Solarphysikerin sieht globale Abkühlung voraus

Anthony Watts
Jüngste Forschungen von Professorin Valentina Zharkova (Northumbria University) und ihrer Kollegen haben neue Erkenntnisse über die inneren Vorgänge der Sonne erbracht. Falls sie stimmen, bedeuten diese neuen Entdeckungen, dass zukünftige solare Zyklen und Variationen der Sonnenaktivität genauer vorhergesagt werden können.

Die Forschungen zeigen, dass sich die nächsten drei solaren Zyklen durch eine signifikante Reduktion der Sonnenaktivität auszeichnen bis Mitte des Jahrhunderts – mit Bedingungen ähnlich denen, die zuletzt im 17. Jahrhundert verzeichnet worden sind – also während des Maunder-Minimums. Dies dürfte Implikationen hinsichtlich der Temperatur auf der Erde mit sich bringen. Zukünftige solare Zyklen werden als ein Test der Arbeit der Astrophysiker fungieren, aber einige Klimawissenschaftler haben die Forschungen abgelehnt und sogar versucht, die Bekanntgabe der neuen Ergebnisse zu unterdrücken [was für mich eine klare Bestätigung dieser Ergebnisse ist! Anm. d. Übers.]

Neue Forschungen bzgl. der Sonne werfen Klima-Fragen auf und lösen Angriffe aus

Für die meisten von uns sieht es so aus, als sei die Sonne unveränderlich. Aber wenn man deren Oberfläche beobachtet, kocht sie vor riesigen Explosionen und Ausbrüchen. Diese Aktivität hat ihre Ursache in starken Magnetfeldern, erzeugt durch Wirbelströme in der äußeren Sonnenschicht – Wissenschaftler bezeichnen das als den solaren Dynamo.

Dabei kommt es zu dem allgemein bekannten 11-Jahre-Zyklus, der sich in Sonnenflecken manifestiert, die kommen und gehen.

Aber Modelle des solaren Dynamos waren nur teilweise erfolgreich bei der Vorhersage des solaren Zyklus‘ – und der Grund hierfür könnte sein, dass eine grundlegende Komponente fehlt.

Nach dem Studium von solaren Magnetfeldern über die gesamte Sonnenscheibe entdeckten Professorin Valentina Zharkova von der Northumbria University und ihre Kollegen, dass der solare Dynamo tatsächlich durch zwei Komponenten am Leben gehalten wird, die aus unterschiedlichen Tiefen innerhalb der Sonne stammen.

Die Wechselwirkung zwischen diesen beiden magnetischen Wellen verstärkt entweder die Sonnenaktivität oder schwächt sie ab. Prof. Zharkovas Beobachtungen zeigen, dass eine längere Periode geringer Sonnenaktivität fällig ist.

Prof. Valentina Zharkova:

Wir werden es von 2020 bis 2053 sehen, wenn die nächsten drei Zyklen bei einem stark reduzierten Magnetfeld der Sonne auftreten. Was im Grunde geschieht ist, dass diese beiden Wellen sich in den gegenüber liegenden Hemisphären separieren, und sie werden nicht in Wechselwirkung stehen, was bedeutet, dass das resultierende Magnetfeld dramatisch abnehmen wird bis fast Null. Und genau diese Bedingungen herrschten auch während des Maunder-Minimums.

Welche Folgen das für die Erde hat, bleibt abzuwarten, weil noch niemand irgendein Programm oder Modell bzgl. der terrestrischen Reaktion entwickelt hat – diese basieren alle auf dieser Periode mit maximaler Sonnenaktivität, wenn die Sonne diese netten Fluktuationen zeigt und ihr Magnetfeld sehr stark ist. Aber wir laufen auf ein Stadium zu, in dem das Magnetfeld der Sonne sehr, sehr schwach sein wird.*

[*Es scheint mir so, als seien die Zitate von Prof. Zharkova aus einer anderen Sprache mittels einer Übersetzungs-Maschine ins Englische übersetzt worden. Das gilt auch für das Zitat weiter unten. Ich kann mich aber nur an den Text hier halten {und als Anmerkung: Ich benutze für meine Übersetzungen niemals eine Übersetzungs-Maschine!} Anm. d. Übers.]

