Bayerischer Klimakongress 2016 in Würzburg

Ein Minister der veraltete Zahlen von 2007 erzählt und ein Professor, der sich als Klimaalarm-Prophet positioniert
Der Klimawandel bedroht die Bauern mit simulierten Verlusten, aber die (nicht erwähnten) realen Gewinne sind viel höher
Helmut Kuntz
Eines kann Deutschland noch immer bis zur Perfektion: Verwalten, Monitoren, Controlen, Verbieten – zumindest beim Klimawandel. Dem entzieht sich auch Bayern nicht und deshalb gab es jüngst einen Bayerischen Klimakongress. Da es dabei „nur“ um die Landwirtschaft ging, wäre es wohl niemandem aufgefallen, wenn nicht der Bayerische Landwirtschaftsminister verkündet hätte, wie schlimm der Klimawandel unsere Bauern heimsucht:

DIE WELT: 600 Millionen Euro Verlust drohen der Landwirtschaft

Würzburg (dpa/lby) – Wenn Gegenmaßnahmen gegen den Klimawandel nicht besser koordiniert werden, drohen der Landwirtschaft im Freistaat Verluste von 600 Millionen Euro jährlich. Das geht aus Schätzungen der Landesanstalt für Landwirtschaft hervor, die Fachminister Helmut Brunner (CSU) am Donnerstag in Würzburg vorstellte. Dem Pflanzenbau drohten klimabedingt Verluste von 500 Millionen Euro, der Tierproduktion von 100 Millionen Euro – andere Bereiche seien in der Schätzung noch gar nicht berücksichtigt. Der Klimawandel schreite schneller voran als bislang angenommen, warnte Brunner.

Schadenszahlen ohne Vergleich und Historie sind immer mit Vorsicht zu betrachten. Und dass der Klimawandel in Bayern schneller voranschreitet als bisher angenommen, konnte der Autor noch bei keiner seiner vielen Recherchen feststellen, viel eher das Gegenteil[15][16]. Deshalb erinnert ihn die Meldung an die Aussage eines ehemaligen Staatsratsvorsitzenden kurz vor der Selbstauflösung seines Landes „ … halten weder Ochs noch Esel auf“. Jedenfalls kennt der Autor diesen belegbaren Unsinn (über den angeblich in Bayern so schlimmen Klimawandel) bisher nur von einer Ministerkollegin des Herrn Brunner, Frau Umweltministerin Scharf, welche mit solchen Aussagen dem Nichtwissen ihres Vorbilds in Berlin, Frau Hendricks, mit unermüdlichem Ehrgeiz nacheifert.

-EIKE: [3] Die bayerische Umweltministerin Frau Scharf: Extremwetter, Extrem-Hochwasser und die Unberechenbarkeit des Wetters nehmen zu. Doch stimmt das wirklich?

Aber keine Ahnung vom Klima zu haben, wie es bereits zwei Ministerinnen zum Karrieresprung verholfen hat, ist inzwischen wohl auch innerhalb der CSU ansteckend.

Hinweis: Dieser Artikel überschneidet sich bezüglich des Inhalts mit dem über die mangels ausreichendem Klimawandel darbenden Biobauern (zum Zeitpunkt dieser Editierung noch nicht veröffentlicht). Er soll auch nur aufzeigen, wie weit inzwischen auch in Deutschland alleine die politischen Vorgaben und nicht mehr freie Forschung auf Kongressen die Darstellungen „bestimmen“.

Die Verlustzahlen des Ministers

Wenn ein Minister etwas erzählt das deutlich dem widerspricht was man als glaubwürdig kennt, muss man nachfragen, bevor man es kritisiert. Schließlich hat ein Minister auch in Bayern einen Referentenstab, der aus vielen Dr. und Sonstigem vor dem Namen besteht. Als kleiner Privatmann kann man da nicht mithalten und macht auch leicht einen Fehler. Also nachgefragt und gehofft, dass eine Antwort kommt. Und sie kamen – ein Lob dem Ministerium (und anderen Dienststellen):

Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Antwort auf die Anfrage (Auszug):

Bei der Summe von 600 Mio. € pro Jahr handelt es sich um von Experten an der Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) geschätzten klimawandelbedingten Schäden, wenn keine geeigneten Anpassungsmaßnahmen vorgenommen werden. Diese teilen sich auf in die Bereiche Pflanzenbau (500 Mio. €) und Tierhaltung (100 Mio. €).

Hierbei wurde für den Bereich Pflanzenbau aufgrund der prognostizierten Auswirkungen des Klimawandels bei Getreide und Hackfrüchten ein Minderertrag zum Trend angenommen, der monetär bewertet wurde. Daraus ergeben sich mögliche jährliche Schäden von 180 Mio. € bei Getreide und 25 Mio. € bei Hackfrüchten. Hinzu kommen angenommene Schäden durch extreme Wetterereignisse alle drei Jahre (15 % des Produktionswertes der pflanzlichen Erzeugung bzw. 210 Mio. € pro Jahr) sowie ein Mehraufwand in den Bereichen Bewirtschaftung und Pflanzenschutz (85 Mio. € pro Jahr). Insgesamt sind durch den Klimawandel erhebliche negative Auswirkungen auf den Wasserhaushalt, die Leistungsfähigkeit der Böden, die Anbaueignung und Ertragsfähigkeit der landwirtschaftlichen Kulturen sowie Krankheits- und Schädlingsdruck und nicht zuletzt die Qualität der Produkte möglich.

