Unmasse von Beweisen, dass ,Globale Erwärmung‘ ein Made-Up-Konzept ist

von Kenneth Richard
Der Terminus „globale Erwärmung“ ist so stark in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen, dass kaum noch jemand über deren zweifelhafte Herleitung nachdenkt.
Viele nehmen an, dass „globale Erwärmung“ tatsächlich bedeutet, dass es in allen oder fast allen Gebieten des Globus‘ wärmer geworden ist infolge „gut durchmischter“ Treibhausgase in der Atmosphäre (d. h. die CO2-Konzentration hat tatsächlich etwa 400 ppm erreicht von der Arktis bis zur Antarktis, also auf der ganzen Welt). In Wirklichkeit jedoch ist es nur in einigen Gebieten der Erde wärmer geworden. Große Gebiete der Erde verzeichneten während der letzten Jahrzehnte stabile oder sinkende Temperaturen, teilweise sogar schon seit Mitte des 20. Jahrhunderts, als anthropogene Emissionen die meisten Klimaänderungen verursacht haben soll.

Das Einzige, von dem man sagen kann, dass es eine Erwärmung im globalen Maßstab gegeben hatte, ist die Vermutung, dass ausschließlich die Gesamt-Temperaturdifferenz zählt – wobei alle Regionen der Welt aufaddiert werden. Die Gebiete, in denen es nicht wärmer geworden ist, zählen bei der Konzeptualisierung der „globalen Erwärmung“ nicht.

Nehmen wir mal an, in Grönland ist es seit 1979 um 1,2°C wärmer geworden, in der Antarktis dagegen um 0,9°C kälter seit 1979. Würde es irreführend sein, diese beiden Regionen zu addieren und zu behaupten, dass sich die Pole während der letzten 37 Jahre um ein paar Zehntel Grad erwärmt haben? Ja, weil es an einem Pol nicht wärmer, sondern kälter geworden ist – obwohl an beiden Polen die gleiche atmosphärische CO2-Konzentration zu verzeichnen ist. Aber diese falsche Charakterisierung von Temperaturtrends (nämlich im Endeffekt zu behaupten, dass es an beiden Polen wärmer geworden ist, obwohl dies in Wirklichkeit nur an einem Pol der Fall war) ist genau das, was bei der Konzeptualisierung der „globalen Erwärmung“ gemacht worden ist.

Als Paradebeispiel der künstlichen Fabrikation der „globalen Erwärmung“ kann die jüngst veröffentlichte Studie von Riser et al. 2016 betrachtet werden mit dem Titel „Fifteen years of ocean observations with the global ARGO array” (unten). Die 25 Autoren summieren die Temperaturänderungen von der Oberfläche der Ozeane bis zu einer Tiefe von 700 m, und zwar in allen Ozeangebieten zusammen seit 1950. Sie zeigen, dass sich der Pazifische Ozean insgesamt „von Chile bis nach Alaska“ während der letzten 65 Jahre um 1°C abgekühlt hat. Andere Gebiete der Ozeane haben sich als Kompensation um 1°C erwärmt. Und wenn man alle Ozeangebiete mit Erwärmung bzw. Abkühlung zusammenwirft, überwiegen die sich erwärmenden Regionen ein klein wenig, und zwar um „fast 0,2°C“ seit Mitte des 20. Jahrhunderts. Weil also die Gesamttemperaturänderung geringfügig positiv war, kann man rein technisch (wenngleich auch irreführend) sagen, dass sich die globalen Ozeane erwärmt haben. Auf diese Weise können die riesigen Ozeangebiete, in denen des kälter geworden ist, begraben und ignoriert werden, und die Konzeptualisierung der „globalen Erwärmung“ bleibt intakt.

Riser et al., 2016

Die meisten Regionen der Ozeane der Welt sind in der Oberflächenschicht (0 bis 700 m Tiefe) wärmer als während der Jahrzehnte zuvor, und zwar um über 1°C an einigen Stellen. Einige Gebiete wie der Ostpazifik von Chile bis nach Alaska, haben sich um bis zu 1°C abgekühlt, aber dennoch hat sich der Ozean global um fast 0,2°C erwärmt seit Mitte des 20. Jahrhunderts“.

