Öko-Gehirnwäsche, jetzt auch im FOCUS

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EIKE-Redaktion
Das „Imperium“, so nennen wir mal den ökoindustriellen Komplex, hat die deutschen Medien fest in der Hand. Wes Brot ich es‘, des‘ Lied ich sing, ist daher zur Überlebens-Devise der schreibenden Zeitungsjournalisten-Zunft geworden. Dies umfasst nicht nur Politisches sondern insbesondere die Sachthemen Klima, Energie und Umwelt. Sie werden für den ideologischen Kampf instrumentalisiert. „Klimaschutz in Deutschland“ ist angesichts der im Weltvergleich 2% deutschen CO2-Emissionen bei aufgewendeten Kosten in Billionenhöhe (Energiewende) ansonsten unverständlich.


Stellvertretendes Beispiel für Gehorsam gegenüber den Forderungen des "Imperiums" ist vermutlich auch der FOCUS-Artikel "Nach dem Brexit: Jetzt wollen die Briten hemmungslos Treibhausgase in die Luft jagen" (hier), verfasst vom Redakteur Michael Odenwald. 

Um fair zu bleiben stellen wir zunächst fest, dass uns kein Redakteur im Bereich "Naturwissenschaft/Technik" des aktuellen Zeitungsgewerbes mit ausreichenden einschlägigen Fachkenntnissen bekannt ist. Kein Wunder, denn mit solchen Kenntnissen verdient man woanders sein Brot ungleich lukrativer. Infolgedessen hat man es auch bei renommierten Zeitungen entweder mit naturwissenschaftlichen Studienabbrechern, sachlich unzuständigen Redakteuren oder grünideologischen Schwachköpfen zu tun – von den Verhältnissen in lokalen Käseblättern ganz zu schweigen.

Ausnahmen machen dabei nur ARD und ZDF. Diese kaufen Fachleute, die ihr politisch vorgegebenes Lied singen, mit unseren Zwangsgebühren einfach ein. Musterbeispiel hierfür ist der ansonsten renommierte Astrophysiker H. Lesch, der uns bei jeder passenden Gelegenheit in seinen durch persönliche Eitelkeit etwas peinlich geprägten TV-Auftritten mit Klimakatastrophen-Klamauk versorgt – ungerührt und bar jeder wissenschaftlichen Ethik, denn obwohl er es besser wissen muss lässt er beim Klimathema keine fachliche Falschaussage aus (hier).

Was dagegen Zeitungen betrifft, so schreibt beispielsweise Müller-Jung von der FAZ als studierter Biologe – fachfremd und zudem lernresistent – regelmäßig sachlichen Schwachsinn zu Klimathemen (hier). Michael Odenwald vom FOCUS, ohne abgeschlossenes naturwissenschaftliches Studium (hier), steht der "Qualität" der FAZ in seiner Klimaberichterstattung um nichts nach. Waren seine Artikel über politisch unbedenkliche naturwissenschaftliche Themen stets ordentlich, so ist es bei Klimathemen mit guter Recherche und sachlicher Berichterstattung schon immer grundsätzlich vorbei. Grünpropaganda ist dann die Devise (hier). Schwer zu entscheiden, ob es sich hier um einen persönlichen grünen Glaubenskampf oder um die schon angesprochene Redaktionslinie eines gehorsamen Auftragsjournalismus handelt.  

Sein FOCUS-Artikel "Nach dem Brexit: Jetzt wollen die Briten hemmungslos Treibhausgase in die Luft jagen" beschwört vorwiegend die Klimagefahr herauf (für welche Klimazone?), weil die Briten den Sprung in die Selbständigkeit und wiedergewonnene Freiheit eines souveränen Staates wagten. Zumindest ist dieser politische Unterton des Artikels unmöglich zu überhören. Wie können die Briten es wagen, der EU-Klimapolitik und den dort handelnden Öko-Wahnsinnigen – als stellvertretendes Beispiel nennen wir mal die Kommissarin C. Hedegaard – den Stinke-Finger zu zeigen? Das ist skandalös und ungemein verstörend. Ein Gelingen des Brexit darf es allein schon aus diesem Grunde nicht geben.

