Fällt die AfD beim EEG um?

Helmut Kuntz
Wird Deutschland nun auch vom letzten Hoffnungsträger auf Vernunft beim EEG verlassen?
Nachdem unsere Koalitionsparteien zu einer undifferenzierten Einheitssoße verschmolzen sind in welche keine Wirklichkeit oder Physik mehr von außen einzudringen vermag, nicht einmal mehr zu der sonst ab und zu noch für etwas Realitätssinn stehenden CSU – siehe hier – keimte mit der AfD so etwas wie Hoffnung auf eine kleine Quelle von Vernunft bei der Betrachtung von Klimawandel und EEG auf, und das AfD-Grundsatzprogramm schien dies zu bestätigen.


Doch nun bekommt diese Hoffnung einen harten Dämpfer. Die AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag stellte einen Antrag:

Erprobung der Integration von Smart-Grid-Technologien und Ladetechniken für Elektroautos an Arbeitsplätzen durch den Freistaat Sachsen“

Dazu erklärt der AfD-Landtagsabgeordnete, Gunter Wild:

[1] „Unsere Fraktion bewertet die Förderung alternativer Antriebsarten positiv. Erfahrungen der Vergangenheit haben aber gezeigt, dass es eine Akzeptanz neuer Antriebsarten nur bei genügend entsprechenden Tankstellen gibt. Das weiß ich als überzeugter Auto-Gas-Fahrer ganz genau. Ein schlechtes Tankstellennetz gefährdet dagegen die Akzeptanz der neuen Elektroautos. Supermärkte als Schwerpunkt-Tankplätze genügen nicht. Zudem belasten Schnellladestationen massiv die Stromnetze. Die so genannte Smart-Grid-Technologie wurde vom Frauenhofer-Institut und namhaften Autoherstellern entwickelt und hat zum Ziel, erzeugten Überschussstrom verstärkt dafür zu nutzen. Durch diese Technologie, wird das Auto langsam aufgeladen – dort wo sich der Autofahrer die meiste Zeit aufhält. Also zu Hause oder am Arbeitsplatz. Energie, die einmal da ist, muss man auch nutzen.“

Was der AfD Landtagsabgeordete als Begründung von sich gibt zeigt, dass keinerlei Sachkenntnis vorliegt und auch dieser Politiker jeden Stuss unserer Medien glaubt.

Der Autor behauptet nämlich, dass Smart-Grid weder von den Autoherstellern entwickelt wurde, noch Einfluss auf das „… langsam aufgeladen … „ von Elektroautos hat. Der einzige Sinn und Nutzen von Smart Grid in der EEG-Stromversorgung ist die Möglichkeit, Energiemangel besser zu rationieren und genauer – bedeutet höher – mit Gebühren zu belasten, sowie den Herstellern Gelegenheit zu geben, sich eine goldenen Nase durch das Zwangs-Auswechseln der bewährten und einfach unsittlich unverwüstlichen Haushalts-Ferraris-Zähler zu verdienen, von den Heerscharen an dazu benötigten IT-Fachleuten für die DV-Hintergrundsysteme und Leitwarten ganz abgesehen.

Immerhin ist bis zu diesem Landtagsabgeordneten schon durchgedrungen, dass Schnell-Ladestationen ganz schön viel Strom brauchen, der mangels Zuleitungsstärke beileibe nicht an jeder Hausecke zur Verfügung steht und im Netz auch zu dem Zeitpunkt vorhanden sein muss.

Nur ist seine Ableitung dann hanebüchen:

Langsames Laden von Elektroautos ist beim EEG-Zappelstrom keine Lösung. Einmal, weil die Sonne nachts immer noch nicht scheint und der Wind dem Beispiel der Unzuverlässigkeit geradezu penetrant folgt. Wann also Überschussstrom vorliegt, ist unplanbar und die zeitliche Länge steht dann in den Sternen. Die „überschüssige Energie“ könnte also realistisch nur mit Schnellladestationen in Elektroautos gelangen, sofern diese zufällig an einer Stromtankstelle hängen und der Akku auch leer ist – alles andere erfordert Zwischenspeicher, die es für diese Energiemengen nicht gibt und nicht geben wird, weil dann die Preise in ungeahnte Höhen steigen[2]. Nicht umsonst lautet die einhellige Empfehlung, überflüssigen Strom wegzuschmeißen, weil das immer billiger kommt als der Versuch, ihn zu speichern. Dass man die Akkuspeicher, welche zur Regelenergie-Bereitstellung[3] inzwischen auch von lokalen EVUs für Wahnsinnssummen aufgebaut werden der Öffentlichkeit als „Energiespeicher“ verkauft, steht auf einem anderen Blatt, löst aber das Speicherproblem nicht.

Nun kann man über die Anträge von politischen Landtagsfraktionen hinwegsehen, denn diese sind gerade bei Oppositionsparteien oft bis meistens das Gegenteil von durchdacht oder wirklich sinnvoll.

Die AfD ist aktuell aber eine Protestpartei. Und dies bestimmt nicht wegen eines genialen Programms, sondern alleine wegen dem Versagen der etablierten Parteien. Wenn sie das vergisst und bei der Klimahysterie und dem EEG-Wahnsinn zum Öko-Glaubensmainstream der Regierungsparteien umschwenkt oder gar meint den Grünen Konkurrenz machen zu müssen, dürfte ihr Schicksal genau so schnell und so sicher wie bei den „Piraten“ besiegelt sein.

Bleibt nur zu hoffen, dass diese Gefahr im AfD Bundesvorstand noch früh genug erkannt und behoben wird und nicht ein Versicherungsvertreter (Gunter Wild) aus Unkenntnis, aber Begeisterung in der (für ihn wohl falschen) Partei ein Pöstchen ergattert zu haben, diese kaputt machen darf.

