Die ökonomischen Auswirkungen von Treibhausgas-Emissionen

Ken Gregory
Einführung des Übersetzers: Zwar wurde auf diesem Blog schon öfter darauf hingewiesen, dass CO2 etwas ist, deren Bestandteil in der Atmosphäre wir erhöhen müssten. Hier hat aber der Autor mal nachgerechnet, was eine CO2-Erhöhung in „Heller und Pfennig“ bringen würde. Seine Schlussfolgerung ist absolut bemerkenswert! – Chris Frey.


Energiegleichgewichts-Klimasensitivität

Der wichtigste Parameter bei der Berechnung der ökonomischen Auswirkung des Klimawandels ist die Sensitivität des Klimas gegenüber Treibhausgas-Emissionen. Der Klimatologe Nicholas Lewis gebrauchte ein Energie-Gleichgewichts-Verfahren, um die Gleichgewichts-Klimasensitivität ECS zu schätzen. Er kam auf ein Best Estimate von 1,45°C bei einer Verdoppelung des atmosphärischen CO2-Gehaltes mit einer wahrscheinlichen Unsicherheits-Bandbreite (17% bis 83% Vertrauen) von 1,2°C bis 1,8°C.

ECS ist die globale Temperaturänderung als Folge einer CO2-Verdoppelung, nachdem man den Ozeanen Zeit gegeben hat, Temperatur-Gleichgewicht zu erreichen, was etwa 3000 Jahre dauert.

Ein für die Politik wichtigerer Parameter ist die Transiente Klima-Reaktion TCR, welche die globale Temperaturänderung zur Zeit der CO2-Verdoppelung ist. Eine derartige Verdoppelung würde bei der heutigen Rate der Zunahme von 55% etwa 126 Jahre dauern. Die Analyse ergibt ein Best Estimate bei 1,21°C mit einer wahrscheinlichen Bandbreite (17% bis 83%) zwischen 1,05°C und 1,45°C.

Die beiden analysierten Zeiträume sind 1859 bis 1882 und 1995 bis 2011. Sie wurden gewählt, weil sie sich durch die längste frühe bzw. späteste Periode ohne signifikante vulkanische Aktivität auszeichnen. Dies bietet die größte Änderung des Antriebs und folglich die geringste Unsicherheits-Bandbreite. Der lange Zeitraum zwischen den beiden Perioden hat zur Folge, dass sich kurzfristige Ozean-Oszillationen wie die AMO und die PDO heraus mitteln, berühren aber nicht Ozean-Oszillationen im Maßstab von Jahrtausenden oder indirekte solare Einflüsse.

Aerosole sind der dominante Beitrag zur Unsicherheit bei Schätzungen der Klima-Sensitivität. Nicholas Lewis schreibt: „In diesem Zusammenhang sind Schätzungen des Aerosol-Antriebs in einer überzeugenden neuen Studie von Björn Stevens mittels Verfahren, die auf der Physik basieren und mit Beobachtungen überprüft wurden, eine grundlegende Veränderung“. Stevens ist Experte bzgl. Wolken-Aerosol-Prozesse. Er leitete eine neue, längere Schätzung des Aerosol-Antriebs ab. Lewis verwendete die neue Schätzung für den Aerosol-Antrieb und verwendete Schätzungen anderer Antriebe, wie sie im 5. Zustandsbericht des IPCC beziffert worden waren.

Adjustierungen für Jahrtausend zyklische Erwärmung und Stadtwärme

Diese Analyse von Lewis berücksichtigt nicht die langfristige natürliche Erwärmung seit der Kleinen Eiszeit LIA, wahrscheinlich ausgelöst durch indirekte Sonnenaktivität. Die Temperatur-Historie zeigt eine offensichtliche Temperatur-Oszillation im Jahrtausend-Maßstab, was zeigt, dass natürliche Klimaänderung einen bedeutenden Anteil an der Erholung der Temperatur seit der LIA hat.

Abbildung 1: Außertropische Temperaturänderung auf der Nordhemisphäre, modifiziert übernommen von Ljungquist 2010 mit einem Polynom-Fit 6. Ordnung und Linien-Segmenten. Römische Warmzeit AD 1 bis 300; Kaltzeit der Dark Ages AD 300 bis 900; Mittelalterliche Warmzeit 800 bis 1300; Kleine Eiszeit 1300 bis 1900; moderne Warmzeit 1900 bis heute.

Frederik Ljungquist erstellte eine Temperatur-Rekonstruktion der außertropischen Nordhemisphäre (ETNH) während der letzten beiden Jahrtausende mit einer dekadischen Auflösung aufgrund von 30 Temperatur-Proxys. Anthropogene Treibhausgas-Emissionen haben bis zum Jahr 1990 keine signifikante Temperaturänderung ausgelöst, weil kumulative CO2-Emissionen bis 1900 nicht signifikant waren. Das Mittel der absoluten natürlichen Temperaturänderung über die vier Perioden in Abbildung 1 betrug 0,095°C pro Jahrhundert.

Die Ljungquist-Studie nennt zahlreiche Gründe, warum die Rekonstruktion wahrscheinlich die Temperatur-Variabilität „ernstlich unterschätzt“. Aber er nimmt an seiner Rekonstruktion keinerlei Korrekturen vor. Die Baumring-Proxys sind hin zur sommerlichen Wachstumsperiode verzerrt. Falls die Abkühlung der LIA in den Wintermonaten ausgeprägter war, wäre die Jahresschätzung zu warm verzerrt. Die großen Datierungs-Unsicherheiten in Sediment-Proxys haben den Effekt der „Verflachung“ der Temperaturen, so dass die wirkliche Größenordnung zwischen Warm- und Kaltperioden unterschätzt ist.

Die Proxy-Temperatur ist während des 20. Jahrhunderts nicht so stark gestiegen wie die mit Thermometern gemessene Temperatur. Dies zeigt, dass die instrumentelle Temperatur zum Wärmeren verzerrt ist infolge des nicht korrigierten städtischen Wärmeinsel-Effektes UHI und/oder unterschätzten rekonstruierten Temperaturvariationen aus den Proxys.

Die jährlichen Temperaturen zeigen 23% mehr Variabilität als die Temperaturvariabilität von Bäumen während der Wachstumssaison, gewichtet nach Wachstumsraten der Bäume. Dies zeigt, dass die Baumring-Proxys die Temperaturvariabilität unterschätzen. Acht der 30 Proxys haben diesen jahreszeitliche Baumring-Bias. Unter der Annahme der Datierungs-Unsicherheit der 12 Sediment-Proxys verbreitert sich die Auflösung über 100 Jahre. Damit wurde geschätzt, dass diese Proxys die Temperaturvariabilität um 12% unterschätzen. Der gewichtete mittlere Bias der 30 Proxys wurde mit 11% geschätzt.

