Der „Brexit“ ist auch eine Zurückweisung der EU-Vorschriften zur globalen Erwärmung

Michael Bastasch
[Vorbemerkung des Übersetzers: Der Begriff „Brexit“ ist zwar unmöglich, aber weil er längst im Sprachgebrauch verankert ist, mir kein Alternativbegriff einfällt und eigentlich jeder weiß, was gemeint ist, bleibe ich bei diesem Begriff, auch ohne „-“.]
Als die Britischen Wähler sich mehrheitlich für das Verlassen der EU ausgesprochen haben, haben sie nicht einfach gegen die Einwanderungspolitik von Brüssel gestimmt, sondern auch gegen die immer weiter wachsende Liste grüner europäischer Vorschriften.
Dass die EU es Millionen Flüchtlingen gestattet hatte, durch offene Grenzen in die EU zu strömen, hat eine große Rolle beim Votum der Briten pro Brexit gespielt, aber es war auch eine Zurückweisung der EU-Politik bzgl. der globalen Erwärmung, die UK von Brüssel aufgezwungen worden war.


„Die Entscheidung der Briten, aus der EU auszusteigen, wird bedeutende und langzeitliche Implikationen für die Energie- und Klimapolitik haben“, sagt Dr. Benny Peiser, Direktor des Global Warming Policy Forum GWPF.

Der konservative Meinungsforscher Lord Michael Ashcroft befragte 12.369 Briten während der Abstimmung und fand heraus, dass 69 Prozent all derjenigen, die für den Ausstieg gestimmt hatten, die „grüne Bewegung“ als eine „Kraft des Bösen“ eingestuft hatten (hier).

„Mit jeweils großer Mehrheit haben Wähler, die Multikulti, Feminismus, die Grüne Bewegung, Globalisierung und Einwanderung als Kräfte des Guten sahen, dafür gestimmt, in der EU zu verbleiben. Hingegen haben all jene, die diese Kräfte als ,Böses‘ sahen, mit sogar noch größerer Mehrheit für den Austritt aus der EU gestimmt“, schrieb Ashcroft.

Die Briten haben seit Jahren unter hohen Energiepreisen gelitten, teilweise infolge der von den EU-Bürokraten erlassenen Vorschriften, die an die Bürger weitergegeben wurden. Umweltaktivisten waren aus genau diesem Grund strikt gegen den EU-Austritt. Das Brexit-Votum signalisiert, dass UK nach rechts abdriftet und dass man drückende klimapolitische Maßnahmen ablehnt.

„Es ist sehr unwahrscheinlich, dass der parteiübergreifende grüne Konsens, der während der letzten 10 Jahre im Parlament vorherrschend war, die seismischen Schockwellen überdauern wird, die sich jetzt nach dem ,Independence Day‘ von UK ausbreiten“, sagte Dr. Peiser.

Premierminister David Cameron verkündete nach der Abstimmung seinen Rücktritt, hatte er doch vehement für den Verbleib in der EU geworben. Cameron war eine der treibenden Kräfte hinter dem sog. „grünen Konsens“ im Parlament, welcher hinter grünen Subventionen und Energiesteuern für die gesamte Bevölkerung stand.

„Die Britischen Bürger haben dafür gestimmt, die EU zu verlassen, und ihr Wille muss respektiert werden“, sagte Cameron nur einen Tag später. „Der Wille der britischen Bevölkerung ist eine Instruktion, der wir folgen müssen“.

Camerons Regierung hat angefangen, Subventionen für Solarpaneele zurückzufahren und das hydraulische Brechen zu fördern (hier). Gesetzgeber der Konservativen Partei stimmten auch gegen weitere Begünstigungen der Windenergie und für die Senkung der Stromkosten. Grüne Steuern kommen die britischen Steuerzahler mit 6,6 Milliarden Dollar pro Jahr zu stehen.

Die Briten zahlten auch mit die höchsten Energiekosten in Europa (hier), teilweise dank grüner Steuern, die auf die Stromrechnungen aufgeschlagen worden waren.