Der Autor dankt Herrn Duepmann, Vorsitzender NAEB e.V. für den Hinweis und Information in seinem Newsletter. Daraus wurden auch Passagen für diesen Artikel übernommen.

Quellen

[1] NAEB-Strom-Newsletter 2016/06Wandelt die AfD (Beritt von Frau Petry) jetzt auf Trittins Pfaden? (Überschußstrom)

[2] EIKE 18.06.2015: Elektro-Energiespeicherung, Notwendigkeit, Status und Kosten. Teil 3 (Abschluss)

http://www.eike-klima-energie.eu/energie-anzeige/elektro-energiespeicherung-notwendigkeit-status-und-kosten-teil-3-abschluss/

[3] EIKE 6.6.2015: Schlaraffenland im EEG-Paradies – Wie man die Verbraucher gegeneinander ausspielen und dann austricksen kann

http://www.eike-klima-energie.eu/energie-anzeige/schlaraffenland-im-eeg-paradies-wie-man-die-verbraucher-gegeneinander-ausspielen-und-dann-austricksen-kann/

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45 Kommentare

  1. Hallo Herr Hardy Mayer,

    schon mal in der Welt ungesehen was so alles bei EE aufgebaut wird an Leistung?

    Weltweit sind die Investitionen im EE-Kraftwerke höher als in die Konventionellen Kraftwerke einschließlich der AKW-Baustellen.

    Da können Sie sich ja selber ausrechnen wer da in die Nischen zurückgedrängt wird im laufe der Zeit.

    Die Investitionen in EE stiegen um fünf Prozent auf ein Rekordhoch von 286 Milliarden Dollar, bei Kohle- und Gaskraftwerken waren es nur 130 Milliarden Dollar. Große Wasserkraftwerke sind dabei noch nicht mit eingerechnet. Der Anteil des EE-Stroms weltweit stieg von 9,1 auf 10,3 Prozent, das ist ein zuwachse von ca. 1% in einem Jahr bei EE.
    Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 26.03.2016

    Laut einer Analyse von Bloomberg New Energy Finance (BNEF) wurden 2015 weltweit 329,3 Milliarden US-Dollar in erneuerbare Energien investiert. Das sind vier Prozent mehr als 2014 und drei Prozent mehr als im bisherigen Rekordjahr 2011. Besonders in China, Afrika, den USA, Lateinamerika und Indien boomten die Investitionen.
    Größter Investor in saubere Energien war erneut China mit 110,5 Milliarden US-Dollar und damit 17 Prozent Steigerung im Vergleich zum Vorjahr.
    Die USA legen mit 56 Milliarden US-Dollar immerhin acht Prozent gegenüber 2014 zu.

    Die Analysten von Bloomberg New Energy Finance rechnen mit langfristigen Investitionen von 11,4 Billionen US-Dollar in den Aufbau neuer Stromerzeugungskapazitäten. Etwa zwei Drittel davon in erneuerbare Energien. Bis 2040 werden die Kosten für neue Photovoltaik- und Windkraftanlagen demnach deutlich sinken.

    Selbst der neue IRENA-Bericht sagt das die EE-Investitionen bis 2020 sich mehr als verdoppelt und bis 2030 mehr als verdreifacht werden.

    IRENA sagt auch das die Kosten für Photovoltaik nochmal um >50% sinken bis 2025, gleichzeitig steigen aber die Baukosten für Kernkraftwerke und auch für Kohlekraftwerke, wer wird in die Nischen zurückgedrängt ?

    Die IREA schätzt, dass Solar-PV- Kapazität zwischen 1.760 und 2.500 Gigawatt bis 2030 beträgt, heute sind ca. 230 GW am Start.
    Betrachten Sie nur mal die Jährlichen Steigerungen die PV

    http://shuu.de/uEh

    oder bei Jährlichen Steigerungen bei der Windkraft

    http://shuu.de/uJC

    da ist jeden Betriebswirtschafter klar wohin die Reise weltweit geht.

    Herr Hardy Mayer,

    ich bin auch ihrer Meinung das EE weltweit Bevorzugung wird aber eben wegen der günstigen kWh Preise und schnellen Bauzeiten bis zur Inbetriebnahme.

    Bei Kraftwerksneubau ist eben EE unschlagbar im kWh Preis und Bauzeit
    Bei PV 1 Tag bis 365 Tage je nach Größe und bei Windkraft 30 bis 150 Tage.
    Bei Kernkraft 6 bis 20 Jahre und bei Kohle sind’s auch ab ca. 5 Jahre aufwärts.

    In einzelnen fällen geht es auch schneller aber dafür in andern eben wesentlich langsamen, sind nur mal so die grobe Zeitspannen die da anstehen.

    In der Welt ist das kWh aus PV bereits für um die 3,5 Cent/kWh zu haben aus neuen PV-Anlagen.
    Das schaft kein neues AKW oder Kohlekraftwerk da mitzuhalten.
    Im Mai 2016 wurde im Rahmen einer PV-Auktion in Dubai ein Angebot von 3 Cent/kWh angenommen.

    Das auch noch nach 2030 AKW oder Kohlekraftwerke usw. im Einsatz sind ist auch klar, keine strebt ja im Moment eine 100% EE-Stromversorgung an.
    Selbst in D sind ja nur so um die 45% aus EE-Anlagen angepeilt.

    Die Anteile von AKW oder Kohlestrom usw. verringert sich und die EE-Kraftwerke legen zu.