Die Temperaturvariabilität der Tropen und der Südhemisphäre ist geringer als auf der extratropischen Nordhemisphäre, was dem größeren Ozeangebiet geschuldet ist. Betrachtet man die kühlste und wärmste Zwei-Dekaden-Periode, variieren die globalen Temperaturen nur um 80% der ETNH. Die globale natürliche Erholung aus der Kleinen Eiszeit wird mit 0,084°C pro Jahrhundert geschätzt, wobei der Proxy-Bias und die globalen Adjustierungen berücksichtigt sind.

Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass der UHI die Temperaturmessungen mit Thermometern kontaminiert. Eine Studie von McKitrick und Michaels 2007 zeigte, dass fast die Hälfte der Erwärmung auf dem Festland seit 1980 in den Instrumenten-Datensätzen auf den UHI zurückzuführen ist. Der UHI auf dem Festland macht etwa 0,14°C pro Dekade aus oder 0,042°C pro Dekade auf globaler Basis seit 1979.

Die Jahrtausend-Erwärmung und UHI-Korrekturen reduzieren die Temperaturänderung zwischen den beiden Perioden der Analyse aufgrund von Treibhausgasen von 0,72°C auf 0,51°C. Der Best Estimate des ECS unter Einbeziehung des Jahrtausend-Erwärmungszyklus‘ und dem UHI liegt bei 1,02°C, und der Best Estimate von TCR bei 0,85°C.

Zusammenfassung der Klimasensitivitäts-Schätzungen

Tabelle 1 listet die Best Estimates von ECS und TCR sowie die wahrscheinlichen und höchst wahrscheinlichen Vertrauensintervalle in 5 Fällen. Alle auf Antriebe basierenden Schätzungen verwenden jeweils initiale und finale Perioden von 1859 bis 1882 und 1995 bis 2011. Die Bandbreiten liegen nahe 0,05°C.

Tabelle 1: Die Best Estimate der TCR von 0,85°C impliziert, dass die globale Temperatur von 2016 bis 2100 infolge anthropogener Treibhausgas-Emissionen nur um 0,57°C steigen wird, falls der atmosphärische CO2-Gehalt weiter mit der gegenwärtigen Rate von 0,55% pro Jahr zunimmt. Tatsächliche Temperaturen werden abhängig vom natürlichen Klimawandel steigen oder sinken.

Soziale Kosten von Kohlenstoff

Die Interagency Working Group (IWG) der US-Regierung zu sozialen Kosten von Kohlenstoff (SCC) nutzt drei integrierte Assessment-Modelle (IAM), um die sozialen Kosten und Vorteile von Treibhausgas-Emissionen zu bestimmen. In zwei dieser Modelle, DICE und PAGE, sind die Vorteile der Düngung durch CO2 und andere Vorteile der Erwärmung nicht enthalten, ebensowenig wie die Berücksichtigung von Anpassung.

In das FUND-Modell gehen diese Vorteile ein, doch unterschätzt es die Vorteile der CO2-Düngung. Idso (2013) kam zu dem Ergebnis, dass die Zunahme der atmosphärischen CO2-Konzentration während des Zeitraumes 1961 bis 2011 verantwortlich war für die zunehmenden landwirtschaftlichen Erträge im Wert von 3,2 Billionen Dollar (in constant 2005 US$).

Das FUND-Modell zeigt, dass Kanada aus den Emissionen den Vorteil von 1,9% des BIP bis zum Jahr 2100 erzielen wird, äquivalent zu einem Vorteil von 109 Milliarden Dollar jährlich, wenn man eine ECS von 3°C annimmt. Anthropogener Klimawandel wird in Kanada ausschließlich positive Auswirkungen haben, die während des gesamten 21. Jahrhunderts zunehmen.

Abbildung 2: Die Gleichgewichts-Klimasensitivität ECS wie von N. Lewis berechnet mit dem Aerosol-Antrieb von Stevens, anderen Antrieben und Wärmeaufnahme laut AR 5 des IPCC sowie globale Temperaturen, die adjustiert wurden, um der natürlichen Jahrtausend-Zyklus-Erwärmung sowie der städtischen Erwärmung seit 1980 Rechnung zu tragen. Die Best Estimate von ECS wird durch das rote Quadrat repräsentiert, Unsicherheits-Bandbreiten durch die roten Linien. Die sozialen Kosten von Kohlenstoff ach dem FUND-Modell zeigt die blaue Linie.

Abbildung 2 zeigt die SCC (blaue Linie) als eine Funktion von ECS. Die Best Estimate von ECS zeigt das rote Quadrat. Die dicke rote Linie zeigt die 17% bis 83%-Bandbreite der Wahrscheinlichkeit und die dünne rote Linie zeigt die Wahrscheinlichkeits-Bandbreite der ECS-Schätzung von 5% bis 95%. Die SCC-Werte zeigen einen realen Diskontsatz von 3%.

Projiziert man die ECS-Werte vertikal auf der blauen SSC vs ECS-Kurve, erhält man die Best Estimate und die Vertrauensintervalle von SCC, wie in Abbildung 3 gezeigt. Die Analyse zeigt, dass auf globaler Basis die Best Estimate von ECS mit 1,02°C ein SCC von -17,7 US-Dollar pro Tonne CO2 ergibt, was wirklich sehr vorteilhaft ist. Die Wahrscheinlichkeits-Bandbreite beträgt -19,7 bis -13,6 US-Dollar pro Tonne CO2, und es ist extrem wahrscheinlich, dass es unter -7,7 US-Dollar pro Tonne CO2 liegt. Diese Ergebnisse zeigen, dass man auf fossile Treibstoffe keine Kohlenstoff-Steuer erheben sollte, sondern man sollte jede Tonne CO2 mit etwa 18 US-Dollar subventionieren.

Die Vorteile durch CO2-Düngung, einer geringeren, von kaltem Wetter verursachten Sterblichkeit, geringere Industriekosten wie Kosten für Konstruktion, mehr urbare Landflächen und geringere Heizkosten übersteigen eventuelle schädliche Auswirkungen durch Erwärmung bei Weitem auf globaler Basis.

Abbildung 3: Soziale Kosten von Kohlenstoff in US-Dollar pro Tonne CO2 einschließlich Best Estimate, wahrscheinliche (17% bis 83%) und extrem wahrscheinliche (5% bis 95%) Unsicherheits-Bandbreiten. Die Unsicherheits-Bandbreiten enthalten nicht die Unsicherheit in Verbindung mit dem Milleniums-Erwärmungszyklus oder dem UHI.