Der Mann, der Camerons Stelle einnehmen wird, fühlt sich sicher nicht verpflichtet, das „grüne“ Image von UK zu pflegen.

Der ehemalige Londoner Bürgermeister Boris Johnson, der der UK-Brexit-Bewegung Gesicht und Stimme gegeben hatte, könnte Camerons Stelle als Premierminister während der kommenden Monate einnehmen. Johnson ist ein Skeptiker der globalen Erwärmung und hat sogar alarmistische Behauptungen zurückgewiesen, denen zufolge menschliche Emissionen Ursache für den ungewöhnlich milden Winter in England waren (hier).

„Es sind wunderbare Nachrichten, dass die Welt sich entschlossen hat, die Verschmutzung zu bekämpfen und den Menschen zu helfen, Geld zu sparen, aber ich bin sicher, dass jene globalen Führer von der primitiven Furcht getrieben waren, dass das gegenwärtige milde Wetter irgendwie von den Menschen verursacht ist. Und jene Angst – so weit ich die Wissenschaft verstehe – entbehrt jeder Grundlage“, schrieb Johnson im Dezember.

Es ist unwahrscheinlich, dass Johnson den „grünen Konsens“ im Parlament wiederbeleben wird. Das heißt nicht, dass Johnson sämtliche EU-Umweltvorschriften abschaffen würde, aber das Vorschriften-Regime wird wahrscheinlich weniger belastend sein als es Brüssel vorschwebte.

„Aber der vielleicht wichtigste Aspekt des EU-Referendums war die erstaunliche Selbstbestimmung und der Skeptizismus der Britischen Bevölkerung angesichts einer beispiellosen Angstkampagne“, sagte Peiser.

Link: http://dailycaller.com/2016/06/24/brexit-is-also-a-repudiation-of-eu-global-warming-mandates/

Es war zu erwarten, dass dieser „Brexit“ auch in der Klima- und Energie-Blogosphäre hohe Wellen schlagen würde. Einige Beiträge gibt es schon, die hier kurz beschrieben werden sollen. Zahlreiche weitere werden wohl noch folgen. – Anmerkung des Übersetzers.

Hier zunächst ein Beitrag, der noch vor der Abstimmung auftauchte. Wegen der vielen Konjunktive darin sei hier nur der Link genannt:

http://www.euractiv.com/section/climate-environment/news/un-boss-brexit-would-mean-rewriting-paris-agreement-on-climate-change/?nl_ref=15561958

Der folgende Beitrag ist nach der Abstimmung erschienen. Interessant, was die jeweiligen Autoren so folgern:

Brexit bringt Chaos in die Ziele Europas bzgl. sauberer Energie

Richard Martin

Der Abschied der zweitgrößten EU-Ökonomie könnte die in Paris festgeschriebenen Klima-Bemühungen erschüttern.

Die Entscheidung der UK-Wähler zum Austritt aus der EU (hier) sandte Schockwellen durch die Weltmärkte, einschließlich des Energie-Sektors. Der Konsens unter Gesetzgebern, Befürwortern sauberer Energie und Analysten war es, dass ein Brexit die EU-Bemühungen zur Reduktion von Kohlenstoff-Emissionen im Zuge des Pariser Klimaabkommens nicht vollständig auf das Abstellgleis fahren würden. Aber sie wird sicher Sand ins Getriebe werfen.

Unter Premierminister David Cameron und seinen Vorgängern war UK ein Führer bzgl. der Energiepolitik und Unterstützung Erneuerbarer Energie. Viele Maßnahmen der EU-weiten Energiepolitik des vorigen Jahrzehnts – darunter das Aufbrechen monopolistischer Strukturen der Kontrolle von Erzeugung, Übertragung und Verteilung – wurden zumindest teilweise in die UK-Gesetzgebung übernommen.

