Klimazombis, die nicht sterben dürfen, wie der Poopó-See in Bolivien

Helmut Kuntz
Ein See in Bolivien trocknet regelmäßig aus, zuletzt zusätzlich wegen massivem Wasser-Missmanagement. Zwischenzeitlich ist das bekannt, doch die Seite der Klimaberaterin kann es nicht lassen, dies als Klimawandel-Menetekel neu aufzuwärmen.


Rechts: Klima-Lügendetektor auf der Homepage von Klimaretter.Info

Klimaretter.Info 09. Juli 2016: [1] Poopó-See in Bolivien ausgetrocknet

"Es gibt einen klaren Zusammenhang mit dem Klimawandel", sagte der Regionalleiter des Netzwerks Red Latinoamericana Ambiental, Raul Perez Albrecht, dem Magazin National Geographic.

Diese Meldung über den See in Bolivien ging bereits im Februar durch deutsche Medien und wurde darauf hin auf EIKE rezensiert:

EIKE 23.02.2016: [2] Ein See in Bolivien verschwindet – und (nicht nur) die dpa berichtet sofort „… ein Grund ist der Klimawandel“

Auf „kaltesonne“ wird gerade um die Wahrheit zur Berichterstattung über einen in Bolivien verschwindenden See gerungen „Lago Poopo Ente nun auch im SRF“ und „Skandal in Bolivien“. Worum geht es dabei?

Es geht um ein Beispiel wie in einzelnen  Medien Berichterstattungen bewusst und konsequent politisch zurechtgebogen werden

Seit Monaten bringen Medien wechselweise eine Information über Boliviens zweitgrößten See, den Lago Poopo, welcher aktuell am Austrocknen ist. In vielen Meldungen wird es dabei in den Überschriften so dargestellt, als ob  die Ursache sicher der Klimawandel wäre. Doch mit wenigen Web-Klicks kann man sich darüber informieren, dass dieser extrem flache See in der Vergangenheit regelmäßig vollkommen austrocknete und es deshalb nicht mit einem (anthropogenen) Klimawandel zusammen hängt.

Aktuell scheint zum Klimawandel etwas Saure-Gurken Zeit zu herrschen und so findet man es im Klimaretter-Redakteursteam wohl angebracht, dem deutschen Publikum im Sommerloch aufgewärmte Klimawandel-Schauergeschichten zu präsentieren. Es hätte sich angeboten, den damaligen Bericht auf EIKE zu analysieren und mit neuer – gerne auch kritischer – Information zu ergänzen, wo doch auch in der Klimaretter-„Information“ in Stichworten die wahren Probleme erkennbar werden. Aber es ging wohl ausschließlich darum, zum Schluss das Klimawandel-Statement des Aktivisten vom Netzwerk Red Latinoamericana platzieren zu können.

Klimaretter.Info: [1] Boliviens einstmals zweitgrößter See, der Poopó-See, ist heute nahezu verschwunden. Wegen steigender Temperaturen, einer Dürre infolge des letzten El Niños und dem Missmanagement von Wasser ist der See Medienberichten zufolge nahezu ausgetrocknet.

"Es gibt einen klaren Zusammenhang mit dem Klimawandel", sagte der Regionalleiter des Netzwerks Red Latinoamericana Ambiental, Raul Perez Albrecht, dem Magazin National Geographic.

Im Klima-Lügendetektor dieser Homepage ist der Artikel noch nicht eingetragen. Der Antrag dazu sei hiermit gestellt.

Quellen

[1] Klimaretter.Info 09. Juli 2016: Poopó-See in Bolivien ausgetrocknet

http://www.klimaretter.info/umwelt/nachricht/21550-poopo-see-in-boliven-ausgetrocknet

[2] EIKE 23.02.2016: Ein See in Bolivien verschwindet – und (nicht nur) die dpa berichtet sofort „… ein Grund ist der Klimawandel“

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/ein-see-in-bolivien-verschwindet-und-nicht-nur-die-dpa-berichtet-sofort-ein-grund-ist-der-klimawandel/

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4 Kommentare

  1. Letztlich wissen wir das ja alle (Eike Leser)
    Unsere „Qualitätsmedien“ versorgen die Bevölkerung nicht mit dem was sie wissen sollte, sondern mit dem was sie wissen darf.
    Zwar bröckelt das Informationsmonopol der Leid(t)medien 🙂 dank der Arbeit von Eike und inzwischen vieler anderen alternativen Presseportale usw.
    Aber solange der Großteil der Bevölkerung sich ihr Weltbild aus der Bild und ARD und ZDF generiert, wird sich nichts Entscheidendes ändern.
    Daher muss unserer aller Aufgabe sein, kritisches Hinterfragen, bei so vielen Menschen wie Möglich zu implementieren.
    Ich habe durch Diskussionen, wann immer es mir möglich war, in meinem Bekanntenkreis, schon Augen öffnen können.
    Es besteht durchaus Hoffnung, wir dürfen nur nicht müde werden.
    Also EIKE unermüdlich weiter machen.

  2. Hallo R. Kuth,

    Sie brauchen gar nicht so weit gehen. Vor gar nicht allzu langer Zeit gab es in Thüringen eine idyllische Meeresbucht, in der Babys baden konnten und deren Fischreichtum ganze Generationen ernährt hat. Und heute? Alles vom bösen Klimawandel ausgelöscht und nur noch eine mit etwas Erde bedeckte Salzwüste übrig!

    So schlimm ist das!

    MfG

  3. Dann wird bestimmt bald auch behauptet, dass der ehemals riesige Aralsee in Kasachstan durch CO2 verursachten Klimawandel in den letzten 50 Jahren 90% seiner Wassermenge verloren hat…..

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