung UV-Licht enthält, das sorgt IMMER für Ozon-Neubildung.![. . .]“
    ################

    Sehr geehrter Herr Dr. Paul,
    hätten Sie in #5 das Wort Ozon entsprechend attributiert, dann hätte ich mir ein Nahfragen ersparen können. Ozon per se ist nicht stabil und „verschwindet“ unter Std-Laborbedingungen.
    Der Chapman-Zyklus (den Sie in Ihren Formeln etwas vereinfacht wiedergegeben haben), ist mir hinreichend bekannt. Da die von Ihnen angegebenen Reaktionsgleichungen nur einen Bruchteil der relevanten und bekannten Reaktionswege des atmosphärischen Ozons darstellen, sind Ihre in #13 gemachten Aussagen nur mit reichlich Vorsicht zu genießen. Das längst ‚wiederlechte liechengebaide‘ zum Beispiel. Ich dachte Sie seien vor allem im Ruhrgebiet unterwegs; oder doch (mental) eher im Tal der Ahnungslosen?

  17. #15: Ulrich Wolff sagt:
    „[. . . ] Merke:
    1. Der O3 Anteil im O2 verändert die Absorption kurzwelligen Strahlung nicht![. . .]“

    ################

    Sehr geehrter Herr Wolff,
    Sie haben vergessen zu definieren was SIE unter „Kurzwelliger Strahleunge“ verstehen. Somit ist es wohl statthaft eine der allgemein gebräuchlichen Definitionen in Anwendung zu bringen. Bei den mir geläufigen Definitionen von „Kurwelliger Strahlung“ (wir reden hier von Licht (einschließlich UV und IR)) wird UV-Strahlung unter „Kurzwelliger Strahlung“ subsumiert.
    Damit ist der oben zitierte Satz falsch. Ist Ihr google defekt?!?

  18. #13: Dr. Paul, #14 T. Heinzow,
    Merke:
    1. Der O3 Anteil im O2 verändert die Absorption kurzwelligen Strahlung nicht!
    2. Die Intensität auftreffenden Solarstrahlung hat ein Maximum am Äquator und ist identisch gleich Null während der Polarwinter.
    3. Als Schutz gegen Solarstrahlung genügt Zeitungspapier.

  19. @ #11 F. Ketterer

    „Mag zwar sein, dass der Autor das meinte aber sollte das in der Größenordnung auch stimmen? Behaupten kann man ja viel. Tronald Dump macht es ja gerade mal wieder vor. “

    Im Blog hat er dann „intense“ verwendet und nicht hotter.
    Was die Quantität betrifft, so bin zu faul um das nachzurechnen.

    Aber es fleißig mit dem „Klimawandel“ geworben:

    Als Filter gegen zu starke UV-Strahlung wirkt die die Erde umgebende Ozonschicht. Der Rückgang der Ozonschicht – in Westeuropa bereits um cirka 20 Prozent – schreitet durch die Klimaveränderung weiter fort. Mit jedem weiteren Rückgang der Ozonschicht dringen immer mehr UV-Strahlen bis zur Erde vor.

    Eine zu intensive Sonneneinstrahlung auf die Haut kann gesundheitsschädlich sein – vom Sonnenbrand bis hin zur schnelleren Hautalterung und der Erhöhung des Risikos, an Hautkrebs zu erkranken. Entsprechende Schutzmaßnahmen werden daher immer wichtiger.

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    Den größten Teil der UV-Belastung erfährt ein Mensch in seiner Kindheit. In dieser Zeit ist sein UV-Schutzmechanismus noch nicht voll entwickelt. Ein effektiver Schutz zum Beispiel auf Kinderspielplätzen ist gerade hier sehr wichtig.

    Ein einfacher Schutz vor zu starker UV-Strahlung ist der Aufenthalt im Schatten, zum Beispiel unter einer Überdachung. Viele Überdachungen halten jedoch nicht nur die UV-Strahlen ab, sondern auch die gewünschten Lichtstrahlen. PLEXIGLAS® kombiniert jedoch beide Eigenschaften: UV-Schutz und Lichtdurchlässigkeit.

  20. #12: F.Ketterer aber gerne, die Antwort geht doch aus der chemischen Formel #5 hervor:
    WEIL die Sonnenstrahlung UV-Licht enthält,
    das sorgt IMMER für Ozon-Neubildung.
    Die natürlichen Energiequellen schließen dabei auch kosmische Strahlen und unregelmäßige Sonnenwinde ein besonders über den Polregionen.
    Es gibt daher in Anwesenheit von Sauerstoff O2 und UV-Licht durch die Spaltung des Moleküls kontinuierlich Bildung UND Abbau von Ozon.
    Die permanente Reklamierung der notwendigen oder GEFÄHRDETEN Ozonschicht, ist daher eine Irreführung der Öffentlichkeit, weil der Mensch („antropogen“) gar nicht in der Lage ist, den O2-Gehalt in der Atmosphäre messbar zu beeinflussen.
    Das ist bekanntlich möglich durch Fotosynthese, also Algen-und Pflanzenwuchs und hat in der Erdvergangenheit schon zu O2-Anstieg bis 35% geführt, natürlich auch bei viel höherem CO2-Gehalt in der Luft für das Pflanzenwachstum.
    Die Brandgefahr (Blitz) war entsprechend damals erheblich größer als heute.
    Im Übrigen gibt es eine mindestens Faktor 100 größere natürliche Halogenalkan-konzentration in der Atmosphäre als aus technischer Produktion (FCKW).
    Auch hier wird also ein längst widerlegtes Lügengebäude einfach weiter verbissen aufrecht erhalten.

    mfG

  21. #5: Dr.Paul sagt:
    „Sehr richtig, Herr #4: Ulrich Wolff,
    Ozon wird erst gebildet aus O2 durch UV-Strahlung,
    KANN ALSO GAR NICHT VERSCHWINDEN!!! [. . . ]“

    ############################

    Den gebrüllten Teil verstehe ich nicht:
    Wieso soll Ozon nicht verschwinden können? Braucht nur etwas UV-B oder nahes IR.