    Gruß

  2. #42 Werner Müller

    Gegen Ihre Wind- und Sonnenträume ist ja nichts einzuwenden wenn Sie sich vom Netz abkoppeln. Sie können auch gerne mit Ihrer Nachbarschaft ein gemeinsames System aufbauen. Dann können Sie die in den Startlöchern stehenden Akku-Systeme ausgiebig testen.

    Und Sie haben es auch richtig erkannt. Wer finanziert freiwillig ein Lückenbüßerkraftwerk, das systematisch in die Pleite getrieben wird? Niemand!

  3. #42: Ohne die weiterhin bestehende Bevorzugung der so genanten „EE“ würden diese schlicht und einfach in die Nischen zurückgedrängt werden, wo sie einen gewissen Sinn haben. Ausser dem Glauben würde dann nicht mehr viel übrig bleiben.

  4. Fällt die AfD beim EEG um?

    Einige Jungs und Mädchen von der AfD sind ja auch nicht dumm und haben ja bereits herausgefunden das Kraftwerksneubauten keine Chance haben vom kWh Preis zu z.B. Wind oder PV Neubau.

    Kommt Strom von z.B. PV oder Wind können die Neuen Konventionellen oder auch Kernkraftwerke Pause mache da deren kWh keiner für den Preis kaufen möchte an der Strombörse und somit auch grundsätzlich die Refinanzierung in frage gestellt wird bei neuen Kraftwerken.

    Das die AfD ihre Einstellung zum EEG ändert ist eigentlich nicht entscheidend, da auch ohne EEG keine neuen Konventionellen oder auch Kernkraftwerke gebaut werden, da immer z.B. wenn der Wind weht oder die Sonne scheint, die geringen kWh Preise aus z.B. Wind, PV usw. dagegen stehen.

    Von einer PV kommt eben an über 3000 Stunden im Jahr Strom, natürlich auch teilweise sehr geringe Mengen an kWh‘s vom kWp aber eben ca. 3000 Stunden im Jahr kommt schon mal was von der PV (ohne AKKU), sind ja nur 900 bis 1000 rechnerische Volllaststunden im Jahr.

    Kein Investor wird da Geld in die Hand nehmen wenn in klar ist das sich die Leute heute bereits für z.B. 10 Cent/kWh (PV) zumindest teilweise den Strom an die eigene Steckdose holen kann.
    Die Akku Systeme sehen ja auch bereits in den Startlöchern da werden dann aus den 3000 Stunden schnell mal 4000 bis 8000 Stunden wo die Leute die Netzlieferung nicht in Anspruch nehmen.

    Gruß

  5. Wahl-Spot(t) für die AfD?
    Teil 1
    Sigi Gabriel (SPD) in seinem Vortrag vor zwei Jahren vor Solarlobbyisten:
    „Die Energiewende steht kurz vor dem Scheitern“ und
    „Kein Land ist so verrückt und packt auf seine Energiekosten noch einmal 24 Milliarden drauf.“
    Teil 2
    Vortrag von Rüdiger Vaatz (CDU): Kosten der Energiewendebis 2020 geschätzte 400 Milliarden macht pro Kopf 5.000 Euro
    Teil 3
    Interview mit einer Hartz4-Familie: „Warum hat man Ihnen denn bloß den Strom abgestellt?“
    Zeitungsbericht über Stromabschaltungen in deutschen Haushalten.
    Teil 4
    Chef vob Solarworld in seinem Ferrari („Einer muss ja das ganze Erdöl verfahren“ – sinngemäß)
    Überblendung auf sein kleines Schlösschen.
    Danke SPD/FDP/CDU etc.
    Bin KEIN AfD-Wähler
    MfG
    UH

  6. @#36

    Was soll an ‚Hybrid‘ erfolgreich sein?

    Subtrahieren Sie den zusätzlichen energetischen Herstellungsaufwand für den Hybrid von den während des Lebenszyklus eingesparten Litern Kraftstoff VERGLEICHBARER Fahrzeuge (also Nutzlast, Nutzvolumen und Fahrleistungen). Kennen Sie einen Hybrid, der ein positives Ergebnis liefert?

  7. @ #37 U v Dreyse

    Oder Jurist … .

    Gestern sagte ein Jurist, der im Bundestag Mitglied ist, daß den Mitgliedern des Bundestags sehr wohl bekannt sei, daß die Energiewende nicht machbar sei … . Interessant war auch die Aussage, daß man bzgl. der Machbarkeit des e-Autos sich auf die Autohersteller (deren Aussagen) verlassen habe, daß das „Batterieproblem“ lösbar sei. Man frage den Subventionsempfänger, ob die geplante Subvention nützlich sei …

  8. Das macht natürlich Sorge. Aber ein kleiner Trost. Mitglieder-Votum zum NRW-Wahlprogramm: These ersatzlose Abschaffung des EEG – über 90 Prozent „Stimme ich voll und ganz zu“ oder „Stimme ich zu“. Bei Kraftfahrzeugen der Hinweis auf seit über zehn Jahren bereits erfolgreiche Technik (v.a. der Japaner) – Hybrid, eine Technologie, die die deutschen Auto-Lobbyisten der ahnungslosen Physkerin Merkel offenbar nicht eingeflüstert haben.

  9. #34: Verehrter Helmut Kuntz, das habe ich bereits begründet
    Gunter Wild ist nicht „die AfD“ sondern ein Trittbrettfahrer!!!
    Siehe #24
    Fragen Sie bitte Herrn Limburg

    Man muss gerade in der „Klimapolitik“ viel Geduld und einen langen Atem aufbringen und ein noch zu wenig bekanntes zartes Hoffnungspflänzchen AfD nicht vorzeitig tot treten.
    Die Diskussion war wie nicht anders zu erwarten in der AfD selbst mit über 20.000 Mitgliedern durch einige „Grüne“ AfDler gestört, so ist das nun mal bei „ideologischen“ Fragen, die nicht auf den ersten Blick mit Sachverstand zu erkennen sind.

