Biobauern darben ohne Klimawandel (und extremen Subventionen) Bei der normalen Landwirtschaft hängt es von der Veranstaltung ab

Helmut Kuntz
Wer sich ein bisschen Geschichtswissen behalten hat, weiß, dass die vergangene Kaltzeit für die Landwirtschaft ein stetiges Ertragsproblem darstellte und zu regelmäßigen Hungersnöten und schlimmer Armut der Bauern führte. Die letzte ganz große Hungersnot fiel ziemlich genau mit dem Ende der letzten größeren Kaltzeit und Beginn des Industriezeitalters mit dem angeblich schlimmen CO2-Ausstoß zusammen.


WIKIPEDIA

1844–1849 Ausfall der Kartoffelernte durch Kartoffelfäule, Lebensmittelknappheit; sehr kalte Sommer und Winter; Hungerepidemien. Große Hungersnot in Irland mit etwa 1,5 Mio. Toten und einer Auswanderungswelle nach Nordamerika. Kartoffelrevolution in Berlin, April 1847.

Hinweis: Dass der Beginn der bis heute andauernden Erwärmungsphase mit ziemlicher Sicherheit entgegen der IPCC-Darstellung bereits spätestens um 1600 begonnen hat ist in „Rekonstruierte Temperaturverläufe der vergangenen zwei Jahrtausende. Eine Literatursichtung von 1990 bis ganz aktuell[14] und [15] dargestellt, hier aber nicht das Thema.

Ergänzend aus [16] der DWD-Datensatz Hohenpeißenberg (Bayern, Stations-ID 2290) mit Tagesauflösung, Bereich 1781 – 2014. Man sieht, wie die Kälte abnimmt, die Hitze aber bis auf einen Anstieg seit ca. 1990 nicht. Wie in [16] beschrieben ein Beleg, dass CO2 nicht der Verursacher der Temperaturänderungen sein kann (dann müssten sich auch die Maximaltemperaturen identisch verhalten und die langen linearen Verläufe wären unmöglich). Die Station Hohenpeißenberg ist eine der wenigen Langzeitreihen Deutschlands, welche von Wärmeinseleffekten unbeeinflusst ist. Vielleicht deshalb wurde diese Station vom DWD „aufgegeben“, Begründung: zu teuer im Unterhalt (da mit einer Person besetzt). Für neue Forschungsstellen zum Klimawandel ist aber genug Geld vorhanden.

Bild 1 [16] Hohenpeißenberg Verlauf der Temperatur-Mittelwerte 1781 – 2014. Blau: Temperatur Jahresmittel (linke Temperaturskala 3 …. 10 °C); Rot: Temperatur 30-Jahresmittel (linke Temperaturskala 3 … 10 °C)

Verursacht wurde diese extreme Hungersnot durch Pilzbefall (vorwiegend auftretend durch feuchten Frühling und Sommer), kalte Winter und kalte Sommer. Alles Befunde, welche sich dank des Klimawandels zum Besseren gewandelt haben: Die teils extremen Winterkälten fielen weg, die Sommer wurden wärmer und auch trockener. Natürlich kommt dazu, dass Pilzbefall wie Kartoffelfäule durch moderne Fungizide und auch Gen-Sorten inzwischen wirkungsvoll bekämpft werden kann.

Unsere Grünen, im Wunsch diese vergangenen Zeiten von Armut und Missernten als „im Einklang mit der Natur“ wieder zu beleben, sehen in der Bio-Landwirtschaft die idealisierte Weiterführung davon.

Nachdem es ein paar Jahre etwas trockener war, zeigte das Wetter, dass es auch „wie früher“ kann und viel Regen in unseren Breiten nach wie vor normal ist. Zudem werden Mai und Juni neben der Nässe wenn überhaupt, dann ganz verhalten wärmer, was den Jungpflanzen auch erheblich zusetzt. An den Mai- und vor allem den Junitemperaturen Deutschlands ist es erkennbar (Bild 2).

Bild 2 Die Monate Mai und Juni in Deutschland von 1750 bis 2016 mit linearen Regressionskurven. Beachten: getrennte Temperaturachsen. Quelle: WIKIPEDIA, (Tabellenwerte vom Autor grafisch umgesetzt)

Die gescholtene, industrielle Landwirtschaft hat sich dagegen gewappnet und Strategien entwickelt, welche das „Gesetz“ des Englischen Ökonomen Malthus, dass die Erdbevölkerung schneller zunimmt, als Nährstoffe nachwachsen können mit Erfolg aushebelt [10] Ernteerträge und Klimawandel . Anmerkung: Die Ertragsminderungen am Ende in der Grafik Bild 3 ist nicht naturgegeben, sondern eine bewusste Ertragsbegrenzung um die Qualität zu halten.