Sie schätzt, dass es zu einer Wiederholung des sog. Maunder-Minimums kommen wird – einem Zeitraum im 17. Jahrhundert, in dem geringe Sonnenaktivität eine Abkühlung auf der Erde beeinflusst haben könnte.

Was immer wir mit dem Planeten machen – falls alles nur von der Sonne verursacht ist, dann sollte die Temperatur ähnlich wie im Maunder-Minimum sinken. Zumindest auf der Nordhemisphäre, wo diese Temperatur gut protokolliert und aufgezeichnet ist. Wir haben aus der Südhemisphäre nicht viele Messungen, wir wissen nicht, was dort passieren wird, aber von der Nordhemisphäre wissen wir es. Die Flüsse waren gefroren. Es gab Winter, aber keine Sommer, und so weiter.

Also können wir nur hoffen, dass diese Maunder-Minima kürzer sind. Das Maunder-Minimum des 17. Jahrhunderts dauerte rund 65 Jahre, während das jetzt zu erwartende Maunder-Minimum nicht länger dauern könnte als 30 bis 35 Jahre.

Natürlich ist nichts mehr so wie im 17. Jahrhundert – wir haben viel mehr Treibhausgas in der Atmosphäre. Und es wird interessant sein zu verfolgen, wie sich terrestrische und solare Einflüsse gegenseitig beeinflussen.

Dies sind vielversprechende Forschungen – eine neue Einsicht in unsere Sonne mit Vorhersagen bzgl. ihres zukünftigen Verhaltens. Trotzdem beklagt Prof. Zharkova, dass einige Klimatologen ihr ihre Forschungen übelnehmen.

Prof. Valentina Zharkova:

Einige von ihnen waren wohlwollend und diskutierten darüber. Aber einige andere waren ziemlich – ich würde sagen – aufdringlich [pushy]. Sie haben versucht, uns ruhig zu stellen. Einige von ihnen kontaktierten die Royal Astronomic Society und forderten hinter unserem Rücken, dass diese unsere Presseerklärung zurückziehen soll. Die Royal Astronomic Society antwortete ihnen mit CC an uns und sagte: „Schauen Sie, dies sind Forschungen von den Wissenschaftlern, die wir unterstützen, bitte diskutieren sie dieses Thema mit ihnen“.

Es gab dann 8 oder 10 E-Mail-Wechsel, wobei ich meine Punkte beweisen wollte. Und ich sage, ich bin willens zu sehen, was Sie tun, ich bin willens zu erklären, wie wir zu unseren Ergebnissen gekommen sind und was die Sonne uns erklärt hat. Wie sich dies in Bezug auf das Klima auswirkt, haben wir nicht untersucht; wir können diesbezüglich nur Vermutungen anstellen. Also werden wir gerne mit Ihnen zusammenarbeiten und Ihre Daten unseren Ergebnissen hinzufügen. Nehmen Sie also nicht nur Ihre Sonnenflecken, wir können Ihnen unsere Kurve zur Verfügung stellen. Arbeiten Sie mit unser Kurve. Aber das wollten sie nicht und haben es abgelehnt.

Die Arbeit von Prof. Zharkova könnte unsere Fähigkeit, die Sonnenaktivität vorherzusagen, deutlich verbessert haben. Falls wir wirklich in ein neues Maunder-Minimum rutschen, dann sollten wir auch neue Erkenntnisse bezüglich unserer Sonne und deren Einfluss auf unser Klima gewinnen.

Link: https://wattsupwiththat.com/2016/08/09/solar-physicist-sees-global-cooling-ahead/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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22 Kommentare

  1. #19:Hallo Thomas Milz, danke, dass Sie Theodor Landscheidt erwähnen, der Prophet, der im eigenen Land nichts gilt und nur in USA und Russland bewundert und geehrt wird.
    Er ist wohl der einzige der „klimatische Ereignisse“ bisher RICHTIG vorausgesagt hat.
    Deshalb wird die bevorstehende vorausgesagte Abkühlung international auch Landscheidt-Minimum genannt.
    Klar passt das den grünen Diktatoren gar nicht.
    mfG

  2. #20: Roland Schmiermund sagt:

    „Wir tun uns alle keinen Gefallen, wenn wir uns auf das gleiche niedrige Niveau der Klimawandelsektierer herablassen und dabei in die Glaskugel schauen.“

    Ich halte Landscheidt für keine Glaskugel.
    Die gefundenen Korrelationen sind zu eindeutig.

