Wieder eine Prophezeiung der Klima-Alarmisten, denen die Daten aus der realen Welt widersprechen

Marita Noon
Wann immer ein neuer Rekord erreicht wird, seien es nun Hurrikane, Regen, Dürren usw., sind die Herrschaften im Camp der Klima-Alarmisten sofort zur Stelle, um darauf hinzuweisen, dass die globale Erwärmung die Ursache ist, und um weitere düstere Prophezeiungen die Zukunft betreffend auszustoßen – sogar dann, wenn andere gut dokumentierte Gründe vorliegen und selbst dann noch, wenn harte Daten (keine Modelle) die Behauptungen widerlegen. Genauso ist es im Falle des Lake Mead. Am 20. Mai verkündete das staatliche Bureau of Reclamation, dass das größte Wasser-Reservoir der Nation einen Allzeit-Niedrigstand erreicht habe. Das gegenwärtige Niveau liege noch unter dem bisherigen Rekordtief vom Juni 2015.


Trotz der Berichte über das Missmanagement dieser wichtigen Wasserressource reagierte die Zeitung USA Today auf diese Meldung mit der Behauptung: „Infolge einer langen Dürre und es Klimawandels fällt der Wasserspiegel im Lake Mead immer weiter“.

Brad Udall, ein leitender Wasser- und Klima-Forschungswissenschaftler an der Colorado State University, erklärte: „Dieses Problem verschwindet nicht von selbst, und es wird wahrscheinlich schlimmer werden, vielleicht viel schlimmer, wenn sich der Klimawandel weiter verstärkt“. Der Zeitung Desert Sun zufolge fügte er noch hinzu: „Beispiellos hohe Temperaturen in dem Becken führen dazu, dass der Zustrom aus dem Fluss [dem Colorado River] immer weiter abnimmt“.

Zuvor hatte Udall festgestellt: „Klimawandel ist Wasserwandel. Beides geht Hand in Hand. Hitze treibt den Wasserkreislauf … man muss die Temperaturen bemühen, um die gegenwärtige Dürre zu erklären“.

Während Udalls Aussagen dramatisch sind und mit dem Klimawandel-Narrativ konform gehen, sind Mitglieder seiner Familie (Udall ist der Bruder des ehemaligen Senators von Colorado Mark Udall und Cousin des Senators von New Mexico Tom Udall) ganz anderer Ansicht, wenn sie sagen, dass dies nicht der Fall ist.

Sowohl Udall als auch der Hydrologe Mike Wallace behaupten, Experten hinsichtlich der Hydrologie und der Klimatologie im Westteil der USA zu sein. Allerdings sagte mir Wallace: „Ich bin der einzige Hydrologe, der Vorhersagen von Temperatur und Feuchtigkeit im Einzugsgebiet des Oberen Colorado River veröffentlicht, Jahre im Voraus, mit konsistent hoher Genauigkeit“.

Wallce, der die Stadt Santa Fe als einen seiner Kunden seines Vorhersage-Service‘ nennt, war Pionier hinsichtlich der Erkenntnis, dass die Verteilung von Feuchtigkeit in seinem Gebiet – das sich mit dem von Udall überlappt – stark abhängig ist von Ozean-Indizes und Sonnenflecken-Anzahl. Er erklärt klipp und klar: „Es gibt keine Korrelation zwischen der Historie der CO2-Emissionen und der Feuchtigkeits-Zeitreihe, die ich evaluiert habe. Ebenso gibt es für die gleichen Stationen, die ich untersucht habe, kaum eine oder gar keine Korrelation zwischen Temperatur und Strömung. Vielmehr kann man die Ursache für Änderungen von Temperatur und Feuchtigkeit in dem Gebiet ozeanischen Antrieben zuordnen, die selbst wiederum von solaren Zyklen angetrieben werden“.

