Dem windgepeitschten Dänemark wird die Wind Energie zu teuer

Hier der Autor für Klima und Energie beim DC: Michael Bastasch

MICHAEL BASTASCH
Dänemarks Regierung hat die Pläne aufgegeben, fünf Offshore-Windkraftanlagen zu bauen. Sie befürchtet, der erzeugte Strom würde für die dänischen Verbraucher zu teuer werden.


"Seit wir 2012 die politische Einigung darüber erreichten, sind die Kosten für unsere Politik der Erneuerbaren dramatisch gestiegen", sagte Klimaminister Lars Christian Lille, ein Politiker der Liberalen Partei und Vertreter der Minderheitsregierung des Landes, laut Reuters.

Die Regierung hätte 10,63 Mrd. Dollar zu zahlen um Strom aus den fünf Windparks zu kaufen – ein Preis zu teuer für die Verbraucher, die bereits mit den höchsten Strompreisen in Europa konfrontiert sind.

"Wir können das nicht akzeptieren, da der Privatsektor und die Haushalte viel zu viel bezahlen. Dänemarks erneuerbare Politik hat sich als zu teuer erwiesen ", sagte Lille.

Dänemark bekommt etwa 40 Prozent seines Stroms aus Windkraft und hat das Ziel, die Hälfte seines Stroms bis 2020 aus Wind zu erhalten. Aber das Ziel bekommt nun einen stärker vorherrschenden Gegenwind: hohe Energiepreise.

Die Dänen haben Milliarden an Steuern und Gebühren zu zahlen, um Windenergie zu unterstützen, welche die Strompreise in die Höhe schnellen lässt, obwohl der Preis für Strom abgenommen hat. [im Durchschnitt 21 Euro / MWh in 2015] Nun, grüne Steuern bilden 66 Prozent der dänischen Stromrechnungen. Nur 15 Prozent der Stromrechnung dient der Energieerzeugung.

Die Strompreise sind so hoch geworden, dass die Regierung entschieden hat, die Ökosteuern auf Energiekosten für Verbraucher zu senken.

"Der PSO Tarif ist teuer und ineffektiv. Wir haben lange geglaubt, dass die steigenden Kosten nicht mehr tragbar sind und jetzt ist es völlig klar, dass wir eine Alternative zu finden haben. Deshalb ist die Regierung für eine Kraftprobe über die PSO Abgabe bereit", sagte Finanzminister Karsten Lauritzen am Dienstag.

Dänische Politiker wollen noch immer das Land bis zum Jahr 2050 von fossilen Brennstoffen vollständig unabhängig machen, als Teil ihrer Bemühungen zur Bekämpfung der Erderwärmung. Aber grüne Energiesteuern nach unten zu schrauben bedeutet, dass sie andere Wege finden müssen, um Windprojekte zu finanzieren.

Die Subventionen für die Erzeuger von Windenergie müssen steigen, damit die Produktion profitabel wird; gemäß Reuter.

Erschienen auf The Daily Caller am 13.05.2016

Übersetzt von Andreas Demmig

http://dailycaller.com/2016/05/13/windswept-denmark-says-wind-energy-has-become-too-expensive/