    Das Gejaule der unterlegenen Brexit-Wähler ist ja auch kaum noch zu ertragen.
    Aber es war auch hier ein Erfolg der Demokratie, ebenso wie sich innerhalb der AfD die „Skeptiker“ durchgesetzt haben.

    mfG

  10. #33 Dr. Paul,

    Sehr geehrter Herr Dr. Paul,
    können Sie bitte näher erläutern, was in der Überschrift meines Artikels falsch ist?
    Immer noch kann ich darin keinen Fehler erkennen.
    Auch der Bezeichnung „polemisch“ möchte ich widersprechen. Bitte auch dazu eine Begründung geben, damit das diskutiert werden kann.

  11. Noch einmal! Die Lucke Partei darf sich seit einem Monat nicht mehr Alfa nennen:
    http://tinyurl.com/zr687d4

    Die einzige demokratisch gewählte Partei in Deutschland,
    die gegen den politischen „CO2-Treibhauseffekt“ steht, bleibt die AfD, siehe #24
    deshalb ist die Überschrift des Beitrags falsch, wenn nicht polemisch.
    Nützlich ist das trotzdem, denn das Wahlvolk dieser Partei hat bereits Lucke genau deshalb mustergültig demokratisch abserviert, weil er sich GEGEN beschlossene Programmatik verhalten hat.
    Und wer immer noch gegen diese Partei dumm polemisiert, beweist sein mangelndes Demokratieverständnis,

    wie alle, die jetzt fast unisono zeter und mordio schreien, wegen der Mehrheit der Engländer gegen die EU-Zentrale.

    Mal sehen ob es in Österreich Neuwahlen gibt.
    Da ist es verdammt still geworden über diese knappen „Präsidentenwahlen“.

    mfG

  12. @ #9 G. Büchle

    Sie können gerne darstellen, daß man die Frequenzregelung der Dampfturbinen-Generator-Kombination mit der Steuerung der Feuerungsleistung realisiert, denn nichts anderes behaupten Sie.

    „Mein Urteil als Ingenieur“

    Lassen Sie sich Ihre Studiengebühren erstatten. Im Fach Experimentalphysik, wo die Energieerhaltung etc. abgehandelt wird, haben Sie wohl gepennt.

    Mit Feuerungssteuerung kriegen Sie noch nicht einmal eine alte Dampflok pünktlich zur Abfahrt. Sie wissen ja, daß sind die mit rhythmischen Fauchen …

  13. @#9, T.Heinzov

    Sorry, aber jemand der vorschlägt, ein Kohlekraftwerk so herunterzufahren, dass man weniger Kohle einspeist, die Dampfzufuhr zur Turbine schliesst und die Überschussenergie im Druckkessel speichert, hat von Tuten und Blasen betreffend Erzeugung elektrischer Energie keine Ahnung (wie Günter Wild).
    Mein Urteil als Ingenieur: Flachzange(n).

  14. @13 Peter Würdig:

    Zitat:

    „Wer nichts kann und wer nichts wird wird Wirt,
    und ist ihm dieses nicht gelungen,
    so macht er in Versicherungen.“

    Und wenn das auch nicht fruchtet, man in die Parteipolitik verduftet.

  15. @F. Weyhers #8
    In der Politik brauchen Sie Mehrheiten. Und die Alfa ist so aufgebaut (Politisch/Medien Korrekt), dass diese keine Mehrheiten erringen kann.

  16. #13 Herr Würdig,

    die Steigerung für „Versicherungs-Vertreter“ ist die politische Treppe, per Partei-Mitglied- oder auch ohne Schaft, näher an die Visionen, bzw. „Provisionen“, sich anschleichen zu können.

    Wer mal scharf nachdenkt, wo denn Merkels Philipp abgetaucht ist, nachdem die ihre Offshore-Haftungs-Umlage abgenickt war, dem sollte klar sein, seit diesem Gesetz, können Investoren nach den täglichen Windansagen des Seewetter-Berichts schmunzelnd ihre Vergütungen wachsen sehen (Blackstone & Partner).
    Ob Politiker oder Parteien Briefkasten-Firmen in US-Steuer-Oasen haben? Oder nicht, dass werden wir wegen der Anonymität, genauso wenig herausbekommen, wie die Höhe der dort auflaufenden Dankbarkeits-Summen.

  17. #8: F. Weyhers und andere
    ALPHA ist tot, auch der Name ist verboten.
    Die drei Abgeordeten in Brüssel eigentlich illegal, weil Sie aus der Partei ausgetreten sind, von der sie das Mandat haben.
    Im AfD-Grundsatzprogramm zur Erinnerung, steht:
    —–
    2.1 KLIMASCHUTZPOLITIK: IRRWEG BEENDEN, UMWELT SCHÜTZEN

    Das Klima wandelt sich, solange die Erde existiert. Die Klimaschutzpolitik beruht auf untaugli? chen Computer?Modellen des IPCC („Weltklimarat“). Kohlendioxid (CO2) ist kein Schadstoff, sondern ein unverzichtbarer Bestandteil allen Lebens.