Während Udall glaubt, dass die Temperaturen steigen und den Wassernachschub in den Lake Mead reduzieren, stellt Wallace dieses Narrativ in Frage. Wallace sagt, dass er drei Jahre Erfahrung mit erfolgreichen Vorhersagen hinter sich habe, um seine Behauptung zu stützen, dass in dem von ihm untersuchten Gebiet „die Temperaturen kaum in irgendeine Richtung tendieren und dass unabhängig davon diese Temperaturen nicht mit dem Wasserzufluss korreliert sind“.

Zu Wallace‘ untersuchten Gebieten gehören viele Nebenflüsse des Colorado River wie etwa der San Juan River und der Green River, welche beide in den Rocky Mountains entspringen. Er sagt: „Es gab in keinem von mir untersuchten Gebiet irgendwelche ungewöhnlich niedrigen Durchflussraten oder ungewöhnlich hohe Temperaturen. Tatsächlich nimmt die Durchflussrate zu, nicht ab, jedenfalls verglichen mit vor zwei bis drei Jahren, und einige Temperaturen tendieren im gleichen Zeitrahmen abwärts“.

Mittels seiner eigenen Methode (angemeldet zum Patent), mit der er inzwischen über 200 genaue Vorhersagen erstellen konnte für die Einzugsgebiete des Oberen Rio Grande und des Oberen Colorado River, projiziert Wallace 3 bis 4 Jahre allgemein verstärkten Wasserzuflusses, denen 3 bis 4 Jahre allgemein abnehmender Feuchtigkeit folgen (Dürre). Er postuliert, dass seine Innovationen Gemeinden, Wasserschutzämtern sowie Bewässerungs- und Ressourcen-Management-Agenturen dabei helfen, besser zukünftige Feuchtigkeits- und Temperaturbedingungen zu berücksichtigen.

Wallace hat bzgl. seiner Entdeckungen zahlreiche Studien geschrieben und Vorträge gehalten. Aber weiterhin schlägt ihm seitens großer begutachteter Journale heftiger Widerstand entgegen, seine Ergebnisse zu veröffentlichen. Die Probleme liegen vermutlich darin, dass es in den von ihm untersuchten Gebieten keinerlei Korrelation gibt zwischen Emissionen und Klima. In jedem Falle werden wissenschaftliche Studien oftmals angesehen als Vorgänger tatsächlicher Anwendungen, und Wallace hat bereits eine funktionierende und bewährte Anwendungen. Ihm wird stetig und zunehmend Aufmerksamkeit zuteil von der hydroklimatischen Gemeinschaft. Im April hatte man ihn eingeladen, auf dem 30th Annual Rio Grande Basin Snowmelt Runoff Forecast Meeting einen Vortrag zu halten, welches gesponsert wird vom USDA SNOTEL-Netzwerk und an dem führende Wissenschaftler aus dem Fachgebiet Hydroklima teilnehmen, die an Institutionen tätig sind wie dem National Weather Service (NWS), dem U.S. Geological Survey (USGS) und der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA).

Falls Wallace recht hat – und dafür sprechen seine erfolgreichen Klimavorhersagen (hier) als Backup für seine Projektionen – kann Udall nicht gleichzeitig auch recht haben. Wallace glaubt, dass die meisten von Udalls Klima-Vermutungen wie etwa die Behauptung, dass regionale Temperaturen alles hinsichtlich der Dürre erklären, zu grob vereinfachend sind. Er gab auch seinen Bedenken Ausdruck hinsichtlich der Verwendung des Begriffes „Dürre“ seitens Udall. „Um jene Statements zum Lake Mead als Tatsachen zu akzeptieren“, sagte Wallace, „muss alles unterhalb eines epischen Überschwemmungs-Ereignisses ein episches Dürre-Ereignis sein“.

