Die Grünen verkleiden den grünen Bankrott-Panikverkauf als „erneuertes Interesse“

Eric Worrall
[Die Überschrift enthält gleich mehrere schwer übersetzbare Wortspiele. Sie lautet im Original: „Greens Reframe Spain’s Green Bankruptcy Fire Sale as “Renewed Interest”“].
Wie beschreibt ein Grüner die katastrophalen Folgen des 16 Milliarden Dollar teuren Bankrotts der Solarfirma ,Abengoa Solar‘ (hier), des größten Kollaps‘ eines Erneuerbaren-Unternehmens der Geschichte?


Fütterung des Rausches im Bereich erneuerbare Energie in Spanien

Ein Wind der Veränderung weht den spanischen Erneuerbaren um die Ohren: Unternehmen und Investment Fonds befanden sich in einer Kauforgie. Sie nutzten das Wissen und die Wachstumsaussichten eines Bereiches, der immer noch aus einer Krise heraus taumelt.

Im Jahre 2015 „erreichten die Transaktionen eine Größenordnung von 5 Milliarden Euros)“, sagte Joao Saint-Aubyn, ein in Madrid ansässiger Energieexperte bei der globalen Beratungsfirma Roland Berger.

Mit Abstand die größte davon war der Kauf der mit Privatkapital betriebenen US-Firma Cerberus durch den Erneuerbaren-Spezialisten Renovelia für etwa eine Milliarde Euro, und der Ausverkauf der Investment-Gruppe KKR von Gestamp Solar für einen ähnlichen Preis.

Und es ist unwahrscheinlich, dass der Zahlungswahnsinn abstirbt, liebäugelt doch der deutsche Industrie-Riese Siemens mit dem Windkraft-Unternehmen Gamesa, und von Cerberus nimmt man an, dass man dort überlegt, sich mit dem US-Milliardär George Soros zusammenzutun, um T-Solar und deren Solarparks zu schlucken.

Polo fügt hinzu, dass ein weiterer starker Pfeiler des Windenergie-Bereiches in Spanien ist, dass in der gesamten Produktionskette involvierte Unternehmen im ganzen Lande präsent sind.

Das Know-How der Unternehmen hat es ihnen erlaubt, „Projekte anderswo auf der ganzen Welt“ an Land zu ziehen“, sagte Rubio.

Gamesa beispielsweise liegt unter den fünf größten Windturbinen-Herstellern der Welt und ist außerdem fest etabliert in vielen Entwicklungsländern wie Indien, Brasilien und China – was für Siemens von größtem Interesse ist.

Um jedoch dem Wachstum folgen zu können, brauchen sie Geld.

Aber viele Eigentümer von Windparks „kämpfen schon jetzt schwer mit ihren Schulden“, sagt die AEE nach dem abrupten Rückgang der Subventionen der öffentlichen Hand.

Mehr dazu hier.

Als Folge des Pariser Abkommens scheinen sich drei wesentliche Strategien für Investitionen abzuzeichnen: Eine Strategie geht davon aus, dass hoch verschuldete, nach Geld gierende Regierungen noch weiter in punkto Subventionen ausgequetscht werden können – dass man sich auf Politiker verlassen kann, dass diese sich an ihre regelmäßig „überarbeiteten“ Verpflichtungen halten (hier), um unökonomische Programme bzgl. erneuerbarer Energie großzügig zu subventionieren (hier).

Die zweite Strategie ist spekulativer Natur – Kernfusion, nächste Generation von Kernkraft. Technologien, die spektakuläre Gewinne versprechen, wenn die technischen Schwierigkeiten erst einmal überwunden sind.

Die dritte Strategie fußt auf Beweisen und auf auf Beweisen basierenden Vorhersagen eines weiteren gewaltigen Anstiegs des Verbrauchs fossiler Treibstoffe sowie auf weiteren massiven Investitionen (hier) in einen Energiebereich, der nicht von Regierungs-Subventionen abhängig ist, um Profite abzuwerfen.