A longer, technical version of this article, with a section on Alberta’s climate plan, and references is available in PDF format at http://www.friendsofscience.org/index.php?id=2205

The data and calculations are at http://www.friendsofscience.org/assets/files/SCC_Lewis_CS_2.xls Excel spreadsheet.

Link: https://wattsupwiththat.com/2016/05/21/the-economic-impact-of-greenhouse-gas-emissions/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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24 Kommentar(e)

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1

@#23: Georg Ruf, bitte bringen Sie das alles (und noch viel mehr) dem
- translate.google.com/#en/de
bei, denn bereits heute schon gibt es nichts anderes mehr. B.t.w. es "beruht" auf der statistischen Methode und d.H. z.B. die Primzahlen von 1 bis 11 sind die ungeraden Zahlen, nur bei 2 und 9 sind kleinere Abweichungen möglich ... /nicht-sarc

MfG

2

Leider werden heutig Adverbien wie bes. gegenüber für Präpositionen misbraucht: Es heißt anfällig, danach sensitiv für etwas, obwohl eine andere Formulierung vorzuziehen wäre. Öfters werden auch Substantive verwandt und mittels gegenüber u. ä. eine Art verbale Rektion erzeugt wo ein Verb (statt des Substantivs) erforderlich wäre.
Überhaupt sollte etwas möglichst verbal Formuliert werden: F. Lundquist rekonstruierte die Temp. der letzten...(denn er stellte sie nicht auf, sondern schrieb oder zeichnete sie). Besonders werden keine Maßnahmen durchgeführt, zumeist wird nicht einmal Maß genommen, sondern etwas gemacht, getan usw.
welche/r/s ist keine Relativpartikel, niemand sagt so etwas (oder er gälte als überkanditelt) sondern es heißt die Angaben, d i e wir zu den Dingen gegeben.
Reihung von Substantiven müssen auch den gleichen Kasus haben: Der Best-Estimate des ECS unter Einbeziehung des (mit dem) Jahrtausend-Erwärmungszyklus und d e s UCI beträgt... ebenso bei gereihten Attributen; der Kasus bleibt unter einem Regime gleich. Freilich unterlaufen einem hier bei wechselndem Genus leicht Fehler; zudem gibt es einige knifflige Fälle mit Ausnahmen, weil sonst die Konstruktion leidet---dann darf, ja soll der Kasu zu Dativ wechseln. Hier geht es aber ohne (Wechsel).
Zum glücklichen Ende des Grammatikexkurses noch kurz zu den Tempora. Die historische Vergangenheit ist abgeschlossen und berührt uns nicht (zeigte). Die Studienergenisse interessieren uns aber noch und sind (wohl) noch gültig: eine Studie hat gezeigt (auch Präsens möglich da sie es noch zeigt). Freilich ist niemand ohne Fehler und anderswo sind sie noch häufiger.

Gruß Georg

3
Martin Landvoigt

#14: besso keks sagt:

Die Ursache für einen Temperaturgradienten liegt im Vorhandensein eines Schwerefeldes.
Gemäß Energieerhaltungssatz MUSS bei energetischem Gleichgewicht unten die Temperatur höher sein, da über die Höhe potentielle Energie in thermische Energie gewandelt wird.
Ein Stein, den Sie von der Spitze eines Berges werfen, ist unten wärmer als oben.
Für manche schwer zu glauben, ist aber so.
Wegen des Energieerhaltungssatzes.
------------------------
Ich empfehle Ihnen dringend nachzulesen, was potentielle Energie ist:

Sie können keine potentielle Energie messen. Diese wird erst messbar, wenn sie in andere Energieformen gewandelt wird:
'Während des Falls wird die potentielle Energie in kinetische Energie oder andere Energieformen umgewandelt und verringert sich.'

Eine Umwandlung in Wärme ist hier nicht begründet. Wenn der Stein vom Berg fällt, wird er nicht wärmer, sondern erhält kinetische Energie. Kinetische Energie wiederum kann in Wärme gewandelt werden.

4
Martin Landvoigt

#20: besso keks sagt:

"Ich habe ja direkt erklärt, warum es oben kälter ist: Strahlungstransport!"
Lieber Herr Landvoigt,
Sie haben gar nichts erklärt, sondern was behauptet.
-------------
Der Verweis auf den Strahlungstransport ist ein hinreichende Erklärung. Es sei denn, die wollen behaupten, dass es keine Emission in dern oberen Atmosphäre gibt. Dann müssten sie aber erklären wieso es dort so kalt ist.

------------- #20: besso keks sagt:
Die Ursache für den Temperaturgradienten ist die Schwerkraft.
-------------
Das wäre als alleiniger Faktor völlig falsch. Denn wir haben unter gleichen Schwerkraft und höhenverhältnissen unterschiedliche Temperaturen.

------------- #20: besso keks sagt:
"Die Luft absorbiert und emittiert IR-Strahlung. In der Summe ist die Abstrahlung meist höher als die Absorption."

Quatsch
-------------
Wenn es nicht zu ihren vorgefassten Meinungen passt, dann kann ich ihnen auch nicht helfen. Nur zur Info: Pippi Langstrumpf ist nicht eine führende Gegenwartsphilosophin. Die Welt wird nicht von Wünschen bestimmt.

Tatsächlich gibt es mehrere Wärmetransportmechanismen in der Atmosphäre. Netto wird global die gesamte Einstrahlung auch weder abzüglich eines kleinen Deltas wieder abgestrahlt. Zusätzlich kommt die Eigentemperatur des Erdkerns / Radioalktivität noch dazu.

Wenn es also andere Wärmetransport-Mechnismen gibt, dann kann nicht für jedes Volumenelement 'Absorption = Emssion' gelten.

------------- #20: besso keks sagt:
"Das ist so nicht korrekt: Sie können unter niedrigem Gasdruck auch hohe Temperaturen haben, z.B. Stratosphäre, und niedrige bei höherem Druck Tropopause."

Es gibt ein Grundgerüst und Störungen des selben. Eine Störung ist z.B. Konvektion.
-------------
An der Tropopase und in der Stratosphäre gibt es keine nenneswerte Konvektion. Störungen sind sehr selten.

------------- #20: besso keks sagt:
---------------- ML
Der Druck ist auf Saturn und Jupiter wesentlich höher (als auf der Venus). Sollte demgemäß die Temperaturen dort entsprechend höher sein?

Oder meinen Sie, dass die Sonneneinstrahlung vielleicht doch eine Bedeutung für die Temperatur haben könnte?"
----------------
Der Gradient ist Schwerkraft/Druckabhängig.
-------------
Der Gradient ist von mehreren Faktoren abhängig. Die Reduktion auf eine Einflussgröße ist darum falsch. Dass auch Schwerkraft, bzw. Druck einen Einfluss auf die Verteilung haben, ist zwar richtig, erklärt aber nicht hinreichend die gegebenen Verteilungen.

