Eine Professorin klärt den VDI auf, wie das EEG „wirklich“ funktioniert

Helmut Kuntz
Wer nicht mehr weiter weiß beim EEG oder Klima,
frage Frau Kemfert, die löst das prima
Das reimt sich zwar etwas holprig, passt aber genau zum Thema. Vor einiger Zeit kam in den VDI-Nachrichten ein Interview mit der (ab 1. Juni 2016) Regierungsberaterin für Klima und Energie, Prof. C. Kemfert – siehe dazu: „Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU)“. Es ging vor allem um substantielle Fragen zu technischen Details der Energiewende, wofür Frau Kemfert als Ökonomin prädestiniert erscheint. Das hat Methode, denn bei Frau Kemfert weiß man im Voraus genau was als Antwort kommt und so geht man kein Risiko ein. Und Frau Kemfert lässt sich gerne fragen, was man anhand ihrer 455 St. beim DIW gelisteten Publizierungen leicht sehen kann, Bsp. „Wir könnten auf alte und ineffiziente Kohlekraftwerke verzichten: Sechs Fragen an Claudia Kemfert“. Und fehlen die Frager, fragt sie sich eben selbst.


Bild rechts: Professorin C. Kemfert Quelle: Roland Horn / DrUrban / CC-BY-SA-3.0 (DE)

Bildbeschreibung vom Autor: Frau Kemfert lässt sich gerne mit alter Elektrik im Hintergrund abbilden, um zu demonstrieren, dass solche Art der Energiegewinnung und Verteilung bei ihr ausgedient hat.

Update der Redaktion 6.6.16

Inzwischen hat sich der diplomierte Kaufmann Boris Schucht Vorsitzender der Geschäftsführung des Netzbetreibers 50 Hz in einem Interview der überzeugten Grünen und Journalistin Dagmar Dehmer im Berliner Tagessspiegel geäußert. (Hier). Er begreift sein Unternehmen als "Labor der Energiewende" und behauptet fröhlich, dass 80 % Erneuerbare kein Problem seien. Damit stösst er ins selbe Horn wie seine Schwester im Geiste Claudia Kemfert. Die irrsinnigen Kosten für die Schadensvermeidung (wenn sie denn gelingt, woran alle ehrlichen Experten zweifeln) die durch die Erneuerbare nötig wird,  erwähnt er vorsichtshalber nicht. Kunststück: Sein Unternehmen profitiert mit jedem Cent davon. Frau Dehmer ist begeistert. Dazu gelernt hat sie hingegen nichts. (Siehe Faktencheck Bundeszentrale hier Teil 1)

Die Professorin für Ökonomie rechnet zwar manchmal recht ungenau oder schlampig und Ihre immer wiederholten Thesen fallen sogar (einem Teil) unseren Medien als höchst abstrus auf.

Zum Beispiel ist ihre „Berechnung“ der Kosten für eine Klimaneutralität Deutschlands so absurd (sie erinnert frappierend an die Genauigkeit, mit der ein Herr Tritti(h)n die EEG Kosten mit denen einer Kugel Eis im Monat vorhersagen konnte), dass es verwundert wie man damit Professorin werden kann. Doch im Gegenteil – oder eher genau deshalb – wird man damit zur Professorin ernannt und eine berühmte Klima- und EEG-Fachberaterin.

ZEIT ONLINE, Buchrezension

Innovation statt Depression – Die andere Klima-Zukunft[2] von Claudia Kemfert (Hervorhebungen durch den Autor)

… Das beginnt schon mit den Zahlen und Fakten. Da werden Milliarden mit Millionen verwechselt und Billionen mit Milliarden. Der Handel mit CO2-Emissionsrechten an der Amsterdamer European Climate Exchange wird mit absurden "bis zu 34 Milliarden Tonnen pro Tag" angegeben. Das wäre mehr als der weltweite CO2-Ausstoß pro Jahr. Ein kurzer Blick auf die Börsen-Website zeigt, dass 2008 höchstens 15 Millionen Tonnen und im Durchschnitt unter sieben Millionen Tonnen Emissionsrechte am Tag gehandelt wurden.

"Wir können klimaneutral leben. Wenn wir wollen, sofort! Und das für etwa 70 Cent pro Tag und Person."

Sie hat einfach den durchschnittlichen CO2-Ausstoß jedes Deutschen (10,4 Tonnen pro Jahr) mit dem derzeitigen Börsenpreis für CO2-Emissionsrechte (23 Euro pro Tonne) multipliziert und durch 365 Tage geteilt. 

Doch gründliche Recherche bietet das eilig verfasste Buch nicht. Dafür erfährt der Leser, dass die Autorin regelmäßig mit den Chefs der großen Energiekonzerne am Tisch sitzt, vom EU-Präsidenten, dem Bundeswirtschaftsminister und der Weltbank um Rat gefragt wird, Steve Jobs auf dem Hollandrad und der Queen "nicht in Grün, sondern im blauen Kostüm" begegnet ist und praktisch auch schon den Friedensnobelpreis bekommen hat – als "offizielle Gutachterin" des Weltklimarats IPCC.

Ende der ZEIT ONLINE-Rezension

Der VDI und die Energiewende

Vom VDI gibt es einen Statusreport regenerative Energien[3]. Auf 92 Seiten wird darin beschrieben, wie toll die deutsche Industrie und Forschungsinstitute die Energiewende meistern helfen und dazu fast unendlich viele denkbare Lösungen anbieten – sofern die Politik die erforderlichen Rahmenbedingungen, sprich Subventionen, für genügend lange Zeit sicherstellt.

Dabei zeigt sich der VDI als ein kritiklos und wie ein Sprachrohr pflichtbewusst alle Vorgaben der Politik bejahender und erfüllender Verein wobei er sich zur Legitimierung auch noch als Vertreter eines Großteils der deutschen Verbraucher versteht.

VDI Statusreport 2015

VDI Statusreport – Regenerative Energien in Deutschland 2015 [3]

Die Energieversorgung in Deutschland … muss ökologisch nachhaltiger werden, um den Temperaturanstieg infolge des anthropogenen Treibhauseffekts zu mindern

Dies spiegelt sich auch in einem parteiübergreifenden Konsens in Bezug auf den Ausstieg aus Kernenergie und den parallelen Ausbau der Nutzung des regenerativen Energieangebots wider

Im Rahmen einer zukunftsfähigen Energieversorgung kommt den erneuerbaren Energien zwingend eine Schlüsselposition zu. …wenn die von der EU-Kommission und der Bundesregierung formulierten energie-, umwelt- und klimapolitischen Ziele – und damit die viel zitierte „Energiewende“ – erfolgreich erreicht werden sollen; diese ambitionierten Ziele wurden jüngst von der Bundesregierung bestätigt und fortgeschrieben.

Ein Großteil der bundesdeutschen Verbraucher ist nach wie vor gerne bereit, für eine Energieversorgung auf der Basis nachhaltig genutzter regenerativer Energien mehr zu bezahlen

Außerdem ist mit der Nutzung fossiler Energieträger der Ausstoß an Treibhausgasen verbunden; deshalb dürfen sie auch aus ökologischen Gründen nur mit immer geringer werdenden Anteilen genutzt werden.

Man kann sicher sein. Wenn die Politik die Kernkraft einmal wieder unterstützen sollte, verschwinden diese Texte sofort und werden gegen aktuellere ausgetauscht.

Ansonsten bietet der Report Behauptungen wie:

[3] Offshorewindenergie bietet ein großes Potenzial für eine sichere Stromversorgung. Hohe Volllaststundenzahl und stetige Einspeisung führen zu einer hohen Stabilität im Versorgungssystem.

Die Steigerung des Anteils der erneuerbaren Energien an der Bruttostromerzeugung von 25,8 % Ende 2014 auf 80 % und mehr im Jahr 2050 wird aus Sicht der in Deutschland vorhandenen und potenziell erschließbaren Stromerzeugungspotenziale zum größeren Teil von Windkraft und Fotovoltaik getragen werden müssen. Beide Stromerzeugungsoptionen ergänzen sich in ihren charakteristischen Eigenschaften sehr gut, sodass zusätzliche Maßnahmen zur Dämpfung der fluktuierenden Erzeugung und die Installation von zusätzlichen Speicherkapazitäten in Grenzen gehalten werden können.

Zwar widerspricht dies allen Tatsachen (Bild2 aus [6]), aber wenn es die Politik doch so erwartet wird es schon so sein. Und wie gesagt, Belege und belastbare Angaben fehlen völlig.

Bild 2 [6] Ganglinien Windkraft offshore im Jahr 2015, Ausschnitt Juli – Oktober

Damit bleibt dem VDI ein Problem: Er hat kein gesamtheitliches Lösungskonzept, bzw. weiß, dass ein solches niemand bieten kann. Deshalb textet er ununterbrochen darum herum:

[3] Regenerative Energien können kurz- bis mittelfristig die gesamte Energienachfrage in Deutschland nicht decken; sie werden auch in den kommenden Jahrzehnten nur einen – jedoch potenziell laufend steigenden – Beitrag im Energiesystem leisten.

Das Zählen von Begriffen im Report zeigt es noch deutlicher. In den 92 Seiten tauchen auf:

Begriff „Markt“: 352-mal

Begriff „Kosten: 140-mal, ohne jedoch auch nur einmal eine konkrete Zahl zu nennen

Begriff „Speicher“: 156-mal

Für ein technisches Statuspapier mitten im angeblich so erfolgreichen Energiewende-Umbruch ist das ein beredtes Zeugnis vieler nicht ausreichend gelöster Problemstellungen.

Und damit kommt das in der Überschrift angesprochene zum Tragen: Wenn auf 92 Seiten keine wirklichen Lösungen dargestellt werden können, ist es doch viel einfacher Fachfrau Kemfert zu fragen. Die löst jedes Problem mit wenigen Sätzen.

Das Interview des VDI mit Prof. C. Kemfert (Auszüge)

VDI Nachrichten 29. April 2016: DIW-Expertin Claudia Kemfert, „Energiewende gefährdet“[5]

(A) Prof. C. Kemfert: Der Erfolg der Energiewende hängt nicht am Netzausbau. Der Ausbau der erneuerbaren Energien kann uneingeschränkt fortgeführt werden. Wir können anhand unserer Studien und Modellsimulationen belegen, dass ein Netzausbau zwar nicht schädlich, aber auch nicht zwingend notwendig ist.

VDI Redakteur: Wie kommen Sie zu dieser Schlussfolgerung?

(B) Prof. C. Kemfert: Derzeit haben wir einen Stromangebotsüberschuss und verkaufen diesen in unsere Nachbarländer. Der Strompreis an der Börse ist so niedrig wie nie. Wir könnten problemlos die ineffizienten Kohlekraftwerke abschalten. In Folge würde sich nicht nur das vorherrschende Überangebot vermindern, sondern es wären auch die Stromnetze weniger belastet.

VDI Redakteur: Also ist der Netzausbau kein Erfordernis der Energiewende?

(C) Prof. C. Kemfert: Nicht die erneuerbare Energie von morgen braucht zusätzliche Netze, sondern der hohe Überschuss des Kohlestroms von gestern. Die erneuerbaren Energien sollen hier nur als Sündenbock herhalten, um einen überdimensionierten Stromnetzausbau zu rechtfertigen. Dabei wären dezentrale, intelligente Netze samt Lastmanagement und mittelfristig mehr Speicher viel wichtiger.