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9 Kommentare

  1. @ Alwin Bruno #8
    Es ist doch ganz einfach. Der Markt ist der bestimmende Ort an dem der Wohlstand und die Zukunft einer Gesellschaft generiert wird und wer den Markt mit Subventionen manipulieren will, der wird am Markt scheitern und somit weder die Zukunft (Innovationen und Fortschritt) mitbestimmen können geschweige denn Wohlstand und einen sozialen Ausgleich generieren.
    Diese Grün-sozialistische Merkel Regierung diktiert dem Markt, wie er sich zu verhalten hat. Der Markt richtet sich jedoch nicht nach den Wunschvorstellungen von Ideologischen Politikern (Kommunismus, Sozialismus, Grüne Bevormundung „Kapitalismus“) sondern geht den Weg der physikalischen Gegebenheit und der MEHRWERT SCHAFFUNG. Und Mehrwert Schaffung steht hier einzig und allein für den Menschen ein besseres und bequemeres Überleben auf dieser Erde zu generieren und immer weiter auszubauen bzw. aufzubauen.
    Der Antrieb des Menschen ist es ein besseres Überleben für sich zu generieren als das seiner Vorfahren. Das nennt man auch Evolution bzw. die Evolution des modernen Menschen auf Basis seines Wissen/Ideen durch Erfindung und Einsatz von Rohstoffen/Ressourcen und daraus folgenden technischen Hilfsmitteln.
    Jede Gesellschaft müsste also daran interessiert sein einen freien Markt zu haben. Nur in einen Umfeld eines freien Ort (markt) kann Kreativität, Fortschritt und zum Schluss auch Wohlstand für eine Gesellschaft erwachsen. Sobald jedoch politisch durch Subventionen in den Markt aktiv eingegriffen wird, wird man sich selbst betrügen und schlussendlich am Markt scheitern. Mangel und Armut werden die Folgen für diese Marktfeindliche Politik (Ideologie) für eine Gesellschaft sein. Und genau diesen Weg schlägt die Grün-Sozialistische Merkel Regierung seit Jahren ein. Einen Weg in eine Sklavengesellschaft in der der Bürger nicht mehr Frei Bestimmen kann und von seiner Arbeit keinen Wohlstand mehr erwirtschaften kann bzw. darf. Kommunismus und Sozialismus lassen grüßen. Nicht nur in Deutschland sondern dies wird nach und nach auch für die gesamte EU so angestrebt.
    Wenn die Linken, die SPD, die Union und die Grünen es ernst mit dem „Sozialen Wohlstand“ meinen, dann müssten diese Parteien die Marktwirtschaft bis aufs Blut verteidigen und ihre Bevormundung (Verbots- und Subventionspolitik) gegenüber Wirtschaft und Bürger zurückschrauben.
    Denn merke eins….OHNE MARKT ist ALLES NICHTS.

  2. @#7: Hofmann,M (28.05.2016, 17:22), zu: „Wenn ein „Gut“ einen Mehrwert für unsere Markt-Gesellschaft darstellt, dann ist dieses „Gut“ wirtschaftlich und benötigt KEINE Subventionen.
    Benötigt jedoch ein „Gut“ zwingend und dauerhaft Subventionen um marktfähig also sprich wirtschaftlich zu sein, dann stell diese KEINEN MEHRWERT für unsere Markt-Gesellschaft da und somit kann dann auch kein Volkswirtschaftlicher Wohlstand für unsere Gesellschaft mehr generiert werden.“

    Sie haben gerade alle akademischen Schamanen als Parasiten mitgenannt (unbewusst oder absichtlich) denn auf jene trifft dieselbe Aussage zu; wir sprechen ja hier hier von Menschen und nicht von unerfüllbare Fiktionen.

    Auf sciencefiles.org (und dort „ScienceFiles auf einen Blick“) werden solche und eng verwandte Themen behandelt (Markt, Gesellschaft, Parasiten, etc) falls Sie sowas interessiert.

    MfG

  3. Wenn ein „Gut“ einen Mehrwert für unsere Markt-Gesellschaft darstellt, dann ist dieses „Gut“ wirtschaftlich und benötigt KEINE Subventionen.
    Benötigt jedoch ein „Gut“ zwingend und dauerhaft Subventionen um marktfähig also sprich wirtschaftlich zu sein, dann stell diese KEINEN MEHRWERT für unsere Markt-Gesellschaft da und somit kann dann auch kein Volkswirtschaftlicher Wohlstand für unsere Gesellschaft mehr generiert werden. Die Folge-Erscheinungen solch einer marktfeindlichen Subventions-Zwangspolitik werden erst der Mangel und dann die Armut sein.
    Subventionspolitik ist das Gegenteil von Wohlstandschaffung auf Basis einer Marktwirtschaftlichen Gesellschaft und somit eine Politik gegen die freie Gesellschaft eines Landes/Volk.

  4. @ #5 bessokeks

    „Was wiederum mit der Schuldenlast verglichen wird.“

    Sowas machen nur ökonomische Deppen wie der Finanzminister, wenn der jemanden täuschen will.

    Tatsächlich steigt erst einmal daß BIP nebst Arbeitsplätzen, aber da das kreditfinanziert wird sinkt das Volks-Vermögen nebst Arbeitsplätzen langfristig. Sandhaufen auf Kredit umschaufeln lassen ist da effizienter, denn Sand ist billig im Gegensatz zu Windmühle & Co.

  5. #2: T.Heinzow sagt:
    „Auf der Ebene der Volkswirtschaft ist Profitabilität gegeben, wenn am Ende der Nutzungsdauer das Gesamtvermögen gestiegen ist. Bei Windmühlen ist das nicht der Fall, weil die keinen Mehrwert produzieren können. Die Volkswirtschaft muß mehr Ressourcen investieren als Zurückgewonnen werden kann.“

    Sehr richtig, Herr Heinzow.

