Energiewende und Blackout: The Day after

von Manfred Haferburg
Ohne eine billige, zuverlässige und großindustriell nutzbare Speichertechnologie muss die Energiewende scheitern. Und diese Speicher-Technologie ist noch nicht erfunden, auch wenn die grünlackierten Experten noch so schrill das Gegenteil behaupten. Es sollte uns zu denken geben, dass kein einziges Land der Welt den deutschen Vorreitern folgt – Geisterfahrer ist stets der, dem alle anderen entgegenkommen. Wir sind noch nicht über den Berg, aber es geht schon stramm abwärts. Die Energiewende ist das klassische Beispiel von Staatsversagen in Deutschland.


Die Energiewende rast unbemerkt vom Volk den Hang hinunter und wird die Industrie und den Lebensstandard der Bürger mitreißen. Und ein Blackout würde alle Albträume der Grünen über einen GAU toppen, wenn er passiert.

Die Energiewende surft derzeit auf einem Tsunami von Lügen und Unwissenheit durch ein Labyrinth voller Nebelbombenwerfer und Möchtegernexperten. Energiesysteme sind komplizierte, schwer zu verstehende Zusammenhänge. Sie werden weder vom Laien noch von Journalisten oder gar von Politikern so einfach überblickt. Die Beschäftigung damit ist langweilig und erfordert tieferes Fachwissen. So kommt es, dass selbst eine Physikerin, die in Chemie promoviert hat, an eine Energiewende ohne industrielle Speicher glaubt. Aber sie glaubt ja auch daran, dass wir das schaffen.

Es ist genug Geld da, um das Scheitern der Energiewende kaschieren zu können

Die von der Energiewende ausgelösten Erosionsprozesse der Wirtschaft sind schleichend und somit für den Laien fast unsichtbar. Da haben es Scharlatane leicht, die der Öffentlichkeit physikalischen Unsinn als Tatsachen verkaufen. Und alle fachkundigen Warner werden von einer grün-moralinsauren Inquisition an den Pranger gestellt, damit ja niemand auf die Idee kommt, ihnen zuzuhören.

Es fehlt auch nicht an Geld, um das Scheitern der Energiewende mittelfristig kaschieren zu können. Immer neue Kurpfuscherei an den Symptomen wird von der Politik eingeleitet. Zwangsbezahlt wird diese Vergeudung von inzwischen 27 Milliarden Euro pro Jahr vom Stromkunden und Steuerzahler. Auch die Steigerung dieser gewaltigen Summe geht schleichend voran.

Die Profiteure und Scharlatane sitzen in den Redaktionsstuben, auf den politischen Machtpositionen und sogar in den „Expertengremien“. Sie behaupten unisono den selben physikalischen Blödsinn vom Endsieg der Energiewende: es ist bald geschafft, man brauche nur noch etwas mehr vom Selben (Geld) und ein paar Stromtrassen. Die Öffentlichkeit hat keine Chance, sich vernünftig zu informieren. Nunmehr, nach vielen Jahren Propaganda-Trommelfeuer glauben fast alle Menschen in Deutschland an eine erfolgreiche Energiewende.

Im benachbarten Ausland – ohne diese Propaganda – schüttelt man verständnislos den Kopf und baut an den Grenzen teure technische Schutzmaßnahmen, um sich vor den Folgen dieser irrsinnigen Energiepolitik zu schützen. Phasenschieber als Stacheldraht, um die Invasion der deutschen Dumping-Energie aufzuhalten, mein Gott!

Wie lange fährt ein Auto mit Windrad auf dem Dach?

Stellen Sie sich vor, Sie wären stolzer Besitzer eines revolutionären Öko-Volkswagens. Viele Windrädchen auf dem Auto-Dach und auch viele Sonnenkollektoren. Wenn der Wind weht und die Sonne scheint ist das Fahren damit eine Freude. Leider bleibt die Kiste sofort stehen, wenn es dunkel und windstill wird, weil sie keinen Speicher hat, der die Energie hätte speichern können, während es auf dem Parkplatz stand. Im Gegenteil, Sie mussten die Windrädchen blockieren und die Kollektoren abdecken, damit das Ökoauto sich nicht selbstständig macht, wenn Sie gar nicht fahren wollen.

Nun können Sie sagen: „Fahre ich eben nicht, wenn kein Wind weht“ – für die Umwelt. Aber Sie sind Taxifahrer, Ihr Einkommen hängt gewissermaßen von der Kontinuität ihrer Fahrerei ab. Und einen Energiespeicher hat Ihr Auto nicht, weil der noch nicht erfunden ist. Was tun? Richtig geraten, Sie brauchen noch ein zweites Auto für diese Fälle, eines mit einem richtigen Motor, das auch dann fährt, wenn’s dunkel und windstill ist. Das ist machbar, aber teuer – Sie müssen zwei völlig gleichwertige Autos betreiben, eins für das passende Wetter und eines für immer dann, wenn das Wetter nicht passt.

Genauso funktioniert die Energiewende. Wir haben ein schönes Öko-Energie-System aus Wind und Sonne, das uns am 8. Mai dieses Jahres sogar für ein paar Minuten voll mit Elektroenergie versorgte. Manchmal wird sogar zu viel Strom erzeugt. Aber am 9. Mai war’s vorbei mit Wind und Sonne und die Kohlekraftwerksschornsteine rauchten wieder. Der Strom kam für den Verbraucher wie immer aus der Steckdose. Nur, vom Kunden unbemerkt, der konventionelle „Zweitkraftwerkspark“ machte den Strom.