VDI Redakteur: Die Speichertechnologien kommen heute aus Korea oder dem Silicon Valley. Verpassen wir als Vorreiter der Energiewende da etwa gerade den Anschluss?

(D) Prof. C. Kemfert: Ja, und das ist mehr als bedauerlich! In Deutschland gibt es sehr gute Forscher und eine starke Wirtschaft, also beste Voraussetzungen, weltweit Vorreiter für Speichertechnologien zu sein. Stattdessen überlassen wir die erfolgreichen Märkte anderen. Dabei sind die wirtschaftlichen Chancen riesig.

VDI Redakteur: Der Strompreis hat im Zuge der Energiewende für den Privatverbraucher stark zugelegt. Das liegt aber nicht nur an der EEG-Umlage, sondern auch an den Steuern. Sollte der Staat auf diese verzichten, um die Akzeptanz für die Energiewende zu stärken?

(E) Prof. C. Kemfert: Der Preis für Privatpersonen hängt vor allem daran, dass der niedrige Börsenstrompreis nicht bei ihnen ankommt. Nur energieintensive Unternehmen, die von Steuern und Umlagen befreit sind, profitieren davon. Sobald Kohle- und Kernenergie verschwinden, steigt zwar der Börsenstrompreis, aber die EEG-Umlage sinkt. Dann würden voraussichtlich auch Privatpersonen weniger bezahlen müssen.

Kritik des Autors an wesentlichen Aussagen von Frau Kemfert im Interview

Thema Netzausbau

Aussage (A)

C. Kemfert: Der Erfolg der Energiewende hängt nicht am Netzausbau. Der Ausbau der erneuerbaren Energien kann uneingeschränkt fortgeführt werden.

Kritik an der Aussage (A)

Als Gegenargumentation anbei zwei aktuelle Zeitungsartikel zum Thema Netzausbau sowie eine entsprechende Passage aus dem VDI-Bericht. Die windreicheren Bundesländer haben massiv investiert und trotz des noch relativ geringen Ausbaus (der Planausbau liegt 3 … 5-mal höher) sind die Netze bereits hoffnungslos überlastet. Natürlich kann man die EEG-Energie problemlos beliebig weiter ausbauen – und dann einfach noch öfter leer laufen lassen. Das nicht-Einspeisen des erzeugten Stromes überlastet kein Netz – nur den Gelbeutel des Stromkunden, der den nicht eingespeisten Strom trotzdem bezahlen muss.

Wirtschaftswoche 28. April 2016 [1]

Energiewende : Windräder stehen still – und kosten Hunderte Millionen Euro

Weil das Stromnetzes überlastet ist, müssen immer mehr Windräder abgeregelt werden. Das kostet die Netzbetreiber Hunderte Millionen Euro.

Wegen des Booms der erneuerbaren Energien müssen immer mehr Windräder abgeregelt werden. Grund dafür ist die Überlastung des Stromnetzes. Die Netzbetreiber müssen Windräder abregeln, wenn ihr Strom das Netz zu verstopfen droht. Ursprünglich war dies als Notmaßnahme gedacht. Die Wind- und Solarparkparkbetreiber werden jedoch für den nicht produzierten Strom vergütet.

Allein beim Netzbetreiber Tennet summierten sich die Kosten dafür im Jahr 2015 auf 329 Millionen Euro – zweieinhalb Mal so viel wie im Vorjahr. Die anderen Netzbetreiber 50Hertz, TransnetBW und Amprion kamen zusammen auf weitere 150 Millionen Euro, ergab eine Umfrage der WirtschaftsWoche unter den vier Netzbetreibern in Deutschland.

FinanzNachrichten.de 30.04.2016

Energiewende kostet 2016 laut IW rund 31 Milliarden Euro

[4] … Das sind rund drei Milliarden oder elf Prozent mehr als 2015. Ein Grund seien die immer größeren Kosten zur Stabilisierung des Stromnetzes.

Der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Michael Fuchs, forderte angesichts der Zahlen einen Ausbaustopp für Windenergie, wenn zur Abnahme des Stroms Leitungen fehlten. "Kein Geld mehr für Windstrom, der nicht transportiert werden kann."

Thilo Schaefer vom IW Köln erklärt, dass Verbraucher für immer mehr Strom zahlen müssten, den sie gar nicht nutzen können. "Je mehr Energie aus erneuerbaren Quellen zur Verfügung steht, desto mehr wird auch ungenutzt abgeleitet", sagte er im "Bild"-Bericht.

VDI [3]

Die Nutzung großer Anteile von volatil erzeugtem erneuerbaren Strom macht den Einsatz von elektrischen Energiespeichern und den Ausbau des elektrischen Netzes (einschließlich der transeuropäischen Overlay-Netze) erforderlich.

Der weitere Zuwachs von Strom aus überwiegend fluktuierend einspeisenden regenerativen Energien
sowie die räumliche Disparität speziell von Windstrom aus Norddeutschland und die – im bundesdeutschen Durchschnitt – überproportional hohe Stromnachfrage in West- und Süddeutschland verstärkt die Notwendigkeit des Aus- und Umbaus des deutschen und europäischen Stromnetzes.

DIE WELT 29.05.2016: [11] EU will Deutschland in zwei Strompreiszonen teilen

Deutschland baut nach Ansicht der EU zu wenig Leitungen, wichtige Stromautobahnen werden nicht rechtzeitig fertig. Deshalb droht die Kommission damit, das Land in zwei Strompreiszonen zu zerschlagen.

Die Aussage von Frau Kemfert „ … kann uneingeschränkt fortgeführt werden“ mag man in Modellen simulieren, in der rauen Wirklichkeit zeigt es sich aber als ein Desaster sowohl in technischer, wie auch monetärer Hinsicht. Die kommerzielle Bewertung hängt natürlich von der Sichtweise ab: Aufgrund des gesetzlichen Einspeisevorrangs ist es einem EEG-Stromlieferanten vollkommen egal, ob seine Energie benötigt oder abgeregelt wird. Das Geld bekommt er immer. Diese Kreise plädieren – nein fordern – den weiteren ungehemmten Ausbau. Und allein diese werden von Frau Kemfert vertreten.

Thema intelligente Netze und Lastmanagement

Aussagen (C)

C. Kemfert: Nicht die erneuerbare Energie von morgen braucht zusätzliche Netze, sondern der hohe Überschuss des Kohlestroms von gestern. Die erneuerbaren Energien sollen hier nur als Sündenbock herhalten, um einen überdimensionierten Stromnetzausbau zu rechtfertigen. Dabei wären dezentrale, intelligente Netze samt Lastmanagement und mittelfristig mehr Speicher viel wichtiger.

Kritik an der Aussage zu (C), „intelligente Netzen und -Lastmanagement

Frau Kemfert argumentiert hier auf dem Niveau von Greenpeace und BUND, als hätte sie noch nie eine Ganglinienkurve gesehen oder etwas von der Vorrangeinspeisung gehört. Der Kohlestrom ist kein Überschuss sondern die einzige Rettung (neben dem noch vorhandenen Atomstrom-Rest) um das Versorgungssystem am Laufen zu halten und vor dem Blackout zu verschonen. Bild 3 mit der simulierten Darstellung des Jahres 2050 aus [8] zeigt wo die Probleme ganz ohne Atom- und Kohlekraftwerke wirklich liegen. Entweder fliegt dem Netz alles um die Ohren oder es herrscht tiefe Mangelflaute.

Intelligente Netze nutzen genau so wenig wie intelligente Straßen, wenn Überschuss eingespeist wird oder der Greenstrom fast vollkommen fehlt – außer man betrachtet Rationierung (Zwangsabschaltungen unerwünschter Verbraucher) als eine Lösung. Gut, es gab und gibt Länder da sieht man es so, z.B. aktuell in Venezuela.

Bild 3 [8] Jahr 2050. Simulierte Ganglinien der Residuallast mit Anzeige von positiver Ökostrombereitstellung (negative Residuallast) und negativer Ökostrombereitstellung (positive Residuallast) bei 100 % netto-Bedarfsdeckung

Wie sorgfältig bei Werbeaussagen zur „Netzintelligenz“ aufgepasst werden muss zeigt Siemens.

Siemens Anzeige in der SZ (Textauszug):

Ingenuity for life braucht Power. Und ein Stromnetz, das nichts erschüttert. Das ist Ingenuity for life."

"… Sonne und Wind richten sich nun mal nicht nach dem aktuellen Strombedarf. Software von Siemens vernetzt viele kleine Erzeuger, so dass unser Stromnetz stabil bleibt – auch wenn erneuerbare Energien Schwankungen unterliegen … "

Diese ganze „Ingenuity for life“ dient jedoch ausschließlich dazu, das Abzockmodell kurzzeitige Netzstabilisierung wie es unter „Schlaraffenland im EEG-Paradies“ beschrieben wurde zu realisieren. Von einer allgemeinen Lösung der Netzproblematik oder gar einer Energie-Zwischenspeicherung kann dabei keine Rede sein. Was ein „intelligenter Umspanntrafo“ Banales macht, dafür aber horrentes Geld kostet, ist in [8] beschrieben. Für die Industrie natürlich eine Goldgrube die sich einfach persiflieren lässt: Als wenn Ökoterroristen das deutsche Versorgungssystem in Schutt und Asche gebombt hätten und die Industrie es neu aufbauen darf.

Man kann es nicht oft genug wiederholen: Ein Leitungsdraht und ein Umspanntrafo werden auch mit noch so viel Aufwand nie intelligent. Intelligent werden nur die Mangelverwalter im Erfinden von Verteilmechanismen und Mangelverwaltungs-Strafgebühren beim Verbrauch von Energie. Veröffentlichungen dazu (neben vielen anderen):

[8] Die neuen Energien für Dummies Teil 2 intelligente Versorgungsnetze

[6] Offshore-Windkraft sei grundlastfähig

[7] EEG-Zeitreise ins Jahr 2050

Sogar ein Minister Gabriel musste das zumindest im Ansatz einsehen.

Frankfurter Allgemeine, 29.05.2016: Schreckenstage für die Freunde der Windkraft

… Denn der Bundesregierung geht die Energiewende inzwischen zu schnell, sie fürchtet immer weiter steigende Kosten. Und so hat das von Gabriel geführte Haus vorgeschlagen, den Neubau von Windrädern zu beschränken. Dabei im Visier: Schleswig-Holstein, Niedersachsen und weite Teile Hessens.

In diesen Regionen soll der Ausbau um die Hälfte gekürzt werden. Das Argument: Es fehle an Leitungen, um zusätzlichen Strom, den neue Windräder erzeugen würden, in den Süden zu transportieren. So bestehe die Gefahr, dass die zusätzlichen Windräder zeitweise gar keinen Strom produzieren könnten.

Nur, warum benötigt dann die Umweltministerin der gleichen Partei eine Beraterin welche unbelehrbar das Gegenteil verkündet?