Weiterlesen: https://www.technologyreview.com/s/601776/brexit-brings-chaos-to-europes-clean-energy-goals/

Der folgende Beitrag stammt vom 24. Mai, also lange vor der Abstimmung, weist aber auf einen interessanten Aspekt hin. Der Autor outet sich dabei als entschiedener AGW-Anhänger:

Brexit-Kampagne wird von Klimaskeptikern dominiert

James Crisp

Führende Vertreter der Pro-Brexit-Kampagne haben Verbindungen zu kontroversen klimaskeptischen Denkfabriken und stellen die Wissenschaft hinter der globalen Erwärmung in Frage.

Die drei Führer der Gruppe, Boris Johnson, Michael Gove und Galionsfigur Lord Nigel Lawson haben Zweifel hinsichtlich eines vom Menschen verursachten Klimawandels, der von den meisten glaubwürdigen Experten der Welt gestützt wird.

Lawson gründete im Jahre 2009 die Global Warming Policy Foundation und ist bekennender Klimaskeptiker. Sowohl die Foundation, welche Vorschriften der Wohlfahrts-Kommission von UK für einen Anti-Klima-Bias gebrochen hat (hier), als auch die Austritts-Kampagnen-Führer haben reiche Geldgeber.

Weiterlesen: http://www.euractiv.com/section/uk-europe/news/brexit-campaign-leadership-dominated-by-climate-sceptics/

Und hier wird der Brexit mit der Französischen Revolution verglichen:

http://www.telegraph.co.uk/news/2016/06/24/brexit-is-a-more-impressive-achievement-than-the-french-revoluti/

Übersetzt und zusammengetragen von Chris Frey EIKE

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12 Kommentare

  1. Zitat Nigel Farage:
    „Das ist das einzige Parlament, das die Welt je geschaffen hat, in das man keinen Gesetzesentwurf oder -vorschlag einbringen kann. Noch nicht einmal die Beantragung einer Gesetzesänderung oder -aufhebung ist möglich. All das ist auf die nicht gewählte Europäische Kommission zurückzuführen.“

    Welche Ausmaße kann Dummheit annehmen???????????????????

    Bob Moriarty schreibt dazu auf Goldseiten.de im Gold Report:

    „Es gibt beispielsweise fünf EU-Richtlinien für Kissenbezüge. Der eine oder andere mag das vielleicht schon ein wenig übertrieben finden, aber nur bis man erfährt, dass es 109 Verordnungen gibt, die die Kissenfüllung regeln. Diese Zahl erscheint allerdings auch nur so lange absurd, bis man die 225 Bestimmungen liest, die zum Thema Brillen verfasst wurden.

    Es gibt zehn Gesetze über Bettdecken und 39 über Bettlaken. Für Zahnbürsten waren 31 Richtlinien notwendig. Spiegel sind da schon eine viel ernstere Angelegenheit, denn dazu hat die EU 172 Regelungen verabschiedet. Haarwaschmittel kommen dagegen mit nur 118 aus, während Handtücher nach 454 Vorschriften verlangten. Um alle Einzelheiten zu klären, die Brot betreffen, waren unglaubliche 1.246 Regeln nötig, für Toaster wiederum nur 52. Milch ist andererseits ein wirklich schwieriges Thema und verlangt nach 12.653 einzelnen Bestimmungen. Für Schüsseln waren 99 ausreichend, aber damit die Europäer wissen, wie man Löffel herstellt und benutzt, wurden 210 Gesetze benötigt.

    Die Mehrheit der britischen Wähler, die sich beim Referendum für den EU-Austritt entschieden haben, haben gegen die übermächtige Regierung, gegen die fehlende Rechenschaftspflicht, gegen die Diktatur der Lobbyisten und für ein Regierungskonzept gestimmt, das die staatlichen Eingriffe so gering wie möglich hält. Die EU ist unkontrolliert gewachsen. Sie ist das aufgeblähte Nonplusultra des Regierens durch Ausschüsse. Dieser bürokratische Koloss kann nicht funktionieren, und je eher ihn jemand zu Fall bringt, desto eher können Europa und der Rest Welt wieder aufstehen und sich erholen.“

    Nachdenklichen Tag noch.