Die Windmüller und Sonnenkönige ficht das nicht an, denn den Zweitkraftwerkspark bezahlt ja der Staat. Der französische Präsident Hollande hat mal im Fernsehen gesagt: „Das kostet nichts, das bezahlt ja der Staat“. Dazu hat er dümmlich gegrinst. Ein Wutschrei ging durch Frankreich. Dort weiss jedes Kind: der Staat kann gar nichts bezahlen, was der Steuerzahler nicht vorher erarbeitet hat. Also, liebe Leser, den Zweitkraftwerkspark bezahlen Sie.

Der unheilbare Konstruktionsfehler der Energiewende

Selbst wenn die Sonne Tag und Nacht 360 Tage im Jahr schiene und der Wind 364 Tage durchwehte, brauchten wir den ganzen Zweitkraftwerkspark mit 100 Prozent Kapazität für die paar Stunden, in denen absolut kein Wind weht und keine Sonne scheint. Sonst bricht das Stromnetz zusammen – es gibt einen Blackout. Das ist der unheilbare Konstruktionsfehler der Energiewende. Die Gefahr eines Blackouts wächst und wächst mit jedem konventionellen Kraftwerk, dass in diesem Subventionsgestrüpp pleitegeht.

Nun könnten Sie sagen: „Für ein paar Stunden verzichten wir doch gerne mal auf Strom und machen es uns im Kerzenschein gemütlich. Für die Umwelt! Das klingt auf den ersten Blick gut. Meinen Sie wirklich?

Was passiert bei einem großen Stromausfall? Ein großflächiger Stromausfall heißt "Blackout". Hier mal eine kleine unvollständige Liste, was bei einem Blackout so alles nach und nach nicht mehr funktioniert:

·       Das Licht geht aus, auch auf den Straßen und in den Geschäften, in der U-Bahn, in den Fabriken…

·       Tausende Aufzüge bleiben stecken…

·       Verkehrsampeln fallen aus, es entsteht ein Verkehrschaos mit diversen Unfällen…

·       U-Bahn, Metro und Bahn bleiben stehen…

·       Die Benzinpumpen an den Tankstellen fallen aus, es gibt keinen Sprit mehr…

·       Geldautomaten und Ladenkassen funktionieren nicht mehr, die Banken und Geschäfte schließen…

·       Kühltruhen werden nicht mehr gekühlt…

·       Das Telefonnetz und Radio und Fernsehen gehen nicht mehr – außer ein paar batteriegerieben Geräte für kurze Zeit, dann fallen auch die Sender aus…

·       Die Heiznetzumwälzpumpe und die Elektronik Ihrer Heizung bleibt stehen, es wird kalt in Ihrem Haus…

·       Das Leitungswasser hört auf zu fließen, da die Trinkwasser-Pumpen nicht mehr laufen – Sie können ihre Toilette nicht mehr benutzen, sich nicht mehr waschen… Hoffentlich haben Sie genügend Mineralwasser für die Familie im Haus…

·       Alle elektrischen Kochstellen versagen, auch zum Wärmen von Babynahrung, die Leute fangen an und machen provisorische Feuer in den Wohnungen… es fängt an, hier und dort zu brennen…

·       Krankenwagen und Feuerwehr bleiben im Verkehrschaos stecken…

·       Die Krankenhäuser werden über Notstromdiesel versorgt – für zwei Tage … dann ist der Diesel alle … die Ärzte müssen die nichtversorgungsfähigen Intensivstationpatienten einfach sterben lassen oder eutanasieren…

·       Der Notstand wird ausgerufen, es gibt Ausgangssperren…

·       Plünderungen und Unruhen brechen aus…

Eine Studie des Büros für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB) kommt zu dem Ergebnis, dass durch einen langandauernden und großflächigen Stromausfall alle kritischen Infrastrukturen betroffen wären und ein Kollaps der gesamten Gesellschaft kaum zu verhindern wäre. Trotz dieses Gefahren- und Katastrophenpotenzials sei ein diesbezügliches gesellschaftliches Risikobewusstsein nur in Ansätzen vorhanden – sagt Wikipedia

Ein Blackout wird das Land paralysieren und viele Todeopfer kosten

Bei einem Blackout dauert es oft mehrere Tage, bis das System systematisch wieder angefahren werden kann. Man benötigt „kaltstartfähige“ Kraftwerke und muss nach und nach das ganze Energiesystem wiederaufbauen. Einfach zuschalten geht nicht, da alle Verbraucher eingeschaltet sind und das Netz sofort wieder zusammenbricht. In diesen wenigen Tagen wird es viele Todesopfer geben: Kranke auf der Intensivstation, Verletzte von Unfällen und Bränden, Erfrorene, Opfer von Kriminalität und Unruhen. Die Schwächsten trifft es zuerst – Babys, Kinder, Alte, Kranke. Was ich hier mit Blackout beschreibe, ist ein Worst-Case-Szenario, wenn auch vielfach geschehen. Man denke nur an einige Blackouts in großen USA-Städten und ihre Folgen. Und die waren nicht mal flächendeckend.