Bild 3 [10] Erträge in Deutschland von 1800 – 2007

Weil man sich für eine Ertrags-Landwirtschaft vom „Schollendenken“ bei dem ein fröhlicher Landmann von Sonnen-Aufgang bis Sonnen-Untergang jede Erdkrume einzeln umdreht und dadurch nicht viel mehr als sein „täglich Brot“ verdienen konnte abkoppeln muss, gilt alles andere als industriell. Trotzdem war es lange Zeit als ein Segen geachtet, bis man den Biobauern als Idealbild der Landwirtschaft deklarierte und „industriell“ nur noch als Schimpfwort gilt.

Kosmische Kräfte helfen

Ganz naturecht machen es die DEMETER-Bauern. Pflanzen welche auf solchen Höfen wachsen dürfen, haben buchstäblich ihr Pflanzenparadies gefunden. Und wie im Paradies üblich, besteht dort für die Pflanzen kein Zwang etwas zu arbeiten, also zu wachsen. Damit es sich diese doch anders überlegen, werden sie esoterisch mit kosmischen Kräften behandelt, wie man nachlesen kann:

[5] Den mineralischen Dünger betrachtete Steiner als wertlos und glaubte, dass in Gründüngung und Mist kosmische Kräfte walten. Durch den Mist wirke obendrein die Seele der Tiere. Die so erzeugten Lebensmittel seien durch diese Astralenergie wertvoller und gesünder als konventionell erzeugte Produkte. In Steiners Schriften zur Landwirtschaft finden sich skurrile Thesen. „Das Mondlicht entfaltet seine größte Wirkung“, schrieb er, „wenn es auf das Hinterteil eines Tieres scheint.“ Die Steinersche Methodik wird „biologisch-dynamisch“ genannt. Danach erzeugte Waren werden zumeist unter der Marke „Demeter“ verkauft.

DEMETER: [1] Wer nach Demeter-Richtlinien arbeitet, übertrifft die Anforderungen an den Bio-Weinbau noch um einiges: Damit ist nicht nur der Verzicht auf Pestizide und chemische Pflanzenschutzmittel verbunden.

Vielmehr ist der Einsatz von biodynamischen Präparaten erforderlich. So verbessert das Hornkiesel-Präparat die Pflanzenqualität. Dafür wird pulverisiertes Quarz in ein Kuhhorn gefüllt und von Frühjahr bis Herbst im Boden eingegraben, damit es die kosmischen Kräfte speichert. Im Herbst ausgegraben, wird der feine Hornkiesel in Wasser rhythmisch verrührt (dynamisiert) und als Spritzpräparat in feinen Tröpfchen auf den Weinberg verteilt. Ein weiteres markantes Präparat ist der Hornmist, der nachweisbar das Bodenleben fördert. Dafür wird Kuhmist in einem Kuhhorn im Herbst in den Boden eingegraben. Auch diese Präparat-Füllung wird dann dynamisiert und im Frühjahr auf den Weinberg gesprüht. Für den lebendigen Dünger des Weinbergs und seiner Reben sorgt Kompost in Verbindung mit Kräuter-Präparaten (zum Beispiel von Schafgarbe und Schachtelhalm).

Dafür gibt es Forschungszentren, welche „künstlerisch-alchemistisch“ arbeiten und so sicherstellen, dass nur Mittelalter, aber bestimmt keine „Industrie“ Einzug hält.

[2] Dr. Uli Johannes König ist Leiter der Präparateforschung beim anthroposophischen Forschungsring  für Biologisch-Dynamische Wirtschaftsweise. Jedes Jahr verbuddelt er immerhin 1600 gefüllte Kuhhörner zu Forschungszwecken, muss sich also auskennen in der komplexen Materie. Im Demeter Journal erfahren wir von ihm, es gehe bei den biodynamischen Präparaten darum, „künstlerisch-alchemistisch in die Naturvorgänge einzugreifen,  ohne sie zu manipulieren.“

Normales Wetter ist nicht gut (genug) für Bioanbau

Leider haben diese Verfahren ein Problem: Die Nässe und Frühlingskälte setzt den Pflanzen zu. Und weil diese nicht gewohnt sind, Menschen zwangs-ernähren zu müssen, machen sie, was die Natur dafür vorgesehen hat. Pilze die Feuchte und Früchte lieben, fressen sie auf. Und leider wirken „Tees … und feinstoffliche Präparate“ nicht wirklich gegen eine übel wollende Natur.

