Abkommen von Paris: Ein Blankoscheck für CO2-Emissionen durch China und Indien

Global Warming Policy Foundation
Das Pariser Klimaabkommen – weit davon entfernt, eine Reduktion der globalen CO2-Emissionen sicherzustellen – ist grundsätzlich ein Blankoscheck, der es China und Indien erlaubt, ihre Emissionen beliebig zu steigern, und zwar im Zuge ihres Trachtens nach wirtschaftlichem Wachstum.


Dies ist das Ergebnis einer neuen Studie von Prof. Dr. jur. David Campbell (Lancaster University Law School), die heute von der GWPF veröffentlicht worden ist.

Während der letzten 25 Jahre ist die Klimawandel-Internationale damit gescheitert, ein Programm zur Reduktion der globalen Emissionen zustande zu bringen. Tatsächlich garantiert dieses Programm [von Paris] eine Erlaubnis für große Emittenten wie China und Indien, so viel zu emittieren, wie es ihnen passt. Daher waren globale Emissions-Reduktionen immer unmöglich, und seit 1992 haben die globalen Emissionen auch enorm zugenommen [zum Glück! Anm. d. Übers.].

Tatsächlich enthält das Paris-Abkommen eine kategorische Klausel, der zufolge Länder wie China und Indien nicht verpflichtet sind, irgendwelche Reduktionen vorzunehmen.

Die UK-Regierung schlägt vor, mit der Dekarbonisierung fortzufahren, obwohl die einseitige Dekarbonisierung von UK komplett sinnlos und damit total irrational ist.

Die ganze Studie steht hier (pdf).

Link: http://www.thegwpf.org/paris-agreement-a-blank-cheque-for-co2-emissions-by-developing-nations/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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5 Kommentare

  1. # 3,
    mein Übersetzer-Kollege Herr Demmig hat Ihre Frage in #4 bereits angemessen beantwortet. Ich möchte aber ergänzen: Ich bin ziemlich verwundert, dass Ihnen all unsere Hunderte Milliarden Euro Steuergelder, die uns diesbezüglich aus der Tasche gezogen werden, offenbar vollkommen egal sind. Mir nicht! Und vielen unserer Mitbürger sicher auch nicht!

    Und was China angeht: Man müsste dem Land dankbar sein. Die Welt braucht mehr CO2 in der Luft, nicht weniger!

    Und jetzt bitte zurück zum Thema!

    Chris Frey

  2. #3: H.R. Vogt

    „Warum also der Arbeitsaufwand,diesen Artikel zu übersetzen ? “

    Damit unsere Leser mitbekommen, was in den Mainstream alles verschwiegen wird.
    Wo bleibt Ihr Beitrag, die Realität und Fakten dazu den Mitmenschen nahezubringen?

  3. Ganz interessanter Artikel, den Sie da ins Deutsche übersetzt haben!
    Aber:
    Wer davon überzeugt ist, dass CO2 so gut wie keinen Einfluß auf das Klima hat, dem kann es doch völlig egal sein wie viel CO2 in China und in Indien auch weiterhin noch freigesetzt werden wird!
    Warum also der Arbeitsaufwand,diesen Artikel zu übersetzen ?

  4. Nicht nur der Blankoscheck, der es China und Indien erlaubt, ihre GHG Emissionen beliebig zu steigern, ist ein Skandal. Da werden viele Blankochecks ausgestellt, wie fuer den Luftfahrt-Verkehr und die Grauzone der internationalen Schifffahrtstindustrie. Oder SF6 als Füllgas für Autoreifen, Tennisbälle und Sportschuhe.

    Im “Zuge ihres Trachtens nach wirtschaftlichem Wachstum…” kann man auch noch den dabei entstehenden Plastikmuell hinzurechnen, der in die Ozeane gelangt. China mit 262,9 Millionen t auf Rang 1, Indien mit 187,5 auf Platz 2. Ueber 76% Muell verusacht durch Missmanagement.

    Als fuehrender Kommentator “on the law of …“ solchen Laendern offiziell im Rahmen von Umweltschutzmassnahmen einen Blankocheck auszustellen, verursacht meiner Meinung nach hoffentlich mehr Opposition.

  5. Das war doch klar, die Chinesen lassen sich doch nicht einschränken! Die übernehmen dann auch gerne die komplette Stahlproduktion aus Deutschland und beliefern bestimmt den Rest der Welt mit „schmutzigen“ Benzin- und Dieselautos. Die Deutschen bauen die Exportschlager der Elektroautos für die Ladestationen in Afrika, Südamerika und Sibirien….

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