Wenn Sie meine Beschreibung des Blackouts für übertrieben halten, dann stellen Sie sich bitte folgende Situation vor: Sie sind mit dem PKW und ihrer Familie auf der Flucht vor dem Chaos in ihrer Stadt zu Verwandten auf dem Land. Die Verwandten haben noch einen eigenen Brunnen, eine volle Speisekammer, Hühner im Stall, einen Kachelofen und ein Plumpsklo. 300 km vor dem Ziel geht Ihnen der Sprit aus. Auf den Straßen herrschen Anarchie und der Mob. Ihre Familie, die Kinder sind bedroht. Würden Sie einem Schwächeren seinen vollen Benzinkanister wegnehmen, um Ihre Familie zu retten? Würden Sie sich am Plündern eines Supermarktes beteiligen, wenn ihr Baby unbedingt etwas Wasser und Babybrei benötigen würde?

Solange die Zivilisation unsere Grundbedürfnisse decken kann, benehmen wir uns einigermaßen zivilisiert – wenn man mal von einigen Fußball-Hooligans und der Antifa am Rande einer Pegida-Demo absieht. Aber bei Durst, Hunger, Kälte und Lebensgefahr reagiert etwas Uraltes in uns, das wir zum Glück noch nicht kennen und auch nie kennenlernen möchten. Die Decke unserer Zivilisation ist papierdünn und fragil und wir möchten uns nicht in einer Situation sehen, wenn sie zerreißt.

 Die umweltschädliche Geldvernichtung ist längst eingetreten

Vor 10 Jahren hatte Deutschland eine stabile Energieversorgung mit zuverlässigem Strom zu durchschnittlichen Preisen. Heute muss der Netzbetreiber mit tausenden von Eingriffen das Stromnetz stabil halten und die Preise haben sich verdoppelt, sie sind weltspitze. Die Gefahr eines Blackouts wächst mit jedem neuen Windrad.

Das unsichtbare Szenario der Energiewende, das wirtschaftlich verheerende, ist längst eingetreten, nämlich die umweltschädliche Geldvernichtung. Die Stromkunden schultern Milliarden ohne Nutzen für die Umwelt. Geld, das woanders bitter fehlt. Das Geld der Steuerzahler wird von unten nach oben umverteilt. Der Industriestandort schwächelt, die Industrie verabschiedet sich leise und langsam aus Deutschland.

Mich beeindrucken dabei zwei Dinge: Die Bürger lassen sich diese Abzocke ohne Murren seit Jahren gefallen und glauben immer noch den falschen Energiewendepropheten. Die Energiewende ist nicht nur ein technisches Experiment, sondern ein Menschenexperiment mit völlig fragwürdigem Ausgang. Es wäre besser, dieses Experiment erst mal an Ratten auszuprobieren.

Die Politiker haben offensichtlich keinerlei Skrupel, das Geld der Bürger mit vollen Händen zum Fenster raus zu werfen. Was, die Erdkabel kosten zehn Mal so viel, wie Freileitungen? Dafür ist die Akzeptanz besser? Dann machen wir die Stromtrassen eben mit Erdkabeln. Die Rechnung bekommt der Stromkunde. Dass EEG mit seiner „Umlagenfinanzierung“ ist ein klassisches Beispiel von Steuererhöhung ohne die Steuer zu erhöhen. Aber das Geld des Steuerzahlers ist trotzdem weg. Nein, es ist nicht weg, es haben nur Andere.

Wer hält die  Scharlatane und Nebelkerzenwerfer auf?

Die Energiewende wird angetrieben von Umverteilung gewaltiger Geldmengen und von ideologischem Wunschdenken von spinnerten Eliten. Die Scharlatane verstehen noch nicht einmal, wie das System funktioniert, drehen aber wie wild am Steuerrad. Ihre Unterstützer, die linken Journalisten verstehen die Physik auch nicht, sind aber ebenfalls getrieben von Illusionen über die Machbarkeit ihrer Ideologie. Es regiert das Prinzip Hoffnung. In ihrer Selbstherrlichkeit haben sie es sogar versäumt, die vielbeschworene „europäische Lösung“ auf dem Gebiet der Energiepolitik auch nur zu erwägen. Alle zusammen drehen ein gigantisches planwirtschaftliches Rad, das von Vornherein zum Scheitern verurteilt war. Das Urteil spricht die gnadenlose Physik.

Man darf den falschen Propheten nicht das Wohl und Wehe einer modernen Industriegesellschaft überlassen. Die Energieversorgung ist nämlich ihr Rückgrat.  In zwei Jahrzehnten werden sie Deutschland zu einem dritten Welt-Land heruntergewirtschaftet haben, wenn man sie nicht aufhält. Und unsere Energiewirtschaft wird den Russen oder den Chinesen gehören – mit allen nur denkbaren Folgen.

Wenn die Deutschen keine Kernenergie wollen, selber schuld. Aber dann brauchen wir entweder 450 neue Pumpspeicherwerke zu den bestehenden 35 dazu, oder wir brauchen Kohle und Gas. Aus allem aussteigen, heißt nämlich aus dem Lebensstandard aussteigen. Ich glaube beinahe, das ist das heimliche Ziel der Eliten – einfach leben – für die Anderen. Unsere Gesellschaft wird sich ändern und ich freue mich nicht darauf.

Es sei denn, irgendein Genie erfindet einen billigen industriereifen großtechnischen Energiespeicher. Aber was, wenn nicht?

Autor Manfred Haferburg reist als Experte für Kernkraftsicherheit um die Welt und kennt so viele Atomkraftwerke wie kaum ein anderer Mensch. Bis 1989 gehörte er zur Leitung des größten AKW der DDR (Greifswald) – geriet in Ungnade, wurde von der Partei zum Staatsfeind erklärt und inhaftiert.