Die Quelle wurde nicht genannt. Fleißiges Suchen findet eine von 2007 [11] in der die Zahl genannt wird. In dieser Publikation sind weitere Angaben und das Bild 1 enthalten:

[11] In nördlicheren Anbaugebieten führen z.B. Herrmann et al. (2004) die Ertragssteigerungen der letzten Jahrzehnte bei Mais neben züchterischem und technischem Fortschritt u.a. auch auf die Temperaturerhöhung seit 1900 zurück. Auch Chmielewski und Köhn (2000) beobachteten in einem über 30-jährigen Feldexperiment seit Mitte der 80er Jahre zunehmende Roggenerträge in Folge höherer Korndichten und Kornzahlen, was auch auf die Klimaveränderung zurückzuführen sein könnte;

Bild 1 [11] Ertragssimulationen Zukunft mit / ohne CO2-Düngeeffekt

… sowie ein Hinweis auf die „Urquelle“ der 500 Millionen EUR Ertragsminderung, einen Professor aus Weihenstephan, welcher gerne mit Klima-Apokalypsen glänzt:

[11] Wesentlich dramatischer in ihren Auswirkungen ist eine jüngere Einschätzung der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft, nach der auf Bayern jährliche Ernteschäden von durchschnittlich 500 Millionen Euro durch die Klimaerwärmung zukommen könnten, die durch temperaturbedingte Ertragsrückgänge sowohl bei Getreide als auch bei Hackfrüchten, extremwetterbedingte Ernteausfälle und einen Mehraufwand an Pflanzenschutzmitteln verursacht werden. Dazu sollen weitere 100 Millionen Verluste aus der Tierhaltung kommen, die allein auf Grund verminderter Tiergesundheit und Produktion durch erhöhten Krankheitsdruck entstehen (Doleschel, 2007).

Dass die Vorteile die Nachteile aufwiegen (müssen), wie es alle Grafiken und vor allem die Meldungen aus der wahren Welt zeigen:

proplanta, 13.07.2016: USDA erwartet Rekord-Weizenernte

Washington – Das amerikanische Landwirtschaftsministerium (USDA) hat gestern seine Prognose für das globale Weizenaufkommen 2016/17 nach oben korrigiert und erwartet nun die höchste Erntemenge aller Zeiten.

wird natürlich unterschlagen. Selbstverständlich bleibt immer auch ein Nachteil, denn die Erfolge hätten ohne Klimawandel ja noch höher sein können. Interessant ist, dass der positive Einfluss der CO2-Düngung bei fast allen „Schadenssimulationen“ keine Berücksichtigung findet, da man dazu „zu wenig Daten hat“, wohl, weil wie in Bild 1 gezeigt, dann aus „Verlusten“ Gewinne entstehen. Ein Hinweis auf das Karbon, als die Erde den Vorteil des CO2-Pflanzedüngers und höherer Erdtemperaturen perfekt vorgemacht hat, ist allgemein nicht zulässig, da es zu demonstrativ wäre[20].

Und kann „… die höchste Erntemenge aller Zeiten“ ein negativer Klimawandel-Einfluss sein? Doch, für die Grünen, die in der Lage sind mit Ideologie jeglichen Verstand zu ersetzen:

Bündnis 90 / Die Grünen, Klimaschutz ohne Grenzen: Besonders schwer wiegen die Einbußen bei den Nahrungsmitteln: Eine wachsende Weltbevölkerung wird unter sinkenden Ernteerträgen zu leiden haben.

Zur Ehrenrettung: Das wurde von den Grünen bereits vor zwei Jahren gesagt. Aber bereits damals zeigten die Ertrags-Zuwachskurven das gleiche positive Bild wie aktuell, wie man in diesem Artikel sehen kann.

Bild 1.1 [19] Erdzeitalter und CO2-Gehalt der Atmosphäre

Obwohl in der Publikation [11] erklärt ist, dass für eine Ermittlung der Auswirkungen auf die Landwirtschaft „erhebliche Kenntnisdefizite“ vorliegen:

[11] Im Rahmen der vorliegenden Studie wurden z.T. erhebliche Kenntnisdefizite für die Bewertung der Auswirkungen des Klimawandels auf die deutsche Landwirtschaft identifiziert.

… wird natürlich trotzdem fleißig bis zum Jahr 2100 simuliert und damit fabuliert.

Weiter kam eine Antwort zu den Zahlen von dem Institut, welches die „Urquelle“ publiziert hat und bestätigt damit den Verdacht des Autors (dass die Zahlen des Ministers aus einer Publikation von 2007 stammen):

Sehr geehrter Herr xxx,

die von Herrn Staatsminister Brunner genannten Zahlen stammen aus einer bereits etwas älteren Berechnung unseres Instituts und entsprechen deshalb vermutlich nicht mehr ganz dem aktuellen Stand.

Institut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL)

Was lernt man daraus? Auch in Bayerischen Ministerien „liegen“ Daten lange Zeit herum und werden bei scheinbar passender Gelegenheit „hervorgekramt“. Zumindest beim Klimawandel hält man das Volk inzwischen bereits für so dumm, dass man es nicht einmal mehr für erforderlich hält, die Angaben vor einer Rede auf Aktualität oder neue Sachverhalte zu überprüfen, wie zum Beispiel:

kaltesonne:

Studie der Universität Göttingen: Erhöhte CO2-Konzentration könnte Ernteerträge in Norddeutschland um bis zu 60% steigern

GWPF-Studie

Neue Studie: Steigender CO2 Gehalt wird Wassereffizienz von Weizen bis 2080 um mehr als ein Viertel erhöhen

PIK-Studie in den Environmental Research Letters gibt Hoffnung: Keine gravierenden Folgen für die Landwirtschaft bis 2050 im Business-As-Usual-Emissionsszenario

Wie schlimm steht es um Bayerns Landwirtschaft mitten im Klimawandel?

