Die Akzeptanz von Windstrom steigt, wenn der grüne Strom schon bei der Entstehung zur Landschaft passend eingefärbt wird

Helmut Kuntz
Leider gelingt das noch nicht, aber man ist dank einer neuen, innovativen Idee schon verdammt nahe dran. Was den Technikern bisher nicht gelang, lösen nun Kunst und Philosophie.
Die Initiative „beautiful power“ hat es sich zum Ziel gesetzt, der Windkraft endlich zum Durchbruch zu verhelfen, indem aus Windparks Erlebnisorte für einen emotionalen Zugang zur Energiewende mit ausgewogenem Klang zwischen den Bauwerken und der umgebenden Landschaft gemacht werden.


Bild rechts: So könnten Windräder aussehen, wenn es nach "Beautiful Power" geht. (Foto/Montage: beautiful-power.de)

Auf der Homepage stehen die Details dazu:

[1] Überall die gleichen, riesigen grau-weißen Windräder. Für die Energiewende eine Notwendigkeit, aber für das Auge eine ästhetische Zumutung. Wem gehören unsere Landschaften, wer schützt sie?

Visueller Landschaftsschutz nach Friedrich Ernst von Garnier, bezieht sich auf die Farbigkeit der umgebenden Natur und stellt einen ausgewogenen Klang zwischen der Landschaft und dem technischen Bauwerk her.

Das Ziel von „beautiful power“ ist die Erhöhung der Akzeptanz von Windenergie durch individuell gestaltete Windkraftanlagen und Windparks.

beautiful power“ und visueller Landschaftsschutz nach Friedrich Ernst von Garnier ist nicht nur Farbmaterial an der Oberfläche, sondern der emotionale Zugang für das deutlichste Wahrzeichen der Energiewende.

In einer Präsentation auf der Homepage ist dargestellt, wie erfolgreich das Verfahren funktioniert: beautiful power Präsentation

Bilder wie das folgende mit betongrau stechend in den Himmel ragenden Windspargeln gehören endlich der Vergangenheit an. Dank der neuen Initiative vereinigen sich die Windräder – für das Auge bisher eine ästhetische Zumutung – bald mit der Landschaft und werden im Unterbewusstsein nicht mehr wahrgenommen. Jeder Bürger betrachtet sie – angestrichen mit philosophisch fundierter Farbgebung – nun als Kunstobjekt und will sie vor seiner Haustüre und auch im bisher eher öden und für Kinder sowieso langweiligen Naturschutzgebiet haben.

Bild NRW Paderborn-Dahl. Quelle: Foliensatz Windwahn-Deutschland

Auch der BUND Vorsitzende Hubert Weiger findet die Idee bestechend. Dank EEG und der Innovation hat jeder Bürger die Change, direkt vor seiner Haustüre „Hundertwasser“ –inspirierte Kunst in noch nie gekannter Große zu erleben. Das Neue ist, damit wird die Natur wieder interessant.

Man sollte sich das Video mit Herrn Prof. Weiger auf der Homepage ansehen. Die unbeirrte AGW-Gläubigkeit und vollkommenes Fehlen von Kenntnissen über elektrische Energietechnik ist ernüchternd.

Quellen

[1] Homepage: BEAUTIFUL POWER

https://beautifulpowerfarbdesign.wordpress.com/

[2] Klimaretter.Info, 12. Juni 2016, Georg Etscheit: Die Anstreicher

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5 Kommentare

  1. Die nwzonline.de meldet heute „Keine Stromverbindung zu Nordsee-Windparks“.

    Damit dürfte klar sein dass der Strom aus meiner Steckdose schön schwarz bleibt und Binnenschiffe weiterhin die sauberste Ladung der Welt (Massenschüttgut, feucht) nach z.B. Lahde und Berkum bringen werden.

  2. Wie ich hier kürzlich schrieb: Kaum meint man, die Narreteien kennen keine weitere Steigerung, kommt eben diese Steigerung. M.E. ist Herr Weiger genauso wie Herr Latif, Herr Schellnhuber und Konsorten eine Schande für die vielen motivierten und hochanständigen Professoren. Letztere laufen nach den nicht enden wollenden Sparmaßnahmen dem Geld hinterher, erstere erhalten für den ganzen Müll, den sie produzieren, auch noch fürstliche Bundesmittel und Preise. Solche Leute zeigen m.E., dass es für Deutschlands Niveau nur noch einen Weg zu geben scheint: ABWÄRTS.

    Wie sagte Einstein sinngemäß so schön: „Zwei Dinge sind unendlich: Das Weltall und die menschliche Dummheit. Beim Weltall bin ich mir noch nicht ganz sicher.“ Die deutsche Dummheit scheint die von Einstein konstatierte menschliche Dummheit noch weit zu übertreffen.

  3. Da Herr Prof. Dr. Weiger sich als BUND-Vorsitzender aktiv für die Energiewende und insbesondere die Windkraft öffentlich einbringt, ist es erlaubt und notwendig, den technischen Quatsch, den er bezüglich der Stromlieferung aus Windkraftanlagen als Multiplikator in Vorträgen und Internet verbreitet, als solchen zu benennen. Aus seiner öffentlich preisgegebenen diesbezüglichen technisch-physikalischen Schwäche erwachsen schließlich zusammen mit anderen unbedarften Kräften sinnlose Milliardenkosten für uns als Stromverbraucher, die wir in einer Verdoppelung des Strompreises für die Allgemeinheit bereits zu spüren bekamen. Die zahllosen weiteren Schäden der Windförderung sind bei EIKE umfassend besprochen.
    Am Rande einer BUND-Veranstaltung in der Oberpfalz hatte ich ihn wegen der fehlenden Haushaltstauglichkeit des Flatterstroms in seiner Rede angesprochen. Er antwortete mir, daß auch der Bedarf volatilen Charakter besitzt und die Volatilität des Stromes nichts Neues sei, Punkt. Das Fehlen von hinreichenden Kenntnissen über elektrische Energietechnik kann ich aus meiner Sicht hier bestätigen. Ob Betrüger oder Einfältiger vorliegt ist mir nicht bekannt.

  4. Könnte man Leute wie Schellnhuber, Weiger, Hendricks usw. nicht auch grün lackieren und dann irgendwo in die Landschaft stellen, am besten zwischen 2 Windräder?

  5. Schade, dass man Strom nicht färben kann, dann würden die Deutschen über die ca 25 % im Mittel bei so viel hässlichen Windrädern aber staunen. Vielleicht bringt ja ein „Doofkopf“ dazu eine Gesetzesvorlage im Bundestag ein.

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