Dieser Beitrag erschien zuerst bei ACHGUT hier

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39 Kommentare

  1. #37 Jan Dirk Ullrich

    „Stimmt, die Situation das abgeregelt werden muss fällt nicht vom Himmel. Aber wie sieht denn Ihr Lastmanagment aus? Waschmaschine nur einschalten bei Hochwasser im Fluss?“

    Bezüglich „Waschmaschine“ machen Sie mal Ihre Gedanken von dem Kleinabnehmerpippifax der Privathaushalte frei. Dieser Blödsinn wird uns in Form von Smartgrid bereits aus politischer Richtung eingebläut.
    Wenn einige Großkraftwerke ihre Leistung reduzieren müßen wird diese soweit wie möglich von anderen aufgefangen. Falls das nicht reicht, werden zuerst regionale Großverbraucher abgekoppelt. Das ergibt zwar Entschädigungszahlungen in Millionenhöhe, ist aber weitaus billiger als die Milliardenschäden bei einem vollständigen Netzzusammenbruch.

  2. @Jan Dirk Ullrich #37
    Die Kühlung der Kraftwerke mit anderen Kühlmittel-System außer Wasser ist immer noch günstiger als die Kosten für die marktunfähige Zwangsabgabensubventionierung der sog. Erneuerbaren Energie über das EEG.
    Weiterhin geht es bei der Abkühlung um die Abführung von Wärme. Und diese Wärme kann auch direkt in die Atmosphäre abgeführt werden. KWK-Werke nutzten sogar die anfallende Wärme weiter.
    Weiterhin sind die Kraftwerke in Deutschland so angeordnet, dass diese nicht nur nahe den Ballungsräumen gebaut worden sind (kurze Transpor- Versorgungswege) sondern auch über das Land verteilt und somit stehen diese nicht nur am Rhein sondern auch anderen wasserführenden Flüssen/Gewässern. Man kann diese Kraftwerke auch an der Nord- und Ostsee bauen. Da gibt es weder einen Tsunamie noch Wassermangel. Es gibt die Elbe, die Donau, die Ruhr, die Oder, die Saar usw. … Deutschland ist durchzogen von großen wasserführenden Flüssen und Gewässern. Desweiteren war unser Trumpf in der Strom- und Energie-Wärmeversorgung nicht nur unser Wasserreiche Deutsche Standort sonder vor allen auch unser Mix aus den verschieden Kraftwerken = Energieträgern von Kohle, Gas und Uran hat unsere Strom-und Energie-Wärmeversorgung und damit unsere Zivilisation einen sehr großen Vorteil verschafft. Der Vorteil der Unabhängigkeit von den Launen der Lieferanten und der Natur.
    Dieses Launen sind wir durch die marktfeindliche EEG Energiewende mehr und mehr wieder ausgesetzt. Und das mit fatalen Folgen.

    Und wenn Sie sich über die Kernkraft etwas schlau machen wollen, dann empfehle ich Ihnen mal diese Seite…http://nuklearia.de/wir-ueber-uns/

    Russland hat den BN800. Der läuft bereits und entsorgt den sog. Atommüll und erzeugt damit noch mehr und billigeren Strom und Wärme für die Menschheit. Dann gibt es da noch den DFR.
    Alles da und erforscht…man muss es nur einsetzen. Da steht aber eine Anti-Wissenschafts-Kernkraft Politik einer grün-Sozialistischen Merkel Diktatur noch im Weg. Der Rest der Welt macht in der Zwischenzeit rießengroße Fortschritt bei der Hochtechnologie Weiterentwicklung der Kernkraft. Die Seule der weltweiten Energieversorgung heute und in der Zukunft. Deutschland geht mit der Energiewende und dem Kernkraftausstieg genau den entgegengesetzten Weg..den Weg in die Wissen-Wisschaft-Hochtechnologie-Energiearmut. Der Mangel und das Überleben wird das Deutsche Leben in der neuen Welt der Energiewende bestimmen. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche!

  3. @ Hofmann,M – #35
    Aktuell haben wir in Deutschland kein Wasserproblem, was die Menge angeht. Das bedeutet nicht das es örtlich und zeitlich zu Mangelsituationen kommen kann. Aber was wollen Sie am Mangel koordinieren. Etwas genauer geht es nicht?

    Was für Lösungen schweben Ihnen denn vor? Grundwasserbrunnen oder Kühlung mit Luft? Alles deutlich aufwendiger und teurer als einfache Kühlung mit Flußwasser.

    Mit der richtigen Disposition bin ich einverstanden, aber nicht über Straße und Luftweg! Sind Ihnen die Dimensionen eigentlich klar? Es geht dabei ja nicht nur um ein Kraftwerk. Schauen Sie sich mal an wie viele Kraftwerke den Rhein zum Rückkühlen benutzen. Wenn im Rhein Niedrigwasser herrscht oder stark erhöhte Temperaturen (auch dann müssen Kraftwerke abregeln), dann sind mehrere Kraftwerke davon betroffen.

    Machen Sie mich doch mal schlau, zeigen Sie mir ein laufendes Kraftwerk das aktuell Atommüll „entsorgen“ kann? Ich hätte nichts gegen ein solches Kraftwerk.

    @ Markus Estermeier – #36
    Stimmt, die Situation das abgeregelt werden muss fällt nicht vom Himmel. Aber wie sieht denn Ihr Lastmanagment aus? Waschmaschine nur einschalten bei Hochwasser im Fluss?

    Was, wenn sich Fälle wie http://tinyurl.com/gsh5hz6 aus dem Jahr 2011 wiederholen oder in Zukunft sogar öfter eintreten? Dann brauchen Sie wahrscheinlich mehr als nur Lastmanagment.