Thema Speicher

Aussage (D)

C. Kemfert: Ja, und das ist mehr als bedauerlich! In Deutschland gibt es sehr gute Forscher und eine starke Wirtschaft, also beste Voraussetzungen, weltweit Vorreiter für Speichertechnologien zu sein

Kritik an der Aussage (D)

Das Gerücht, man bräuchte bei Speichern „nur noch ein bisschen Forschen“ und schon bekommt man sie geliefert betont Frau Kemfert immer und überall. Das muss Sie, denn ohne die Lösung des Speicherproblems bricht ihre schöngeredete EEG-Welt hoffnungslos in sich zusammen. Nur gibt es bisher keine Physik welche eine (bezahlbare) Lösung in Aussicht stellt – allerdings aufgrund der immensen Fördermittel eine horrente Zahl an Glücksrittern welche es versprechen, so wie im Mittelalter das Umwandeln billiger Stoffe in Gold.

Anhand der umfassenden Speicherstudie „Niedersachsen-Studie 2014“ wurde auch dies bereits in einer Artikelreihe dargestellt:[9] “Elektro-Energiespeicherung, Notwendigkeit, Status und Kosten. Teil 3 (Abschluss)“. In dieser Studie sind der aktuelle Forschungsstand, mittelfristige Erwartungsmöglichkeiten und vor allem auch die Kosten gelistet. Die Ergebnisse:

– Bisher verwendete und bewährte Speicher – wozu alleine Wasserkraft gehört – sind in Deutschland nicht ausbaubar

– Die hochgelobten Akkuspeicher sind als Langzeitspeicher selbst nach noch zu erwartenden Innovationen so teuer, dass sie in Kosten-Vergleichsbildern durch „die Decke gehen“ und deshalb vergleichend nicht mehr angezeigt werden können (in der Studie wirklich so ausgeführt)

– Power to Gas befindet sich in den Kinderschuhen, ist aber selbst mit den zu erwartenden Verbesserungen ebenfalls so teuer, dass Wegwerfen überflüssigen Stromes und wenn man ihn benötigt neu herstellen immer noch die weit billigste Lösung ist

Wer dazu mehr wissen will, lese in [9] „Elektro-Energiespeicherung, Notwendigkeit, Status und Kosten. Teil 3“ nach. Um ein Gefühl für die Speicherkosten zu bekommen anbei Auszüge daraus:

[9] Schnurbein 2012. Das „System SNG“ als Langzeitspeicher für überschüssigen EE-Strom würde bei einer Kapazität von 44 GW und einem Stromoutput zwischen 12,3 und 31,7 TWh – das wären 2-5 % des deutschen Strombedarfs – jährliche Mehrkosten zwischen 25,1 und 28,1 Mrd. € verursachen. Auf die Kilowattstunde SNG-Strom gerechnet ergäben sich für den Verbraucher Mehrkosten zwischen 79 und 228 ct/kWh – zuzüglich Steuern. Somit wäre SNG-Strom um den Faktor 10-20 teurer als Strom aus Erdgas.

In Pettinger 2013 werden für einen 7 kWh Lithium-Ionen Speicher (passend zu privaten 10 kW PV-Anlagen) reine Speicherkosten ohne Stromkosten von 25 ct / kWh angegeben.

Es scheint realistisch, bei Akkusystemen von Kosten im Bereich 0,3 bis 1 EUR / kWh für den zurückgespeisten Strom auszugehen.

Aber Jemandem der eine einfache Lösung verspricht hört auch der VDE gerne zu. Seine Darstellung dieser für das EEG- Energiesystem essentiellen – ungelösten – Problematik ist geradezu kindisch (Bild 4), aber symptomatisch.

Bild 4 (Quelle VDE) Darstellung zur Energiespeicherung

Natürlich kommt das EEG auch ohne Speicher zurecht. Mit der Konsequenz, dass es wie aktuell einfach weiter gegen die Wand fährt. Den immer höher werdenden Überschussstrom abregeln oder verschenken und in den Flautezeiten den fehlenden vom Ausland zukaufen oder extra teuer mit Gaskraftwerken erzeugen: Funktioniert alles – nur darf man nicht auf die Kosten sehen.

Thema ein niedriger Börsenstrompreis nutzt dem privaten Stromkunden

Aussagen (E)

Der Preis für Privatpersonen hängt vor allem daran, dass der niedrige Börsenstrompreis nicht bei ihnen ankommt. ,, … Sobald Kohle- und Kernenergie verschwinden, steigt zwar der Börsenstrompreis, aber die EEG-Umlage sinkt“.

Kritik an der Aussage (E)

Diese These, dass der Privatkunde vom billigen Börsenstrompreis profitiert liest man immer und überall. Einem Redakteur „seiner“ Tageszeitung der sie ebenfalls vertrat fragte der Autor, wie dieses EEG-Niedrigpreis-Perpetum Mobile funktionieren soll. Die Antwort war: Das wisse er auch nicht, aber es ist wahr weil es alle Energieexperten sagen.

Ganz langsam wird jedoch erkannt, dass irgend etwas an dem Märchen der vom Ökohimmel fallenden Goldtalern nicht stimmt.

Lübecker Nachrichten vom 19. Mai 2016

… Sie gehen offensichtlich davon aus, mit dem Bau von weiteren Windstrom-, Solarstrom- und Biogasstromanlagen gäbe es in 15 Jahren Ökostrom im Überfluss …. Dahinter steckt die irrige Ansicht, Überschussstrom koste nichts. Natürlich ist das eine Milchmädchenrechnung. Die Kosten für den Überschussstrom muss der Stromkunde bezahlen, oder die Erzeuger von Ökostrom gehen pleite.“

[11] DIE WELT

… Nach Berechnungen des Büros von Michael Fuchs, Vzefraktionsvorsitzeder von CDU/CSU im Bendestag, könnte die Umlage von heute 6,35 bis 2020 auf 9,22 Cent pro Klilowattstunde steigen.

Bild 5 zeigt anschaulich, dass Industrieländer mit einem hohen Atomstromanteil niedrige Stromkosten haben. Nach Frau Kemfert muss es aber genau umgekehrt sein. Leider zeigt die Grafik die Wahrheit und Frau Kemfert argumentiert mit den Ergebnissen von Gedankenspielen und grünen Lehrbüchern.

Bild 5 Haushalts Strompreis Europa. Die zugefügten Pfeile zeigen auf Frankreich, Finnland, Deutischland © Bild Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft

Frau Kemfert weiß es sicherlich auch. Wäre sie ehrlich, bräche aber ihre Reputation in sich zusammen. Also „vergisst“ sie zu erwähnen, dass:

-Kein Privatkunde direkt an der Börse Strom kaufen kann

– Der „billige“ Strom dem Lieferanten über die Einspeisevergütung bereits vorher voll mit dem EEG-Satz vergütet wurde, obwohl dieser beim Zahlmeister Stromkunde eventuell gar nicht ankommt

– Der Strom nur deshalb gerade billig oder sogar zu verschenken ist, weil er wegen einem Überangebot nicht verwendet werden kann. Eventuell könnte er mangels Leitungskapazitäten nicht einmal beliebig weitergeleitet werden.

– Je billiger der überflüssige EEG-Strom an der Börse ist, umso mehr Verlustdifferenz zur Einspeisevergütung besteht. Diese Differenz (Einspeisevergütung – Börsenstrompreis) muss der private Stromkunde bezahlen.

– Die EEG-Umlage nur einen geringen Teil der EEG-Mehrkosten beinhaltet und der wesentliche Teil über andere Gebühren und Steuern im Hintergrund abgeschöpft wird.

In einem Artikel auf ACHGUT Warum ich ein Wutbürger bin wurde es auf den Punkt gebracht:

ACHGUT: Dass man ein teuer erzeugtes Produkt nicht nur verschenkt, sondern viel Geld dafür bezahlt, es verschenken zu dürfen, wird auch noch als „Steigerung der Ökostromexporte“ bejubelt.

Frau Kemfert ficht so eine spießbürgerliche Sichtweise nicht an. Man braucht doch nur (wie sie) auf der Gewinnerseite zu sein. Auf ihrem Blog KLIMARETTER durfte deshalb ein ausgewiesener Lobbyist stolz die folgende EEG-Superstory verkünden:

Klimaretter.Info, 28. Mai 2016, Gero Lücking, Vorstand für Energiewirtschaft beim unabhängigen Ökostrom-Anbieter Lichtblick.

Geschenkte Kilowatt: Wer hätte nicht gerne am Sonntag, dem 8. Mai, ein Elektroauto gehabt und damit für jede getankte Kilowattstunde noch bis zu 13 Cent geschenkt bekommen*? Denn an diesem Sonntag hätte man Geld dafür erhalten, dass man gezielt und zusätzlich Strom den Netzen entnommen hätte. Um sich aber so systemdienlich für die Energiewende verhalten zu können, sind Smart Meter und intelligente Messsysteme eine Grundvoraussetzung. Sie sollten – wie auch für alle Haushalte ohne E-Fahrzeuge – verpflichtend eingeführt werden.

*Frage in den Kommentarblog: Welcher Elektroautobesitzer hat am 28. Mai diese 13 Cent / kWh geschenkt bekommen?

Nach Klimaretter ist „systemdienliches Verhalten für die Energiewende“ also, den normalen Stromkunden gesetzlich verordnet beliebig viel Einspeisevergütung und EEG-Infrastruktur-Ausbaukosten bezahlen zu lassen und denen Geld und den Strom zu schenken welche die Möglichkeit haben, Überschussstrom zu beziehen und auszunutzen. Besser als es Klimaretter darstellt, kann man das Unsoziale des EEG gar nicht mehr plausibilisieren.

Ein Beispiel

Jemand holt von einer Tafel seine Lebensmittel immer umsonst. Darauf behauptet er, dies sei der Beleg, dass Essen nichts mehr kostet und die bösen Lebensmitteldiscounter abgeschafft werden können weil sie als Versorger überflüssig geworden sind. Beweis: Es kann doch jeder an der Tafel Essen umsonst abholen. Wenn es anstelle der Discounter nur noch Tafeln mit Zugang für jeden gäbe, bekämen es alle umsonst.

Man tausche „Essen“ mit „Strom“ aus und der „Jemand“ ist C. Kemfert.

Auch beim EEG gibt es die „Tafel“. Viele Versorger sind stolz darauf, an ihren Stromtankstellen (auf Kosten ihrer anderen Kunden) für Elektroautos den Ladestrom kostenlos zur Verfügung zu stellen, schließlich schickt die Sonne keine Rechnung. Der dümmere – weil nicht E-Auto fahrende – EVU-Kunde bezahlt dann jede kWh des E-Autobesitzers vielleicht mit 50 ct/kWh (EEG-Vergütung für eine ältere Solaranlage). Bei einer 3-Stunden-Ladung mit 20 kWh sind das schlappe 30 EUR die „sein“ Versorger auf seine Rechnung verschenkt. Und dafür soll er sich noch bedanken. Denn der E-Auto Besitzer rettet ja die Welt, während er als „normaler Bürger“ angeblich einen negativen Footprint hinterlässt.

Mit welchen sozialistisch angehauchten Überlebensmechanismen bereits heute dem immer höher werdenden Strompreis begegnet werden muss zeigt eine Aussage im aktuellen Umweltgutachten 2016 des Sachverständigenrates für Umweltfragen (SRU) der Bundesregierung, dem Frau Kemfert ab dem Juni ebenfalls angehört.