  22. #8: T. Heinzow sagt:
    „[. . . ] Wo ist das Problem? Er meint, daß die UV-Strahlung 48 mal mehr Energie transportiert (Intensität 48fach ist) als die IR-Strahlung der Erde.“
    ##############
    Mag zwar sein, dass der Autor das meinte aber sollte das in der Größenordnung auch stimmen? Behaupten kann man ja viel. Tronald Dump macht es ja gerade mal wieder vor.

  23. #4: Ulrich Wolff sagt:

    „Es ist der Sauerstoff, der den kurzwelligen Anteil der Solarstrahlung absorbiert. Dabei entsteht Ozon,…“

    War da nicht was mit UV-b und UV-c?

    MfG

  24. #8: T. Heinzow sagt:

    „Er meint, daß die UV-Strahlung 48 mal mehr Energie transportiert“

    Dann soll er es auch so sagen!
    UV-Strahlung hat mit Energie, aber nicht mit „Wärme“ zu tun.

    MfG

  25. @ #7 besso keks

    „Stellen Sie sich einfach vor, daß der Autor nicht weiß, was er schreibt.
    Dann wird es verständlich…“

    Wo ist das Problem? Er meint, daß die UV-Strahlung 48 mal mehr Energie transportiert (Intensität 48fach ist) als die IR-Strahlung der Erde.

  26. #1: Elmar Oberdörffer sagt:

    „Was soll ich mir darunter vorstellen, 48-mal wärmer als die Infrarotstrahlung der Erde?“

    Stellen Sie sich einfach vor, daß der Autor nicht weiß, was er schreibt.
    Dann wird es verständlich…

    😉

  27. Sehr richtig, Herr #4: Ulrich Wolff,
    Ozon wird erst gebildet aus O2 durch UV-Strahlung,
    KANN ALSO GAR NICHT VERSCHWINDEN!!!
    O2 +hf -> 2O („endotherm“)
    O + O2 -> O3 (exotherm)
    O + O3 -> 2O2 (exotherm)

    Es wird also UV-Strahlung in Wärme verwandelt
    mfG

  28. Es ist der Sauerstoff, der den kurzwelligen Anteil der Solarstrahlung absorbiert. Dabei entsteht Ozon, das auch ohne FCKW etwas langsamer wieder verschwindet. Seine Konzentration verändert den „Strahlenschutz des Sauerstoff“ schon deshalb nicht, weil seine Konzentetion nach unten steigt. Immerhin hat der Ozon Betrug eine Generation der IC Klimaanlagen auf dem falschen Fuß erwischt!

  29. Grundsätzlich hat ja der gute David Laing recht. Weniger Ozon in der Atmosphäre, mehr UV-Strahlung, die Erde wird wärmer.
    Damit hat es sich aber schon.
    Seine Argumente, wie auch seine Wortwahl, zeigen, dass dem guten Autor weder die Hystorie der letzten ca 130 Jahren des Klamageschehens, noch bestimmte Zusammenhänge, bekannt sind.
    So schreibt er, z.B.:

    „Aber warum war es im Jahre 2015 erneut zu einem Aufwärts-Temperatursprung gekommen? “

    Und beginnt zu fabullieren.
    Tatsächlich ist ihm entgangen, dass wir hier einen besonders starken El Nino hatten, der weit in das Jahr 2016 hineinwirkt.

    Vielleicht hätte er sich lieber mit dem Verschmutzungsgrad der Atmosphäre beschäftigt.
    Dieser korreliert für den ganzen Zeitraum von ca 130 Jahren (seit ca 1888)mit der Lufttemperatur. Eine Kausalität ist hier viel wahrscheinlicher, als mit CO2,Ozon, usw.

    Bei den eingefleischten „Klimahysterikern“ wird er sich, mit dieser Argumentation, nur lächerlich machen.

  30. Aus dem Artikel:
    „Hydrogenchlorid und Hydrogenbromid frei, was die gleiche Auswirkung auf die Ozonschicht hatte wie FCKW aus Spraydosen.“

    Da hat der Autor den wesentlichen Unterschied der physikochemischen Eigenschaften von Chlorwasserstoff und FCKW nicht verstanden. Dies hält den Auto nicht davon ab munter weiter zu fabulieren: „der solaren ultravioletten B-Strahlung schützt, die 48 mal wärmer ist als die Infrarotstrahlung der Erde“. Spätestens damit wäre der Geologe aus dem Phsyikpraktikum geflogen, wenn jemals ein solches besuchen musste.

  31. Ich finde den Artikel reichlich unverständlich. Was versteht der Autor unter der in Abb. 2 dargestellten Temperaturanomalie? Die CO2-Anomalie ist offenbar die Abweichung des augenblicklichen CO2-Gehalts vom mittleren Jahreswert, die O3-Anomlie die des Ozon-Gehalts vom mittleren Jahreswert, und wenn die Temperaturanomlie das gleiche wäre, müßte sie ein Maximum im Juli und ein Minimum im Januar oder Februar zeigen, abert nicht ein Maximum im März und ein Mib nimum im Oktober. Dann: “ Der einfache Grund hierfür ist, dass die Ozonschicht die Erde vor der solaren ultravioletten B-Strahlung schützt, die 48 mal wärmer ist als die Infrarotstrahlung der Erde.“ Was soll ich mir darunter vorstellen, 48-mal wärmer als die Infrarotstrahlung der Erde?

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