  4. Jan Dirk Ullrich sieht zwar die Probleme, wenn konventionelle Kraftwerke unter bestimmten Voraussetzungen gezielt auf halbe Leistung abgefahren werden müßen. Aber daß hier im Gegensatz zum Flatterstrom genügend Zeit für ein Lastmanagement bleibt scheint ihm nicht in den Sinn zu kommen.

  5. @Jan Dirk Ullrich #34
    Sie geben mir also Recht, dass wir genug Wasser in Form von Grundwasser bzw. Oberflächenwasser in Deutschland haben. Es ist nur eine Frage der Koordination. Und da haben unsere Techniker und Ingenieure schon immer eine Lösung gefunden. Und man kann ja nicht nur Wasser als Kühlmittel hernehmen.
    Auch die Kohle ist eine Sache der richtigen Disposition und dazu gehört immer eine Handvoller alternative Beschaffungswege (Wasser, Straße, Schiene, Luft).
    Es gibt bereits Kraftwerke die den sog. Atommüll entsorgen können. Und dabei noch billige Wärme und Strom für die Menschheit erzeugen kann.
    Ich glaube Sie sollten sich noch mal genauer Informieren. Danke!

  6. @ Hofmann, M #30

    Haben Sich sich die Links eigentlich genauer angesehen? Ich gebe Ihnen hier mal einen anderen Link der kurz beschreibt was 2015 in unserem wasserreichen Land mit Kraftwerken so passiert ist!
    http://tinyurl.com/zpo8hvg

    In meinem Beitrag #28 ging es nicht darum, dass uns das Wasser ausgeht. Vielleicht könnten Sie mich und andere Leser aufklären wo ich das getan habe. Es ging um örtlich und zeitlich begrenzte Wasserknappheit, ein ganz anderes Thema.

    Sie spielen auf das Thema Grundwasser an, wissen Sie wie viel m³ Grundwasser sie aus einem normalen Brunnen entnehmen können bzw. wie viel Kühlwasser ein Kraftwerk benötigt?
    Kraftwerke mit Durchlaufkühlung erreichen bis zu 50 m³/s Kühlwasser je 1000 kWel Kraftwerksleistung, für dieses Volumen müssen Sie viele und sehr große Brunnen bauen. Wo pumpen Sie das Wasser dann hin und was machen Sie mit dem entstehenden Absenktrichter und seinen negativen Auswirkungen?

    Kohle für ein Kraftwerk per LKW über die Straße! Das ist nicht Ihr Ernst. Haben Sie eine Vorstellung wie viel Kohle so ein Kraftwerk wie z.B. Moorburg in Hamburg benötigt? Bis zu 480 to/h. Alle 4 Minuten ein 30t-LKW.

    Und mit „…viel Sachverstand und Erfindergeist…“ haben diese Ingenieure und Politiker eine Technik (Kernkraft) etabliert, ohne eine Lösung für eine gesicherte Entsorgung zu haben. Die Last der sicheren Entsorgung der Abfälle hat man mal eben den kommenden Generationen überlassen. Das ist genauso fahrlässig wie das lange Zeit praktizierte Ausblenden der Netzausbauproblematik und der Speicherfrage bei den erneuerbaren Energien.

  7. @ # 31
    “Energiewende ist Unsinn, Blödsinn, Irrsinn und Wahnsinn.
    Der Ökonom Hans-Werner Sinn zeigt in seinem Vortrag dass es Sinnlos ist.
    http://tinyurl.com/qd8ytfq
    Der Blackout wird kommen der diesen Unsinn sichtbar macht.“
    ++++++++++++++++++

    Na ja – zumindest im Jahre 2013 war auch der VWL-Professor Sinn, von dem einige Bücher in meinem Bücherregal stehen, noch immer der Meinung, dass wir Menschen mit dem von uns in die Atmosphäre freigesetzten Kohlendioxyd das Klima der Erde erwärmen!

    Da hat EIKE noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten!

  8. @H.Urbahn #29
    Diese „Wasserkraftprojekte“ sind doch viel zu sehr Wartung- und Verschleißanfällig.
    Was verschleißt wohl mehr eine Turbinenschaufel .. der heiße Wasserdampf in einen Kraftwerk (Kohle, Gas, Uran) oder das „fallende Wasser“ in einen Wasserkraftwerk?
    Das Feuer bzw. die Hitze macht den Druck in einen Kraftwerk der dafür benötigt wird den Wasserdampf auf die Turbinenschaufeln zu drücken. Hier habe ich es mit sehr „reinen Wasser“ in Form von Wasserdampf zu tun, der auf die Schaufel gedrückt wird.
    Beim Wasserkraftwerk schaut das schon etwas anders aus. Die Fallhöhe macht den „Druck“ aber das Wasser, was hier auf die Schaufel gedrückt wird hat bei weiten nicht die Reinheit von Wasserdampf. Die winzigen Partikel und Sand im Wasser wirken wie Sandstrahlen auf die Turbinenschaufeln.
    Meiner Meinung nach kann das Material einer Turbinenschaufel besser mit „reinen heißen Druckdampf“ auskommen als mit „Sandstrahlpartikeln“ eines unreinen Wasser.