Es ist bei Betrachtungen zum angeblich immer zerstörerischen Klimawandel hilfreich, sich zuerst die „schlimmen“ Auswirkungen anzusehen. Nur so lassen sich Fehlinterpretationen durch ideologisch bedingte Hysterie und alternativ möglicher Segen für die Weltbevölkerung einschätzen. Dazu hat der Autor einst eine Übersicht erstellt:

EIKE: [4] Ernteerträge und Klimawandel

Daraus eine Langfristdarstellung der Ertragsverbesserung in der Landwirtschaft seit dem Ur-Beginn des schlimmen Klimawandels:

Bild 2 [4] Schweiz Erträge Langfristdarstellung 1850 – 2002

Im folgenden Bild sieht man, wie die Weltproduktion an Getreide zunimmt und das sogar in Afrika.

Bild 3 Weltproduktion Getreide (Afrika hellgrün, Welt dunkelgrün) Quelle: P. Doleschel, IPZ Nov-06

Ähnlich sieht es in Deutschland aus und ebenso auch in Bayern.

Umsatz der Landwirtschaft Bayerns

[2] Der Produktionswert der bayerischen Landwirtschaft im Jahr 2010 betrug 8,8 Milliarden Euro. 50 % entfallen auf tierische Erzeugnisse, 43 % auf pflanzliche Erzeugnisse und auf landwirtschaftliche Dienstleistungen 7 %. An erster Stelle liegt Milch (27 %), gefolgt von Futterpflanzen (17 %), Getreide (12 %), Rindern (10 %) und Schweinen (9 %).

Leistungsfähigkeit: Ein Landwirt ernährt heute 129 Menschen, während dies 1990 erst 69 Menschen und 1950 sogar nur 10 Menschen waren.

Die möglichen Verluste durch den Klimawandel in der Zukunft betragen damit:

-Tierische Erzeugnisse: 50 % sind 4,4 Milliarden Euro, 0,1 Milliarden Euro Verlust sind somit 2,3 % pa

-Landwirtschaft: 43 % sind 3,784 Milliarden Euro, Verlust somit 13,2 % pa

Dazu die Darstellung der Produktionswerte (Bild 4). Die kleine rote Linie kennzeichnet einen Verlust von 500 Millionen Euro wie es Minister Brunner als möglichen Klimawandeleinfluss angibt. Das ist weniger als die jährliche Produktionsschwankung. Und erkennbar kann der wahre Klimawandel dies locker kompensieren, sonst hätte er in der ganz schlimmen Zeit seit 1990 kein Plus geschafft. Auch seit Verkündung des Verlustes im Jahr 2007 ist der Zugewinn höher. Damit drängt sich der Verdacht auf, dass die möglichen Verluste weit niedriger sind als die durch den Klimawandel erzielten Zuwächse.

Bild 4 Produktionswerte der Landwirtschaft in Bayern in den Jahren 1995, 2000 und 2005 bis 2012 Blau Pflanzliche Erzeugung insgesamt, Braun: Getreide. Quelle: Tabellenanhang Bayern Agrarbericht 2014 Tabelle 4

Bild 4 deckt sich gut mit der Darstellung für Deutschland im nächsten Bild. Weder am Produktionswert (Bild 4) noch am Umsatz (Bild 5) lässt sich ein negativer Einfluss des Deutschland bereits heimsuchenden Klimawandels erkennen.

Bild 5 Nettoumsatz der Landwirtschaft in Deutschland in den Jahren 2002 bis 2014 (in Millionen Euro). Quelle statista

Betrachtet man die Einkommensverläufe, dürften sich die Landwirte ebenfalls nicht über den Klimawandel beschweren.

Bild 6 Längerfristige Einkommen im landwirtschaftlichen Bereich. Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten: Bayerischer Agrarbericht 2014 Fakten und Schlussfolgerungen

Bild 7 Beispielhafte Landwirtschaftserträge Bayern. Erkennbar ist der Ertragsgewinn durch den Klimawandel. Quelle: Foliensatz Klimawandel in Bayern Veränderungen und Perspektiven Dr. Harald Maier Deutscher Wetterdienst Agrarmeteorologie Weihenstephan

Und wer Grafiken nicht glaubt, der kann es auch verdichtet direkt vom Chef des Herrn Minister Brunner, Ministerpräsident Seehofer erfahren. Der Zuwachs ist danach noch weit höher, als es die Grafiken ausweisen:

Wochenblatt 19.11.2011: Die Landwirtschaft als Zukunftsbranche

Der Ministerpräsident verwies auf beeindruckende Zahlen … „Besonders bemerkenswert ist die Steigerung der landwirtschaftlichen Produktivität. Ein Zuwachs von über 80 Prozent in den letzten 20 Jahren ist eine herausragende Leistung unserer Landwirte“, so Seehofer.

Es hängt eben von der Veranstaltung und dem Publikum ab, ob der Klimawandel schadet oder Segen spendet.

Es soll auch nicht unerwähnt bleiben, woher ein großer Teil der Klimawandel-Verluste resultiert: Es sind zum Beispiel Mehrausgaben für Pflanzenschutz (wirksame Mittel werden inzwischen von den Ökojüngern ja massiv verboten), Insektenbefall (dazu gilt das Gleiche) und Ertragsminderungen, weil man inzwischen das überbordende Wachstum teils begrenzen muss, weil z.B. die Körner so groß werden, dass sie aus den Ähren fallen. Laut den Simulationen sollen die Temperaturdifferenzen immer größer werden, obwohl die gemessenen Temperaturkurven das Gegenteil ausweisen (es wird in der Spitze nicht wärmer, aber die Kälte nimmt ab, siehe Bild 27). Der Klimawandel ist eben selbst für die Umweltschutzverbote haftend.