    Leider verstehen kaum 0,001% der Bundesbürger dies.
    Der besondere Witz dabei ist noch, daß die gesamten Aufwendungen dieses Blödsinns, angefangen von CO2-Vermeidung bis hin zu EEG in das Bruttosozialprodukt einfließen und so einen Leistungs- und Vermögenssteigerung der Volkswirtschaft vortäuschen.
    Was wiederum mit der Schuldenlast verglichen wird.

    Blödheit allerorten.

  6. # 3 besso keks

    Es ist entlarvend was das Handelsblatt aus Trumps Ankündigung macht http://goo.gl/RmXuyw
    Man kann sich dem Eindruck nicht entziehen, das wir eine sehr voreingenommene Presse haben, die Wertungen statt Informationen transportiert.
    Daraus muss man schließen, sie sind sowas wie Hochglanz-Broschüren der Großinvestoren, die unsere Stromwirtschaft auf höchstem Preisniveau privatisieren, und für sich profitabel organisieren wollen.
    Es scheint, Trump ist nicht vollkommen abhängig von den US-Wahlkampf-Investoren, die sich vom nächsten US-Präsidenten „Inkasso-Gesetze“ als „Dankeschön“ anfertigen lassen, wie das bei Obama der Fall war, wo die Bio-Ethanol-Zwangs-Zumischung an den Tankstellen Lobby-Gesetz wurde.

  7. passend zum Thema hier einige Auszüge des Energieprogrammes von Donald Trump, veröffentlicht am 25.5.2016:


    Government misconduct goes on and on:
    •The Department of Justice filed a lawsuit against seven North Dakota oil companies for the deaths of 28 birds while the Administration fast-tracked wind projects that kill more than 1 million birds a year.

    Here is my 100-day action plan:
    •We’re going to rescind all the job-destroying Obama executive actions including the Climate Action Plan and the Waters of the U.S. rule.
    •We’re going to save the coal industry and other industries threatened by Hillary Clinton’s extremist agenda.
    •I’m going to ask Trans Canada to renew its permit application for the Keystone Pipeline.
    •We’re going to lift moratoriums on energy production in federal areas
    •We’re going to revoke policies that impose unwarranted restrictions on new drilling technologies. These technologies create millions of jobs with a smaller footprint than ever before.
    •We’re going to cancel the Paris Climate Agreement and stop all payments of U.S. tax dollars to U.N. global warming programs.
    •Any regulation that is outdated, unnecessary, bad for workers, or contrary to the national interest will be scrapped. We will also eliminate duplication, provide regulatory certainty, and trust local officials and local residents.
    •Any future regulation will go through a simple test: is this regulation good for the American worker? If it doesn’t pass this test, the rule will not be approved.

    Mehr auf https://www.donaldjtrump.com/press-releases/an-america-first-energy-plan

    AGW’ler, zieht euch warm an.

    MFG

  8. Profitable Produktion

    Auf der Ebene der BWL ist die Produktion eines Wirtschasftsgutes dann profitabel, wenn am nde der Nutzungsdauer die diskontierte Summe der Einzahlungen höher ist als die der Auszahlungen.

    Auf der Ebene der Volkswirtschaft ist Profitabilität gegeben, wenn am Ende der Nutzungsdauer das Gesamtvermögen gestiegen ist. Bei Windmühlen ist das nicht der Fall, weil die keinen Mehrwert produzieren können. Die Volkswirtschaft muß mehr Ressourcen investieren als Zurückgewonnen werden kann.

  9. „Die Subventionen für die Erzeuger von Windenergie müssen steigen, damit die Produktion profitabel wird…“
    Häääää???
    – ich meine: wie bitte???
    Nach meinen bescheidenen Kenntnissen wirtschaftlicher Zusammenhänge bedeutet „profitable Produktion“ doch, daß man KEINE Subventionen benötigt, sondern das Produkt (hier Strom) von sich heraus Profit abwirft… PROFITABEL ist.
    Wahrscheinlich ist hier wieder mal die gleiche „Profitabilität“ gemeint, wie bei der „Elektromobilität“ und der hiesigen „Energiewende“…
    Was nur beweist, daß die Akteure – wie vom unbedarften Beobachter schon lange befürchtet – frei von jeglichen Kenntnissen der Logik, der Grundrechenarten, geschweige denn naturwissenschaftlicher oder wirtschaftlicher Zusammenhänge sind.
    Aber wahrscheinlich mag genügend ideologische Berbohrtheit all das zu ersetzen und für die o.g. Projekte vollständig ausreichen.

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