  9. @ Jan Dirk Ullrich #28
    Das Kühlwasser wird nicht knapp. Der Fluss ist nur ein Ort, wo man Wasser heranziehen kann. Es gibt noch genügend und ausreichend Grundwasser in Deutschland. Das Wasser geht uns in Deutschland nicht aus. Unser Topographie ist einfach zu gut. Der Wasserkreislauf kann sich über Deutschland und Europa voll entfallen. Dank des Atlantiks, des Nordmeer und des Mittelmeer. Sonne, Verdunstung, Wolkenbildung und Abregnen. Tief- und Hochdruckgebiete. Alles wird sehr schön über Europa durchgemischt und kann abregnen und damit uns immer mit ausreichend Wasser versorgen und unsere Speicher (die Speicher der Natur) auffüllen.
    Und Kohle schafft man nicht nur über die Flüsse herbei sondern auch über die Schiene und die Straße. Desweitern gibt es da auch noch den genialen Energieträger Uran. Da braucht es nur sehr wenig davon und man bekommt eine ganze Menge an Energie und Strom dafür geboten und das über einen sehr langen Zeitraum.
    Es ist alles da und die Ingenieure und Techniker wie auch Wissenschaftler vor der Ära der Grünen Politik in Deutschland haben viel Sachverstand und Erfindergeist für uns als Deutsches Volk einbringen können. Diese Verstand und die Vernunft ist mit den 68er und jetzt mit Merkel endgültig aus Deutschland vertrieben worden.
    Der Mangel und die Verarmung wird in Zukunft das Leben in Deutschland bestimmen.
    Jedenfalls wenn die Grün-Sozialisten unter der Führung von Merkel weiter an ihrer Ideologie festhalten. Und danach schaut es immer mehr aus und es vertieft sich sogar.

  10. @Admin in #25
    Sie wissen schon das beim großen Blackout durch die Schiffsüberführung auf der Ems, die Ing. im Kontrollcentrum keine korrekte Berechnung gemacht hatten. Hätten Sie die vorgeschriebene Netzberechnung durchgeführt wäre deutlich erkennbar gewesen das die Leitungen nicht hätten abgeschaltet werden dürfen. Das wurde so im Untersuchungsbericht festgestellt.

    „..Manchmal auch gefährlich, können aber relativ leicht durch funktionierende techn. Infrastruktur in anderen örtlich nahen Bereichen neutralisiert werden“ – Das ist genau das überhebliche Ingenieurgefasel bei dem die Technikgläubigkeit hervor scheint. Wie gut das klappt mit den technischen Ersatz oder der Neutralisation konnte man „wunderbar“ bei der Katastrophe in Fukushima beobachten.

    Wie nennen sie denn die Kohlehalden bei den Kraftwerken! Sind das keine Speicher? Auch unser vorhandenes Stromsystem kommt nicht ohne Speicher aus. Wenn bei einem Extremsommer mit langer Dürre die Pegelstände der Flüsse unter einen Mindestpegel fallen, können Binnenschiffe die Kraftwerke im Landesinneren nicht mehr erreichen und das Kühlwasser wird knapp! Wie die DENA schon 2011 warnte: http://tinyurl.com/hdnqy4n

  11. zu # 22

    In Konkurrenz zum Poppschen Wahnsinnsprojekt solle nun tatsächlich ein ehemaliges „Steinkohlebergwerk zur Batterie werden“.

    Diese grünen Energiewende–Spinner, in NRW angeführt von einem Grünen Umweltministerium sind wohl wirklich völlig durchgedreht.
    http://tinyurl.com/jm6f58w

    Das Schlimme dabei ist, dass sie tatsächlich „wissenschaftliche“ Unterstützung in den Hochschulen des Landes finden, von wo die alten, erfahrenen Bergbauingenieure inzwischen entschwunden sind.

  12. @Admin zum Kommentar #8

    Sie schreiben „…noch wächst die Gefahr dazu, noch ist eine Situation vorstellbar, wo flächendeckend der Strom wg. klimabedingter Extremwetterereignisse ausfällt. …“

    Haben Sie etwa 2005 das Münsterland vergessen! – http://tinyurl.com/gqnch3a

    Oder 2003 Italien – http://tinyurl.com/zjjr4mu

    Oder zum KKW Grohnde 2015: http://tinyurl.com/gpdypwr

    Oder die berühmten Hitzewellen und Klimaanlagen in Kalifornien – http://tinyurl.com/jo9srez

    Oder etwas kleiner, die Klimaanlagen in den ICE’s – http://tinyurl.com/per8zs9

    Selbstverständlich sind Wetterextreme nicht die alleinigen Ursachen oder Auslöser. Aber sie können als Verstärker oder zusätzliches Element bei der Verletzlichkeit von Versorgungssystemen eine Rolle spielen. Versorgungssysteme existieren nicht im luftleeren Raum. Ihre Auslegung und Dimensionierung richtet sich nicht nur nach dem Bedarf, sondern auch nach den klimatischen Bedingungen.

  13. # 7 Kommentar von Admin:
    Meinen Sie etwa damit diesen Mathias Popp? http://tinyurl.com/jrg8stc
    Ist er inzwischen sogar Professor geworden? Man glaubt es nicht.
    ++++++++++

    Ja dieser Herr Popp, der sich sogar dazu herabließ, seinen Ringwallspeicher hier der EIKE – Community zu erläutern, wurde möglicherweise ob seiner dabei beim Kampf der Grünen Glaubensgemeinschaft gegen die “Klimaleugner“ erworbenen Verdienste, zum Fachhochschulprofessor berufen.
    http://tinyurl.com/jhkd5xy
    Ehre, wem Ehre gebührt.