------------- #20: besso keks sagt:
Die absolute Höhe der Temperatur ist abhängig von der Bodentemperatur. Diese wiederum ist abhängig von der Sonneneinstrahlung.
-------------
Das ist auch nicht hinreichend. Denn die Wärmeflüsse bestimmen die Bodentemperatur. Sie wird nicht ausschließlich von der Sonneneinstrahlung bestimmt.

------------- #20: besso keks sagt:
Ein bestimmter Gradient sagt nichts über die absoluten Temperaturen, sondern beschreibt nur deren Änderung mit der Höhe.
-------------
Die Aussage von #12: Dr.Paul bezog sich auf die Temperatur auf der Venus. Darauf ahbe ich geantwortet.

Tatsächlich ist der atmosphärische Gradient nicht konstant, sondern von vielen Faktoren abhängig. Im Mittel stellt sich ein Durchschnitts-Gradient ein, der allerdings nur durch die Statistik bestimmt ist. Die jeweiligen Einflussgrößen können sich verändern.

------------- #20: besso keks sagt:
Das hatten wir schon alles zur Genüge.
-------------
Anscheined nicht, sonst würden sie die widerlegten Behauptungen nicht immer wiederholen.

Wie erklären sie die vorgelegten Messspektren?

5

#15: Martin Landvoigt sagt:

"Ich habe ja direkt erklärt, warum es oben kälter ist: Strahlungstransport!"
Lieber Herr Landvoigt,
Sie haben gar nichts erklärt, sondern was behauptet.
Die Ursache für den Temperaturgradienten ist die Schwerkraft.

"Die Luft absorbiert und emittiert IR-Strahlung. In der Summe ist die Abstrahlung meist höher als die Absorption."

Quatsch

"Das ist so nicht korrekt: Sie können unter niedrigem Gasdruck auch hohe Temperaturen haben, z.B. Stratosphäre, und niedrige bei höherem Druck Tropopause."

Es gibt ein Grundgerüst und Störungen des selben. Eine Störung ist z.B. Konvektion.

"---------------- #12: Dr.Paul sagt:
Genau deshalb ist es auf der Venusoberfläche (92 bar)so heiß 🙂
----------------
Der Druck ist auf Saturn und Jupiter wesentlich höher. Sollte demgemäß die Temperaturen dort entsprechend höher sein?

Oder meinen Sie, dass die Sonneneinstrahlung vielleicht doch eine Bedeutung für die Temperatur haben könnte?"

Der Gradient ist Schwerkraft/Druckabhängig.
Die absolute Höhe der Temperatur ist abhängig von der Bodentemperatur. Diese wiederum ist abhängig von der Sonneneinstrahlung.
Ein bestimmter Gradient sagt nichts über die absoluten Temperaturen, sondern beschreibt nur deren Änderung mit der Höhe.

Das hatten wir schon alles zur Genüge.
Warum wärmen Sie diese alten Kamellen der AGW-Volksverblöder wieder auf???

6

#11: Dieter Glatting sagt:

"Da sind sie wieder die 396 W/m2 Rückstrahlung, (Hallo Herr Keks) siehe auch http://tinyurl.com/jlgcj66 , Wenn es eine Rückstrahlung in dieser Größenordnung gäbe, dann wäre es sich möglich die Strahlung von 3 m², also rund ein 1 kW, auf die Fläche einer Mikrowelle zu fokussieren und darin ein Händel zu braten. Das wäre die Lösung der Kochprobleme in der Dritten Welt. Warum ist da noch keiner darauf gekommen? Auch die restlichen Energieprobleme der Welt ließen sich durch Gegenstrahlungskraftwerke lösen. Eine saubere und unendlich zur Verfügung stehende Energiequelle. Und das Tag und Nacht! Damit müsste sich doch Geld verdienen lassen. Die Erfüllung aller Grünen Träume.

Die Wahrheit dürfte allerdings darin liegen, dass Infrarotaktive Moleküle wie H2O und CO2 die Strahlung in der Troposphäre absorbieren und weites gehend thermalisieren. Deswegen spielt die Strahlungstransportgleichung auch praktisch keine Rolle. Deswegen zeigen sich auch Absorptionslinien. Von diesen Moleküle strahlt fast nichts zurück. Und damit kann die Rückstrahlung auch nicht steigen. Und selbst wenn es so wäre, würde die Linienverbreiterung bei einer Verdoppelung des CO2 Gehaltes in der Atmosphäre nicht für das Forcing von 3,7 W/m2 reichen. Selbst wenn man von über 300 W/m2 Gegenstrahlung aus den Absoprtionslinien von CO2 und H2O ausgehen würde."

Hallo Herr Glatting,

Sie sagen es!
100% aller IR-aktiven Moleküle absorbieren, bodennah sind 3% angeregt, also strahlungsfähig (nicht zu verwechseln mit strahlend!).
Eigentlich ist alles schon mal hier auf EIKE gesagt worden. Manches mehr als einmal.
Aber manche begreifen es nicht (Landvoigt), und manche wollen (dürfen) es nicht begreifen.
Der Rest macht Propaganda.
In schönem Einklang mit den Volksverblödungsmedien.

MfG

Anmerkung:
Die Gerste ist hier in Oberbayern c.a. 3-4 Wochen im Verzug.
Ist wohl zu warm hier...

7
Carsten Thumulla

Nochmal, die Strahlungstransportgleichung funktioniert nur in Glasmassen, mit l, nicht in Gasmassen, ohne l. In Gasen überwiegt der Transport durch Konvektion. Er übersteigt den Transport durch Strahlung. Dr. Paul wies nochmal darauf hin, daß die Temperaturgradienten, die sich in Gasen durch Strahlungstransport ergeben würden, nicht nachweisbar sind.
Damit fällt die Treibhausbehauptung und damit der ganze Energieklamauk.
Die seltsamen 33°C, also die Erwärmung der Atmosphäre, ergibt sich durch die von der Planetenoberfläche aufsteigenden warmen Gase.

Carsten
--
„Die Presse muß die Freiheit haben, alles zu sagen, damit gewisse Leute nicht die Freiheit haben, alles zu tun.“
Alain Peyrefitte

8
Carsten Thumulla

An Herrn Glatting
Leider gehen die Zitate hier unter. Ich meinte, daß das von Ihnen zitierte falsch ist und habe mitbekommen, daß sie hier zitieren, daß das nicht Ihre Meinung ist. Wir sehen das also gleich.

Eine Bedienungsanleitung für dieses wie für jedes Forum wäre schön. Das Tag blockquote kennzeichnet Zitate.

