Umweltaktivismus als eine Religion

Andy May
Dr.Michael Crichton
war ein wunderbarer Schriftsteller. Im Jahre 2003 präsentierte er einen wunderbaren Artikel in San Francisco, in dem er Umweltaktivismus mit Religion gleichsetzte. Der Nobelpreisträger Dr. Ivar Giaever vertritt in dieser Präsentation den gleichen Standpunkt. Religion bedeutet, dass der Mensch vor den Konsequenzen seiner Sünden bewahrt werden muss. In der Umweltaktivismus-Religion war die Welt ein wunderbarer, sehr schöner Garten Eden, bis der Mensch und mit ihm seine Technologie auf die Bühne trat. Der Mensch hat den Apfel gegessen und Eden verloren. Jetzt sollen wir unsere „böse, üble“ Technologie aufgeben und zurück zur Natur kommen, widrigenfalls alles verloren ist.

Crichton schreibt:

Es gibt kein Eden. Das gab es nie. Was war jenes Eden der wundervollen mythischen Vergangenheit? Ist das die Zeit, in der die Kindersterblichkeit bei 80% lag, als vier von fünf Kindern vor ihrem fünften Lebensjahr an Krankheiten starben? Als eine von sechs Frauen im Kindbett starb? Als die mittlere Lebensspanne 40 Jahre betragen hatte, wie es in Amerika noch vor einem Jahrhundert der Fall war? Als Plagen den Planeten überzogen, wobei Millionen in einem Zug starben? Ist es das, was Eden war?

Und was ist mit den eingeborenen Völkern, die in einem Zustand der Harmonie in einer Eden-artigen Umwelt leben? Nun, das haben sie nie. Auf diesem Kontinent sorgten Neuankömmlinge fast augenblicklich dafür, dass Hunderte Spezies großer Tiere ausgelöscht wurden – und sie taten dies viele tausend Jahre bevor der weiße Mann die Bühne betrat … Und wie waren die Lebensbedingungen? Liebenswert, friedlich, harmonisch? Wohl kaum! Die frühen Völker der Neuen Welt lebten in einem konstanten Kriegszustand … Die Kiegerbanden dieses Kontinents sind berühmt: die Comanche, Sioux, Apachen, Mohawks, Azteken, Tolteken, Inkas. Einige davon praktizierten Kindstötungen und Menschenopfer. Und jene Völker, die nicht so kriegerisch veranlagt waren, wurden gnadenlos ausgelöscht…

Umweltaktivisten sind schrecklich in ihren Prophezeiungen. Uns ist nicht das Öl ausgegangen, es sind keine Millionen verhungert wegen Überbevölkerung, die Hälfte aller Spezies ist nicht ausgestorben, Temperaturen sind seit 18 Jahren nicht mehr gestiegen, die Gesamt-Eismenge um die Antarktis und in der Arktis nimmt zu – und so weiter und so fort. Aber es ist eine Religion – Fakten spielen keine Rolle. Der bärtige Idiot auf der Straße legt sein „Das Ende der Welt ist nahe!“ nicht beiseite, nur weil das Datum, bis zu dem wir alle ausgestorben sein sollten, verstrichen ist. Er verlegt einfach das Datum weiter in die Zukunft und macht immer weiter.

Wie Dr. Crichton erklärt, ist DDT kein Krebserreger (hier), es hat keine Vögel getötet, und die Menschen, die diesen Stoff verboten haben (hier), wussten das genau. Aber sie haben es trotzdem geächtet, und als Folge davon starben Millionen armer Menschen, zumeist Kinder. Dies war die Folge von Religion, nicht Wissenschaft.

Die „Kirche der Globalen Erwärmung“ ist vermutlich die schlimmste Sekte. Während der letzten 135 Jahre ist es auf der Welt um 0,8 K wärmer geworden, von 288 K auf 288,8 K – und überhaupt nicht wärmer geworden ist es seit dem Jahr 2002, jedenfalls den UAH-Satellitendaten zufolge. Dies ist die unbedeutende und ganz normale Variabilität. Die Welt ist grüner, die Ernteerträge besser und größer denn je, weniger Menschen leiden Hunger oder leben in Armut, die Lebenserwartung ist länger denn je, und wir haben mehr urbares Land. Es gibt keinerlei Beweise dafür, dass die globale Erwärmung vom Menschen verursacht oder gefährlich ist, und es gibt keinerlei Beweise dafür, dass Kohlendioxid der einzige Grund der minimalen Erwärmung ist, die es gegeben hat, oder auch nur der dominante Grund. Wir können zeigen, dass es ein Treibhausgas ist wie Wasserdampf, aber das ist alles.

Wir müssen die Religion aus dem Umweltaktivismus entfernen. Wir müssen diesen wieder auf eine wissenschaftliche Grundlage stellen. Zu viele Organisationen lügen einfach, schlicht und ergreifend. Es begann mit DDT und ist seitdem immer schlimmer geworden. Wissenschaft, besonders Umweltwissenschaft, wird mehr und mehr politisiert, und dies kann katastrophale Konsequenzen nach sich ziehen.