  2. #9: Holger Gronwaldt, hat er nicht, ins Schwarze getroffen. Es ist äußerst dumm was der in der Nähe der Reeperbahn sich gerne aufhaltende Hanseat sagen will. Sehr naiv.

    a. Sie haben Wissenschaft und seine Methoden bis heute nicht begreifen können.
    b. Sie definieren Glaube völlig falsch. Das mit dem Sie da hantieren, existiert nicht, ist eine Schimäre, eine Diskriminierung ohne Beweise.

    c. Ständig greifen Sie zurück auf leere und hohle Begriffe, wie Religion und Glaube. Sie definieren jedoch nie. Kapiert?

    d. Fakt ist, unwiderlegbr, dass Sie und Ihr Hanseat betrügen. Sie betrügen bei der Grundgesamtheit (der Daten). Ihr Problem ist noch immer, es gibt zu viele Daten. Und Sie haben die Nebenbedingung der Zeit (Restriktion). Wahrscheinlich sind Sie auch faul. Also begnügen Sie sich mit einer Stichprobe. Und daraus leiten Sie etwas ab und sind arrogant, überheblich.

    e. Hätten Sie die Methoden der echten Wissenschaft jemals verstanden, würden Sie nicht so schreiben. Sie sind nicht konsequent, und amateuerhaft.

    f. Was sind Sie denn nun? Empiriker? Theoretiker? Sie können sich selbst ja noch nicht einmal einordnen? Was suchen Sie dann in der echten Wissenschaft?

    g. Fakt ist, Ihre Schlußfolgerungen sind abenteuerlich. Und falsch.

    h. Und Sie kennen sich in Theorien nicht aus, deren Aufbau, et cetera. Sie wissen nicht wie albern Archäologen arbeiten. Welche absolut dümmlichen Tricks die benutzen. Blablabla.

    i. Sie reden immer so, als ob es die Lüge nicht geben würde.

    j. Ihr hanseatischer Zeuge taugt hier nix. Denn, er lügt (sehr oft). Die Frage ist, warum tut er das?

  3. Wenn es nach Merkel und Co, sowie nach german TV, Rundfunk und Presse, ginge, hätten die alten Briten ruhig für die Zukunft der Jugend frieren und im Dunkeln sitzen können, nur um weiterhin einen Abladeplatz für die Migranten zu haben. So ist ein Teil von Resteuropa pikiert über den Willen, von 52 % Abstimmenden,dem Moloch Brüsseuropa Adieu zu sagen.
    (Aber ,mal eine Frage, wenn die Schotten und Iren mehrheitlich für den Verbleib gestimmt haben, spielten da die Energiepreise nicht so eine große Rolle, bei dem Votum oder war da mehr die Genugtuung den Engländern eins auszuwischen ?)
    Die Gefahr eines aufkommenden Nationalismusses, in etlichen Stataen des Kontinents, wird heraufbeschworen; und eine ebenso gefährliche Verschwörung gegen die EU Energie und Klimapolitik, die die Welt in einen noch größeren Abgrund führt, als es ein 3. WK es je könne. Nun kann der geneigte Leser ja für sich entscheiden, ob mit dem „die“, die „Verschwörung“ oder die Politik gemeint ist

  4. Sehr geehrter Herr Heinzow,

    Sie sagen: „Gläubige sind unfähig die Realitäten zu akzeptieren. Sinn macht für die nur ihr Glaube ….“

    Gratruliere! Damit haben Sie voll ins Schwarze getroffen!

    Auch wenn das die Herren Landvoigt und Bernd sowie die „Dame“ Meinhardt nicht wahrhaben wollen. Aber das ist ja auch genau das, was Sie ausdrücken: “ Gläubige sind unfähig die Realitäten zu akzeptieren.“

    Merke: Religion ist wie Alkohol: ein bisschen ist ok und manchmal sogar erhebend. Zuviel davon bringt dich aber um den Verstand.