Arme bekommen ein Stromkontingent zum Überleben, denn der Strompreis selbst soll hoch bleiben

[10] Sorgen bereiten dem SRU offenbar auch die steigenden Strompreise. Zwar habe die Politik, heißt es im Gutachten, nur begrenzt Einfluss auf die Stromtarife – es sei aber möglich, die Zahlung des Grundpreises unmittelbar mit der Bereitstellung einer geringen Strommenge, eines "Inklusivkontingents", zu verbinden.

Mit einem "Inklusivkontingent" kann nach Ansicht des Sachverständigenrats die Situation einkommensschwacher Haushalte verbessert werden, ohne die ökologische Lenkungswirkung des Strompreises zu vermindern.

Fazit

Es ist interessant aber höchst traurig, dass in einem hoch-industrialisierten Land die Glücksritter-Wissenschaftserzähler weiterhin unwidersprochen vor einem Ingenieursverband und als Berater unserer Regierung solche Thesen verbreiten können. Unserer Umweltministerin Frau Hendricks gefällt es aber. Denn auch die Koalition ist inzwischen wie die Grünen der Meinung: Energie muss so teuer werden, dass die Bürger froh sind überhaupt etwas zu erhalten. Dass auch die Kirche dieser Meinung ist und lehrt, es wäre sogar Gottes Wille, wurde in „Kirche und Klimawandel“ durch Zitate von kirchlichen „Armuts-Vordenkern“ die überzeugt sind dass alleine „Armut für Alle“ die richtige Lösung ist gezeigt.

Ausgenommen davon ist nur die „Intelligenz“. Der kann man nicht zumuten, für ihr Wissen und die Umsetzung solcher Zwänge Nachteile zu erhalten. Wer dazu gehört und ausreichend privilegiert ist, bekommt deshalb durch hohe Subventionen Vorteile.

Parteien welche meinen, diese Politik und Berater würden ihrem „Stimmvieh“ auf Dauer gefallen, brauchen sich – je mehr es diesen klar wird – über ihren stetigen Abstieg in der Wählergunst nicht zu wundern.

Quellen

[1] Wirtschaftswoche 28. April 2016: Energiewende : Windräder stehen still – und kosten Hunderte Millionen Euro

http://www.wiwo.de/politik/deutschland/energiewende-windraeder-stehen-still-und-kosten-hunderte-millionen-euro/13515276.html

[2] ZEIT ONLINE 9. September 2008: Energie: Klimaneutral für 70 Cent am Tag

http://www.zeit.de/online/2008/37/klima-co2-kemfert-diw/komplettansicht

[3] VD I Statusreport – Regenerative Energien in Deutschland 2015

https://www.vdi.de/fileadmin/vdi_de/redakteur_dateien/geu_dateien/Statusreport_Regenerative_Energien_-_WEB.pdf

[4] FinanzNachrichten.de 30.04.2016: Energiewende kostet 2016 laut IW rund 31 Milliarden Euro

http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2016-04/37236239-energiewende-kostet-2016-laut-iw-rund-31-milliarden-euro-003.htm

[5] VDI Nachrichten 29. April 2016: DIW-Expertin Claudia Kemfert, „Energiewende gefährdet“

http://www.vdi-nachrichten.com/Technik-Gesellschaft/Energiewende-gefaehrdet

[6] EIKE 28.01.2016: Ein EEG-Märchen wird zum Öko-Dogma – Offshore Windkraft sei grundlastfähig

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/ein-eeg-maerchen-wird-zum-oeko-dogma-offshore-windkraft-sei-grundlastfaehig/

[7] EIKE 24.01.2016: Die neuen Energien erklärt für Dummies Teil 3: Zeitreise ins Jahr 2050 des EEG Eine Energiewende ist nicht planbar

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/die-neuen-energien-erklaert-fuer-dummies-teil-3-zeitreise-ins-jahr-2050-des-eeg-eine-energiewende-ist-nicht-planbar/

[8] EIKE 01.01.2016: Die neuen Energien im Jahr 2015 und im Jahr 2050 für Dummies

Teil 2 intelligente Versorgungsnetze

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/die-neuen-energien-im-jahr-2015-und-im-jahr-2050-fuer-dummies/

EIKE 8.12.2015: Die neuen Energien im Jahr 2015 und im Jahr 2050 nochmals erklärt für Dummies Teil 1 Einspeise-Rückschau und Vorschau http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/die-neuen-energien-im-jahr-2015-und-im-jahr-2050-nochmals-erklaert-fuer-dummies/

[9] EIKE 18.06.2015: Elektro-Energiespeicherung, Notwendigkeit, Status und Kosten. Teil 3 (Abschluss)

http://www.eike-klima-energie.eu/energie-anzeige/elektro-energiespeicherung-notwendigkeit-status-und-kosten-teil-3-abschluss/

[10] EIKE 14.05.2016: Umweltgutachten 2016 des Sachverständigenrates für Umweltfragen (SRU) der Bundesregierung

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/umweltgutachten-2016-des-sachverstaendigenrates-fuer-umweltfragen-sru-der-bundesregierung/

[11] DIE WELT 29.05.2016: EU will Deutschland in zwei Strompreiszonen teilen

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26 Kommentare

  1. #25: Hans Meier sagt:

    „Richtig war vor langer Zeit erst gar nicht in den VDI einzutreten.“

    Lieber Herr Meier,

    ich bin während meines Studiums irgendwann Ende der 70er eingetreten.
    Da war ich noch jung und noch dümmer.
    Es hat aber auch einen Vorteil:
    Man kann austreten!

    „Man kann die Realität komplett verschieden betrachten, mit und ohne funktionierenden Verstand, Hauptsache man muss nicht dafür haften was man in der Politik angestellt hat“

    Ist ausgedruckt (mit korrekter Quellenangabe)

    Vielen Dank im Namen aller denkender Bürger für Ihre humorig/ironischen Beiträge.

    Leider gibt es auch in Bayern mittlerweile unzählige Dojos oder wie der Knallkopf hieß.

    MfG

  2. #21 besso keks

    Richtig war vor langer Zeit erst gar nicht in den VDI einzutreten.
    Richtig ist einen klaren Kopf zu behalten und auch schon mal Kommentare zu schreiben die Spaß machen http://goo.gl/bDy6HS
    Man weis zwar nicht was es bewirkt, aber es amüsiert mich http://goo.gl/0e9dY0 wie hastig die kommentierten Seiten von Redakteuren versteckt werden, oft als ob man Sorge hätte sie würden gelesen und verstanden.
    Manchmal hat man sogar noch mehr Spaß mit den Antworten http://goo.gl/NKDDPh

  3. #19: Sehr verehrter Herr Thomas Heinzow, Sie blicken mal wieder nicht durch? 🙂

    a. Darüber kann vortrefflich streiten? Agrarpolitik und Wirkungen und Ursachen.

    b. Zur Invasion der Aliens in Hamburg jedoch, jemand Ihrer Kategorie, müsste bekannt sein, EINE UNWIDERLEGBARE TATSACHE, dass denen ausdrücklich erlaubt ist, Sie (und all jene, die darauf hereinfallen wollen) anzulügen (ohne oft rot zu werden). Mojib Latif macht da keine Ausnahme. Soviel Strenge im Denken ist zu viel verlangt? Steht in den Fachbüchern der „Marsbewohner“.

    Das Lügen hat keine Konsequenzen. :))

    Nur bei einer einzigen Ideologie hat sie Folgen, die Lüge.

    MbG

    Und die Lügen der Claudia sind Ihnen ja auch nicht aufgefallen, an anderer Statt. [Kicher(erbse)!!] Oder Ihre (sehr gute) Kinderstube kam Ihnen rettend zur Hilfe. 🙂 Angela Merkel hat Ihnen einen Doktor voraus. :)) Und sie hat zwei Arme, zwei Beine und einen Kopf, wie Sie. :)) Und sie ist Physikerin. Wau. Irre. Diese Woche hat sie bei einer Veranstaltung über MINT-Fächer die Rede halten wollen. Die Zukunft unseres Landes liegt ihr sehr am Herzen. So auch Ihnen. 🙂 Sie und Angela und Claudia teilen zu viele Gemeinsamkeiten. Möge der unerbitterliche Markt über sie alle richten. :))

  4. #19: T.Heinzow sagt:

    „Wir haben hier den klassischen Fall von Marktversagen,…“

    Hallo Herr Heinzow,
    das verstehe ich nicht.
    Könnten Sie freundlicherweise ausführen, warum hier der „Markt“ versagt hat?

    MfG

  5. #20: Johannes Hartung sagt:

    „Schweren Herzens habe ich mich nach gut 30 Jahren Mitgliedschaft im VDI dazu entschlossen meine Mitgliedschaft zu kündigen.“

    Habe ich schon vor 10 Jahren so gemacht, allerdings nicht „schweren Herzens“.
    Wer sich zum Kaspar von Ideologen und Abzockern macht, hat meine Beiträge nicht verdient

    MfG

  6. Austritt aus dem VDI
    Heute ist die Ausgabe vom 29/06 der vdi-nachrichten in meine Hände gefallen und ich habe dort gesehen, dass der VDI doch tatsächlich in der Lage gewesen ist, dem von Frau Kemfert verbreiteten Unsinn als Plattform einen Leitartikel zu geben.

    Schweren Herzens habe ich mich nach gut 30 Jahren Mitgliedschaft im VDI dazu entschlossen meine Mitgliedschaft zu kündigen. Einen INGENIEURS-Verein, der diesem Unsinn eine Plattform bietet, kann ich reinen Herzens nicht mehr unterstützen. Seit einigen Jahren beobachte ich genau das Niveau der Artikel in den vdi-nachrichten und es hat sich nach etlichen Patzern vor ca. 10 Jahren durchaus gebessert.

    Dieser Leitartikel vom 29.06 schlägt aber dem Fass den Boden aus.

  7. @ #18 Dr. Denzer

    „das Schlimme ist, dass gewaltige Mengen Ackerland für aus
    (Energie)Pflanzen produzierte Brenn- und Treibstoffe wertvolles Ackerland vernichten –
    mittlerweile gehen pro Jahr 10 Millionen ha Ackerland verloren !!!! “

    Das ist nicht die Ursache. Es ist die Folge einer verfehlten Agrarpolitik. Und der Erfolg der Agrarkonzerne, die immer ertragreichere Pflanzen züchten. Das daraus resultierende Überangebot führt zu einer weiteren Mehrproduktion, weil die Gewinnmargen für die Landwirte nicht ausreichend sind. Um Druck vom Kessel zu nehmen hat GW Bush das Äthanolprgramm initiiert, was zwar erst einmal zu höheren Einkommen seiner Farmer führte, aber in der Folge zu weiterer Überproduktion. Derzeit erlebt Deutschland das mit der Milch und den „Milchbauern“. Wir haben hier den klassischen Fall von Marktversagen, gepaart mit Politikversagen. Die Folge davon ist eine immense Verseuchung des Grundwassers, Verarmung der Artenvielfalt und nicht zu vergessen „Verspargelung“ der Landschaft, denn 2armen“ Bauern kann man dann Faulgasanlagen und Windmühlen andienen, um die weiter auszubeuten. Im Hamburger Abendblatt ist heute ein Artikel über die Windenergie drin und natürlich einer über den Klimawandel, denn eine Windhose hat im Hamburger Nordosten einigen Schaden angerichtet. Mojib Latif spielt da wieder einmal den „Propheten“. Sein Vater war ja Imam und Moscheegründer … . Die Angela kann das deshalb auch so besonders gut.