Der Klimakongress in Würzburg

Man sollte annehmen, dass wenigsten ein paar Unentwegte im Ministerium bei EIKE und kaltesonne vorbeisehen, um die schlimmsten Falschaussagen zu vermeiden. Das scheint nicht so zu sein. Denn sonst wäre die folgende Aussage des Ministers in der Eröffnungsrede unterblieben:

[6] 14. Juli 2016, Würzburg Kongress: Dem Klimawandel gewachsen sein

Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Viele Experten rechnen für Bayern neben einem Anstieg der mittleren Temperaturen vor allem mit einer Zunahme extremer Wettersituationen wie Dürre, Starkregen oder Unwettern. Was das bedeuten kann, wurde uns letztes Jahr mit der extremen Hitze und der massiven Dürre in Nordbayern, aber auch mit den jüngsten Starkregenereignissen und Überflutungen eindrücklich vor Augen geführt.

Auf dem Klimakongress schildern Fachleute die Herausforderungen durch den Klimawandel und stellen Anpassungsstrategien sowie Handlungsoptionen vor. Ich lade Sie sehr herzlich dazu ein.

Wer heute noch in der Öffentlichkeit behauptet, dass „ … jüngsten Starkregenereignissen und Überflutungen eindrücklich vor Augen geführt“ hätten dass es einen Klimawandel gibt, der hat einfach nichts dazu-gelernt und will es auch nicht. Selbst der DWD hat (in einer Info der Tageszeitung des Autors) in einer Randnotiz zugestanden, dass die Regenmengen im Rahmen des Üblichen waren und in den Darstellungen des Autors [16] und [21] ist es belegt, dass nicht die (deutlich unter den Höchststanden liegenden) Regenmengen, sondern allein menschliches Versagen Auslöser der Katastrophen waren. Bisher hat der Autor nirgends eine belegte Gegendarstellung gefunden.

Zudem sollte man sich bei solchen „Reden“ immer auch vor Augen halten, wie der langfristige Temperaturverlauf und die CO2-Korrelation wirklich aussehen. Dazu eine vom Autor aus den Deutschland-Temperaturdaten von WIKIPEDIA erstellte Grafik (Bild 7.1):

Bild 7.1 Langfrist-Temperaturreihe der Jahreszeiten von Deutschland (1750 – 2016) und CO2-Anteil der Atmosphäre.

Beachten: Die Herbsttemperaturen entsprechen der rechten Temperaturskale, alle anderen der linken.

Quelle Temperaturreihe: WIKIPEDIA, Zeitreihe der Lufttemperaturen in Deutschland, Quelle CO2-Verlauf: WIKIPEDIA

Man sieht, dass seit 1750 die Maximalwerte wie mit dem Lineal gezogen horizontal „gedeckelt“ verlaufen, nur die Minimaltemperaturen erhöhen sich etwas, was zur Erhöhung der Mittelwerte führt. Dem Autor ist es weiterhin ein Rätsel, wie dieses Verhalten des Temperaturverlaufs nach der CO2-Forcing-Theorie möglich sein soll. Vielleicht kann ein Fachmann im Blog dieses Rätsel lösen. Zudem ist der Autor überzeugt, dass wenn man Personen diese Temperaturverläufe neutral vorlegen würde, kaum jemand auf die Idee käme, daraus „Der Klimawandel schreite schneller voran als bislang angenommen“ abzuleiten. Ganz schlimm würde es werden, wenn jemand als Erklärung noch den Wärmeinseleffekt ins Spiel brächte.

Lesern, welche immer noch glauben, dass auch Deutschland vor dem baldigen Hitzetod steht und dies auf jeden Fall anhand der Sommermonate zu erkennen sei, weil der CO2-Einfluss mit den folgenden stetig steigenden Temperaturen ein Beleg dafür sein muss, anbei der Verlauf des Monats Juni seit 1750 (Bild 7.2). Im Jahrzehnt 1750 lebende Altvordere würden keine Spur einer Erwärmung feststellen, außer, dass es seit 1750 einmal im Jahr 1923 ausnehmen kalt und fast hundert Jahre später im Jahr 2003 ausnehmend heiß war was zeigt, dass die Natur sowohl im Negativen wie im Positiven aus „dem Stand heraus“ zu Extremen fähig ist. Die ganzen Jahrhunderte bis heute ist dazwischen außer natürlicher Variabilität aber wirklich überhaupt nichts passiert. Und weil immer so auf Regressionen vertraut und gepocht wird: Die (rote) lineare Regressionslinie zeigt seit dem Beginn der Reihe einen horizontalen Strich.

Bild 7.2 Langfrist-Temperaturreihe des Monats Juni von Deutschland (1750 – 2016). Rote Linie, Regressionsgerade. Quelle Temperaturreihe: WIKIPEDIA, Zeitreihe der Lufttemperaturen in Deutschland.

Kongress-Referate

Auf dem Kongress wurde eine Reihe von Referaten gehalten, die alle im Internet hinterlegt sind:

StMELF Kongress 14. Juli 2016, Würzburg: [6] Dem Klimawandel gewachsen sein

Anbei von den Referaten nur ganz exemplarische Beispiele, die vollständigen Inhalte lassen sich ja leicht nachlesen. Der Startvortrag von Prof. Dr. H. Lesch kommt aus bestimmten Gründen zum Schluss.