  5. @ #7 K. Meinhardt

    Reeperbahn?
    Verbotenes Terrain für unsereins:
    http://tinyurl.com/zknllvd
    Der in der Quelle für Leute incl. Ole v. Beust, Wowereit, Spahn, Beck, Friedmann, … .

    „a. Woher wissen Sie, ein durch und durch weltfremder Mensch, ob er fromm war?“

    Frömmigkeit wird demonstriert, in der Realität existiert sie nicht. Ob unsereiner AfD gewählt hat, wissen Sie auch nicht.

  6. #4: „Der EPR schafft das nicht, was aber wohl eher an den Zulieferern denn an den Konstrukteuren liegt. Zudem ist Einzelfertigung sehr teuer. […]“

    Na und? Der EPR dürfte sehr viel billiger als die(se vermaledeite) EE sein? Kommt es nicht einzig und allein darauf an? Dass man sich im Wettbewerb bewährt? Bezüglich der Kosten, was machen Sie den ganzen Tag? Wofür werden Sie bezahlt? Es wäre Ihre Aufgabe diese Kosten zu senken, und das Projekt zum Erfolg zu verhelfen. Zu schaffen. Außerdem stimmen Ihre Relationen nicht. Wir vergleichen zwei Zustände. EE und Nicht-EE.

    Sehr verehrter Herr T. Heinzow, stimmt es, dass (immer dann), wenn Sie sich über den Fischmarkt äußern, 😉 dann immer auf der Reeperbahn sind? 🙂 Vorsicht. 🙂

    „[…] Der fromme Bruder Johannes hat ihn gekillt, […]“ (Zitat)

    a. Woher wissen Sie, ein durch und durch weltfremder Mensch, ob er fromm war? Sie haben von der Materie absolut keine Ahnung. Wie wollen Sie das dann richtig bewerten, einordnen? Ich hörte etwas völlig anderes.
    b. Wieso kann Ihre Aussage nicht stimmen? Wieviele Einwohner hat das betreffende Bundesland? Logisch sind Ihre diesbezüglichen Aussagen einmal mehr nicht. (Die Liste ist auch lang!)

    Apropos Kohle(abbau).

    In Kenia hat man etwas vorgemacht, was alle Grünen rot werden lassen müsste, wenn die sexuelle Revolution denen nicht jegliche(s) Scham(gefühl) (automatisch) geraubt hätte. Huren schämen sich für nichts. Und zwar wurde dort Zement abgebaut. Und einige Menschen kamen auf die Idee, ein Areal, wo nichts mehr war, nichts mehr wuchs, mit (sehr) klugem Know-how wieder aufzuforsten. Das Experiment lässt sich wiederholen und war ein voller Erfolg. Die Touristenströme bestätigen dies, Jahr für Jahr. Sinnvoller wäre es, Kohle abzubauen und diese Areale wieder zu bepflanzen. Machbar, keine Frage. Kennen Sie diesen Fall, aus Kenia, womöglich, Sie Mensch mit zwei Armen und zwei Beinen, der allzuoft Ursache und Wirkung durcheinander bringen will? [Für jeden Physiker hochgefährlich!] 🙂 & :))

    Mit sehr freundlichen Grüßen

  7. #3: „Auch die Angstmache, dem britischen Pfund, als Währung, drohe der Wertverlust, ist absolut rein spekulativ! […]“ (Zitat)

    a. Der Wertverlust ist ein (tödliches) Fakt(um).
    b. Der Witz ist das, was die Brexit-Gegner VERSCHWEIGEN, entweder durch Inkompetenz, Ignoranz, oder weil diese zu oft und zu sehr auf der Reeperbahn (im geistig flachen Norden) herumalbern und Joints rauchen (dürfen).

    c. In der ganzen Ökonomie sind Preisanpassungen gang und gäbe. Das Normalste der Welt. Der Verlust des Einen ist der Gewinn des Anderen. Ausnahmen bestätigen die Regel.
    d. Der Brexit wird einige Wertmaßstäbe richtig stellen.

    e. Mittel- bis langfristig wird England davon enorm profitieren, vom Brexit. Und wenn dies den anderen Europäern klar wird, was gute Ökonomen vor dem Euro wissen taten, dann beginnt es interessant zu werden. Denn, gutes und kluges Manaement umfasst noch sehr viel mehr. Dies tut man auf der Reeperbahn nicht immer wissen. Kein Wunder.