  8. Die wahren Kontrahenten im Energieträgerstreit
    In einem Anfall von Größenwahn hatte die OPEC
    1973 das Ölembargo ausgerufen – der Unsinn mit
    der CO2-Geschichte und Sustainability begann. Ein 2012 erschienener Artikel „Understanding the global rivalry between OPEC and IEA“ zeigt die heutige Situation. Die OPEC vertritt die Produzenten und Lieferanten von Erdöl. die IEA
    (jetziger Chef und ehemals bei der OPEC tätig, ist Fatih Birol) vertritt die Käufer von Erdöl und anderen Energieträgern. IRENA, EWG (Energy Watch Group)haben großen Einfluss auf die IEA, Politiker*innen und Wissenschaftler*innen sind
    „gekauft“ und jetzt sollen bis zu 5800 Milliarden USD weltweit für die Förderung der erneuerbaren ausgegeben werden. China und Indien werden sich pragmatisch zunächst sowohl an OPEC als auch an IEA wenden – das Schlimme ist, dass gewaltige Mengen Ackerland für aus
    (Energie)Pflanzen produzierte Brenn- und Treibstoffe wertvolles Ackerland vernichten –
    mittlerweile gehen pro Jahr 10 Millionen ha Ackerland verloren !!!!

  9. #14: Peter Jensen das „Bienensterben“ könnte biologisch mit den schädlichen (intensiv gedüngten) Maismonokulturen in Verbindung stehen.
    Mais hat zwar Pollen, aber keinen Nektar für die Bienen.
    Ein Tabuthema für „Grüne“ ?
    Auch das „Niederwild“ verschwindet bei ausgedehntem Maisanbau, fragen Sie einen Jäger.

    mfG

  10. Kemfert ist Regierungsberaterin? Das sagt alles. „Stell keinen ein der klüger ist als du.“ „Die Dummen regieren, weil die Klügeren immer nachgeben.“

    Aber das Blatt wendet sich gerade. Die Vernunft kämpft sich langsam zurück.

  11. Hallo Herr Hartung,

    das Thema Subventionierung von Atomstrom ist auch ein leidiges Thema in diversen sozialen Netzwerken und Foren. Immer wieder taucht diese gigantische Lüge auf, die von Greenpeace ins Leben gerufen wurde. Und es gibt immer noch so viele Leute, die diesen Mist glauben. EIKE hat ja auch schon diverse Male gegen diese Lügen angeschrieben.
    Aber leider hat die grüne Gehirnwäsche so gut funktioniert, dass die Leute alles glauben, wenn Greenpeace drauf steht.

    Zu diesem Thema (es steht Greenpeace drauf), würde mich mal eine Sache interessieren. Vielleicht hat ja einer der Leser im Forum da eigene Erfahrungen/Kenntnisse. Ist etwas off-topic, aber trotzdem interessant.
    Es gibt jetzt Veröffentlichungen von Greenpeace, aber auch von anderen, wonach es derzeit ein vermehrtes Bienensterben gibt. Ich bin ja inzwischen bei allem, was Greenpeace sagt, vorsichtig und im Zweifel stimmt genau das Gegenteil, aber ich habe im Internet auch nur Belege gefunden, die diese Behauptung stützen. Weiß da jemand im Forum mehr, wie schwerwiegend dieses Problem ist?

    Über ein paar Informationen würde ich mich freuen.

  12. #10
    Sehr geehrter Herr Meier,
    viele versuchen hier, jeder auf seine Weise und mit seiner Intension, ein Stück der Mainstreamfestung mürber zu machen. Steter Tropfen höhlt den Stein…

    In meinem Kommentar an Sie habe ich versucht, den Blick von (Ihnen begonnenen) Pauschalurteilen weg zu Grundproblemen in einem demokratischen System unseren Zuschnitts zu lenken. Sie weichen mit Ihrer Antwort aus, lenken den Blick auf die Schweiz und kommen wieder auf die „Idioten“ und deren unbestreitbaren Schadenspotential zurück. Ja, es wäre ein gehöriger Unterschied, wenn es bei uns ähnlich wie in der Schweiz zuginge. Man sollte allerdings nicht Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Wir sind an Birnen (man erinnere sich an einen „unserer“ Kanzler…) gewöhnt und darauf „gezogen“ und scheitern bei zaghaften Ansätzen einer direkten Demokratie (die im übrigen in „unserer“ Verfassung gar nicht so vorgesehen) an der Beteiligung oder dem naheliegenden Nein, danke der herrschenden Funktionseliten. Was das anbelangt sind wir absolut jungfräulich, wenn auch pubertierend interessiert. Was die Schweizer vor Jahrhunderten auch waren und sich ihre Demokratieform dank ihrer „Kleinheit“ und Selbstdisziplin bis heute bewahren konnten. Aber auch die haben bereits fatale Zugeständnisse an den Demokratiemainstream (alla EU) gemacht.

    Der auch hier öfters gebrachte Ansatz eines dann halt anders bei ansonsten unveränderten Rahmenbedingungen führt am Ende wieder zu dem was ist. (Ein Auto bleibt ein Auto, ob nun Fabrikat x oder y, ob nun bleifrei oder hybrid.) Es mag für die Fortbewegung auf der Straße reichen, das Personal austauschen. Mit der AfD scheint ja die Möglichkeit durchaus gegeben. Man sollte sich jedoch nicht wundern, wenn am Ende nicht viel anderes herauskommt. (siehe den Weg der GRÜNEN). Sicher in Nuancen mit anderen Schwerpunkten, dennoch wird es dem Einzelnen in seiner Betroffenheit durch diese Staatsdemokratie nicht anders gehen als jetzt. Warum auch? Zu hoffen, dass neues Personal in einem für Korruption und Selbstbedienung anfälligen und auf Kosten möglichst Anderer umverteilenden Laden einen Paradiesgarten macht ist mehr als naiv und zeugt mehr von reicher Phantasie als von Verstand. Einer Räuberhöhle – so interpretiere ich Ihre Wiederholungen zu Politikerverhalten – muss man den Nährboden und den Nachschub konsequent entziehen. Und weil das angesichts der (Noch-)Produktivität unmöglich ist, scheint vielversprechender die Hinwendung auf die Spießgesellen. Wenn man weniger Politiker braucht und zudem deren Schadenpotential… äh Gestaltungsmöglichkeiten konsequent beschränkt, kommt man an der Systemfrage allerdings nicht vorbei. Und das ist ketzerisch und staatsgefährdend und zu unterlassen… (?)

    „Diese Systemimmanenz ist ein echtes Deutsches Problem, weil wir keine echte Demokratie haben, so wie in der Schweiz, die uns vor politischen Übergriffigkeiten schützt.“ Ich sehe dass nicht als echtes deutsches Problem, weil die Systemimmanenz jeder Stellvertreter-Demokratie innewohnt. Ein echtes deutsches Problem ist der Umgang mit der eigenen Geschichte, die sich auf 12 Jahre davon in staatsreligiöser „Anbetung“ beschränkt und alles glaubt tun zu müssen, diese „nachhaltigen“ Jahre in jeder Weise „wiedergutzumachen“ u.a. als Quasi-Welt- und Klimaretter und Steinzeitenergievorreiter mit Sonne, Wind und Sch… und Merkel.
    Ihr Satz „… preiswerter Energie-Reichtum ist der ökonomische Schlüssel für allgemeinen Wohlstand…“ ist richtig gut. Was allerdings preiswert ist, daran scheiden sich die Geister, oder? Und die laut gerufenen – gewählten(!) Geister, die mit Fortsetzung der sozialistischen Spielarten seit dem 1. WK bis heute bei uns in immer neuen Gewand spuken dürfen, verzaubern den besorgten Bürger in jeder Geschlechtsform mit dem Spuk der heroischen Weltrettung, heute eben durch Treibhausgaseinsparung und Klimaschutz. Wie es für jeden Glauben, auch den an Geister, gilt, man muss daran glauben. Und das, Herr Meier, ist einzig und allein, ganz ohne Spießgesellen aus der politischen Räuberhöhle und der medialen Mitläufer und Verbrechensvorbereiter, die persönliche Entscheidung jedes Einzelnen. Nur wir (als Ansprache an alle) können dem Spuk ein Ende setzen.

    Mit freundlichen Grüßen

  13. @#9: Peter Jensen
    Danke für Ihre Zusammenfassung. Bis auf ein Detail teile ich Ihre Einschätzung von Frau Kemfert: Der Anteil Lüge ist niedrig, sie hat die Zusammenhänge wirklich nicht kapiert und plappert das nach, was ihr andere vorgeben.

    Letzten Ende können sie von einem Wirtschaftswissenschaftler von der Uni Oldenburg nichts anderes erwarten, wobei ich weder den Studiengang noch den Universitätsstandort kritisieren möchte. Auch ein Hans-Werner Sinn durchdringt die technischen Details nicht, aber das kann man auch ihm nicht vorwerfen.

    Dramatisch ist aber das notorische Geplapper von Frau Kemfert auf allen Kanälen, bei dem Frau Kemfert allen Ernstes vor wenigen Tagen in einem Interview sagte: „Der Strom ist so teuer wegen der SUBVENTIONIERTEN Erzeugung aus Uran und Kohle.“ Wer so etwas sagt, der geht wahrscheinlich auch hin und nimmt im Winter bei minus 20 Grad morgens seinen BMW M3 und jagt ihn erstmal auf 8000 Touren. Windkraftbefürworter sind Traumtänzer ohne Kraftwerkserfahrung.

  14. Eine interessante Wortschöpfung ist „Sprunginnovation“. Das ist mir neulich beim Blättern einer Grünstrompostille im Zusammenhang mit der Gewährleistung der Netzstabilität unter den Bedingungen fluktuierender Erzeuger aufgefallen. So kann man auch schön verklausulieren, dass ein Netzbetrieb nur mit Wind, Sonne und Biomasse technisch heute nicht möglich ist und niemand eine Idee davon hat, wie so etwas möglich werden sollte.
    Die Energiewende hat ohnehin auffallend viele Ähnlichkeiten mit dem berühmten Sprungvorgänger iN China, also quasi jedes Dorf seinen eigenen Stahl erzeugen sollte. Wie das ausging ist bekannt. Aber so lange in Deutschland Menschen wie Herr Kuhn in hohe Ämter gewählt werden, die öffentlich mit ihrer Mao-Bibel kokettieren, wird sich wohl nichts ändern.