Vortrag Dr. Harald Maier – Klimawandel in Bayern – Veränderungen und Perspektiven [7]

Der Referent beschränkt sich im Wesentlichen darauf, für seinen Arbeitgeber (DWD) zu werben. Dazu wird dargestellt, dass die Klimasimulationen bis zum Jahr 2100 stimmen würden und man damit etwas über die Zukunft wüsste. Auf die Problematiken welche der Autor bei diesen Simulationen festgestellt hat geht er nur mit einem Nebensatz ein: „Modelle sind gut, aber nicht perfekt“, was der Autor ergänzen würde: „ … sind grottenschlecht“, wie es sich leicht anhand der Vulnerabilitätsstudie Deutschland [5] belegen lässt:

EIKE 07.02.2016: [5] Der Himmel fällt uns auf den Kopf und ohne die Glaskugel im Computer würden wir es nie erfahren

Rezension: UBA Studie 24/2015 Die Vulnerabilität Deutschlands gegenüber dem Klimawandel

Aus dem Vortragsfoliensatz ein paar Screenshots von Grafiken:

Bild 8 [7]

Sehr gerne werden attributive Grafiken gezeigt. Diese Streuen gewaltig und sind, wenn die Grenzwerte „geeignet“ liegen, „durchschlagend“ demonstrativ, nur nicht aussagekräftig.

So ist es bei den gerne gezeigten Kenntagen:

Bild 9 [7] Darstellung Kenntage Bayern

In [5] Der Himmel fällt uns auf den Kopf wurde gezeigt, wie so ein Bild in detaillierter Darstellung aussieht.

Es ist klar, dass aufgrund einer Erwärmung die Anzahl Sommertage / heisse Tage zunehmen muss. Da diese um einen Schwellwert gebildet wird, bedingt eine geringe Temperaturerhöhung eine „gewaltige“ Steigerung der Anzahl. Betrachtet man jedoch die Temperaturen in Messdatenauflösung, sieht man dass die Maximaltemperaturen in Wirklichkeit mindestens seit 1955 überhaupt nicht steigen! (was der CO2-Theorie als mögliche Ursache eindeutig widerspricht).

Bild 10 Anzahl Heißer Tage aus [8] (Deutschland) und Tages-Maximalwerte von Nürnberg (DWD Datensatz, Stand 11.2015) mit gleichen Jahreszeiträumen (mit Ergänzungen durch den Autor)

Bei der Niederschlagsentwicklung ist es unter Betrachtung der natürlichen Streuung nicht anders. Es ist keinerlei signifikanter Trend erkennbar, wie es im Vortragsbild auch eingetragen ist. Die Aussagen dazu sind dadurch hanebüchen: „Sommerniederschläge nehmen teilweise ab (JJA; nicht signifikant)“, aber die jüngsten Überflutungen waren (angeblich) eine Folge des Klimawandels, obwohl der Sommerniederschlag nicht zunimmt.

Dazu passen auch die Wahrscheinlichkeitsangaben der Zukunftssimulationen:

[7] Bandbreite der wahrscheinlichsten Niederschlagsänderungen im Winter in Bayern (relativ zu 1961-1990, A1B, 19 Projektionen)

2021 -2050 0 bis 25 % Niederschlagsmenge

2071 –2100 0 bis 35 % Niederschlagsmenge

Bandbreite der wahrscheinlichsten Niederschlagsänderungen im Sommer in Bayern (relativ zu 1961-1990, A1B, 19 Projektionen)

2021 -2050 -10 bis +15 % Niederschlagsmenge

2071 –2100 0 bis -35 % Niederschlagsmenge

Bild 11 [7] Niederschläge Bayern

Man muss etwas längere Zeiträume betrachten, um eine wirkliche Übersicht zu erhalten (Bild 12). Aktuell hat Deutschland einen Niederschlag wie zu Beginn der Messreihe um 1881. Die höhere Streuung dürfte mehr der Verbesserung der Messgenauigkeit als dem Wetter geschuldet sein. Es dürfte schwer gelingen, im Verlauf einen Klimawandel-Einfluss zu entdecken, entsprechend tun sich auch die Simulationen mit „Vorhersagen“ erkennbar schwer.

Bild 12 [6] DWD Klimaatlas Deutschland, Niederschlagsmittel Deutschland mit Zukunftsprojektionen

Nun kann sich jeder überlegen, ob es ein Vorteil, Nachteil oder sonst etwas werden wird. Ansonsten bietet der Inhalt die jedem regelmäßigen EIKE-Leser bekannten IPCC-Statements und –Darstellungen. Es besteht kein Unterschied mehr zwischen der katholischen Kirche und der Klimawandel-Religion: Was der IPCC-Vatikan sagt, wird gläubigst als absolute, unbezweifelbare Wahrheit repliziert. Da können noch so viele „Dr.“ und „Prof.“-Titel vor dem Namen kleben.

Vortrag Dr. Jörg Neumann – Klimawandel in Bayern – Was passiert mit unserem Grundwasser?[9]

Obwohl auch in diesem Vortrag vor allem die Probleme getextet werden, sind in den gezeigten Daten keine erkennbar. Bild 13 (aus dem Vortragsfoliensatz) und Bild 17 (aus einer Datentabelle daraus erstellt) zeigen zu deutlich, dass selbst die dem Klimawandel zugewiesenen Trockenjahre innerhalb der natürlichen Variabilität liegen.

Bild 13 [9] Das Trockenjahr 2015 im Vergleich

Das Folienbild (Bild 15) meldet, dass Winterniederschlag fehlen würde. Was wohl bewusst fehlt, ist dabei die Einordnung in den historischen Kontext. Bild 11 (des Vorredners) zeigt, dass Winterniederschläge nicht signifikant, aber zumindest in der linearen Regression zunehmen – auf gar keinen Fall jedoch Klimawandel-bedingt abnehmen! Das eigene Bild 13 zeigt es und die Tabelle im Bild 15 weist es ebenfalls aus (Grafik dazu: Bild 16). Selbst der Winter 2014 /15 vor dem Jahrhundert-Trockensommer letztes Jahr war historisch gesehen eher niederschlagsreich.