Natürlich – wenn man Perioden der Klimahistorie anspricht wie etwa die Mittelalterliche Warmzeit, bestehen die gleichen Advokaten, die heute proklamieren, dass die globale Erwärmung global und synchron aufgetreten ist, darauf, dass den Beweisen zufolge die Mittelalterliche Warmzeit nur in Europa oder in Grönland aufgetreten war, nicht jedoch in der übrigen Welt. Dies ist falsch – es gibt Hunderte begutachtete wissenschaftliche Studien, die Beweise höherer Temperaturen während des Mittelalters in weiten Gebieten der Erde präsentieren, einschließlich der Antarktis. Aber falls der Standard lautet, dass die Erwärmung universell sein muss, um als globale Erwärmung „durchzugehen“, dann verfehlt die moderne Gesellschaft jenen Standard erheblich. Weil sich der Globus eben nicht erwärmt. Nur in einigen Regionen wird es wärmer. Andere Regionen haben sich seit Jahrzehnten nicht erwärmt oder sogar abgekühlt.

Es folgt eine Zusammenfassung der Höhepunkte in der wissenschaftlichen Literatur (über 30 begutachtete Studien), die einige der Regionen der Welt dokumentieren, in denen es keinen erkennbaren Erwärmungstrend gab während des Zeitraumes, von dem behauptet wird, dass anthropogene CO2-Emissionen die Klimaänderungen verursacht haben sollen (allgemein seit Mitte des 20. Jahrhunderts). Wie die Wissenschaftler zeigen, haben sich große Gebiete des Pazifischen, Atlantischen, Indischen Ozeans sowie die Südlichen Ozeane während der letzten Jahrzehnte abgekühlt. Weiter ist eine Abkühlung in jüngerer Zeit wissenschaftlich dokumentiert (20./21. Jahrhundert) oder zumindest kein langzeitlicher Erwärmungstrend. Unter diesen Gebieten sind der Südosten der USA, Nordeuropa, die Antarktis, China, Kanada/Kanadische Arktis, westliches Südamerika (Chile), Südafrika, Grönland, Island sowie Arktis und Antarktis. Man muss sich fragen, wie und von wo ein großes „Globale-Erwärmung“-Signal gekommen sein könnte, wenn es so viel regionale Abkühlung gegeben hat.

Vielleicht kann man erklären, warum Temperaturänderungen seit dem 20.Jahrhundert „globale Erwärmung“ genannt worden waren, verursacht durch anthropogene CO2-Emissionen, wenn große Gebiete des Globus‘ sich nicht erwärmt haben, sondern abgekühlt, und das während der letzten Jahrzehnte. Verursachen einheitlich steigende CO2-Konzentrationen an einigen Stellen Abkühlung und Erwärmung an anderen Stellen – oder Erwärmung während einiger Jahrzehnte und Abkühlung in anderen? Falls das so ist, welche wissenschaftliche Grundlage hat diese Selektivität?

Abkühlung im Pazifischen, Atlantischen, Indischen Ozean sowie den Südlichen Ozeanen

Die „Gesamtheit“ des Pazifischen und des Indischen Ozeans haben sich ebenso wie der Ostatlantik unterhalb einer Tiefe von 2000 m seit 1992 abgekühlt („etwa 52% des Ozeans befinden sich unterhalb 2000 m“).

Wunsch and Heimbach, 2014:

Während der 20 Jahre der gegenwärtigen Schätzung des ECCO-Zustandes werden Änderungen in der Tiefsee im Zeitmaßstab vieler Jahre dominiert von [Vorgängen im] westlichen Atlantischen Becken und den Südlichen Ozeanen … In jenen gleichen Gebieten kommt es zu einer längerzeitlichen allgemeinen Erwärmung unterhalb von 2000 m. Eine sehr schwache langzeitliche Abkühlung zeigt sich in den übrigen Ozeangebieten unterhalb dieser Tiefe, einschließlich der Gesamtheit des Pazifischen und Indischen Ozeans zusammen mit dem Ostatlantischen Becken.

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Der östliche tropische Pazifik hat sich seit 1979 abgekühlt.

Dong and Zhou, 2014:

Abkühlungstrend bei der Wassertemperatur des östlichen tropischen Pazifiks von 1979 bis 2008“.

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Der Nordatlantik hat sich seit 2005 um 0,45°C abgekühlt.

Robson et al., 2016:

Hier zeigen wir, dass sich seit dem Jahr 2005 ein großes Volumen des oberen Nordatlantik signifikant abgekühlt hat, und zwar um etwa 0,45°C oder 1,5 X 1022 J, was den zuvor aufgetretenen Erwärmungstrend umkehrt … Die gemessene Abkühlung des oberen Ozeans seit 2005 ist nicht konsistent mit der Hypothese, dass anthropogene Aerosole direkt die Temperaturen im Atlantik treiben“.