[2] Feuchtigkeit bietet ideale Bedingungen für Pilze wie den falschen Mehltau und bringt derzeit die deutschen Bio-Winzer in Bedrängnis. So teilt zum Beispiel das Weingut Janson Bernhard recht fatalistisch gestimmt mit:

Der falsche Mehltau findet dieses Jahr so ideale Bedingungen (…), daß er mit unseren Bio Mitteln kaum zu stoppen ist. Dennoch kämpfen wir mit unseren Reben, unterstützen sie mit feindosiertem Kupfer und Tees. Unsere biodynamischen Präparate wirken zusätzlich ausgleichend – feinstofflich.“

Wie so oft, ist aber nicht das falsche Prinzip (die selbst auferlegte Pflicht, sich dagegen nicht schützen zu dürfen), sondern etwas anderes schuld:

[2] „Der Ökoweinbau ist bei der Bekämpfung des Falschen Mehltaus der Rebe in einer Krisensituation, die die Betriebe selbst nicht zu vertreten haben.“

Von da an beginnt die Argumentation der Bio-Landwirtschaft unangenehm zu werden (weiterlesen auf Novo Argumente: Wenn Wasser in den Bio-Wein geschüttet wird[2]). Es wird nämlich einfach ausgeklammert, dass man selbst schuld am Problem ist, weil man sich die Einsatzmöglichkeit wirksamer Mittel verbietet (um höhere Preise erzielen zu können). Dass dies bei einem wechselhaften Wetter in Wunschrichtung zu vorindustriellen Zeiten den Ertrag schnell schmälert bis ganz zunichte machen kann, wurde bewusst in Kauf genommen. einige Biobauern stört das und sie hätten deshalb gerne sowohl Bio, aber auch die Mittel der „industriellen“ Landwirtschaft.

[2] Der Käufer wird sich fragen, ob er den höheren Preis wirklich bezahlen soll, wenn die Öko-Regeln nur bei gutem Wetter gelten. Andere Landwirte werden fragen, warum die Öko-Bauern, zusätzliche Subventionen erhalten, wenn sie im Zweifelsfall die gleichen Mittel einsetzen wie ihre konventionell arbeitenden Kollegen. Und es wird sich rumsprechen, dass die ökologische Landwirtschaft auch nicht ohne Pestizide auskommt.

Öko-Aktivisten pflegen den Mythos, Kunstdünger, Gentechnik und moderne Pflanzenschutzmittel seien gefährlich und überflüssig. Die Biolandwirtschaft zeige doch, dass es auch ohne gehe, wenn man nur wolle. Die Realität ist eine andere. Bioprodukte stellen einen von EU, Bund und Ländern subventionierten Nischenmarkt dar, der gutgläubige, um ihre Gesundheit und bisweilen die Umwelt besorgte, zahlungskräftige Kunden bedient. Die konventionelle Landwirtschaft hat die Aufgabe, den großen Rest der Menschheit zu ernähren. Öko-Bauern können auf Kunstdünger verzichten, aber nicht auf Dünger. Sie können auf synthetische Pflanzenschutzmittel verzichten (solange das Wetter mitspielt), aber nicht auf Pflanzenschutzmittel. Sie benötigen bei gleichem Ertrag erheblich größere Anbauflächen, verringern somit Naturlandschaft und Biodiversität. Die Alchemie hat ihre Grenzen. Zum Glück haben wir die Chemie.

Bevölkerungszuwachs

Von unseren Gutmenschen wird immer neu verdrängt, dass die Weltbevölkerung rasant zunimmt. Beispielhaft dazu die Daten eines der ärmsten Länder der Welt:

Bevölkerungsentwicklung Südsudan: [3] Von rund 2 Millionen Einwohnern im Jahre 1945 springt sie auf knapp 13 Millionen im Jahre 2015. Im Jahre 2050 sollen 27 Millionen erreicht sein. Hätte Deutschland dieselbe Dynamik entfaltet, stände es – nach 70 Millionen 1945 – heute nicht bei 81, sondern bei rund 450 und 2050 sogar bei 945 Millionen Menschen.

Bei solchen Zahlen ist die Theorie, über Kuhhorn-geleitete kosmische Kräfte die Landwirtschaft ausreichend zu beflügeln als eines erkennbar: Eine rein elitäre Illusion für betuchte Gutmenschen. Natürlich kann man die Überbevölkerten inclusive Familiennachzug auch in das europäische Sozialsystem einladen um daran Teil zu haben. Irgend jemand wird schließlich immer gefunden, der die Idee bezahlt. Aber bei dem Bevölkerungswachstum hilft nicht einmal das.

Ertragsvergleich Bio- und konventionelle Landwirtschaft

Nun ist nicht alles so extrem wie Demeter. Aber auch der normale Bio-Anbau kann bei genauerer Betrachtung ebenfalls keine Rettung bedeuten.