Trotzdem hat der Redner bei diesen Daten keine Hemmungen, tiefrot und -eingerahmt vorzutragen:

Bild 14 [9] (Auszug)

… was man nur als eine bewusste Irreführung(-Versuch) bezeichnen kann.

Bild 15 [9] Aussagen zu „Niederschlagsproblemen“

Bild 16 Aus der Tabelle Trockenjahr 2015 (Bild 15): Auswirkungen auf das Grundwasser, Gebietsniederschlag Bayern (auf Basis REGNI Niederschlag DWD) vom Autor erstellte Grafik. Die Jahreszahlen bezeichnen immer den Winter zum Folgejahr

Auch die im Foliensatz in einer Tabelle gelisteten Daten von Trockenjahren zeigen, dass das als extrem gemeldete Trockenjahr 2015 im langfristigen Zusammenhang bei weitem nicht extrem war (Bild 17).

Bild 17 Aus der Tabelle „Summe Sommerhalbjahr Mai bis Oktober [mm]“ des Vortragsfoliensatzes [9] vom Autor erstellte Grafik.

Fazit

Es scheint beim Klimawandel keinen zu stören, wenn Daten und Text das Gegenteil zeigen. So lange es nur alarmistisch ist, wir nichts angezweifelt oder hinterfragt.

Vortrag Jakob Opperer: – Für eine neue Landwirtschaft in einer anderen Umwelt[10]

Der Vortrag [10] bietet nichts wirklich Interessantes, außer die Darstellung, wie sich Almbauern über den Klimawandel freuen dürfen und wie der übliche, ungeschützte Maisanbau Bodenerosion bei stärkerem Regen begünstigt.

Bild 18 [10] Erhöhung der Weidetage und des möglichen Viehbestandes auf Almen aufgrund der Erwärmung

Bild 19 [10] Erosionsbegünstigung durch den üblichen Maisanbau und Abhilfemaßnahme

Ergänzend kommt noch die Information, dass eine moderne Kuh auch nicht mehr so spartanisch wie früher wohnen muss und inzwischen zumindest eine Dusche zur Verfügung hat.

Zusammenfassung

Dieses Symposium zeigt wieder, dass zum Thema Klimawandel in Deutschland keine ehrliche Diskussion mehr geführt wird. Obwohl wirklich alle Daten einen Vorteil ausweisen, wird dies ignoriert und häufig lieber auf gerade bezüglich des Niederschlags grottenschlechte Simulationen zurückgegriffen, um den geforderten Nachteil zu belegen. Auch die CSU in Bayern ist inzwischen voll auf diesen Trend aufgesprungen, was für das EEG schon galt [12] und nun zum Klima weiter geführt wird (siehe die vielen hanebüchenen Meldungen der Umweltministerin Frau Scharf dazu [3] (mehrmals auf EIKE publiziert)).

Dass viele Forschungsinstitute ebenfalls auf diesen Trend „aufgesprungen“ sind zeigt zusätzlich, dass man über den „alten Osten“ mit den damals staatlich verordneten Forschungsergebnissen oder aktuell Nordkorea nicht mehr lachen sollte.

Der Startvortrag

Prof. Dr. Harald Lesch – Klimawandel für Fußgänger

Absolut erschreckend findet der Autor, was der Professor aus München auf dem Symposium vortrug, obwohl Medien davon angetan waren:

DIE WELT:[1]Würzburg (dpa/lby) – Harald Lesch, Moderator und prominentes Mitglied des bayerischen Klimarats, sah in seinem Vortrag Vorteile durch den Klimawandel hingegen kritisch: «Netto ist der Klimawandel ein gewaltiger Nachteil», sagte er. Gegen Skeptiker des Klimawandels fand der Professor für Physik klare Worte: «Wir reden hier über Naturgesetze, nicht über Spekulationen.» In den 1990er-Jahren hätten sich «nicht mal die größten Pessimisten» vorstellen können, dass die Erde heute an dem Punkt stünde, an dem sie stehe. Es bestehe dringender Handlungsbedarf.

Im Kern hat den Professor das Thema des Symposiums gar nicht interessiert. Sein Klima-Rundumschlag passt inhaltlich nicht zum Kernthema der Veranstaltung. Man erkennt am Foliensatz deutlich, dass es nur um eine „Message“ ging, die so auf jeder beliebigen Klima-Alarmveranstaltung gebracht werden könnte. Und diese „Message“ ist in ihren Darstellungen so hanebüchen überzogen und auf überholten Szenarien basierend, dass man das Niveau dem Vortrag einer Pennäler-„Klimapfadfinder auf der Pirsch“-Gruppe auf einer Schulpräsentation aus dem „Klimaschutzschulenatlas“ zum Beispiel zu Ehren der Sponsorin Frau Hendricks zuordnen würde, wo jeder Beobachter weiß, dass die Kinder von Aktivisten „animiert“ wurden, das Ge-googelte aber noch nicht einordnen können. Die Kritik daran wurde bewusst am Ende gebracht, damit man sich die apokalyptischen „Lesch-Darstellungen“ anhand des bisher gezeigten, wahren Klimasegens so richtig durch den Kopf gehen lassen kann.