    „Fakt ist, der US Dollar ist als Welt-Leit-Währung ohne irgendeinen anderen, faktischen Gegenwert, als einzig mit der Präsenz der militärischen US-Supermacht gedeckt, die jeden zur Akzeptanz dieser Papier-Währung zwingen kann, den sie beherrscht.“ (Zitat)

    f. Na ja, stark ideologisch.

    g. Dass es eine Supermacht gibt ist nicht das Problem. Der US-Dollar auch nicht. Es liegt NICHT am US-Dollar. Es liegt an dem linken Geist (Software) in den Köpfen der schmierigen Demokraten. Mit diesen Demokraten wäre die USA niemals dort angelangt, wo sie ist. Die Demokraten haben sich durch schmutzige Tricks der Macht bemächtigt. Das ist ein feiner Unterschied, und gebildeten Schichten wohl bekannt.

    Obama muss weg. Die Clinton darf nicht, sollte nicht. Denn, dann wird alles noch sehr viel schlimmer. Nicht die Supermach ist das Problem, sondern was diese gleiche Macht tun will. Auch in Amerika gibt es sehr viele gescheite Menschen. Mehr als in Europa, übrigens und in Asien. Aber auch da, die wurden weg geekelt.

    MfG, verehrter Herr ans Meier!

  8. @Andreas Demmig #1
    Genau diese Aussage ist mir auch aufgefallen. Und auch die durchdringende „diktierte“ Art und Weise wie diese „CO2 Klimaerwärmungs-Wandel“ aussage von Krause vorgetragen wurde hat jedem gezeigt, dass die EU ein Lobbyverein von Grünen Kommunisten ist.
    Unter dem Deckmantel einer Ideologie (Grüne Industrie-CO2 Böse) will man eine Gesellschaft zu einen gehorsammen Kollektiv zusammentreiben.
    Und wenn jetzt jemand aus diesem „Zwangs-Bevormundungskollektiv“ einer Grünen Ideologie ausscheidet, wie es die Briten jetzt vorhaben, dann scheidet man nicht nur aus diesem „Grünen Kollektiv“ aus sondern vor allen aus der Ideolgie einer kommunistischen Gesellschaftsform die seit Jahren in der Lobby-EU einzuggehalten hat.
    Die Lobbygruppen der Ausplünderer und Versklavung der Gesellschaft unter einen Dach….unter dem Dach einer EU.
    Die einen wollen an das Volksvermögen der Bürger und die anderen wollen ihre SM Phantasienen eines kommunistischen Regime weiter träumen bzw. ausleben.
    Der Großteil der Engländer liebt seine freie Marktwirtschaft, seine Eigenständigkeit, seine Selbstbestimmtheit, seine Demokratie, seine Freiheit….und darum geht es einfach nicht zusammen…die Selbstbestimmtheit und Demokratieverständnis eines Engländer mit der Grün-Kommunistischen Bevormundungslobby einer EU.

  9. @ #3 H. Meier

    „Die britischen Kernkraftwerke könnten mit preiswerter Energie Unternehmen sicher versorgen.“

    Mir ist derzeit kein realisiertes Reaktorkonzept bekannt, welches die Bereitstellungskosten von Strom aus Kohlekraftwerken (Kohle aus Tagebauen + Transportkosten = Weltmarktpreis) unterbieten kann.