Novo Argumente: [4] Angetreten ist der Öko-Landbau, um Boden- und Landschaftsschutz, Tier- und Umweltschutz und natürlich den Klimaschutz zu vereinen. Eine neue britische Studie stellt ihm aber gerade hier schlechte Noten aus. In den Rubriken Energieverbrauch und Klimaschutz, selbst beim Eintrag von Schwermetallen steht der Ökolandbau kaum besser da als die konventionelle Landwirtschaft. Aber auf seinem ureigensten Gebiet, dem Schutz des Bodens (s. Eutrophierung und Versauerung), versagt er weitgehend. Schuld ist der eineinhalb bis drei Mal höhere Flächenbedarf. Selbst bei der Artenvielfalt schneidet der konventionelle Anbau besser ab. Eben weil dieser weniger Fläche verbraucht, bleibt ein größerer Teil der Gesamt-Landschaft für Tiere und Pflanzen aller Art verfügbar.

Bild 4 Ertragsminderung im Ökolandbau [4]

Das wissen unsere Ministerien. Da Ideologie jedoch niemals durch Vernunft zur Einsicht kommt, wird es subventioniert – und das nicht gerade wenig:

Novo Argumente: [9] „90 Prozent des Gewinns eines Ökobetriebs stammen aus staatlichen Transferleistungen“

… Kapitel 2.3.4. des Agrarberichts zeigt zum Beispiel, was in vergleichbaren Bio- und konventionellen Betrieben erwirtschaftet wird. Konventionelle Landwirte kommen auf knapp 40.000 Euro Einkommen im Jahr, ihre Öko-Kollegen liegen 5000 Euro, also 13 Prozent, darunter. Besonders interessant: Der Gewinn der Öko-Bauern beträgt nach der amtlichen Statistik rund 650 Euro pro Hektar. An Subventionen erhalten diese Landwirte 600 Euro pro Hektar. 90 Prozent ihres Gewinns stammen damit aus staatlichen Transferleistungen. Zwar bekommen auch die konventionellen Landwirte durchschnittlich 400 Euro pro Hektar aus öffentlichen Kassen; die Subventionen machen bei ihnen aber nur die Hälfte des Gewinns aus.

In der Biolandwirtschaft wird dafür aber nicht gespritzt!?

Der Glyphosatstreit hat offenbart, wie wenig die meisten über Pflanzenschutz wissen und wie unsachlich[6] [7] argumentiert wird (eben nicht anders als beim Klimawandel). Wie es im Biolandbau wirklich „zugeht“, anbei als Beispiel:

Novo Argumente: [5] Dass Biobauern keine synthetischen Gifte benutzen, bedeutet nicht, dass sie kein Gift benutzen. Ökobauern dürfen schädliche Insekten, Unkräuter und Pilze mit einer ganzen Palette von Stoffen bekämpfen, die in der EWG-Verordnung für den ökologischen Landbau (Nr. 2029/91) aufgeführt sind. Die Liste umfasst mehrere Dutzend Mittel, darunter pflanzliche Substanzen, Mineralöle, Bakterienstämme und Chemikalien wie Kaliumpermanganat. Zu den pflanzlichen Wirkstoffen zählen beispielsweise die Insekten tötenden Phyrethrine und das Zellgift Quassin, das aus Bitterholz gewonnen wird. Kupfer- und Schwefelpräparate werden insbesondere im Obst- und Weinbau häufig eingesetzt. Da sie schlechter wirken als moderne chemische Mittel, müssen die Ökobauern sie häufiger spritzen. Etliche Winzer, die in den 90er-Jahren zum Ökoanbau konvertierten, sind inzwischen zu konventionellen Methoden zurückgekehrt. Einer der Gründe dafür ist die starke Belastung der Böden durch Kupfer. Es tötet Bodenlebewesen und wird, wie alle Schwermetalle, im Erdreich nicht abgebaut

[4] Während Wissenschaftler bei den Pestizidrückständen Entwarnung geben, gelten Kotreste als ernsthaft gefährlich. Naturdünger aus Tierfäkalien (den auch viele konventionelle Landwirte einsetzen) kann Krankheitskeime enthalten. Allein in Deutschland werden pro Jahr über 230.000 Erkrankungen durch infizierte Nahrung registriert. Bei alten und gesundheitlich angeschlagenen Menschen verlaufen solche Erkrankungen nicht selten tödlich. Nach den Regeln des Ökoanbaus muss der Mist zwar lange kompostiert werden, damit die Hitze Keime abgetötet. Bei einer Untersuchung in den Vereinigten Staaten waren Ökoprodukte jedoch achtmal häufiger bakteriell verunreinigt als konventionelle. Ende der 90er-Jahre wurden in Deutschland mehrere Todesfälle und einige Hundert Erkrankungen bei Kindern bekannt, die sich mit EHEC-Bakterien infiziert hatten. Auch diese Erreger lauern in Fäkalienresten auf Nahrungsmitteln. Im Kunstdünger lauern keine Keime, doch der ist im Ökolandbau tabu. Dabei ist der Stickstoff im Kunstdünger keine künstliche Chemikalie aus dem Labor. Er wird aus der Luft gewonnen (Luft besteht zu über 78 Prozent aus diesem Element).