Leider ist im Foliensatz nirgends ausgeführt, aufgrund welcher Daten Herr Lesch beim Klima gravierende, negative Veränderungen von den 1990er Jahren bis heute sieht. In seinem Foliensatz ist außer, dass er bedenkenlos die anerkannt unwahrscheinlichsten und inzwischen widerlegten Klimahysterie-Gemeinplätze publiziert (alleine sein Bild Nr. 28 wäre eine eigene Rezension wert) und damit zeigt, wie wieder ein Wissenschaftler wohl auf dem Weg zu „Höherem“ seinen Ruf bedenkenlos ruiniert und über Bord wirft, dazu nichts wirklich erkennbar. Das wird bei ihm scheinbar zur Methode und kann bei kaltesonne [18] und EIKE nachgelesen werden.

kaltesonne:

Harald Lesch kann das Klimaskeptiker-Mobbing nicht lassen

Leiterin der ZDF-Redaktion Naturwissenschaft und Technik nimmt Stellung zu beanstandeter Sendung “Leschs Kosmos: Der Klima-Lügen-Check”

Der Klima-Lügen-Check im ZDF: Was ist dran an Prof. Harald Leschs Thesen?

Emotionen statt Fakten: Harald Lesch’s ZDF-Doku „Tatort Erde – Das Klima im Visier“

EIKE:

-ZDF Wissenschaftserklärer Harald Lesch gegen die AfD: Mogeln, tricksen, täuschen.

Ein Einfluss von Herrn Schellnhuber und Herrn Rahmstorf (beide PIK) ist im Foliensatz unübersehbar, eine enge, geistige Liaison mit Frau Prof. C. Kemferts abstrusen EEG-Ideen ebenfalls. Nun darf ein Professor zum Wohle seiner Karriere und / oder Publicity ja beliebig irgendwelchen „in den Hintern kriechen“; viel erschreckender ist, dass sich eine Schar von Fachleuten so etwas in aller Ruhe anhört, zumindest wurde in den Medien nichts anderes berichtet. Das Niveau ist damit jedenfalls ausreichend niedrig gelegt, um die Kenntnisse der Bayerischen Umweltministerin nicht zu beeinflussen und im Beratergremium nicht durch zu viel Wissen störend zu wirken.

Inhaltsschnipsel aus dem Vortragsfoliensatz von Prof. Dr. H. Lesch

Bild 20 [17] Screenshot aus dem Vortragsfoliensatz von Prof. Dr. H. Lesch

Bild 21 [17] Screenshot aus dem Vortragsfoliensatz von Prof. Dr. H. Lesch

Bild 22 [17] Screenshot aus dem Vortragsfoliensatz von Prof. Dr. H. Lesch

Bild 23 [17] Screenshot aus dem Vortragsfoliensatz von Prof. Dr. H. Lesch

Bild 24 [17] Screenshot aus dem Vortragsfoliensatz von Prof. Dr. H. Lesch

Bild 25 [17] Screenshot aus dem Vortragsfoliensatz von Prof. Dr. H. Lesch

Bild 26 [17] Screenshot aus dem Vortragsfoliensatz von Prof. Dr. H. Lesch

Bild 27 [17] Screenshot aus dem Vortragsfoliensatz von Prof. Dr. H. Lesch

Bild 28 [17] Screenshot aus dem Vortragsfoliensatz von Prof. Dr. H. Lesch

Bild 29 [17] Screenshot aus dem Vortragsfoliensatz von Prof. Dr. H. Lesch

Zu den im Foliensatz von H. Lesch gezeigten, dramatischen Folgen für die Alpen (Bild 27) anbei der Verlauf der Temperaturen der DWD-Messstation Zugspitze, ebenfalls ab 1900. Man sieht, dass sich die Maximaltemperaturen seit 1900 überhaupt nicht verändert haben – ein signifikanter Einfluss des in etwa linear ansteigenden CO2 an diesem Temperaturverlauf damit recht unwahrscheinlich ist (deshalb werden mit viel Aufwand in den gesamten Alpen Beobachtungs- und Forschungsstellen aufgebaut, um es zu finden). Auch würde man an dem plötzlichen Temperatursprung um 1986 bestimmt etwas anderes als CO2 als Ursache vermuten. Das Märchen der verstärkten Gerölllawinen durch den Klimawandel ist inzwischen ebenfalls als solches entlarvt, kaltesonne: Den Steinlawinen im Mont-Blanc-Massiv ist das Klima herzlich egal

Bild 30 [13] Zugspitze Verlauf der Temperatur-Maximalwerte 1900 – 2014

– Rot: Maximaltemperatur Tageswerte (linke Temperaturskala -40 …. +20 °C)

– Violet: Maximaltemperatur Jahresmittel (rechte Temperaturskala -7 … +2 °C)

Auch ob das (in der Alpengeschichte regelmäßige) Schmelzen und Wachsen von Gletschern eine Katastrophe darstellt, kann man vollkommen unterschiedlich bewerten:

[14] „Fakten zu Gletscherschwund und Co. – und wie Ideologie unsere Natur zerstört“.

Nur weil der moderne Tourismus Gletscher „benötigt“, kann man realistisch nicht erwarten, dass diese eine „Garantie“ der Natur wären. Früher, als sie noch „majestätisch und stolz“ waren, wurden sie wegen ihrer für die Talbewohner oft tödlichen Überschwemmungen gefürchtet und über Jahrhunderte mit vielen Bittprozessionen und Papsterlassen versucht, sie durch Gott kleiner werden zu lassen [14]. Das hat Gott anscheinend nach langer, langer Zeit erhört – und als Rettung den Klimawandel geschaffen. Inzwischen verdienen die Bewohner der Alpen aber (zum großen Glück, denn vorher gehörten sie zu den wirklich Allerärmsten der Armen) mehr durch den Tourismus, und schon soll sich das über Jahrhunderte Ersehnte wieder zurück-ändern.