    Der EPR schafft das nicht, was aber wohl eher an den Zulieferern denn an den Konstrukteuren liegt. Zudem ist Einzelfertigung sehr teuer.
    Insofern wären kleinere Reaktoren unter dem Gesichtspunkt der Serienfertigung möglicherweise billiger zu realisieren. Ob das der Sicherheit abträglich wäre ist dann die Frage. Jedenfalls gibt es ja kleine Reaktoren für die U-Boote und Flugzeugträger.
    Reaktoren müssen inhärent sicher sein, denn das schließt auch ein vorsätzliches Durchgehen aus. Der THTR in Hamm war solch ein Reaktor. Der fromme Bruder Johannes hat ihn gekillt, denn Gläubige sind unfähig die Realitäten zu akzeptieren. Sinn macht für die nur ihr Glaube ….

  10. Das empörte Geschnatter und die Drohungen gegen die Briten, nach dem Brexit beruht in weiten Teilen auf speziellen Sichtweisen.
    Um einige Aspekte mal positiv zu sehen, wie schon im oben stehenden Beitrag, kann Großbritannien auch Vorteile entwickeln.

    Die Vorschriften und die Steuern für Unternehmen die zur Insel rüber kommen, können verlockend gegenüber denen, im EU-Regime sein.
    Damit wäre der britischen Wirtschaft ein Vorteil entstanden, der Potentiale aufzeigt.
    Die britischen Kernkraftwerke könnten mit preiswerter Energie Unternehmen sicher versorgen.

    Auch die Angstmache, dem britischen Pfund, als Währung, drohe der Wertverlust, ist absolut rein spekulativ!
    Fakt ist, der US Dollar ist als Welt-Leit-Währung ohne irgendeinen anderen, faktischen Gegenwert, als einzig mit der Präsenz der militärischen US-Supermacht gedeckt, die jeden zur Akzeptanz dieser Papier-Währung zwingen kann, den sie beherrscht.

    Nun hat die EU, bis auf Ausnahmen, den Euro als Währung, sie hat aber keine militärische Macht, ihren Banknoten etwa faktische oder materielle Werte zu unterlegen, denn der EZB-Präsident handelt politisch und währungstechnisch, in dem er quasi „mit Druckluft“ die das Volumen an Euros, in rasendem Tempo mit ungedeckten bzw., unbesicherte Krediten aufbläst und hofft „der blaue EU-Währungs-Ballon“ der platzt, trotz gewaltiger Blähungen, schon nicht und alles wird schon irgendwie gut gehen!

    In der EU und in Brüssel finden ständig tatsächliche Entscheidungen statt, die nicht nur im technischen Bereich das intellektuelle Niveau der handelnden Personen derart demaskieren, dass es mehr, als peinlich ist, denn echte Dummheit „ist universal in ihrer Grenzenlosigkeit“ und bestätigt sich in der gesamten Handlungsbreite und Organisations-Tiefe.

    Wenn so einige Nachbarn erst begriffen haben welche Optionen den Briten sich nun eröffnet haben, sind wir ein Zeitfenster weiter.

  11. Das Untergangsszenario, das jetzt von den EU-Befürwortern an die Wand gemalt wird, ist nicht mehr als Angstmacherei. Es ist noch nicht ausgemacht, ob der Ausstieg auch wirtschaftlich nützen wird: Als assoziiertes Mitglied wird man den Briten kaum die Konditionen der Schweiz und der Norweger verwehren können. Und die national passenden Anpassungen der diversen Vorschriften und Verordnungen dürfte ebenfalls auf der Habenseite verbucht werden.
    Der Artikel von Gunnar Heinsohn
    http://goo.gl/63K44L
    beschreibt sehr gut die Alternativen für UK.

  12. Sonntag Abend, TV mit Anne Will und Gästen, Talkrunde über „Brexit“.
    Mit dabei auch der ARD Korrespondent in Brüssel, Rolf-Dieter Krause. Er sprach es an: “ … eines der großen Probleme um die sich Brüssel kümmern muss, [neben anderen]… ist der Klimawandel. ..was machen die Briten..“

    Es ist also schon ins Bewusstsein gedrungen.

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