Der schlimmste Verbraucherunfall in der Geschichte der deutschen Landwirtschaft kam von einem Biohof

Es war im Jahr 2011, als Sprossensalat, mit EHEC-Keimen verunreinigt wurde. Die Kontamination forderte 53 Todesopfer, knapp 4000 Personen erkrankten, 855 entwickelten eine lebensbedrohliche Schädigung der Niere.

Folgen: Keine, denn Bio kann in Deutschland aus Prinzip keinen Schaden anrichten. Weil die Verbraucher zeitweise weniger Gemüse verzehrten, wurden Kompensationszahlungen geleistet und nicht einmal schließen musste der verursachende Biobetrieb, im Gegenteil, er bekam eine Entschädigung wegen Rufschädigung:

Deutschlandradio Kultur: Lebensmittelskandal ohne Konsequenzen

[8] Insgesamt erhielten sie von der EU 226 Millionen Euro Schadenersatz für ausbleibenden Verzehr. Während des EHEC-Skandals waren auf den Gurken eines spanischen Bioerzeugers ebenfalls EHEC-Keime entdeckt worden – allerdings andere als im Münsterland. Statt jedoch den Erzeuger zur Rechenschaft zu ziehen – EHEC ist stets ein gefährlicher Keim – bekamen die spanischen Gemüseproduzenten 71 Millionen Euro aus dem großen Topf, die deutschen erhielten übrigens 16 Millionen.

Was wurde aus dem Unternehmen, das die Sprossen erzeugt hatte? Eine Mitarbeiterin der verantwortlichen Bio-Gärtnerei in Bienenbüttel war ja selbst an dem Keim erkrankt. Die Firma zog vor Gericht und forderte Schadenersatz vom Bundesamt für Risikobewertung. Das Landgericht Braunschweig wies dies jedoch zurück. Damit gab sich das Unternehmen nicht zufrieden: Der Produzent, so lese ich in einem bisher unwidersprochenen Beitrag eines Experten des niedersächsischen Agrarministeriums, habe "vom Land Niedersachsen eine hohe Summe in einem fast verschwiegenen Vergleich erstritten". So hat jeder Lebensmittelskandal Verlierer und Gewinner. Mahlzeit!

Vergleicht man dies mit dem Vorgehen nach Fukushima, wo wegen keines Toten! durch den Kraftwerksunfall (alle Mortalitäten basieren auf den natürlichen Tsunami sowie die überhastete Gebietsräumung) das komplette Deutsche Versorgungssystem auf den Kopf gestellt wurde, wir der ideologie-bedingte Unterschied in der Gefahrenbetrachtung deutlich.

Auch für die normale Landwirtschaft ist der Klimawandel ein Segen

Was jeder Laie wie zum Beispiel der Autor einfach anhand der Statistiken ermitteln kann[10], hat das PIK mit mehr Aufwand und gegen Bezahlung ebenfalls herausbekommen – der Klimawandel ist für die Landwirtschaft im Grunde ein Segen, und zwar ein gewaltiger:

Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung: [11] Klimawandel in Nordrhein-Westfalen – Abschlussbericht 2009 –

Bild 5 [11] Screenshot mit den Aussagen des PIK, dass der Klimawandel positiv für Ernteerträge ist

Bild 6 [11] Grafik Ertragsverdopplung Winterweizen in NRW im Zeitraum 1975 – 2007

Bild 6.1 Beispielhafte Landwirtschaftserträge Bayern. Erkennbar ist der Ertragssegen des Klimawandels. Quelle: Foliensatz Klimawandel in Bayern Veränderungen und Perspektiven Dr. Harald Maier Deutscher Wetterdienst Agrarmeteorologie Weihenstephan

Auch der Bayerische Landwirtschaftsminister Brunner sieht das so:

Bayerisches Staatministerium für Ernährung Landwirtschaft und Forsten13. Juli 2016 Pressemitteilung
Ernte 2016: Brunner rechnet mit guten Erträgen
Das Wetter wird den Landwirten heuer wohl eine überdurchschnittliche Ernte bescheren. "Die Kulturen präsentieren sich landesweit in einem ausgesprochen guten Zustand", sagte Minister Brunner bei der Erntepressefahrt im Landkreis Fürstenfeldbruck. Den Feldfrüchten sei zu Gute gekommen, dass selbst in den Trockenlagen Nordbayerns heuer ausreichend Niederschläge gefallen sind Starkregen, Hochwasser und Hagel hätten nur lokal für Ertragseinbußen gesorgt. Die Getreidebauern werden deshalb nach Schätzung Brunners eine Ernte einfahren, die über dem langjährigen Durchschnitt von 6,7 Millionen Tonnen liegt. Allerdings brauche es zum Dreschen jetzt trockenes Wetter. Ansonsten müsse mit Verlusten bei Qualität und Ertrag gerechnet werden. Auch bei Mais, Kartoffeln und Zuckerrüben sind dem Minister zufolge die Ertragserwartungen gut, weil es dank des regenreichen Frühsommers nicht zu den gefürchteten Trockenschäden kam. Und auch die ersten Schnitte beim Grünland und beim Kleegras haben laut Brunner hohe Erträge in guter Qualität geliefert.