    MfG

  3. Dr.Theodor Landscheidt hat dies bereits in den 90er Jahren erkannt.

    Die folgende Veröffentlichung von Dr. Landscheidt legt derart überzeugend dar, dass es keinerlei weiterer Theorie, insbesondere nicht der des IPCC, bedarf, um sämtliche Klimaveränderungen der mindestens jüngeren Geschichte bis hin zu Christi Geburt und selbstverständlich auch während des 20. und inzwischen 21. Jahrhunderts zu erklären, dass ich mich gefragt habe, welches Ausmass an Borniertheit das IPCC und die ihm angeschlossenen Wissenschaftler wohl pflegen müssen, um zu behaupten, der Einfluss der Sonne sei „vernachlässigbar“.

    Dr. Landscheidt ist nicht „irgend jemand“. Er gilt im Gegenteil als einer der Pioniere der Erforschung der Zusammenhänge zwischen solarer Aktivität und Klima. Leider ist er mittlerweile verstorben.

    Zusammenfassung:
    Die Analyse der variierenden Aktivität der Sonne in den letzten zwei Jahrtausenden deutet an, dass, im Gegensatz zur Spekulation des IPCC über die menschengemachte globale Erwärmung bis auf 5,8° C innerhalb der nächsten hundert Jahre, eine lange Periode kühlen Klimas mit seiner kältesten Phase um 2030 zu erwarten ist. Es wird gezeigt, dass die Minima im 80 bis 90-jährigen Gleissberg-Zyklus der solaren Aktivität, die mit kühlem Erdklima zusammenfallen, konsistent mit einem 83-Jahreszyklus in der Veränderung der Rotationskraft verbunden sind, die die oszillierende Bewegung der Sonne um das Massenzentrum des solaren Systems antreibt. Da der zukünftige Kurs dieses Zyklus und seine Amplituden berechnet werden können, kann festgestellt werden, dass das Gleissberg-Minimum um 2030 und ein weiteres um 2200 vom Typ des Maunder Minimums und begleitet von einer ernstzunehmenden Abkühlung der Erde sein werden. Diese Vorhersage sollte sich als kunstfertig erweisen, da sich andere langfristige, auf Zyklen der orbitalen Bewegung der Sonne basierenden Vorhersagen von Klimaphänomenen, wie beispielsweise die Vorhersage der letzten drei El Niño Ereignisse drei Jahre vor dem jeweiligen Ereignis, als zutreffend herausgestellt haben.

    http://www.schulphysik.de/klima/landscheidt/iceage.htm

  4. Sehr geehrter Herr Haberl,

    Es gibt Menschen, die glauben, dass sie gescheiter sind als andere Menschen und es gibt Menschen, die wissen, dass sie gescheiter sind als andere Menschen. Zu letzterem mal ein Beispiel: Wenn Sie als Grundschüler, bei der Aufgabe 2 + 3 als Ergebnis 7 erhalten haben, dann wusste Ihre Lehrerin bzw. Ihr Lehrer, dass das falsch war – die glaubten das nicht nur! So in etwa müssen Sie sich das mit Herrn Endres und den Treibhausgasen auch vorstellen.

    MfG

  5. #5: Ja, schon, irgendwie jedenfalls. Irgendwie glaube ich aber – zugegeben, ein wenig naiv – an die menschliche Selbstreflexion und (immer noch) an das Gute im Menschen.

    #10: Ich bin doch Pack und Dumpfbacke, haben Sie das nicht gewusst? Damit ist Ihre Frage doch beantwortet.

    Witziges captcha: dausau (In einigen Regionen im Saarland sagt man anstelle von „Du“ „Dau“).

    @ #10: Daraus könnte man auch folgern, dass mich der server als „Dau (dumme) Sau“ bezeichnet – ich wette, das gefällt Ihnen.

  6. @Josef Kowatsch #4
    Ich weis ja nicht….Temperaturen mlt -30 Grad ueber Tage hinweg lassen auch mit der Zeit die waermste Waermeinsel abkuehlen…besonders dann, wenn man eine CO2 Verbots- und Energieeinsparpolitik verfolgt.