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Der südliche Ozean hat sich seit 1979 abgekühlt (um etwa 1,0°C), was zu einer Zunahme des Meereises geführt hat, die von den Modellen nicht simuliert worden war.

Fan et al., 2014:

Abkühlung ist offensichtlich in den meisten Gebieten des Südlichen Ozeans, zu allen Jahreszeiten und in der jährlichen Mitteltemperatur mit einer Größenordnung von etwa 0,2 bis 0,4°C pro Jahrzehnt oder 0,7 bis 1,3°C während des 33-Jahre-Zeitraumes (1979 bis 2011)

Purich et al., 2016:

Über die Meereis-Albedo-Rückkopplung erzeugen Modelle eine Erwärmung der Ozean-Oberfläche in höheren Breiten und eine Abnahme des Meereises. Dies steht im Kontrast zu der gemessenen Abkühlung (des Südlichen Ozeans)und der Zunahme von Meereis (1979 bis 2013).

Abkühlung im Südosten der USA

Der Südosten der USA hat sich seit 1895 abgekühlt.

Rogers, 2013:

Der Abkühlungstrend während des 20. Jahrhunderts im Südosten der USA

In den Gebieten der südlichen und südöstlichen USA, primär in [den US-Staaten] Mississippi, Alabama und Georgia kam es zu einem über ein Jahrhundert (1895 bis 2007) langen Abkühlungstrend der Lufttemperatur, der in allen Jahreszeiten zu verzeichnen war.

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In Kentucky gab es seit 1950 keinen statistisch signifikanten Erwärmungs- oder Abkühlungstrend.

Chattopadhyay and Edwards, 2016:

Allgemein gesagt, mittlere jährliche Temperaturen in Kentucky haben keinen statistisch signifikanten Trend hinsichtlich der Zeit gezeigt (von 1950 bis 2010).

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Die sommerlichen Maximum-Temperaturen in Alabama kühlten sich mit einer Rate von 0,07°C pro Jahrzehnt oder insgesamt um etwa 1°C ab, und zwar zwischen 1883 und 2014.

Christy and McNider, 2016:

Drei Zeitreihen der mittleren täglichen Höchsttemperatur im Sommer (JJA) wurden für drei innere Gebiete von Alabama zusammengestellt, und zwar von Stationen mit verschiedenen Messzeiträumen und unbekannten Inhomogenitäten. Der Zeitrahmen ist 1883 bis 2014Variiert man die Parameter des Konstruktionsverfahrens, erhält man 333 Zeitreihen mit einem Zentralwert auf der Grundlage der größten Gruppe von Stationen von -0,07°C pro Dekade mit einem Best Guess der Messungenauigkeit zwischen -0,12 und -0,02°C pro Dekade.

Abkühlung in Nordeuropa

Die Temperaturen in Skandinavien sind insgesamt während der letzten 2000 Jahre gesunken. Die jüngste Erwärmung mit dem Höhepunkt Anfang der vierziger Jahre und nachfolgender Abkühlung lag deutlich innerhalb der natürlichen Variabilität und hat den Abkühlungstrend insgesamt nicht zum Stillstand gebracht.

Esper et al., 2012:

Orbitaler Antrieb von Baumringdaten

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In UK gab es eine Abkühlung um 0,5°C seit Anfang des 21.Jahrhunderts.

Murray and Heggie, 2016:

UK erfuhr einen Temperaturrückgang um etwa 0,5°C seit Anfang dieses Milleniums, zu einer Zeit also, als die Temperaturen der Welt nahezu stabil geblieben waren.

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Nord-Norwegen war Schauplatz von Abkühlung seit der Wärmespitze der vierziger Jahre.

Divine et al., 2011:

Tausend Jahre von Variationen der Wintertemperaturen in Spitzbergen und Nord-Norwegen.

Abkühlung in der Antarktis

Die Antarktische Halbinsel hat sich seit Ende der neunziger Jahre mit einer statistisch signifikanten Rate abgekühlt.

Turner et al., 2016:

Fehlende Erwärmung auf der Antarktischen Halbinsel im 21. Jahrhundert ist konsistent mit der natürlichen Variabilität

Hier ziehen wir eine stacked Temperaturaufzeichnung heran, um ein Fehlen einer regionalen Erwärmung (auf der Antarktischen Halbinsel) seit Ende der neunziger Jahre zu zeigen. Die jährliche mittlere Temperatur ist mit einer statistisch signifikanten Rate gesunken, wobei die stärkste Abkühlung während des Australischen Sommers aufgetreten war.