Es kommt auf die Veranstaltung an, ob der Klimawandel gute oder schlechtere Erträge liefert

Was für den Bayerischen Landwirtschaftsminister am 13.Juli in der Pressemitteilung seines Ministeriums noch gut war, war einen Tag danach schon wieder das Gegenteil. Man war eben auf einer anderen Veranstaltung.

DIE WELT 14.07.16: 600 Millionen Euro Verlust drohen der Landwirtschaft

[12] Würzburg (dpa/lby) – Wenn Gegenmaßnahmen gegen den Klimawandel nicht besser koordiniert werden, drohen der Landwirtschaft im Freistaat Verluste von 600 Millionen Euro jährlich. Das geht aus Schätzungen der Landesanstalt für Landwirtschaft hervor, die Fachminister Helmut Brunner (CSU) am Donnerstag in Würzburg vorstellte.

… Der Klimawandel schreite schneller voran als bislang angenommen, warnte Brunner. Er sprach anlässlich des «Klimagipfels» seines Ministeriums, der verschiedene Experten unter dem Titel «Dem Klimawandel gewachsen sein» in Würzburg versammelte.

Auf dieser „Klimakatastrophen-Veranstaltung“ hielt auch Herr Prof. Lesch einen Vortrag – und bewies, dass er sich wohl als Nachfolger von Herrn Schellnhuber als neuer Klima-Alarmprediger [13] [17] aufbaut und dabei von Fakten wenig hält:

[12] Harald Lesch, Moderator und prominentes Mitglied des bayerischen Klimarats, sah in seinem Vortrag Vorteile durch den Klimawandel hingegen kritisch: «Netto ist der Klimawandel ein gewaltiger Nachteil», sagte er. Gegen Skeptiker des Klimawandels fand der Professor für Physik klare Worte: «Wir reden hier über Naturgesetze, nicht über Spekulationen.» In den 1990er-Jahren hätten sich «nicht mal die größten Pessimisten» vorstellen können, dass die Erde heute an dem Punkt stünde, an dem sie stehe. Es bestehe dringender Handlungsbedarf.

Leider ist nirgends ausgeführt, was Herr Lesch beim Klima für gravierende, negative Veränderungen von den 1990er Jahren bis heute sieht. In seinem Foliensatz ist außer, dass er bedenkenlos die schlimmsten bekannten Klimahysterie-Gemeinplätze publiziert und damit zeigt, wie wieder ein Wissenschaftler wohl auf dem Weg zu „Höherem“ seinen Ruf vollkommen über Bord wirft, dazu nichts wirklich erkennbar. Der Vortragsfoliensatz von Herrn Lesch ist beim Bayerischen Ministerium hinterlegt:

Vortragsfoliensatz Prof. H. Lesch auf der „Klimaalarmkonferenz“ des Bayerischen Landwirtschaftsministeriums in Würzburg: „http://www.stmelf.bayern.de/mam/cms01/agrarpolitik/dateien/klimakongress_1_lesch.pdf

Der Einfluss von Herrn Schellnhuber und Herrn Rahmstorf (beide PIK) ist unübersehbar, eine geistige Liaison mit Frau Prof. C. Kemferts Ideen meint der Autor ebenfalls zu entdecken. Erschreckend ist, dass sich eine Schar von Fachleuten so etwas in aller Ruhe ansieht.

Anbei Inhaltsschnippsel aus dem Vortragsfoliensatz von Prof. H. Lesch:

Zu den im Foliensatz von H. Lesch gezeigten, dramatischen Folgen für die Alpen der Verlauf der Temperaturen der DWD-Messstation Zugspitze, ebenfalls ab 1900. Interessant ist, dass sich die Maximaltemperaturen seit 1900 überhaupt nicht verändert haben – ein signifikanter Einfluss des in etwa linear ansteigenden CO2 an diesem Temperaturverlauf recht unwahrscheinlich ist (deshalb werden mit viel Aufwand in den gesamten Alpen Beobachtungs- und Forschungsstellen aufgebaut, um es zu finden).

Bild 6 [15] Zugspitze Verlauf der Temperatur-Maximalwerte 1900 – 2014

– Rot: Maximaltemperatur Tageswerte (linke Temperaturskala -40 …. +20 °C)

– Violett: Maximaltemperatur Jahresmittel (rechte Temperaturskala -7 … +2 °C)

Auch ob das (in der Alpengeschichte regelmäßige) Schmelzen und Wachsen von Gletschern eine Katastrophe darstellt, kann man vollkommen unterschiedlich bewerten:

[18] „Fakten zu Gletscherschwund und Co. – und wie Ideologie unsere Natur zerstört“.