    Die AfD sagt daher Ja zum Umweltschutz, macht aber Schluss mit der „Klimaschutzpolitik“ und mit den Plänen zur Dekarbonisierung und „Transformation der Gesellschaft“. Die Wahr? nehmung des CO2 nur als Schadstoff werden wir beenden und alle Alleingänge Deutschlands zum Reduzieren der CO2?Emissionen unterlassen. CO2?Emissionen wollen wir nicht finanziell belasten. Klimaschutz?Organisationen werden nicht mehr unterstützt.
    ….
    12.2 DAS ERNEUERBARE?ENERGIEN?GESETZ FORMIERBAR
    ..
    Die AfD tritt daher dafür ein, das EEG ersatzlos abzuschaffen. Es darf kein Tabu sein, den Um? fang bestehender Subventionsverpflichtungen aus dem EEG infrage zu stellen.
    —-

    das reicht wohl!

    mfG

  18. Der Artikel von Herrn Helmut Kuntz ist ein Beweis für die Naivität von Dr. Paul und einigen anderen in diesem Forum, die genauso wie die naiven Wähler*innnen anderer Parteien nicht begriffen haben, dass es Politiker*innen keiner Partei um die Lösung von Problemen geht sondern darum, gewählt zu werden. Genauso wie ich von sogenannten Grünen spreche, spreche ich auch von der sogenannten AfD. Intelligente Wähler*innen studieren daher vor den Wahlen zunächst die Websites der Parteien, um zu sehen, ob dort wirklich fachkundige sachliche Analysen eines Problems als auch durchführbare Lösungen desselben angeboten werden. Der nächste Schritt von intelligenten Wähler*innen
    ist die Beurteilung von Parteimitgliedern der politischen Parteien in Bezug auf die Qualität von deren Aussagen. Die AfD hatte genauso viel Polemik verbreitet wie Grüne und Linke. Die Funktion der AfD für intelligente Wähler*innen war, den anderen Parteien deren dilettantische Politik vorzuhalten. Dies hat aber nur so lange einen Sinn, wie die AfD nicht beim Wählerfischen wankelmütig wird. Wenn sich die von Herrn Kuntz beschriebenen Stellungsnahmen einiger AfD Politiker*innen weiter in dieser Partei verbreiten sollten, taugt die AfD auch als Denkzettelpartei nichts mehr und wird dann glücklöicherweise Geschichte sein. Herr Weyhers
    hat übrigens mit seiner Beurteilung von ALFA Recht aber da diese Partei von den Medien in der Öffentlichkeit nicht gepuscht wird, wird sie auch nicht wahrgenommen und ist nur eine interessante Randgeschichte. Dr. Paul kann jetzt zeigen, ob er ein Mann mit Charakter ist, indem er sich bei Herrn Kuntz für diesen Artikel bedankt !

  19. @ Helmut Kuntz und an alle, die daran interessiert sind .
    Fast zufällig bin ich beim Googeln auf diese Veröffentlichung betreffend das “Smart Grid“ gestoßen:
    http://tinyurl.com/jk552xg
    Beim der Lesen kam mir der Gedanke, dass diese Hochglanz-Broschüre, erstellt unter Mitwirkung von:
    • ABB AG
    • E.ON Energie AG
    • EWE Netz GmbH
    • Glen Dimplex Deutschland GmbH
    • Landis+Gyr GmbH
    • MVV Energie AG
    • PSI AG
    • RWE Deutschland AG
    • Saft Batterien GmbH
    • Schneider Electric GmbH
    • Siemens AG
    • SMA Solar Technology GmbH
    • Stiebel Eltron GmbH & Co. KG
    • SWM Infrastruktur GmbH
    • Vattenfall Europe Distribution Berlin GmbH
    • Viessmann Deutschland GmbH
    doch eigentlich eine sehr gute und unwiderstehliche Gelegenheit bietet, die gesamte deutsche Energiewende ad Absurdum zu führen.

  20. #4: Gerald Pesch sagt:

    „Erst muss das Licht ausgehen, ehe vielen ein Licht aufgeht….“

    Wieder mal auf den Punkt gebracht!

    MfG

  21. Sehr geehrte(r) F. Weyhers,

    schon allein der Teil des ALFA-Programms, den Sie hier zitieren, macht für mich ALFA unwählbar!
    Der Satz „Beispielsweise erscheinen neue Methoden des Frackings in unkonventionellen Lagerstätten derzeit weder wissenschaftlich ausgereift noch wirtschaftlich nutzbar.“ macht deutlich, dass bei ALFA naturwissenschaftlicher und ökonomischer Sachverstand nicht vorhanden ist. Fracking ist keine neue Methode sondern wird seit über 60 Jahren ohne größere Probleme angewandt! Das Neue an der Schiefergasproduktion ist, dass wir nun auch „um die Ecke“ bohren können. Demnach müssten alle Frackinggegner wie ALFA mal erklären, welche neuen Gefahren lauern, wenn man um die Ecke bohrt! Und wenn ALFA erzählt, dass das Fracking von Schiefergas derzeit wirtschaftlich nicht nutzbar ist, frage ich mich beim Blick auf die USA, was diese Leute vor Abfassen des Programms geraucht haben.

    Noch schlimmer wird es, wenn man ins ALFA-Programm zum Thema „Klima“ reinschaut. Dort heißt es gleich zu Beginn: „Versuche, das Klima der Zukunft vorherzusagen, sind zwar mit großer Unsicherheit behaftet und es ist
    umstritten, wie groß der Einfluss des Menschen auf den Klimawandel ist.“ Damit bleibt das ALFA-Programm hinter den Aussagen des IPCC zurück, welcher schon 2003 feststellte, dass die Zukunft des Klimas grundsätzlich nicht vorhersagbar ist! ALFA verbreitet also Klimaarlamistenpropaganda! Weiter steht im Programm: „Dennoch plädiert die Mehrheit der Experten für eine möglichst rasche Begrenzung der Treibhausgas-Emissionen auf der Basis internationaler Vereinbarungen. Aus Verantwortung für die Zukunft und um dem Prinzip der Vorsorge gerecht zu werden, unterstützt ALFA solche Vereinbarungen…“ Da kann ich doch gleich eine Partei der „Nationalen Front“ wählen! ALFA ist keine Alternative und daher völlig überflüssig!