Von den deutschen Medien haben wir schon ausreichend viel über die katastrophalen Auswirkungen des britischen Verlassens der EU gehört. Die Idee, dass die Briten vielleicht sogar alles richtig gemacht haben, wagt niemand zu denken, geschweige denn zu schreiben. Nun, warten wir doch einfach mal ab, was beim Austritt der Briten längerfristig herauskommt. Das das Gebäude der EU bröckelt, ist inzwischen Gemeinplatz. Es scheint nur eine Frage der Zeit bis zu seinem Zusammenbruch. Die Polen amüsieren sich aktuell köstlich über die Ihnen angedrohten EU-Sanktionen, die gemäß Lissabonner Vertrag eine niemals zu erzielende Einstimmigkeit aller EU-Länder erfordern und damit ein zuverlässiger Papiertiger sind.

Man kann es aber auch ganz einfach so sehen: Zur Wiederherstellung der staatlichen Souveränität eines EU-Mitglieds ist überhaupt kein Austritt aus der EU erforderlich. Das betreffende Land braucht nur unbeirrt das tun, was es für richtig hält und sich dabei weder um einen Juncker, Draghi, Schulz oder eine Hedegaard zu kümmern – egal wie einflusreich diese Leute in der EU sein mögen.  Es reicht völlig aus, sich um kein Brüssel, keine Kommissare, keine EU-Vorschriften und keine EU-Gesetze zu scheren. Sanktionen gab es noch nie und es wird sie auch nie geben.So what?

Vielleicht will ja auch England heimlich diesen Weg gehen und damit die EU-Administration genüsslich vor sich hertreiben. Das ruhige, unbeirrte und ungewöhnlich lange Abwarten der Briten bis zum Austrittsgesuch legt einen solchen Verdacht nahe. Es macht ohnehin fast schon jedes EU-Mitgliedsland, was es will – nur Deutschland natürlich nicht. Dieser Weg zurück in die Eigenständigkeit wird zunehmend von den EU-Mitgliedsländern beschritten, und es wird spannend, wo und wie er endet.

Über den sachlichen Inhalt des FOCUS-Artikels braucht man angesichts seiner oben angesprochenen, unübersehbaren politischen Tendenz (die in Sachartikeln eigentlich nichts zu suchen hat) kaum noch Worte zu verlieren. Beantworten wir daher jetzt die sachliche Kernfrage, ob der FOCUS-Artikel etwas taugt. Die Antwort leider: Der Artikel ist schlicht bodenloser sachlicher Unsinn. Stellvertretend nur wenige Beispiele: Von einer voranschreitenden globalen Erwärmung kann keine Rede sein, seit ca. 20 Jahren ist Temperaturstillstand dokumentiert und bestens bekannt (hier). Wie ist aber Stillstand einer angesichts stetig ansteigenden CO2 – Konzentration der Atmosphäre möglich? Über die Klimasensitivität des anthropogenen CO2, bekanntlich als globale Erwärmung in Grad °C bei hypothetischer Verdoppelung der CO2-Konzentration der Erde definiert, besteht zudem keine wissenschaftliche Übereinstimmung (Fußnote auf S. 16, hier), alle Angaben aus Schätzungen wurden im Laufe der jüngsten Jahre immer kleiner (hier). Die angedienten Bedrohungen der Klima-Alarmisten wuchsen dagegen umgekehrt immer mehr an – Anzeichen von Verzweiflung?

Und nun will England doch tatsächlich die Kohlevorräte unter seinen Küsten nutzen, so wie es das schon seit Längerem mit dem Nordsee-Erdöl macht. Odenwald beschwört dazu unzählige Gefahren und bemüht zu diesem Zweck "Umweltschützer" als Experten und technische Zeugen. Nun ist Umweltschutz eine gute Sache, niemand hat etwas dagegen, wir alle wollen ihn – den wirklichen Umweltschutz natürlich, nicht Umweltverbrechen durch Windräder und Energiemais. Aber Umweltschützer oder gar das fragwürdige Greenpeace als "Experten" für technische Verfahren heranzuziehen, ist etwa so sachgemäß wie die Befragung von Gänsen zum Sinn des Weihnachtsbratens. Von Kritik technisch zuständiger Fachleute am britischen Vorhaben findet man nichts im FOCUS-Artikel. Greenpeace und Umweltschutzverbände haben also für den FOCUS absolute Deutungshoheit über technische Fragen. Na dann Prost und gute Nacht!