Link: https://wattsupwiththat.com/2016/09/14/environmentalism-as-a-religion/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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6 Kommentare

  1. @5 H.R. Vogt

    Sie schreiben:

    ——————–
    Eigentlich müßte man den lieben Mitmenschen nur immer wieder eintrichtern:
    ——————–

    Das tun die „Klimaschützer“ ja sehr erfolgreich.
    Die Medien sind begeistert über die kommende „Klimakastrophe“ Katastrophenmeldungen werden immer gelesen u. geglaubt – verkaufen sich sehr gut.

    Aber wer hört schon auf EIKE???

    Schon gar nicht, wenn immer nur mit abgewiegelt wird — wird ja alles nicht so schlimm – die „Klimaschützer“ lügen uns die Hucke voll, usw.

    Damit kann man keinen Blumentopf gewinnen.

    Lesen Sie einfach, was da alles beim Umwelt Bundesamt so publiziert wird, z.B.: H2O

    „Beim natürlichen Treibhauseffekt ist der Wasserdampf ausschlaggebend: etwa zwei Drittel des natürlichen Treibhauseffekts, der seit Jahrmillionen die Erde bewohnbar macht, werden von Wasserdampf verursacht, ein geringerer Teil von CO2. Selbstverständlich beziehen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Wirkung des Wasserdampfes in ihren Klimamodellen mit ein, sonst würden die Modelle eine vereiste Erde wiedergeben.

    Warum steht der Wasserdampf nicht stärker im Zentrum der Diskussionen um die anthropogene Klimaänderung? Weil der Wasserdampf zwar beim natürlichen, jedoch nicht beim anthropogenen Treibhauseffekt die Hauptrolle spielt. Denn die Atmosphäre nimmt – in Abhängigkeit von ihrer Temperatur – nur eine bestimmte Menge an Wasserdampf auf. Anders ist es beim Kohlendioxid: seit Beginn der Industrialisierung bis in die Gegenwart stieg der CO2-Gehalt der Atmosphäre um rund 35%.

    Dennoch spielt Wasserdampf auch bei der vom Menschen verursachten Erwärmung des Klimas eine Rolle, und zwar, weil der Wasserdampfgehalt der Atmosphäre stark von der Temperatur bestimmt wird. Steigt die Temperatur, nimmt auch der atmosphärische Wasserdampfgehalt zu und der Treibhauseffekt wird verstärkt. Damit wirkt Wasserdampf als Verstärker der globalen Erwärmung (und wirkte umgekehrt – bei der letzten Eiszeit – als Verstärker der damaligen Abkühlung). Dieser Effekt ist eine wichtige Rückkopplung im Klimasystem. Eine eingetretene Erwärmung oder Abkühlung wird durch die beschriebene positive Rückkopplung zusätzlich verstärkt (siehe auch Antworten auf Fragen von „Klimaskeptikern” und Lesern – Stefan Rahmstorf)“

    Ich hebe hervor:

    „Weil der Wasserdampf zwar beim natürlichen, jedoch nicht beim anthropogenen Treibhauseffekt die Hauptrolle spielt.“

    Hm, Hm , Hm !!!!

    http://k-urz.de/3dec

    MfG
    Eugen Ordowski

  2. @ #3, Eugen Ordowski
    Eigentlich müßte man den lieben Mitmenschen nur immer wieder eintrichtern:

    Seit Milliarden Jahren gibt es auf diesem Planeten in unregelmäßig auftretenden Zeitabständen Warm- und Kaltzeiten.
    Erst seit rund 150 Jahren gibt es Menschen, die im nennenswerten Umfang die Atmosphäre mit Abgasen verschmutzen
    Mehr als 95% des in der Atmosphäre enthaltenen Kohlendioxids ist natürlichen Ursprungs nur der winzige Rest von weniger als 5 % ist menschengemacht.
    Es ist eindeutig nachgewiesen, dass sowohl die Energie- Emission der Sonne als auch das Erdmagnetfeld im Laufe der Jahrmillionen starken , wenn auch noch nicht eindeutig erklärbaren Schwankungen unterworfen waren und höchstwahrscheinlich noch immer sind.
    Der Versuch, die gegenwärtig stattfindende Erderwärmung durch den Ausbau der Energiegewinnung mithilfe von aufwendigen Wind- und Solarkraftwerkstechnik aufhalten zu wollen, ist ebenso naiv wie der Versuch, eine Krebserkrankung mit Kräutertees und oder anderen Medikamenten aus der anthroposophischen Apotheke heilen zu wollen.
    Falls es in der Zukunft tatsächlich auf diesem Planeten, bevor die nächste Kaltzeit anbricht, noch etwas wärmer werden sollte, dann wäre es ohne Zweifel vernünftiger, stattdessen mehr Geld und Gehirnschmalz in die Entwicklung von Atomkraftwerken zu investieren, die nicht nur sicherer sondern auch kostengünstiger arbeiten als die heutigen, deren Technologie ( mit Ausnahme des Kugelhaufenreaktors ) einst als Abfallprodukt der Waffentechnik anfiel.