Link: https://wattsupwiththat.com/2016/05/02/greens-reframe-spains-green-bankruptcy-fire-sale-as-renewed-interest/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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7 Kommentar(e)

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1
Michael Schlenger

Wieder ein treffender Beitrag zum Thema "Wie sich Investoren stabile Zahlungsströme im Nullzinsumfeld sichern wollen" - denn nur das steckt hinter ihrem vorgeblich philanthropischen Interesse an den Erneuerbaren.

Zur Übersetzung einige kleine Hinweise: eine "feeding frenzy" ist schlicht ein "Fressrausch" (nicht: Füttern des Rauschs"). Ein "fire sale" ist ein "Ausverkauf" und "emerging countries oder economies" sind "Schwellenländer" (nicht: Entwicklungsländer).

2

#4 Danke Herr Vogt,

Ihre Links ermöglichen gute Einsichten.
Wobei sich eigentlich Wiederholungen abspielen, weil quasi „Träume“ bewirtschaftet werden, für die politische Voraussetzungen, also konkret Gesetze geschaffen werden, die den Groß-Investoren erst ihr Geschäfts-Modell ermöglichen.
Es sind Modelle die unter marktwirtschaftlichen Wettbewerbs-Bedingungen nie zustande kämen, weil sie die Gesetzgebung dazu, mit eingekauft haben und diese politische Abhängigkeit konstante Voraussetzung bleibt.

Voraussichtlich wird das nicht lange gut gehen, denn die Finanz-Branche zieht nach jedem „Deal“ ihre Provisionen erstmal, als Geschäftsgewinn ein.
Diese Fokussierung auf möglichst viele „Abschlüsse“ und der Glaube es würde weder technischer Unfug angestellt, noch die nächste „Blase aufgepumpt“ geht in die nächste Runde.
Wenn dann in der Realität Probleme entstehen, soll die Politik diese beheben, wie bei der Haftungs- und Kosten-Umlage bei Windstrom.
Dabei hat sich die Politik, besonders wenn sie die Bevölkerung gar nicht entscheiden lässt, was diese letztlich bezahlen muss, als das übelste und größte Problem demaskiert.

3

Mit Durchhalteparolen und Subventionen hat man auch versucht das markt-gesellschaftsfeindliche DDR System am Überleben zu halten.
Und genauso wird bei allen markt-gesellschaftsfeindlichen Vorhaben mit staatlichen Subventionen (Steuer- und Abgabengelder der Bürger) um sich geworfen und Durchhalteparolen über die Medien verbreitet.

Die sog. Erneuerbaren Energien waren von Anfang an markt-gesellschaftsfeindlich mit entsprechenden Subventionen, die auch noch pervers von den auzubeutenden Bürger selbst bezahlt werden, angelegt.
Zum Schluss sind nicht nur die ausgebeuteten Bürger die Opfer dieser marktfeindlichen Subventionspolitik sondern auch die Ausbeuter....schließlich leben wir zum Schluss in der gleichen Welt...nur wird diese Welt dann von immer mehr Mangel und Armut (an Wissen und Lebensstandard) bestimmt sein.
Selbst die Funktionäre (Ausbeuter) dieser marktfeindlichen Subventionsgesellschaft werden in Zukunft ihren "Reichtum" nicht genießen können...weil dieser "Reichtum" nicht zu einen Mehrwert = Fortschritt führt sondern in Summe zu mehr Mangel, mehr Armut und mehr Gewalt.

4

für Hans Meier - # 3-
Wer sind eigentlich die Kapitalisten, die in Windparks investieren und warum tun sie das?

Antworten man hier, obwohl die Nullzinspolitik der Notenbanken infolge der Finanzkrise von 2008
( http://tinyurl.com/p2gacfm ) gar nicht ausdrücklich erwähnt wird:
http://tinyurl.com/godvnku

“Beim Kauf von Windrädern ist für uns der wichtigste Aspekt , dass das Geld unserer Kunden sicher angelegt ist.“
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist das Umfeld an den Finanzmärkten ja eher stürmisch.
( “Stürmisch“ ??---gemeint ist wohl eher: unabsehbar, unberechenbar )

5

Zu der Situation in Spanien und den „Erneuerbaren“ finde ich interessant, wie sich agile Investoren verhalten, was man hier ab Minute 25 sehen kann https://goo.gl/0pIjRz

Nebenbei versteht man vielleicht auch, dass mit TITIP die Option eines „Schaden-Ersatz-Klage-Rechtes“ als ein neues „Finanz-Produkt“ geschaffen wird, ab Minute 37, gleicher Link.