Die natürlichen Prozesse, die Wallace in ein funktionierendes Vorhersagesystem destilliert hat, passen in keiner Weise zu dem Krisen-Narrativ, dass Udall und viele Klima-„Behörden“ kolportieren. Man könnte sich jetzt fragen, ob es wirklich weiterer Finanzierung, größerer Abteilungen und stärkerer öffentlicher Ängste bedarf, um gegen etwas vorzugehen, das zumindest im Westteil der USA vollständig mit natürlichen Zyklen erklärt werden kann.

The author of Energy Freedom, Marita Noon serves as the executive director for Energy Makes America Great Inc., and the companion educational organization, the Citizens’ Alliance for Responsible Energy (CARE). She hosts a weekly radio program: America’s Voice for Energy—which expands on the content of her weekly column.

Link: http://www.cfact.org/2016/05/31/another-climate-alarmists-predictions-dont-match-real-world-data/ (Übersetzt wurde hier eine von der Autorin selbst verfasste kürzere Fassung)

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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4 Kommentar(e)

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1

Sehr geehrte Frau Ketterer,

„denken“ ist ein gutes Stichwort.
Wie denken Sie denn, wenn Sie die von Ihnen verlinkten Wasserstände für den April 2015 (1085 - 1079 Fuß über NN) und den April 2016 (1080 - 1076 Fuß über NN) mit dem April 1956 vergleichen (1083 Fuß über NN)?

MfG

2

Ich weiß nicht warum Hier der Wasserstand des Lake Mead im Zusammenhang mit den Vorhersagensystem von Wallcae diskutiert wird: Wallce spricht vom Durchfluss der Flüsse, Lake Mead ist eine Reservoir, dessen Wasserstand nicht nur von Zufluss sondern auch vom der (gesteuerten) Entnahme abhängt. Herr Kaiser hatte ja schon darauf hingewiesen.

Wenn einem Der Wasserstand des Lake Mead interessiert kann man einfach hier nachsehen.

http://mead.uslakes.info/level.asp

Die Entwicklung kann einem schon zu denken geben.

3

1. Lake Mead ist ein Reservoir, d.h. ein erzeugter "See".
2. Der Haupt-Wasserzufluss, der Colorado-Fluss wird an vielen Stellen abgezweigt zu Bewässerung von Agrarflächen. An seinem Ende, in Mexiko, ist er nun beinahe trocken.
3. Im ganzen Süd-West-Gebiet der USA gab es schon vor Jahrhunderten lange (Jahrzehnte andauernde) Trockenperioden.

4
Stephan Becker

Das mit dem Stopp der Wiedergabe der ursprünglich täglich aktualisierten Lake-Mead-Wasserstandsdaten bei http://graphs.water-data.com/ ist mir letztes Jahr auch aufgefallen.
Inzwischen habe ich einen guten Ersatz gefunden, wenn auch ohne grafische Darstellung:

BoR: Lower Colorado Region - Hoover dam daily
http://tinyurl.com/Hoover-daily-data

Ein Übersicht über alle möglichen Daten den Colorado sowie andere Flüsse sowie Stauseen im südlichen Gebiet des Colorado, bekommt man hier:

Lower Colorado River Operations
http://tinyurl.com/Lower-Colorado-Data

Auf der Graphs.Water-Data.com-Seite kann man zumindestens noch u.a. den Pegelstand des Lake Powell, des großen Reserve-Stausee oberhalb des Lake Mead, ebenfalls am Colorado, ablesen:

http://tinyurl.com/Lake-Powell-Grafik

Dieses Jahr gab es eine durchschnittliche Schneemenge im Einzugsgebiet des Colorado. Daher dürfte der Lake Powell in den nächsten vier Wochen noch einiges zulegen.
Der niedrige Wasserstand des Lake Mead führt immerhin dazu, dass das Wasser einen längeren Weg vom Lake Powell bis zum Lake Mead zurücklegen muss, sich dabei erwärmt und auch entsprechend verdunstet.
Der Lake Mead ist selber noch ziemlich kalt:

http://tinyurl.com/Lake-Mead-Temperatur