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Die Ostantarktis hat sich während der letzten 200 Jahre nicht erwärmt.

Altnau et al., 2015:

In der Ostantarktis konnte mittels der Messdaten keine allgemeine Erwärmung und auch keine Zunahme der Niederschläge festgestellt werden (Turner et al. 2005, Monaghan et al. 2006, 2008). … Wir folgern daraus, dass die Bedingungen im Inneren des Dronning Maud-Gebietes in der Ostantarktis während der letzten 200 Jahre weitgehend stabil geblieben sind und nur schwach von Änderungen der atmosphärischen Dynamik beeinflusst worden waren.

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Das Ross-Meer (Antarktis) hat sich seit dem Jahr 1979 mit einer Rate von 1,59°C pro Dekade abgekühlt, ohne einen allgemeinen überlagerten Erwärmungstrend seit 1882.

Sinclair et al., 2012:

Rekonstruierte mittlere jährliche Temperaturen zeigen zwischen 1882 und 2006 keine signifikanten Änderungen (im Ross-Meer, Antarktis). Allerdings wird seit 1979 eine Abkühlung während der kalten Jahreszeit (April bis September) beobachtet, und zwar um 1,59°C ± 0.84°C pro Dekade (mit 90% Vertrauen).

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Der antarktische Kontinent als Ganzes hat sich seit den sechziger Jahren abgekühlt.

Doran et al., 2002:

Unsere räumliche Analyse der meteorologischen Daten aus der Antarktis zeigt insgesamt eine Abkühlung auf dem Antarktischen Kontinent zwischen 1966 und 2000, vor allem im Sommer und Herbst. Die Trockentäler bei McMurdo haben sich zwischen 1986 und 2000 um 0,7°C pro Dekade abgekühlt mit ähnlich ausgeprägten saisonalen Trends.

Yuan et al., 2015:

In dieser Studie werden gemessene Temperaturen von 12 Stationen in der Antarktis, auf Inseln, an der Küste und im Inneren analysiert mittels einer mittleren trendbereinigten Fluktuations-Analyse (DFA) … Wir erkennen, dass die meisten Stationen in der Antarktis keinerlei signifikante Trends zeigen während der letzten Jahrzehnte.

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Abkühlung im westlichen Südamerika (Chile)

Chile hat sich seit den vierziger Jahren abgekühlt.

de Jong et al., 2013:

Sommertemperaturen zum Ende des Holozäns in den Zentralanden…Chile:

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In China wird es nicht wärmer

Die Temperaturen im nordwestlichen China zeigten während der letzten 368 Jahre keinen Erwärmungstrend. Im 17. und 18. Jahrhundert war es wärmer als heute:

Zhu et al., 2016:

Ergebnis: Alles in allem könnte die Variabilität der mittleren Maximum-Temperatur im nordwestlichen Sichuan Plateau, China, mit der globalen atmosphärischen Land-Meer-Zirkulation assoziiert sein (z. B. ENSO, PDO oder AMO), aber auch mit solaren und vulkanischen Antrieben“.


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Die Gletscher im nordwestlichen China waren stabil oder sind im 21. Jahrhundert sogar schon wieder etwas vorgestoßen:

Wang et al., 2016:

Die Gletscher-Anomalie auf dem nordwestlichen Tibetischen Plateau war ein Thema bei Diskussionen wegen des im Gleichgewicht befindlichen oder sogar leicht positiven Massenhaushalt der Gletscher zu Beginn des 21. Jahrhunderts.

Holzer et al., 2015:

Jüngste Messungen der Massenbilanz zeigen einen leichten Zuwachs an Masse bei Muztag Ata im Ost-Pamir (China). … Nahezu ausgeglichene Bilanzhaushalte während der letzten vierzig Jahre. Anzeichen für leicht positive Trends nach 1999 (+0.04 ± 0.27 m w.e. A−1 ) werden bestätigt durch Messungen vor Ort.

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Keine Erwärmung in Kanada

In der kanadische Arktis war es zu Beginn des 19. Jahrhunderts sowie im Zeitraum der Jahre 1000 bis 1200 wärmer als heute, wobei sich während der letzten 200 Jahre keine signifikanten Erwärmungstrends außerhalb der natürlichen Variabilität zeigten.

Genarretti et al., 2014:

Durch Vulkanismus induzierte Änderungen der Regimes in Baumring-Chronologien nach Jahrtausenden aus dem nordöstlichen Nordamerika“.