Die im FOCUS von M. Odenwald beschworenen Schäden reichen von Verseuchung der Böden (welcher Böden?) und des Grundwassers (welchen Grundwassers?), über "weltweite" Verwüstungen bis hin zum "katastrophalen Klimawandel". Geht’s vielleicht ’ne Nummer kleiner? "Viermal mehr als an CO2 emittiert werden dürfe um eine gefährliche Erwärmung der Erde um 2 °C zu vermeiden würde das britische Projekt verursachen" so der FOCUS. Als sei dieser Blödsinn nicht bereits ausreichend, setzt der Apokalypse -Schmarren des im Artikel zitierten Herrn Monk von FoE (Friends of the Earth Schottland) noch die Krone drauf mit "Die immensen CO2-Emissionen durch diese neue Technologie führt die Welt weiter in einen katastrophalen Klimawandel". Donnerwetter, dass diese CO2-Katastrophe allein die Briten mit ihrem bisschen Kohleförderung schaffen, ist schon etwas. Die Chinesen mit ihren hundertfach höheren CO2 Emissionen können da nur vor Neid erblassen.

Selbst ein verhinderter Physiker als FOCUS-Redakteur kann so einen Quatsch unmöglich ernst gemeint haben. Das Ganze ist auch noch schlampig recherchiert, denn die beiden angegebenen Quellen in dem Satz von Monk führen auf weitere sachlich unsinnige FOCUS-Artikel, die mit dem Thema nur am Rande zu tun haben. Ordentliche Quellen sehen anders aus. Man hätte gerne einmal ausgewiesene Fachleute zu den tatsächlichen Umweltrisiken der britischen Pläne und ihrer geplanten Beseitigung gehört. Nichts von alledem zu lesen. Zu allem Überfluss wird dann auch Greenpeace als ungekrönter Weltmeister im Verbreiten falscher Zahlenwerte zitiert.

Angesichts der von politischer Korrektheit unberührten und daher durchaus ordentlichen Artikel von M. Odenwald können wir es uns nicht vorstellen, dass der hier besprochene Artikel von ihm wirklich ernst gemeint ist. Man weiß es allerdings nie so richtig, denn zumindest grüne Fanatiker sind zu jedem Mist fähig. Der Beitrag von M. Odenwald ist aber vermutlich und mit hoher Wahrscheinlichkeit eine ihm von der FOCUS-Leitung vorgeschriebene Propaganda-Arbeit. Allein, dass solch ein sachlicher Schwachsinn vom FOCUS zu Papier gebracht und gedruckt wird (die haben doch Redaktionskonferenzen, oder nicht?), verrät, wes‘ Geistes Kind die Redaktionsleitung bzw. eine Stufe höher die Anteilseigner des FOCUS sind.

 

 

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12 Kommentare

  1. Die Lokalzeit Aachen macht Werbung für ein „Klimaschutz camp“ wobei unverhohlen zum Rechtsbruch aufgerufen wird = Typs um den Ablauf in Braunkohletagebaue zu stören. Die links grünen Medien drehen komplett durch….

  2. Bei der Nennung der öffentlich-rechtlichen Mietmäuler haben Sie aus meiner Sicht Ranga Yogeshwar vergessen, der sich in einer Sendung sogar mit Herrn Schellnhuber „geschmückt“ hat.

  3. #9:Hallo Herr Th. Hahn , das mit Hollywood ist ein allgemeiner Trend mit der Spezialität Phantasie, das können die doch neidlos gut.
    Gruselfilme hat es doch immer schon gegeben.
    Selbstverständlich gibt es auch Aliens und diese Vampire, die leben doch seit langem unter uns, ohne dass man sie erkennen kann. Wer kann das schon widerlegen, wenn man das denen nicht ansehen kann?
    Man hat ja schon fast ein schlechtes Gewissen,
    wenn man sich auf ein paar warme Tage wie im vergangenen Juli freut.

    Die bestechende Logik der augenblicklichen Hollywood-Milliarden-Industrie gegen die drohende Erderwärmung ist ja gerade,
    dass die furchtbare Kälte in
    The Day after tomorrow
    der Beweis für die Schädlichkeit der Wärme sein soll,
    da isses schon völlig unbedeutend, dass man auch diese Erwärmung gar nicht so recht messen kann.

    Meine Frau glaubt auch ganz fest an Geister,
    auch an gute, Gott sei Dank.
    An den letzteren hab ich allerdings leichte Zweifel.

    mfG

  4. #3: „Deshalb finde ich den Film (Titel vergessen) absolut dumm, wo die Kälte aus dem Weltall durch ein Ozonloch auf die Erde strömt.“
    Dachten Sie da vielleicht an den Emmerich-Film: The Day after? Ich glaube immer noch, dass das ein Auftragswerk war. All diese verschiedenen Thesen, die zusammen genommen solche furchtbaren Auswirkungen haben…

  5. Großbritanien wird seine Kernkraft zusammen mit der EdF ausbauen. Großbritanien macht so zu sagen ernst mit seiner Unabhängigkeit.
    Die Länder in der EU die am Subventionstropfen der EU hängen haben einen großen Nachteil…sie sind und bleiben keine selbstbestimmenden Länder und somit bleiben Sie Sklaven anderer.