    MfG

  22. #13: Oder, aus meiner Sicht: Ein Versicherungsvertreter muss es ja wissen. Wenn sich die grünen U-Boote (in meinem Umfeld gibt es auch eines) durchsetzen, ist die AfD überflüssig geworden – und Deutschland erst recht nicht mehr zu retten.

  23. #9:T.Heinzow
    „“Nicht umsonst lautet die einhellige Empfehlung, überflüssigen Strom wegzuschmeißen, weil das immer billiger kommt als der Versuch, ihn zu speichern.“

    Der sagt etwas über die ökonomische Denkweise von Technikern und deren Anfälligkeit für Propaganda.“

    … und das sagt etwas über die technische Denkweise von BWLern aus; bis heute unfähig die Kosten elektromagnetischer Strahlung oder bewegter Luftmoleküle, deren Ursache die Sonne ist, auszurechnen, aber hier den Oberlehrer spielen wollen.

    ######################################
    „Strom ist ein Produkt, welches nachfragegesteuert produziert werden muß.“

    Nullsatz des Jahres – welches Produkt wird in der marktwirtschaft NICHT NACHFRAGEGESTEUERT produziert?

  24. #14: J. Ehlig
    Konservativ bedeutet, etwas Bestehendes zu erhalten. In diesem Sinne ist man heute konservativ, wenn man eine freiheitliche und marktwirtschaftliche Gesellschaftsordnung erhalten will und sich gegen die schleichende Einführung von Sozialismus in Deutschland und Europa einsetzt.

  25. #9: Sehr verehrter und sehr geehrter Herr T. Heinzow, bis zu welchem Jahresring? Und an welcher Uni, beschäftigen sich BMW-Fahrer mit was? 🙂 & 😉

    Ich mag Ihre Scherze. Wirklich. Wann waren Sie das letzte Mal an einer BMW-Uni, in deren Fachbereich?

    Mf&vG

    #5: Sehr geehrter Herr H. R. Vogt, ich meine, es waren Sie, (oder der verehrte Herr Urbahn; ich meine jedoch Sie waren es, und hoffe mein Gedächtnis lässt mich jetzt nicht im Stich), der den Brexit vorausgesagt, vorausgesehen hat, mehrmals, in den letzten Tagen. Ich hoffte, sehr, Sie behielten Recht. Allein, ich glaubte nicht daran, denn d(ies)em korrupten Milieu in Brüssel traue ich selbst Wahlfälschungen zu.

    Ich freue mich riesig für Europa, Ihnen herzlichen Glückwunsch zum Treffer und hier, ein großer Strauß der schönsten Blumen und eine Flasche Champagner.

    Mit sehr freundlichen Grüßen 😉

    Wie wunderbar sind doch diese Engländer.

  26. #9:“Strom ist ein Produkt, welches nachfragegesteuert produziert werden muß. Der einzige Überschuß, der notwendig ist, ist der Überdruck im Kessel, um die Leistung der Turbine erhöhen zu können, wenn die Nachfrage steigt. Wenn die Nachfrage sinkt, kann man ja die Feuerung drosseln und den „Überschuß“ im Kessel „speichern“. Mal eben Dampf ablassen ist verdammt teuer.“

    Man stelle sich mal vor die Wasserwerke würden Trinkwasser zufällig ohne Beachtung der Nachfrage Trinkwasser produzieren und das aufwendig bereitgestellte aber nicht benötigte Wasser wieder in die Kanalisation leiten. Natürlich müsste das Otto Normalverbraucher mit einer Wassereinspeise-Entsorgungsgebühr bezahlen. Das Aufheulen würde ich gerne hören…… Was für ein Schwachsinn!!!

  27. @#8: F. Weyhers:
    In dem Text kann ich nichts Konservatives entdecken. Ich würde die ALFA eher als liberal-innovativ bezeichnen.
    Aber ich habe keine Hoffnung, daß der Verstand gewinnt. Wir müssen wohl doch durch das Tal der Tränen.
    Zu viele Schafspelze, zu viele Lemminge…

  28. Zu der Berufsausbildung dieses Herrn Wild fällt mir eine bekannte Hausregel ein:

    „Wer nichts kann und wer nichts wird wird Wirt,
    und ist ihm dieses nicht gelungen,
    so macht er in Versicherungen.“

    Man sieht, im gemeinen Volks herrscht doch oft eine kluge, von Lebenserfahrung geprägte Meinung.

  29. Nach meinen Beobachtungen seit 1990 sind in allen deutschen Altparteien die Meinungen in konkreten Fällen extrem weit gespreitzt. Viele Fälle sind bekannt. Ein Fall ist meist kein Fall. Wenn die AfD außer Wild den vereinigten Altparteien beim EEG nachäfft, hat sie den Anspruch Alternative zu sein vergeigt. Das merkt der Wähler sofort.

  30. Tja, mit dem Smart Grid hat der gute Mann sich ins Abseits gestellt. Kein Wind, keine Waschmaschine und kein Herd.
    Auch nur eine weitere typisch deutsche (doofe) Partei.

  31. @ # 5 H.R. Vogt

    Vergessen Sie es Herr Vogt. Sie werfen Perlen zu den Säuen.

    Man nehme diesen Satz:

    „Nicht umsonst lautet die einhellige Empfehlung, überflüssigen Strom wegzuschmeißen, weil das immer billiger kommt als der Versuch, ihn zu speichern.“

    Der sagt etwas über die ökonomische Denkweise von Technikern und deren Anfälligkeit für Propaganda. Ein BWLer, der Überschüsse (außer in Form von Gewinn in der Bilanz) produziert ist ganz schnell seinen Job los. Entweder ist die Firma ganz schnell insolvent oder die Eigentümer ziehen die Reißleine wegen der wachsenden Halde vor ihren Fenstern. Mit derartigen Fragestellungen beschäftigen sich BWLer spätestens im dritten Semester.