Die Temperaturen in British Columbia (Kanada) waren von 1900 bis 2010 stabil ohne Erwärmungstrend.

Pitman and Smith, 2012:

Aus Baumringen abgeleitete Temperaturtrends während der Kleinen Eiszeit aus den zentralen Küstenbergen von British Columbia

Keine Erwärmung in Südafrika

Die Lufttemperaturen in Südafrika waren während der letzten 200 Jahre stabil geblieben, wobei es von 1800 bis 1860 gleich warm oder wärmer war. Die Temperaturen waren zwischen 1720 und 1770 stärker gestiegen (rund 1,5°C über 50 Jahre) als zu jedem Zeitpunkt seitdem.

Zinke et al., 2014:

Korallen vor Madagaskar zeigen die Variabilität der Wassertemperatur … während der letzten 334 Jahre.

Abkühlung in Grönland von den vierziger bis zu den neunziger Jahren des vorigen Jahrhunderts

Vor Mitte der neunziger Jahre hat es sich in Grönland insgesamt abgekühlt – ein 50 Jahre währender Abkühlungstrend trotz einer rapiden Zunahme von CO2-Emissionen im Zeitraum der vierziger bis zu den neunziger Jahren. Erst nach Mitte der neunziger Jahre begannen die Temperaturen in Grönland gleichlaufend mit der CO2-Konzentration zu steigen.

Andres, 2016

Rekonstruktionen zeigen, dass die Temperaturen in Grönland bis Mitte der neunziger Jahre nicht der hemisphärischen Treibhausgas-Erwärmung gefolgt sind. Diese Diskrepanz zeigt entweder, dass der Erwärmungs-Stillstand mit der internen Klimavariabilität assoziiert war oder dass die Simulationen Prozesse nicht abbilden konnten, die für das Klima in Grönland wichtig sind.

Chylek et al., 2004

Die Temperaturen an den Küsten von Grönland sind dem globalen Erwärmungstrend zu Beginn des 20. Jahrhunderts gefolgt. Seit 1940 jedoch haben die Küstenstationen von Grönland vorherrschend einen Abkühlungstrend gezeigt. Auf dem höchsten Punkt des grönländischen Eisschildes ist die mittlere Sommertemperatur mit einer Rate von 2,2°C pro Dekade gesunken seit Beginn von Messungen im Jahre 1987.

Hanna and Cappelen, 2003

Die Analyse neuer Daten von acht Stationen an der Küste von Südgrönland zeigte von 1958 bis 2001 einen signifikanten Abkühlungstrend (Trend-Abkühlung um 1,29°C über die 44 Jahre). Gleiches gilt für die Wassertemperaturen der angrenzenden Seegebiete der Labrador-See.

Dahl-Jensen et al., 1998

Während der Mittelalterlichen Warmzeit (um das Jahr 1000) war es um 1 K wärmer als gegenwärtig (in Grönland), und die Kleine Eiszeit wies zwei Minima auf um das Jahr 1500 sowie um 1850. Der Kleinen Eiszeit folgte ein Temperaturanstieg, der um das Jahr 1930 seinen Kulminationspunkt erreichte. Zwischen 1940 und 1995 kühlte es sich ab.

Bis Redaktionsschluss im Jahre 2007 hat sich der grönländische Eisschild seit Mitte der neunziger Jahre immer noch nicht genug erwärmt, um über die Erwärmung der zwanziger und dreißiger Jahre hinauszugehen. Addiert man dazu die Abkühlung von 1940 bis 1995, gab es in Grönland einen nunmehr 70 Jahre dauernden Abkühlungstrend.

Box et al., 2009

Meteorologische Stations-Aufzeichnungen und die Ergebnisse regionaler Klimamodelle werden kombiniert, um eine kontinuierliche räumliche Rekonstruktion über 186 Jahre (1840 bis 2007) der monatlichen, saisonalen und jährlichen Mitteltemperaturen auf der Oberfläche des grönländischen Eisschildes zu erhalten. Der jährliche Erwärmungstrend von 1919 bis 1932 ist um 33% größer als die Erwärmung von 1994 bis 2007.