  6. Gratuliere!
    Ein wahrlich heißes Eisen, das Sie da anfassen: Die klima-politische Ausrichtung unser deutschsprachigen Mainstream- Journaille
    Habe nur mal ganz kurz etwas rumgeklickt und meine, es würde sich lohnen, das mal etwas genauer zu recherchieren.
    Vorläufige Ausbeute (völlig ungeordnet und unvollständig , nur als Appetitanreger gemeint ):
    Presse- und Medienfreiheit ist die Freiheit einiger weniger reicher Leute, die ihre wirtschaftlichen Interessen mit ihrer Medienmacht verteidigen und politisch durchsetzen.
    Der Burda-Verlag mit einem Umsatz von gleichfalls etwa 1,7 Milliarden Euro ist Marktführer bei den Publikumszeitschriften mit einem Anteil von über 20 Prozent; die Programmzeitschriften kommen zu über der Hälfte aller Blätter aus diesem Hause. Mit seinen wichtigsten Zeitschriften „Bunte“, „Focus“, „Freundin“ oder „Super Illu“ ist das Haus Burda politisch und wirtschaftspolitisch gleichfalls konservativ verortet. Dazu braucht man nur einmal den Focus-Chefredakteur Helmut Markwort in einer Talk-Show erleben. Vom marktradikalen „Focus Money“ braucht man erst gar nicht zu reden.
    Quelle : http://tinyurl.com/z3lgjbr

    Liegt Ihre Leidenschaft im Journalismus? Dann bewerben Sie sich für ein Volontariat an der Burda Journalistenschule (BJS). Wir machen Sie fit für das Arbeiten in der digitalen Welt. Mit unserer journalistischen Ausbildung verfolgen wir einen multimedialen Ansatz, der den Leser bzw. User mit seinem Informationsbedürfnis und seinem Rezeptionsverhalten in den Mittelpunkt stellt. Als Burda-Journalistenschüler lernen Sie alles über Themenfindung, Recherche und Textarbeit, visuelle Umsetzung, das Publizieren in Print und Online und die Analyse von Trends und Userverhalten.:-)
    (Aber Burda hat kein Monopol bei den Journalisten- Schulen !
    In einer Studie der TU Dresden von 2014 wurde die Synchronisation von Nachricht und Werbung untersucht. Ergebnis war, „dass über Unternehmen sowohl im Spiegel als auch im Focus erstens häufiger, zweitens freundlicher, drittens mit mehr Produktnennungen berichtet wird, je mehr Anzeigen diese Unternehmen schalten.

    Betr. Verfilzung:
    Der Spiegel gilt mit einer wöchentlichen Auflage von rund 820.000 Exemplaren als einflussreichstes politisches Wochenmagazin in Deutschland, das Internetangebot Spiegel Online gehört zu den meist aufgerufenen Nachrichtenangeboten in deutscher Sprache. Die Eigentümerstruktur ist für ein einflussreiches Medium äußerst ungewöhnlich: 50,5 Prozent des Verlages gehört einer Gesellschaft aus 760 Mitarbeitern. Großen Einfluss hat jedoch auch Bertelsmann, der größte Medienkonzern Europas, der über seine Tochtergesellschaft Gruner + Jahr 25,5 Prozent der Anteile des Spiegel-Verlages hält.
    Unverkennbar ist die transatlantische Färbung, die sich – wie in fast allen deutschsprachigen Medien – durch die Linie des Blattes zieht. Auch viele ehemalige oder aktuelle führende Mitarbeiter des Verlages sind Mitglieder der Atlantik-Brücke.
    Unter dem Anfang 2015 ausgeschiedenen Chefredakteur Wolfgang Büchner kam es zu heftigen Auseinandersetzungen innerhalb der Belegschaft. Ein Grund dafür war die Berufung des ehemaligen stellvertretenden BILD-Chefredakteurs Nikolaus Blome in die Führungsspitze des Spiegels und das Abrutschen des Magazins in Richtung Boulevard.
    Im Dezember 2015 gab die Unternehmensleitung als Reaktion auf die Zahlen bekannt, dass im Zuge der sogenannten „Agenda 2018“ in den kommenden zwölf Monaten insgesamt 150 Stellen gestrichen werden sollen, was in etwa 20 Prozent der Gesamtbelegschaft entspricht.
    Eine positive Berichterstattung über Windkraft wurde im Spiegel von Aust gezielt verhindert, da dieser durch die zunehmende Anzahl von Windkraftanlagen negative Auswirkungen auf seine private Pferdezucht im Elbeflachland bei Stade befürchtete, so Harald Schumann, der heute beim Tagesspiegel ist
    Bis zur Springer -Welt und den Südlichtern von der SZ, wo immerhin der studierte Physiker Christopher Schrader als freier Autor im Wissenschaftsressort vor allem über Energie- und Klimathemen, Geowissenschaften und Technik zu schreiben pflegt, bin ich noch gar nicht durchgestiegen .
    Er entstammt Journalistenschule des Verlags Gruner+Jahr, war sogar schon mal fest angestellter Redakteur bei der SZ, und schrieb auch bereits für Geo-Wissen und das schweizerische Nachrichtenmagazin Facts.