Carsten
--
„Nachrichten sind das, was zurückgehalten wird, der Rest ist Werbung.“
Lord Northcliffe, Britischer Verleger, 1865-1922

9
Martin Landvoigt

#13: Carsten Thumulla sagt:

@ Herr Landvoigt
Daß die Verhältnisse kompliziert sind ist zugegeben. Es geht aber um eine rein qualitative Betrachtung, da es um den weiteren Kurvenverlauf geht. Ich warte auf ein Argument, das auf eine Umkehrung, eine Aufwärmung, schließen läßt. Es müßte sich an irgendeiner Stelle qualitativ etwas ändern.
---------------------
Ich habe in #10 nicht unerheblichen Aufwand getrieben, um die Fehler in Ihrem Text klar zu erläutern. Ich wäre Ihnen verbunden, wenn sie diesen detailliert zur Kenntnis nähmen und nicht pauschal ignorieren.

10
Martin Landvoigt

#12: Dr.Paul sagt:

Die Messung von etwas Unmessbarem zu verlangen, ist ein logischer Fehler.
Der Gradient des Strahlungstransportmodells lässt sich nun mal nicht messen,
das ist keine Behauptung!
Bitte zeigen Sie selbst so eine Messung, wenn Sie das behaupten.
-----------------------
Einige Beispiele:
http://tinyurl.com/jooc842
http://tinyurl.com/jnpxbc9
http://tinyurl.com/jt8uosp

Die Belege sind erdrückend. Warum wollen Sie diese ständig ignorieren?

---------------- #12: Dr.Paul sagt:
1. Konvektion = aufsteigende warme Luft führt zur Abkühlung?
----------------
Natürlich! Wenn sie Wärme aufwärts transportieren, ist sie unten eben nicht mehr da. So trivial, und dennoch Problem mit einfacher Logik?
---------------- #12: Dr.Paul sagt:
2.lässt sich nicht messen!
----------------
Natürlich lässt sich der Strahlungstransport messen s.o. Geeignete Messinstrumente sind AERI - Atmospheric Emitted Radiance Interferometer

---------------- #12: Dr.Paul sagt:
statt dessen ignorieren Sie den einzigen Grund warum es überhaupt "nach oben" kälter wird,
OBWOHL warme Luft tatsächlich nach oben aufsteigt:
der ADIABATISCHE Höhengradient, ganz ohne Strahlung.
-------------------
Wie kommen Sie darauf, dass ich etwas selbstverständliches ignoriere? Wenn warme Luft aufsteigt kühlt sie sich druckbedingt ab. Das aber ändert nichts daran, dass Wärme nach oben transportiert wird.

---------------- #12: Dr.Paul sagt:
"... Natürlich kann sich der Gradient nur herausbilden, wenn es oben kalter ist. Darum haben wir auch über der Tropopause keine Konvektion. "
Physik 6,
schon der erste Satz ist falsch;
auf der Spitze eines hohen Berges ist es nur deshalb kalt, weil es oben kalt ist???
----------------
Lesekompetenz 6. Und ihre Physiknoten passen auf keine Skala.

Oder sollte das nur der unbeholfen Versuch eines Strohmanns sein?

Ich habe ja direkt erklärt, warum es oben kälter ist: Strahlungstransport!

---------------- #12: Dr.Paul sagt:
Und die Luft bekommt ja noch die ganze Strahlung der Bergspitze unter sich dazu.
----------------
Dann erklären sie mal, warum es oben kälter ist ... wenn die Wärme nach oben strömt. Schon mal was vom Erhaltungssatz der Energie gehört?

---------------- #12: Dr.Paul sagt:
Die Sonneneinstrahlung da oben am Berg ist ja viel stärker als unten im Tal
und trotzdem ist die Luft oben kälter.
----------------
Welcher Teil der Sonnenstrahlung sollte die Luft dort erwärmen?

---------------- #12: Dr.Paul sagt:
Das ist nach Landvoigt nur damit erklärbar,
dass die kalte Luft oben stärker strahlt als die warme Luft unten.
----------------
Sie reden vermutlich darum so wirr, weil Ihre ideologische Verblendung keine klaren Gedanken mehr erlaubt. Ich aber verbitte mir, derartigen Unsinn in den Mund gelegt zu bekommen.

Für denjenigen, der aber verstehen will:
Die Luft absorbiert und emittiert IR-Strahlung. In der Summe ist die Abstrahlung meist höher als die Absorption. Gerade unter sich reduzierenden Druck bildet sich somit auch ohne Konvektion ein Gradient heraus.

---------------- #12: Dr.Paul sagt:
Richtig ist dagegen:
hoher Gasdruck -> hohe Temperatur
niedriger Gasdruck -> niedrige Temperatur
----------------
Das ist so nicht korrekt: Sie können unter niedrigem Gasdruck auch hohe Temperaturen haben, z.B. Stratosphäre, und niedrige bei höherem Druck Tropopause.

Die Temperatur ist von der Wärmemenge, bzw. Energiefluss abhängig.

---------------- #12: Dr.Paul sagt:
Genau deshalb ist es auf der Venusoberfläche (92 bar)so heiß 🙂
----------------
Der Druck ist auf Saturn und Jupiter wesentlich höher. Sollte demgemäß die Temperaturen dort entsprechend höher sein?

Oder meinen Sie, dass die Sonneneinstrahlung vielleicht doch eine Bedeutung für die Temperatur haben könnte?

11

#7: Martin Landvoigt sagt:

"Zum Einen geibt es zei Hauptursachen zur Ausprägung eines Temperaturgradienten in der Troposphare:
1. Konvection unter sinkendem Druck
2. Strahlungstransport."

Lieber Her Landvoigt,
das ist grausam.
Sie haben es immer noch nicht begriffen:
Die Ursache für einen Temperaturgradienten liegt im Vorhandensein eines Schwerefeldes.
Gemäß Energieerhaltungssatz MUSS bei energetischem Gleichgewicht unten die Temperatur höher sein, da über die Höhe potentielle Energie in thermische Energie gewandelt wird.
Ein Stein, den Sie von der Spitze eines Berges werfen, ist unten wärmer als oben.
Für manche schwer zu glauben, ist aber so.
Wegen des Energieerhaltungssatzes.

Merken Sie sich das bitte endlich mal.

12
Carsten Thumulla

Leider sind die Zitate in meinem Beitrag nicht mehr zu erkennen.(Tag blockquote) Jede lausige Forensoftware ist anders zu bedienen. Eine kurze Anleitung drunter wäre nett.(das ging gegen Herrn Limburg, ich hoffe, er versteht das)

@ Herr Landvoigt
Daß die Verhältnisse kompliziert sind ist zugegeben. Es geht aber um eine rein qualitative Betrachtung, da es um den weiteren Kurvenverlauf geht. Ich warte auf ein Argument, das auf eine Umkehrung, eine Aufwärmung, schließen läßt. Es müßte sich an irgendeiner Stelle qualitativ etwas ändern.