Quellen

[1] DIE WELT 14.07.16: 600 Millionen Euro Verlust drohen der Landwirtschaft

http://www.welt.de/regionales/bayern/article157033643/600-Millionen-Euro-Verlust-drohen-der-Landwirtschaft.html

[2] Bayerischer Bauernverband: Steckbrief der bayerischen Landwirtschaft, Stand: Januar 2014

[3] EIKE 21.11.2015: Die bayerische Umweltministerin Frau Scharf: Extremwetter, Extrem-Hochwasser und die Unberechenbarkeit des Wetters nehmen zu. Doch stimmt das wirklich?

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/die-bayerische-umweltministerin-frau-scharf-extremwetter-extrem-hochwasser-und-die-unberechenbarkeit-des-wetters-nehmen-zu-doch-stimmt-das-wirklich/

[4] EIKE 30.06.2015: Ernteerträge und Klimawandel

http://www.eike-klima-energie.eu/klima-anzeige/ernteertraege-und-klimawandel/

[5] EIKE 07.02.2016: Der Himmel fällt uns auf den Kopf und ohne die Glaskugel im Computer würden wir es nie erfahren

Rezension: UBA Studie 24/2015 Die Vulnerabilität Deutschlands gegenüber dem Klimawandel

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/der-himmel-faellt-uns-auf-den-kopf-und-ohne-die-glaskugel-im-computer-wuerden-wir-es-nie-erfahren/

[6] StMELF Kongress 14. Juli 2016, Würzburg: Dem Klimawandel gewachsen sein

http://www.stmelf.bayern.de/agrarpolitik/137825/index.php

[7] StMELF Kongress 14. Juli 2016, Würzburg, Vortragsfoliensatz Dr. Harald Maier: – Klimawandel in Bayern – Veränderungen und Perspektiven

[8] Uba Klimamonitoringbericht Deutschland 2015

[9] StMELF Kongress 14. Juli 2016, Würzburg, Vortragsfoliensatz Dr. Jörg Neumann: – Klimawandel in Bayern – Was passiert mit unserem Grundwasser?

[10] StMELF Kongress 14. Juli 2016, Würzburg, Vortragsfoliensatz Jakob Opperer: – Für eine neue Landwirtschaft in einer anderen Umwelt

[11] Landbauforschung Völkenrode – FAL Agricultural Research Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL)
Bundesallee 50, 38116 Braunschweig, Germany, 2007: Sonderheft 316: Analyse des Sachstands zu Auswirkungen
von Klimaveränderungen auf die deutsche Landwirtschaft und Maßnahmen zur Anpassung

[12] EIKE 05.10.2015: Das Positionspapier des CSU Arbeitskreises Energiewende Keine Vernunft mehr, nirgendwo

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/das-positionspapier-des-csu-arbeitskreises-energiewende/

[13] EIKE 11.05.2016: Die Problematik der Temperaturrekonstruktion Eine beispielhafte Sichtung dazu anhand des Projektes PAGES 2k

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/die-problematik-der-temperaturrekonstruktion-eine-beispielhafte-sichtung-dazu-anhand-des-projektes-pages-2k/

[14] EIKE 31.07.2015: Fakten zu Gletscherschwund und Co. – und wie Ideologie unsere Natur zerstört

http://www.eike-klima-energie.eu/klima-anzeige/fakten-zu-gletscherschwund-und-co-und-wie-ideologie-unsere-natur-zerstoert/

[15] EIKE Josef Kowatsch, Stefan Kämpfe:

Zum Sommerstart: Die vergebliche Suche nach der „Klimaerwärmung“ im Frühsommermonat Juni Teil 2- Auch der Juni wird in der Gegenwart immer kälter.

[16] EIKE 06.07.2016 : Das Unwetter bei Simbach am Inn – Ein Nachtrag zur Debatte im Bayerischen Landtag

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/das-unwetter-bei-simbach-am-inn-ein-nachtrag-zur-debatte-im-bayerischen-landtag/

[17] StMELF Kongress 14. Juli 2016, Würzburg, Vortragsfoliensatz Prof. Dr. Harald Lesch: – Klimawandel für Fußgänger

[18] kaltesonne, 20.07.2016: Harald Leschs Prüfung des AfD-Klimaprogramms wissenschaftlich geprüft

http://www.kaltesonne.de/harals-leschs-prufung-des-afd-klimaprogramms-wissenschaftlich-gepruft/

[19] Alles Schall und Rauch

http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2008/09/wir-haben-historisch-gesehen-zu-wenig.html

[20] Science Skeptical Blog, Fred F. Mueller: Zauberlehrlinge in Aktion – die Risiken der Geothermie Teil 2

read:http://www.science-skeptical.de/klimawandel/unbequeme-wahrheiten-die-biologisch-geologische-co2-sackgasse/0010011/

[21] EIKE 13.06.2016: Der Bundestag zieht Bilanz der Unwetter-Zerstörungen Alle Parteien haben genau die gleiche – offizielle – Meinung und als Lösung die Klima-Pflichtversicherung

http://www.eike-klima-energie.eu/klima-anzeige/der-bundestag-zieht-bilanz-der-unwetter-zerstoerungen-alle-parteien-haben-genau-die-gleiche-offizielle-meinung-und-als-loesung-die-klima-pflichtversicherung/

[22] EIKE 18.06.2016: Die Niederschlagsentwicklung in Deutschland und weltweit zeigt keinen Klimawandel-Einfluss

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/die-niederschlagsentwicklung-in-deutschland-und-weltweit-zeigt-keinen-klimawandel-einfluss/

[23] EIKE 09.06.2016: An den Unwettern ist der Mensch eher nicht schuld – aber ganz sicher an deren Folgen

Darstellung des Unwetters um Simbach Niederbayern

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/an-den-unwettern-ist-der-mensch-eher-nicht-schuld-aber-ganz-sicher-an-deren-folgen/

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