  15. #5 Herr Manz,

    sicher haben Sie mit den Wählern recht, die sich verführen lassen und auf Betrüger reinfallen, denn sie wissen es nicht besser.
    Ich möchte aber auf diesen Teil der Bevölkerung nicht abwertend reagieren, denn die intellektuellen Talente sind nun mal sehr unterschiedlich verteilt und es steht mir aus vielen Jahrzehnten Berufserfahrung nicht an, zweidrittel der Bevölkerung zu verspotten, denen wir letztlich aus Verantwortung helfen müssen ihr Leben halbwegs unfallfrei zu meistern.
    Die haben sich ihre Dummheit genauso wenig aussuchen können, wie die anderen, denen mehr Hirn mit mehr gut funktionierender Kapazität vererbt zuteil wurde, als sie das Licht der Welt erblickten.
    Ich wünsche und versuche auch neben der Macht der Staatsmedien-Propaganda, den Parteien und einer Hampel-Prof-Blondinen, den Klima-Agenturen wie dem PIK, durch Informationsangebote und mehr Wissen zum Klügerwerden aktiv zu bleiben, mehr kann ich nicht tun aber das überall wo es noch geht.

    Das pfiffigere Drittel der Bevölkerung sortiert sich ja so ein, dass es erstens, diesen kritischen Blog EIKE mit Ingenieuren gibt, die an dem „Beschiss der Bevölkerung“ nicht mitmachen, weil sie dabei zwar keine Karrieren machen können, aber sich selbst und der Wahrheit näherstehen und dazu tragen viele Professoren bei, die zumeist emeritiert sind oder die Ingenieure und Profs die sich trauen, wobei viele ein erfolgreiches Berufsleben hinter sich haben und keinen Betrug mehr gutheißen brauchen.
    Diese Systemimmanenz ist ein echtes Deutsches Problem, weil wir keine echte Demokratie haben, so wie in der Schweiz, die uns vor politischen Übergriffigkeiten schützt.

    Darum stehen unsere „Kollegen“, die auf der Seite „im Hafer stehen“ und die „Corporate Identity“ beachten müssen, weil sie sonst „weg vom Fenster sind“, im Regen und wollen sich den Luxus ehrlich zu sein noch nicht zueigen machen.
    Sie werden sogar von ganz hinterlistigen, die wie Zuhälter handeln, genötigt, die in der Grauzone zwischen „Politik“ und „finanz-potenter Kunde braucht Verordnung“, eingefädelt und abgehandelt werden.

    Ich hab mein Erststudium nach der Lehre mit Taxi-Fahren finanziert und auch mein anschließendes Zweitstudium, da schaut man tiefer ins Milliö als einem angenehm ist.
    Ich recherchiere noch immer gerne, um zu verstehen „was läuft im Hintergrund“ wer zieht die Fäden. Das ist wie in Schaltkreisen der Automatisation und der Steuerungstechnik, eine Sache der logischen Strukturen, wo man analysieren kann, wie was strukturiert ist.
    Wer ist diese Person https://goo.gl/Gdc7WP
    Aha, einer der auf vielen Hochzeiten tanzt und keine familiären Kontakte zu haben scheint.
    Wer ist für die Grünen letztens im Bundestag „im Dreieck gesprungen“ und was steckt dahinter https://youtu.be/GrtmPmaC7yA wenn sich Aktivisten in Tagebauen als Saboteure herumtreiben? Und unsere Regierung, reagiert eher nicht auf das was orchestriert abläuft, warum wohl?

    Fakt bleibt doch weiterhin, preiswerter Energie-Reichtum ist der ökonomische Schlüssel für allgemeinen Wohlstand, in jeder Gesellschaft die nicht das Ziel hat, als Ziegenhirten ein Nomadenleben zu führen, um naturverbunden mit Dung zu heizen, und frühzeitig ohne Zivilisation zu versterben, obwohl uns die Staats-TV-Idioten damit täglich zudröhnen, gilt es die Dummheit der Obrigkeit, als Idiotentum zu zügeln, sonst wird es eng und gefährlich.
    Die internationale Intelligenz hat das ganz klar erkannt. Mittlerweile beziehen 4329,4 Millionen Menschen weltweit Strom aus Kernkraftwerken, wie man hier sieht http://goo.gl/8RmJ4z

    Zu behaupten in all diesen Ländern würden nur gefährliche „Falschfahrer und Idioten“ das Leben der Bevölkerung gefährden, ist eine „typisch deutsche Hass-Propaganda“.
    Für diese „Propaganda-Strategie“ gibt es sogar Anleitungen, wie man gezielt Des-Information betreibt, siehe http://goo.gl/i36USH
    die findet man auf dieser Seite https://goo.gl/y8wzD8

    Diese Experten arbeiten gemeinsam mit denen hier https://goo.gl/V6G3uO und da kommen auf einmal nun auch Baake und Kriescher wieder zum Vorschein.
    Und nun taucht die Frage auf, wer finanziert das alles?
    Und warum?
    Es handelt sich um „Retter-Organisationen“ quasi um „Blaue-Engel“ wie https://goo.gl/y3NaoP wo es sich lohnt sich die Personen anzuschauen die dort engagiert sind.

    Solche humanen Stiftungen https://goo.gl/EoP4Ow die nur unser bestes wollen oder?
    Also alles „astreine Strategen“ die auf gar keinen Fall die Stromwirtschaft gewinnorientiert privatisieren wollen, die keine Billionen durch ihre Branchen lenken wollen, sondern einzig nur die Welt vorm drohenden Untergang durch CO2, bewahren möchten.
    Wenn man da noch weiter recherchiert, schaut man noch tiefer hinter die Kulissen.

    Wie naiv oder wie verschlagen sind eigentlich die politischen Akteure in Berlin und Brüssel, die dort notwendig sind, um Verordnungen und Gesetze voranzutreiben, damit Großinvestoren anschließend zig Milliarden abschöpfen können und uns glauben machen möchten, sie würden „nicht reichlich mit Schmiergeld“ dafür belohnt?

    Ich halte die Wahrscheinlichkeit, dass Politiker Briefkasten-Firmen-Konten, z. B. in Delaware angelegt haben, damit ihnen neben den Diäten, lukrative „Sättigungs-Beilagen“ – weder als hohe Schmiergeld-Einnahmen, noch den Einzahlern, bzw. den Groß-Investoren etwas nachgewiesen werden kann – für die sie „Passgenaue Gesetze und Verordnungen“ in Berlin angefertigt haben, so wahrscheinlich, wie Hydraulik-Schalt-Pläne zuverlässig funktionieren.

    Was hat Phillip Rösler und Merkel an Gegenleistungen für die Off-Shor-Haftungs-Umlage erhalten und warum ist er in der Schweiz abgetaucht? Sie aber noch immer nicht?
    Wo von leben unsere Politiker, wenn sie ihre Karrieren hinter sich haben?
    Ich finde es tut mir besser „anderen die Augen zu öffnen“ was ihnen verschwiegen wird ohne selbst zu verbittern, denn die Reaktionen der Redaktions-Stall-Burschen, die solche Kommentare hassen, sind ein echter Spaß http://goo.gl/MrnEcP

    Was sich die Redaktions-Hetzer leisten http://goo.gl/gk3zm7
    Zeigt Bürschlein, die Hetze betreiben und „denen sollte man ans Leder gehen“ weil sie die Bevölkerung aus Dummheit und Boshaftigkeit missbrauchen.
    Dabei ist die Bevölkerung schon dabei zu verstehen, wer sie betrügt und da können wir durchaus weiter helfen, wir sind ja nicht blöd.
    Mit freundlichen Grüßen

    #5 Herr Manz,

    sicher haben Sie mit den Wählern recht, die sich verführen lassen und auf Betrüger reinfallen, denn sie wissen es nicht besser.
    Ich möchte aber auf diesen Teil der Bevölkerung nicht abwertend reagieren, denn die intellektuellen Talente sind nun mal sehr unterschiedlich verteilt und es steht mir aus vielen Jahrzehnten Berufserfahrung nicht an, zweidrittel der Bevölkerung zu verspotten, denen wir letztlich aus Verantwortung helfen müssen ihr Leben halbwegs unfallfrei zu meistern.
    Die haben sich ihre Dummheit genauso wenig aussuchen können, wie die anderen, denen mehr Hirn mit mehr gut funktionierender Kapazität vererbt zuteil wurde, als sie das Licht der Welt erblickten.
    Ich wünsche und versuche auch neben der Macht der Staatsmedien-Propaganda, den Parteien und einer Hampel-Prof-Blondinen, den Klima-Agenturen wie dem PIK, durch Informationsangebote und mehr Wissen zum Klügerwerden aktiv zu bleiben, mehr kann ich nicht tun aber das überall wo es noch geht.

    Das pfiffigere Drittel der Bevölkerung sortiert sich ja so ein, dass es erstens, diesen kritischen Blog EIKE mit Ingenieuren gibt, die an dem „Beschiss der Bevölkerung“ nicht mitmachen, weil sie dabei zwar keine Karrieren machen können, aber sich selbst und der Wahrheit näherstehen und dazu tragen viele Professoren bei, die zumeist emeritiert sind oder die Ingenieure und Profs die sich trauen, wobei viele ein erfolgreiches Berufsleben hinter sich haben und keinen Betrug mehr gutheißen brauchen.
    Diese Systemimmanenz ist ein echtes Deutsches Problem, weil wir keine echte Demokratie haben, so wie in der Schweiz, die uns vor politischen Übergriffigkeiten schützt.

    Darum stehen unsere „Kollegen“, die auf der Seite „im Hafer stehen“ und die „Corporate Identity“ beachten müssen, weil sie sonst „weg vom Fenster sind“, im Regen und wollen sich den Luxus ehrlich zu sein noch nicht zueigen machen.
    Sie werden sogar von ganz hinterlistigen, die wie Zuhälter handeln, genötigt, die in der Grauzone zwischen „Politik“ und „finanz-potenter Kunde braucht Verordnung“, eingefädelt und abgehandelt werden.

    Ich hab mein Erststudium nach der Lehre mit Taxi-Fahren finanziert und auch mein anschließendes Zweitstudium, da schaut man tiefer ins Milliö als einem angenehm ist.
    Ich recherchiere noch immer gerne, um zu verstehen „was läuft im Hintergrund“ wer zieht die Fäden. Das ist wie in Schaltkreisen der Automatisation und der Steuerungstechnik, eine Sache der logischen Strukturen, wo man analysieren kann, wie was strukturiert ist.
    Wer ist diese Person https://goo.gl/Gdc7WP
    Aha, einer der auf vielen Hochzeiten tanzt und keine familiären Kontakte zu haben scheint.
    Wer ist für die Grünen letztens im Bundestag „im Dreieck gesprungen“ und was steckt dahinter https://youtu.be/GrtmPmaC7yA wenn sich Aktivisten in Tagebauen als Saboteure herumtreiben? Und unsere Regierung, reagiert eher nicht auf das was orchestriert abläuft, warum wohl?