Abkühlung in Island zwischen 1940 und dem Beginn des 21. Jahrhunderts

Hanna et al., 2004:

Eine Analyse des Klimas auf Island seit dem 19.Jahrhundert

Ü Abkühlung in der Arktis zwischen den vierziger und den neunziger Jahren

Kahl et al., 1993:

Fehlende Beweise für eine Treibhaus-Erwärmung im Arktischen Ozean während der letzten 40 Jahre

Im Einzelnen beobachten wir nicht die großen, von den Modellen prophezeiten Erwärmungstrends. Vielmehr entdecken wir signifikante Abkühlungstrends im westlichen Arktischen Ozean während Winter und Herbst. Diese Diskrepanz zeigt, dass die derzeitigen Klimamodelle nicht angemessen die physikalischen Prozesse enthalten, die Auswirkungen auf die Polargebiete haben“.

Schlussfolgerung: „Das Fehlen verbreiteter und signifikanter Erwärmungstrends führt uns zu der Schlussfolgerung, dass es keine Beweise gibt, die die Modellsimulationen einer Treibhaus-Erwärmung im Arktischen Ozean stützen, für den Zeitraum von 1950 bis 1990. Unsere Ergebnisse zusammen mit dem inkonsistenten Verhalten der Modellsimulationen des Arktischen Klimas zeigen, dass die Notwendigkeit eines besseren Verständnisses der physikalischen Prozesse besteht, die die Polargebiete betreffen, vor allem die Wechselwirkungen zwischen Atmosphäre und Eis, dem ozeanischen Wärmetransfer sowie Strahlungseffekten durch Wolken“.

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Es gab alles in allem keine Temperaturänderungen im Arktischen Atlantik seit 1940 (Graphik A) mit einer abrupten Abkühlung zwischen 1940 und 1995 (Graphik B, rechts außen).

Hanhijärvi et al., 2013:

Paarweise Vergleiche zur Rekonstruktion der Temperatur im Gebiet des Arktischen Atlantik während der letzten 2000 Jahre.

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Zhang et al., 2015

Link: http://notrickszone.com/2016/08/15/abundant-scientific-evidence-that-global-warming-is-a-made-up-concept/#sthash.S9JzMVTH.dpbs

Übersetzt von Chris Frey EIKE

Ergänzung der EIKE-Redaktion

Im Jahre 2011 erschien im International Journal of Modern Physics C der Artikel "How natural is the recent centennial warming? An analysis of2249 surface temperature records", verfasst von den EIKE Autoren, Horst-Joachim Lüdecke, Rainer Link und Friedrich-Karl Ewert. Darin wurde gezeigt, dass von allen veröffentlichten Temperaturreihen des GISS, die mindestens 100 Jahre lang sind, rund ein Viertel(!) Abkühlung und keine Erwärmung zeigen. Die Arbeit ist beigefügt, s. dort insbesondere Tabelle 2., Spalte 2 und die Conclusion b).

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10 Kommentare

  1. Die Temperaturen in vielen, nicht allen, Schaubildern basieren auf Modell Berechnungen von Experten, die wenig oder nichts von gemessenen, absoluten T halten, da diese minimalen T-ver?nderungen nicht mit der tats?chlichen Energieaustauschdynamik des Klimasystems quantifizierbar darstellbar sind.
    Ein Schaubild mit Daten zwischen 1880 und 2015 auf einer Skala 0-100 würde eine flache Grade zeigen, ebenfalls auf einer Skala 0-50. Reduziert man die Skala auf 0-30 kann man zumindest einen Anstieg auf etwa 2 oC über etwa 130 Jahren feststellen. Das scheint aber immer noch nicht marketingf?hig zu sein.
    Deshalb die Grafiken der Temperaturanomalie, sei es aus Bequemlichkeit und/oder vorgespielter falscher Präzision, Dies ist aussagekr?ftiger für eine Klimakatastrophe. Besonders wenn man noch die Zeitachse variiert. Das Problem ist nun, dass diese Schaubilder von Politkern ausgewertet werden. Diese sind somit quasi fokusiert auf eine korrekte, jedoch unsachlich dargestellten Temperaturver?nderung von etwa 0,3%. Dass diese Abweichung sich auf eine sogenannte Wohlfühltemperatur von 14 oder 15 oC plus/minus 2 oC über 30 Jahre bezieht, bleibt unerw?hnt.
    Man stelle sich vor, Klimaexperten optmierten Schaubilder für den DJ’s oder die US Schulden. Alle Welt würde den Betrug als solcher entlarven. Nur beim Klimawandel geht das nicht. Es ist schon bezeichnend, wenn die NASA zugibt, dass absolute Oberfl?chen Temperaturen keinen Sinn machen, Fazit: Prazise Beeinflussung von vernachl?ssigbaren Klimafakten für Gesellschaftspolitik.