  7. Wie schoen, dass jemand sucht zu in Erfahrung bringen Wissen, was denn d’Erde Motor Sonne denn so tut.
    Aus Feuer da fuer Erdenball, dass wir es warm hier haben klar.
    Also fuer zu Klima Grundlag‘ ja.
    Zu wenigstens zu wissen wieviel denn da die Klimawissenschaftler so im Trueben Fischen.

    Aber diesen haben ja nochnichteinmal beacht, was denn so mit aus der Sonne Feuer Atmosphaere macht, denn diese bremst der Sonne Licht und zwar ganz schoe sehr erheblich
    (wie man so aus Alt her Sprach zu Messen spricht), wenn man einfach mal zum Sued und auch gar Nordpol mal aufbricht, zu messen da der Luft so Tempratur sein schlicht, dann stellt man aus der Erde Radius dann fest: Bei so nahe Doppelt Laenge :Schlicht: ist so minus 40 Grad die Tempratur.
    Wissen Viele ja zum Klimamanifest.

    Wozu ja auch zu d‘ Loecher, also Dellen in der Luft so sein soll Huellen, – wird gezecht.

  8. @#2: T. Heinzow

    Den Computer modellen kann man nicht glauben. Das ist dasselbe wie mit Statistiken.
    „Traue keiner Statistik, die Du nicht selber gefälscht hast“

    In 1973 wurde geschriebeb dass die letzt 30 Jahren kälter wurden obwohl das CO2 anstieg.
    Die nächsten 25 Jahre wuren wärmer.
    Dann kam die Pause
    CO2 rauf und die temperatur = runter, rauf, Pause
    Das sieht doh ein Blinder dass diese formel nicht stimmt.

    Irland hat ein mildes Klima. In den letzt paar Jahren hatte ich teilweise bis in den Juni die Heizung an. Dieses Jahr war es im August so kalt dass ich die Heizung anmachte.

    Astrophysiker Habibullo Abdussamatov sagte dass die kleine Eiszeit zwischen 45 und 65 Jahren lang sein wird. Es wird die 19. Kaltphase in 7500 Jahren sein.

    Wenn man solche Nachrichten sieht dann fragt man sich schon wo die Erwärmung bleibt:
    http://tinyurl.com/zb7w4u5 France headed for smallest wheat harvest in 30 years
    „Loss Now 30%“ „heavy rains and lack of sunlight“

    Sie schreiben „Bzgl. der Sonne und deren Zyklen ist nicht alles bekannt, so daß man Modellergebnisse nicht als bereits eingetretene Realität verkaufen sollte. “
    Dies kann man auch im Bezug der Erwärmung sagen da wir die ersten sind die CO2 produzieren. Ausserdem kamen wir aus einer Eiszeit heraus und das bedeutet das über eine „unbekannte“ Zeit die Temperatur natürlich ansteigt. „Ab etwa 1850 wurde es weltweit wärmer; dies gilt als Ende der Kleinen Eiszeit.“ Es steht das „ab“ und das sagt doch dass die Temperatur ansteigt und dies wird eine bestimmte Zeit so weitergehen. Kalt zu Warm ist doch kein Schalter.

    Wenn ich mit die solare Zyklen anschaue dann sind die noch niedriger als die NOAA es voraussagte.
    http://tinyurl.com/j7kxgwd
    Um das Jahr 2025 werden wir wohl sehen wo der solare Zyklus 25 hingeht.

  9. Im Text steht zum Maunder Minimum: „Die Flüsse waren gefroren. Es gab Winter, aber keine Sommer, und so weiter.“ Ich möchte darauf hinweisen, dass die Flüsse bei unserem Lebensstandard und der industriellen Nutzung der Fließgewässer kaum mehr zugefrieren werden. Vor 200 Jahren war der Rhein ein kalter Gebirgsfluss, der den Bodensee bereits im Frühherbst auskühlte, der Bodensee konnte regelmäßig zufrieren. Heute wärmt der Rhein und natürlich alle anderen Flüsse auch den Bodensee auf und hält ihn über dem Gefrierpunkt. Die warmen Abwässer aus den Kläranlagen wirken in die gleiche Richtung. Alles zusammen wirkt wie ein warmer Golfstrom, der den Bodensee durchzieht. Auch bei uns ist der Kocher im kalten Winter 2010/11 nicht zugefroren, die viel kleineren Seitenbäche schon. Also: Wegen des Wärmeinseleffektes werden in einem erneuten Maunder Minimum die Bäche zufrieren, die Flüsse wohl kaum mehr.