    Zum Trost:
    Obwohl Glaube Berge versetzen kann, die Wahrscheinlichkeit, dass Poppsche Ringwallspeicher in der Norddeutschen Tiefebene aufgeschüttet werden, dürfte um einige Größenordnungen geringer sein als die, dass dort eines Tages neue Kernkraftwerke russischer oder auch chinesischer Provenienz gebaut werden.

  14. Die erforderliche Technologie ist m.E. schon vorhanden, nennt sich Elektrolyse, lässt sich im Übrigen auch großtechnisch industriell einsetzen, ist eine teure Technologie, aber was solls, wird eine kWh elektrische Energie etwas teurer und vermutlich mehr Kosten als die berühmte Kugel Eis im Eiscafee, seht es doch Positiv, fördern wir eben die Kerzenindustrie. Wäsche waschen kann man auch mit dem klassischen Riffelbrett und ohne Kühlschrank kauft man dann täglich auch viel frischere Ware ein. Ohne Fernseher und Internet blüht auch die Hausmusik und die Literatur wieder auf, das war ja auch angeblich früher so. Der ein oder andere wird es auch schätzen aus Kostengründen morgens nicht in der beengten U- oder S-Bahn zur Arbeit zu fahren (soweit es überhaupt Arbeit gibt) sondern fröhlich auf seinem Pferd oder Esel zur Arbeit zu reiten. Also lasst uns aus elektrischer Energie wieder ein Luxusgut machen, ist ja auch ein Unding, dass jeder derzeit diese Nutzen kann.

  15. @Dr.Paul #14
    Zu bedenken ist auch, dass das Wasser auch eine gewisse „Reinheit“ aufweisen sollte, wenn der Verschleiß der Turbinen und damit die Wartungs-Instandhaltungskosten in Grenzen halten soll.
    Nicht zu vergessen die Ausfallzeiten bei solchen Wartungen in seinen EE-Versorgungsprozess großzügig mit einzuplanen.

  16. #9: Frank Abels sagt:

    „Vor der Merkelära lag Deitschland auf der Weltrangliste der reichsten Nationen auf Platz 4. Heute ist D auf den peinlichen Platz 18 abgerutscht.“

    Hallo Herr Abels,

    Wo kann ich die Vergleiche aus früheren Jahren finden?

    MfG

  17. #10: T. Heinzow sagt:

    „“diese Speicher-Technologie ist noch nicht erfunden“

    Falsch!
    Die kann nicht erfunden werden.“

    RICHTIG !

  18. Das die Bundesregierung genau weis, daß sie mit den Zivilschutzmaßnahmen eigentlich nur den Stromausfall meint, war heute in der RP zwar nicht auf Seite 1 sondern Seite 4) zu lesen. Hier erschien ein Artikel mit der Überschrift: Bundesregierung rechnet mit großer Wahrscheinlichkeit mit einem großflächigen Stromausfall. Es wird dabei zuerst von Cyberangriffen geredet. Die Bundesregierung sollte aber wissen, daß man das durch entsprechende Maßnahmen bei den Anlagen und Netzbetreibern besser verhindern kann als durch Notvorräte. Ganz versteckt steht dann ein Satz von einem Vertreter des Zivilschutzes und das muß man sich auf der Zunge zergehen lassen: die Zahl der Netzeingriffe hätte stark zu genommen. natürlich wird mit keinem Wort erwähnt, daß diese Eingriffe die Folge des EEG-Wahnsinns sind.
    MfG

  19. #7: H.R. Vogt noch einmal, Pumpspeicher sind ja nun wirklich nicht neues, ich hab mal eins vor über 40 Jahren in Luxenburg besichtigt. Das ist ein Rechenexempel,
    wenn schon die Alpen größenordnungsmäßig als „Batterie“ nicht reichen und so eine Chiemseefläche schon gar nicht und der Herr Popp nun schon selbst in die Höhe geht bis 400 Meter, sicher wird das dann noch „billiger“ (Ironie),
    insbesondere das Zurückpumpen auf 400m Höhe.
    Auch die Wassermenge wird knapp, ja auch die muss berechnet werden. Wie lange braucht es bis 10 oder mehr Bodenseen mal voll Wasser sind?
    Also wirklich ein Hirngespinst,
    zu teuer, Platzmangel, Wassermangel und KEINE Grundversorgung.

  20. @Admin in #8
    Somit rechnet die Bundesregierung also selbst mit einen flächendeckenden Stromausfall. Die Energiewende macht es möglich. Das weder ein Terrorist noch eine RAF geschafft haben setzt die Energiewende jetzt in die Tat um. Chaos, Mangel und Armut für das Deutsche Volk!
    Die Antifa und andere Deutschlandhasser wird es freuen.

  21. @H.R. Vogt #7
    Ich bin zwar weder Dr. noch Prof. aber ich kann ihnen genau sagen, dass ein Stromversorgungssystem in dem eine Battetie bzw. ein Speicher das Hauptelement (tragende Element) darstellen muss, dass so ein System Nie und Nimmer funktionieren bzw. erst anlaufen würde.
    Des wegen wird ein 100% EE-System nie und nimmer funktionieren und auch nicht diese Tagträumereien eines Hr. Popp.
    Um das zu verstehen benötige ich keine akademischen Weihen sondern da reicht das Schulwissen locker aus. Und ich war, weis Gott, kein Einser-Schüler.

  22. #7: H.R. Vogt, wie wäre es denn mit Kohle und Atomkraft, statt Ihrer Hirngespinste.
    Ohne ein bischen Rechnen wird das nicht gehen.