Da in allen Angelegenheiten die gesetzlichen Rahmenbedingungen die entscheidende Voraussetzung sind, müssen Politiker „mitspielen“, um die Wünsche der Investoren zu ermöglichen.
Es stellt sich also die Frage, wie viel Prozent eines Vorhabens werden dafür an „Schwarzgeld“ in die Politik investiert, welches ohne die politischen Rahmenbedingungen gar nicht erst zustande käme und schon überhaupt nicht, wenn die Bevölkerung darüber abstimmen dürfte.
Damit erklärt sich die „Anonymisierung“ von „Einzahlern“ und „Eigentümern“ der sogenannten „Briefkasten-Firmen“ die anonym Schwarzgeldsummen in Steuer-Oasen verwalten.

Wer sich eine Doku zum gigantischen Windradbau anschauen mag, findet nach dem Anti-Windradlied der „Rhöner Sauwänz“ ein weiteres Video https://goo.gl/X9yy4C

Ein weiteres Video veranschaulicht was in der Nordsee bei den Wind-Parks passiert, https://goo.gl/TgSVEI

wobei die WDR-Propagandisten ab Minute 10 ihre Mission und Desinformation ablassen, die unsere Trolle erwarten.
Zwischen den Filmsequenzen erfolgen Minute 18, dann 21 und 23 sogar abenteuerliche Utopien, die in Minute 39 dann Propaganda für Großinvestoren abliefern.

Der Einfluss auf die politischen Instanzen findet statt https://goo.gl/sv2Kxt
und die Stromverbraucher werden schlicht strategisch von den Groß-Investoren, gemeinsam mit den Politikern, als Zahler ohne „Alternative“ in Haft genommen.

6

"um unökonomische Programme bzgl. erneuerbarer Energie großzügig zu subventionieren"

Für die Politiker zahlt sich das in klingender Münze aus, denn "Prteispenden" in Bezug auf Genehmigung von "EE"-Projekten hat der Bundestag ja legalisiert. In Bremerhaven wird ein Naturrefugium für eine
Schwerlastkaje platt gemacht, die niemand braucht. In Cuxhaven existiert sowas schon und wird praktisch nicht genutzt.

Man kann nur feststelleN: Überall da wo Juristen Städte regieren, herrscht der Pleitegeier und die Subventionitis der sog. "EE". Bürgermeister von Bremerhaven ist Jurist. Der von Hamburg ebenfalls. Für Schleswig-Holstein und Niedersachsen gilt das auch. Überall schießen die Subventionierten Windmühlen wie jetzt der Spargel aus dem Boden. Verschlingen Unmengen an Geld und Ressourcen und erhöhen die Arbeitslosenzahlen und machen die Armen noch ärmer.

Dann hat man nämlich einen Grund mit dem Wahlslogan: "Mehr soziale Gerechtigkeit" den Wähler zu ködern.

Also erst ärmer machen - zum eigenen Vorteil - und dann behaupten, man wolle dem Armen helfen.

Moderne Form des Politbetruges.

7

Das US- Wahl- Ergebnis könnte mitentscheidend sein, denn betreffend das AGW klafft angeblich noch immer eine große Lücke zwischen den beiden politischen Lagern:
Während 77 Prozent der Demokraten den menschenverursachten Klimawandel als eine der größten Bedrohungen einstufen, sind es bei den Republikanern laut einer Studie lediglich 26 Prozent.
Offen bleibt aber die FRAGE:
Werden chinesische und europäische Firmen in den USA mehr Windmühlen aufstellen dürfen, wenn dort Hillary die Wahl gewinnt ?
Platz dafür gibt es dort jedenfalls mehr als genug, und die dortigen Tornados und Hurrikans sorgen auch dafür, dass sie nicht veralten sondern häufiger als in Europa erneuert werden müssen.