    Strom ist ein Produkt, welches nachfragegesteuert produziert werden muß. Der einzige Überschuß, der notwendig ist, ist der Überdruck im Kessel, um die Leistung der Turbine erhöhen zu können, wenn die Nachfrage steigt. Wenn die Nachfrage sinkt, kann man ja die Feuerung drosseln und den „Überschuß“ im Kessel „speichern“. Mal eben Dampf ablassen ist verdammt teuer.

  32. Auch wenn diese falsche Behauptung hier bei Eike schon mehrfach veröffentlicht wurde, die AfD ist nicht die letzte Hoffnung. Es gibt auch noch die liberal-konservative ALFA, die unideologisch und fortschrittsfreundlich eine sachliche Politik für die Menschen in Deutschland machen will.
    Zitat aus der Kurzversion des am 27.02.2016 beschlossenen ALFA-Parteiprogrammes:
    Deutschland muss auch in Zukunft eine führende Innovationsnation bleiben. Als rohstoffarmes Hochlohnland können wir es uns nicht leisten, zu jeder technischen Neuerung immer nur Nein zu sagen. Neue Verfahren und Technologien müssen deshalb vorurteilslos geprüft werden. Beispielsweise erscheinen neue Methoden des Frackings in unkonventionellen Lagerstätten derzeit weder wissenschaftlich ausgereift noch wirtschaftlich nutzbar. Ihre weitere Erforschung sollte jedoch ermöglicht werden. ALFA unterstützt auch ausdrücklich die Erforschung der Kernfusion als nahezu unbegrenztem und risikofreiem Energieträger der Zukunft sowie die Entwicklung und den Betrieb der dazu erforderlichen Anlagen. Es muss in Deutschland auch weiterhin möglich sein, Großprojekte etwa der Verkehrsinfrastruktur in vertretbarer Zeit durchzuführen. Der Individualverkehr ist und bleibt das Rückgrat unserer mobilen Gesellschaft. Daher fordert ALFA wieder verstärkt den Aus- und Neubau von Autobahnen und Fernstraßen. Fließender Verkehr ist umweltfreudlicher als stehender Verkehr. Eine PKW-Maut lehnen wir daher generell ab. Ebenfalls lehnen wir ein generelles Tempolimit auf Autobahnen und die immer weitere Verlangsamung des Verkehrs auf anderen Straßen ab. Die Existenz von Restrisiken darf nicht bereits zum Verwerfen einer Technologie führen. Andernfalls wäre nicht nur kein technologischer Fortschritt mehr möglich, auch viele bereits im Einsatz befindliche Produkte und Verfahren müssten bei einem solchen, übertriebenen Kriterium vom Markt genommen werden. Am Ende eines solchen Weges würde nicht mehr, sondern weniger Wohlstand und damit auch Sicherheit für alle stehen.
    Wir setzen uns insbesondere für eine sachbezogene und ideologiefreie Energiepolitik ein. Wir wollen auch hier den fairen Wettbewerb und den Abbau von Subventionen und Marktverzerrungen aller Art. Dazu ist es notwendig, die bisher stark regulierten Märkte in wettbewerbsorientierte Märkte zu überführen. Förderungen einzelner Energiearten wie z.B. für Erneuerbare Energien sind kontraproduktiv und deshalb zu beenden. Ihre Dauerwirkungen hemmen den Wettbewerb, sind dem Grunde nach innovationshinderlich und verringern die Kostensenkungsanreize. Externe Kosten von Energieerzeugung müssen für die Bevölkerung unmittelbar in den Preisen erkennbar sein. Dazu sind sie auf wissenschaftlicher Grundlage zu beziffern und als Sonderabgaben den Erzeugerpreisen zuzuschlagen.

    http://tinyurl.com/jpxjzg2

  33. @ #3: T.Heinzow
    Die Ausbildung eines Menschen sagt noch lange nichts über seinen Charakter und seinen Bildungs-/Wissensstand aus.
    Mit Beleidigungen und Beschimpfungen können Sie nichts ausrichten. Die hanebüchenen Aussagen von Herrn Gunter Wild, müssen ganz einfach und nüchtern richtig gestellt werden. Vielleicht ist der Abgeordnete korrupt und das Parlament ist zu blöd die Dinge zu hinterfragen. Ich will die AfD ideologiefrei und sachbezogen arbeiten sehen. Dafür bin ich auch bereit mitzuarbeiten und solchen Menschen, wie dem Abgeordneten G. Wild, die Stirn zu bieten. Der Herr Wild hat meiner Meinung nach nichts in der AfD zu Suchen. Mit Frechheit und rüpelhaften Aussagen von Ihnen ist jedenfalls keinem geholfen.
    Das lässt mich sehr an Ihrer Bildung zweifeln.

  34. #5: H.R. Vogt sagt:
    Sehr geehrter Herr Vogt,
    bei einem Politiker der in der Öffentlichkeit steht und Stellungnahmen abgibt ist es erlaubt, über einen Blog zu rezensieren. Ein „offener Brief“ war aus meiner Sicht dazu nicht angemessen und hätte die fachlichen Erklärungen eines Politikers zur Energie nur unnütz aufgewertet.
    Ob ich es besser weiß als Herr Wild kann ich nicht beurteilen. Ich traue mir aber zu, seine getätigten Aussagen als falsch zu erkennen und deshalb dazu einen etwas sarkastischen Kommentar abzugeben – was Politiker aushalten müssen. Wenn Herr Wild sich falsch verstanden fühlt oder seine Aussagen vielleicht in der von mir angezogenen Quelle falsch wiedergegeben wurden, kann er sich jederzeit an das EIKE Team wenden, es wird sachlich damit umgegangen.