Carsten
--
"Offenbar gefällt Frau Merkel das deutsche Volk nicht"
Klaus Peter Krause

13

#7 zur Physik eines Treibhausverteidigers ad nauseam:
-----

#6: Dr.Paul sagt:

Und dann muss allerdings der nächste Schritt kommen, das ist der Vergleich mit der Realität.

Und der ist ganz eindeutig und heist:
FALSCH
einen solchen errechneten Gradienten kann man auch ganz ohne jede Luftbewegung beim besten Willen nicht erzeugen bzw. messen.
----------------
Martin Landvoigt:
Warum behaupten Sie so was?

Gerade Ihre Behauptung ist so nicht nachprüfbar und nicht zu messen.
--------
Antwort:
Die Messung von etwas Unmessbarem zu verlangen, ist ein logischer Fehler.
Der Gradient des Strahlungstransportmodells lässt sich nun mal nicht messen,
das ist keine Behauptung!
Bitte zeigen Sie selbst so eine Messung, wenn Sie das behaupten.

--------
Martin Landvoigt:
Zum Einen geibt es zwei Hauptursachen zur Ausprägung eines Temperaturgradienten in der Troposphare:
1. Konvection unter sinkendem Druck
2. Strahlungstransport.

Beide Prozesse sind weitgehend verstanden und lassen sich auch Messen und experimentell überprüfen.
-----
Antwort:
so so,
1. Konvektion = aufsteigende warme Luft führt zur Abkühlung?
2.lässt sich nicht messen!
statt dessen ignorieren Sie den einzigen Grund warum es überhaupt "nach oben" kälter wird,
OBWOHL warme Luft tatsächlich nach oben aufsteigt:
der ADIABATISCHE Höhengradient, ganz ohne Strahlung.
Offenbar gänzlich unverständlich für eine Treibhausvertreter.

Dieses totale Unverständnis von Schwerkraftwirkung (Auftrieb),
ohne die es überhaupt keine Konvektion gäbe und Gasgesetze GANZ OHNE JEDE STRAHLUNG zeigt sich in den folgenden Sätzen:
-----
Martin Landvoigt:
... Natürlich kann sich der Gradient nur herausbilden, wenn es oben kalter ist. Darum haben wir auch über der Tropopause keine Konvektion.

Ohne einen Wärmetransport aus den oberen Luftschichten würde sich die Höhe langsam aufwärmen. Die Abkühlung in der oberen Troposphäre geschieht nur durch Strahlung.
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Physik 6,
schon der erste Satz ist falsch;
auf der Spitze eines hohen Berges ist es nur deshalb kalt, weil es oben kalt ist???
Und die Luft bekommt ja noch die ganze Strahlung der Bergspitze unter sich dazu.
Die Sonneneinstrahlung da oben am Berg ist ja viel stärker als unten im Tal
und trotzdem ist die Luft oben kälter.
Das ist nach Landvoigt nur damit erklärbar,
dass die kalte Luft oben stärker strahlt als die warme Luft unten.
Lauter physikalische Wunder
aus dem Kindergarten.

Richtig ist dagegen:
hoher Gasdruck -> hohe Temperatur
niedriger Gasdruck -> niedrige Temperatur

Genau deshalb ist es auf der Venusoberfläche (92 bar)so heiß 🙂

mfG

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Dieter Glatting

@ #8: Carsten Thumulla

Hallo Herr Thumulla,

Ich habe geschrieben:
“Diese Schätzungen beruhen auf dem IPCC Model wonach beim Energietransport in der Atmosphäre die Strahlungstransportgleichung eine Rolle spielen würde, womit sich bei der Erhöhung des CO2 Gehaltes der Transport verschlechtert.“

Und Sie schrieben dazu
„Falsch“

Ich habe mich in meinen Ausführungen auf
http://tinyurl.com/zlp9wm4
bezogen, wo man auf dieser Seite mit der radiative transfer equation anfängt. Es wird damit begründet, dass sich der Strahlungsfluss im oberen Ende der Atmosphäre durch die Erhöhung der CO2 Konzentration verändern würde.

“The changes in “top of atmosphere” (TOA) fluxes are significantly different for the unrealistic “no emission” case vs the “emission” case. This is to be expected.

Wenn sich die Konzentration von CO2 erhöht reduziert sich der Fluss im oberen Bereich der Atmosphäre, die Erhöhung des Flusses nimmt jedoch progressive mit der Konzentration ab.

“As concentration of pCO2 increases the TOA flux reduces but by progressively smaller amounts.”

Die Begründung ist somit nicht von mir und wenn Sie diese „Falsch“ nennen, habe ich überhaupt kein Problem damit. Das ist der offizielle Quatsch, der verbreitet wird, nicht meiner.

Das Ganze wird dannin
http://tinyurl.com/hduwrko
siehe Figure 1, auf die Spitze getrieben. Da wie gesagt, der CO2 Anteil gering ist und der überwiegende Energietransport durch Konvektion stattfindet ist diese Argumentation lächerlich.

Aber die Härte kommt auf
http://tinyurl.com/hd5c6we
Dort fällt das Forcing von 3,7 W/m2 aus dem Hut gezaubert.
„The calculations show that doubling the level of CO2 leads to an escape of only 0.75 %, a difference of 1.8 %. Thus, in this example where the chosen value of the broadening used is significantly less than the actual case in the atmosphere, an additional 6 Watts, from the original 396 Watts, would be retained in the 10 km column within the troposphere, when the density of carbon dioxide is doubled.

Now when we consider the effect of doubling CO2 the question is what is the “radiative forcing” – the change in top of atmosphere flux. The standard result is 3.7 W/m². (This is what leads to the calculation of 1°C surface temperature change prior to feedback).

It appears (but I can’t be certain) that Dr. Nicol thinks that the radiative forcing for doubling CO2 is even higher than the calculations that appear in the many papers used in the IPCC report. From his calculations he reports that 6W/m² would be retained.“

Da sind sie wieder die 396 W/m2 Rückstrahlung, (Hallo Herr Keks) siehe auch http://tinyurl.com/jlgcj66 , Wenn es eine Rückstrahlung in dieser Größenordnung gäbe, dann wäre es sich möglich die Strahlung von 3 m², also rund ein 1 kW, auf die Fläche einer Mikrowelle zu fokussieren und darin ein Händel zu braten. Das wäre die Lösung der Kochprobleme in der Dritten Welt. Warum ist da noch keiner darauf gekommen? Auch die restlichen Energieprobleme der Welt ließen sich durch Gegenstrahlungskraftwerke lösen. Eine saubere und unendlich zur Verfügung stehende Energiequelle. Und das Tag und Nacht! Damit müsste sich doch Geld verdienen lassen. Die Erfüllung aller Grünen Träume.