  2. Erwärmung hier, Abkühlung da. Klingt nach Änderungen in zonalen Energietransporten, wie die Meteorologen den Fluss latenter Wärme von den Tropen zu den Polen immer so schön beschreiben. Braucht man den CO2 Klabautermann dafür?

  3. #4: Hallo Herr? U. Langer, was immer Sie mit den Zahlen rechnen wollen, es darf weder den mathematischen noch physikalischen Tatsachen widersprechen, nämlich dass 7 von 13 Fälle mehr sind als 6 von 13 Fälle.

    MfG

  4. Zu #6

    Sehr geehrte(r) U. Langer,

    hätten sie die Güte Ihre reichlich unpräzise Angabe („ [. . . ] dass Sie die Grundaussage des Artikels wie so oft nicht verstanden haben. [. . . ]“ zu präzisieren.
    Ich sprach von 2 Artikeln, dem von Wang und dem von K. Richard. Welchen soll ich nun nicht verstanden haben. Aber lassen Sie bitte den „Ad-Hominem-Anteil“ Ihrer Antworten doch bitte bei sich, zumal wenn dieser aus der Luft gegriffen und substanzlos ist. Jemand der Prüfungen (an einer Hochschule) abhalten darf, sollte dies in aller Regel besser können.

    Richard hat den diskutierten Abschnitt überschrieben mit „In China wird es _nicht wärmer_“. Dann bringt er dafür belege und zitiert er seeehr selektiv u.a. Wang et al. 2016. Für das „Excerpt“ wäre eine Bewertung mit Grade „F“ angebracht“, was Sie schon allein an dem von mir zitierten Text-Abschnitten aus Wang sehen könnten.
    Was dann wohl doch über die mentale Kapa von Richard geht ist die Tatsache, dass Wang in seiner Arbeit den Gletscherzuwachs der _Erwärmung_ zuschreibt, damit ist die Zuordnung unter dem Kapitel „In China wird es nicht wärmer“ „schlicht“ und auch einfach falsch.
    Was diese einfache Textverständnis-Aufgabe mit Mathe zu tun haben soll erschließt sich mir hier nicht. An welchem Teil sind Sie gescheitert?

  5. Sehr geehrte Frau Ketterer,

    wieso fragen Sie nicht jemanden, der sich mit der englischen Sprache ein wenig auskennt? Der könnte Ihnen dann erklären, dass die Aussage „leicht positiven Massenhaushalt der Gletscher zu Beginn des 21. Jahrhunderts“ mit „even mass gaining, especially for the early 21st century” übereinstimmt.

    MfG

    PS: Ihr Kommentar zeigt, dass Sie die Grundaussage des Artikels wie so oft nicht verstanden haben. Warum fragen Sie nicht jemanden, der sich ein wenig mit Mathematik auskennt? Gibt es so jemanden in Ihrem Bekanntenkreis nicht?

  6. Sehr geehrter Herr Bruno,

    wenn Sie Werte wie 1 von 5 und 6 von 8 miteinander addieren wollen, müssen Sie diese Brüche erst gleichnamig machen. Tut man dies, ergibt sich für Ihr Beispiel 38 Vierzigstel für die Erwärmung und 42 Vierzigstel für die Abkühlung.

    MfG

  7. „Viele nehmen an, dass „globale Erwärmung“ tatsächlich bedeutet, dass es in allen oder fast allen Gebieten des Globus‘ wärmer geworden ist “

    Das stimmt ja auch bezogen auf den Trend der letzten 150 Jahre z.B., wenn man Gebiete mit Erwärmung und Abkühlung gegenüberstellt. Zudem zeigt das globale Flächenmittel einen positiven Trend über diese Zeiträume.

    Das heißt natürlich nicht – und dies ist der fatale falsche Umkehrschluß des Autoren, daß überall der Trend positiv ist oder das gleiche Muster über andere Zeiträume zu finden wäre.

    Die vom Autoren durch cherry-picking herausgesuchten Orte und Zeiträume widersprechen diesen Beobachtungen nicht.

    „Die Gebiete, in denen es nicht wärmer geworden ist, zählen bei der Konzeptualisierung der „globalen Erwärmung“ nicht.“

    So ein Quatsch. Wenn man vom Trend des Flächenmittels dieser Regionen zusammen redet, so muß man natürlich alles zusammenrechnen. Daß der Mittelwert einen anderen Trend als eine Teilmenge der Einzeldaten haben kann, ist ja wohl völlig klar.