    Tja Zuweilen wünsche ich mir schon klammheimlich, dass the Donald drüben Präsident wird 🙂

  7. Fachlich gesehen ist Herr Odenwald einfach nur dumm! Das sieht man schon im einleitenden Absatz an dem tiefsinnigem Satz: „Großbritannien will Kohle direkt aus dem Meeresboden verbrennen um daraus Gas zu gewinnen.“ Mit diesem einen Satz outet sich der Autor als absolut inkompetent.
    Natürlich folgt daraus, dass er jeden anderen Unsinn glauben muss, der ihm von „Friends of the Earth“ und „Greenpeace“ erzählt wird. Trotz dieser fachlichen Inkompetenz wäre Herr Odenwald als Journalist eigentlich verpflichtet, auch die andere Seite zu berücksichtigen und im Artikel darzustellen. Da er das nicht macht, outet er sich ein zweites Mal – diesmal insofern, dass er kein Journalist ist sondern ein Agitator. Wie die „Journalisten“ bei Adolf und Erich sieht er seine Aufgabe nicht darin, seine Leser möglichst umfassend zu informieren, damit diese sich eine eigene Meinung bilden können, sondern ausschließlich darin, bei seinen Lesern genau die Meinung zu erzeugen, die Herr Odenwald (in seiner Ahnungslosigkeit) selbst für richtig hält.
    Diese Einschätzung kann man m.E. nach nicht nur auf alle Mitarbeiter des Focus, sondern auf die ganze Branche verallgemeinern (von einer Handvoll richtiger Journalisten einmal abgesehen).

  8. „Um fair zu bleiben stellen wir zunächst fest, dass uns kein Redakteur im Bereich „Naturwissenschaft/Technik“ des aktuellen Zeitungsgewerbes mit ausreichenden einschlägigen Fachkenntnissen bekannt ist.“
    ======================================

    Die „einschlägigen Fachkenntnisse“ in der Klimapseudowissenschaft sind leider genau das Problem.

  9. Das ist heute alles „Standard“. Ich erinnere mich an einen Leserbrief des Spiegel aus dem Jahr 2007. Dort erinnerte ein Leser aus Frankreich an eine Aussage des Chefs des französischen Fernsehsenders TF1 Patrick Le Lay. Der sagte 2004: „das Gehirm des Zuschauers soll durch unsere Sendungen für die Werbung aufnahmebereit gemacht werden“

    So ist es auch bei allen anderen Katastrophenmeldungen. Das betrifft heute auch „moderne“ Science-Fiction-Filme. Früher ging es dort noch um echte Technik und physikalische Effekte. Das hat sich gedreht. Deshalb finde ich den Film (Titel vergessen) absolut dumm, wo die Kälte aus dem Weltall durch ein Ozonloch auf die Erde strömt. Die Mehrheit der Zuschauer glaubt diesen Quatsch, wenn sie den Film öfter sieht. Es muss deshalb nicht alles nur über die Presse gemacht werden. Über Filme kriegt man es auch hin. Dann steckt es in den Gehirnen und Umweltvereine und Politik sagen dann: wir brauchen euer Geld um die Welt zu retten.

  10. Prima, „Öko-Gehirnwäsche“, genau das richtige Thema.

    Die GEZ, „Tagesschau24“ genau jetzt, 13:40Uhr,Sonntag der 31. Juli 2016.

    „Land unter – Der Unwettersommer“

  11. Nach über 10 Jahren Forumstätigkeit in Sachen „Energiewende“ und „Klimawandel“ bleibe ich dabei, die – mit Abstand – grössten Pfeifen die vor einer Tastatur sitzen sind Journalisten….

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