    Wenn Sie „nebulöse Erklärungen“ ausführlicher erklärt haben möchten, stellen Sie im Blog bitte einfach konkrete Fragen dazu, in aller Regel antworte ich. Meine unterschiedlich langen Artikel sind nun mal keine Bücher und lassen damit notgedrungen auch öfters etwas nicht vollkommen ausgearbeitet „liegen“.

  35. Lieber Herr Kunze,
    wenn Sie es so viel besser wissen als es Günter Wild (Von 1975 bis 1977 machte er eine Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenmonteur. Von 1977 bis 1979 leistete er in der NVA seinen Grundwehrdienst ab. Von 1990 bis 2003 war Wild Inhaber des Lebensmittelmarktes „Wild’s Wurstland“.[1] Von 2001 bis 2003 absolvierte Wild eine Ausbildung zum Versicherungsfachmann BWV,- Berufsbildungswerk der Deutschen Versicherungswirtschaft,- und arbeitet seitdem in diesem Beruf. Wild war von 2013 bis 2014 Vorsitzender des AfD Kreisverbandes Vogtland. 2014 zog er über die Landesliste der AfD Sachsen in den sächsischen Landtag ein.) dann sollten Sie sich bitte etwas mehr darum bemühen, der ungebildeten EIKE-Leserschaft ,welche weder Elektrotechnik noch Physik studiert hat, die naturwissenschaftlich- technischen Zusammenhänge bei der Stromversorgung etwas besser zu erklären als es Ihnen hier aber auch an anderer Stelle gelungen ist.
    Mit Verlaub ein m.E. besonders markantes Beispiel für nebulöse Erklärungen aus Ihrer Tastatur siehe: http://tinyurl.com/jlsx73l # 5 Helmut Kuntz sagt :

    “Die Abregelung konventioneller Kraftwerke wird aktuell noch nicht direkt bezahlt (das ist im Artikel nicht erkennbar und damit ein Fehler), da die Reduzierung von Grundlast aus Kraftwerken nicht als Abregelleistung, sondern als Bestrafung für schmutzige Energieerzeugung gewertet wird. Nun ist Kraftwerks-Grundlast aber gegen leider gegen den politischen Willen aus physikalischen Gründen erforderlich. Da sie also nicht abgeschaltet werden dürfen, aber Verluste schreiben, ist die Politik wie bekannt aktiv beim typischen EEG-Lösen: Der Kunde bezahlt es eben zusätzlich (Bereitstellungsgebühr und Minder-Auslastkosten). Schließlich fordert er, dass Strom zu jeder Zeit verfügbar sein soll.“
    ++++++++++++++++++
    Warum also wenden Sie sich nicht in einem offenem Brief direkt an Herrn Wild und indem Sie seine Ihrer Meinung nach ungenügenden oder sogar falschsen Erklärungen verbessern?
    Hic Rhodos hic salta!

  36. Die Ökologie ist die neue Volksreligion hinter der sich alle versammeln. Es macht somit keinen Sinn nach einer Partei Ausschau zu halten die sich dem entziehen könnte oder wollte. Es ist wie immer in der Geschichte, nur die wenigen Menschen die rational denken können sind gegen die herrschende Ideologie immun, der Rest ist darin gefangen. Am Ende scheitert die Ideologie – mehr oder weniger blutig – die Lemminge wundern sich wem sie da nachgelaufen sind, drehen sich um und laufen dem nächsten Rattenfänger hinterher. Erst muss das Licht ausgehen, ehe vielen ein Licht aufgeht….

  37. Abgeordneter Wild:
    „10. Klasse POS. 1975 bis 1977 Ausbildung zum FA Maschinen- und Anlagenmonteur. 1977 bis 1979 NVA. 1979 bis 1984 Kraftfahrer. 1985 bis 1987 Ausbildung zum Maschinenbaumeister, tätig bis 1989. 1990 bis 2001 Groß- und Einzelhandelskaufmann. 1999 bis 2001 Ausbildung zum Versicherungsfachmann (BWV), bis 2014 tätig als Versicherungsfachmann BWV.“

    Sagt doch schon alles über den Mann und dessen Bildung. Ach ja, leben „Versicherungsfachleute“ nicht von Provisionen?

  38. Hier sollte sich doch mal Hr. Limburg und die anderen Fachleute in der AfD an die Sachsen AfD wenden. Obwohl eigentlich in Sachsen auch sehr viel schlaue Menschen sitzen.

    Aber wer „Smart Grid“ als wirtschaftlich Wertschöpfenden Mehrwert ansieht, der hat einfach weder den technischen noch volkswirtschaftlichen Sachverstand geerbt.

    Smart Grid steht für Verwaltung eines Mangel. Genauso wie eine Speicher einen Mangel skizziert gegenüber einer Direkterzeugung und Einspeisung von Strom bzw. Energie.

    Ein „Smart Grid“ oder ein Batteriespeicher oder auch Gasauto helfen einen wenig weiter, wenn die gesamte Stromerzeugung und Verteilung durch die Energiewende an die Wand gefahren wird.
    Kohle, Gas und Kernkraft sind das Rückgrat unserer Wohlstands- und Zivilgesellschaft. Die Sachsen AfD sollte sich lieber um den Erhalt unserer Kraftwerkmixpark kümmern als sich einer Ideologie des EE-Mangel in Form von Smart Grids oder Speicher hinzugeben.
    Danke!

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