    „Nehmen wir mal an, in Grönland ist es seit 1979 um 1,2°C wärmer geworden, in der Antarktis dagegen um 0,9°C kälter seit 1979. Würde es irreführend sein, diese beiden Regionen zu addieren und zu behaupten, dass sich die Pole während der letzten 37 Jahre um ein paar Zehntel Grad erwärmt haben?“

    Nein! Wenn das Flächenmittel über beide Regionen Erwärmung zeigt. Falsch ist die Schlußfolgerung, man können durch den Trend des Flächenmittels auf den Einzeltrend schließen, indem man die Prämisse und Definition misachtet und mit der Aussage Schindluder betreibt.

    „Ja, weil es an einem Pol nicht wärmer, sondern kälter geworden ist“

    Falsch, der Autor überträgt das Ergebnis, welches nur für die Fläche beider Flächen zusammen gilt, auf eine Teilfläche. Und das ist mathematisch falsch. Wenn er den Trend der Antarktis angeben will, so muß er auch den Wert, der für die Antartis gilt, nehmen und nicht für die Summe aus Antartis und Grönland!

    „Charakterisierung von Temperaturtrends (nämlich im Endeffekt zu behaupten, dass es an beiden Polen wärmer geworden ist, obwohl dies in Wirklichkeit nur an einem Pol der Fall war)“

    Der Punkt ist doch, daß man die drei Trend nicht vermischen darf: Trend Grönland, Trend Antarktis und Gesamttrend der Regionen zusammen. Das sind drei verschiedene Zahlen, +1,2 °C, -0,9 °C und irgendwas dazwischen, z.B. – 0,2 °C.

  8. Würde bei mir ein Zweitsemester in der Prüfung so einen Satz wie in Riser et al. 2016 von sich geben, dürfte er sofort gehen, denn erstens sind bei den Werten keinerlei Fehlerangaben vorhanden und zweitens dürfte es auch ohne jede Fehlerangabe als sichere Aussage gelten, dass man durch Messbojen, die nach dem Zufallsprinzip bezüglich Zeit und Ort nur einige Teile der Weltmeere vermessen, unmöglich eine Genauigkeit von 0,2°C für den „globalen Ozean“ erreichen kann.

    Schaut man sich an, mit welchem Pfusch diese 25 „Wissenschaftler“ die globale Erwärmung verteidigen müssen, muss der AGW-Sekte das Wasser schon höher als nur „bis zum Hals“ stehen!

  9. Aus dem Artikel:
    “Wang et al., 2016:

    Die Gletscher-Anomalie auf dem nordwestlichen Tibetischen Plateau war ein Thema bei Diskussionen wegen des im Gleichgewicht befindlichen oder sogar leicht positiven Massenhaushalt der Gletscher zu Beginn des 21. Jahrhunderts.”

    Aus der Arbeit von Wang hinterlasst einen anderen Eindruck:
    “The analysis of the area changes reveals slight reduction (~4.6%) of the WKM glaciers in the last 40 years, and also shows area stability after 1999. [. . . ] More accumulation from increased winter precipitation partly offsets the glacier reduction resulting from significant warming during 1961-2000. Warming slowdown since 2000 happening this region also contribute to the slight glacier reduction, even mass gaining, especially for the early 21st century. ”
    KEIN Schelm wer schlechtes dabei denkt.
    Auch in den Alpen finden sich (wenige) Gletscher mit positiver Massenbilanz neben vielen mit negativer Massenbilanz. Kenneth Richard würde daraus wohl ein: „Auch in den Alpen nehmen Gletscher zu“ basteln. Er hätte damit sogar recht (nicht wahr Greg House), würde aber nicht die Wahrheit sagen.

  10. Der Zahlenhuberei mit „global“ ist nicht zu trauen, insbesondere nicht auf grundsätzlich Mathematischer Ebene; am Beispiel *):

    Gemessen im ersten Intervall seien 1 von 5 Tagen warm, 2 von 8 Tagen kalt.

    Gemessen im zweiten Intervall seien 6 von 8 Tagen warm, 4 von 5 Tagen kalt.

    Was an anderen Tagen los war soll uns egal sein denn wir haben ja keinen Ersatz (oder, liebe Schamanen?). Aber:

    Obwohl in jedem der Intervalle die kalt-Fälle überwiegen ist es in beiden Intervallen zusammen mathematisch gerechnet warm gewesen: (7 von 13) warm ist mehr als (6 von 13) kalt.

    *): Zahlenbeispiel ist als Simpson’s Paradox bekannt.

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