Die Wahrheit dürfte allerdings darin liegen, dass Infrarotaktive Moleküle wie H2O und CO2 die Strahlung in der Troposphäre absorbieren und weites gehend thermalisieren. Deswegen spielt die Strahlungstransportgleichung auch praktisch keine Rolle. Deswegen zeigen sich auch Absorptionslinien. Von diesen Moleküle strahlt fast nichts zurück. Und damit kann die Rückstrahlung auch nicht steigen. Und selbst wenn es so wäre, würde die Linienverbreiterung bei einer Verdoppelung des CO2 Gehaltes in der Atmosphäre nicht für das Forcing von 3,7 W/m2 reichen. Selbst wenn man von über 300 W/m2 Gegenstrahlung aus den Absoprtionslinien von CO2 und H2O ausgehen würde.

http://tinyurl.com/zh6fu94
empfehlen.

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Martin Landvoigt

#8: Carsten Thumulla sagt:

Eine Atmosphäre ohne strahlungsaktive Gase wird warm, stellt eine Wärmefalle dar:
http://thumulla.com/home/ein_gedankenexperiment_zum_klima_auf_der_erde.html
-----------------
Daraus: 'jedes Gas wechselwirkt mit Strahlung' O2 / N2 ???

Bis zu 'Die Kurve fällt also.' meine Zustimmung: Das Gedankenexperiment entspricht der Physik.

Allerdings ist ein einfacher Vergleich und ein gleitender Übergang so nicht richtig. Bereits bei geringen Mengen IR-aktiver Gasanteile ändert sich das Verhalten radikal. Eine Temperaturangabe über einen Gradienten macht dann wenig Sinn. Sie müssten die T an einer bestimmten Höhe ermitteln. Dort einen Flächenintegral zu bilden ist aber auch nicht unproblematisch - vor allem wenn man noch über den Tagesverlauf mittelt.

'Als zweite Frage wäre anzuführen, wo der Sattel der Funktion liegt, wenn eine Umkehrung erfolgt.'
Es handelt sich gar nicht um eine einfache Funktion, da es auch keinen einfachen skalaren wert gibt und sich überlagernde Funktionen in der Atmosphäre ereignen.

'Der behauptete Anstieg der Temperatur mit der Zugabe strahlungsaktiver Gase ist nicht beobachtbar'
Das ist so nicht korrekt: Tatsächlich kann gemäß der Strahlungstransportgleichung die jeweiligen Strahlungsverhältnisse modelliert werden und mit den gemessenen Spektren verglichen Werden. So z.B. MODTRAN und die entsprechenden AERI-Messungen.

'Dies alles spricht für eine monoton und degressiv fallende Kurve.'
Nur, wenn man viele Ergebnisse der naturwissenschaftlichen Forschung ignoriert.

Ich hoffe, es ist klar geworden, wo die Fehler in ihrem Gedankenexperiment liegen.

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Martin Landvoigt

#8: Carsten Thumulla sagt:
@ Herr Limburg

für die Beendigung der Klimahysterie und der damit begründeten Dekarbonisierung mittels Energiewende ist es völlig unerheblich, ob es einen THE nicht gibt oder doch
-------------------
Herr Limburg hat völlig recht. Damit sollten die unterschiedlichen Ansichten auch leicht unter einen Hut zu bekommen sein.

-------------- #8: Carsten Thumulla sagt:
Nein, der Energiezirkus stirbt mit dem Treibhauszirkus. Und in diesem Falle ist es ein gutes Zirkusstreben.
---------------
Es gibt genug Leute, die ihre Einlassung lediglich für unverstandene Physik halten. Dann wäre ihr Argument nichtig.

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Carsten Thumulla

@ D. Glatting

Diese Schätzungen beruhen auf dem IPCC Model wonach beim Energietransport in der Atmosphäre die Strahlungstransportgleichung eine Rolle spielen würde, womit sich bei der Erhöhung des CO2 Gehaltes der Transport verschlechtert.

Falsch, dieser Ansatz beachtet nicht, daß die Senke kälter wird, es erhöht sich die Abstrahlung ins All. Die monotone Funktion zwischen Quelle und Senke kann keinen Buckel bekommen. Ein Hot Spot ist ein Märchen.
Weiterhin funktioniert die Strahlungstransportgleichung nur in Glasmassen, mit l, nicht in Gasmassen, ohne l. Dort herrscht die Konvektion!
Richtig Herr Glatting

Die einfache Theorie liefert 0,9°C pro Verdopplung. Der Rest ist dazugelogen, OHNE Beleg!

Lindzen und Choi rechneten aus Satellitenmessungen 0,3 bis 0,5 aus.

Eine Atmosphäre ohne strahlungsaktive Gase wird warm, stellt eine Wärmefalle dar:
http://thumulla.com/home/ein_gedankenexperiment_zum_klima_auf_der_erde.html

Wo sind die Angstmacher geblieben, wo 2 Grad, wo 4 Grad, wo 8 Grad, wo 16 Grad?

Es ist katastrophal, was viele Physiker von Physik verstehen!

@ Herr Limburg

für die Beendigung der Klimahysterie und der damit begründeten Dekarbonisierung mittels Energiewende ist es völlig unerheblich, ob es einen THE nicht gibt oder doch

Nein, der Energiezirkus stirbt mit dem Treibhauszirkus. Und in diesem Falle ist es ein gutes Zirkusstreben.

Carsten
--
Dermatologenkongreß

18
Martin Landvoigt

#6: Dr.Paul sagt:

Und dann muss allerdings der nächste Schritt kommen, das ist der Vergleich mit der Realität.

Und der ist ganz eindeutig und heist:
FALSCH
einen solchen errechneten Gradienten kann man auch ganz ohne jede Luftbewegung beim besten Willen nicht erzeugen bzw. messen.
----------------
Warum behaupten Sie so was?

Gerade Ihre Behauptung ist so nicht nachprüfbar und nicht zu messen.
Zum Einen geibt es zei Hauptursachen zur Ausprägung eines Temperaturgradienten in der Troposphare:
1. Konvection unter sinkendem Druck
2. Strahlungstransport.

Beide Prozesse sind weitgehend verstanden und lassen sich auch Messen und experimentell überprüfen.