    Fakt bleibt doch weiterhin, preiswerter Energie-Reichtum ist der ökonomische Schlüssel für allgemeinen Wohlstand, in jeder Gesellschaft die nicht das Ziel hat, als Ziegenhirten ein Nomadenleben zu führen, um naturverbunden mit Dung zu heizen, und frühzeitig ohne Zivilisation zu versterben, obwohl uns die Staats-TV-Idioten damit täglich zudröhnen, gilt es die Dummheit der Obrigkeit, als Idiotentum zu zügeln, sonst wird es eng und gefährlich.
    Die internationale Intelligenz hat das ganz klar erkannt. Mittlerweile beziehen 4329,4 Millionen Menschen weltweit Strom aus Kernkraftwerken, wie man hier sieht http://goo.gl/8RmJ4z

    Zu behaupten in all diesen Ländern würden nur gefährliche „Falschfahrer und Idioten“ das Leben der Bevölkerung gefährden, ist eine „typisch deutsche Hass-Propaganda“.
    Für diese „Propaganda-Strategie“ gibt es sogar Anleitungen, wie man gezielt Des-Information betreibt, siehe http://goo.gl/i36USH
    die findet man auf dieser Seite https://goo.gl/y8wzD8

    Diese Experten arbeiten gemeinsam mit denen hier https://goo.gl/V6G3uO und da kommen auf einmal nun auch Baake und Kriescher wieder zum Vorschein.
    Und nun taucht die Frage auf, wer finanziert das alles?
    Und warum?
    Es handelt sich um „Retter-Organisationen“ quasi um „Blaue-Engel“ wie https://goo.gl/y3NaoP wo es sich lohnt sich die Personen anzuschauen die dort engagiert sind.

    Solche humanen Stiftungen https://goo.gl/EoP4Ow die nur unser bestes wollen oder?
    Also alles „astreine Strategen“ die auf gar keinen Fall die Stromwirtschaft gewinnorientiert privatisieren wollen, die keine Billionen durch ihre Branchen lenken wollen, sondern einzig nur die Welt vorm drohenden Untergang durch CO2, bewahren möchten.
    Wenn man da noch weiter recherchiert, schaut man noch tiefer hinter die Kulissen.

    Wie naiv oder wie verschlagen sind eigentlich die politischen Akteure in Berlin und Brüssel, die dort notwendig sind, um Verordnungen und Gesetze voranzutreiben, damit Großinvestoren anschließend zig Milliarden abschöpfen können und uns glauben machen möchten, sie würden „nicht reichlich mit Schmiergeld“ dafür belohnt?

    Ich halte die Wahrscheinlichkeit, dass Politiker Briefkasten-Firmen-Konten, z. B. in Delaware angelegt haben, damit ihnen neben den Diäten, lukrative „Sättigungs-Beilagen“ – weder als hohe Schmiergeld-Einnahmen, noch den Einzahlern, bzw. den Groß-Investoren etwas nachgewiesen werden kann – für die sie „Passgenaue Gesetze und Verordnungen“ in Berlin angefertigt haben, so wahrscheinlich, wie Hydraulik-Schalt-Pläne zuverlässig funktionieren.

    Was hat Phillip Rösler und Merkel an Gegenleistungen für die Off-Shor-Haftungs-Umlage erhalten und warum ist er in der Schweiz abgetaucht? Sie aber noch immer nicht?
    Wo von leben unsere Politiker, wenn sie ihre Karrieren hinter sich haben?
    Ich finde es tut mir besser „anderen die Augen zu öffnen“ was ihnen verschwiegen wird ohne selbst zu verbittern, denn die Reaktionen der Redaktions-Stall-Burschen, die solche Kommentare hassen, sind ein echter Spaß http://goo.gl/MrnEcP

    Was sich die Redaktions-Hetzer leisten http://goo.gl/gk3zm7
    Zeigt Bürschlein, die Hetze betreiben und „denen sollte man ans Leder gehen“ weil sie die Bevölkerung aus Dummheit und Boshaftigkeit missbrauchen.
    Dabei ist die Bevölkerung schon dabei zu verstehen, wer sie betrügt und da können wir durchaus weiter helfen, wir sind ja nicht blöd.
    Mit freundlichen Grüßen

  16. Viele der „Experten“ der sog. EE sagen ja immer, der Verbraucher könnte bei niedrigen Preisen an der Börse profitieren, so als ob man zuhause am Rechner sitzen, einen Blick auf den aktuellen Strompreis werfen und sich dann den Bedarf für die nächsten zwei Stunden einkaufen könnte. Also so, als ob man in einem Supermarkt die Preise von Äpfeln vergleicht und sie dann kauft, wenn sie gerade billig sind.

    Diese „Experten“ zeigen damit eindrucksvoll, dass sie die „Ware Strom“ und das System einer Börse nicht verstanden haben. Der Strompreis an der Börse entsteht durch die Abgabe von Meldungen über den Bedarf und nachfolgende Abgaben von Angeboten zur Deckung dieses Bedarfes. Man kann bis eine Viertelstunde vor dem Lieferzeitpunkt handeln. Der Preis ergibt sich also erst dann, wenn alle Angebote mit der Nachfrage übereinandergelegt werden. Und der Preis bildet sich VOR Lieferung. Wenn nun plötzlich alle privaten Verbraucher ein Angebot zum Stromeinkauf abgeben, weil sie meinen, der Preis wäre demnächst günstig, dann steigt die Nachfrage. Das hat aber zwangsläufig zur Folge, dass auch mehr Kraftwerke mit höheren Grenzkosten zum Zuge kommen werden und das bedeutet: der Preis steigt!

    Man kann eben nicht in real-time den Preis für sich in Anspruch nehmen, der gerade aktuell ist, ohne vorher an der Börse ein Angebot abgegeben zu haben. Man muss aktiv werden. Dieses Aktiv-Werden hat aber Auswirkung auf den Preis. Wer nicht aktiv wird und auf einen niedrigen Preis setzt, hat Pech. Denn er steht nicht auf der Liste der Abnehmer. Wer aktiv wird und als Nachfrager auftritt erhöht damit zwangsläufig den Preis.

    Wer sich nur passiv den Börsenpreis anschaut, kommt immer zu spät, denn der Preis gilt nicht für ihn, weil er kein Marktteilnehmer ist. Will er aktiv werden, bekommt er später einen anderen Preis. Da aber auf Dauer die Nachfrage der Haushalte konstant bleiben wird, so wie sie derzeit auch relativ konstant ist, würden alle Verbraucher fast das gleiche Einkaufsverhalten entwickeln. Niemandem wäre dann geholfen. Im Gegenteil, durch die kleinteilige Abgabe von Nachfragemeldungen steigen die Kosten! Und es würden sich schnell Dienstleister finden, die die Nachfrage bündeln. Uuuups, das haben wir ja schon heute. Ist ja schon ein alter Hut.

    Die Angabe von Meldungen zu Angebot und Nachfrage ist im übrigen das unternehmerische Risiko, welches sowohl EVU auf der Nachfragerseite als auch Kraftwerksbetreiber (die übrigens auch EVU sein können) auf der Angebotsseite eingehen. Aber Empfängern von ö-r Geldern wie Kemfert oder anderen braucht man mit Unternehmerrisiko nicht kommen. Davon haben sie nun soviel Ahnung, wie eine Kuh von Feinmechanik!
    Natürlich kann man den Preis in etwa vorhersehen und schätzen, nur ist dieses System durch die Börse und die Erfahrung der Marktteilnehmer schon so weit perfektioniert, dass da keine großen „Schnäppchen“ gemacht werden können. Frau Kemfert und andere „Experten“ tun so, als wäre der deutsche Haushaltskunde schlauer als der Markt.
    Der durchschnittliche Haushaltskunde fühlt sich dadurch natürlich am Bauch gepinselt und ruft: genau, lasst uns den Strom kaufen, wenn er günstig ist. Wir zeigen’s den großen Konzernen!

    Einem unbedarften Haushaltskunden kann man das noch nachsehen, aber die sog. „Energieexperten“ müssten es besser wissen. Entweder sind sie dumm, oder sie lügen. Im Falle von Frau Kemfert (die ich übrigens für wenig attraktiv halte), entscheide ich mich für eine Mischung aus beidem, mit höherem Anteil von Lüge.

    Als letzte Woche die Bundesregierung zusammensaß, um über das EEG zu diskutieren, war natürlich auch der unvermeidliche „Energieexperte“ des WDR, Herr Döschner, auf allen ö-r Radiostationen unterwegs. Und auch er schaffte es, wie Frau Kemfert oben auch, sich selbst komplett zu widersprechen. Er sagte nämlich, dass sog. Ökostrom zwar noch etwas teurer sei in der Produktion, aber dafür könnte man diesen Strom ja mit einem Label versehen und ihn dann teurer verkaufen. Die Kunden würden das zahlen wollen. Diese Möglichkeit wird dem sog. Ökostrom derzeit genommen, durch den Vertrieb an der Börse. Im nächsten Satz sagte er dann, wenn mehr sog. Ökostrom durch die Netze könnte, wäre er billiger.

    Also zuerst ist der sog. Ökostrom teurer, dann ist er billiger.

    Der Dummschwätzer hat damit sicher keine Skaleneffekte oder Fixkostendegression gemeint, wie man sie aus der richtigen Wirtschaft kennt, denn leider gibt es diese Degression nicht. Das EEG zahlt für dem EE-Betreiber für jede kWh exakt denselben Preis, egal, ob er 1000 kWh oder 1 Mio kWh produziert. Und dieser Preis muss von allen Kunden bezahlt werden. Wenn die Theorie des „Experten“ richtig wäre, hätten wir in den letzten Jahren einen grandiosen Preisverfall beim Strompreis erleben müssen, angesichts des Anstiegs der Menge an sog. EE-Strom. Das genaue Gegenteil ist der Fall! Je mehr sog. EE-Strom produziert wird, umso teurer wird es, weil jede kWh des sog. EE-Stroms bezahlt werden muss.

    Im Falle des „Energieexperten“ Döschner tippe ich ebenfalls auf eine Mischung aus Dummheit und Lügen, allerdings mit einem erheblichen Übergewicht auf Seiten der Dummheit.

  17. Welch gute Dienste hätte diese gut aussehende Frau als Ehefrau und Mutter für ihr Land leisten können! Als eloquente Professorin für ein Fach, dessen technische Grundlagen sie offenbar nicht verstanden hat, ist sie für ihr Land leider wirtschaftsschädigend.

  18. Mein alter und von mir sehr verehrter Chemie- und Physiklehrer hat uns in den 50erJahren mit der Problematik des Ruhrtalsperrenvereins vertraut gemacht. Dabei spielte auch die Wasserchemie des Hengsteysees eine Rolle: wir Schüler haben Wasserproben aus Ruhr und Lenne entnommen und dann wurde im Labor dargestellt, wie der Zusammenfluss in dem „Klärbecken Hengsteysee“ für die Ausfällung der Eisenfracht des Lennewasser mit Hilfe des Ruhrwassers sorgte. Dann wurde auch die wichtige Wasserversorgung für Industrie und Städte im Ruhrgebiet und die Entsorgung über die Emscher behandelt. Dabei kamen wir auch auf die Rolle des Pumpspeicherkraftwerks (Harkortsee?). Er hat uns damals erklärt, dass dieses Pumpspeicherkraftwerk aus physikalischer Sicht eigentlich unvernünftig ist. Zum Füllen des Speichers benötige man Energie und beim Entleeren des Speichers entstünden weitere Energieverluste. Beides zusammen führe zwangsläufig zu sehr viel höheren Grenzkosten, weil die jeweiligen Wirkungsgrade multipliziert werden müssten. Daher sei nur in sehr begrenzten Zeiten sehr hoher Spitzennachfrage das Vorgehen sinnvoll. Er behandelte auch das Problem der regelmäßigen Wasserzufuhr – und damit zusammenhängend auch die Auswirkungen der Bombardierung der Möhnetalsperre. Einige Jahre später habe ich an meinen Lehrer denken müssen: im August 1960 bei einem Ruderlehrgang der Marburger Philipps-Universität an der fast leeren Edertalsperre. Versunkene Brückenruinen waren vom Ruderboot aus mit den Händen zu greifen.
    Bei der gegenwärtigen Diskussion um die Energiespeicherung im Rahmen des EEG reicht mir die plausible Analyse von Werner Sinn – etwa bei der Johannisberger Tagung 2016 nicht ganz aus. Zwar hat er die Problematik der doppelten Wirkungsgradprobleme beim Einsatz per Annahme ausgeklammert und auch – aus nachvollziehbaren Gründen – die Problematik ausreichender Wasserreserven nicht behandelt.
    Insgesamt ist seine Schlussfolgerung von der Unmöglichkeit, das EEG mit seinem erratischen Angebot an erneuerbaren Energie über eine wie auch immer geartete Speicherlösung zu retten, natürlich absolut richtig.