Nur weil der „moderne“ Tourismus Gletscher „benötigt“ sind diese nach wie vor keine Garantie der Natur. Früher, als sie noch „majestätisch und stolz“ waren wurden sie wegen ihrer für die Talbewohner oft tödlichen Auswirkung gefürchtet und mit vielen Bittprozessionen und Papsterlassen versucht, sie durch Gott kleiner werden zu lassen [18].

Quellen

[1] DEMETER: Der feine Unterschied Biodynamischer Weinbau

http://www.demeter.de/verbraucher/landwirtschaft/weinbau

[2] Novo Argumente 11.07.2017: Wenn Wasser in den Bio-Wein geschüttet wird

https://www.novo-argumente.com/artikel/wenn_wasser_in_den_bio_wein_geschuettet_wird

[3] The European: Die Ursachen für die Geburtstags-Toten

http://www.theeuropean.de/gunnar-heinsohn/11125-fuenf-jahre-suedsudan

[4] Novo Argumente, Joachim Volz: Größeres „Glück“ durch Öko-Landbau?

https://www.novo-argumente.com/artikel/groesseres_glueck_durch_ko-landbau

[5] Novo Argumente, Michael Miersch: Ist „bio“ wirklich besser?

https://www.novo-argumente.com/artikel/ist_bio_wirklich_besser

[6] Achgut Hans-Jörg Jacobsen: Glyphosat und die Bio-Pharisäer

http://www.achgut.com/artikel/glyphosat_und_die_bio_pharisaeer

[7] Donner und Doria, Ullrich Kulke: Noch eine Chance für die konventionelle Landwirtschaft

http://donnerunddoria.welt.de/2016/05/17/noch-eine-chance-fuer-die-konventionelle-landwirtschaft/#more-1780

[8] Deutschlandradio Kultur: Lebensmittelskandal ohne Konsequenzen

http://www.deutschlandradiokultur.de/ehec-lebensmittelskandal-ohne-konsequenzen.993.de.html?dram:article_id=323698

[9] Novo Argumente, Hannelore Schmid: Öko-Landbau: Nicht besser, sondern „anders“

[10] EIKE 30.06.2015: Ernteerträge und Klimawandel

http://www.eike-klima-energie.eu/klima-anzeige/ernteertraege-und-klimawandel/

[11] J. Kropp, A. Holsten, T. Lissner, O. Roithmeier, F. Hattermann, S. Huang, J. Rock, F. Wechsung, A. Lüttger, S. Pompe, I. Kühn , L. Costa, M. Steinhäuser, C. Walther, M. Klaus, S. Ritchie, M. Metzger (2009): „Klimawandel in NordrheinWestfalen – Regionale Abschätzung der Anfälligkeit ausgewählter Sektoren“. Abschlussbericht des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) für das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (MUNLV).

[12] DIE WELT 14.07.16: 600 Millionen Euro Verlust drohen der Landwirtschaft

http://www.welt.de/regionales/bayern/article157033643/600-Millionen-Euro-Verlust-drohen-der-Landwirtschaft.html

[13] EIKE 09.07.2016: Bei Harald Lesch sind Hopfen (und Malz) verloren

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/bei-harald-lesch-sind-hopfen-und-malz-verloren/

[14] EIKE 26.03.2016: Rekonstruierte Temperaturverläufe der vergangenen zwei Jahrtausende. Eine Literatursichtung von 1990 bis ganz aktuell

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/rekonstruierte-temperaturverlaeufe-der-vergangenen-zwei-jahrtausende-eine-literatursichtung-von-1990-bis-ganz-aktuell/

[15]

EIKE 11.05.2016: Die Problematik der Temperaturrekonstruktion Eine beispielhafte Sichtung dazu anhand des Projektes PAGES 2k

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/die-problematik-der-temperaturrekonstruktion-eine-beispielhafte-sichtung-dazu-anhand-des-projektes-pages-2k/

[16] EIKE 06.11.2015: Langfrist-Temperaturverläufe Deutschlands: Das Phänomen der „Temperaturstufen“

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/langfrist-temperaturverlaeufe-deutschlands-das-phaenomen-der-temperaturstufen/

[17] EIKE 03.07.2016: ZDF Wissenschaftserklärer Harald Lesch gegen die AfD: Mogeln, tricksen, täuschen.

http://www.eike-klima-energie.eu/klima-anzeige/zdf-wissenschaftserklaerer-harald-lesch-gegen-die-afd-mogeln-tricksen-taeuschen/

[18] EIKE 31.07.2015: Fakten zu Gletscherschwund und Co. – und wie Ideologie unsere Natur zerstört

http://www.eike-klima-energie.eu/klima-anzeige/fakten-zu-gletscherschwund-und-co-und-wie-ideologie-unsere-natur-zerstoert/

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6 Kommentare

  1. Was sind Gensorten?
    Alle Pflanzen enthalten Gene.
    Sind gentechnisch modifizierte Pflanzensorten gemeint?
    Es ist die Rede von Pestiziden und chemischen Pflanzenschutzmitteln.
    Pestizide auch chemische Pflanzenschutzmittel und umgekehrt.