  3. Hallo Herr Eugen Ordowski zu (#3) „sehr einfache Botschaft“:

    Es sind die Verlaghäuser (und Komplizen) gegen deren Botschaft „man“ nicht ankommt — ein Beispiel ist wiki-Pravda, empfehle das ‚mal aus dieser Sicht zu analysieren: WP macht Werbung für Dritt- und Viert-Literatur, plus die WP „admins“ arbeiten für ihren eigenen Stall[geruch], nämlich einer für alle und alle für einen.

    Zu „das reale Klima [ist] ein guter Verbündeter“: jede Seite erhofft sich davon die eigene Bestätigung; m.E. ist das eine Null-Hoffnung denn sie trägt nichts zur Entscheidung bei bis zur nächsten Wahl; Resultat: Renegatentum bzgl. Weltanschauung.

    MfG

  4. @2 Alwin Bruno

    Sehr geehrter Herr Bruno,

    ich mache es mir nicht leicht, im Gegenteil.

    Um auf die richtige Strategie zu kommen, muß man versuchen, die Situation einigermaßen objektiv zu analysieren.

    1) Die „Klimaschützer“
    Denen ist es gelungen, in den letzten 25 Jahren, eine mächtige Phalanx aufzubauen.
    Die Fragen sind, WER?, WIE? u. WARUM?
    a) WER?
    Hier verzichte ich auf eine lange Liste der Beteiligten, diese sind ja allen bekannt.

    b) WIE?
    Diese Frage ist äußerst interessant, da man aus der Beantwortung, eigene Gegenaktionen starten kann. Setzt man sich mit dieser Frage auseinander, kommt man sehr schnell zu der Erkenntniss, dass diese IPCC Leute, eine, fast schon geniale, Botschaft verbreitet haben:
    ba) „Es wird eine verheerende Klimakatastrophe kommen!“
    bb) “ Der Mensch ist schuld daran!“
    bc) “ Der Mensch muß bereuen u. Buße tun, (umkehren in seinem Handeln), dann kann er selber diese Katastrophe abwenden!“

    Diese Botschaft erschrickt fast alle Menschen, die dahinterstehenden „wissenschaftlichen Beweise“ – 99.95 % aller Menschen, verstehen sie sowieso nicht, sind daher nicht mehr relevant!

    c) WARUM?
    Auch hier gehe ich jetzt nicht ins Detail, weil die Antwort heute viel schichtiger ist, als zu Beginn der Debatte.

    2) Die „Skeptiker!“
    Hier muß man feststellen, es gibt keine wissenschaftliche Einigkeit. Man „doktert“ an Einzelaussagen, ruft Widersprüche auf den Plan u. dokumentiert nur, dass man eigentlich auch nicht richtig bescheid weiß.
    Wie soll man da zur einer gemeinsamen Strategie finden?

    Eine Auseinandersetzung, auf wissenschaftlicher Basis, wie im Artikel vorgeschlagen, wird nie zum Erfolg führen.

    Wie könnte nun eine erfolgreiche Strategie funktionieren?

    a) Eine sehr einfache Botschaft kann man auch nur mit einer einfachen Botschaft bekämpfen.
    Das ist gar nicht so schwer, wie man vermuten könnte.

    b) Man muß ebenso eine Phalanx bilden, es gibt ja genug Menschen, die unter dem Diktat der „Klimaschützer“ immer mehr zu leiden haben.

    Sicherlich ist das kein leichter Weg.
    Aber, wie man sehen kann, ist das reale Klima ein guter Verbündeter.

    MfG
    Eugen Ordowski

  5. @#1: Eugen Ordowski, zu „über eine neue Strategie nachdenken“:

    „Wir“ leiden unter den dem Stakkato der Prophezeihungen weil Niemand zur Rechenschaft gezogen wird. Wer / wie / was soll / kann daran verändert werden?

    Zu „im Kreis debattiert“: haben Sie Vorschläge wie ein Milliardenpublikum unterrichtet werden kann / soll ohne Wiederholungen? Ich denke mit dieser Ansicht machen Sie es sich zu einfach (ich sage das im Angesicht des Stakkatos der Wiederholungen hier im Forum).

    MfG

  6. „Wir müssen die Religion aus dem Umweltaktivismus entfernen.“

    ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

    Seit ca 25 Jahren scheitert jeder Versuch, dieses zu tun.

    Seit ca 25 Jahren wird auch im Kreis debattiert. Alles, was so in diesen Tagen von den Kritikern geschrieben wird, ist schon lange bekannt, wird nur immer wiederholt.

    Mit Wissenschaft kann man keiner Religion beikommen, manche Erkenntnisse werden zwar zähneknirschend akzeptiert, die Dogmen bleiben.

    Man sollte über eine neue Strategie nachdenken.

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