  19. #4 Herr Eck, kürzlich wurde beim Betrachten eines HGÜ-Leiterquerschnittes beobachtet, daß sich die Elektronen farblich unterscheiden lassen! Kohlenstrom-Elektronen sind schwarz, Braunkohlen-Elektronen natürlich braun und „Grünstom“-Elektronen – Sie werden es erraten- grün, wobei Elektronen aus Solarstrom durchaus mal verbruzzelt sein können. Melitta arbeitet mit Hochdruck an einem Farbelektronen-Filter, um unerwünschten Strom extrahieren zu können.
    Was bleibt: Bei schwrz/braunen Elketronen sehen die Grünen rot!

  20. @2# Herr Meier:

    Sie haben vergessen: Und Idioten wählen die herrschenden Idioten und glauben den hilfreichen Idioten… das ist ein Preis der Demokratie, dass eben auch Idioten die Mehrheit bilden können. Nur hilft eine noch so deftige Pauschalaburteilung nicht. Dieser Staat wird von politischen Parteien (bzw. deren Mitgliedern) in mehr oder weniger wechselnden Farbkombinationen auf der Verpackung sich sehr ähnelnden Inhalts repräsentiert, gestaltet und verwaltet. Der Klimazirkus und EE-Sch… ist offizielle Politik in diesem Staat auf jeder Ebene bis zur untersten Verwaltungseinheit der Gemeinden und Kommunen, die sich mit Klimaschutzmanifesten und –aktionen geradezu überschlagen. Die 4. Macht auf Staatsseite, die dem Staat über das GG die Pressefreiheit „verdankt“ und garantiert bekommt, solange sich diese im immer enger werdenden Korsett der PC bewegt, folgt im Großen und Ganzen in freiwilliger Selbstaufgabe der offiziellen Linie. Verbände wie der VDI, Institutionen und Vereinigungen unterliegen ebenso der „Akzeptanz“ der Regierenden und öffentlicher Meinungsbildner und versuchen dort über Lobbyarbeit die Stellung zu erhalten und auszubauen. Bürger wählen weiter Parteien, die die Marschrichtungen vorgeben. Sie wählen entweder aus der eingangs erwähnten Dummheit, wobei ich die wenigsten für so dumm halte, sondern unsere Neigung zu heuristischen Entscheidungen (lieber das bekannte Unglück als das unbekannte Glück) als Motor eines immerweiterso sehe und weil Wählen nicht mehr als ein passiver Bestätigungsvorgang bereits ausgeguckter ist (mit allerdings weiterreichenden Folgen).
    Aus welchem Grund sollen die, die diesem Staat vieles, ja vielleicht alles zu verdanken haben, gegen den Staat sprechen? (Trotz vielleicht tatsächlich vorhandenen besseren Wissen)
    Wir profitieren (oder glauben es zumindest, Glauben kann eine überlebensförderliche wie auch zerstörerische Kraft sein) ja alle mehr oder weniger z.B. von vielfältigen „Wahlgeschenken“ aus den Händen derer, die uns (um am besten immer anderen von uns) zuvor das abgenommen haben und werden, weil die nämlich nichts Produktives, keinen Mehrwert, schaffen. Das gelingt bestens in der Kombination und Vermengung von angeblich sachlichen mit emotionalen Kriterien – man investiert in EE, profitiert über „Rückvergütung“ zu Lasten Nichtprivilegierter und folgt damit der Mehrheit auf dem „Weg des Guten“ einer angeblich erforderlichen Welt- und Klimarettung. Dieser Pragmatismus – der Zweck heiligt die Mittel – ist nachvollziehbar und ist in allen, diese Methoden nutzenden Gesellschaften und Regierungsformen erkennbar. Der, dem Einzelnen damit aufgezwungene Dauerkonflikt mit widersprechenden Werte- und Moralvorstellungen (an der Beseitigung derer dient die PC) zeigt je nach „Reifegrad“ der Ausprägung den Grad der individuellen Unfreiheit an.
    Hier nur angerissene und unvollständig erwähnte Aspekte kommen in jeder Regierungsart vor, natürlich in Variation und Schwerpunkten der Umsetzungsmethoden. Demokratie schützt davor in keiner Weise, nein eher verstärkt sie durch Kollektiv- und Mehrheitsausrichtung und durch die Wahlperioden unvermeidliche Kurzsichtigkeit die dem System innewohnende latente Tendenz zum Totalitären und fragwürdigen Entwicklungen. Und eröffnet Opportunisten bestens Tür und Tor: Frau Kemfert profitiert schlichtweg nicht nur davon sondern ist zugleich ein akademischer ideologischer Wegbereiter – und begleiter. Das ist wohl der Preis vieler Intellektueller in diesem Land. Goethe hat schon vor über 200 Jahren im „Dr. Faust“ diese „Preisträger“ literarisch charakterisiert, die ihre Seele dem Teufel verkaufen.
    Leider helfen wirklich wohl nur brachiale Weckmethoden aus den süßen Träumen kollektiver menschlicher Allmachtsphantasien und der Ignoranz ökonomischer Naturgesetze. Auch das belegt die Geschichte, stets aufs Neue.

  21. Da passt dann auch dazu, dass Umweltminister Untersteller letzte Woche sich darüber ausgelassen hat, dass die Stromleitungen durch den Kohle- und Atomstrom blockiert werden, wie in der Zeitung zu lesen war. Ich stelle mir das bildlich vor: Wahrscheinlich haben sich Elektronen aus Kohle- und Atomstrom verschworen und organisieren dann in den Leitungen Blockaden. Da muss dann schleunigst abgeschalten werden! Was der Herr auch fordert.
    Mal schauen bis wann dem Volk aufgeht, dass „Nichtwissen“ sehr wohl was „ausmacht“!

  22. Claudia Kemfert ist die Claudia Roth der Energieexperten. Der Skandal dabei ist aber nicht, dass sie offensichtlichen Unsinn redet, das ist nicht strafbar und das ist ja auch kein Alleinstellungsmerkmal dieser Professorin, sondern dass die “Qualitätsmedien” diesen Quatsch ungeprüft massenhaft verbreiten. Dazu multipliziert sie sich auch noch ständig, da sie auch noch ihre Studenten in der Wolle grün färbt. Das fällt aber vielleicht an der Hertie School of Governance, in der sie unterrichtet, gar nicht weiter auf. Ich an Ihrer Stelle würde versuchen, mich rechtzeitig um eine Endlagerung in der Politik zu bemühen, bevor das EEG System 2020 zusammenbricht, dann hätte sie ausgesorgt. Aber vielleicht tut sie das ja gerade mit ihrem Geschwätz.

  23. Danke Herr Kuntz,

    Sie entlarven immerhin auch den VDI, als jämmerlich irrationalen Interessen-Verband, der wie Frau Kemfert „die Hände ableckt“ von denen ihr Futter gereicht wird.

    Jeder der nicht völlig bescheuert ist, versteht was sich an Fakten diametral widerspricht und weder technisch funktionieren kann, noch wirtschaftlich in irgendeiner Weise Sinn machen kann.

    Mein Fazit ist, wir werden von Idioten regiert und von hilfreichen Idioten, die sich als Experten ausgeben, vorsätzlich betrogen.

    Es sind Figuren, die hätten offensichtlich noch nicht einmal die Ausbildung und IHK-Prüfungen zum Industrie-Mechatroniker bestanden, und sind deshalb über Studiengänge vor der Berufsrealität in politische Netzwerke geflüchtet.
    Dort reißen sie nun vollmundig die Klappe auf, können nicht weder richtig rechnen, und in logisch komplizierten abhängigen technischen Zusammenhängen zu denken, überfordert sie ganz klar.
    Das ist auch der Grund, warum sie frei von jeder intelligenten, von Fakten ausgehenden Funktions-Analyse, auf ihren „Verbands-Schaukel-Pferden“ zusammen miteinader auf und ab reiten.

    In dem EIKE-Beitrag von Herrn Wilfried Limbach ist auch gut beschrieben, was Dr. Steinbock zusammenfasst und von Fachleuten bestätigt wird, wie absurd wir von politischen Laien getäuscht werden, die von nix ne Ahnung haben!

  24. Die Frau ist echt der Knaller unter den unwissenden:

    „Wir können anhand unserer Studien und Modellsimulationen belegen, dass ein Netzausbau zwar nicht schädlich, …“
    Das fehlen einem echt die Worte. Da haben wir aber ein Glück das er nicht schädlich ist.

    „Wir könnten problemlos die ineffizienten Kohlekraftwerke abschalten. “
    Bitte sofort machen, dann hat der Spuk endlich ein Ende. Manche Proffessoren brauchen halt auch mal ein Experiment um zu erfahren das die Theorie wohl doch falsch war. Seeing is believing.

    „Dabei wären dezentrale, intelligente Netze samt Lastmanagement und mittelfristig mehr Speicher viel wichtiger.“
    Was sollen diese „intelligenten Netze“ denn machen? Strom aus dem Nichts produzieren? Oder den Strom ins nichts speichern? Was für eine hohle Phrase.
    Wenn dann bräuchten wir Kurzfristig VIEL mehr Speicher, insbesondere dann wenn die KKWs und AKWs abgeschaltet werden sollten.

    „Der Preis für Privatpersonen hängt vor allem daran, dass der niedrige Börsenstrompreis nicht bei ihnen ankommt. …. Sobald Kohle- und Kernenergie verschwinden, steigt zwar der Börsenstrompreis, aber die EEG-Umlage sinkt. Dann würden voraussichtlich auch Privatpersonen weniger bezahlen müssen.“

    Die Frau schafft es sich in einem Absatz selbst zu widerlegen:
    – Entweder wir bezahlen zu viel wegen dem billigen Börsenpreis der nicht an die Kunden weitergeleitet wird oder wir bezahlen zu viel weil zwar der Börsenpreis steigt dafür aber die EEG Umlage sinkt. Fazit so oder so bezahlen wir zu viel. Aber gut, die Masse wird es kaum verstanden haben.

    Wenn die Frau nur den Mund aufmacht, ist das eine Beleidigung für intelligente Menschen.

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