---------------- #6: Dr.Paul sagt:
Ganz davon abgesehen, dass man diese Strahlung nicht messen kann.
----------------
Sie haben schon selbst schon die AERI-Diagramme gepostet, die das Gegenteil beweisen. Dennoch behaupten Sie ad nauseam das Gegenteil.

---------------- #6: Dr.Paul sagt:
Beim trocken adiabatischen Gradient funktioniert das ganz ohne Strahlung.
----------------
Das ist nur eingeschränkt richtig: Natürlich kann sich der Gradient nur herausbilden, wenn es oben kalter ist. Darum haben wir auch über der Tropopause keine Konvektion.

Ohne einen Wärmetransport aus den oberen Luftschichten würde sich die Höhe langsam aufwärmen. Die Abkühlung in der oberen Troposphäre geschieht nur durch Strahlung.

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#3:Hallo Herr H.Urbahn, danke für den Hinweis.

Man kann das ja auch gerne für die Erdatmosphäre durchrechnen, das hat ja Manabe und Strickler 1964 getan.
Und dann muss allerdings der nächste Schritt kommen, das ist der Vergleich mit der Realität.

Und der ist ganz eindeutig und heist:
FALSCH
einen solchen errechneten Gradienten kann man auch ganz ohne jede Luftbewegung beim besten Willen nicht erzeugen bzw. messen.
Ganz davon abgesehen, dass man diese Strahlung nicht messen kann.
Beim trocken adiabatischen Gradient funktioniert das ganz ohne Strahlung.

mfG

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#1: D. Glatting, sehr richtig,
ich verstehe dieses ewige Nachkauen eines nicht existierenden CO2-Treibhaus auch nicht und frage mich ob es sich lohnt hier weiter zu posten, da ein Fortschritt nicht erkennbar ist.

Weder gibt es eine widerspruchsfreie physikalische Erklärung dafür, noch lässt sich dieser Effekt messen.
Limburg sagt das auch, doch offensichtlich ist Limburg nicht EIKE

Über Physik und empirische Fakten kann man nicht abstimmen?
mfG

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#1: D. Glatting sagt:

"Die Strahlungstransportgleichung macht Sinn, wenn quasi alle betrachteten Teilchen sich im angeregten Zustand befinden (Sonne, Hochofen). In der Atmosphäre beträgt die CO2 Konzentration aber nur 0,4 Promille. Nur ca. 1% der Moleküle sind dabei in einem angeregten Zustand. Schätzungsweise also 1 von 250.000. Da macht die Strahlungstranportgleichung etwa so viel Sinn wie die relativistische Geschwindigkeitsmessung auf einer Leichtathletikveranstaltung."

Hallo Herr Glatting,

hinzu kommt m.E. noch die Problematik der Thermalisierung, so daß "bestenfalls" die thermische Eigenemission eine Rolle spielt.
Und die kann man vergessen.
Nicht umsonst gibt es keine einzige Messung der am Boden ankommenden "Gegenstrahlung" im Bereich 14µm auf der Basis eines auf 0°C abgekühlten Sensors in W/qm.

Alles nur Gelabere.

MfG

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Sehr geehrter Herr Glatting,
volle Zustimmung. Nur eine kleine Korrektur: Die Teilchen der Sonne befinden sich im Plasmazustand, deshalb funktioniert auch die Strahlungstransportrechnung.
MfG

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Martin Landvoigt

Die Schätzung von TCR und ECS gehen weit auseinander. Egal ob man dem AR5 folgen will den hier zugrunde gelegten Annahmen oder Abschätzungen von Harde, Lindzen und anderen von < 0,6 °C ... der Hauptnutzen wilgt in einer verbesserten Düngung. Die ist in der Tat ein wichtiger Faktor, der von den Klima-Panik-Machern gerne unterschlagen wird. ------ #1: D. Glatting sagt:
Deshalb macht es auch überhaupt keinen Sinn, was hier im Artikel diskutiert wird.
------------------
Das sehe ich keineswegs so. Es gibt einige Leute, die folgen einer Mission, Ihr Unverständnis der Physik als wichtige Botschaft zu verkünden. Zur Sache:

-------- #1: D. Glatting sagt:
Die Strahlungstransportgleichung macht Sinn, wenn quasi alle betrachteten Teilchen sich im angeregten Zustand befinden (Sonne, Hochofen).
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Wie kommen sie da drauf?

-------- #1: D. Glatting sagt:
In der Atmosphäre beträgt die CO2 Konzentration aber nur 0,4 Promille. Nur ca. 1% der Moleküle sind dabei in einem angeregten Zustand. Schätzungsweise also 1 von 250.000.
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Dieses Zahlenspiel sagt eigentlich nichts. Es ist auch nicht erforderlich, dass nachzuprüfen. Wichtig ist nur, nachzuprüfen, ob die Modellrechnungen, die die Strahlentransportgleichung mit den empirischen Ergebnissen überprüft werden kann. Und genau das ist der Fall!

Nehmen sie z.B. ein Spektrum, dass sie mit MODTRAN errechnen lassen. Dann vergleichen sie dieses Ergebnis mit gemessenen AERI-Spektren zu den angegebenen Konditionen. Wenn die Abweichungen gering sind - und das sind sie ! - kann man von der Korrektheit der Modelle und der Strahlentransportgleichung ausgehen.

Wer sich die Mühe gemacht hat, die Grundlagen zu verstehen, wird deswegen kein Ketzer, und wer die prinzipielle Wirksamkeit von CO2 Konzentrationsänderungen verstanden hat, wird damit noch lange keine Alarmist.

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Diese Schätzungen beruhen auf dem IPCC Model wonach beim Energietransport in der Atmosphäre die Strahlungstransportgleichung eine Rolle spielen würde, womit sich bei der Erhöhung des CO2 Gehaltes der Transport verschlechter. Siehe Science of Doom.
Die Strahlungstransportgleichung macht Sinn, wenn quasi alle betrachteten Teilchen sich im angeregten Zustand befinden (Sonne, Hochofen). In der Atmosphäre beträgt die CO2 Konzentration aber nur 0,4 Promille. Nur ca. 1% der Moleküle sind dabei in einem angeregten Zustand. Schätzungsweise also 1 von 250.000. Da macht die Strahlungstranportgleichung etwa so viel Sinn wie die relativistische Geschwindigkeitsmessung auf einer Leichtathletikveranstaltung.
Daher wird das Forcing von 3,7 W/m2 auch nicht hergeleitet sondern ist plötzlich da, wie das Kaninchen aus dem Hut.
Das gesamte Thema Treibhauseffekt ist Pseudowissenschaft bis zum Anschlag.
Deshalb macht es auch überhaupt keinen Sinn, was hier im Artikel diskutiert wird.
Greift das Problem doch endlich mal an der Wurzel an.