  23. #7 H.R. Vogt

    Nein Herr Vogt, wir leben nicht mehr „in einem der reichsten Länder diesen wunderschönen Planeten.“

    Sie sprechen hier über die Vergangenheit des „reichen“ Deutschland.

    Vor der Merkelära lag Deitschland auf der Weltrangliste der reichsten Nationen auf Platz 4. Heute ist D auf den peinlichen Platz 18 abgerutscht. Überholt vor allem durch Staaten der EU. Quelle:
    Jahresbericht IWF 2013, BSP per Capita.

  24. @ # 4
    “Eine Batterie und ein Speicher werden NIE Erzeuger werden.“
    +++++++++++++
    Ganz richtig aber dennoch könnte der von Prof. Dr.-Ing. Matthias Popp erfundene Ringwallspeicher im Verbund mit Windspargeln und Solarpanelen womöglich auch dieses Problem nachhaltigst lösen.
    http://tinyurl.com/zyc6xlh
    Man muß nur damit anfangen, richtig groß zu denken, denn leben wir nicht noch immer in einem der reichsten Länder dieses wunderschönen Planeten?
    Eine andere Idee, die zumindest auch als Basis für eine ähnlich steile akademische Karriere wie die poppsche taugen dürfte , wäre:

    Die Akkus von ein paar Millionen nachhaltig unverkäuflicher E- Autos, geparkt unter chinesischen Solarpanelen auf ehemaligen bayrischen Hopfenfeldern als Notstrom-Speicher nutzen!

    Die prinzipiellen Vorteile dieser Lösung, sind so offensichtlich, dass sie wohl keiner weiteren Erläuterung bedürfen.

  25. In der Reichskanzlei in Berlin wird die „Energiewende“ so lange bejubelt bis der Russe vor dem Bunker steht. Wir schaffen das…..

  26. Noch eines scheint bedenklich: Bei einem großflächigem, längerandauernden Stromausfall werden die Braunkohletagebaue nicht mehr in der Lage sein, das eindringende Grundwasser abzupumpen. Die Folge wird sein, daß das Wiederanfahren der Tagebaue lange Zeit in Anspruch nimmt bzw. erst nach aufwendigen Reparaturen an den technischen Anlagen möglich ist. Möglicherweise wird damit der Blackout deutlich verlängert.

  27. Ein Speicher bleibt ein Speicher und eine Batterie bleibt eine Batterie!

    Eine Batterie und ein Speicher werden NIE Erzeuger werden.

    Ein Speicher (Batterie) braucht aber unabdingbar einen zuverlässigen Erzeuger um seiner Bestimmung des Speichern nachgehen zu können. Hat der Speicher also keinen Erzeuger der ihn zuverlässig mit Energie versorgt, dann wird der Speicher eine Luftnummer und existiert dann auch erst gar nicht. Damit ist eigentlich schon alles über den Unsinn eines Energiespeicher-Versorgungs-EE-System gesagt. Danke!

  28. Unser Stromversorgungssystem ist eigentlich ganz einfach zu erklären.
    Es ist mit unseren Herz-Kreislauf-System zu vergleichen.
    Unserer Kraftwerkmixpark (Kohle, Gas und Uran) stellt ein gesundes (immer schlagendes und regelbares) Herz da. Die Blutgefäße sind die Stromleitungen durch das unser Blut dort hingebracht wird, wo es nachgefragt wird.
    Mal mehr, mal weniger. Unser Herz (Kraftwerk) muss sich mal mehr mal weniger anstrengen und benötigt dabei mal mehr und mal weniger eine geregelte Energiezufuhr in Form von Nahrung. Beim Stromversorgungssystem besteht die Zuverlässigkeit (Anpassung an die Umstände) dadurch, dass man diese Kraftwerke mit der Nahrung Kohle, Gas und Uran jederzeit regeln kann. Die Nahrung Wind und Sonne ist hingegen nicht so beständig und zuverlässig verfügbar und kann auch schon mal einige Tage ganz ausfallen. Jetzt stellen wir uns das mal bei unseren Herz-Kreislauf-System vor, wenn das Herz für einige Tage ausfällt, weil die „Nahrung“ Sonne und Wind halt einfach nicht zur Verfügung steht.
    Merkel hat die Energiewende ja selbst als eine „Operation am offenen Herzen unserer Gesellschaft“ bezeichnet. Mal schauen, wann diese Damen und Herren der OP-Regierung uns die Hauptschlagader durchtrennen….lange wird es nicht mehr dauern.
    Die Schwächung des Herzen (Kraftwerkspark von Kohle, Gas und Uran) geht ja munter weiter…EON; RWE und ENBW kommen schon gar nicht mehr mit dem Abschalten von Kern- Gas- und Kohlekraftwerken hinterher um ihre Insolvenz solange wie möglich hinauszuziehen.
    Hinzu kommt dann noch ein Parasit der sich EEG bzw. Erneuerbare Energien nennt.
    All dies schwächt mehr und mehr unser Herz = Kraftwerksmixpark (Kohle, Gas und Uran) und wird damit in Zukunft immer weniger in der Lage sein das Stromkreislaufsystem aufrecht zu erhalten. Die Hauptschlagader sind unsere Kohlekraftwerke und diese werden auch schon langsam vom Parasit der Grün-Sozialistischen Energiewendler per EEG und Verbotsgesetzen befallen.
    Stichwort CO2 freie Gesellschaft = CO2 Verbotsgesetze = Infarkt unserer Gesellschaft!

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