  2. „Die Station Hohenpeißenberg ist eine der wenigen Langzeitreihen Deutschlands, welche von Wärmeinseleffekten unbeeinflusst ist. Vielleicht deshalb wurde diese Station vom DWD „aufgegeben“, Begründung: zu teuer im Unterhalt (da mit einer Person besetzt). Für neue Forschungsstellen zum Klimawandel ist aber genug Geld vorhanden.“

    Dies ist falsch. Die Station Hohenpeißenberg wurde nicht aufgegeben.

  3. 3) Schließlich ist mir auf den freundlich mitgelieferten Bildchen des Oberklimatologen Lesch noch aufgefallen, dass da nicht die schlimmen (flüchtigen) NOx-Abgase der Autos zu sehen waren, sondern das wesentlich stabilere N2O, bekannter als Lachgas, was man in Spuren bis zur Stratosphäre nachweisen kann. Nun das hat zwar in der Anästhesie heute weitgehend ausgedient, aber auch das entsteht praktisch nicht von den pösen Autos, sondern eher biologisch, besonders wenn man subventionierte Bio-Energie (aus Mais etc., der allerdings wieder viel Pestizide braucht) erzeugt.
    Nicht ganz so sauber wie bei der Kernenergie,
    eher „naturtrüb“ könnte man sagen.
    Und dieses Lachgas, soll jetzt das Ozon angreifen,
    auch wenn …,
    na ja, dieses Ozon ist auch wieder eigensinnig und verschwindet einfach nicht.
    Fazit:
    ein VW-Diesel ist umweltfreundlicher als
    diese Bioenergie.
    Die VW-Kunden scheinen das auch zu wissen.

    mfG

  4. 2) Wo dieser EHEC-Keim (Coli aus dem Darm), der sich soweit verbreitet hat genau hergekommen ist, noch wichtiger wie er genau verbreitet wurde, ist ja nicht ganz klar geworden. Sicher ist nur nach einer Gen-Analyse der Uni Münster, dass es sicher um einen „menschlichen“ Coli-Typ gehandelt hat. Es soll sich ja bei diesem grünen Naturhof auch um ein Original Plums-Klo gehandelt haben, früher auch Donnerbalken genannt, um den wertvollen Naturstoff nicht zu verschwenden.
    Die Konsequenz war, dass unter der Hand sofort verboten wurde, Analysen im Wasser hinter Kläranlagen zu machen, die Kommunen durften auf keinen Fall in die Schusslinie kommen.
    Gesundheitsämter sind ja auch kommunale Einrichtungen.
    In Frankfurt kam es zufällig durch einen Leserbrief an die Presse, weil sich ein Mitarbeiter darüber beschwert hat.
    Ein kleineS Abflüsschen hinter einer solchen Anlage war voller EHEC.

    mfG

  5. Hallo, verehrter Herr Kuntz,
    noch zwei ergänzende Anmerkungen:

    1)Kupfer ist ein (ur-)altes Spritzmittel der Moselwinzer und die Cu-Intoxikation damit war sogar Berufskrankheit, im wesentlich irreparable Lebererkrankung, ich dachte das wäre heute längst verboten. Für Säuglinge und Kleinkinder nicht selten tödlich, Nahrung auch Milch aus kupferhaltigen Behältern oder Wasser aus rel. neu installierten Kupferleitungen.
    Zwei besondere „Spezialisten“ wurden obduziert,
    bei denen man im Magen je über 100 kupferhaltige Münzen gefunden hat, dafür hatten sie mehrere Jahre benötigt.
    Ein „Sportler“ der Cu als Doping genommen hatte, konnte durch eine Lebertransplantation gerettet werden.

    Dafür gibt es doch den alten (Schiller-)Spruch:
    gefährlich ist´s den Leu zu wecken,
    gefährlicher des Tigers Zahn,
    jedoch das schrecklichste der Schrecken,
    das ist, dem Kupferschmied am Ar… zu lecken,
    denn da ist Grünspan draan

    Den Grünen fehlt einfach etwas klassische Bildung

    mfG

  6. Uff, da müssten unseren Medien doch die Ohren klingeln, wenn sie diese und nicht krampfhaft geschlossen halten würden. Das Bild der drei Affen ist immer noch aktuell.

    Danke an Herrn Kuntz, der seine Recherche auch noch unterhaltsam darstellen kann.

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