  10. @ #1 F. Endres

    „Dass die Menschheit derart dumm ist, hätte ich allerdings in keinem bösen Traum erwartet.“

    Hatten Sie keinen Religionsunterricht (Geschichtsunterricht)?

    Die Indoktrinationsmethoden sind doch mehr oder weniger identisch.

  11. Danke für den Artikel. Die Vermutung, dass wir einer inaktiven Sonnenphase entgegen sehen, die der des Maunder Minimums ähnelt, ist hinreichend begründet – aber es bleibt eine begründete Vermutung. Es ist schon mutig, Vorhersagen zu veröffentlichen, die noch in der Spanne der Überprüfbarkeit liegen.

    Einige Klima-Alarmisten haben das in der Vergangenheit oft getan und sind damit regelmäßig gescheitert.

    Irgendwie hoffe ich, dass das auch letztlich auf die hier zitierten Wissenschaftler zutrifft, denn die kleine Eiszeit war eine wirkliche Klimakatastrophe. Das würde ich der Menschheit lieber ersparen.

  12. „[was für mich eine klare Bestätigung dieser Ergebnisse ist! Anm. d. Übers.]“

    Das würde voraussetzen, daß die (Atmosphärenphysiker) mehr wissen als die Sonnenphysiker.

    „Die Forschungen zeigen, dass sich die nächsten drei solaren Zyklen durch eine signifikante Reduktion der Sonnenaktivität auszeichnen bis Mitte des Jahrhunderts – mit Bedingungen ähnlich denen, die zuletzt im 17. Jahrhundert verzeichnet worden sind – also während des Maunder-Minimums.“

    Mit derlei Vorhersagen sollte man vorsichtig umgehen. Ebbe und Flut sind – wegen der Kenntnis der Ursache – gut vorhersagbar, es sei denn der Wind wirkt störend.

    Bzgl. der Sonne und deren Zyklen ist nicht alles bekannt, so daß man Modellergebnisse nicht als bereits eingetretene Realität verkaufen sollte.

    Man nehme das ECHAM6-Atmosphärenmodell suche sich eine Region, die gut mit Meßstationen seit Beginn der systematischen Wetteraufzeichnungen bestückt ist, und betrachte einen der gemessenen Temperaturwerte, die das Modell im Hindcast produziert hat.

    In der CERA-Datenbank gibt es die Daten historische Läufe seit 1850 bis 2005. (MXMRhiDADtasmax311v120503 = Maximumtemperatur des Jahrzehnts 1850 bis 1859)

    Bildet man nun ein gleitendes Flächenmittel (z.B. Mittel über 5 Jahre) ergibt sich die Variabilität dieses Mittels über etwas mehr als 150 Jahre. Es schwankt um ca. 2 °C und bei einem Gesamtmittel von 15,36 °C (USA östlich des 102ten Längenkreises Ohne Floridaund der Neuenglandstaaten). Es existiert kein Temperaturanstieg zwischen den Mitteln von 1850 – 1854 und 2001 und 2005.

    Nimmt man ein 30jähriges gleitendes Mittel, reduziert sich die Schwankungsbreite auf 0,6 °C und die Temperaturdifferenz zwischen dem Mittel von 1850 – 1879 und dem von 1976 – 2005 beträgt dann 0,3 °C. Wo verstecken sich denn nun die 0,7 °C Temperaturanstieg seit 1850?
    Die Variabilität des 5-Jahresmittels ist hoch. Es gibt 5 signifikante Minima und Maxima in der 150-Jährigen Periode. Amplitude immerhin 1 °C. Ursache unbekannt.

  13. Da waren sie wieder, die „Treibhausgase“ – welch ein Blödsinn….

    Immerhin verstehe ich nun besser, wie sich aus Massenwahn Religionen entwickeln konnten. Dass die Menschheit derart dumm ist, hätte ich allerdings in keinem bösen Traum erwartet.

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